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Cidre chaud aux épices


Vergangenen Winter war Glüh-Gin als Alternative zu Glühwein in. In diesem Jahr hab ich zum Nikolaus ein tolles Rezept mit Cidre (Apfelwein aus der Bretagne) für Euch auspropiert: Cidre chaud aux épices. Super lecker, schön fruchtig und sehr süffig. Für meinen Geschmack war er etwas zu süß, wir werden beim nächsten Mal die Zuckermenge aus dem Originalrezept halbieren.

Der mit Zucker und Gewürzen aromatisierte Apfelwein hält, in Flaschen gefüllt, ein paar Tage im Kühlschrank.

Für eine alkoholfreie Variante naturtrüben Apfelsaft verwenden und den Rum weglassen.


Cidre chaud aux épices


 Zutaten (für sechs Personen):
• 0,75 l Cidre (Apfelwein)
• 0,2 l Wasser
• 100 g brauner Zucker
• 2 Zimtstangen
• 2 Gewürznelken
• 2 Sternanis
• 2 EL Rum (optional)
• 6 dünne Apfelscheiben

Zubereitung:

Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Gewürze, Cidre und Rum  dazugeben und erhitzen (nicht mehr kochen).

Zum Servieren die Apfelscheiben in die Gläser geben und mit dem heißen Cidre auffüllen.



Cidre chaud aux épices


ingrédients
(pour six personnes):

  0,75 l de cidre
  0,2 l d’eau
  100 g de cassonade
  2 bâtons de cannelle
  2 gousses
  2 étoiles anis
  2 cuillères à soupe de rhum (facultatif)
  6 tranches de pommes minces

Préparation:

Porter l’eau et le sucre à ébullition dans une casserole. Ajouter les épices, le cidre et le rhum et chauffer (ne plus cuisiner).

Pour servir, mettre les tranches de pommes dans les bocaux et compléter avec le cidre chaud.

Le vin, aromatisé au sucre et aux épices, s’attarde dans des bouteilles pendant quelques jours au frigo.

Pour une version sans alcool, utilisez du jus de pomme naturellement trouble et omettez le rhum.


Mulled Cider


  Ingredients
(for six people)
 0.75 litres cider
 0.2 litres water
 100 g cane sugar
 2 cinnamon sticks
 2 cloves
 2 star anise
 2 tablespoons rum (optional)
 6 thin apple slices

Instructions

In a saucepan, bring water and sugar to a boil. Add spices, cider and rum and heat (do not bring to a boil!).

To serve, put one apple slices in each glass and top up with the hot cider.

The mulled apple-cider can be filled in bottles and kept in the fridge for a few days.

For a non-alcoholic version, leave out the rum.


 

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Walnuss-Stengeli


Langsam kommt die Weihnachtsbäckerei in Fahrt.
Heute habe ich für euch ein einfaches Rezept für Walnuss-Stengeli mit Ahornsirup, Zimt  und Orange.



Walnuss-Stengeli


Zutaten
• 200 g Rohrzucker
• 150 g Butter
• 50 g Ahornsirup
• 3 g Zimt
• 10 g abgeriebene Bio-Orangenschale
• 160 g Walnusskerne, frisch gemahlen
• 300 g Dinkelvollkornmehl

Zubereitung
Zucker und Butter vermengen, dann die restlichen Zutaten untermischen. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Mintuen kalt stellen.
8  mm dick ausrollen. Daraus 1 x 4 cm große Stengeli schneiden und im Backofen bei 190 °C ca. 12 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Walnut Finger Biscuits


Ingredients
200 g cane sugar
150 g butter
50 g maple syrup
3 g cinnamon powder
10 g grated organic orange peel
160 g walnuts, freshly ground
300 g wholemeal flour

Instructions
Mix the sugar and butter, then mix in the remaining ingredients. Form the dough into a ball and then wrap in cling film and cool for about 30 minutes.
Roll out the dough 8 mm thick and cut into 1 x 4 cm sized fingers
Bake in a preheated oven at 190 °C = 374 °F for about 12 minutes. Let cool on a wire rack.

