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Feierabend-Cocktail: Fiorentina


Es ist wieder Freitag und Zeit für einen Feierabend-Cocktail für einen beschwingten Start ins Wochenende.
Seit wir in Mailand waren, haben wir den Campari als Cocktailzutat wiederentdeckt.
Campari – na, das ist doch das, was unsere (Groß-)Eltern in den 60er bis 80er Jahre im ersten Italienurlaub geschlürft haben?!?
Ich denke das ist keineswegs altmodisch und wird in neuer Kombination wieder total hip – zum Beispiel gemischt mit der derzeitigen Trendzutat Vermouth…
Ein Schluck Wodka gibt dem Drink den nötigen Wumms.
Also wie immer vorsichtig – und langsam genießen!

Als Apéro-Happen haben wir heute dazu  – typisch italienisch –  Salami und Käse-Maisbällchen!


Fiorentina


Zutaten

• 2 cl Campari
• 2 cl Wodka
• 2 cl Vermouth rosso
• Weißwein
• Zitronen- und Orangenschale
• Eiswürfel

Zubereitung

Campari, Wodka und Vermouth im Longdrink- oder Becherglas auf Eiswürfen verrühren und mit Weißwein auffüllen. Zitronen- und Orangenschale dazugeben.



Fiorentina


Ingredients
2 cl Campari
2 cl of vodka
2 cl Vermouth rosso
White wine
Lemon and orange peel
ice cubes

Preparation

Pour Campari, vodka and vermouth into a highball glass with some ice cubes. Stir the liquid, then top up with white wine. Add lemon and orange peel.


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Pâté Lorrain – Die älteste Spezialität Lothringens

Sommer 2016 Urlaub 115 Pate Lorrain


Heute möchte ich euch noch eines der typischen und ältesten Rezepte aus der Lorraine vorstellen.


Die Quiche Lorraine ist bei uns zwar die bekannteste Spezialität aus dieser Region –



– aber die Paté Lorrain ist bei den Einheimischen noch viel populärer!


In traditionellen Bäckereien und sogar im Supermarkt findet man diese typischen, mit Fleisch gefüllten kleinen Teigtaschen.

Erfunden wurden sie in Baccarat – genau dort, wo wir uns auch diese, auf den Fotos abgebildeten besorgt haben.

C’est la plus ancienne recette réputée être une spécialité lorraine, sous le nom de petits pâtés lorrains ; cette recette est décrite dans le plus ancien livre de cuisine rédigé en français en 1392, Le Viandier de Guillaume Tirel, plus connu sous le nom de Taillevent. Il est composé principalement d’échine de porc (viande grasse) et de noix de veau (viande blanche) entourés par une pâte feuilletée. Son arôme provient de la marinade de la viande, préalable à la cuisson et faite de vin (rouge ou blanc selon les recettes), échalote, persil, thym et laurier. Il est généralement consommé en hors-d’œuvre accompagné d’une légère salade verte.

En Lorraine, il est très apprécié des employés du BTP et de l’industrie, en lieu et place du croissant/pain au chocolat traditionnel, tôt le matin et encore tiède.
Quelle: Wikipedia (France)


Sommer 2016 Urlaub 116 Pate Lorrain


Bei diesen kleinen lothringischen Pasteten handelt es sich und das älteste, als Spezialität der Lorraine bekannte Rezept.
1392 wurde dieses von Guillaume Tirel, der besser bekannt ist unter dem Namen „Taillevent”,  im ältesten, in französischer Sprache verfassten Kochbuch -„Le Viandier de Guillaume Tirel”- beschrieben.
Es besteht in erster Linie aus Schweinelende (fettes Fleisch) und Kalbsnuss (helles, mageres Fleisch), das mit Blätterteig umhüllt wird.
Das feine Aroma erhält die Füllung durch die Marinade, in der das Fleisch vor dem Backen eingelegt wird.
Diese besteht aus Schalotten, Petersilie, Thymian, Lorbeerblatt und Wein aus der Region (rot oder weiß je nach Rezept).
Die Paté Lorrain wird in der Regel als Vorspeise, mit einem leichten Salat als Beilage, gegessen.

In Lothringen sind die Pastetchen außerdem bei den den Arbeitern auf dem (Straßen-) Bau und in der Industrie sehr beliebt – sie essen die Pasteten am frühen Morgen, wenn die Pasteten frisch aus dem Ofen kommen und noch warm sind, anstelle vom traditionellen Croissant/Pain au chocolat (Schokocroissant).

Guillaume Tirel (* unsicher: 1312; † 1395), auch Taillevent (Schneidewind) genannt, war ab 1381 Chefkoch König Karls V. von Frankreich, der ihn für seine Verdienste um die königliche Küche zum Rat ernannte. Mit seinem Namen eng verknüpft ist eines der frühesten und einflussreichsten westlichen Kochbücher, Le Viandier. Guillaume Tirel ist allerdings nicht Verfasser dieser Rezeptsammlung, die als ein Schlüsselwerk zur Erschließung der Esskultur des Mittelalters gilt. Es konnte nachgewiesen werden, dass die älteste Version dieser Rezeptsammlung etwa um 1320 entstand und damit kurz um den Geburtstermin von Guillaume Tirel. Die späteren Fassungen sind allerdings maßgeblich von ihm beeinflusst. Guillaume Tirel hat über dieses Kochbuch, das bis ins 16. Jahrhundert immer wieder gedruckt wurde, die französische und damit die europäische Kochkunst maßgeblich beeinflusst.
Nach ihm ist eines der berühmtesten Restaurants in Paris, das Sternelokal „Taillevent“, benannt.

Quelle: Wikipedia Deutschland

In Baccarat gibt es jedes Jahr im September eine „Fête du Pâté Lorrain“ – ein Fest zu Ehren dieser Spezialität. Dieses Jahr ist das am 10. und 11. September.

Im kleinen Rezeptebuch, das ich mir als Souvenir mit nach Hause gebracht habe, wird die Paté in einem großen rechteckigen Stück gebacken, also eher wie eine gedeckte Tourte, die man dann zum  Servieren in Stücke schneidet.

Sie schmeckt sowohl warm als auch kalt.

Bei uns gab es sie kalt zum Picknick im Schloßpark von Lunéville.
Außerdem gab es bei diesem Picknick Käse, Baguette, Rotwein und eine geräucherte Wurstspezialität – Chaudin Lorrain, die einer weichen Salami ähnelt.
Unterwegs waren wir übrigens mit unseren genialen Vesperbrettern aus Holz mit integriertem Messer – von IKEA – für solche Aktionen bestens gewappnet.


