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Adventskalender 2013: Nr. 10 -Süsse Karamell-Brezeln

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Heute gibt es leckere Butterteig-Brezeln mit Karamell! Vergangenes Jahr hatte ich mir für die Badenweiler Brezeln speziell einen Brezel-Ausstecher besorgt.
Das Rezept der Badenweiler Brezeln kannte ich bis dort noch nicht, erst durch Zufall habe ich sie in einem Badischen Backbuch gefunden – und das, obwohl ich ganz in der Nähe von Badenweiler wohne….Karamell Brezeln1

Today there are delicious butter cookie Pretzels with caramel!
Last year I had bought a pretzel cookie cutter especially for the Badenweiler pretzels.
The recipe of Badenweiler pretzels I found by chance in a baking book from Baden – I did not know it before that day – even though I live quite near to Badenweiler

BW Brezeln5
Badenweiler Brezeln

Dann habe ich noch dieses Rezept mit Karamell-Füllung entdeckt und war begeistert. Heute einfach nur ein paar Bilder und das Rezept.
Then I found another recipe with caramel filling and thought it was great. Today I will not write too much, just a few images and the recipe…

Karamellbrezeln5

Süsse Karamell-Brezeln
(für ca. 30 Stück)

250 g Mehl
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter
Mehl zum Ausrollen
150 g harte Karmellbonbons (z. B. Werthers)
1 Eigelb
2-3 Esslöffel Hagelzucker

Mehl, Zucker, Salz, Ei und Butterflöckchen zuerst mit dem Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Bonbons in einen Gefrierbeutel geben, mit einem Nudelholz auf einer festen Arbeitsplatte in kleine Splitter zertrümmern.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Mit einem Brezelausstecher Plätzchen daraus  ausstechen. Brezeln auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Das Eigelb verquirlen, die Brezeln damit bestreichen und den Hagelzucker darüber streuen. Die Löcher in den Brezeln jeweils mit den gehackten Bonbons füllen. Die Brezeln im Ofen etwa 12-14 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auf dem Blech abkühlen lassen. Mit einer Palette vorsichtig vom Papier lösen.

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Sweet caramel pretzels
(For about 30 pcs)

250 g flour
60 g sugar
1 pinch of salt
1 egg
125 g cold butter in flakes
flour for rolling out the dough
150 g hard caramel candy (eg Werther)
1 egg yolk
2-3 tablespoons coarse granulated sugar

Knead flour, sugar, salt, egg and butter flakes first with the dough hook of the hand mixer, then quickly with your hands to form a smooth dough. Cover the dough and let it rest for about 1 hour in the refrigerator.
Put the candy in a freezer bag, smash into small fragments on a solid work surface using a rolling pin.
Preheat the oven to 180 °C (356 °F). Roll out the dough (about 4 mm thick) on a lightly floured work surface. Cut out cookies with a Brezel cookie cutter. Put the pretzels on  baking sheets lined with baking paper. Whisk the egg yolk, brush the pretzels with it and sprinkle the coarse sugar over it. Fill the holes in each pretzel with the chopped candy. Bake the pretzels in the oven for about 12-14 minutes. Remove and allow to cool completely on the sheet. Carefully get the pretzels off the paper using a palette. 

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It’s Teatime – Lemon Thyme Shortbread nach Gordon Ramsay

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Draussen regnet es wie aus Eimern, es ist kalt und im Schwarzwald liegt schon der erste Schnee – Zeit, den Backofen anzuwerfen, leckeres Teegebäck zu backen und bei einer Tasse Tee abzuwarten, bis es wieder besser wird. Dazu ein gutes Buch (ich lese gerade BLACK OUT von Marc Elsberg) und auf dem Sofa einmummeln und sich freuen, dass man es so gut hat.
Für euch habe ich sogar mal wieder meine alte Sammeltasse (meine einzige!) aus dem Keller geholt… It’s Teatime – und die Briten mögen es ja gern ein wenig nostalgisch und kitschig.

