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Winterwandern im Markgräflerland


Die Markgräflerin hat heute früh zusammen mit dem Markgräfler eine kleine Wanderung im Markgräfler Winterwonderland unternommen.
Wir sind am Morgen zum Parkplatz Kreuzweg gefahren und waren bei strahlendem Sonnenschein etwa drei Stunden rund um den Köhlgarten unterwegs.
Wir sind nur wenigen Wanderern begegnet und wir konnten die wunderbare Stille der Schneelandschaft genießen. Die Wanderwege sind wunderbar präpariert, man kann sehr gut mit Wanderschuhen gehen, sollte aber auf jeden Fall Wanderstöcke mitnehmen.

Als wir unser Auto abgestellt hatten, waren nur wenige Menschen dort oben, aber gegen 12 Uhr, als wir uns wieder auf den Heimweg machten, war der Parkplatz voll!
Kein Wunder, denn in der Ebene war noch nicht so viel von der Sonne zu sehen.

Hier sind ein paar fotografische Eindrücke



Auf dem Gipfel des Köhlgartens

Blick vom Parkplatz Kreuzweg zum Belchen – vom Kreuzweg kann man auch zum Nonnenmattweiher oder zur Kälbelescheuer wandern.

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Wanderung zum Nonnenmattweiher und Weiherfelsen


Bereits Ende August waren wir auf einer Wanderung rund um den Nonnenmatweiher und zum Weiherfelsen unterwegs. Damals sind wir vom Parkplatz beim Nonnenmattweiher gestartet – es war regnerisch und kühl. Von Fernsicht auf den Belchen keine Spur, der Blick vom Weiherfelsen war von dichtem Nebel verhangen. Vor zwei Wochen haben wir fast die gleiche Wanderung unternommen, aber vom Kreuzweg aus und fast in umgekehrter Richtung aber diesmal mit Alpensicht – der Nebel hing diesmal in den Tälern, auf dem Kreuzweg Sonnenschein. Es war zwar eisig kalt, aber in unseren Winterjacken und mit Schal, Mütze und Handschuhen, waren wir warm eingepackt.


Winterwanderung Nonnenmattweiher 5


Vom Kreuzweg kann man übrigens auch eine etwas kürzere Wanderung zur Klemmbachquelle unternehmen


Karte



Nach einem steilen Anstieg – dabei wurde uns richtig warm – hatten wir einen wunderbare Aussicht auf die Alpen.


Alpensicht über dem Nebel im Tal

Es geht aber noch weiter bergauf…



Am Weiherfelsen angekommen, haben wir unsere Vesperdose und Thermoskanne mit heißem Tee ausgepackt und auf der Aussichtsbank mit Blick auf den Nonnenmattweiher eine Pause eingelegt.



Dann geht es auf schmalen, von Wurzeln und Steinen übersäten Pfaden bergab zum Nonnenmattweiher. Gut, dass die Markgräflerin ihre Wanderstöcke mitgenommen hat. Und dann liegen auch noch ein paar Baumstämme quer über dem Wanderweg…




Der Nonnenmattweiher ist fast komplett zugefroren.
Im Sommer sah es von der gleichen Stelle so aus:


Im Sommer sind wir, bevor wir wieder zum Nonnenmattweiher zurückgegengen sind, noch dem Wegweiser zu den Wasserfällen gefolgt (siehe auch im Beitrag des Markgräflers). Ein sehr schöner Abstecher, aber es der Weg geht steil nach unten, und wenn es nach unten geht, muss man auch wieder hoch…



Der zugefrorene Nonnenmattweiher
Ende November 2020



Zum Vergleich:
Die Bilder der Sommerwanderung, Ende August 2020


Seerosen am Nonnenmattweiher August 2020
Seerosen im zugefrorenen Nonnenmattweiher, Novermber 2020

Bei unserem Ausflug im Sommer waren wir früh morgens unterwegs, als wir von unserer Wanderung zurück waren, hatte die Fischerhütte gerade aufgemacht und wir haben ofenfrischen Zwetschgenkuchen mit einer großen Portion Schlagsahne vernascht.