Sommer 2016 Urlaub 114 Picknick_


Die Paté Lorrain wird in Lothringen traditionell an den Feiertagen serviert. Mit einem grünen Salat ein einfaches, absolut leckeres Gericht!


Pâté lorrain

Pour 4 personnes
400 g de pâte feuilletée
250 g d’échine de porc
100 g de filet de veau
1 échalote
Persil
1 pointe d’ail
Vin blanc
Sel
Poivre

La veille, détailler la viande en petits dés de 1 cm de côté, bien mélanger le veau avec le porc. Faire mariner l’ensemble une nuit au réfrigérateur avec l’échalote ciselée, le persil haché, une pointe d’ail, et le vin blanc.
Le jour même, étendre la pâte feuilletée, la détailler en deux parties.
Sur la première partie, disposer la viande marinée, recouvrir de l’autre partie de feuilletage, décorer et dorer l’ensemble.
Enfourner à 180 °C (th. 6) 40 min.

Vin conseillé : vin blanc des Côtes de Toul.

Ce plat emblématique de la Lorraine est tradidionellement servi les jours de fêtes. Accompagné d’ume salade verte, en toute simplicité : qu’est-ce que c’est bon !


Pâté lorrain

Zutaten
Für 4 Personen
• 400g Blätterteig
• 250g Schweinefilet
• 100 g Kalbsfilet
• 1 Schalotte
• Petersilie (+1 Lorbeerblatt +1 Zweig Thymian)
• 1 Knoblauchzehe
• Weißwein
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Am Tag zuvor das Fleisch in 1 cm große Würfel schneiden. Die beiden Fleischsorten gut mischen und in eine Schüssel geben. Schalotte und Knoblauch schälen, fein hacken.
Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Zum Fleisch geben und mit etwas Weißwein bedecken. Über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten  Tag den Blätterteig ausrollen und in zwei Teile schneiden.
Die eine Teighälfte als Boden mit marinierterm Fleisch belegen (Lorbeerblatt und Thymian entfernen), mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der zweiten Teighälfte bedecken und am Rand verschließen.
Backen bei 180 ° C,  ca. 40 min.

Weinempfehlung : Weißwein „Côtes de Toul”.


Meat pie from Lorraine, France

For 4 people
400g puff pastry
250g of pork loin
100g veal fillet
1 shallot
Parsley (+1 bay leaf +1 twig of thyme)
1 clove garlic
White wine
Salt
Pepper

The day before, cut meat into 1 cm cubes. Mix veal with pork. Marinate in the refrigerator with chopped shallot, chopped parsley, garlic (pressed or finely chopped) and white wine, overnight.
The next day, roll out the puff pastry and cut into two parts.
Place the marinated meat on the first part of pastry, cover with the other part of pastry, close on the edges and decorate.
Bake at 180 ° C = 356 °F for 40 min.

Recommended wine: White wine from the Côtes de Toul.

This significant dish  in Lorraine is traditionally served on holidays. Accompanied by a green salad it’s a very simple but very good one.

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Unser Ostermenü 2016: Karfreitags-Kapaun statt Fisch

Kapaun Menue 26


Heute berichte ich euch von unserem diesjährigen Ostermenü.
Meine Nachbarin Gertrud hatte beim Metzger unseres Vertrauens einen Kapaun bestellt und am Karfreitag wurde gemeinsam in ihrer Küche gewerkelt – frei Schnauze und ganz ohne irgendein Rezept zu befolgen.
Aber zuerst einmal, was ist eigentlich ein Kapaun?

Ein Kapaun, ist ein im Alter von etwa zwölf Wochen kastrierter und gemästeter Hahn. Sein Fleisch ist besonders mild, weiß und fett und wird in der feinen Küche sehr geschätzt.
Dem echten Kapaun werden bei dem operativen Eingriff auch sein Kamm und die Bartlappen abgeschnitten. Die Operation wird von Tierärzten oder geübten Personen vorgenommen, da eine genaue Kenntnis der Anatomie des Geflügels erforderlich ist.

In der modernen deutschen Küche findet man kaum Rezepte für Kapaun. In der französischen oder italienischen Küche und auch in alten badischen Kochbüchern findet man den Kapaun jedoch noch häufiger.
Meist wird er mit allerlei komischen und schweren Zutaten gefüllt – mit Brät und eingeweichtem Brot zum Beispiel.

Da ich noch Pflaumen aus Agen (Frankreich) in meiner Vorratskiste hatte, und wir den um seine Kronjuwelen beraubten, einst stolzen Hahn möglichst leicht genießen wollten, haben wir uns für eine Füllung aus Äpfeln, in Armagnac getränkten Pflaumen und etwas Semmelbrösel entschieden.

Agen ist berühmt für die Pruneaux d’Agen. Im 9. Jh. von Mönchen aus Damaskus mitgebracht, wurden Anbau und Verarbeitung dieser besonderen Pflaumenart durch die Jahrhunderte hindurch immer weiter verfeinert.
Agen und das Umland sind heutzutage in Frankreich das Hauptanbaugebiet für Pflaumen. Daraus werden Trockenpflaumen gemacht. Die kleinen, runzeligen Früchte begegnen einem nahezu auf Schritt und Tritt: in Armagnac (Weinbrand) gebadet, in Schokolade getaucht, kandiert und akkurat in Konfektschalen aufgereiht.
In der feinen, zuweilen ausgesprochen rustikalen Landküche werden Enten mit Pflaumen aus Agen gefüllt oder man reicht sie zu Gänseleber.

Um 11 Uhr machten wir uns an die Arbeit…. Zwischendurch gab es ein Apéro, als Vorspeise frischen „Asiasalat” vom Markt in Müllheim, dazu mit Honig karamellisierten Ziegenkäse, als Hauptgericht den Kapaun mit rotem Reis und Erbsen-Möhren Gemüse und krönender Abschluss sollten dann einen Crème Brulée sein, die ich am Tag zuvor vorbereitet hatte.
Das mit dem Dessert muss ich allerdings nochmal üben – die Crème wurde nämlich nicht richtig fest und glich eher einer Vanillesauce. Dabei sah sie von oben perfekt aus. Dennoch, der Geschmack war genial.
Bilder davon zeige ich euch trotzdem – das Rezept folgt aber ein anderes Mal, wenn ich mich noch einmal daran versucht habe…


Das Apéro: Tomate-Chili Biscuits, Paté di Cinghiale – Wildschweinpaste und ein Pineau des Charentes, Earl Maudet Sebastien aus 16250 Champagne-Vigny.