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Oktoberfest: Schnelle Blätterteig-Apfeltaschen

Apfeltaschen 2


Am vergangenen Wochenende startete nicht nur das Oktoberfest, auch die Äpfel in meinem  Garten waren reif. Wir haben Unmengen an Äpfeln vom Brettacher Apfelbaum geerntet, die wir von einem Bauern zu Saft verarbeiten haben lassen. Einige Äpfel sind beim herunterschütteln leider aufgeplatzt und wollten sofort verarbeitet werden. So habe ich daraus viel „Winter-Apfel-Marmelade” gekocht.
Von einer lieben Nachbarin habe ich dann auch noch schöne Boskop-Äpfel geschenkt bekommen – bei ihr hängt der Baum auch sehr voll.
Daraus habe ich noch schnell ein paar Apfeltaschen gebacken.


Apfeltaschen 3


Blätterteig-Apfeltasche


Zutaten
• 1 Rolle Blätterteig (275 g)
• 2-3 säuerliche, saftige Äpfel (Brettacher)
• Zucker
• 1-2 Esslöffel Vanillepuddingpulver
• etwas Weisswein
• etwas Bier
• Zimt
• nach Belieben eine Handvoll Rosinen
• eine Handvoll gehackte Walnüsse
• etwas Semmelbrösel
• Puderzucker

Zubereitung
Für die Füllung von den Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen, dünn schälen, achteln und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine Pfanne geben, mit Zucker bestreuen (Menge nach Belieben und Apfelsorte) und weich dünsten. Je einen Schuss Weisswein und Bier angießen, dann mit 1 bis 2 Esslöffeln Vanillepuddingpulver binden und mit Zimtpulver abschmecken.

Vom Herd nehmen, Rosinen und gehackte Walnüsse und etwas Semmelbrösel untermischen. Den Teig auf dem Backpapier (das in der Packung ist)  ausrollen. In der Mitte längs halbieren, dann jede Hälfte nochmals in drei Teile schneiden.
Die Teile jeweils mit wenig Semmelbröseln bestreuen, dann die Füllung längs in der Mitte verteilen, dabei einen Rand lassen. Den Teig über die Füllung schlagen, dann die Enden mit Hilfe einer Gabel zudrücken.
Mit einem scharfen Messer die Apfeltaschen mehrmals einschneiden.

20 bis 25 Minuten auf einem Blech in der Mitte des vorgeheizten Backofens bei 200 °C backen.

Die Apfeltaschen abkühlen lassen. Ein paar Teelöffel Puderzucker für den Zuckerguss mit etwas Wasser verrühren und die Apfeltaschen damit bepinseln.


Apfeltaschen 4



Wer mag, kann die Apfeltaschen mit selbst gemachter Vanillesauce, Vanille-Eis, einer  Bavaroise oder einfach nur geschlagener Sahne servieren.


Apfeltaschen 1

Apfeltaschen 5


Small puff-pastry apple-pies


Ingredients
1 rolled out puff pastry (275 g)
2-3 sour, juicy apples (Brettacher)
Sugar
1-2 teaspoons vanilla custard powder
some white wine
some beer
cinnamon
a handful of raisins as desired
a handful of chopped walnuts
some breadcrumbs
Icing sugar

Instructions
First prepare the filling.
Thinly peel the apples, cut out the core, cut into pieces and finely dice.
Put the diced apples in a pan, sprinkle with sugar (amount as you like and depending on apple variety) and steam gently. Add a dash of white wine and beer, then thicken with 1 to 2 tablespoons vanilla custard powder and season with cinnamon powder.

Remove from heat, add raisins and chopped walnuts and some breadcrumbs. Roll out the pastry on baking paper (which is in the pack). Cut into 6 pieces, sprinkle with bread crumbs, then spread the filling lengthwise in the middle, leaving an edge. Fold the pastry  over the filling, then press the edges together using a fork.
Place the pies on a baking tray lined with baking paper and slit the pies on top with a sharp knife .

