Kleiner Käsekuchen – ganz groß

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Der Markgräfler hat sich einen Käsekuchen (so wie der von Oma) zum Geburtstag gesünscht. Da ausgerechnet an diesem Wochenende gleichzeitig noch Fasnacht ist, wird nicht mit Gästen zu Hause gefeiert, sondern es geht am Nachmittag zum Fasnachtsumzug nach Neuenburg. Deshalb habe ich nur einen kleinen Käsekuchen in einer Backform mit 20 cm Ø gebacken – und mit Dekor-Konfetti (Dr. Oetker) verziert. Die Rosinen im Kuchen kann man auch weglassen, wenn man keine mag – ich habe Rosinen verwendet, diese aber vorher in Rum eingelegt – mmmh!

Das Rezept ist tatsächlich das von der Schwiegeroma, nur eben auf die Form umgerechnet und die Rosinen dazu. Ausserdem habe ich die Eigelb im Belag, die Oma normalerweise weglässt, mit reingetan, weil ich sonst nicht wusste, was ich damit anstellen soll.

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Omas Käsekuchen in klein – trotzdem ganz groß-artig!

Das Rezept:

Mürbeteigboden aus:

100 g Mehl (helles Dinkelmehl Type 630)
40 g kalte Butter oder Margarine
1 Eigelb
30 g Zucker
1 Prise Salz
2-3 TL kalte Milch oder Wasser nach Bedarf

Zutaten für die Füllung:
500 g Fromage Blanc (20%) oder Schichtkäse (10 % Fett)
eine handvoll Rosinen, in Rum eingelegt
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone (ersatzweise Zitronenaroma)
75 g Zucker
Pudding aus 1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit etwas Zucker  und 1/4 Liter = 250 ml Milch zubereitet
3 Eiweiß, 2 Eigelb

Mürbeteig herstellen, auswallen. Den Boden einer Springform mit 20 cm Durchmesser auslegen, dann mit dem Mürbeteig auslegen (mit Rand).
Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, ca. 12 Minuten vorbacken. Ca. 180 °C. (Unterste Schiene des Backofens).

Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und beiseite stellen.

Eigelb mit Zucker schaumig rühren, Vanillezucker und Zitronenschale unterrühren. Den heißen Pudding zur Eiermasse geben und unter den Fromage Blanc oder  Schichtkäse mischen. Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß und Rumrosinen vorsichtig unterheben.
Auf den Teigboden geben. Den Kuchen wieder in den Backofen schieben und ca. 50 Minuten 180 °C  backen, bis die Käsemasse fest ist. Den Kuchen auf die mittlere Schiene setzen, auf Oberhitze umschalten, nochmals etwa 5 Minuten backen, bis er oben bräunt.

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Aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Dekor-Konfetti bestreuen.

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3 Antworten to “Kleiner Käsekuchen – ganz groß”

  1. Alexander Anlicker Says:

    Merci!

  2. bin3saw Says:

    oha, ich backe käsekuchen immer mit quark. der hier sieht aber irgendwie noch luftiger und ‘feuchter’ aus?
    und vor allem ohne rosinen. :D

    • Karin Schindler Says:

      Ich glaube in Frankreich schlägt man den Fromage Blanc – was eigentlich auch nichts anderes als Quark ist, etwas auf. Der ist viel lockerer, als der deutsche. Aber mit Schichtkäse gelingt der Käsekuchen auch sehr gut – die Schwiegeroma schwört auf Schichtkäse beim Käsekuchen. Ausserdem muss man darauf achten, dass man das steife Eiweiß nicht zu sehr rührt, wirklich nur leicht unterheben, damit die Masse luftig bleibt. Der Kuchen ist übrigens schon aufgefuttert – so lecker war der.

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