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Mandelsterne


Heute gibt es aus der Weihnachtbäckerei feines Mandelgebäck mit Zimt!
Ich habe als Ausstecher vierzackige Sterne verwendet, das sieht besonders hübsch aus. Ihr könnt aber auch andere Formen verwenden, zum Beispiel einfache runde Formen oder Kleeblätter, Blumen, Halbmonde….



Mandelsterne


Zutaten
(für ca. 40 Stück)

• 80 g gemahlene Mandeln
• 170 g Dinkelmehl Type 630
• 100 g Rohrzucker
• 50 g weiche Butter
• 30 g Honig
• ½ Teelöffel Zimtpulver
• 1 Ei
• Mehl zum Ausrollen
• Mandeln zum Belegen

Zubereitung
Mandeln mit Mehl und Zucker mischen. Butter in Flocken, Zimt und Ei dazugeben. Zu einem Teig verkneten und eine Kugel daraus formen. In Frischhaltefolie einpacken und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf auf 200 °C vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Sterne ausstechen. Auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Mandeln halbieren und die Sterne damit belegen.
Mandelsterne in der Mitte des Backofens 5-7 Minuten hellbraun backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. In Dosen verpacken und kühl lagern.



Christmas biscuits:
Almond Stars

ingredients
(for about 40 biscuits)

80 g ground almonds
170 g spelt flour Type 630
100 g cane sugar
50 g soft butter
30 g honey
½ teaspoon cinnamon powder
1 egg
Flour for the working surface
Almonds to garnish

preparation
Mix almonds with flour and sugar. Add butter in flakes, cinnamon and egg. Knead into a dough and form a ball. Wrap in cling film and cool in the refrigerator for 30 minutes.

Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F. Roll out the dough on a lightly floured working surface approx. 5 mm thick. Cut out stars. Place on baking sheets lined with baking paper. Cut almonds in half and garnish stars with it.
Bake the almond stars in the middle of the oven for 5-7 minutes until golden. Allow to cool on a cake rack. Put in a metal tin and store in a cool place.

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Cranberry-Kokos-Cookies (Backmischung)


Zum ersten Advent habe ich heute schnell gemachte Cookies für euch.
Praktisch:
Die trockenen Zutaten für diese Cookies kann man auch in ein gut verschließbares Glas füllen und als Backmischung verschenken.
Hierfür alle Zutaten (außer Butter und Ei) abwiegen und wie im Rezept beschrieben vorbereiten.
Lagenweise in ein Glas füllen (z. B. mit Schnappverschluss oder ein Weck-Glas mit Gummiring und Klammern), verschließen und das Rezept mit einem Geschenkband anhängen.



Cranberry-Kokos-Cookies


Zutaten
(Für ca. 18 Stücke)
• 60 g getrocknete Kokosschnitze
• 60 g gesalzene Macadamianüsse
• 60 g getrocknete Cranberries
• 80 g Zartbitter-Schokolade
• 100 g weiche Butter
• 150 g Zucker
• 1 Ei
• 150 g Mehl

Zubereitung
Kokosschnitze klein schneiden. Nüsse grob hacken. Große Cranberries halbieren. Schokolade in kleine Würfel schneiden.
Butter und Zucker mit einem Rührgerät ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Ei hinzufügen und kurz weiterrühren. Mehl dazurühren.
Vorbereitete Zutaten untermischen. Den Teig 20 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Mithilfe von zwei Esslöffeln Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Dazwischen mindestens 4 cm Abstand lassen.
Cookies in der unteren Ofenhälfte 12-14 Minuten backen.
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen.
Auf ein Kuchengitter legen, vollständig auskühlen lassen.



Cranberry-coconut cookies

ingredients
(For about 18 cookies)
60 g dried coconut slices
60 g salted macadamia nuts
60 g dried cranberries
80 g plain chocolate
100 g soft butter
150 g sugar
1 egg
150 g flour

preparation
Cut coconut slices into small pieces. Roughly chop nuts. Halve large cranberries. Cut the chocolate into small cubes.
Beat butter and sugar with a mixer for about 5 minutes until frothy. Add egg and stir briefly. Stir in flour. Then add prepared ingredients, mix.
Let stand in a cool place for 20 minutes.

Preheat the oven to 180 ° C = 356 °F (air circulation).

With two  tablespoons, place little heaps on baking sheet which is lined with baking paper. Leave at least 4 cm between them.
Bake cookies in the bottom of the oven for 12-14 minutes. Remove, allow to cool slightly.
Place on a wire rack, allow to cool completely

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Schwedische Gewürzkekse

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Vorgestern noch gefeiert – am Dienstag schon wieder bei der Arbeit – und ich hatte euch doch noch das Rezept für die „Schwedischen Gewürzkekse” von meinem Weihnachtsgruß versprochen…


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Irgendwo, in einem Buch oder einer Zeitschrift,  hatte ich diese schwedischen Gewürzplätzchen entdeckt, altmodisch von Hand abgeschrieben und neulich beim Durchstöbern meiner Weihnachtsrezepte wieder entdeckt.
Ein supereinfacher Teig, den man nicht gleich verarbeiten muss, sondern sogar über Nacht stehen lassen kann, um am nächsten Tag – mit aufgeräumter Küche und viel Platz für die vielen zu belegenden Bleche und fertigen Plätzchen – mit der Bäckerei loslegen kann…


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Wer mag, kann die Plätzchen noch mit Kuvertüre nach Wahl und Nonpareilles (kleine bunte Zuckerperlen) verzieren
Dazu die Kuvertüre (ich habe eine Mischung aus Zartbitter und Vollmilch Kuvertüre verwendet) über dem heißen Wasserbad schmelzen, die Kekse eintauchen, abtropfen lassen und in eine kleine Schüssel mit Nonpareilles dippen. Dann auf einem Gitter oder mit Backpapier belegtem Blech die Schokolade fest werden lassen.