Bake for 20 to 25 minutes on a baking tray in the middle of the preheated oven at 200 °C = 392 °F).

Allow the apple pies to cool. Mix a few teaspoons of icing sugar with a little water and brush the apple pies with it.

If you like, you can serve it with home-made vanilla sauce, vanilla ice cream, a bavaroise or whipped cream.

 

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Schwedische Zimtpfannkuchen

Zimtpfannkuchen SE 2


Gestern gab es ja die gelbe Erbsensuppe, die es in Schweden nach alter Sitte immer am  Donnerstagabend gibt. Ich hatte euch auch erzählt, dass es danach knusprige Pfannkuchen mit eingemachten Beeren oder Früchtekompott gibt.
Natürlich gab es das bei uns auch – wenn auch etwas verpätet -nicht als Dessert, sondern zur Kaffeezeit.
Die Erbsensuppe war nämlich so nahrhaft, dass wir erstmal satt waren…
Bei uns gab es Apfelmus und frische Beeren zu den Pfannkuchen und selbstverständlich Schlagsahne, denn die gehört auf alle Fälle dazu!


Zimtpfannkuchen SE 1


Schwedische Zimtpfannkuchen – Kanelpannkaka


Zutaten
Für 4 Portionen

• 2 Eier
• 300 ml Milch
• 100 ml Sahne
• 4 Esslöffel Zucker
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• 100 g Weizenvollkornmehl
• 1 Prise Salz
• 3 Esslöffel Rapsöl
• Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung
Die  Eier mit der Milch verrühren, die Sahne zufügen.
Zucker, Zimt, Mehl und Salz zu der Sahnemilch geben und alles zu einem cremigen Teig verrühren. Den Teig etwa 10-15 Minuten ruhen lassen.

In einer gusseisernen Pfanne 1 Esslöffel Öl erhitzen. Etwas Teig hineingeben und nacheinander etwa 8 Pfannkuchen von beiden Seiten backen.

Die Pfannkuchen nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Sahne und Beerenkompott, Konfitüre oder Apfelmus servieren.


Zimtpfannkuchen SE 3.jpg


Swedish cinnamon pancakes

Ingredients
For 4 servings

2 eggs
300 ml milk
100 ml cream
4 tablespoons sugar
1 teaspoon ground cinnamon
100 g whole wheat flour
1 pinch of salt
3 tablespoons rapeseed oil
icing sugar for sprinkling

Instructions
Mix the eggs with the milk, add the cream.
Add the sugar, cinnamon, flour and salt to the cream and mix everything to a creamy batter. Let the batter rest for about 10-15 minutes.

Heat 1 tablespoon of oil in a cast iron pan. Add some batter and bake about 8 pancakes from both sides.

Sprinkle the pancakes with icing sugar and serve with cream and berry compote, jam or applesauce.


Zimtpfannkuchen SE 4

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Glühbier und Pizza-Tannenbaum


Der Markgräfler hat sich wieder mal in der Küche betätigt und eine Pizza in Form eines Tannenbaums gebacken. Als Apéro gab es Glühbier.
Für das Glühbier haben wir ein dunkles Doppelbock-Bier verwendet, „Wodan” von der Brauerei Ganter in Freiburg.
Das Bier erwärmt man zusammen mit den klassischen Glühweingewürzen, Zimt, Sternanis, Nelken und Orangenscheiben, nach Belieben etwas Orangensaft.



Glühbier


Gewürze, Orangenscheiben- oder Schale (unbehandelte Orangen verwenden!) in einen Topf geben, Bier darüber gießen und vorsichtig erwärmen. Das Bier darf nicht kochen! Einige Minuten ziehen lassen, dann ist das Glühbier servierfertig.