Und dann haben wir uns wieder auf den Weg zum Kreuzweg gemacht. Weil der direkte Weg wegen Baumfällarbeiten gesperrt war, mussten wir einen Umweg über den Haldenhof machen – ihr ahnt es schon: wieder bergab, dann bergauf! Als wir wieder auf dem Parkplatz am Kreuzweg waren, war die Sonne schon dabei, unterzugehen und hinter dem Belchen war der fast volle Mond bereits aufgegangen.


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Zwischen Rhein und Reben – Rund um den Isteiner Klotz


Bei Regenwetter schaut man sich am besten Fotos von sonnigeren Tagen an – es hebt die Stimmung. Ein weiterer Rückblick auf eine unserer Wanderungen – am Pfingstsonntag, den 31. Mai 2020.
Wir sind vom Isteiner Klotz durch die Reben und auf dem Markgräfler Wiiwegli bis nach Efringen und dann vorbei an den Isteiner Schwellen am Rhein zurück nach Istein gewandert. Es herrschte wunderbares Wanderwetter und dann haben wir noch im Naturschutzgebiet Totengrien wunderschöne Orchideen bestaunen können.
Zuerst haben wir aber die St. Vitus Kapelle besucht, die in den Stein des Isteiner Klotz gehauen bzw. gebaut ist.


Karte


Aufstieg zur St. Vitus Kapelle Istein



Danach geht es weiter durch Istein und dann bergauf durch Reben und Wald…
Im Wald entdecke ich Türkenbundlilien und auf einer Wiese die ersten Knabenkräuter.



Die ersten Kirschen beginnen gerade reif zu werden (siehe Kirschenbaum im Hintergrund).
Über Feldwege gehen wir weiter nach Efringen, mit tollen Aus- und Rundumblicken, vorbei an zahlreichen Wegkreuzen.

Pause mit Blick auf die Rheinebene

Weiter geht es über das Markgräfler Wiiwegli, den Himmelreich-Jakobsweg und den Panoramaweg Schafberg. Dann haben wir auch schon Efringen erreicht.



Am Rhein – Die Isteiner Schwellen



Spargelfelder



Orchideenwiese im Naturschutzgebiet Totengrien bei Istein


Pyramiden Hundswurz und Ragwurzen
Hummel-Ragwurz
Keine Orchidee sondern eine Parasitenpflanze: Acker-Wachtelweizen

Weitere Bilder gibt es beim Markgräfler zu sehen.

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Wanderung vom Haldenhof zum Belchen



Morgen ist es genau ein Jahr her, dass wir im Urlaub daheim eine Wanderung vom Haldenhof zum Belchen und zurück unternommen haben.
Auch in diesem Jahr waren wir schon mehrmals auf heimatlichen Pfaden unterwegs und es warten noch ganz viele Bilder, die in einem Fotobuch verarbeitet werden sollen.
Endlich habe die Bilder mal gesichtet, um sie euch zu zeigen. Hier, bitteschön:



Blick ins Tal, oberhalb des Haldenhofs, wo wir unser Auto abgestellt hatten. Wenn man am Ende der Wanderung nicht mehr bergauf gehen möchte, sollte man noch ein kurzes Stück weiter bis zum nächsten Wanderparkplatz fahren und das Auto dort abstellen.



Erster Fotostop: Die Willibald Strohmeyer Kapelle



Die Kapelle wurde zum Gedenken an Pfarrer und Dekan Willibald Strohmeyer errichtet.
Er war von 1910 bis 1945 Pfarrer in St. Trudpert in Münstertal. darüber hinaus war er von 1924 – 1931 Superior im gleichnamigen Kloster und ab 1939 Dekan im Dekanat Neuenburg.
Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurde er am 22. April 1945 ohne ersichtlichen Grund von einem SS-Kommando zunächst Richtung Münsterhalden verschleppt und anschließend durch Genickschüsse umgebracht.
Erst zwei Wochen später fand man seine Leiche in der Nähe der heutigen Kapelle.
Die letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof von St. Trudpert. Er wird heute als katholischer Märtyrer verehrt.
Der Grundstein für die Willibald Strohmeyer Kapelle wurde am 22 Oktober 1946 gelegt und am 31. August 1947 wurde die Kapele von Erzbischof Dr. Conrad Gröber geweiht.



