Erbarmen – zu spät, die Hessen kommen! …oder: Handkäs mit Musik

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Handkaes Aeppelwoi1
Ich glaube, ich leide an einer Überdosis Fasnet…. Nach zwei und einem halben Wochenende mit Zunftabenden, Frauenfasnacht, Buntem Abend und gefühlter Endlos-Schleife „Atmelos” von Helene Fischer – die sogar das im Flur stehende „Rote Pferd” in den Schatten stellt und kein Lasso rausholen muss, um die Massen zum lauthalsen Mitsingen zu animieren – wird heute gestreikt!
Heute kein Fasnachts-Umzug für mich, nein danke.
Dabei geht es kommendes Wochenende im  Markgräflerland noch weiter – die Buuerfasnacht beginnt, es werden wieder die großen Fasnachtsfeuer angezündet und Scheiben geschlagen, um den Winter zu vertreiben und am Montag beginnt die Basler Fasnacht.
Es gilt also, noch ein paar Tage durchzuhalten. Deshalb heute die selbst verordnete Ruhe.
Ich erinnere mich an einen Besuch des Mainzer Rosenmontag-Umzuges – dort wurde nicht nur mit Kamellen (Bonbons) geworfen, sondern auch mit Handkäse – Mainzer Handkäse natürlich.
Was wir heute hier auf unserem Teller haben, ist ein Handkäs aus Hessen. Handkäs mit Musik – das ist nicht etwa Käse mit Musik-Begleitung, (Rodgau Monotones: Erbarmen zu spät, die Hessen kommen) -nein, die Musik ist hierbei die Marinade, mit welcher der Käse beträufelt wird. Sie besteht aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und einem Schuss Hochstädter Schoppepetzer, den wir vom Bruder unserer Nachbarin, der gerade aus dem Hessischen zu Besuch ist, geschenkt bekommen haben.
Ausserdem kommen auf den Käse Kümmel und Zwiebel drauf. Mmmh. Super lecker – wer hätte das gedacht (früher konnte ich mit sowas noch  nichts anfangen, aber Geschmäcker ändern sich eben…).
Der Apfelwein („Stöffche”)  wird natürlich auch dazu getrunken…

Handkaes Aeppelwoi2

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3 Antworten to “Erbarmen – zu spät, die Hessen kommen! …oder: Handkäs mit Musik”

  1. Schnippelboy Says:

    Kann man wohl nur wirklich als Hesse genießen 🙂

    • Karin Schindler Says:

      Bist Du Hesse?
      Ich fand es als Margräflerin eigentlich ganz gut. An den Äppelwoi muss man sich zwar ein wenig rantasten, aber den Handkäs fand ich auf Anhieb gut.

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