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Butter-Mandel-Kuchen vom Blech #Hefeteig


Es gibt wieder frische Hefe! Die Markgräflerin war am Samstag ganz früh zum Einkaufen und konnte einen Würfel Hefe ergattern.
Ein ganzer Karton stand im Kühlregal. Und es gab  auch wieder alle Mehlsorten. Na also, geht doch.
Jedenfalls gibt es als heutigen Sonntagskuchen einen Kuchen vom Blech – einen Hefeteig-Butterkuchen mit Mandeln, Butter, Zucker, Honig und Sahne!
Ich finde, Butterkuchen geht einfach immer.



Butter-Mandel-Kuchen


Zutaten
Für den Hefeteig
• 25 frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
• 125 – 250 ml Milch
• 100 g Zucker
• 500 g Mehl
• 100 g Butter
• ½ Teelöffel Salz
• 1-2 Eier

Zutaten für den Belag
• 100 g Butter
• 200 g Zucker
• 2 Esslöffel Honig
• 100 g Mandelblättchen
• 100 g Mandelstifte
• 2-3 Esslöffel Sahne

Zubereitung
Die zerbröckelte Hefe mit etwa 125 ml lauwarmer Milch, 2 Teelöffeln Zucker und 2 Teelöffeln Mehl zu einem glatten Vorteig anrühren. Das trockene, gesiebte Mehl in eine große Schüssel oder auf ein Backbrett geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, den Vorteig hineinfüllen, mit Mehl bestäuben und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen. Wenn die Mehldecke aufreisst, ist der Teig genügend gegangen (Trockenhefe nach Anleitung auf dem Päckchen verarbeiten).
Wichtig: Die angerührte Hefe darf nie direkt mit Fett und Salz in Verbindung kommen!
Nun alle übrigen Zutaten gut miteinander verarbeiten und den Teig solange kneten, bis er Blasen zeigt und sich von der Hand und der Schüssel löst.
Den Hefeteig nochmals ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den aufgegangenen Teig mit bemehlten Händen auf einer mit Mehl bestäubten Backunterlage leicht durchkneten, dann auf einem gefetteten Backblech (ca. 30 x 40 cm) ausrollen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Honig in einem kleinen Topf erwärmen, dann die Mandelblättchen, Mandelstifte und Sahne dazugeben.
Die Masse einmal aufkochen und etwas abgekühlt gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen.
Den Kuchen nochmals 20 bis 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Kuchen etwa 25 Minuten backen, bis der Belag goldbraun ist.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.



Butter and almond cake


Ingredients
For the yeast dough
25 fresh yeast or 1 sacket of dry yeast (7 g)
125 – 250 ml milk
100 g sugar
500 g flour
100 g butter
1⁄2 teaspoon of salt
1-2 eggs

Ingredients for the topping
100 g butter
200 g sugar
2 tablespoons honey
100 g flaked almonds
100 g slivered almonds
2-3 tablespoons cream

Preparation
Crumble the yeast and mix with about 125 ml of tepid milk, 2 teaspoons of sugar and 2 teaspoons of flour to form a smooth pre-dough.
Place the dry, sifted flour in a large bowl or on a baking board, press a hollow in the middle, fill in the pre-dough, dust with flour and let the dough rise in a warm, draught-free place. When there are cracks on the floured surface, the dough has risen sufficiently (process dry yeast according to instuctions on the package).
Important: The yeast must never come into direct contact with fat and salt!

Now mix all the remaining ingredients well and knead the dough until it shows bubbles and no longer sticks to your hand or the bowl.
Leaven the yeast again for approx. one hour. Then knead the dough gently with floured hands on a floured working surface.
Roll out on a buttered baking tray (approx. 35 x 40 cm).
Heat butter with the sugar and honey in a small saucepan, then add the flaked almonds, slivered almonds and cream. Bring the mixture to the boil once, then take off the heat and spread evenly onto the dough. Leaven for another 20 to 30 minutes.
Preheat the oven to 200 °C = 392 °F. Bake the cake for about 25 minutes until the topping is golden brown. Remove from the oven and allow to cool.

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Spinat-Reisrösti mit Lachstranche und Bananenpesto

Also, der gestrige Sonntag wurde irgendwie zum Restle-Tag. Wir hatten noch gekochten Reis im Kühlschrank, der neulich übrig war. Ausserdem noch etwas aufgetauter Blattspinat vom James-Bond Menu. Den Lachs hatte ich im Tiefkühler und aufgetaut.

Die Idee mit dem Bananenpesto, das dem ganzen Gericht eine karibische Note verleiht, habe ich von Achim Herr geklaut. Ich hatte nämlich noch eine Basilikumpflanze auf dem Fensterbrett, von der nur noch etwa eine Handvoll nicht vertrocknet war, weil ich natürlich vergessen hatte, zu gießen, und Mini Bananen, deren Schale schon braune Pünktchen bekommt.

Für das Bananen-Pesto (2 Personen) eine Mini-Banane, eine Handvoll Basilikumblätter, 1 Knoblauchzehe, Salz, nach Belieben Olivenöl und etwas Sahne, einen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft, eine Handvoll Mandelstifte und Pinienkerne in ein hohes Gefäß geben und mit dem Zauberstab pürieren. Mit Cayennepfeffer abschmecken.
Schmeckt wirklich lecker und ist supercremig, kann aber nicht lange aufbewahrt werden. Also am besten nur kleine Portionen zubereiten.