Mulled beer



Give spices, orange slices, or peel (use organic, untreated oranges only!) into a saucepan, pour stout beer over it and heat gently. The beer must not boil! Let stand for several minutes, then the mulled beer is ready to serve.



Pizza Tannenbaum


Für die Pizza braucht man eigentlich kein Rezept – einfach Pizzateig rechteckig ausrollen – oder fertig ausgerollten aus dem Kühlregal verwenden.
Einen Tannenbaum ausschneiden, aus den restlichen Stücken einen Rand formen.
Mit Tomatensugo bestreichen, mit Paprikastreifen und Cherry-Tomaten belegen und mit geriebenem Mozzarrella oder Emmentaler bestreuen und bei 230 – 240 °C backen, bis der Käse zerlaufen und der Teig leicht gebräunt ist.
Zum Servieren mit reichlich frischem Basilikum bestreuen – fertig ist der Pizza Tannenbaum. Hier geht es zum Rezept für den Pizzateig….


Pizza Christmas tree


You do not really need a recipe for the pizza – simply roll out the pizza dough rectangularly – or use the ready-rolled out dough from the supermarket.
Cut out a fir-tree, form a border from the remaining dough pieces.
Brush with tomato sauce, add bell pepper strips and cherry tomatoes, then sprinkle with grated Mozzarrella or Emmenthal cheese. Bake at 230-240 °C until the cheese has melted and the dough is lightly browned.
To serve, sprinkle with plenty of fresh basil – the Pizza Christmas tree is ready. Click here for the recipe for the pizza dough ….


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Der neuste Trend auf Weihnachtsmärkten: Glüh-Gin

Gluehgin 1


Das Trendgetränk auf den diesjährigen Weihnachtsmärkten und eine Alternative zum klassischen Glühwein ist Glüh-Gin!

Ohne Gin ergibt die Mischung übrigens einen leckeren Kinderpunsch 😉


Gluehgin 4


Glüh-Gin


Zutaten
(1 Portion)

• 200 ml naturtrüber Apfelsaft
• 1 Stück Ingwer (3 cm)
• 3 Zimtstangen
• 3 Sternanis
• fünf Nelken
• abgeriebene Schale einer Orange
• 2 cl Gin

Zubereitung

Apfelsaft zusammen mit den Gewürzen in einen Topf geben und langsam erhitzen (nicht kochen!).
Tipp: Die Gewürze in einen Teebeutel geben, dann lassen sie sich hinterher wieder leichter rausfischen. Wer will, kann die Orange noch auspressen und den Saft dazugeben. Wenn der Saft heiß genug ist, in einen Glühweinbecher füllen und einen Schuss (2 cl) Gin hinzugeben.



Mulled Gin


Ingredients (1 portion):

200 ml of natura, unfiltered apple juice
1 piece of ginger (3 cm)
3 cinnamon sticks
3 anise stars
five cloves
grated peel of one orange
2 cl gin

Preparation

Put the apple juice together with the spices in a saucepan and heat slowly (do not cook!). Tip: Put the spices in a tea bag, then they can be taken out easier later on.
You could also squeeze out the orange and add the juice, if you like.
When the juice is hot enough, pour into a cup for mulled wine and add a shot (2 cl) of gin.

Siehe auch / see also:

Glühwein (nach Paula Horn/Schulkochbuch)
Weißer Glühwein
Badischer Glögg
Heißer Nikolaus (Glühwein mit Sahnemütze)
Heißer Hugo
Glühbier

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Mandelsterne


Heute gibt es aus der Weihnachtbäckerei feines Mandelgebäck mit Zimt!
Ich habe als Ausstecher vierzackige Sterne verwendet, das sieht besonders hübsch aus. Ihr könnt aber auch andere Formen verwenden, zum Beispiel einfache runde Formen oder Kleeblätter, Blumen, Halbmonde….



