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Adventskalender 2013: Nr. 18 – Lebkuchen Muffins

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Heute gab’s für meine Kollegen im Büro feine Lebkuchen Muffins! Einige haben sich schon in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub verabschiedet – das war Anlass für mich, nochmal eine Kleinigkeit zu backen. Würzig und schokoladig, nicht zu süß – so würde ich sie bezeichnen. Geschmeckt haben sie fantastisch und kommen auf jeden Fall auf die „wieder mal backen”-Liste. Die Weihnachtsgewürze wie Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Nelken und Kardamom, welche im Lebkuchengewürz stecken,  sollen ja bekanntlich für gute Laune sorgen – na denn, ran an den Backofen, nachbacken!

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Lebkuchen Muffins

12 Papierbackförmchen

150 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln
2 Esslöffel Lebkuchengewürz
2 Eier
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Rohrzucker
100 g Butter, geschmolzen
200 ml Milch
100 g Zartbitter Schokolade

Für den Guss:
50 g Vollmilch Schokolade
50 g Zartbitter Schokolade

Mandelstifte
12 Belegkirschen

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Papierförmchen ins Muffinblech setzen.
Mehl mit Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Natron, Salz, Mandeln und Lebkuchengewürz mischen.
Eier, Honig, Zucker, Butter und Mich verquirlen. Die Schokolade fein hacken und unter die Eiermasse rühren.
Die Mehlmischung dazugeben und vorsichtig unterheben. Den Teig in die Förmchen füllen, 20 Minuten backen, etwas abkühlen lassen.
Für den Guss Vollmilch und Zartbitter Schokolade in einem Topf bei sehr niedriger Temperatur schmelzen, die Muffins damit bestreichen und mit Belegkirschen und Mandelstiften verzieren.

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Today I brought fine gingerbread muffins for my colleagues to the office! Some have already left for their well-deserved Christmas vacation – that was the reason for me to bake a little treat for everyone. Spicy and chocolatey, not too sweet – that’s what they are I would say. They tasted fantastic and have definitely made it to be written onto the „bake again“ list. The Christmas spices such as cinnamon, nutmeg/mace, ginger, cloves and cardamom, of which the gingerbread spice/mixed spice consists, are well known for providing a good mood – well,  then go for it – heat the oven and bake!
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Gingerbread muffins
12 paper muffin cases150 g of flour
2 teaspoons baking powder
½ teaspoon baking soda
1 pinch of salt
100 g ground almonds
2 tablespoons mixed spice
2 eggs
2 tablespoons honey
2 tablespoons cane sugar
100 g butter, melted
200 ml milk
100 g dark chocolateFor the topping:
50 g milk chocolate
50 g dark chocolate

almonds
12 cherries

Preheat the oven to 200 ° C (392 °F). Place the paper cases into the muffin tin.
In a bowl, mix flour with baking powder, baking soda, salt, almonds and mixed spice.
In another bowl, whisk eggs, honey, sugar and butter. Chop the chocolate finely and stir into the egg mixture.
Add the flour mixture and fold in gently. Pour the mixture into the muffin moulds, bake for 20 minutes, allow to cool slightly.
For the topping, melt milk chocolate and dark chocolate in a saucepan over very low temperature, brush onto the muffins and garnish with cherries and almonds.

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Gubor Schokolade zurück in Müllheim!

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Der Klassiker und erste gefüllte Schokoladentafel nach dem 2. Weltkrieg – die Silbernuss Vollmilch (oder Zartbitter). Ganze Haselnüsse und davon nur die besten wurden in dieser Schokolade verarbeitet – so war es früher und so ist es jetzt nach langer Zeit wieder. Nach vielen Irrwegen, unter der die Qualität der Schokolade deutlich gelitten hatte, ist Gubor nun wieder zurück im Ländle. 2003 wurden die einst erfolgreich produzierenden Werke in Münstertal und Müllheim geschlossen.  Die Produktion wurde in die Nähe von Hamburg verlagert. Seit 2008 sind die Brüder Claus und Oliver Cersovsky – in deren Hand auch die Firma Rübezahl Koch Schokokoladen ist (Sun Rice)- Eigentümer der Markenrechte.

