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Kartoffelstampf aus dem Ofen, mit Meerrettich, Kräutern, Schinken und Käse

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Resteverwertung! Ich hatte nicht nur zuviel Suppenfleisch, sondern auch zu viele Salzkartoffeln gekocht….

Daraus kann man ganz einfach was tolles auf den Teller zaubern:

Ich habe kurzerhand die Kartoffeln in einen Topf mit ganz wenig Wasser gegeben, die Kartoffeln darin erhitzt und dann mit dem Kartoffelstampfer grob zerdrückt. Dann habe ich etwas Milch dazugegeben und das ganze zu einem Kartoffelbrei hochblubbern lassen. Mit etwas Sahne oder Butter, frisch geriebener Muskatnuss und ein wenig Salz abschmecken. Gekochten Schinken in Streifen schneiden, unter die Kartoffelmasse mischen. Ich hatte ausserdem noch etwas Meerrettich-Sauce vom Suppenfleisch übrig – das habe ich auch noch untergemischt. Ein wenig Emmentaler Käse reiben (nicht zuviel) und mit gemischten Kräutern (TK, z. B. Schnittlauch, Petersilie oder eine fertige Kräutermischung) vermengen.

In Ofenfeste Förmchen füllen und jeweils mit etwas geriebenem Käse und Semmelbröseln bestreuen. Ein Butterflöckchen darauf geben.

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Im Backofen (Oberhitze 220 °C) knusprig überbacken.

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Ein grüner Salat – z. B. wie bei uns ein Feldsalat mit Joghurtdressing (Senf, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Joghurt, ein wenig Olivenöl – bei Bedarf mit etwas Milch verdünnen) passt hervorragend zu diesem leckeren Reste-Essen. Man kann servstverständlich auch Kartoffelpüree-Reste verwenden, (für Ungeübte: oder Kartoffelpüree aus der Tüte nach Packungsanweisung zubereiten).

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Hier ist nochmal das Rezept für Kartoffelpüree:

Kartoffelpüree
Für 4 Personen (2 Personen)

1 kg mehligkochende Kartoffeln (500 g)
Salz
250 ml Wasser (125 ml)
375 ml Milch (knapp 200 ml)
frisch geriebene Muskatnuss
50 g Butter (25 g)

Kartoffeln waschen, mit dem Sparschäler schälen und alle Keimansätze ausstechen. Die geschälten Kartoffeln nochmals kurz abspülen, dann in nicht zu große, gleichmäßige Stücke schneiden. Die Kartoffeln mit 1 Teelöffel (1/2 Teelöffel ) Salz und dem Wasser in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer, später bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten garen, bis sie weich sind.

Die Kartoffeln abgiessen und etwas ausdämpfen lassen.

Die Milch zum Kochen bringen, mit Salz und Muskatnuss würzen. Die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Schneebesen nach und nach die Milch unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Butter verfeinern.

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Spinat-Reisrösti mit Lachstranche und Bananenpesto

Also, der gestrige Sonntag wurde irgendwie zum Restle-Tag. Wir hatten noch gekochten Reis im Kühlschrank, der neulich übrig war. Ausserdem noch etwas aufgetauter Blattspinat vom James-Bond Menu. Den Lachs hatte ich im Tiefkühler und aufgetaut.

Die Idee mit dem Bananenpesto, das dem ganzen Gericht eine karibische Note verleiht, habe ich von Achim Herr geklaut. Ich hatte nämlich noch eine Basilikumpflanze auf dem Fensterbrett, von der nur noch etwa eine Handvoll nicht vertrocknet war, weil ich natürlich vergessen hatte, zu gießen, und Mini Bananen, deren Schale schon braune Pünktchen bekommt.

Für das Bananen-Pesto (2 Personen) eine Mini-Banane, eine Handvoll Basilikumblätter, 1 Knoblauchzehe, Salz, nach Belieben Olivenöl und etwas Sahne, einen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft, eine Handvoll Mandelstifte und Pinienkerne in ein hohes Gefäß geben und mit dem Zauberstab pürieren. Mit Cayennepfeffer abschmecken.
Schmeckt wirklich lecker und ist supercremig, kann aber nicht lange aufbewahrt werden. Also am besten nur kleine Portionen zubereiten.