Kapaun Menue 1


Die Vorspeise:
Asiasalat an Essig-Öl Dressing, Walnusskerne,
Ziegenkäsetaler mit karamellisiertem Honig
(flüssigen Honig über den Käse träufeln und mit dem Bunsenbrenner brûlieren)


Kapaun Menue 2


Kapaun mit Apfel-Armagnacpflaumen gefüllt, dazu roter Reis und Erbsen-Möhren Gemüse


Kapaun Menue 24


Crème Brûlée


Creme Brulee


Der Kapaun – das Rezept


Kapaun Menue 13


Zutaten
(für 4 Personen)
• 1 Kapaun, ca. 2 kg
• Salz
• Orangenpfeffer (z. B. Altes Gewürzamt, Ingo Holland)
• Dörrpflaumen aus Agen
• etwas Armagnac
• 2 Äpfel
• etwas Zitronensaft
• 1 Schalotte
• selbst gemachte Semmelbrösel/Paniermehl
• 1 Zweig Rosmarin
• 1 Karotte
• 1 Stange Lauch
• 1 kleines Stück Knollensellerie
• 1 Petersilienwurzel
• 4 Stengel Staudensellerie
• 1 Zwiebeln
• 1 Lorbeerblatt
• 1 Nelke
• 3-4 Wacholderbeeren
• Petersilie
• wenig Zitronenschale (Bio)
• etwas Hühnerbrühe
• Weißwein – z. B. Chardonnay
• Sahne
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung

Den Kapaun kalt abspülen und mit Küchenkrepp gut trockentupfen. Innen und aussen mit Salz und Orangenpfeffer bestreuen.

Für die Füllung eine Handvoll Plaumen in eine kleine Schüssel geben. Mit Armangnac beträufeln und durchziehen lassen.
Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. In eine Schüssel geben, sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Schalotte schälen, fein würfeln. Die in Armagnac getränkten Pflaumen in kleine Stücke schneiden. Pflaumen und Schalotten zu den Äpfeln geben und zusammen mit 2-3 Esslöffeln Semmelbrösel/Paniermehl gründlich mischen. Sollte beim Kapaun die Leber mit dabei sein, diese kleinschneiden und ebenfalls unter die Füllung mischen.
Dann den Kapaun damit füllen, den Rosmarinzweig in die Füllung stecken. Die Schlegel und Flügel mit Küchengarn zusammenbinden. So lässt sich der Kapaun später besser wenden.

Was Gemüse putzen, waschen und in Stücke schneiden. In eine Bratenform geben, salzen und pfeffern.
Etwas Zitronenschale, Petersilie, Lorbeerblatt, Nelke und Wacholderbeeren hinzufügen. Etwas Hühnerbrühe und Wein angießen. Den Backofen auf 180 – 200 °C vorheizen.
Den Kapaun auf dem Gemüse platzieren (mit einer Flügelseite nach oben) und in die Mitte des vorgeheizten Backofens schieben.
Nach 30 Minuten den Kapaun wenden, mit Bratenflüssigkeit begießen.
Nach weiteren 30 Minuten den Kapaun auf den Rücken legen, dann nach 30 Minuten auf die Brust legen und weitere 20 Minuten braten.
Zwischendurch immer mit etwas Bratenflüssigkeit begießen und bei Bedarf Wein hinzufügen. Mit Alufolie bedecken und ca. 30 Minuten fertiggaren.

Zum Servieren den Kapaun mit einer Geflügelschere zerlegen.
Das Gemüse mit Bratensaft in einen Topf geben (Lorbeerblatt, Nelke und Wacholderbeeren entfernen), pürieren, erwärmen und nach Belieben mit Sahne verfeinern.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Kapaun auf Tellern zusammen mit Reis, Gemüse, Soße und Füllung anrichten.


Kapaun Menue 23


Today I will tell you about this year’s Easter menu.
My neighbor Gertrud had ordered a capon at the butcher’s we trust and we cooked it together, in her kitchen on Good Friday – Without following any recipe.
But first of all, what is a capon?

A capon is a cock/rooster which is castrated at the age of about twelve weeks and then fattened. Its meat is very mild, white and fat and is highly appreciated in the fine cuisine.
The real capon has neither comb nor wattles  (cut off with a surgical procedure). The operation is performed by veterinarians or trained persons as a precise knowledge of the anatomy of the poultry is required to do it.

In modern German cuisine you can hardly find recipes for a capon. In the French cuisine and also in old German or Italian cookbooks you will find the capon more frequently.
Mostly it is filled with all sorts of strange and heavy ingredients – with meat and soaked bread, for example.

Since I had prunes from Agen (France) in my stock box, and the fact that we wanted to enjoy the cock/rooster (once proud rooster deprived of its crown jewels…) as light and natural as possible, we have opted for a filling of apples, Armagnac-soaked prunes and some breadcrumbs.

Agen is famous for its Pruneaux d’Agen. Once brought by monks from Damascus in the 9th century, cultivation and processing of these special plum has been refined continually through the past centuries.
Agen and region are nowadays the main growing area for plums in France. You’ll find the small, wrinkled dried fruits in many variations: bathed in Armagnac (brandy), dipped in chocolate, candied and accurately lined up in Sweet jars.
And – also in the fine, sometimes very rustic country kitchen, where ducks are filled with prunes from Agen or go with foie gras.

So here is the menu:

The aperitif: Tomato Chili Biscuits, Paté di Cinghiale – Wild Boar paste and Pineau des Charentes, Earl Maudet Sebastien from 16250 Champagne-Vigny.

The appetizer: Asia lettuce  with oil and vinegar dressing, walnuts, goat’s cheese slices with caramelized honey (Pour liquid honey over the cheese rounds and caramelize with a Bunsen burner)

The main dish: Capon stuffed with apples and prunes soaked with Armagnac – on the side there is red rice, peas and carrots

Dessert: Creme brulee (which was more like a vanilla custard – must have another try preparing it…)


Kapaun Menue_


How to prepare a
CAPON – The Recipe


Ingredients
(for 4 people)
1 capon, 2 kg
Salt
Orange Pepper
Prunes from Agen
Some Armagnac
2 apples
lemon juice
1 shallot
homemade breadcrumbs

1 sprig of rosemary
1 carrot
1 leek
1 small piece of celeriac
1 parsley root
4 stalks celery
1 onion
1 bay leaf
1 clove
3-4 juniper berries
Parsley
Little lemon zest (organic)
Some chicken broth
White wine, e.g. Chardonnay
Cream
Freshly grated nutmeg

Preparation

Rinse the capon with cold water and pat dry with paper towels. Sprinkle inside and outside with salt and orange pepper.

