Cotechino con Lenticchie

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…- so begrüßt Italien das neue Jahr: man glaubt, das der Verzehr von Linsen am Silvesterabend Glück und Wohlstand bringt. Ausserdem ist es üblich, rote Unterwäsche zu tragen (!?) – was immer das heißen mag.
Dieses Jahr wollte ich die Sache mit den Linsen einmal ausprobieren. Üblich ist es, eine Cotechino -das ist eine Kochwurst aus Modena- dazu zu servieren.

Ausserdem kocht man noch einen Schweinsfuß (mit Cotechino-Wurstmasse gefüllt) – lo zampone, der darf nicht fehlen (ich habe lieber darauf verzichtet…)


Für die Linsen habe ich diesmal vorgekochte aus der Dose verwendet. Die Wurst muss im Beutel 25 Minuten im Wasser kochen.

Cotechino, gekocht

Ich hätte natürlich auch mein Rezept für Linseneintopf verwenden können, aber es sollte ja nach italienischer Art gekocht werden.
Der Keller gab noch einen Spumante secco her, zum Kochen bestens geeignet, aber zum Trinken, wie wir später feststellen sollten, eher nicht.

Für die Linsen:
1 kleine, weiße Zwiebel
etwas gewürfelter Speck
2 kurze Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
1 kleine Dose kleine, braune Linsen
2 – 3 Tomaten, überbrüht, gehäutet und in Stücke geschnitten
etwas Weißwein, Prosecco oder Spumante
Salz, Pfeffer (nach Belieben Maggi)
etwas Rotweinessig

Zwiebel schälen, fein würfeln und mit dem Speck in einem beschichteten Topf andünsten. Dann Staudensellerie- und Karottenwürfel hinzufügen, unter gelegentlichem Rühren mit andünsten. Dann die Linsen aus der Dose, samt Flüssigkeit hineingießen. Die Tomaten hinzufügen, mit wenig Salz und etwas Pfeffer würzen und köcheln lassen, zwischendurch etwas Weisswein angießen. Nach Belieben mit Maggi und Rotweinessig abschmecken.

Den Wurstbeutel aufschneiden, den ausgetretenen Saft abschütten, Metallklammer entfernen und die Wurst häuten, in Scheiben schneiden und zu den Linsen geben.

Dazu Bruschetta (ich hatte noch etwas Kräuterbutter übrig, die ich auf Baguettscheiben gestrichen habe, dann geschälte, gewürfelte Tomaten darauf und oben nochmal etwas Kräuterbutter, dann im Ofen kurz überbacken-normalerweise verwende ich etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und durchgepressten Knoblauch):

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