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Mein Mann kann: Banana – Vanilla Milkshake

Bananenmilch 5
Leute, ich weiss dass sowas eher zu sommerlichen Temperaturen passt – der kälteste Frühling seit 40 Jahren, mit einer Durschnittstemperatur von 6 °C  hiess es heute im Radio – brrrr.

Aber die Bananen hatten schon braune Flecken und da ich Bananen eigentlich am liebsten fast noch grün mag, mussten sie irgendwie anderweitig aufgebraucht werden.

Bananenmilch 1

So eine Banane ist bei mir schon hart an der Grenze…. Andere mögen es so. O. k. man könnte sie immer noch mit einer Gabel zu Mus zermantschen und zusammen mit Haferflocken zum Frühstück essen. Aber der Markgräfler meinte, es sei höchste Zeit für einen Bananen-Milchshake  mit Vanilleeis.

Banana-Vanilla Milkshake

In unserem Fall waren es zwei fast schon überreife Bananen (es geht noch mehr braun, glaubt mir…) zwei oder drei Kugeln Vanilleeis und Milch.

Bananenmilch 2

Alles in den Shaker geben (ich hatte zum Markgräfler gesagt, er soll die Bananen wenigstens ein bisschen in Stücke schneiden – „ach was – für was haben wir den diesen tollen Shaker…” – ja, ja der kann sogar Eiswürfel crushen – sprach es und packte alles hinein:

Bananenmilch 3
Das sieht jetzt aber schon ein wenig aus wie… – nein ich sag’s nicht, das ist nichts für’s Vorabendprogramm 😉

Dann den Deckel drauf (ganz wichtig, sonst müsst ihr hinterher die Küche renovieren),
zuerst die Taste für’s Eicrushen bzw. grobes Zerkleinern verwenden, dann dann zur Shake-Funktion wechseln.

Bananenmilch 4

In Gläser füllen…

Bananenmilch 8

… und durch den Strohhalm genüsslich ausschlürfen.

Bananenmilch 6

Als Deko habe ich Zitronenmelisse-Blättchen verwendet – ich habe schon wieder Unmengen davon im Garten.

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Rhabarber-Crumble auf Schwedisch

Rhabarbercrumble1

Jetzt habe ich noch ein einfaches Dessert, das fast schon als Sonntagskuchen zählen könnte – da es aber keinen Boden hat, ist es wohl doch nur ein Dessert – aber was für eines. Fast jeder kennt das Britische Dessert mit den köstlich-buttrigen Streuseln obendrauf. Man kann wohl viele verschiedene Obstsorten verwenden, der Klassiker ist hierbei wohl Apple Crumble mit Vanillesauce. Aber – die Schweden machen Crumble mit Rhabarber. Das heisst dann:„Smulpaj med rabarber” – Rhabarberauflauf mit Streuseln. Die Streusel sind mit gemahlenen Walnusskernen verfeinert – wer also noch welche von der Weihnachtsbäckerei übrig haben sollte – hier ist die beste und köstlichste Möglichkeit, diese aufzubrauchen. Man kann Vanillesauce (Englisch: Custard) darüber geben, oder noch einfacher: Vanilleeis. Dazu sollte das Crumble noch lauwarm sein.

Rhabarbercrumble3

Rhabarberauflauf mit Streuseln nach schwedischem Rezept

Für 4 Portionen (kann auch in einer großen, flachen Auflaufform zubereitet werden)

120 g Mehl
(wer mag, kann hier halb Dinkel- halb geröstetes Hafermehl = Skrädmjöl verwenden)
100 g Zucker
150 g Walnusskerne
100 g Butter
450 g Rhabarber
1 Esslöffel Speisestärke (Maisstärke oder Kartoffelmehl)

Das Mehl mit dem Zucker in einer Schüssel mischen. 50 g Walnusskerne fein mahlen und darunter mischen. Die Butter nach und nach in die Mischung kneten, bis kleine Streusel entstehen. den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Rhabarber putzen, die Haut abziehen und den Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Die Stücke mit Zucker und Speisestärke mischen. Eine große Auflaufform oder vier kleine ofenfeste Förmchen mit Butter einfetten. Die Rhabarbermischung hineingeben und die Streusel darauf verteilen.