For the filling, give a handful of plums into a small bowl. Drizzle with Armagnac and let soak.
Peel apples, remove the core. Cut apple into cubes. Put in a bowl, immediately sprinkle with lemon juice.
Peel and finely dice the shallot. Cut the soaked in Armagnac prunes into small pieces. Give prunes and shallots to the apples and mix thoroughly, together with 2-3 tablespoons of bread crumbs.
Stuff the capon with the filling, put one sprig of rosemary in the stuffing. Tie legs and wings with kitchen string. This allows to turn the capon easier.

Clean and wash vegetables. Then cut into pieces. Place in a roasting tin, add salt and pepper.
Add some lemon zest, parsley, bay leaf, cloves and juniper berries. Pour a bit of chicken broth and wine. Preheat the oven to 180-200 ° C =356 – 392 °F.
Place the capon onto the vegetables (with one wing-side up) and place in the middle of the preheated oven.
After 30 minutes, turn the capon, basting with braising juices.
After another 30 minutes turn the capon on its back. After further 30 turn, and roast for another 20 minutes, breast down.
In between, always pour some braising juices and add wine if needed. Cover with aluminum foil and finish roasting for about 30 minutes.

To serve, divide the capon with poultry shears.
Give the vegetables with gravy in a saucepan (remove bay leaf, cloves and juniper berries), puree. Heat and add some cream to taste.
Season with salt, pepper and nutmeg.

Serve the capon on plates with rice, vegetables, gravy and stuffing.

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Spaghetti mit Stilton (oder Gorgonzola)-Spinat-Sauce

Pasta Stilton Spinat 1


Ihr erinnert euch vielleicht noch daran, dass ich im Januar hier im Blog den britischen Stilton Käse auf Devon Cut Rounds vorgestellt hatte. Typisch britisch.

Und um den Käse aufzubrauchen – man soll ihn nämlich nachdem man ihn geöffnet hat, innerhalb von 3 Tagen aufbrauchen, weil er sonst vermutlich beim Nachreifen zu scharf wird – habe ich mir noch etwas einfallen lassen.

Ich habe nämlich meine selbstgemachte Kräuter-Käse-Sauce alla Cravattini mit Spinat kombiniert. Statt Gorgonzola habe ich einfach Stilton verwendet.
Das Ergebnis war tatsächlich sehr, sehr gut.

Italienische Küche aus dem Süden trifft auf britischen Stilton Käse aus dem Norden!


Pasta Stilton Spinat 3


Spaghetti mit Stilton-Spinat-Sauce


Zutaten
(3-4 Portionen)

Sauce, ausreichend für 250-300 g Pasta
• 1 Esslöffel Butter
• 2 Esslöffel Mehl
• ca. 500 ml Milch
• ca. 200 ml trockener Weisswein
• 2-3 Knoblauchzehen
• etwas TK Blattspinat, aufgetaut
• Salz
• Pfeffer
• 1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter
• 2 Teelöffel gekörnte Brühe
• 100 g Stilton oder Gorgonzola
• 2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan + Parmesan zum Bestreuen

Reichlich Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, dann die Pasta hinzufügen und nach Packungsanweisung al dente kochen (ca. 11 Minuten).

Die Butter in einem beschichteten Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach unter Rühren die Milch hinzufügen. Knoblauch durch die Presse drücken, zusammen mit dem Spinat zur Sauce geben. Mit Kräutern, wenig Salz, etwas Pfeffer und gekörnter Brühe würzen, den Blauschimmelkäse in Stücken dazu geben und in der Sauce schmelzen. Mit Weisswein abschmecken, etwas einköcheln lassen, zum Schluss den Parmesankäse kurz unterrühren.

Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen, dann auf vorgewärmte Teller geben, mit Sauce übergießen und mit wenig Parmesan bestreuen.
Dazu gibt es Salat und ein Glas von dem verwendeten Weißwein.

***

When British Stilton meets Italian spaghetti this is the delicious result:

Pasta with Stilton and spinach sauce
Sauce (3-4 servings) / for 250-300 g pasta
1 tablespoon butter
2 tablespoons flour
approx. 500 ml milk
approx. 200 ml dry white wine
2-3 cloves garlic
salt, pepper
1 tablespoon dried Italian herbs
2 teaspoons granulated broth

100 g Stilton or Gorgonzola
some leaves of spinach
2 tablespoons freshly grated Parmesan + Parmesan to sprinkle

Boil plenty of water for the pasta (spaghetti), add salt, then add the pasta and cook according to package directions until al dente (about 11 minutes).

Melt butter in a non-stick skillet, add flour and stir with a whisk. Gradually add milk while stirring. Press garlic into to the sauce, add spinach. Season with herbs, a little salt, some pepper and granulated broth. Crumble Stilton or gorgonzola into the sauce and melt.
Season to taste with white wine, let simmer for a short time, then stir in the Parmesan cheese.
Drain the pasta well, then place on a warm plate, pour the sauce over it and sprinkle with a little Parmesan cheese.
Serve with salad and a glass of white wine.

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Der Basler Fasnachtscocktail: Waggis

Waggis 1


Der „Waggis“ ist eines der beliebtesten Figuren der Basler Fasnacht. Das Kostüm umfasst traditionell eine blaue Bluse, eine weiße Hose, Holzschuhe, Halstuch, Zipfelmütze und eine Maske mit großer Nase. Seit 1874 sind die „Waggis“ Teil der Basler Fasnacht.


 

Basel Souvenir


Die Figur beschreibt die typische Kleidung eines elsässischen Tagelöhners – nicht unbedingt eines Bauern, wie vielfach zu lesen ist – in der Zeit der industriellen Revolution. Im alemannischen und baseldytschen Dialekt wird „Waggis“ meist scherzhaft als umgangssprachliche – manchmal auch abwertende –  Bezeichnung für die elsässischen Nachbarn gebraucht.

Ein lesenswerter Artikel über die Herkunft des Wortes ist auf der Internetseite des Basler Journalisten Jürg-Peter Lienhard zu finden: Ein Elsässer ist kein Waggis!

Doch nun zu unserem Basler Fasnachtscocktail: Ein „Waggis“ ist ein Mischgetränk aus Weißwein und Tonic Water.
Uns hat er am besten mit der Zitronenscheibe im Glas (nicht am Glas als Deko) geschmeckt. Das macht den Wagis noch spritziger.


