Posts Tagged ‘Semmelbroesel’

Costoletta alla milanese – Kalbskotelett auf Mailänder Art

18. Juni 2017


Das „Costoletta alla milanese“ ist wohl eines der bekanntesten Gerichte aus Mailand – ein Kalbskotelett, mit Semmelbröseln paniert und in reichlich Salbeibutter gebraten.
Die Zubereitungsart erinnert stark an ein „Wiener Schnitzel” und das Rezept wurde vermutlich auch in der Zeit der Österreicher nach Mailand gebracht….

1714 wurden die Lombardei mit ihrer Hauptstadt Mailand sowie das Herzogtum Mantua formell den österreichischen Habsburgern zugesprochen.
Napoleon eroberte 1796 die Lombardei. Nach dem Ende der Besatzung durch Napoleon wurden im Wiener Kongress 1815 Mailand und die Lombardei sowie Venetien wiederum Österreich zugesprochen.
1848 kam es zum Fünf-Tage-Aufstand der Bevölkerung gegen die österreichische Besatzung und Feldmarschall Radetzky mit seinen Truppen wurde aus der Stadt vertrieben: Sie konnten die Stadt aber drei Monate später wieder einnehmen.
Nach der Niederlage Österreichs gegen die mit Frankreich verbündeten Truppen Sardinien-Piemonts und Frankreichs bei der Schlacht von Solferino fiel die ganze Lombardei 1859 an das Haus Sardinien-Piemont unter Viktor Emanuel II., der Keimzelle des damals entstehenden Königreichs Italien (Risorgimento).

Übrigens waren weite Teile des heute als Markgräflerland bezeichneten Gebietes auch einmal Österreich zugeordnet, besser gesagt dem Gebiet Vorderösterreich und auch hier findet man Schnitzel als typisches Gericht auf den Speisekarten.


Asparagi alla Milanese


Zum Kalbskotelett gab es Asparagi alla milanese – Spargeln auf Mailänder Art und Bratkartoffel-Würfelchen / Pommes risolées (gekochte, geschälte Kartoffeln vom Vortag verwenden, klein würfeln und in Butterschmalz anbraten mit Salz würzen – das geht auch mit rohen Kartoffeln, dann in etwas kleinere Würfel schneiden und bei niedriger Temperatur in der Pfanne garen).



Kalbskotelett auf Mailänder Art


Zutaten
(für 4 Personen)
• 4 Kalbsschnitzel à 250 g
• 2 Eier
• 150 g geriebenes, trockenes Weißbrot/Semmelbrösel (Paniermehl)
150 g Butter
• 4 Salbeiblätter
• Salz

Mit einem scharfen Messer das Fleisch nahe dem Knochen abtrennen, aber das Kotelett nicht komplett vom Knochen lösen.
Das Fleisch leicht flachklopfen. Eier mit einer Gabel verquirlen.
Die Koteletts zuerst in Ei, dann in Semmelbröseln wenden. Mit der Hand andrücken, damit die Semmelbrösel gut haften.
In einer Pfanne die Butter mit Salbei erhitzen. Die Koteletts in der Salbeibutter für 4 Minuten pro Seite sanft anbraten
Aus der Pfanne nehmen, überschüssige Butter abtropfen lassen, mit Salz würzen und heiß servieren.



Italiano: Costoletta alla milanese


Ingredienti per 4 persone
4 costolette di vitello da 250 g
2 uova
150 g di pane bioanco grattugiato
150 g di butto
4 folie di salvia
sale

Eliminare la pellicina connettiva dalle costolette con un coltello affilato.
Appiattirle leggermente e passarle nell’uovo sbattuto e nel pane grattugiato, facendo pressione con la mano in mondo che ederisca bene.
Friggere le costolette nel burro scaldato con la salvia per 4 minuti per lato.
Asciugare l’escesso di burro, salare e serviere calde.


English: Milan-style breaded cutlets


Serves 4
4 veal cutlets of 250 g (9 oz) each
2 eggs
150 g (5 oz) white breadcrubs
150 g (5 oz) butter
4 sage leaves
salt

Trim the connective skin from the chops with a sharp knife.
Flatten slightly and dip in beaten egg and breadcrumbs, pressing with your hand to ensure they adhere well.
Fry the cutlets in butter heated with sage for 4 minutes per side.
Blot excess butter, season with salt and serve hot.