Mandelsterne


Zutaten
(für ca. 40 Stück)

• 80 g gemahlene Mandeln
• 170 g Dinkelmehl Type 630
• 100 g Rohrzucker
• 50 g weiche Butter
• 30 g Honig
• ½ Teelöffel Zimtpulver
• 1 Ei
• Mehl zum Ausrollen
• Mandeln zum Belegen

Zubereitung
Mandeln mit Mehl und Zucker mischen. Butter in Flocken, Zimt und Ei dazugeben. Zu einem Teig verkneten und eine Kugel daraus formen. In Frischhaltefolie einpacken und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf auf 200 °C vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Sterne ausstechen. Auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Mandeln halbieren und die Sterne damit belegen.
Mandelsterne in der Mitte des Backofens 5-7 Minuten hellbraun backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. In Dosen verpacken und kühl lagern.



Christmas biscuits:
Almond Stars

ingredients
(for about 40 biscuits)

80 g ground almonds
170 g spelt flour Type 630
100 g cane sugar
50 g soft butter
30 g honey
½ teaspoon cinnamon powder
1 egg
Flour for the working surface
Almonds to garnish

preparation
Mix almonds with flour and sugar. Add butter in flakes, cinnamon and egg. Knead into a dough and form a ball. Wrap in cling film and cool in the refrigerator for 30 minutes.

Preheat the oven to 200 ° C = 392 °F. Roll out the dough on a lightly floured working surface approx. 5 mm thick. Cut out stars. Place on baking sheets lined with baking paper. Cut almonds in half and garnish stars with it.
Bake the almond stars in the middle of the oven for 5-7 minutes until golden. Allow to cool on a cake rack. Put in a metal tin and store in a cool place.

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Feiner, saftiger Apfelkuchen


Heute gibt es zum Sonntagskaffee einen einfachen, aber sehr feinen Apfelkuchen.


Äpfel vom Baum in meinem Garten

Der schnell zubereitete Rührteig wird mit gedünsteten Äpfeln in die Form geschichtet und bei sanfter Hitze gebacken. Dadurch wird er wunderbar saftig.

Mein Tipp: Ein besonders feines Aroma bekommt der Apfelkuchen, wenn man ein wenig Rum oder Weinbrand in den Teig rührt.
Ganz edel wäre Calvados…. Davon hatte ich aber leider keinen im Haus – der muss unbedingt auf die Einkaufsliste!



Feiner, saftiger Apfelkuchen


Zutaten
(für eine Springform mit 24 cm Ø)

Für die Füllung
• 75 g Zucker
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 3 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Zimtstange
• 500 g säuerliche Äpfel

Für den Rührteig
• 200 g Butter
• 150 g Zucker
• 4 Eier
• 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale (Bio)
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver
• etwas Rum oder Weinbrand

• Butter und 2 Esslöffel Semmelbrösel für die Form
• 1-2 Esslöffel Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Für die Füllung 200 ml Wasser mit 75 g Zucker, 1 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale, 3 Esslöffel Zitronensaft und einer Zimtstange aufkochen, den Herd ausschalten.
Die Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden und sofort in den Zitronensud geben. Wieder aufkochen und die Äpfel zugedeckt etwa 2 Minuten köcheln lassen.
Auskühlen lassen

Für den Teig 200 g Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. 4 Eier, 1 Esslöffel Zitronenschale und zuletzt das Mehl, mit Backpulver gemischt und 1-2 Esslöffel Rum oder Weinbrand unterrrühren.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Die Hälfte des Teiges in die Form geben und glattstreichen. Die Äpfel gut abtropfen lassen, ohne die Zimtstange auf dem Teig verteilen, den restlichen Teig darüberstreichen.