Den Crumble im Ofen ca. 30 Minuten backen, mittlere Schiene, bis die Streusel hellbraun geworden sind. Die restlichen Walnüsse hacken und über den Auflauf streuen.
Etwas abkühlen lassen, lauwarm servieren.

Nach Geschmack mit Vanilleeis, Vanillesauce, geschlagener Sahne und evtl. Erdbeersauce servieren.

Da ich kleine Formen verwendet habe, habe ich auf das Bestreuen mit gehacken Walnüssen verzichtet. Aber in der großen Form kommt das ganz gut…

Rhabarbercrumble2

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Oktoberfest: Einfacher Blätterteig-Apfelstrudel zum Kaffee

Oder ist es einfach nur eine übergroße Apfeltasche – ’ne ganz billige Masche zum Oktoberfest. Und das soll jetzt für dieses Jahr erst einmal der Rest vom Fest sein!
Eigentlich ist Apfelstrudel ja aus Österreich – aber Dampfnudeln zum Kaffee, das wäre dann doch etwas zu heftig geworden, und ich denke, dass man auch in Bayern gerne Apfelstrudel mag. Ausserdem habe ich jetzt die ersten Äpfel aus meinem Garten.


Das Büro, in dem ich arbeite, befindet sich nämlich im 6. Stock eines Einkaufszentrums. Und was ist dort im Erdgeschoss aufgebaut???
Natürlich ein Biergarten mit einem Alleinunterhalter, der den ganzen lieben langen Tag bis abends Blasmusik vom Keybord klimpert. Also einen grossen Bogen darum in der Mittagspause (Weißwürste und Brezeln gab’s ja schon) – und Bier, naja, da wär’s hinterher nix mehr mit der Arbeit….
und den zweiten Bogen drum auf dem Heimweg. Aber der Stand ist dennoch gut besucht, das Oktoberfest hat also auch schon in Basel Fuss gefasst.
(Verstehen kann ich das nicht gerade, denn die Basler Herbschmäss Ende Oktober ist viel, viel schöner!)

Hier zum Rezept für den Apfelstrudel mit Brettacher-Äpfeln aus meinem Garten!

1 Rolle Blätterteig (275 g)
2-3 säuerliche, saftige Äpfel (Brettacher)
Zucker
etwas Weisswein
etwas Bier
Zimt
nach Belieben eine Handvoll Rosinen
eine Handvoll Mandelstifte
etwas Semmelbrösel
verquirltes Ei

Für die Füllung von den Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen, dünn schälen, achteln und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine Pfanne geben, mit Zucker bestreuen (Menge nach Belieben und Apfelsorte) und weich dünsten. Je einen Schuss Weisswein und Bier angießen, dann mit 1-2 Esslöffeln Vanillepuddingpulver binden und mit Zimtpulver abschmecken.

Vom Herd nehmen, Rosinen und Mandelstifte und etwas Semmelbrösel untermischen. Den Teig auf dem Backpapier (das in der Packung ist)  ausrollen, mit Semmelbröseln bestreuen, dann die Füllung längs in der Mitte verteilen, dabei einen Rand lassen. Von den langen Seiten den Teig über die Füllung schlagen, dann die Enden einschlagen.
Den Strudel umdrehen, so dass die „Nahtstelle“ auf dem Backpapier liegt. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit einem scharfen Messer eine „Jalousie“ schneiden.

20-25 Minuten auf einem Blech in der Mitte des vorgeheizten Backofens bei 200 °C backen.

Übrigens, die Bavaroise passt wunderbar auch zum Apfelstrudel, wie wir festgestellt haben:

Wer mag, kann das ganze ganz klassisch mit selbst gemachter Vanillesauce, Vanille-Eis oder geschlagener Sahne servieren.

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Eiskaffee

Es ist heiß und zum sonntäglichen Nachmittagskaffee muss jetzt was Kühlendes her.
Wie macht man den perfekten Eiskaffee? Bestimmt kennt ihr das: Der Kaffee ist kalt, das Eis wird reingetan, dann komm die Sahne drauf und der Kaffee gefriert am Eis zu Kaffee-Wasserklümpchen….bäh.

