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Es ist wieder soweit: Winzerfescht, Ziebelewaie, Flammkuchen, Neue Wii…

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Es ist wieder soweit. Im Markgräflerland sind die Weintrauben reif, die ersten Winzerfeste finden statt und es gibt wieder Neue Wii (neuer Wein, neuer Süßer, Sauser..) – Es ist Herbst!!!

Heute fühlt sich das Wetter auch danach an. Und im Hause der Markgräflerin und des Markgräflers gab es schon vergangene Woche den ersten Zwiebelkuchen der Saison….
Oder wie wäre es mit Flammkuchen???



Ihr habt auch Lust darauf bekommen? Kein Problem – den „Neue Wii” bekommt ihr ab sofort bei den Winzergenossenschaften – zum Beispiel in Auggen, wo heute der große Winzerfestumzug stattfindet oder bei verschiedenen Weingütern und Straußwirtschaften im Markgräflerland.
In Auggen kann man seit diesem Herbst den Neuen Wein allerdings aus hygienischen Gründen nicht mehr vor Ort probieren und selbst in den mitgebrachten Behälter zapfen…


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Neue Wii bei der WG in Auggen nur noch in Flaschen!

Hier sind die Rezepte:

Rezept für Zwiebelkuchen / recipe for Onion Tart

Rezept für Flammkuchen / recipe for Tarte Flambée


Rezept für Winzerschnitte

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Apéro-Snacks: Crostini mit karamellisierten roten Zwiebeln und Gruyère Käse

Crostini rote Zwiebeln Gruyere 1


Gestern gab es hier im Blog kein Rezept – die Markgräflerin und der Markgräfler waren nämlich bei der großen traditionellen Weinprobe in der Winzergemeinde Auggen.
Am Wochenende findet dort auch das weit über die Grenzen des Markgräflerlandes bekannte Winzerfest statt.

Deshalb kommt von mir heute auch ein köstlicher Apéro Snack, der wunderbar zu einem Gläschen Markgräfler Wein passt.
Im Zweifelsfall ist das immer ein trockener Gutedel.
Mein Tipp: 2014er Winzerkeller Auggener Schäf – Weißer Gutedel (Qualitätswein trocken / Kaltgärung), welcher mit einer Goldmedaille prämiert wurde und den es gestern Abend auch bei der Weinprobe zu verkosten gab.

Die roten Zwiebeln als Zutat lassen aber auch einen kräftigen Spätburgunder Rotwein zu. Zum Beispiel den 2011er Winzerkeller Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein (Qualitätswein trocken/im Barrique gereift).

Diese Crostini passen wunderbar für ein Apéro oder als herbstliche Vorspeise.
Einfache Zutaten – aber genial gut!


Crostini rote Zwiebeln Gruyere 2


Crostini mit karamellisierten roten Zwiebeln und Gruyère


Zutaten
(für 6 Personen zum Apéritif)

• 3 rote Zwiebeln
• 80 ml Olivenöl
• 12 Scheiben Bauernbrot
• 150 g Gruyère
• Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln abziehen und in feine Scheiben schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin anbraten und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren 10 Minuten garen lassen.
Die weichen, leicht gebräunten Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die Brotscheiben in der Pfanne oder im Toaster rösten. Die Zwiebeln darüber geben und die Brotscheiben in eine große Tarteform legen.
Jede Brotscheibe mit einem großen Stück Käse belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Ofen gratinieren, bis der Käse geschmolzen ist.
Leicht abkühlen lassen und nach Belieben zu einem trockenen Gutedel, Riesling oder Rotwein servieren.


Crostini rote Zwiebeln Gruyere 3

Crostini with caramelized red onions

Ingredients
(for 6 persons for an aperitif)

3 red onions
80 ml olive oil
12 slices of farmhouse bread
150 g Gruyère
Salt, pepper

Preparation

Peel the onions and cut into thin slices.
Heat the olive oil in a pan, fry onions in it and cook over low heat while stirring constantly for 10 minutes.
Take the soft, slightly browned onions out of the pan and keep warm.
Preheat the oven to 180 ° C (356 °F).
Toast the bread slices in the pan or in a toaster. Spread onions over it and place the bread slices in a large tart tin.
Place a big piece of cheese onto each slice of bread. Season with salt and pepper and gratinate in the oven until the cheese has melted.
Let cool slightly and serve with a dry Chasselas, Riesling or red wine (pinot).