Waggis 2


Waggis Cocktail


Zutaten:
• 5 cl Weißwein
• 5 cl Tonic Water (z.B. Schweppes Indian Tonic Water)
• Eiswürfel
• Zitronenscheibe (Bio Zitrone)

Zubereitung:
Tonic Water, den Weisswein und die Eiswürfel in ein Weinglas geben, mit einer Zitronenscheibe dekorieren.

Der erfrischende Cocktail ist schnell und einfach zu machen – und er schmeckt nicht nur an den „drey scheenschte Dääg“ sondern das ganze Jahr über.

Zum bitteren Tonic Water passt ein leicht süßlicher Weißwein. Wir empfehlen einen „Chardonnay Kabinett trocken“ vom Winzerkeller Auggener Schäf oder einen „Ehrenstetter Oelberg Weißburgunder Kabinett feinherb“ von der Bezirkskellerei Markgräflerland.

Eine sommerliche fruchtige Variante wäre der Cocktail „Lillet Vive“ den ich im vergangenen Sommer schon mal gebloggt habe: : Lillet Vive


Lillet Vive


Zutaten:
• 5 Eiswürfel
• 1 Erdbeere
• 4 Minzblätter oder 1 Minzezweig
• 1 dünne Gurkenscheibe
• 5 cl Lillet blanc
• 10  cl Tonic Water (z.B. Schweppes Indian Tonic Water oder Schweppes Dry Tonic Water)

Zubereitung:
Lillet blanc in ein Glas geben, mit vier bis fünf Eiswürfeln auffüllen. Tonic Water dazugeben und mit Gurke, Erdbeere und Minze garnieren.

*****

The „Waggis“ is one of the most popular figures of the Basler Fasnacht (Carnival). The costume includes a traditional blue blouse, white pants, wooden shoes, scarf, stocking cap and a mask with a big nose. Since 1874 the „Waggis“ have been part of the Basler Fasnacht.

The figure describes the typical dress of an Alsatian day laborer – not necessarily a farmer how it often is read – in the days of the Industrial Revolution. In the Alemannic dialect and Baseldytscha „Waggis“ usually is a jokingly and colloquial – but sometimes also pejorative – used term for the Alsatian neighbours.

An article worth reading about the origin of the word is to be found on the website of the Basel journalist Jürg Peter Lienhard: An Alsatian is no Waggis!

But now let’s have a look at today’s Carnival Cocktail: A „Waggis“ is a mixed drink made from white wine and tonic water.


Waggis Cocktail


5 cl white wine
5 cl tonic water (for example, Schweppes Indian Tonic Water)
Ice Cube
Slice of an organic lemon

Give tonic water, white wine and some ice cubes in a wine glass, garnish with a slice of lemon.

The refreshing cocktail is quickly and easily prepared – and it is not only a delicious drink during the „drey scheenschte Dääg“ but also all over the year.

For the wine we recommend a „Chardonnay Kabinett“  from the „Winzerkeller Auggener Schäf“ or „Ehrenstetter Oelberg White Burgundy Cabinet off-dry“ from „Bezirkskellerei Markgräflerland“.

A summery and fruity variant would be the Cocktail „Lillet Vive“:

Lillet Vive

5 ice cubes
1 strawberry
4 mint leaves or 1 sprig of mint
1 thin slice of cucumber
5 cl Lillet blanc
10 cl tonic water (eg Schweppes Indian Tonic Water or Dry Schweppes Tonic Water)

Pour Lillet blanc into a glass, fill up with four to five ice cubes. Add tonic water. Garnish with cucumber, strawberry and mint.


Noch mehr Rezepte zur Basler Fasnacht hier im Blog:


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Kartoffelrisotto und Fleischküchle

Kartoffelrisotto Fleischkuechle 1


Kartoffel LogoFleischküchle am Freitag? Ja, ausnahmsweise gibt es keinen Freitagsfisch, obwohl Fisch sicherlich auch gut zum Kartoffelrisotto passen würde.
Mit diesem Gericht schließe ich nun meinen Kartoffelmonat im Blog ab, was nicht heißen soll dass hier ab sofort nichts mehr mit Kartoffeln gekocht wird.

Im Gegenteil –  ich habe inzwischen so viele unterschiedliche Kartoffelrezepte gesammelt, dass ich mich vermutlich noch einige Jahre damit beschäftigen könnte.

Ja, aber der Oktober hat doch 31 Tage, werdet ihr jetzt sagen.
Ihr habt recht – und ich habe mir eine Pause von der Kartoffel verdient… Deshalb gibt es morgen etwas anderes…


Kartoffelrisotto


Zutaten
(für 4 Personen)

• 500 g Kartoffeln, Sorte „Bamberger Hörnchen”
• 30 g Butter
• 3 Schalotten
• 1 Lorbeerblatt
• 50 ml trockener Weißwein
• 300 ml Geflügelbrühe
• 50 g Allgäuer Bergkäse, gerieben
• 1-2 Esslöffel geschlagene Sahne
• 2 Esslöffel Blattpetersilie
• Salz
• Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung

Die Schalotten schälen und fein hacken.
Kartoffeln in kleine Würfel schneiden. Blattpetersilie fein hacken.
Butter in einem Topf zerlassen und die Schalottenwürfel darin anschwitzen.
Die Kartoffelwürfel zugeben, mit anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, das Lorbeerblatt zugeben.
Nach und nach während der folgenden 15-20 Minuten den heißen Geflügelfond utner gelegentlichem Rühren zugießen.
Direkt vor dem Servieren den geriebenen Käse die geschlagenen Sahne und die Petersilie locker unterheben.
Das Kartoffelrisotto auf Tellern anrichten und mit Blüten und Kräutern garnieren.


Fleischküchle (Frikadellen)


Zutaten
• 1 Brötchen
• ¼ = 250 ml Liter heißes Wasser
• 500 g gemischtes Hackfleisch (halb Rinder- und halb Schweinehack)
• 2 kleine Zwiebeln (60 g)
• Salz
• Pfeffer
• 2 kleine Eier
• 3 Esslöffel Speiseöl (30 g)

Zubereitung
Brötchen in einer Schüssel mit heißem Wasser einweichen.
Hackfleisch in eine zweite Schüssel geben.
Darauf die geschälten, fein gewürfelten Zwiebeln, Salz, Pfeffer, die aufgeschlagenen Eier und das ausgedrückte, zerpflückte Brötchen geben.
Daraus mit einer Gabel oder den Händen einen Fleischteig kneten.
Kräftig würzen und 8 Frikadellen formen.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Frikadellen darin auf jeder Seite etwa 30 Sekunden kräftig anbraten, dann auf der Seite in 5 Minuten sanft gar braten.
Auf einer vorgewärmten Platte anrichten.