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Outside it is raining cats and dogs, it’s cold and in the Black Forest they have the first snow this fall – time to heat the oven and bake biscuits and wait on the sofa with a cup of tea until things are getting better. You just need a good book, lying on the sofa being wrapped in a blanket and know that you are happy.
(I’m reading BLACK OUT, of Marc Elsberg:

The power supply breaks down in Europe on a cold February day. The total blackout. The Italian computer scientist Piero Manzano suspects a hacker attack and tries to get through to the authorities – without success. As Europol Commissioner Bollard finally listens to him, dubious e-mails are found on his computer. Even under suspicion Manzano is aware: the opponent is just as refined as merciless. Meanwhile, Europe is in the dark, and the people are facing their greatest challenge: survival.)
For you, I even have got my old collection cup out of the cellar (my only one!) … It’s tea time – and the Brits like things like a little nostalgia and kitsch.

Und nun kommt etwas Ungewöhnliches – Der Markgräfler hatte mir ein Buch von Gordon Ramsay auf meinen E-Book Reader geladen – Original in Englisch – und deshalb übersetze ich heute mal von Englisch in Deutsch.

And now something unusual – the Markgraefler had charged me a book by Gordon Ramsay on my E-Book Reader – and therefore I translate from English into German this time.lemon thyme shortbread 3

Lemon Thyme Shortbread / Zitronen-Thymian-Shortbread

Makes about 20 fingers / für etwa 20 Stücke

340 g plain flour, plus extra for rolling / 340 g Mehl und Mehl zum Ausrollen
¼ tsp fine sea salt / ¼ Teelöffel feines Meersalz
225 g unsalted butter, softened / 225 g weiche Butter
140 g caster sugar / 140 g Zucker
2 tbsp finely chopped lemon thyme / 2 Esslöffel fein gehackter Zitronenthymian
butter for greasing / Butter zum Einfetten des Backblechs
sugar to sprinkle / Zucker zum Bestreuen

Sift the flour into a bowl with the salt and set aside. Put the butter and sugar in a mixing bowl and beat with an electric mixer until smooth and creamy.
Turn the mixer to its lowest setting and, with the motor running, add the lemon thyme, then the flour, a little at a time. Stop mixing as soon as the dough comes together. Shape into a flattened ball, wrap in cling film and chill for at least 20 minutes.
Meanwhile, preheat the oven to 180 °C/Gas 4.
For shortbread fingers, gently pack the dough in a lightly buttered Swiss roll tin (roughly 30 x 20 cm). Score the surface to mark out the fingers and prick all over with a fork. If you want to make circular biscuits, roll out the dough on a lightly floured board to 5-7 mm thick, then stamp out the rounds using a 6 cm cutter. Transfer to 2 lightly buttered baking sheets, leaving a little space between each biscuit, then prick them with a fork.
Bake for 15-20 minutes until pale golden, checking often as ovens vary and the shortbread can easily burn. Cool in the tin or on the sheet until firm, then tranfer to a wire rack to cool completely.
Sprinkle with caster sugar, if you like, and store in an airtight container.

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Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben und beiseite stellen. Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine so lange rühren, bis die Masse glatt und cremig ist. Die Maschine auf die niedrigste Einstellung stellen und fügen bei laufendem Motor den Zitronenthymian, dann nach und nach esslöffelweise das Mehl hinzufügen. Sobald der Teig sich zusammenfügt nicht mehr rühren. Den Teig  aus der Schüssel nehmen und zu einer flachen Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.Inzwischen den Backofen auf 180 ° C / Gas 4 vorheizen. Für Shortbread Fingers den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche auf Größe des Blechs (ca. 20 x 30 cm) ausrollen, vorsichtig auf das leicht gefettete Blech legen. An der Oberfläche die Kekse mit einem Messer markieren und mit einer Gabel leicht einstechen.Für runde Kekse wird der teig etwa 5-7 mm dick ausgerollt, dann Kekse mit einem Ausstecher von 6 cm ø ausstechen. Auf 2 leicht gebutterte Backbleche setzen, dabei ein wenig Abstand zwischen den einzelnen Keksen lassen, dann mit einer Gabel einstechen.