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„O’zapft is….” – Samstagseintopf: Wiesn Gulaschsuppe

Gulaschsuppe 4
Jo mei – es ist ja schon wieder Oktoberfest. Dieses Jahr war es nicht so leicht, ein passendes Menü zu kreieren – habe ich doch in den vergangenen Jahren schon über so einige Wiesn Schmankerln geschrieben: Hendl, Kartoffelsalat, Krautsalat, Fleischpflanzerl, Obatzter, Schweinskrustenbraten, Haxn (Schwein, Lamm) Knödel, Blaue Zipfel, Weißwurstfrühstück, Dampfnudeln, Karamel-Bier-Bavaroise, Schokoküchlein mit gebrannten Mandeln, Liebesapfel und gebrannte Mandeln, einfacher Blätterteig-Apfelstrudel.

In der Tat passt alles, was deftig ist und als gute Grundlage für den ausgiebigen Bierkonsum dient. Etwas Süßes darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

In sofern sind die Winzerfeste im Markgräflerland nicht viel anders, nur dass statt Bier das eine oder anderer Viertele Wein konsumiert wird. Gulaschsuppe ist dabei ein Dauerbrenner, auch sehr beliebt am späten Silvesterabend oder jungem Neujahrstag. Ein kräftig, würziger Muntermacher, den man gut vorbereiten und später aufwärmen kann – nicht nur praktisch – denn aufgewärmt entfaltet dieser deftige Eintopf noch mehr Aroma. Dazu gibt es frisches Brot.

Gulaschsuppe 1

 Deftige Gulaschsuppe
(4 Portionen)

500 g Rinderschulter
250 g Zwiebeln
1 Bund Suppengrün
3 Esslöffel Schweineschmalz
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Rosenpaprikapulver (scharf)
1 Prise gemahlener Kümmel
1 Prise getrockneter Majoran
400 g reife Tomaten
2 grüne Paprikaschoten
1 Liter Wasser
400 g mehligkochende Kartoffeln
5 Esslöffel trockener Weißwein

Das Fleisch waschen, trocken tupfen, in kleine Würfel schneiden und dabei alle Häutchen und Sehnen entfernen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Ringe noch einmal halbieren. Das Suppengrün putzen, waschen und grob kleinschneiden. Das Schweineschmalz in einem großen Topf zerlassen und die Zwiebelringe darin hellgelb anbraten. Die Fleischstücke hinzufügen und unter öfterem Umwenden im eigenen Saft 10 Minuten dünsten. Mit dem Salz, dem Paprikapulver, dem Kümmel und dem Majoran würzen und 10 Minuten garen. Die Tomaten mit kochendheißem Wasser überbrühen, häuten, vierteln, von den harten Stielansätzen befreien und zum Fleisch geben. Die Paprikaschoten halbieren, von Rippen und Kernen befreien, die Schotenhälften waschen, abtrocknen und in Streifen schneiden. Suppengrün und Gemüse ebenfalls zum Fleisch geben, mit dem Wasser auffüllen und die Suppe zugedeckt bei schwacher Hitze 1 Stunde sacht kochen lassen. Die Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und 30 Minuten vor Ende der Garzeit in die Suppe geben. Die Kartoffeln sollen leicht zerfallen und die Suppe binden. Die Suppe vor dem Servieren noch einmal kräftig abschmecken und nach Wunsch mit dem Weißwein abrunden.