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Das sieht sehr hübsch aus und ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen der Renner – bei meinen Kollegen und Kolleginnen im Büro waren die dann auch zuerst aus der Plätzchendose gefuttert. Ich habe auch noch ein paar große Elche und Tannenbäume ausgestochen, die ich dann mit etwas größeren Zuckerperlen bestreut habe

– und wer es vor Weihnachten nicht geschafft hat zu backen, der kann noch Silvesterkekse in Form von Kleeblättern daraus zaubern – vielleicht mit grünem Zuckerguss verziert?


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Schwedische Gewürzkekse


Zutaten
für ca. 100 Kekse

• 150 ml heller Sirup (z. B. Grafschafter)
• 250 g feinster Zucker
• 200 g Butter
• 150 ml Sahne
• 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• 1 Teelöffel Natron
• 700 g Mehl
• Mehl zum Bestäuben

Zubereitung

In einem großen Kochtopf bei mittlerer Temperatur Sirup, Zucker und Butter erhitzen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker vollständig aufgelöst ist.
Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne sowie die Gewürze einrühren. Natron hinzufügen und anschließend das Mehl nach und nach dazugeben und mischen, bis sich alles vermengt hat.
Zu einem lockeren Teig verarbeiten. Zudecken und über Nacht an einem kühlen Ort stehen lassen.
Am nächsten Tag sollte der Teig schön aufgegangen sein.

Am folgenden Tag den Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Mehl bestäuben.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen.
Im Ofen 8-10 Minuten backen, bis die Plätzchen an den Rändern eine satte braune Farbe haben und in der Mitte etwas heller sind.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
In luftdichten Behältern aufbewahren.



Swedish spiced / gingerbread biscuits

Ingredients
For about 100 cookies

150 ml of light syrup (e.g. Lyle’s Golden Syrup)
250 g very fine sugar
200 g butter
150 ml cream
1 teaspoon ground ginger
1 teaspoon ground cinnamon
1 teaspoon of baking soda
700 g flour
Flour for dusting

Preparation

In a large pot, heat syrup, sugar and butter at medium temperature until the butter melts and the sugar is completely dissolved.
Remove the pot from the heat, then stir in cream and spices. Add baking soda and gradually add the flour. Stir until everything is evenly mixed.
Process into a loose dough. Cover and leave in a cool place overnight.

The next day, pre-heat the oven to 180 °C/356 °F (convection 160 °C/320 °F). Dust two baking sheets with flour.
Roll out the dough on a floured working surface, approximately 2 mm thick. Cut out the biscuits with a cookie cutter.
Bake in the oven for 8-10 minutes, until the cookies have a rich brown color at the edges and are slightly lighter in the middle.
Remove from the oven and allow to cool on a rack.
Store in airtight containers.

If you like, you can decorate the biscuits with chocolate and nonpareilles.
To do this, melt the chocolate/couverture (I use a mixture of plain and milk chocolate couverture) over a hot water bath (bain marie), dip the biscuits in the melted couverture, drain.
After that, dip into a small bowl filled with nonpareilles. Let dry on baking paper.

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9. Dezember: Zitronen-Kokos-Plätzchen

Zitronen-Kokos-Kekse 2


Auch dieses Rezept stammt aus dem Fundus meiner Oma Anna Maria.
Erst vor kurzem habe ich die kleine Karteikarte, auf der ich mir diese köstlichen Plätzchen schon vor vielen Jahren notiert hatte, wiederentdeckt.
Und ich dachte schon, es sei verloren gegangen.

Zitrone und Kokos – eine wunderbare Kombination, die den Geschmack des Sommers auf die Zunge zaubert.


Zitronen-Kokos-Kekse 4


Zitronen-Kokos-Plätzchen


(für ca. 50-60 Stück)

Zutaten

Für den Teig
• 250 g Kokosraspeln
• 250 g weiche Butter
• 250 g Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Ei
• 1 Prise Salz
• abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
• 150 g Zucker

Für den Belag
• 100 g Zucker

Zubereitung
Kokosraspeln, Butter, Mehl, Ei, Salz, abgeriebene Zitronenschale und 150 g Zucker in eine Rührschüssel geben.
Mit dem Flachrührer der Küchenmaschine (oder Knethaken des Handrührers) zu einem glatten Teig verarbeiten.
Zu einer flachen Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Tag den Teig durchkneten und 5 mm dick ausrollen.
Wer einen Teigstempel hat, kann jetzt den Teig stempeln. Dann mit einer Ausstechform (∅4-5 cm / je nach Größe des Keksstempels) runde Plätzchen ausstechen.
Die Oberseite der Plätzchen in Zucker drücken, mit der Unterseite auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 13-15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In Plätzchendosen aufbewahren.