FOIE DE VEAU À LA MOUTARDE – Julie und Julia Child: Leber mit Senf, Kräutern und Semmelbröselkruste

1. Juni 2016

Kalbsleber a la Moutarde


Es geht jetzt mit Riesenschritten auf die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich zu. In knapp zwei Wochen ist es soweit – der Countdown läuft schon.
Im Handel findet man jede Menge Angebote, die uns das französische Lebensgefühl „Le Savoir Vivre“ mit allerlei in Plastik verpacktem Fertigfutter nahe zu bringen glauben.

Grund genug, die französische Küche etwas genauer zu durchleuchten.
Da muss doch mehr sein als Baguette, Salami, Käse, Rotwein, Tarte Flambée und Crème Brulée oder Mousse au Chocolat!

Aber was ist eigentlich die typische und echte französische Küche?
Als Amerikaner könnte man das ganz einfach beantworten – nimm doch einfach die Bücher von Julia Child zur Hand und koche was daraus.

Julie & Julia – welcher Food-Blogger kennt es nicht, das Projekt von Julie Powell, die in einer persönlichen Lebenskrise anfängt, die 524 französischen Rezepte aus dem Standardwerk der Amerikanerin Julia Child, „Mastering the Art of French Cooking”, von Anfang bis Ende in nur 365 Tagen nachzukochen und in ihrem Blog zu dokumentieren.

Das Buch Julie & Julia wurde verfilmt und kam 2009 in die Kinos. In der Komödie von Nora Ephron, die die Lebensgeschichte von Julia Child erzählt, wurde diese von Meryl Streep gespielt.


Es wäre wohl zu weit ausgeholt, ebenfalls zu versuchen, sämtliche Gerichte aus dem Buch von Julia Child nachzukochen.
Aber das Boeuf Bourguignon – ein französischer Rindfleischeintopf, der in reichlich Rotwein geschmort wird, ist wohl das bekannteste, urtypisch französische Rezept daraus.
Zumindest findet man im Web in Verbindung mit Julia Child dieses Rezept sehr häufig erwähnt.
Und die Markgräflerin hat es auch schon im Blog.


Boeuf Bourgignon 7

Boeuf Bourguignon


Deshalb möchte ich heute einen anderen französischen Klassiker für euch zitieren und auch übersetzen.
Zur EM werde ich mein eigenes kulinarisches Frankreich-Projekt starten. Mehr davon erfahrt ihr am kommenden Wochenende…


FOIE DE VEAU À LA MOUTARDE
[Liver with Mustard, Herbs, and Bread Crumbs]

This is an appealing way to prepare liver. It is sautéed very briefly to brown lightly, then painted with mustard and herbs, rolled in fresh bread crumbs, basted with melted butter, and set under a hot broiler to brown the crumbs. The preliminary sautéing and crumbing may be done serveral hours in advance of the final cooking, which takes about 5 minutes.
For this recipe, the liver is sliced thicker, so it will not cook too quickly.

For 6 servings

6 slices of calf’s liver cut ½ inch thick, outside filament removed
Salt and pepper
½ cup sifted flour on a large plate
2 Tb butter
1 Tb oil
A heavy skillet

Season the liver with salt and pepper, dredge in flour and sauté for 1 minute on each side in very hot butter and oil.
The slices should be very lightly browned and slightly stiffened, but not cooked through. Remove to a dish.

3 Tb prepared mustard of the strong, Dijon type
1 Tb finely minced shallots or green onions
3 Tb minced parsley
½ clove mashed garlic
Pepper

some fresh bread crumbs
melted butter to drizzle

Beat together mustard, minced shallots, parsley, garlic, pepper and a bit of fat from the sauté pan to receive a creamy paste.
Brush the liver slices with it, then coat the slices with fresh bread crumbs. Place in a baking pan, drizzle with melted butter and set under a hot broiler for about a minute a side.

From „Mastering the Art of French Cooking“  by Julia Child


FOIE de veau À LA MOUTARDE
[Leber mit Senf, Kräutern und Semmelbrösel]

Dies ist eine reizvolle Möglichkeit, Leber zuzubereiten. Diese wird nur leicht und sehr kurz braun gebraten, dann mit Senf und Kräutern bestrichen, in frischem Paniermehl gewendet und mit geschmolzener Butter begossen. Dann schiebt man sie unter den Backofengrill, bis die Panade gebräunt ist.
Man kann die Leber schon einige Stunden zuvor anbraten und panieren und im Kühlschrank aufbewahren. Die Fertigstellung dauert dann nur wenige Minuten.
Für dieses Rezept wird die Leber in etwas dickere Scheiben geschnitten, damit sie nicht zu schnell durchgebraten sind.