Den Kuchen auf der untersten Schiene im heißen Ofen etwa 40 Minuten backen.
Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Apple Cake

Ingredients
(for a springform, 24 cm Ø)

For the filling
75 g sugar
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
3 tablespoons lemon juice
1 cinnamon stick
500 g sour apples

For the batter
200 g butter
150 g sugar
4 eggs
1 tablespoon grated lemon peel (organic)
200 g flour
1 teaspoon baking powder
some rum or brandy

Butter and 2 tablespoons breadcrumbs for the springform
1-2 tablespoons icing sugar for dusting

Preparation
For the filling, bring 200 ml water with 75 g sugar, 1 tablespoon grated lemon peel, 3 tablespoons lemon juice and one cinnamon stick to the boil, then turn off the heat.
Peel the apples, remove cores. Cut apples into wedges and put them immediately in the lemon juice. Bring to the boil again and let the apples simmer for 2 minutes.
Let cool down.

For the batter, stir 200 g butter and 150 g of sugar until frothy. While stirring, add 4 eggs, 1 tablespoon of lemon peel and finally the flour mixed with baking powder, and 1-2 tablespoons of rum or brandy.

Preheat the oven to 175 ° C = 347 °F. Butter a springform of 24 cm Ø sprinkle with breadcrumbs.
Add half of the batter into the springform and smooth. Let the apples drip well, remove the cinnamon stick. Spread apples on the dough, cover with the remaining dough.

Bake the cake on the bottom rack of the hot oven for about 40 minutes.
To serve, sprinkle with icing sugar.

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Schwedische Gewürzkekse

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Vorgestern noch gefeiert – am Dienstag schon wieder bei der Arbeit – und ich hatte euch doch noch das Rezept für die „Schwedischen Gewürzkekse” von meinem Weihnachtsgruß versprochen…


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Irgendwo, in einem Buch oder einer Zeitschrift,  hatte ich diese schwedischen Gewürzplätzchen entdeckt, altmodisch von Hand abgeschrieben und neulich beim Durchstöbern meiner Weihnachtsrezepte wieder entdeckt.
Ein supereinfacher Teig, den man nicht gleich verarbeiten muss, sondern sogar über Nacht stehen lassen kann, um am nächsten Tag – mit aufgeräumter Küche und viel Platz für die vielen zu belegenden Bleche und fertigen Plätzchen – mit der Bäckerei loslegen kann…


schwedische-gewuerzkekse-3


Wer mag, kann die Plätzchen noch mit Kuvertüre nach Wahl und Nonpareilles (kleine bunte Zuckerperlen) verzieren
Dazu die Kuvertüre (ich habe eine Mischung aus Zartbitter und Vollmilch Kuvertüre verwendet) über dem heißen Wasserbad schmelzen, die Kekse eintauchen, abtropfen lassen und in eine kleine Schüssel mit Nonpareilles dippen. Dann auf einem Gitter oder mit Backpapier belegtem Blech die Schokolade fest werden lassen.


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Das sieht sehr hübsch aus und ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen der Renner – bei meinen Kollegen und Kolleginnen im Büro waren die dann auch zuerst aus der Plätzchendose gefuttert. Ich habe auch noch ein paar große Elche und Tannenbäume ausgestochen, die ich dann mit etwas größeren Zuckerperlen bestreut habe

– und wer es vor Weihnachten nicht geschafft hat zu backen, der kann noch Silvesterkekse in Form von Kleeblättern daraus zaubern – vielleicht mit grünem Zuckerguss verziert?


schwedische-gewuerzkekse-2


Schwedische Gewürzkekse


Zutaten
für ca. 100 Kekse

• 150 ml heller Sirup (z. B. Grafschafter)
• 250 g feinster Zucker
• 200 g Butter
• 150 ml Sahne
• 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• 1 Teelöffel Natron
• 700 g Mehl
• Mehl zum Bestäuben

Zubereitung

In einem großen Kochtopf bei mittlerer Temperatur Sirup, Zucker und Butter erhitzen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker vollständig aufgelöst ist.
Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne sowie die Gewürze einrühren. Natron hinzufügen und anschließend das Mehl nach und nach dazugeben und mischen, bis sich alles vermengt hat.
Zu einem lockeren Teig verarbeiten. Zudecken und über Nacht an einem kühlen Ort stehen lassen.
Am nächsten Tag sollte der Teig schön aufgegangen sein.