Zitronen-Kokos-Kekse 3


Lemon and coconut biscuits
(for about 50-60 biscuits)

ingredients

For the dough
250g grated coconut
250g softened butter
250 g flour
1 egg
1 pinch of salt
grated zest of an organic lemon
150 g sugar

For sprinkling
100g sugar

preparation
Give grated coconut, butter, flour, egg, salt, grated lemon zest and 150g sugar into a mixing bowl.
Using the beater of the food processor (or dough hook of the hand mixer) process to a smooth dough.
Shape into a flat ball and wrap in plastic wrap. Leave to rest in the refrigerator overnight.

The next day, knead the dough and roll out 5 mm thick.
If you’d like to use a cookie stamp,  stamp the dough. Then cut out round cookies with a cookie cutter (∅4-5 cm / corresponding to the size of the stamp).

Press the top of the cookie in sugar, place bottom down on a buttered baking sheet (or lined with parchment paper).

Bake in a preheated oven at 175 °C = 347 °F for 13-15 minutes. Let cool on a wire rack.

 

 

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3. Dezember: Alfajores – Spitzbuben auf argentinische Art

Alfajores 4


Dieses Rezept habe ich aus einem Buch einer Foodie-Kollegin Pim Techamuanvivit (Das FOODie-HANDBUCH, Christian Verlag).
Es stammt aus Argentinien und erinnert an unsere heimischen Spitzbuben – ein Doppelkeks aber ohne Löcher im Deckelteil.
Gefüllte werden die Alfajores mit Dulce de leche = Karamellcreme, die ich euch im gestrigen Adventskalender-Beitrag vorgestellt habe.
Damit habe ich auch meine Kekse gefüllt.

Der Keksteig besteht aus einer Mischung von Maismehl und Weizenmehl. Die Kekse werden dadurch wunderbar mürbe und vergehen nur so auf der Zunge.
Und dann diese köstliche Füllung….
Noch autentischer werden die Alfajores, wenn man die Ränder, dort wo die Karamellfüllung ist, in Kokokosraspel taucht.
Zum Servieren bestreut man sie mit etwas Puderzucker.
Im Originalrezept sind etwa 30 Doppelkekse angegeben. Ich habe sie etwas kleiner ausgestochen. Bei mir gab es 45 Doppelkekse.
Insgesamt waren es drei Backbleche à 30 einzelne Kekse.


Alfajores 3
Alfajores – Doppelkekse gefüllt mit Dulce de leche

Alfajores


 Zutaten
(für etwa 30 Doppelkekse)

• 250 g Maismehl
• 200 g einfaches Weizenmehl
• ½ Teelöffel Salz
• 2 Teelöffel Backpulver
• ½ Teelöffel Natron
• 200 g Butter mit Zimmertemperatur
• 75 g Zucker
• 1 Esslöffel Cognac oder Weinbrand
400 g Dulce de leche

Zum Fertigstellen: Puderzucker, Kokosflocken

Zubereitung

Maismehl, Weizenmehl, Salz, Backpulver und Natron mischen, in eine Schüssel sieben und beiseitestellen.
Butter, Zucker und Eigelbe in einem Standmixer oder in der Küchemaschine bei hoher Geschwindigkeit mixen, bis sie schaumig und gut miteinander vermischt sind.
Den Cognac dazugeben und weitermixen. Die Geschwindigkeit auf die niedrigste Stufe stellen und die Mehlmischung nach und nach hinzufügen, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Die Masse auf ein trockenes Backbrett schütten und mit den Händen  zu einem festen Teig kneten.
Den Teig in zwei Hälften teilen und zu Kugeln formen. Jede Teigkugel in Klarsichtfolie wickeln und bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank legen (maximal 1 Tag).

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz temperieren lassen. Anschließend jede Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa fünf Millimeter dick ausrollen.
Mit einer Ausstechform (6-7 cm Ø) jeweils 20-25 Kekse ausstechen. Den überschüssigenTeig zusammenkneten und erneut ausrollen.

Die ausgestochenen Kekse mit jeweils einem Zentimeter Zwischenraum auf Backbleche verteilen. Im auf 175 °C vorgeheizten Backofen pro Blech etwa 10 Minuten backen.
Sobald die Kekse anfangen, die Farbe zu verändern, sofort aus dem Backofen ziehen.
Etwa 2 Minuten auf dem Blech liegen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitter zum Abkühlen geben.

Einen Spritzbeutel mit Dulce de leche füllen. Auf der Hälfte der Plätzchen verteilen. Die andere Hälfte der Kekse auf die Füllung legen und leicht andrücken.
Die Keksränder in Kokosraspeln wälzen, so dass diese an der Karamellfüllung haften bleiben.
In Dosen aufbewahren.
Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.


