Essen & Trinken, Food, Rezepte

Kartoffelchips-Pizza

Ich war hin und weg, als ich auf der Insel Elba diese einfache Pizza probiert habe. Nur mit hauchdünn geschnittenen Kartoffelscheiben, Olivenöl, Salz und getrockneten Rosmarinnadeln belegt.
Einen Namen dafür habe ich nicht erfahren, als ich fragte was es ist, bekam ich die Antwort: „Chips/Patate“.

Und es geht wirklich ganz einfach:

Für den Pizzateig (ergibt 1 großes Blech für 4 Personen):

400 g Mehl (+ etwas Mehl  zum Ausrollen) – ich verwende feines Dinkelmehl Type 630
1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
2 Prisen Zucker
1/2 Teelöffel Salz
1/4 Liter lauwarmes Wasser
4 Esslöffel Olivenöl

Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz in einer Schüssel gut mischen. In die Mitte eine Mulde machen und das Wasser nach und nach hinzugeben, etwas verrühren zuletzt das Öl hinzufügen und mit dem Mehl (in der Küchenmaschine oder von Hand) zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Für den Belag:

ca. 4-5 Kartoffeln  (hängt von Größe ab) schälen und mit dem schwäbischen V-Hobel so fein wie möglich in Scheiben hobeln. Etwas Olivenöl über die Kartoffeln träufeln und in der Schüssel wenden, bis sie von beiden Seiten leicht mit Öl bedeckt sind.

Den Teig auf einem Blech auswellen (ich lege Dauerbackfolie darunter), mit dem Daumen den Rand wellig eindrücken und nochmals etwa 15 Minuten gehen lassen.
Dann den Teig dünn  mit Olivenöl bepinseln.

Die Kartoffelscheiben so auf den Teig legen, dass sie sich nicht überlappen. Mit Salz aus der Mühle und Rosmarinnadeln bestreuen.
(wer gerne Knoblauch hat, kann davon etwas kleinschneiden oder Granulat verwenden und kurz vor Ende der Backzeit aufstreuen).

Bei 220 °C  im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

San Carlo Chips aus Italien musste ich mir unbedingt auch von dort mitbringen. Das erinnert mich so an die Ferien an der Adria als Kind.
Übrigens kostet eine Tüte Chips mit 90 g überall 1 Euro. Genauso wie der Espresso: Standardpreis zum Trinken an der Bar: 1 Euro.
Das scheint für die Grundversorgung der Italiener zu reichen 😉 und die San Carlo Chips gibt es schon ewig (die Firma hat ihren Sitz in Milano)

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