Im vorgeheizten Ofen 15-20 Minuten backen, bis die Kekse blass golden sind, dabei öfters kontrollieren, da Backöfen unterschiedlich sind und das Shortbread leicht anbrennen kann. Auf dem Blech leicht abkühlen lassen, (die Kekse mit einem Messer ausschneiden). Wenn die Kekse fest sind, vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Nach Belieben mit etwas Zucker bestreuen und in in einem luftdichten Behälter lagern.

Mein Beitrag zum Blogevent
Mein Beitrag zum Blogevent „It’s Tea Time“

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Omas feine Orangencreme mit Grand Marnier

Orangencreme2

Advenstkalender Fenster Nr. 11 ist etwas ganz besonderes. Diese Orangencreme hatte meine Oma Anna-Maria früher immer gemacht, auch meine Mutter und meine Tante haben das Rezept übernommen und ich habe mich jetzt auch daran versucht. Meine Oma hat früher sicherlich auch mal Kirschwasser oder Weinbrand verwendet, was eben gerade da war.  Aber mit Orangenlikör, d. h. Grand Marnier oder Cointreau finde ich, dass die Creme das beste Aroma hat. Ganz frische Eier sollte man dafür verwenden.

Orangencreme7

Feine Orangencreme

1/4 Liter frisch ausgepresster Orangensaft
6 Blatt helle Gelatine
4 Eigelb
100 g Zucker
eine Vanillestange
1/4 Liter süße Sahne
2 Likörgläser Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand

Orangen pressen

Den Orangensaft erhitzen, bis sich Schaumkronen bilden, aber nicht kochen lassen.
Die Gelatineblätter in kaltem Wasser quellen lassen. 4 Eigelbe mit dem Mark der Vanillestange hellschaumig aufschlagen. Unter Rühren den heissen Orangensaft zugießen.
Im heißen Wasserbad 3 Minuten rühren, herausnehmen und die abgetropfte Gelatine darin auflösen.

Orangencreme aufschlagen

Kalt stellen. Bevor die Masse stockt, die geschlagene Sahne unterheben. Mit Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand verfeinern. In eine kalt ausgespülte Glasschale füllen. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Mit Löffelbiskuits oder Orangengebäck servieren – oder mit Christmas Cookies 🙂 …

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Ich habe noch Orangen filettiert und dazu angerichtet und ausserdem Physialis, die sehen ein wenig aus wie eine Mini-Orange.

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Ein Träumchen – locker wie eine Mousse

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Quickie-Kekse: American Christmas Cookies – mit Schokotropfen und Walnüssen

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Dieses Rezept habe ich schon ewig und es wurde früher öfters gebacken. Die Kekse gehen superschnell, der Teig muss nicht ruhen und setzt ihn dann mit Löffeln auf das Blech – Löffelkekse. Man braucht dafür Schokotropfen und die gibt es leider nicht in jedem Geschäft. Bei Edeka wurde ich fündig …ja, der gute alte Dr. Oetker…
Im Originalrezept werden gehackte Haselnüsse verwendet. Ich dachte mir, dass diese Cookies bestimmt auch ganz toll mit Walnüssen schmecken. Richtig gedacht, die Cookies sind göttlich geworden.

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American Christmas Cookies
(ca. 50 Stück)

150 g Butter
100 g Zucker
80 g Rohrzucker
1-2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
180 g Dinkelmehl Type 630
1/2 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
100 g gehackte Walnusskerne
(Originalrezept: 100 g gehackte Haselnüsse)
150 g Schokoladentröpfchen

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Den Vanillezucker dazugeben und zusammen mit dem Ei unterschlagen. Das mit Backpulver und Salz gemischte Mehl unterrühren, gehackte Nüsse und Schokoladentröpfchen einarbeiten. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen mit genügend Abstand (die Cookies zerlaufen stark) auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C 12-14 Minuten backen, bis sie auseinander gebacken und goldbraun sind.

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In einer Dose aufbewahren.

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