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Mein Mann kann: Freitagsfisch – Spaghetti aglio, olio, peperoncino mit Garnelen

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Ich glaube, es färbt langsam ab – meine Kocherei nämlich auf den Markgräfler. Er hat das Kochen entdeckt und das macht er ganz hervorragend – mit ein wenig Anleitung von der Markgräflerin natürlich. Gestern abend war es wieder soweit. Ich wurde bekocht.

Vergangenes Jahr waren wir über Ostern in der Toskana unterwegs und waren unter anderem auch an einem Tag auf der Insel Elba. In einem kleinen Fischerdorf (Marciana Marina) gab es den Laden einer Familie, die selbst angebaute Kräuter verkauft. Eine Mitreisende hatte so sehr von dem Pastagewürz für Aglio, Olio, Peperonciono Sauce geschwärmt, dass ich auch einen Beutel davon erstanden habe. Bisher hat das Gewürz auch schon den Weg in eine Tomatensauce gefunden, heute gab es den Versuch mit Garnelen.

Elba Pasta Gewuerz

Spaghetti Aglio, Olio, Peperoncino mit extra Knoblauch und Garnelen

Ein wenig Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, Garnelen und abgezogene, halbierte Knoblauchzehen (Menge nach Belieben) hineingeben und anrösten. Nicht zu heiss werden lassen.
Dann die Gewürzmischung dazu geben. (Knoblauch, Peperoncino und Petersilie) . Bei Bedarf mit etwas Salz abschmecken.
Die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Sauce mit 2-3 Esslöffeln des Kochwassers mischen, dann das Wasser abschütten. Die Sauce zu den Spaghetti in den Topf geben und gut mischen. Sofort mit etwas gehackter Petersilie servieren. Dazu stellt man frisch geriebenen Parmesan auf den Tisch.

Hier geht es zum Rezept für Spaghetti Aglio, Olio, Peperoncino ohne die Gewürzmischung.

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Ganz schnell und einfach!

In dem Fischerdorf gab es noch ein weiteres Souvenir, das auf der Insel gemacht wird – „Aqua dell’Elba” – Wasser aus Elba. Nicht etwa das Meerwasser, sondern feinstes Parfum und Eau de Toilette mit Kräutern und Blüten von der Insel! Die Markgräflerin bekam auch eines vom Markgräfler geschenkt. Mit gewissem Eigennutz – wir haben ein Unisex Eau de Toilette gekauft, was beide benutzen können. Ein sehr feiner Duft, der uns an das blaue Meer vor Elba erinnert…

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Kartoffelchips-Pizza

Ich war hin und weg, als ich auf der Insel Elba diese einfache Pizza probiert habe. Nur mit hauchdünn geschnittenen Kartoffelscheiben, Olivenöl, Salz und getrockneten Rosmarinnadeln belegt.
Einen Namen dafür habe ich nicht erfahren, als ich fragte was es ist, bekam ich die Antwort: „Chips/Patate“.

Und es geht wirklich ganz einfach:

Für den Pizzateig (ergibt 1 großes Blech für 4 Personen):

400 g Mehl (+ etwas Mehl  zum Ausrollen) – ich verwende feines Dinkelmehl Type 630
1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
2 Prisen Zucker
1/2 Teelöffel Salz
1/4 Liter lauwarmes Wasser
4 Esslöffel Olivenöl

Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz in einer Schüssel gut mischen. In die Mitte eine Mulde machen und das Wasser nach und nach hinzugeben, etwas verrühren zuletzt das Öl hinzufügen und mit dem Mehl (in der Küchenmaschine oder von Hand) zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Für den Belag:

ca. 4-5 Kartoffeln  (hängt von Größe ab) schälen und mit dem schwäbischen V-Hobel so fein wie möglich in Scheiben hobeln. Etwas Olivenöl über die Kartoffeln träufeln und in der Schüssel wenden, bis sie von beiden Seiten leicht mit Öl bedeckt sind.

Den Teig auf einem Blech auswellen (ich lege Dauerbackfolie darunter), mit dem Daumen den Rand wellig eindrücken und nochmals etwa 15 Minuten gehen lassen.
Dann den Teig dünn  mit Olivenöl bepinseln.

Die Kartoffelscheiben so auf den Teig legen, dass sie sich nicht überlappen. Mit Salz aus der Mühle und Rosmarinnadeln bestreuen.
(wer gerne Knoblauch hat, kann davon etwas kleinschneiden oder Granulat verwenden und kurz vor Ende der Backzeit aufstreuen).

Bei 220 °C  im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

San Carlo Chips aus Italien musste ich mir unbedingt auch von dort mitbringen. Das erinnert mich so an die Ferien an der Adria als Kind.
Übrigens kostet eine Tüte Chips mit 90 g überall 1 Euro. Genauso wie der Espresso: Standardpreis zum Trinken an der Bar: 1 Euro.
Das scheint für die Grundversorgung der Italiener zu reichen 😉 und die San Carlo Chips gibt es schon ewig (die Firma hat ihren Sitz in Milano)