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No full English Breakfast…Muffins or Pikelets/Crumpets

Heute ist James Bond 50 Jahre alt. Und- der Tag muss gebührend gefeiert werden, nämlich auf die Englische Art.

Für das Dinner-Menu am Abend musste ich gestern abend noch English Muffins – oder auch crumpets backen. Die English Muffins sind aus Hefeteig mit Milch, oder auch Wasser gemacht und werden mit ein wenig Öl in der Pfanne gegart. Also auch für Leute ohne Backofen ein wunderbares Brötchenrezept!!!

Sie werden in der Mitte durchgeschnitten und getoastet. Manch einer kennt sie vom „Egg McMuffin“ der Fast-Food Kette mit dem großen, gelben M oder die Toasties von Golden Toast, die es mittlerweile schon in unsere Discounter geschafft haben.
Die Muffins mal selbst zu backen und auch frisch zu genießen ist ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Gestern abend war die ganze Wohnung von feinem Brötchenduft erfüllt.

Heute zum Frühstück dann mit Butter bestrichen (in GB wird üblicherweise gesalzene Butter verwendet-das kommt noch von früher, die Butter wurde gesalzen, um sie haltbarer zu machen) und mit bitterer Orangenmarmelade (Marmalade – in GB heisst nur diese Marmalade, alle anderen Fruchtaufstriche oder Konfitüren heißen jam).

Die Zutaten für 10 Stück:

450 g Mehl (250 g Weizenmehl, 200 g helles Dinkelmehl)
2 Teelöffel Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
300 ml lauwarme Vollmilch
10 g Reismehl
1/2 Esslöffel Sonnenblumenöl

Das Mehl in eine Rührschüssel geben und mit der Trockenhefe mischen. Salz und Zucker hinzufügen. Mit dem Knethaken nach und nach die Milch unterkneten. Solange kneten, bis sich der Teig locker vom Schüsselrand löst.
Die Schüssel mit einem Deckel schließen und ca. 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich der Deckel von der Schüssel löst.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (ca. 8 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Dauerbackfolie auf ein Backblech legen und dieses mit etwas Reismehl bestreuen. Dann die ausgestochenen Teigringe darauf legen, mit Reismehl bestäuben und mit einem Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort mindestens 20 Minuten gehen lassen. (Bei mir waren es etwa 1 1/2 Stunden, weil ich zwischendurch noch beim Nordic Walking war).

Eine gußeiserne Pfanne mit Sonnenblumenöl auspinseln, die Muffins von beiden Seiten insgesamt ca. 7 Minuten goldgelb backen.

Man kann sie auch warm essen, z. B. mit Zimtzucker bestreut, mit Vanillesauce, mit Zwetschgenkompott (wie die Markgräfler Hefepfannkuchen) oder Apfelmus.
Die klassische Variante:
In der Mitte durchgeschnitten und getoastet, mit Butter und Marmalade.
Der Markgräfler hat Frischkäse und Erdbeerkonfitüre ausprobiert:
auch sehr lecker!

Muffin, halbiert und getoastet „Toastie”

Essen & Trinken, Food, Frühling, Rezepte

TARTE FLAMBÉE AUX ASPERGES – Flammkuchen mit grünem Spargel und Ziegenfrischkäse

Hier zur Spargelsaison  noch ein frühlingshafter, französischer Klassiker – ein ganz besonderer

Flammkuchen mit grünem Spargel

Für 4-6 Portionen (3 Flammkuchen)

Teig:
280 g Weizenmehl (Type 550)
120 g Roggenmehl (Type 1150 – Ruchmehl)
1 Teelöffel Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 Esslöffel Olivenöl
Mehl zum Arbeiten

Für den Belag:
750 g grüner Spargel
Salz
2 rote Zwiebeln
3 Esslöffel Olivenöl
4 Stängel Estragon
etwas Schnittlauch und 1 Knoblauchzehe (oder 8 Blätter Bärlauch, falls erhältlich)
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Crème fraîche
100 ml Sahne
Pfeffer
100-150 g dünn geschnittener roher, luftgetrockneter Schinken (nach Belieben)

Für den Teig beide Mehlsorten mit 1 Teelöffel Salz und Trockenhefe mischen. Circa 250 ml lauwarmes Wasser und 1 Esslöffel Olivenöl nach und nach dazugeben und mit dem Knethaken das Handrührgeräts oder der Küchenmaschine unterkneten.
Dann von Hand weitere 5 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Belag die Spargelstangen (Ø 8-12 mm) waschen, die holzigen Enden abschneiden und dann sehr schräg in möglichst längliche, ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden, dabei die Spitzen ganz lassen. In ausreichend kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren, sodass sie nicht mehr ganz bissfest sind, dann in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen und gut abtropfen lassen.

Die Zwiebeln schälen, längs halbieren, dann in feine Streifen schneiden. In einer beschichteten Pfanne 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebeln hell andünsten, die Pfanne vom Herd nehmen.

Die Kräuter waschen und trocken tupfen. Estragonblättchen fein zerschneiden (Bärlauch in schmale Streifen schneiden), Schnittlauch mit einer Schere in Röllchen schneiden. Den Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken.

Den Ziegenkäse je nach Konsistenz erst mit einer Gabel zerblöckeln, dann mit Crème fraîche und der Sahne glatt rühren. Die Kräuter und den Knoblauch unterrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kräftig durchkneten, in 3 Portionen teilen und jedes Teigstück so dünn wie möglich zu einem ovalen Fladen ausrollen. Nach Belieben mit dem Daumen am Rand ein Wellenmuster formen.

Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen.

Jeden Teigfladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit der Kräutercreme bestreichen.


Den Spargel in der Pfanne mit den Zwiebeln und dem restlichen Olivenöl mischen,

und auf den Fladen verteilen

Ganz leicht salzen und mit grobem Pfeffer übermahlen.
Im unteren Teil des Backofens pro Blech in 12-15 Minuten knusprig braun backen.

Etwa 5 Minuten vor Ende der Backzeit nach Belieben den rohen Schinken darüber legen.

….und dann mit einem Glas Weißwein genießen 😉

Essen & Trinken, Rezepte

Macadamia-Maronen-Brot

Auf dem Schamottstein gebacken, mit super-knuspriger Kruste. Durch das enthaltene Kastanienmehl ist der Teig leider etwas kompakt, aber sehr aromatisch.
Schmeckt am besten nur mit Butter bestrichen. Wer keinen Stein zum Backen hat, kann das Brot auch in einer großen Kastenform backen.

Für 1 kg Brot braucht man:

500 g Weizenmehl, Type 550
100 g Maronen (Kastanien) Mehl
150 g gesalzene Macadamianüsse
1 Würfel Hefe (42 g)
50 ml Walnussöl
300 ml Wasser
1/2 Teelöffel Salz

Die Macadamianüsse grob hacken. Hefe zerbröckeln und im lauwarmen Wasser auflösen. Salz hinzufügen.
Gehackte Macadamianüsse, Weizenmehl, Maronenmehl und Öl untermengen, alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und in der Schüssel, von einem feuchten Tuch bedeckt, an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen. Dann den Teig noch einmal kurz durchkneten. Zu einem Laib formen, oder eine Kastenform einfetten und mit Mehl ausstäuben, den Teig einfüllen und die Oberfläche glätten. Das Brot nochmals zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
(Bei Verwendung des Schamottsteins Gebrauchsanleitung beachten!)
Eine feuerfeste Schale mit kochen heißem Wasser hineinstellen. Das Brot auf unterste Schiene bei ca. 200 °C Umluft etwa 50 Minuten backen.