Oliver Cersovsky absolvierte 1982 eine 3-jährige Ausbildung zur Fachkraft für Süßwarentechnik bei Gubor, im Werk Münstertal im Schwarzwald, wo aus der Rohware flüssige Kuvertüre als Grundlage für die Pralinenproduktion hergestellt wurde und im Werk Müllheim, wo die Tafelschokoladen und Pralinen produziert wurden. Er kennt sich also aus und weiss, wie die edlen Schokoladen von Gubor zu schmecken haben.

Sie werden zwar nicht mehr in Münstertal und Müllheim produziert, sondern in Dettingen/Teck, aber seit kurzer Zeit gibt es einen Gubor Werksverkauf in Müllheim in der Fussgängezone.
Als ehemalige und Mitarbeiterin der Firma Gubor in Müllheim musste ich natürlich ein paar Testkäufe machen.

Was gäbe es da besseres, als die traditionsreichste der Schokoladen zu probieren? Die Silbernuss natürlich.
Sowohl ich als auch der Markgräfler waren begeistert – Kompliment an Oliver Cersovsky: es schmeckt wie früher (ich muss es wissen, ich war zu meinen Zeiten bei Gubor immerhin geschmacksensorisch geschult worden und durfte regelmässig an den Schokoladenverkostungen teilnehmen.)
Im Werksverkauf bekommt man hauptsächlich 2. Wahl Artikel, aber das liegt oft daran, dass die Ware nur noch ein kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum aufweist, oder dass die Verpackung nicht so 100% ig aussieht – z. B. schief gewickelte Folie, oder dass das Muster oder die Form der Pralinen nicht so schön ist.

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Superlecker – vielen Dank an die Herren Cersovsky!

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Als nächstes werden die Schladerer Pralinés (gefüllt mit Obstbränden der Firma Schladerer aus Staufen, ohne Zuckerkruste!) getestet, wenn dieser 5er Pack Silbernuss vernascht ist.

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Hot Chocolate on a plate – Choco Lava von Dr. Oetker

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Jetzt habe ich noch einmal einen Produkttest – die Choco Lava Backmischung von Dr. Oetker, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte, wurde nun ausprobiert.

Und was soll ich Euch sagen? – Ich bin begeistert. Ganz einfach und mit minimalem Zeitaufwand hat man ein kleines Schokoladenbömbchen auf dem Teller. Man braucht nur ein wenig Fett für die mitgelieferten Papierförmchen, 125 ml Milch, eine Rührmaschine und selbstverständlich einen Backofen.

Und so geht’s:

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Die Förmchen bereitstellen und mit ein wenig Butter einfetten. Den Backofen auf 200 °C vorheizen (Umluft 180 °C). Dann die Backmischung in eine Rührschüssel geben (hier schon das erste AHA – Erlebnis: da sind ja richtige Schokostückchen drin!) und die Milch hinzufügen. Alles mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster, dann 1 Minute auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Förmchen verteilen (jeweils bis zur Hälfte füllen) und auf ein Blech stellen.

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Im unteren Drittel des Backofens genau 13 Minuten backen! Wenn die Choco Lava länger gebacken wird, wird der innere Kern zu fest und man kann die „Lava” vergessen!

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Das Blech mit den Choco Lava Törtchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter 5 Minuten abkühlen lassen, dann direkt auf  Teller stürzen. Das geht wirklich gut, die Törtchen kleben überhaupt nicht in den Förmchen.

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Wer mag, kann Puderzucker darüber sieben, ich habe Schoko-Herzen (Vollmilch und weiße Schokolade) auf den Teller gelegt und ein Dekorherz obendrauf – was dann natürlich von der Spitze her geschmolzen ist.

Der Geschmack erinnert mich an warmen Schokoladenpudding (Gala) – und ich liebe warmen Schokoladenpudding (am besten war immer der Pudding, den man als Kind aus dem Topf schlecken durfte, d. h. natürlich die Reste, die noch im Topf waren…) 😉

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Mmmmh! Eine Tasse Kaffee dazu und ein grauer, trüber  Tag wird plötzlich schön!

Und ich werde es mir jetzt mit einem guten Buch auf dem Sofa gemütlich machen…