Gulaschsuppe 2

Hearty goulash soup
(4 servings)
500 g beef shoulder
250 g onions
1 bunch of soup vegetables
(parsley, carrot, leek, celeriac)

3 tablespoons lard
1 teaspoon of salt
1 teaspoon paprika (red pepper) powder (hot)
1 pinch of ground cumin
1 pinch of dried marjoram
400 g ripe tomatoes
2 green peppers
1 litre of water
400 g floury potatoes
5 tablespoons dry white wine

Wash the meat, pat dry, cut into small cubes, removing all skin and tendons. Peel the onion and cut into rings. Halve the rings. Clean, wash and roughly chop the greens. Melt the lard in a large pot and fry the onion rings until they are glassy. Add the beef pieces and cook for 10 minutes in their own juice, turning frequently. Season with salt, paprika powder, cumin and marjoram and cook for 10 minutes. Blanch the tomatoes with boiling hot water, peel, quarter and remove the hard and green bits and add the tomatoes to the meat. Cut the peppers in half, remove ribs and seeds, wash the peppers halves, dry and cut into strips. Add to the soup together with the other vegetables, fill with water cover and let the soup gently simmer over low heat for one hour. Peel the potatoes, wash, dice and add tot the soup 30 minutes before the end of cooking time. The potatoes should fall apart just a bit in order to bind the soup. Season the soup again before serving and add a little wine to taste.
Gulaschsuppe 5

GTatsächlich

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(Neuer) Wein und… Flammkuchen mit Kürbis oder klassisch mit Comté Käse???

Flammkuchen Kuerbis 5 Im Markgräflerland beginnen die ersten Wein- bzw. Winzerfeste. Die fangen immer mit einer Weinprobe an. Gestern zum Beispiel in der Winzergemeinde Auggen.
Wer Wein trinkt, braucht natürlich auch eine Grundlage, um unbeschadet durch die Weinprobe zu kommen. Manch einer schwört darauf, vorher eine Dose Ölsardinen zu verputzen, andere essen während der Weinprobe reichlich Käsewürfelchen, oder man bestellt sich eben einen deftigen Flammkuchen, meist ist das ein klassischer mit Crème fraîche, Speck, Zwiebeln und Käse.

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Ich hatte neulich wieder meine Kürbissuppe mit Möhren, Ingwer und Chili gekocht, und da waren noch ein paar Spalten Hokkaido Kürbis übrig, die ich mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten habe und einfach mit auf den Flammkuchen gelegt habe. Mmmmh – unglaublich fein hat das geschmeckt!
Aus dem restlichen Teig habe ich dann klassische Flammkuchen gemacht, diesmal mit Comté Käse aus dem französichen Jura. Sehr würzig.

Flammkuchen Kuerbis 9

Flammkuchen-Teig

Für 4-6 Portionen (3 Flammkuchen)

Teig:
280 g Weizenmehl (Type 550)
120 g Roggenmehl (Type 1150 – Ruchmehl)
1 Teelöffel Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 Esslöffel Olivenöl
Mehl zum Arbeiten

Für den Belag:
Zwiebel
Crème Fraîche, Schmand, Salz, Pfeffer, Knoblauch
Speckwürfel
Comté Käse (ersatzweise Bergkäse oder Emmentaler), gerieben

8 -10 sehr dünne Kürbisspalten (Hokkaido – mit Schale verwendbar)

Für den Teig beide Mehlsorten mit 1 Teelöffel Salz und Trockenhefe mischen. Circa 250 ml lauwarmes Wasser und 1 Esslöffel Olivenöl nach und nach dazugeben und mit dem Knethaken das Handrührgeräts oder der Küchenmaschine unterkneten.
Dann von Hand weitere 5 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen.

2 Becher Sauerrahm, Schmand oder Crème Fraîche, mit etwas fein gehacktem, oder durch die Presse gedrückten Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen, auf dem sehr dünn ausgewallten Teig verteilen. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Speckwürfel oder – Speckstreifen und Zwiebelringe aufstreuen, für den Kürbisflammkuchen zusätzlich mit Kürbisspalten . Zum Schluss geriebenen Käse, gerieben darauf verteilen.

Flammkuchen Kuerbis 1Im unteren Teil des Backofens pro Blech in 12-15 Minuten knusprig backen.

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Mit einem Glas Wein nach Wahl genießen!