Kartoffelrisotto Fleischkuechle 2


Potato „Risotto“

Ingredients
(for 4 people)

500 g potatoes
30 g butter
3 shallots
1 bay leaf
50 ml dry white wine
300ml chicken stock
50 g Allgäu mountain cheese, grated
1-2 tablespoons whipped cream
2 tablespoons parsley
Salt
Pepper
Freshly grated nutmeg

Preparation

Peel the shallots and finely chop.
Cut the potatoes into small cubes. Finely chop the parsley leaves.
Melt butter in a saucepan and sauté the diced shallots in it.
Add the potato cubes, sauté then deglaze with white wine.
Season with salt, pepper and nutmeg, add the bay leaf.
During the next 15-20 minutes, gradually pour in the hot chicken stock while stirring occasionally.
To serve, sprinkle with grated cheese and fold in whipped cream and chopped parsley.
Arrange the potato risotto on the plates and garnish with flowers and herbs.

Meatballs

Ingredients
1 bread roll
¼ = 250 ml litres hot water
500g mixed minced meat (half beef and half pork)
2 small onions (60g)
Salt
Pepper
2 small eggs
3 tablespoons cooking oil (30g)

Preparation
Soak roll in a bowl of hot water.
Give ground meat in a second bowl.

Then add the peeled and finely diced onions, salt, pepper, eggs and the sqeezed out and pulled apart bread.
Knead the meat with a fork or your hands and form into a smooth dough.
Season well and form 8 patties of the meat dough.
Heat cooking oil in a pan. Vigorously fry the meatballs in it on each side for about 30 seconds, then gently fry for another 5 minutes on each side.
Arrange on a preheated platter.

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Herbstzeit ist Metzgete-Zeit! – oder #Schlachtplatte aus dem RÖMERTOPF®

Metzgete 3-


Ich weiss, dass dieses Rezept nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist…
Aber einmal im Jahr muss es im Hause der Markgräflerin Metzgete geben!

Schon der Gedanke an warme Blut- und Leberwürstchen lassen manch einen erschaudern und ganz ehrlich: Die Markgräflerin mochte das früher als Kind auch nicht besonders.
„Grüner Speck” oder „Kesselfleisch” (frisch geschlachtetes Schweinefleisch, das im großen Kessel gekocht wird) und dazu Kartoffeln oder Kartoffelstampf und Sauerkraut waren damals schon eher mein Ding.

Der Markgräfler hingegen hat die Metzgete – der Markgräfler Ausdruck für Schlachtplatte, die im Elsass auch liebevoll „Chocroute garnie” (garniertes Sauerkraut) genannt wird – schon immer gemocht.
Inzwischen habe ich mich zumindest an die warme Blutwurst angenähert und mag sie ganz gerne – im Gegensatz zur warmen Leberwurst, die mag ich immer noch nicht.Kartoffel Logo

Angefangen hatte das mit dem Mögen ausgerechnet in einem Urlaub auf der Kanareninsel Teneriffa,
wo man eine leicht süßliche Blutwurst („morcilla dulce”), die Honig und Mandeln enthält und mit Zimt gewürzt wird, auf den Grill legt…

Und dann habe ich mich etwas später an einem Kartoffel-Apfelstrudel mit Blutwurst  versucht und war vollkommen begeistert.

Aha – hier ist es wieder, das Thema Kartoffel!


Kartoffelstrudel1


Kommen wir zurück zur Metzgete…
In der Schweiz nennt man die Schlachtplatte übrigens auch „Metzgete”.
Wie sieht es mit euch aus? Einfach alles nur bäh? Und wenn ihr es doch mögt, was habt ihr lieber, die Blut- oder Leberwurst?
Ich könnte mir vorstellen, dass die Blutwurst bei einer Umfrage vorne liegen wird.


Metzgete 4-


Metzgete, Schlachtplatte oder Choucroute Garnie
auf Markgräfler Art aus dem RÖMERTOPF®


Zutaten
(für zwei Personen)

• nach Belieben frisches Sauerkraut
• trockener Weißwein (Gutedel)
• 2 Scheiben grüner Speck
• 1 Tasse Bouillon (200 – 250 ml)
• grobes Meersalz aus der Mühle
• 1 Lorbeerblatt
• 3-4 Wacholderbeeren
• Schweineschmalz
• Kartoffeln, geschält und je nach Größe geviertelt
• 2 frische Blutwürste
• 2 frische Leberwürste

Zubereitung

Den RÖMERTOPF® 10 Minuten wässern. Das Sauerkraut hineingeben und mit Schweineschmalz Stückchen belegen. 1 Lorbeerblatt und 3-4 Wachholderbeeren dazugeben.

Das Sauerkraut mit etwas Gutedel übergießen und den grünen Speck (oder Schweinerippchen) darauf legen. Dann die geschälten Kartoffel dazu geben, dann mit einer Tasse Bouillon übergiessen und mit grobem Meersalz würzen.

Den Deckel auflegen, in den kalten Ofen schieben und auf 160 °C aufheizen. Nach ca. 1 Stunde die Blut- und Leberwürste dazulegen und nochmals 20 Minuten erwärmen.

Dazu passt Senf oder Meerrettich und ein Glas Wein.


Metzgete 2-
Butcher’s Plate or CHOUCROUTE GARNIE from the RÖMERTOPF® (clay pot)

Ingredients
(for two persons)

some fresh sauerkraut (pickled cabbage)
dry white wine (Chasselas)
2 slices of green bacon
1 cup broth (200-250 ml)
coarse sea salt from the mill
1 bay leaf
3-4 juniper berries
Lard
potatoes, peeled and quartered, depending on size
2 fresh black pudding / blood sausages
2 fresh liver sausages

Water the RÖMERTOPF® (clay pot) for 10 minutes.
Fill in some sauerkraut and put a few small pieces of pork lard on it. Add 1 bay leaf and 3-4 juniper berries.
Pour a little white wine (Chasselas) over the sauerkraut  and put the green bacon (or pork chops) on top. Add peeled potatoes and pour about one cup of broth. Season with coarse sea salt.
Cover with the lid, slide the pot into the cold oven and heat to 160 °C (320 °F).
After about 1 hour, add black pudding /blood and liver sausages and heat for another 20 minutes.

Serve with mustard or hoseradish and a glass of white wine or beer.

Metzgete 1-

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Wiener Schnitzel mit Jägersoße und selbstgemachten Backofen-Pommes

Schnitzel Jaegersauce 3


Ein fast vergessener Klassiker aus der deutschen Küche – Jägersoße!
Die passt hervorragend zu Wiener Schnitzel und Pommes. Die Pommes sind selbst aus Kartoffeln geschnitten, wurden leicht mit Olivenöl überzogen und dann im Backofen zubereitet.
Einfach wunderbar!