Am folgenden Tag den Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Mehl bestäuben.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen.
Im Ofen 8-10 Minuten backen, bis die Plätzchen an den Rändern eine satte braune Farbe haben und in der Mitte etwas heller sind.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
In luftdichten Behältern aufbewahren.



Swedish spiced / gingerbread biscuits

Ingredients
For about 100 cookies

150 ml of light syrup (e.g. Lyle’s Golden Syrup)
250 g very fine sugar
200 g butter
150 ml cream
1 teaspoon ground ginger
1 teaspoon ground cinnamon
1 teaspoon of baking soda
700 g flour
Flour for dusting

Preparation

In a large pot, heat syrup, sugar and butter at medium temperature until the butter melts and the sugar is completely dissolved.
Remove the pot from the heat, then stir in cream and spices. Add baking soda and gradually add the flour. Stir until everything is evenly mixed.
Process into a loose dough. Cover and leave in a cool place overnight.

The next day, pre-heat the oven to 180 °C/356 °F (convection 160 °C/320 °F). Dust two baking sheets with flour.
Roll out the dough on a floured working surface, approximately 2 mm thick. Cut out the biscuits with a cookie cutter.
Bake in the oven for 8-10 minutes, until the cookies have a rich brown color at the edges and are slightly lighter in the middle.
Remove from the oven and allow to cool on a rack.
Store in airtight containers.

If you like, you can decorate the biscuits with chocolate and nonpareilles.
To do this, melt the chocolate/couverture (I use a mixture of plain and milk chocolate couverture) over a hot water bath (bain marie), dip the biscuits in the melted couverture, drain.
After that, dip into a small bowl filled with nonpareilles. Let dry on baking paper.

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Tassenparade!? Nr. 14 – Chai Latte

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Ihr habt es bestimmt schon gemerkt – von der Markgräflerin gab es in diesem Jahr keinen kulinarischen Adventskalender.

Nachdem ich mir in den vergangenen Jahren immer selbst den Weihnachtsstress in Form von täglichen Posts gemacht habe, wollte ich die Adventszeit diesmal etwas ruhiger zubringen.
Stattdessen habe ich in Urlaubserinnerungen geschwelgt und darüber gebloggt, wenn ich gerade Zeit und Lust dazu hatte – völlig entspannt.

Und soll ich euch was sagen? In meinem Archiv sind mittlerweile so viele weihnachtliche Rezepte, dass die Blogstatistik am vergangenen Sonntag über 1.800 Klicks mit knapp 1.300 Besuchern angezeigt hat. Vielen lieben Dank an alle treuen Leser und auch an die, die auf Suche nach einem Rezept zufällig bei mir gelandet sind und ab und zu mal reinschauen.

Heute gibt es endlich mal wieder ein Rezept von mir – wenn auch nur ein ganz einfaches, eine Chai Latte.
Falls ihr etwas Entspannung brauchen solltet ist das das ideale Getränk dafür.

Ich habe einfach einen Beutel schon fertig gewürzten Rotbusch-Tee aufgebrüht, Milch auf dem Herd warm gemacht, mit meinem mechanischen Handschäumer die Milch aufgeschäumt und zum Tee gegeben – fertig.
Ich trinke die Chai Latte ohne Zucker – wer mag, kann das Getränk auch süßen.

Die Gewürzmischung für Chai kann man übrigens leicht selbst machen: Kardamon, Nelken, Fenchelsamen, Sternanis, Ingwer und Zimt, das sind die Gewürze, die in einen Chai Tee gehören.
Normalerweise nimmt man Schwarztee als Grundlage und erhitzt zuerst in einem Topf Milch, Wasser und Gewürze und lässt das ganze eine Minute köcheln.
Vom Herd nehmen, dann Teeblätter hinzufügen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein Glas gießen und genießen.

Mmmh, das tut gut!


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