Für 6 Portionen

6 Scheiben Kalbsleber Scheiben ½ inch (=1,27 cm) dick,
Außenhaut entfernt (am besten vom Metzger vorbereiten lassen)
• 6 Salz und Pfeffer
• ½ Tasse Mehl auf eine großen Teller gesiebt
• 2 Esslöffel Butter
• 1 Esslöffel Öl
• eine schwere Pfanne

Leber mit Salz und Pfeffer würzen, in Mehl wenden. Butter und Öl in der Pfanne stark erhitzen und die Leberscheiben auf jeder Seite eine Minute kräftig anbraten.
Die Scheiben sollten leicht gebräunt und fest sein, aber nicht durchgegart. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen.

3 Esslöffel Dijon Senf, scharf
• 1 Esslöffel fein gehackte Schalotten oder Frühlingszwiebeln
• 3 Esslöffel gehackte Petersilie
• ½ Knoblauchzehe
• Pfeffer
• frische Semmelbrösel
• eine ofenfeste Backform
• zerlassene Butter zum Beträufeln

Senf, gehackten Schalotten, Petersilie, Knoblauch, Pfeffer und ein wenig Fett aus der Pfanne zu einer cremigen Paste verrühren.
Die Leberscheiben damit bestreichen, dann mit frischen Semmelbröseln panieren.
In eine ofenfeste Form setzen, mit geschmolzener Butter beträufeln und unter dem heißen Backofengrill auf jeder Seite etwa eine Minute lang überbacken.

Aus „Mastering the Art of French Cooking“ von Julia Child


Im Buch Julie&Julia wurde das Rezept so präsentiert:


One very good and simple recipe of calves‘ liver is FOIE DE VEAU À LA MOUTARDE:

Just dredge some thick slices of liver in flour and briefly sauté them in hot butter and oil, just a minute or so on each side.
Set the seared slices aside while you beat together three tablespoons of mustard, minced shallots, parsley, garlic, pepper and the bit of fat from the sauté pan, which makes a sort of creamy paste.
Schmear this over the liver slices, then coat the slices in fresh bread crumbs. Once the liver is well coated with te crumbs, place it in a baking pan, drizzle it with melted butter and stick it under the broiler for about a minute a side.

That’s all there is to it.
The crunch of the mustard-spiked crust somehow brings the unctuous smooth richness of the liver into sharp relief.
It’s like the silky soul of steak.
You have to close your eyes, let the meat melt on your tongue, into your corpuscles.

Julia Powell, „Julie&Julia“


Eine sehr gutes und einfaches Rezept für Kalbsleber ist  FOIE DE VEAU À LA MOUTARDE:

Einfach ein paar dicke Scheiben Leber in Mehl wenden und kurz in heißer Butter und Öl sautieren, nur eine Minute oder so auf jeder Seite.
Die angebratenen Scheiben beiseite stellen und drei Esslöffel Senf mit gehackten Schalotten, Petersilie, Knoblauch, Pfeffer und etwas Fett aus der Bratpfanne zu einer Art cremigen Paste verrühren.
Diese auf die Leberschnitten schmieren, dann die Scheiben mit frischen Semmelbröseln panierern. Sobald die Leber gut mit Semmelbröseln paniert ist, in eine Backform legen, mit zerlassener Butter beträufeln und unter dem Grill je Seite etwa 1 Minute überbacken.

Das ist alles.
Die knusprige des Senf-Kruste bringt irgendwie die cremige Konsistenz der Leber in hell zum Vorschein.
Es ist wie die seidigen Seele eines Steaks.
Sie müssen die Augen schließen, das Fleisch auf der Zunge zergehen und in Ihre Blutkörperchen fließen lassen.

Bon appetit!

