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Alle Jahre wieder – Omas Spitzbuben

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Habt ihr euch auch schon mal gefragt, ob das Verlangen nach Spitzbuben zu Weihnachten vererbbar und sogar ansteckend ist??? Ich glaube, in meiner Familie ist das der Fall. Meine Oma hat sie jedes Jahr gebacken, allerdings hat sie immer einen Zitronen-Zuckerguss darauf gestrichen. Meine Mutter hat den Zitronensaft weggelassen, den Puderzucker mit Bourbon-Vanillezucker gemischt und mit Wasser angerührt. Vanille soll ja sehr anregend sein… Jedenfalls waren die Spitzbuben immer die Plätzchensorte, die  rationiert werden musste, damit am Heiligabend noch was da war. Von Oma gab es zu Weihnachten immer eine gemischte Gebäcktüte, damals gab es noch die weihnachtlich bedruckten Papiertüten mit Zugband, damit man sie oben zuziehen konnte. Papa und Bruderherz waren immer besonders scharf darauf und haben gleich alle Spitzbuben rausgeklaut. Und der Markgräfler hat scheinbar den Brauch auch übernommen. Wenn ein Plätzchenteller auf dem Tisch steht, sind die Spitzbuben zuerst weggegessen. Liegt’s an der Marmelade, oder an der Vanille oder an dem Mandel-Butterteig???

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Und vor ein paar Tagen dann: „Du hast mich gar nicht mehr lieb – Du hast noch gar keine Spitzbuben gebacken….!!!” – Und hier ist wieder der Beweis, dass Liebe durch den Magen geht, und ich habe gebacken. Spitzbuben müssen einfach sein.

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Für den Teig:
250 g Butter
180 g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
(oder Paté de vanille, gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote)
125 g Mandeln
375 g Mehl

Für die Füllung:
Himbeer- und Johannisbeermarmelade (1:1)

Für die Glasur:
Puderzucker (ca. 1/2 Packung), Vanille oder 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker, wenig Wasser

Die Butter schaumig rühren, dann den Zucker, den Vanillezucker und das Ei hinzufügen und verrühren. Die Mandeln und das Mehl untermengen.

Den Teig etwas ruhen lassen, dann dünn auswallen.

Kleine, runde Plätzchen ausstechen,
auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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und bei 200 °C (Umluft 180 °C) ca. 10 Minuten backen.

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Vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Wer mag, kann spezielle Spitzbuben-Ausstecherle für das obere Plätzchen verwenden.

Für die Füllung eine Mischung aus Himbeer- und Johannisbeermarmelade durch ein Sieb streichen. (Gelee ist nicht geeignet!).

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Je ein Plätzchen mit Marmelade bestreichen und ein zweites darauf legen.

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Aus Puderzucker mit etwas Vanille oder Vanillezucker und wenig Wasser einen dicklichen Zuckerguss herstellen.
Die Oberseite der Plätzchen damit bestreichen und trocknen lassen.

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Uuups, da hat sich doch glatt ein Engel zwischen die Spitzbuben gemogelt … oder ist das etwa ein (B)engel:

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2 Gedanken zu „Alle Jahre wieder – Omas Spitzbuben“

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