 

Alfajores 6


Und hier noch ein weiteres Rezept für Dulce de leche, im Backofen zubereitet

Zutaten

• 1 Dose (à 400 g) gezuckerte Kondensmilch
• 1 Vanilleschote

Zubereitung

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
Die Dose Kondensmilch öffnen und den Inhalt in eine mittelgroße, ofenfeste Auflauf- oder Pie-Form aus Glas oder Keramik gießen.
Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen, zusammen mit der ausgekratzten Vanilleschote zu der Kondensmilch geben und gut vermischen.
Die Backform mit Backfolie abdecken.
Die Form in eine größere ofenfeste Form mit hohem Rand stellen. Die größere Form bis zur Randmitte der kleineren Form mit Wasser füllen.
In den vorgeheizten Backofen stellen und etwa 60 Minuten backen.
Von Zeit zu Zeit die Wassermenge überprüfen und bei Bedarf nachfüllen.
Die Form aus dem Ofen ziehen und die Vanilleschote entfernen.
Die Karamelcreme mit dem Schneebesen zu einer glatten Creme schlagen
Vor dem Verwenden auf Raumtemperatur abkühlen lassen.


Alfajores 7


Alfajores

ingredients
(for about 30 sandwich cookies)
250g cornflour
200 g = 1½ cups wheat flour
½ teaspoon salt
2 teaspoons baking powder
½ teaspoon baking soda
200 g butter = ¾ cup (at room temperature)
75 g = 1/3 cup sugar
1 tablespoon cognac or brandy
400 g manjar/dulce de leche

To finish: icing sugar, coconut flakes

preparation
Mix corn flour, wheat flour, salt, baking powder and baking soda, sift into a bowl and set aside.
In a blender or in a food processor, mix butter, sugar and egg yolks at high speed until the ingredients are foamy and well mixed.
Add Cognac and mix again. Set the speed to the lowest setting, then gradually add the flour mixture until a homogeneous mass is obtained.
Give the mass onto a dry pastry board and knead with your hands into a firm dough.
Divide the dough in half and shape into balls. Wrap each ball of dough in plastic wrap and place in the refrigerator until further processing (maximum 1 day).

Take the dough from the refrigerator and let temper for a few minutes. Then roll out each ball of dough on a lightly floured surface, about five millimeters thick.
With a cookie cutter (6-7 cm Ø), cut out 20-25 cookies of each half.  Knead the remaining dough together and roll out again.
Place the biscuits on baking sheets, leaving a one centimeter gap in between. Bake in a preheated oven at 175 ° C for about 10 minutes.
Once the biscuits begin to change colour, immediately remove from the oven.
Leave on the baking sheet for about 2 minutes, then carefully transfer to a grid and leave to cool.
Fill a piping bag with dulce de leche. Spread on half of the cookies. Place the other half of the cookies on the filling and press gently.
Roll the edge of the biskuits in coconut flakes, so that they stick to the caramel filling.
Store in cookie tins.
Before serving, sprinkle with icing sugar.

Here is another recipe for majar/dulce de leche which is prepared in the oven

ingredients
1 can (à 400g) sweetened condensed milk
1 vanilla pod

preparation
Preheat the oven to 220 ° C.
Open the can of condensed milk and pour the content in a medium-sized, ovenproof casserole or pie-dish of glass or ceramic.
Cut the vanilla pod in half lengthwise and scrape out the seeds. Add both to the condensed milk and mix well.
Cover the baking dish with baking foil.
Place the dish in a larger baking pan with high a high rim. Fill the larger mould with water up to the middle of the smaller mould.
Bake in the preheated oven for about 60 minutes.
From time to time, check the amount of water and top up if necessary.
Take the baking dish from the oven and remove the vanilla pod.
Whisk the caramel cream to a smooth cream
Allow to cool to room temperature before using.

 

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Mousse aux spéculoos – Spekulatius Mousse aus dem iSi Gourmet Whip

Spekulatius Mousse 2
Passend zum Kaninchen in Bier, bei denen Spekulatius in der Sauce verarbeitet ist, gibt es jetzt auch noch ein passendes Dessert. Ein Rahmbläser (z. B. iSi Whip / Kisag) muss nicht unbedingt vorhanden sein, wer einen hat, sollte diesen auf jeden Fall benutzen, er erspart nämlich den Dressierbeutel und ist so eine ganz praktische und saubere Sache.
Und wer von Weihnachten noch Spekulatius übrig hat, sollte sie unbedingt für diese wundervolle, schnell zubereitete Mousse aufbrauchen.
Gefunden habe ich dieses geniale Rezept in einen Rezeptbüchlein, das ich vergangenes Jahr aus unserem Urlaub in Brügge mitgebracht hatte.

Spekulatius (in Südbayern auch Spekulatis) ist ein aus Belgien und den Niederlanden, aber auch dem Rheinland und Westfalen stammendes Gebäck aus Mürbeteig. Niederländisch wird es als Speculaas, französisch als spéculoos bezeichnet.
In Belgien gibt es Spekulatius nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über und übrigens auch in Indonesien, einer ehemals niederländischen Kolonie.