Back to the roots: Omas Kartoffelkroketten selbstgemacht

19. Januar 2016

Wiener Schnitzel_Kroketten


„Soll es am Sonntag „Schni-Po-Sa” (Schnitzel, Pommes & Salat) geben oder magst Du zum „Wiener Schnitzel”  eine andere Beilage?” – fragte die Markgräflerin den Markgräfler  neulich.
Die Antwort darauf war:
„Mach‘ doch mal wieder Kroketten – so wie sie meine Oma früher immer gemacht hat!”…

Und hier sind sie – die Kartoffelkroketten nach Omas Rezept, handgestampft und gerollt, paniert und in einer Pfanne im heißen Fett ausgebacken.
Die schmecken mindestens tausendmal besser als die Beutelware aus der Supermarkt-Tiefkühltruhe!


Kartoffelkroketten 1


Kartoffelkroketten


Zutaten
(als Beilage für 4 Personen)

• 500 g mehligkochende Kartoffeln
• Salz
• frisch geriebene Muskatnuss
• 30 g weiche Butter
• 1 Eigelb
• 30 g Mehl

Zum Ausbacken
• 1 Eiweiß
• Weckmehl (Paniermehl)
• hoch erhitzbares Rapsöl

Die Kartoffeln waschen. In einem Topf mit Wasser ca. 30 Minuten garen. Das Wasser abschütten, die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, dann pellen.
Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Dann Butter, Mehl und Eigelb einarbeiten.
Aus dem entstandenen Teig fingerlange Röllchen formen. Die Röllchen in leicht verquirltem Eiweiß wenden, dann im Paniermehl wälzen.

In einer Pfanne mit hohem Rand in reichlich erhitztem Öl die Kroketten goldbraun ausbacken oder eine Fritteuse verwenden.
Im auf 100 °C vorgeheizten Backofen warm halten.

Zu Wiener Schnitzel und Blattsalat servieren.


Kartoffelkroketten 2


Rezept für Wiener Schnitzel (mit Jägersoße und selbstgemachten Backofen-Pommes)

Schnitzel Jaegersauce 3



Homemade Potato Croquettes
Ingredients
(as a side dish for 4 persons)
500 g floury potatoes
Salt
freshly grated nutmeg
30 g butter, softened
1 egg yolk
30 g flour
For frying:
1 egg white
Breadcrumbs (breadcrumbs)
rapeseed oil (suitable for deep frying)

Wash the potatoes. Cook in a pot with water for about 30 minutes. Drain the water, let the potatoes cool slightly, then peel.
Mash with a potato masher. Season with salt, pepper and freshly grated nutmeg. Then incorporate butter, flour and egg yolks to form a dough.
Form the dough into fingerlong croquettes. Dip the croquettes in slightly beaten egg white, then roll in the breadcrumbs.
Fry the croquettes in a deep frying pan with plenty of hot oil until golden brown or use a deep fryer.
Keep warm in preheated oven (at 100 °C=212 °F).

Serve with Wiener Schnitzel and lettuce.

Recipe for Wiener Schnitzel with mushroom sauce and homemade oven fries

Lasagne al forno

29. Juli 2015

Lasagne klassisch 1


Wisst ihr, was mich an dem derzeitigen Wetter ganz besonders freut?
Nicht nur, dass der Garten jetzt endlich mal eine kleine Abkühlung und etwas Wasser von oben bekommt, sondern dass man endlich wieder den Backofen einschalten kann, ohne vor lauter Hitze dabei einzugehen!
Voller Freude habe ich den Backofen angemacht und endlich mal wieder eine klassische, italienische Lasagne al forno (= aus dem Ofen) gezaubert.
Mmmm, so richtig mit Hackfleisch und Bechamelsauce!
Auf geht’s, an den Ofen, solange es noch geht. Denn am Wochenende soll es schon wieder heißer werden.

Vegetarische Variante:
Eine kleine Abwandlung für Vegetarier: Statt Hackfleisch kann man auch eine Aubergine fein würfeln oder man verwendet frische Champignons.
Statt Fleischbrühe nimmt man einfach Gemüsebrühe.