Schnitzel Jaegersauce 2


Wiener Schnitzel mit Jägersoße und selbstgemachten Backofen Pommes


1. Für die Pommes aus dem Backofen:

Beliebige Menge Kartoffeln waschen, dünn schälen, und in dicke Stifte schneiden.
Etwas trocken tupfen, dann in eine Schüssel geben und mit wenig Olivenöl beträufeln – die Schüssel schwenken, damit alle Kartoffeln etwas von dem Öl abbekommen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Kartoffeln auf ein großes Blech geben, so dass nicht übereinander liegen  und etwa 20-25 Minuten im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen, mit Salz bestreuen. Nach Belieben mit geräuchertem Paprikapulver bestreuen.


Jägersoße


Zutaten
• 150 g frische Steinpilze oder braune Champignons
• 1 Esslöffel Olivenöl (10 g)
• 4 Schalotten (40 g)
• ¼ Liter = 250 ml heißes Wasser
• 1 Teelöffel gekörnte Fleischbrühe
• Pfeffer aus der Mühle
• 1/8 Liter = 125 ml Weißwein
• 2 Esslöffel Tomatenmark (30 g)
• Salz
• 1 Prise Zucker
• 25 g Butter
• 4 Stengel Petersilie
• ½ Teelöffel zerriebene Estragonblätter

Zubereitung
Die Pilze mit einer Pilzbürste putzen, dann halbieren (bei sehr großen Pilzen die Lamellen entfernen) und grob zerschneiden.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Pilze und die geschälten, gehackten Schalotten 8 Minuten darin braten. Heißes Wasser angießen. Mit gekörnter Brühe und Pfeffer würzen.
10 Minuten bei schwacher Hitze kochen.
Weißwein und Tomatenmark verrühren. In die Soße geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen.
Mit einem Schneebesen flöckchenweise die Butter unterrühren. Dei Soße soll etwas schaumig sein.
Petersilie unter fließendem Wasser abspülen. Mit Küchenpapier trocken tupfen und fein hacken. Die Soße vor dem Servieren mit Petersilie und Estragonblättern bestreuen.

Wiener Schnitzel

4 Kalbsschnitzel (aus der Schulter) mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Danach mit Mehl bestäuben. Eier in einem Suppenteller verquirlen und die Schnitzel darin wenden, anschließend mit Semmelbröseln panieren.
In einer gusseisernen Pfanne Butterschmalz zusammen mit etwas Rapsöl zerlassen und die Schnitzel darin von beiden Seiten sanft braten, bis sie eine goldbraune Kruste haben.


Schnitzel Jaegersauce 1

Wienerschnitzel with mushroom-sauce and homemade oven fries

1. For the oven fries

Wash any quantity of potatoes, peel thinly then cut into thick sticks.
Pat dry, then place in a bowl and sprinkle with little olive oil – swivel the bowl so that all potatoes are coated with oil.
Preheat the oven to 200 ° C (392 °F).
Spread the potatoes onto a baking sheet, so that there is not one above the other. Roast for about 20-25 minutes in the oven.

Remove from the oven, sprinkle with salt and to taste with smoked paprika powder.

Mushroom Sauce

Ingredients
150 g fresh porcini mushrooms or chestnut mushrooms
1 tablespoon of olive oil (10 g)
4 shallots (40 g)
¼ litre = 250 ml hot water
1 teaspoon granulated bouillon
Pepper from the mill
1/8 litre = 125 ml white wine
2 tablespoons of tomato paste (30 g)
Salt
1 pinch of sugar
25 g butter
4 stalks of parsley
½ teaspoon grated tarragon leaves

Preparation
Clean the mushrooms with a mushroom brush, then halve (with very large mushrooms remove the slats) and coarsely cut into pieces.
Heat olive oil in a pot. Fry mushrooms and the peeled and finely chopped shallots for 8 minutes. Pour hot water, season with granulated broth and pepper.
Simmer for 10 minutes over low heat.
Mix white wine and tomato paste. Pour it into the sauce then season with salt and sugar. Heat but do not allow to boil.
Add the butter in flakes while stirring with a whisk. The sauce should be slightly frothy.
Rinse parsley under running water. Pat dry with kitchen paper then finely chop. Before serving, sprinkle the sauce with parsley and tarragon leaves.

Wienerschnitzel

Season 4 thin veal cutlets (from the shoulder) with salt, pepper and paprika powder. Then sprinkle with flour.
In a soup plate, whisk one egg. Turn the Schnitzel in egg, cover with breadcrumbs, one after the other.
Melt some butter with a little rapeseed oil in a cast iron pan and fry the cutlets in it, gently from both sides until they have a golden brown crust.

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Apéro-Snacks: Crostini mit karamellisierten roten Zwiebeln und Gruyère Käse

Crostini rote Zwiebeln Gruyere 1


Gestern gab es hier im Blog kein Rezept – die Markgräflerin und der Markgräfler waren nämlich bei der großen traditionellen Weinprobe in der Winzergemeinde Auggen.
Am Wochenende findet dort auch das weit über die Grenzen des Markgräflerlandes bekannte Winzerfest statt.

Deshalb kommt von mir heute auch ein köstlicher Apéro Snack, der wunderbar zu einem Gläschen Markgräfler Wein passt.
Im Zweifelsfall ist das immer ein trockener Gutedel.
Mein Tipp: 2014er Winzerkeller Auggener Schäf – Weißer Gutedel (Qualitätswein trocken / Kaltgärung), welcher mit einer Goldmedaille prämiert wurde und den es gestern Abend auch bei der Weinprobe zu verkosten gab.

Die roten Zwiebeln als Zutat lassen aber auch einen kräftigen Spätburgunder Rotwein zu. Zum Beispiel den 2011er Winzerkeller Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein (Qualitätswein trocken/im Barrique gereift).

Diese Crostini passen wunderbar für ein Apéro oder als herbstliche Vorspeise.
Einfache Zutaten – aber genial gut!


Crostini rote Zwiebeln Gruyere 2


Crostini mit karamellisierten roten Zwiebeln und Gruyère


Zutaten
(für 6 Personen zum Apéritif)

• 3 rote Zwiebeln
• 80 ml Olivenöl
• 12 Scheiben Bauernbrot
• 150 g Gruyère
• Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln abziehen und in feine Scheiben schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin anbraten und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren 10 Minuten garen lassen.
Die weichen, leicht gebräunten Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die Brotscheiben in der Pfanne oder im Toaster rösten. Die Zwiebeln darüber geben und die Brotscheiben in eine große Tarteform legen.
Jede Brotscheibe mit einem großen Stück Käse belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Ofen gratinieren, bis der Käse geschmolzen ist.
Leicht abkühlen lassen und nach Belieben zu einem trockenen Gutedel, Riesling oder Rotwein servieren.