Der häufigste Spekulatius ist der Gewürzspekulatius, der durch die Gewürze Kardamom, Gewürznelke und Zimt seinen typischen Geschmack erhält. Neben ihm gibt es noch den Mandelspekulatius, der etwas dezenter gewürzt ist und neben einer größeren Menge Mandelmehl auch an der Unterseite vor dem Backen mit Mandelsplittern beschichtet wird. Ebenfalls beliebt ist der Butterspekulatius, der einen erheblichen Anteil Butter enthält. Niederländische und belgische Spekulatius haben ein charakteristisches Karamellaroma, das durch die Zugabe von Zucker mit hohem Melasse-Anteil erreicht wird.

In Belgien hat dieses Gebäck mit aromatischen Gewürzen eine sehr alte Tradition und taucht in vielen Rezepten auf:

The Crusades (AD 1095-1272) led to a revolution in medieval cooking, and the distinctive cuisine of modern Belgium first started to emerge. The leader of the First Crusade, Godfrey of Bouillon, Duke of Lower Lorraine, and his men brought back spices – nutmeg, cloves, ginger, saffron, cinnamon and peppercorns – from the Holy Land. These were enthusiastically incorporated into local Belgian dishes, including peperkoek, a delicious spice cake and speculaas, a spice cookie.
Belgium went on to become the centre of the northern European spice trade, with spices increasingly used by royalty and the nobility in cooking and as gifts, or for trading. Condiments such as mustards and vinegars were combined with dried fruits in recipes, giving a sweet-sour flavour to many dishes that are part of the Belgian cuisine to this day. (…)

Die Kreuzzüge (AD 1095-1272) führten zu einer Revolution in der mittelalterlichen Küche und die unverwechselbare Küche des modernen Belgien begann zu entstehen.
Der Führer des ersten Kreuzzuges, Gottfried von Bouillon, Herzog von Nieder Lothringen und seine Männer brachten Gewürze – Muskatnuss, Nelken, Ingwer, Safran, Zimt und Pfefferkörner – aus dem Heiligen Land. Diese wurden begeistert in die regionalen belgischen Speisen aufgenommen, unter anderem peperkoek, einem köstlichen Gewürzkuchen und Spekulatius, ein Gewürzkeks.
Der vornehme Adel verwendete die Gewürze in der Küche und als Geschenke, oder es wurde damit gehandelt und Belgien entwickelte sich bald zum Zentrum des nordeuropäischen Gewürzhandels. Zutaten wie Senf und Essig wurden in Rezepten mit getrockneten Früchten kombiniert, was vielen Gerichten einen süß-sauren Geschmack gab, die bis heute Teil der belgischen Küche sind.

Hier zum Beispiel das Kaninchen in Bier mit Spekulatius von neulich…

Spekulatius Mousse 1Die Windmühle, die auf diesem Spekulatius abgebildet ist, ist eines der typischen Motive in Belgien und den Niederlanden.

Mousse aux spéculoos
Préparation : 10 min

Pour 4 personnes
50 cl de crème liquide très froide
20 spéculoos
chicorée liquide

À l’aide d’un fouet, monter la crème en chantilly pas trop épaisse car les spéculoos vont l’épaissir. Vous pouvez aussi utiliser un siphon à chantilly. Il ne faut pas ajouter de sucre dans la crème.
Concasser seize spéculoos et les mélanger à la crème à l’aide d’une spatule afin de bien les incorporer. Ajouter une ou deux cuillerées à soupe de chicorée liquide selon votre goût et mélanger à nouveau.
Dresser dans des verrines ou dans des pots et déposer un spéculoos sur le dessus.

***

Spekulatius Mousse
Zubereitung: 10 Minuten

Für 4 Personen
500 ml sehr kalte Sahne
20 Spéculoos (Gewürzspekulatius)
chicorée liquide

Mit einem Schneebesen, die Sahne nicht zu steif schlagen, weil der Keks die Sahne festigen wird. Man kann für die Zubereitung auch einen Rahmbläser verwenden. (Zutaten wie folgt mischen und einfüllen, 1 Gaspatrone verwenden).
Es ist nicht notwendig, Zucker hinzuzufügen – die Kekse sind süß genug.
Sechzehn Spekulatius zerbröseln und mit Hilfe eines Spatels gründlich unter die Sahne mischen. Mit ein bis zwei Esslöffel chicorée liquide abschmecken und nochmals mischen.
Zum Servieren in kleine Gläser oder Schalen spritzen und mit einem Spekulatius dekorieren.

***

Speculoos Mousse
Preparation: 10 min
for 4 people
50 cl very cold cream
20 spéculoos biscuits
liquid chicory

Using a whisk, whip the cream to chantilly – not too thick because the biscuit will thicken the cream. You can also use a siphon for whipped cream. There’s no need to add sugar in the cream.
Crush sixteen speculoos biscuits and mix with the cream using a spatula to fully incorporate. Add one or two tablespoons of liquid chicory to taste and mix again.
Serve in small glasses or in pots and place a biscuit on top.