 Lasagne al Forno


Zutaten

4-6 Portionen

• 1 Packung Lasagneteig-Blätter (ohne Kochen)

Für das Ragout:
• 500 g gemischtes Hackfleisch
• 1 kleine Dose geschälte Tomaten oder nach Belieben 4 frische reife Tomaten
• 2 Esslöffel Tomatenmark
• ¼ Liter Fleischbrühe
• 1 Zwiebel
• 1 Teelöffel getrockneter Oregano
• 3 Zweige frischer Thymian aus dem Garten
• Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:
• 2 Esslöffel Butter
• 2 leicht gehäufte Esslöffel Mehl
• ½ Liter Vollmilch
• Salz, Muskatnuss

Zum Bestreuen:
100 g frisch geriebener Parmesan oder etwas Emmentaler Käse
3 Esslöffel Butter zum Fetten der Form und zum Belegen
frischer, gehackter Basilikum (aus dem Garten)

Zubereitung

Für das Ragout die Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einer Kasserolle 2 Esslöffel Butter erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten.

Bei Verwendung von frischen Tomaten diese kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen.
Dann die Tomaten halbieren, und den Stielansatz herausschneiden. Ich entferne auch die Kerne.

Das Hackfleisch dazugeben, unter Rühren anbraten, dann das Tomatenmark, 1 Teelöffel getrockneten Oregano, Thymianzweiglein und 1/4 Liter Brühe und die geschälten Tomaten einrühren, sparsam salzen, pfeffern. Zugedeckt etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen. Danach die Thymianzweige herausnehmen.

Für die Béchamelsauce 2 Esslöffel Butter in einen Topf geben, zergehen lassen, mit einem Schneebesen 2 Esslöffel Mehl einrühren (Mehlschwitze zubereiten). Vom Herd nehmen und nach etwa 1 Minute ½ Liter Milch dazurühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und unter Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Mit Salz und einer kräftigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Eine große, rechteckige Auflaufform ausbuttern, dann abwechselnd Ragout, Bechamelsauce und Teigblätter einschichten. Mit einer Schicht Ragout und Béchamelsauce abschließen. Mit Parmesankäse bestreuen und Butterflöckchen darauf verteilen.

In den vorgeheizten Backofen (200 °C) schieben und 30 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Wer die Käsekruste besonders knusprig mag, kann unter den Parmesankäse noch ein wenig Semmelbrösel mischen.
Zum Servieren mit gehacktem Basilikum bestreuen.


Lasagne klassisch 2


 Lasagne al Forno

Ingredients for4-6 servings

1 packet lasagne sheets (ready to use, no pre-cooking needed)

For the sauce/ragout:
500 g mixed (beef & pork) minced meat
1 small tin of peeled tomatoes or 4 ripe tomatoes from the garden
2 tablespoons tomato paste
¼ litre of broth
1 onion
1 teaspoon dried oregano
3 sprigs fresh thyme from the garden
Salt, freshly ground pepper

For the béchamel sauce:
2 tablespoons butter
2 heaped tablespoons of flour
½ litre of milk
salt, nutmeg

For sprinkling:
100 g freshly grated Parmesan or some Emmental cheese
3 tablespoons butter for the form and for sprinkling
fresh, chopped basil (from the garden)

Preparation

For the ragout peel the onion and chop finely. In a saucepan, heat 2 tablespoons of butter, fry the onions until translucent.

If using fresh tomatoes, crosswise cut, pour boiling water over it and remove the skin.
Then halve the tomatoes and cut out the stalk. I also remove the seeds.

Add the minced meat, sauté while stirring, then add the tomato puree, 1 teaspoon dried oregano, thyme sprigs and stir in ¼ litre of broth and the peeled tomatoes, salt and pepper sparingly. Cover and simmer gently for about 20 minutes. Then remove the thyme sprigs.

For the béchamel sauce, melt 2 tablespoons of butter in a saucepan.  With a whisk, stir in 2 tablespoons of flour (preparing a roux). Remove from the heat. After about 1 minute, stir in ½ litre of milk.
Replace the pot on the stove and bring to a boil while stirring, then reduce the heat and let gently simmer for 10 minutes.

Season with salt and a generous pinch of freshly grated nutmeg.

Butter a large rectangular baking dish, then alternately fill in ragout, bechamel sauce and lasagne-sheets. Finish with a layer of béchamel sauce and ragout.
Sprinkle with Parmesan cheese and place some knobs of butter on top.

Bake in a preheated oven (200 °C = 392 °F) and bake for about 30 minutes until golden brown.

Tip: If you like the cheese crust particularly crispy, you can mix the Parmesan with some breadcrumbs.
To serve, sprinkle with chopped basil.

For Vegetarians:
Instead of minced meat you can use a finely chopped eggplant or some fresh mushrooms….
and use vegetable broth. 