Crostini rote Zwiebeln Gruyere 3

Crostini with caramelized red onions

Ingredients
(for 6 persons for an aperitif)

3 red onions
80 ml olive oil
12 slices of farmhouse bread
150 g Gruyère
Salt, pepper

Preparation

Peel the onions and cut into thin slices.
Heat the olive oil in a pan, fry onions in it and cook over low heat while stirring constantly for 10 minutes.
Take the soft, slightly browned onions out of the pan and keep warm.
Preheat the oven to 180 ° C (356 °F).
Toast the bread slices in the pan or in a toaster. Spread onions over it and place the bread slices in a large tart tin.
Place a big piece of cheese onto each slice of bread. Season with salt and pepper and gratinate in the oven until the cheese has melted.
Let cool slightly and serve with a dry Chasselas, Riesling or red wine (pinot).

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„Kirschen rot – Spargel tot!” – Das letzte Spargelrezept der Saison

Spargel tot
Eine Bauernweisheit – old saying: „When the cherries are red, asparagus is dead“

Neulich las ich in einem Kalender die alte Bauernweisheit: „Kirschen rot – Spargel tot”, was wohl soviel heißen soll, dass der Spargel dann langsam holzig, bitter und somit ungenießbar wird?! Jedenfalls habe ich am Wochenende die ersten Kirschen am Spargelstand (!) gekauft, und heute bin ich auf dem Heimweg sogar an einem Baum mit roten Kirschen vorbeigefahren.

Und so soll es nun sein – es gibt das letzte Spargelrezept für diese Saison hier auf meinem Blog. Neulich hatte ich in Lörrach auf dem Markt ein Töpfchen Brunnenkresse gekauft – und sie hat sogar überlebt und es wurde etwas davon für eine Soße zum Spargel geerntet.

Zum Spargel gab es Parmaschinken vom italienischen Supermarkt unseres Vertrauens und neue Kartoffeln, frisch vom Markt. Die dünne Schale von neuen Kartoffeln kann und sollte man auch unbedingt mitessen. Deshalb habe ich daraus im Backofen Fächerkartoffeln gemacht.


Spargel Brunnenkresse neue Kart 4


Spargel mit neuen Kartoffeln, Prosciutto di Parma, und Brunnenkresse-Sauce


Für die Kartoffeln

• Pro Person 2-3 neue Kartoffeln
• Olivenöl
• grobes Meersalz

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, mit einem Küchentuch trocken reiben.

Jede Kartoffel auf einen Löffel legen und längs mit einem Messer tief einschneiden. Der Löffel verhindert, dass man die Scheiben ganz durchschneidet.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit etwas Olivenöl beträufeln, dann wenden, bis sie rundum mit Olivenöl benetzt sind.

Auf ein Backblech legen, mit grobem Meersalz bestreuen und in der Mitte des Backofens ca. 30 Minuten goldbraun rösten.


Spargel Brunnenkresse neue Kart 1


 Für die Spargeln

• 1 kg weißer Spargel
• Wasser
• Salz
• 1 Prise Zucker
• 1 Esslöffel Butter

Zubereitung

Den Spargel schälen, ein kleines Stück von den Enden abschneiden und in kochendem Salzwasser mit Zucker und 1 Esslöffel Butter bissfest garen.

Für die Kressesauce

• 2 Schalotten
• 2 Esslöffel Butter
• 75 ml trockener Weißwein
• 4 cl Noilly Prat
• 400 ml Gemüsebrühe
• 200 g Crème fraîche
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 4 Esslöffel grob zerkleinerte Brunnenkresse

Zubereitung

Die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.
2 Esslöffel Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin andünsten.
Mit Wein, Noilly Prat und Gemüsebrühe ablöschen und die Sauce bis auf ein Drittel einkochen lassen.
Die Sauce mit Crème fraîche und Zitronensaft verfeinern. Vom Herd nehmen und die Kresse einrühren.
Dann die Sauce mit einem Schneebesen schaumig schlagen.


Spargel Brunnenkresse neue Kart 3


Only recently, I read this old saying in a calendar: „cherry red – asparagus dead“, which is probably supposed to say that the asparagus  will become woody and bitter, soon and therefore inedible ?!

Anyway, the past weekend I bought the first cherries at an asparagus stand(!) and today, driving on my way back home I actually saw a tree with red cherries…

And so, here it is – the last asparagus recipe on my blog for this year’s season.

The other day I bought a potted watercress at the weekly market – and harvested it now for a sauce to serve with the asparagus. There was also Parma ham from the Italian supermarket we trust and new potatoes, fresh from the market. The skin of new potatoes is very thin and you do not have to peel them – or shall I rather say: you should not peel them and eat the potatoes with the delicions peel. That’s why I prepared it in the oven.


Asparagus with new potatoes, Prosciutto di Parma, and watercress sauce

For the potatoes

2-3 new potatoes per person
Olive oil
coarse sea salt

preparation
Wash the potatoes, dry it with a kitchen towel. Place each potato onto a spoon and cut lenghtwise with a knife.
The spoon will prevent that the slices are cut off completely.

Preheat the oven to 200 °C (392 °F). Put the potatoes into a bowl and drizzle with a little olive oil, then turn until they are thoroughly moistened with olive oil.
Place on a baking sheet, sprinkle with coarse sea salt and bake in the middle of the oven for about 30 minutes, until the potatoes are golden brown .

For the asparagus

1 kg of white asparagus
Water Salt
1 pinch of sugar
1 tablespoon butter

Peel the asparagus, cut a small piece off the ends. Cook in salted water, together with a pinch of sugar and 1 tablespoon of butter until al dente.

For the watercress sauce

2 shallots
2 tablespoons butter
75 ml dry white wine
4 cl Noilly Prat
400 ml vegetable stock
200 g crème fraîche
2 tablespoons lemon juice
4 tablespoons coarsely chopped watercress

Peel the shallots and finely dice. Heat 2 tablespoons of butter in a pan and sauté the shallots in it.
Deglaze with wine, Noilly Prat and vegetable broth and let the sauce boil down to one third.

Refine the sauce with crème fraîche and lemon juice. Remove from the heat and stir in the watercress.
Then whisk the sauce until frothy.