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Adventskalender 2014 – Nr. 4: Totenbeinli nach Adele Duttweiler

Adventskalender 2014_4

Heute habe ich ein ganz besonderes – wenn auch etwas makaberes – Gebäck für euch. Es handelt sich um ein Originalrezept aus der Schweiz aus dem Jahre 1912.
Adele Duttweiler, die Gattin von Gottlieb Duttweiler, dem Gründer der Migros. Sie hatte das Rezept damals als 20-jährige an der Kochschule aufgeschrieben.
Das Rezept wurde ab den 1930er Jahren als Vorlage für die Produktion der berühmten Totenbeinli (Bâtonnets aux noisettes) verwendet.
Traditionell hat man früher dieses Gebäck bei Abdankungen den Trauergästen angeboten, und daher soll auch die alte deutsche Bezeichnung „Totenbeinli” stammen.
Das Gebäck ist aber nicht nur in der Schweiz bekannt und äußerst beliebt – bei uns in Deutschland sind Sie am Hochrhein weit verbreitet.
Mich erinnern sie geschmacklich und von der Konsistenz her an italienische Cantuccini und sie eignen sich sehr gut als süße Knabberei zum Kaffee. Ein italienischer Vin Santo oder ein trockener Sherry, aber auch ein trockener Gutedel passen bestimmt hervorragend.

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Für das Rezept braucht man ganze, geröstete Haselnüsse (200 g). Hierfür die geknackten Haselnüsse auf ein Backblech geben, im Ofen bei 150 °C Umluft etwa 15-20 Minuten rösten. Dabei aufpassen, dass die Nüsse nicht zu dunkel werden. Wenn die Häutchen aufplatzen, kann man sie aus dem Ofen nehmen. Man gibt sie dann in ein Küchentuch und rubbelt die Nüsse damit aneinander, damit sich die braunen Häutchen lösen. Nach Möglichkeit macht man das irgendwo im Freien – die Häutchen landen dabei nämlich überall!

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Originalrezept für Totenbeinli, aufgeschrieben von Adele Duttweiler

 Totenbeinli

250 g Zucker
3 Eier
abgeriebene Schale ½ unbehandelten Zitrone
200 g geröstete, ganze Haselnüsse
1 Messerspitze Hirschhornsalz (Triebsalz)
250 g Mehl

Schlage in einer Schüssel ½ Pfund feinen Zucker mit 3 Eiern + einer halben fein gehackten Zitronenschale schaumig, mische hierauf 200 g geröstete, ganze Haselnüsse darunter sowie eine Messerspitze Hirschornsalz und ½ Pfund Mehl. Walle diesen Teig auf dem mit Mehl besträuten Tisch aus zu einem Stück von 1 cm Dicke, schneide dasselbe in 1 cm breite Streifen von ca. 12 cm Länge. Gebe diese Stücke so auf ein Backblech , dass sie einander nicht berühren, bestreiche die Oberfläche mit aufgeschlagenem Ei + backe die Totenbeinli im Ofen langsam braun. Sie lassen sich an einem trockenen Ort lange aufbewahren.

Ich habe den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) eingestellt und die Totenbeinli etwa 20 Minuten gebacken.

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Today I have a recipe for very special biscuits for you. The name is a bit macabre – „Totenbeinli” (death men’s bones). This is an original recipe from Switzerland, of the year 1912.
Adele Duttweiler, the wife of Gottlieb Duttweiler, founder of Migros had written down this recipe at cooking school, when she was 20 years old
The recipe was used in the 1930s as a template for the production of the famous Totenbeinli (Bâtonnets aux noisettes).
Traditionally, this pastry was offered to the mourners at funerals, and this is why they were called „Totenbeinli“ in German.
The pastry, however, is not only well-known and very popular in Switzerland but also here in Germany. You‘ ll find them all over the Region Hochrhein (Upper Rhine).
Taste and in consistency remind me of Italian biscotti and make a very nice sweet snack to serve with coffee. An Italian Vin Santo or a dry sherry, but also a dry Chasselas would match perfectly.
For this recipe you’ll need toasted hazelnuts (200 g) which can be prepared as follows:

Put the peeled hazelnuts on a baking sheet, roast for 15-20 minutes in the oven at 150 ° C (302 °F) convection/fan oven. Make sure that the nuts don’t get too dark. When the skins burst, you can take them out of the oven. Put them onto a a kitchen towel and rub the nuts with the cloth, to loosen the brown skin. If possible, do that somewhere outdoors – that makes a lot of mess.

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Totenbeinli
(Bâtonnets aux noisettes)
250 g of fine sugar

3 eggs
Zest of ½ lemon untreated
200 g toasted, whole hazelnuts
1 pinch of
sal volatile (raising agent)

250 g flour

In a bowl, whisk 250 g of fine sugar,  3 eggs + finely chopped lemon zest until fluffy; then fold in 200 g roasted, whole hazelnuts as well as a pinch of sal volatile and 250 g of flour. Roll out this dough on the floured table to a piece of 1 cm thickness, cut stripes with 1 cm in width and about 12 cm in length. Put those pieces on a baking sheet so that they do not touch, brush with with beaten egg. Slowly bake in the oven until golden brown. They can be kept in a dry place for a long time.

I baked it at 180 ° C = 356 °F (top / bottom heat) for about 20 minutes.