Es geht stetig bergauf – Metzg 970



Richtstatt – 1.050 Meter
Wir gönnen uns eine Pause – auf dem Bänkchen hinter der Rasthütte hat man einen schönen Ausblick hinunter ins Tal.



Und weiter gehts in Richtung Belchen-Gipfel…



Und es geht immer noch durch den Wald bergauf, zwischendurch muss man auch an einer Felswand entlang über große Steine klettern.



Alte Grenzmauer



Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Hohkelch.



Roter Fingerhut mit Hummel


Zwischendurch gibt es auch mal einen Aussichtspunkt – in der Ferne sieht man den Blauen.



Hohkelch – 1264 m



Noch 1,2 km bis zum Belchen – und natürlich bergauf!



Heidelbeeren naschen…



Der Weg wird schmaler und unser Ziel ist in Sicht.



Blick nach unten zum Hohkelch.


Wildkräuterwiese kurz vor dem Gipfel


Geschafft – der Gipfel ist erreicht.



1.414 Meter



Auf einer Informationstafel hatte ich dann die Alpine Gebirgsschrecke entdeckt – auf dem Weg zum Gipfel hatte ich nämlich eine gesehen – ich hatte mich über die grellen Farben gewundert – knalliges Gelb und neongrün – und dachte zuerst, dass jemand ein Plastikspielzeug verloren hätte – bis sie sich unter Heidelbeersträuchern verkroch.
Die Alpine Gebirgsschrecke ist übrigens von den Blättern der Heidelbeeren besonders angetan.



Und danach hatten wir uns die Einkehr im Belchenhaus verdient…




Oben auf dem Berg war es windig und kühl – die Windjacke leistete gute Dienste.
Es gab Kartoffelsuppe mit üppiger Wursteinlage für die Markgräflerin, der Markgräfler hielt sich an Wurstsalat und dann haben wir uns noch einen Flammkuchen geteilt….



Und dann ging es wieder bergab zum Haldenhof.




An diesem Tag sind uns ganz viele Schmetterlinge aufgefallen und auf dem Rückweg ist mir dann noch unverhofft dieses schöne Foto von einem Edelfalter – „Kleiner Fuchs“ gelungen.



Einen Schäfer mit seiner Herde haben wir auch noch gesehen:


Wanderung Haldenhof Belchen 71
Zum Dessert wilde Himbeeren naschen…


Nochmal eine kurze Rast und ein Blick ins Tal.


 

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Wanderung von Kandern durch die Wolfsschlucht und nach Holzen

Wolfsschlucht 2


In den vergangenen Wochen waren der Markgräfler und die Markgräflerin an den Wochenenden wieder mal öfters zum Wandern unterwegs.
Letzte Woche waren wir am Samstag von Kandern durch die Wolfsschlucht nach Holzen zum Storchengehege gewandert.
Die Wanderung ist abwechslungsreich, und es ist für jeden etwas dabei – auf verwunschenen Wegen und Felsen, durch die man klettern kann, haben sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren Spaß.
Wir hatten am Ende etwa eine Strecke von 14 Kilometern hinter uns gebracht. Auf dem Weg sind mehrere Steigungen zu bewältigen.


Karte


Wolfsschlucht 1

Wolfsschlucht 12Wolfsschlucht 3

Wolfsschlucht 4


Urwaldartig, wild, romantisch und ein wenig unheimlich ist die Wanderung durch die Wolfsschlucht. Man erwartet, dass plötzlich zwischen den Felsen oder aus dem Gebüsch Robin Hood, König Artus, der Zauberer Merlin oder Ronja die Räubertochter auftauchen… Selbst Asterix und Obelix vermutet man hier anzutreffen, wäre doch dieser Wald ideal für die Wildschweinjagd oder eine Rauferei mit den Römern.
Wie auch immer – das viele Grün bietet jede Menge Erholungswert.


Wolfsschlucht 8

Kalkgestein

Wolfsschlucht 7


Auf der Strecke gibt es mehrere Möglichkeiten, sich auszuruhen  – es gibt entlang des Weges diverse Sitzbänke und Rastplätze mit und ohne Grillplatz. Bitte nur Feuer machen, wo dies erlaubt ist. Man sollte sich vorher unbedingt informieren, ob wegen Waldbrandgefahr die Nutzung der Feuerstellen untersagt ist.