Für die Spinat-Reisrösti (Für 4 Personen)

2 kleine rote Zwiebeln
70 g Butter
etwas TK-Blattspinat, aufgetaut, abgetropft
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 Eier
50 g Semmelbrösel
450 g gekochter Reis (=150 g roher Reis)

Die Zwiebeln schälen, in feine Würfel schneiden und in 10 g Butter glasig dünsten, dann den klein geschnittenen Blattspinat hinzufügen und etwas mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann zusammen mit den Semmelbröseln zum Reis geben, und gut mit den Eiern vermengen.

Die übrige Butter in eine Pfanne geben, aufschäumen lassen. Den Reis hineingeben und glattdrücken. Ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze goldgelb braten. Mit Hilfe eines großen Tellers die Rösti wenden und wieder in die Pfanne gleiten lassen. Knusprig fertigbraten.

Für die Lachstranchen:
pro Person eine Lachstranche
mit Zitronensaft gesäuert, gesalzen und gepfeffert und mit Mehl bestäubt

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und den Lachs von beiden Seiten anbraten.

Die Reisrösti in Stücke teilen, zusammen mit dem Lachs und dem Bananenpesto auf Tellern anrichten und sofort servieren.

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Oktoberfest: Einfacher Blätterteig-Apfelstrudel zum Kaffee

Oder ist es einfach nur eine übergroße Apfeltasche – ’ne ganz billige Masche zum Oktoberfest. Und das soll jetzt für dieses Jahr erst einmal der Rest vom Fest sein!
Eigentlich ist Apfelstrudel ja aus Österreich – aber Dampfnudeln zum Kaffee, das wäre dann doch etwas zu heftig geworden, und ich denke, dass man auch in Bayern gerne Apfelstrudel mag. Ausserdem habe ich jetzt die ersten Äpfel aus meinem Garten.


Das Büro, in dem ich arbeite, befindet sich nämlich im 6. Stock eines Einkaufszentrums. Und was ist dort im Erdgeschoss aufgebaut???
Natürlich ein Biergarten mit einem Alleinunterhalter, der den ganzen lieben langen Tag bis abends Blasmusik vom Keybord klimpert. Also einen grossen Bogen darum in der Mittagspause (Weißwürste und Brezeln gab’s ja schon) – und Bier, naja, da wär’s hinterher nix mehr mit der Arbeit….
und den zweiten Bogen drum auf dem Heimweg. Aber der Stand ist dennoch gut besucht, das Oktoberfest hat also auch schon in Basel Fuss gefasst.
(Verstehen kann ich das nicht gerade, denn die Basler Herbschmäss Ende Oktober ist viel, viel schöner!)

Hier zum Rezept für den Apfelstrudel mit Brettacher-Äpfeln aus meinem Garten!

1 Rolle Blätterteig (275 g)
2-3 säuerliche, saftige Äpfel (Brettacher)
Zucker
1-2 EL Vanillepuddingpulver
etwas Weisswein
etwas Bier
Zimt
nach Belieben eine Handvoll Rosinen
eine Handvoll Mandelstifte
etwas Semmelbrösel
verquirltes Ei

Für die Füllung von den Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen, dünn schälen, achteln und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine Pfanne geben, mit Zucker bestreuen (Menge nach Belieben und Apfelsorte) und weich dünsten. Je einen Schuss Weisswein und Bier angießen, dann mit 1-2 Esslöffeln Vanillepuddingpulver binden und mit Zimtpulver abschmecken.

Vom Herd nehmen, Rosinen und Mandelstifte und etwas Semmelbrösel untermischen. Den Teig auf dem Backpapier (das in der Packung ist)  ausrollen, mit Semmelbröseln bestreuen, dann die Füllung längs in der Mitte verteilen, dabei einen Rand lassen. Von den langen Seiten den Teig über die Füllung schlagen, dann die Enden einschlagen.
Den Strudel umdrehen, so dass die „Nahtstelle“ auf dem Backpapier liegt. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit einem scharfen Messer eine „Jalousie“ schneiden.

20-25 Minuten auf einem Blech in der Mitte des vorgeheizten Backofens bei 200 °C backen.

Übrigens, die Bavaroise passt wunderbar auch zum Apfelstrudel, wie wir festgestellt haben:

Wer mag, kann das ganze ganz klassisch mit selbst gemachter Vanillesauce, Vanille-Eis oder geschlagener Sahne servieren.

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Schoko-Birnen Igel „Hélène“

Ist er nicht süüüüüß???? – der kleine Igel besteht aus frischer Birne, Kuvertüre, Mandelsplittern und einer Rosine als Nase. Für die Augen kann man die etwas kleineren schwarzen Korinthen nehmen. Ich hatte keine. Aber meist sieht man ja bei den Igeln die kleinen glitzernden Äuglein kaum. Daher fällt es auch kaum auf, dass dieser Igel ausnahmswweise keine hat. Das Rezept ist gerade im Herbst ein wunderschönes Dessert.

Und so geht’s:

Frische Birnen mit einem Sparschäler schälen, den Stiel entfernen, dann längs halbieren. Mit einem Melonenausstecher das Kerngehäuse entfernen.
Etwas Kuvertüre (nach Belieben Vollmilch oder Zartbitter)  im heissen Wasserbad schmelzen, die Birnenhälften damit überziehen. Etwas abkühlen lassen, dann Mandelstifte (Mandelsplitter) als Stacheln in die Birne stecken und am schmalen Ende der Birne eine Rosine als Nase aufdrücken.

Mit Eiscreme Vanille servieren.