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Adventskalender 2013: Nr. 10 -Süsse Karamell-Brezeln

Karamellbrezeln2
Heute gibt es leckere Butterteig-Brezeln mit Karamell! Vergangenes Jahr hatte ich mir für die Badenweiler Brezeln speziell einen Brezel-Ausstecher besorgt.
Das Rezept der Badenweiler Brezeln kannte ich bis dort noch nicht, erst durch Zufall habe ich sie in einem Badischen Backbuch gefunden – und das, obwohl ich ganz in der Nähe von Badenweiler wohne….Karamell Brezeln1

Today there are delicious butter cookie Pretzels with caramel!
Last year I had bought a pretzel cookie cutter especially for the Badenweiler pretzels.
The recipe of Badenweiler pretzels I found by chance in a baking book from Baden – I did not know it before that day – even though I live quite near to Badenweiler

BW Brezeln5
Badenweiler Brezeln

Dann habe ich noch dieses Rezept mit Karamell-Füllung entdeckt und war begeistert. Heute einfach nur ein paar Bilder und das Rezept.
Then I found another recipe with caramel filling and thought it was great. Today I will not write too much, just a few images and the recipe…

Karamellbrezeln5

Süsse Karamell-Brezeln
(für ca. 30 Stück)

250 g Mehl
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter
Mehl zum Ausrollen
150 g harte Karmellbonbons (z. B. Werthers)
1 Eigelb
2-3 Esslöffel Hagelzucker

Mehl, Zucker, Salz, Ei und Butterflöckchen zuerst mit dem Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Bonbons in einen Gefrierbeutel geben, mit einem Nudelholz auf einer festen Arbeitsplatte in kleine Splitter zertrümmern.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Mit einem Brezelausstecher Plätzchen daraus  ausstechen. Brezeln auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Das Eigelb verquirlen, die Brezeln damit bestreichen und den Hagelzucker darüber streuen. Die Löcher in den Brezeln jeweils mit den gehackten Bonbons füllen. Die Brezeln im Ofen etwa 12-14 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auf dem Blech abkühlen lassen. Mit einer Palette vorsichtig vom Papier lösen.

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Sweet caramel pretzels
(For about 30 pcs)

250 g flour
60 g sugar
1 pinch of salt
1 egg
125 g cold butter in flakes
flour for rolling out the dough
150 g hard caramel candy (eg Werther)
1 egg yolk
2-3 tablespoons coarse granulated sugar

Knead flour, sugar, salt, egg and butter flakes first with the dough hook of the hand mixer, then quickly with your hands to form a smooth dough. Cover the dough and let it rest for about 1 hour in the refrigerator.
Put the candy in a freezer bag, smash into small fragments on a solid work surface using a rolling pin.
Preheat the oven to 180 °C (356 °F). Roll out the dough (about 4 mm thick) on a lightly floured work surface. Cut out cookies with a Brezel cookie cutter. Put the pretzels on  baking sheets lined with baking paper. Whisk the egg yolk, brush the pretzels with it and sprinkle the coarse sugar over it. Fill the holes in each pretzel with the chopped candy. Bake the pretzels in the oven for about 12-14 minutes. Remove and allow to cool completely on the sheet. Carefully get the pretzels off the paper using a palette. 

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It’s Teatime – Lemon Thyme Shortbread nach Gordon Ramsay

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Draussen regnet es wie aus Eimern, es ist kalt und im Schwarzwald liegt schon der erste Schnee – Zeit, den Backofen anzuwerfen, leckeres Teegebäck zu backen und bei einer Tasse Tee abzuwarten, bis es wieder besser wird. Dazu ein gutes Buch (ich lese gerade BLACK OUT von Marc Elsberg) und auf dem Sofa einmummeln und sich freuen, dass man es so gut hat.
Für euch habe ich sogar mal wieder meine alte Sammeltasse (meine einzige!) aus dem Keller geholt… It’s Teatime – und die Briten mögen es ja gern ein wenig nostalgisch und kitschig.

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Outside it is raining cats and dogs, it’s cold and in the Black Forest they have the first snow this fall – time to heat the oven and bake biscuits and wait on the sofa with a cup of tea until things are getting better. You just need a good book, lying on the sofa being wrapped in a blanket and know that you are happy.
(I’m reading BLACK OUT, of Marc Elsberg:

The power supply breaks down in Europe on a cold February day. The total blackout. The Italian computer scientist Piero Manzano suspects a hacker attack and tries to get through to the authorities – without success. As Europol Commissioner Bollard finally listens to him, dubious e-mails are found on his computer. Even under suspicion Manzano is aware: the opponent is just as refined as merciless. Meanwhile, Europe is in the dark, and the people are facing their greatest challenge: survival.)
For you, I even have got my old collection cup out of the cellar (my only one!) … It’s tea time – and the Brits like things like a little nostalgia and kitsch.

Und nun kommt etwas Ungewöhnliches – Der Markgräfler hatte mir ein Buch von Gordon Ramsay auf meinen E-Book Reader geladen – Original in Englisch – und deshalb übersetze ich heute mal von Englisch in Deutsch.