Damit das nicht passiert, sollte der Kaffee nicht im Kühlschrank kalt gestellt werden! Am besten am Vormittag den Kaffee zubereiten, gleich leicht zuckern (so löst sich der Zucker leichter auf) und dann bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Das (Bourbon-)Vanilleeis (pro Portion ca. 2-3 Kugeln) sollte leicht angetaut sein und die Schlagsahne kurz vorher geschlagen werden.

Zubereitung:

Zuerst den abgekühlen Kaffee in ein Glas geben, dann einen Eislöffel mit integriertem Strohhalm (Latte Macchiato Löffel) in das Glas stellen, Vanille-Eiscreme hizufügen, Sahne aufsprühen.

Mit Schokoladenraspeln oder einer Eispraline dekorieren.

Mmmmh! Einfach und gut. Dazu noch ein gutes Buch und ein schattiges Plätzchen im Garten, und der Sonntagnachmittag ist perfekt!

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Apfelküchle

So, es ist soweit-wir haben herbstliche Temperaturen und die ersten Äpfel fallen auch schon von den Bäumen. Zeit für Großmutters Apfelküchle mit selbst gemachter Vanillesauce (schmeckt super, wird leider nicht so schön gelb wie die gekaufte aus der Tüte, dafür aber ohne künstliche Farb- und Aromastoffe!)

Hier ist das Rezept für 2 Personen:

Für die Apfelküchle / Apple Fritters braucht man:
3 mittelgroße Äpfel / 3 medium sized apples
2 Esslöffel Zucker / 2 tablespoons sugar
100 g Mehl / 100 g flour
knapp 1/8 l Milch / 125 ml milk
2 Prisen Salz / 2 pinches salt
2 Eier, getrennt / 2 eggs, egg whites and yolks separated
1 Esslöffel Öl / 1 tablespoon vegetable oil
Zum Backen / for frying:
etwas Fett (Butter und Öl gemischt) / butter and vegetable oil
Zum Bestreuen / to sprinkle:
Zimtzucker / cinnamon sugar

Zubereitung / preparation:
Äpfel waschen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen, mit einem Sparschäler schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Äpfel eingezuckert 1/2 Stunde stehen lassen.

Wash apples, remove the core with an apple corer, peel with a vegetable peeler and cut into 1/2 cm thick slices.
Sprinkle the apples with sugar and let stand 30 minutes.

In der Zwischenzeit aus Eigelb, 1 Esslöffel Öl, 1 Prise Salz und Mehl einen dicken Pfannkuchenteig rühren. Das mit einer Prise Salz zu Schnee geschlagene Eiweiß unterheben.

In the meantime stir a thick pancake batter from egg yolks, 1 tablespoon oil, flour, 1 pinch salt. Beat the egg whites with a pinch of salt and fold into the batter.


Die Apfelscheiben in dem Teig wenden und langsam im heißen Fett auf beiden Seiten hellbraun ausbacken. Mit Zucker und Zimt bestreuen.

Dip the apple slices in the batter and fry slowly in the hot fat until lightly brown.. Sprinkle with and cinnamon sugar.

Dazu reicht man Vanillesauce, es geht aber auch Vanillejoghurt oder Vanilleeis.
Serve with vanilla sauce (custard), vanilla joghurt or vanilla ice cream.

Vanille-Sauce / Vanilla Sauce (custard)
Grundrezept für 2 Personen / serves two:
1/3 Liter Milch (330 ml) / 330 ml milk
1 Ei / 1 egg
3 getrichene Esslöffel Zucker / 3 tablespoons sugar
gemahlene Vanille / ground vanilla
1 1/2 Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke / 1 and 1/2 teaspoons corn- or potato starch

Das Ei mit dem Zucker schaumig rühren (ich habe einen neuen „Zauberstab“-Mixer mit Quirlaufsatz, ist dafür ganz toll), dann die Speisestärke unterrühren und langsam die mit Vanille heiß gemachte Milch unterrühren. Die Mischung wieder in den Topf geben, auf den Herd stellen und unter Rühren kurz aufkochen.
In einen Krug füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Heat milk and vanilla in a pot. Beat the egg with the sugar until light and fluffy, then stir in the starch and slowly stir into the vanilla milk. Pour the mixture back into the pan, put on the stove and bring to the boil while stirring.
custard in a jug and allow to cool in the refrigerator.