Bitte nehmt euren Müll anschließend mit nach Hause, und entsorgt diesen im Mülleimer.
(Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, dennoch haben wir auf anderen Wanderungen oder Spaziergängern immer wieder vermüllte Rastplätze vorgefunden – in der Wolfsschlucht zum Glück nicht!)

Unser Rastplatz, an dem wir das mitgebrachte Vesper (vom Markgräfler umweltfreundlich in eine Edelstahl-Vesperbox gepackt) verspeist haben:



Und weiter geht’s:



Nochmal ein Blick auf unseren Rastplatz:


Giftpflanze des Jahres 2019: Fruchtstand des Aronstab

https://de.wikipedia.org/wiki/Aronstab



Immer der roten Raute folgen – in Richtung Hammerstein:



Am Wegesrand findet man Himbeersträucher und Stechpalmen-



Dann folgen wir dem Wegweiser zum Brudersloch…



…und steigen zur Höhle des Einsiedlers auf. Dieser Weg ist bei nassem Boden nicht zu empfehlen – es gibt zwar ein Geländer zum Festhalten, aber der Weg ist steil und sehr schmal. Es besteht Rutschgefahr!



Um diese Höhle rankt sich eine alte Sage. In der Bannbeschreibung von 1688 wird die Höhle als Wohnort eines Einsiedlermönchs beschrieben. Er soll sich von Fisch aus der Kander, welche vor der Höhle vorbeifließt, ernährt haben. Der heutige Flussverlauf lässt darauf schließen, dass die Legende des Einsiedlermönchs sehr lange zurückliegt, da die Höhle heute weit oberhalb des Flussverlaufs thront. Genauere zeitliche Angaben über den Lebenszeitraum des Einsiedlers sind jedoch nicht bekannt. Ebenfalls berichtet die Sage von einem unterirdischen Gang zur Hammersteiner Mühle. Diese liegt mehrere Kilometer vom Brudersloch entfernt im Hammerstein, einem Nebenort des Kanderner Ortsteils Wollbach. Von diesem Tunnel ist jedoch heute nichts mehr zu sehen, sodass dessen Existenz fraglich ist.

Quelle: Wikipedia



Dann dem Weg nach Holzen zum Storchengehege folgen.



Waldbewohner….


Hirschkäfer


Irgendwo mussten wir eine Abzweigung übersehen haben, denn wir kamen nicht am Schützenhaus vorbei, wo der Weg eigentlich entlang führen sollte, sondern auf einer gemähten Wiese mit Kirschbäumen und Blick auf Reben kurz vor dem Ort Holzen.



Blick auf den Kirchturm von Holzen mit Storchennest



Am Ortseingang von Holzen



Alte Fachwerkhäuser mit gepflegten Gärten



Die Kirche



Dann dem Wegweiser zum Storchengehege folgen



Das Storchengehege


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#Storchengehege #Holzen

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Nachdem wir eine weitere Pause auf den Holzbänken im Schatten von Holzbänken beim Storchengehege gemacht und die Störche eine zeitlang von dort beobachtet haben, machten wir uns auf den Rückweg nach Kandern.



Am Anfang unserer Wanderung war es noch bewölkt und die Temperatur angenehm, nun war es aber sonnig und heiß und wir hatten nochmal einen steilen Anstieg vor uns, zum Glück verläuft der größte Teil des Weges durch den schattigen Wald.



Die erste Steigung auf dem Rückweg ist geschafft – nochmal eine kleine Pause….



Auf dem Rückweg kreuzen wir kurz die Eisenbahn-Gleise der Kandertal-Bahn – welche liebevoll das „Chanderli“ genannt wird.



Und dann sind wir auch bald wieder in Kandern, wo wir uns noch kurz am Ufer der Kander niedergelassen und ein wohlverdientes Eis geschleckt haben – nur wenige Meter weiter gibt es eine Eisdiele …

Im Blog „Neues aus dem Markgräflerland“ findet Ihr weitere Bilder unserer Wanderung.
Fortsetzung folgt….