And now something unusual – the Markgraefler had charged me a book by Gordon Ramsay on my E-Book Reader – and therefore I translate from English into German this time.lemon thyme shortbread 3

Lemon Thyme Shortbread / Zitronen-Thymian-Shortbread

Makes about 20 fingers / für etwa 20 Stücke

340 g plain flour, plus extra for rolling / 340 g Mehl und Mehl zum Ausrollen
¼ tsp fine sea salt / ¼ Teelöffel feines Meersalz
225 g unsalted butter, softened / 225 g weiche Butter
140 g caster sugar / 140 g Zucker
2 tbsp finely chopped lemon thyme / 2 Esslöffel fein gehackter Zitronenthymian
butter for greasing / Butter zum Einfetten des Backblechs
sugar to sprinkle / Zucker zum Bestreuen

Sift the flour into a bowl with the salt and set aside. Put the butter and sugar in a mixing bowl and beat with an electric mixer until smooth and creamy.
Turn the mixer to its lowest setting and, with the motor running, add the lemon thyme, then the flour, a little at a time. Stop mixing as soon as the dough comes together. Shape into a flattened ball, wrap in cling film and chill for at least 20 minutes.
Meanwhile, preheat the oven to 180 °C/Gas 4.
For shortbread fingers, gently pack the dough in a lightly buttered Swiss roll tin (roughly 30 x 20 cm). Score the surface to mark out the fingers and prick all over with a fork. If you want to make circular biscuits, roll out the dough on a lightly floured board to 5-7 mm thick, then stamp out the rounds using a 6 cm cutter. Transfer to 2 lightly buttered baking sheets, leaving a little space between each biscuit, then prick them with a fork.
Bake for 15-20 minutes until pale golden, checking often as ovens vary and the shortbread can easily burn. Cool in the tin or on the sheet until firm, then tranfer to a wire rack to cool completely.
Sprinkle with caster sugar, if you like, and store in an airtight container.

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Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben und beiseite stellen. Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine so lange rühren, bis die Masse glatt und cremig ist. Die Maschine auf die niedrigste Einstellung stellen und fügen bei laufendem Motor den Zitronenthymian, dann nach und nach esslöffelweise das Mehl hinzufügen. Sobald der Teig sich zusammenfügt nicht mehr rühren. Den Teig  aus der Schüssel nehmen und zu einer flachen Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.Inzwischen den Backofen auf 180 ° C / Gas 4 vorheizen. Für Shortbread Fingers den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche auf Größe des Blechs (ca. 20 x 30 cm) ausrollen, vorsichtig auf das leicht gefettete Blech legen. An der Oberfläche die Kekse mit einem Messer markieren und mit einer Gabel leicht einstechen.Für runde Kekse wird der teig etwa 5-7 mm dick ausgerollt, dann Kekse mit einem Ausstecher von 6 cm ø ausstechen. Auf 2 leicht gebutterte Backbleche setzen, dabei ein wenig Abstand zwischen den einzelnen Keksen lassen, dann mit einer Gabel einstechen.

Im vorgeheizten Ofen 15-20 Minuten backen, bis die Kekse blass golden sind, dabei öfters kontrollieren, da Backöfen unterschiedlich sind und das Shortbread leicht anbrennen kann. Auf dem Blech leicht abkühlen lassen, (die Kekse mit einem Messer ausschneiden). Wenn die Kekse fest sind, vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Nach Belieben mit etwas Zucker bestreuen und in in einem luftdichten Behälter lagern.

Mein Beitrag zum Blogevent
Mein Beitrag zum Blogevent „It’s Tea Time“

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Omas feine Orangencreme mit Grand Marnier

Orangencreme2

Advenstkalender Fenster Nr. 11 ist etwas ganz besonderes. Diese Orangencreme hatte meine Oma Anna-Maria früher immer gemacht, auch meine Mutter und meine Tante haben das Rezept übernommen und ich habe mich jetzt auch daran versucht. Meine Oma hat früher sicherlich auch mal Kirschwasser oder Weinbrand verwendet, was eben gerade da war.  Aber mit Orangenlikör, d. h. Grand Marnier oder Cointreau finde ich, dass die Creme das beste Aroma hat. Ganz frische Eier sollte man dafür verwenden.

Orangencreme7

Feine Orangencreme

1/4 Liter frisch ausgepresster Orangensaft
6 Blatt helle Gelatine
4 Eigelb
100 g Zucker
eine Vanillestange
1/4 Liter süße Sahne
2 Likörgläser Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand

Orangen pressen

Den Orangensaft erhitzen, bis sich Schaumkronen bilden, aber nicht kochen lassen.
Die Gelatineblätter in kaltem Wasser quellen lassen. 4 Eigelbe mit dem Mark der Vanillestange hellschaumig aufschlagen. Unter Rühren den heissen Orangensaft zugießen.
Im heißen Wasserbad 3 Minuten rühren, herausnehmen und die abgetropfte Gelatine darin auflösen.

Orangencreme aufschlagen

Kalt stellen. Bevor die Masse stockt, die geschlagene Sahne unterheben. Mit Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand verfeinern. In eine kalt ausgespülte Glasschale füllen. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Mit Löffelbiskuits oder Orangengebäck servieren – oder mit Christmas Cookies 🙂 …

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Ich habe noch Orangen filettiert und dazu angerichtet und ausserdem Physialis, die sehen ein wenig aus wie eine Mini-Orange.

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Ein Träumchen – locker wie eine Mousse