Tarte dough flambée (with pumpkin, bacon and onions)

For 4-6 servings (3 Tartes)

Dough:
280 g of wheat flour
120 g rye flour
1 teaspoon of salt
1 packet of dry yeast
1 tablespoon olive oil
flour for working

For the topping:
onion

Crème fraîche or sour cream, salt, pepper, garlic
bacon
Comté cheese (alternatively mountain cheese or Emmental cheese), grated

8 -10 very thin pumpkin slices (Hokkaido)

For the dough, mix both flours with 1 teaspoon salt and dry yeast. Gradually add approximately 250 ml of lukewarm water and 1 tablespoon of olive oil and knead with the dough hook of the hand mixer or food processor.
Then knead by hand for another 5 minutes to form an elastic dough. Cover the bowl and let rise for about 1 hour in a warm place.

Preheat the oven to 230 °C = 446 °F (convection 210 ° C=410 °F)

Season 2 cups of sour cream or crème fraîche with some finely minced garlic (or pressed through garlic press), salt and pepper, spread on the very thinly rolled out dough. Cut onion into thin rings, sprinkle the tarte with onion rings and finely diced bacon (or bacon stripes) – for the pumpkin tarte additionally place the pumpkin slices on the tarte. Finally, sprinkle with grated cheese.
Bake for about 12-15 minutes until crispy.
Enjoy with a glass of wine of your choice!

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Vor der Weinprobe: Grundlage schaffen!

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Es war ein wenig still hier im Blog in den vergangenen Tagen…. Ich habe also ein paar Dinge nachzuholen.
Donnerstag: Große Weinprobe in Auggen anlässlich des jährlichen Winzerfestes. Da will man nicht unvorbereitet kommen…
Geheimtipp eines ehemaligen Arbeitskollegen: „…iss eine Dose Ölsardinen, dann kann nicht mehr viel passieren.” Während der Weinprobe dann noch viel Wasser trinken und ein paar Käsewürfelchen dazu, und am nächsten Tag ist die Welt in Ordnung.

It’s been a bit quiet on the blog during the past days… So I’ve got to catch up with a few things now.
Thursday: Big Wine Tasting in Auggen at the annual Winzerfest (Wine Feast). We didn’t want to go there unprepared…
There was the insider’s tip of one of my former colleagues to eat canned sardines before and if you drink a lot of water during the wine tasting and eat some cubed cheese with the wine the next day you will be fine.

Also gab es am Donnerstag Abend beim Markgräfler und mir Butterbrot mit Sardinen aus der Dose, mit Zitronen in Olivenöl eingelegt (die bekommt man in Frankreich).

So on Thursday we had canned sardines (with olive oil and lemons – you can get them in France) on buttered bread for dinner.

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Dann ging es also zur Weinprobe – aber Auto gefahren sind wir selbstverständlich nicht – wir wurden von einer lieben Bekannten gefahren.
Of course we did not drive with the car but we were brought there by a friend.

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Blumendeko auf den Tischen im Festzelt

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Wir sind dann doch schon nach dem 8. Wein (von 12 insgesamt) gegangen, weil es schon ziemlich spät war (wir mussten am Freitag arbeiten). Ausserdem war der Geräuschpegel die ganze Zeit über ziemlich hoch und man hat trotz Mikrofon kaum mehr mitbekommen, was die Deutsche Weinprinzessin Natalie Henninger über die Weine erzählt hat.

In spite of being well prepared, we left after the 8th wine out of 12 because it already was late in the evening and we had to work on friday.
Despite of that it was very loud during the wine tasting and you could hardly hear what the German Wine Princess Natalie Henninger was saying about the wine although she had a microphone…

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Lavendel – die letzten Blüten des Sommers

Lavendel3Betrachten wir mit ein wenig Wehmut die letzten Lavendelblüten in meinem Garten… – und freuen uns auf einen schönen Herbst mit leuchtenden Farben, hoffentlich viel Sonne, Winzerfest, Ziebelewaie, Trauben, Neuer Wein, Kürbisse und mehr…

Zwiebel
Zwiebeln

Essen & Trinken, Food, Fotografie

Trachtenumzug und Winzerfest in Auggen – Teil 1

Vor 90 Jahren wurde die Winzergenossenschaft in Auggen gegründet – und zum Jubiläum gab es auf dem jährlich stattfindenden Winzerfestumzug diese Riesentraube…

Mit den Weinhoheiten und der Anwesenheit von Bacchus, kann für den Herbst jetzt nichts mehr schief gehen!

Der Herbscht beginnt im September