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Oster-Rückblick – 2019: Der Baumkronenweg in Waldkirch


Der heutige Feierabendcocktail Tanne Spritz hat mich wieder an ein ganz besonderes Erlebnis im vergangenen Jahr erinnert.
2019 hatten wir nämlich zu Ostern einen Familienausflug nach Waldkirch zum Baumkronenweg unternommen. Damals hatten wir nämlich auf dem steil ansteigenden Fußweg ganz viele junge Tannenspitzen entdeckt und ganz oben angekommen hat die Markgräflerin sogar ein wenig von ihrer Höhenangst überwunden und ist über Hängebrücken, Kletternetze und Wackelbrücken über den 200 Meter langen Abenteuerpfad von Baum zu Baum gegangen.


Das Beweisfoto – die Markgräflerin geht auf einer Hängebrücke, mehrere Meter über dem Waldboden


Leider ist der Baumkronenweg in Waldkirch derzeit wegen COVID19 derzeit geschlossen, ihr solltet ihn euch aber auf jeden Fall für einen späteren Besuch vormerken….
Hier sind ein paar Erinnerungsbilder…



Das Eichhörnchen weist uns den Weg und gibt zwischendurch noch die Entfernung bis zu den Wipfeln der Bäume bekannt. Später erfahren wir noch, in welcher Höhe über dem Waldboden wir uns befinden.



Wunderbare Aussicht



Anfangs nur ein leichter Anstieg, der immer steiler wird.



Nach dem Abstieg haben wir uns noch im nahegelegenen Biergarten neben der Brauerei mit Wurstsalat, Brägele, Bibeleskäs und einem kühlen Bier gestärkt.



Waldkirch ist übrigens auch für den Orgelbau bekannt.


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Urlaub in Schweden – Wanderung auf dem Abborrtjärns Rundan

Zitronenfalter auf Rotklee – Värmland, Schweden


Die Schmetterlinge in meinem Garten haben mich daran erinnert, dass ich euch noch weiter von unserem letztjährigen Urlaub in Schweden berichten wollte.
An unserem zwölften Tag im Värmland – es ging also schon dem Ende unseres Urlaubs zu – habe wir nochmal eine etwa 8 Kilometer lange Rundwanderung auf dem „Abborrtjärns Rundan“ rund um unser Feriendomizil unternommen.
Vergangenes Jahr war es im Juli auch sehr trocken und heiß, die Wanderung war deshalb recht anstrengend, verlief aber immer wieder durch Waldgebiete, wo man sich im Schatten etwas ausruhen konnte.

Unsere Wanderung beginnt in Timbonäs und führt über Kammesmack vorbei am Abborrtjörnet-See, Kampängen, Kullen, Kvarnen und Fabron zurück nach Timbonäs.



Zu sehen gibt es viel Natur und man begegnet unterwegs kaum einem Menschen.
Da man über Stock und Stein und oft auch im Gestrüpp unterwegs ist, sollte man seine Beine mit einem guten Anti-Zeckenmittel behandeln und unbedingt lange, helle Hosen tragen – die Hosenbeine möglichst in die Socken stecken. Auf heller Kleidung sieht man die Zecken besser. Ausserdem sind in der Nähe von Seen / Moorgebieten zahlreiche Stechmücken unterwegs.
Im vergangenen Jahr waren es weniger die Schnaken oder Moskitos sondern eher die Pferdebremsen, die an manchen Tagen sehr lästig sein konnten.
Festes Schuhwerk und Sonnenschutz in Form von Sonnencreme und Mütze und auch ein Vesper und reichlich Wasser und Tee sind, wie zu Hause, selbstverständlich auch mit dabei!
Ausserdem empfiehlt sich, Kartenmaterial der Gegend mitzunehmen. Die Wege sind zwar ausgeschildert, aber man sollte sich nicht auf sein Mobil Telefon verlassen, denn im Wald hat man in dieser Gegend nicht überall Empfang bzw. ein GPS-Signal.
Wir hatten ausserdem noch unsere Wanderstöcke dabei!



Überreste von Maiglöckchen.



Wegweiser – alle Wege sind orange gekennzeichnet…



Heidelbeersträucher – diesmal hatten wir den Sammelbehälter vergessen mitzunehmen, haben aber direkt vom Strauch genascht.


Überrest eines Hauses


Über Stock und Stein….