Sonntagsmenu – Die Hauptsache: Cordon bleu mit Backofen-Pommes

25. März 2013

cordon bleu6

Ich hatte schon lange kein echtes Cordon bleu mehr – denn meist bekommt man das in den Gaststätten mit Schweinefleisch zubereitet. Fast genauso wie das Schnitzel, das eben nun mal ein Kalbsschnitzel sein muss, um sich „Wiener Schnitzel” nennen zu dürfen.

Am Samstag war ich ja nicht zu Hause, also hat der Markgräfler den Einkauf beim Metzger unseres Vertrauens übernommen. Wir haben aber nicht ein klassisches Fleischstück für Cordon bleu genommen, nämlich kein etwas dickeres, das in der Mitte soweit durchgeschnitten wird, dass sich eine Tasche ergibt (am Rand bleibt ein Stückchen stehen), sondern ein großes, etwas dünneres, das ich dann etwas breitgeklopft habe (immer mit der flachen Seite des Fleischklopfers!).

Dann wird das Fleisch mit je einer Scheibe gekochtem Schinken belegt.

cordon bleu1

Dann kommen noch Käsestücke drauf – in meinem Fall war das Emmentaler vom Stück, es geht aber auch Greyerzer oder Appenzeller.

cordon bleu2

Dann in der Mitte umklappen und die Ränder mit Rouladennadeln oder Holzspießen zusammenstecken. Von beiden Seiten mit Salz und scharfem Paprikapulver würzen und mit Mehl bestäuben.

Ein bis zwei Eier in einen tiefen Teller geben, mit einer Gabel verquirlen. In einem zweiten Teller frische Semmelbrösel zum Panieren bereitstellen.

Die Cordon bleu nacheinander  im Ei wenden und anschließend mit Semmelbrösel panieren. Nach Belieben ein zweites Mal wiederholen.

In einer Pfanne ein Stückchen Butter zusammen mit etwas Sonnenblumenöl zerlassen. Nicht zu heiß werden lassen. Die Cordon bleu hineingeben und von beiden Seiten sanft garen. Sie sind fertig, wenn der Käse beginnt, herauszulaufen.

cordon bleu5

Dazu gab es Backofen Pommes ( dauert nach Packungsanweisung ca. 20 Minuten, d. h. vor dem Braten der Cordon bleu in den Backofen tun!)

Dekoriert wird das ganze mit einer Scheibe Zitrone (Bio-Zitrone, heiß abgewaschen).

cordon bleu6

Und wer hat’s erfunden??? Laut Wikipedia waren es, wie alles, was mit Käse zu tun hat,  wieder mal die Schweizer:

Schnitzel Cordon bleu [kɔʁdɔ̃ˈblø] („blaues Band“) oder kurz Cordon bleu ist ein mit Käse und Schinken gefülltes, paniertes Schnitzel vom Kalb. Vermutlich stammt das Rezept aus Brig[1] in der Schweiz.

Zur Zubereitung werden zuerst zwischen zwei kleine, dünne Schnitzel oder in die eingeschnittene Tasche eines dickeren Schnitzelstücks eine Scheibe Emmentaler-, Greyerzer-, Appenzeller– oder Raclettekäse und magerer Koch- oder Rohschinken gelegt. Die Ränder werden durch zusammendrücken verschlossen. Anschließend werden die Schnitzel mit Mehl, Ei und Paniermehl paniert und in reichlich Butterschmalz ausgebacken. Der Käse schmilzt durch das Braten und verleiht dem Cordon bleu den typischen Geschmack.

(…)

Wie es zur Bezeichnung Cordon bleu beim Schnitzel kam, ist nicht geklärt. Fest steht, dass der Ausdruck cordon bleu im Französischen eine Metapher für hohe Kochkunst ist und auf das breite, himmelblaue Band zurückgeht, an dem das goldene Kreuz des elitären Orden vom heiligen Geist aus dem 16. Jahrhundert getragen wurde (→ Kochschule Cordon bleu).

Der Zusatz „à la cordon bleu“ findet sich in älteren französischen Kochbüchern und bedeutet „nach Art der hohen Kochkunst“. Die älteste bekannte Erwähnung des Schnitzels Cordon bleu findet sich in Harry Schraemlis Buch Von Lucullus zu Escoffier aus dem Jahr 1949. (…)


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