Für die Spinat-Reisrösti (Für 4 Personen)

2 kleine rote Zwiebeln
70 g Butter
etwas TK-Blattspinat, aufgetaut, abgetropft
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 Eier
50 g Semmelbrösel
450 g gekochter Reis (=150 g roher Reis)

Die Zwiebeln schälen, in feine Würfel schneiden und in 10 g Butter glasig dünsten, dann den klein geschnittenen Blattspinat hinzufügen und etwas mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann zusammen mit den Semmelbröseln zum Reis geben, und gut mit den Eiern vermengen.

Die übrige Butter in eine Pfanne geben, aufschäumen lassen. Den Reis hineingeben und glattdrücken. Ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze goldgelb braten. Mit Hilfe eines großen Tellers die Rösti wenden und wieder in die Pfanne gleiten lassen. Knusprig fertigbraten.

Für die Lachstranchen:
pro Person eine Lachstranche
mit Zitronensaft gesäuert, gesalzen und gepfeffert und mit Mehl bestäubt

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und den Lachs von beiden Seiten anbraten.

Die Reisrösti in Stücke teilen, zusammen mit dem Lachs und dem Bananenpesto auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Essen & Trinken, Food, Rezepte, Winter

Basler Leckerli Parfait

Basler Läckerli Parfait mit Glühwein-Kirschen (…hicks)

Lecker!

Hierzu ein Zitat aus Monty Pythons „Life of Brian“:

Hl. Dreikönige: „…wir sind dem Stern gefolgt.“
Mutter von Brian: „Ja, jaah, sternhagelvoll seid ihr…“
– mit Glühwein-

Die übrigen Lebkuchen aus der Adventszeit will jetzt keiner mehr essen – die sind ja aus dem alten Jahr.
Hier ist ein leckeres Rezept zur Verwertung der Reste.
Passt wunderbar als Dessert zum Menu am Dreikönigsfeiertag und lässt sich gut vorbereiten. Man braucht keine Eismaschine, im Gefrierfach hält es sich etwa 2 Wochen.

Das Rezept

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Gefrierzeit: Mindestens 6 Stunden

Zutaten für 4 Portionen (ca. 1 Liter):

100 g Basler Läckerli
1 Ei, 1 Eigelb Größe M
1/2 Teelöffel gemahlene Vanille oder 1 Teelöffel pâte de vanille
80 g feiner, heller Roh-Rohrzucker
1 Teelöffel Lebkuchengewürz
250 g Schlagsahne

Die Läckerli fein würfeln. Ei, Eigelb, Vanille, Zucker und Gewürz im heißen Wasserbad dickcremig aufschlagen. Herausnehmen und weiterschlagen, bis die Masse wieder abgekühlt ist.

Die Sahne steif schlagen. Zuerst die Läckerliwürfel, dann die Eiermasse unterheben.

In 4 Puddingförmchen oder Gläser füllen und mindestens 6 Stunden gefrieren lassen.

Für die Glühweinkirschen

1 Glas Schattenmorellen (Sauerkirschen, 350 g Abtropfgewicht)
1/4 l Spätburgunder WG Auggen (Rotwein)
70 g Zucker
1 Esslöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)


Glühwein-Gewürz:
1 Sternanis, ganz
etwas gemahlene Vanille oder 1/2 Vanilleschote
etwas Muskatnuss, frisch gerieben
1 Teefilterbeutel
, gefüllt mit
1/2 Zimtstange
1 Nelke
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, geschält

Zubereitung:

Kirschen abtropfen lassen, Saft auffangen. 1/4 Liter des Saftes, den Rotwein, Zucker, Vanille und Sternanis mit dem Gewürzbeutel in einem Topf ca. 5 Minuten köcheln lassen. Restlichen Saft mit der Stärke verrühren. Gewürzbeutel herausnehmen und angerührte Stärke zufügen, aufkochen. Dann die Kirschen zugeben und erhitzen. Vom Herd nehmen und zusammen mit dem Läckerli Parfait auf einem Teller anrichten.