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Zum Tag des deutschen Apfels: Apfelkuchen mit Skrädmjöl, Mandeln und Karamell

Apfel Jonagold Heute ist der „Tag des deutschen Apfels”, und zur Feier des Tages gibt es deshalb einen besonderen Apfelkuchen – Grundlage ist das Rezept für den Marbackakaka, den schwedischen Kuchen mit geröstetem Hafermehl, dem Skrädmjöl. Den habe ich etwas anders zubereitet. Die Eier habe ich diesmal getrennt und das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Als Belag habe ich die Apfelsorte Jonagold verwendet, eigentlich kein typisch deutscher Apfel, es handelt sich um eine Kreuzung der Sorten Golden Delicious und Jonathan (USA 1943) und gehört zu den in Mitteleuropa am häufigsten angebauten Sorten. Ich selbst habe in meinem Garten einen Brettacher Apfelbaum (eine alte deutsche Apfelsorte aus dem Schwarzwald), der zweijährig ist und im vergangenen Herbst kaum Äpfel hatte (dafür umso mehr Laub). Im Jahr zuvor hatte dieser Baum so gut Früchte getragen, dass es für 165 Liter Apfelsaft gereicht hat, den ich von einem Obstbauern in unserer Nähe habe pressen lassen. Alte Deutsche Apfelsorten sind z. B. Edelborsdorfer, Gravensteiner und der gelbe Richard.

Äpfel sind gesund – das weiss jedes Kind und nicht umsonst heisst es in dem englischen Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away“ (1913 von Elizabeth Mary Wright) / „Ein Apfel am Tag und dir bleibt der Gang zum Arzt erspart“ .

Der Spruch: “Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread“ (deutsch etwa „Iss einen Apfel vorm Zubettgehen und dein Arzt kann sich seine Brötchen nicht mehr verdienen“) ist noch älter – er tauchte erstmals in einer walisischen Zeitschrift von 1866 auf.

Ein roher, ungeschälter Apfel (ca. 150 g) enthält:

nur 75 Kilokalorien

0,3 g Eiweiß

0,9 g Fett

15,4 g Kohlehydrate

4,5 g Ballaststoffe

2 mg Natrium

216 mg Kalium

11 mg Kalzium

15 mg Phosphor

0,5 mg Eisen

0,05 mg Thiamin

0,03 mg Riboflavin

0,08 mg Pyridoxin

10 mg Vitamin C

ausserdem: Phenylalanin, Magnesium, Jod (in Schale und Gehäuse) Kupfer, Zink, Vitamine B1, B2, B6

Skraedmjoel Apfelkuchen1

Apfelkuchen mit skrädmjöl (geröstetes Hafermehl)

Zutaten für eine Springform 24×24 cm:

200 g Butter 250 ml Zucker (im IKEA Metallmessbecher abgemessen),
3 Eier,
200 g geröstetes Hafermehl (Stöpafors Mühle in Sunne),
1 gehäufter Teelöffel Backpulver,
1-2 Esslöffel Wasser,
3 Tropfen Bittermandelöl

Für den Belag:
500 g Äpfel (hier: Jonagold),
50 g Mandelstifte,
oder Mandelblättchen ein paar Karamellbonbons (z. B. Werthers), grob gehackt

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden (z. B. mit einem Apfelspalter), dann in dünne Scheiben schneiden. Die Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter mit Bittermandelöl unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über die Masse sieben, unterrühren, Wasser dazugeben. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Backform mit Butter fetten, den Teig einfüllen, die Apfelscheiben darauf verteilen, mit Mandeln und gehackten Karamellbonbons bestreuen. In der Mitte des Backofens bei 175 °C (vorgeheizt) etwa 50-55 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

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11. Januar 2013: Apfelkuchen mit Skrädmjöl, Mandelsplittern und Karamell
Skraedmjoel Apfelkuchen2
September 2010: Apfelkuchen mit Skrädmjöl und Mandelblättchen

Nach Belieben mit Schlagsahne servieren.

Skraedmjoel Apfelkuchen5-2

In einem kleinen Apfel
da sieht es niedlich aus:
Es sind darin fünf Stübchen,
grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernlein, schwarz und klein,
die liegen drin und träumen
vom warmen Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.

(der Verfasser des Kinderlied Textes ist unbekannt/Musik von Wolfgang A. Mozart)

Today is the „Day of the German apple „, and to celebrate the day I made a special apple pie – it is based on the recipe for Marbackakaka, a Swedish cake with toasted oatmeal, the Skrädmjöl . I modified this recipe slighty – this time I have separated the eggs and whipped the egg whites. The topping consists of apples (I used Jonagold, not really a typically German apple, it is a crossing of the varieties Golden Delicious and Jonathan (USA 1943) and is one of the most commonly grown varieties in Central Europe. In my garden I have a Brettnacher apple tree (an old apple variety from the German Black Forest), which is bi-annual, i. e. every other year I have loads of apples. Last fall I had hardly any apples (but lots of leaves) . The year before this tree had borne fruit so well that it was enough for 165 litres of apple juice, which I have had made from a fruit grower in our area.

Old German apple varieties are eg Edelborsdorfer , Gravenstein and the yellow Richard . Apples are healthy – every child knows that, and not for nothing there is the English proverb, saying: “ An apple a day keeps the doctor away“ (1913 by Elizabeth Mary Wright ) The saying : „Eat an apple on going to bed , and you’ll keep the doctor from earning his bread“ is even older – it first appeared in a Welsh magazine of 1866.

A raw , unpeeled apple (150 g) contains :

only 75 kilocalories, 0.3 g protein,  0.9 g fat,  15.4 g of carbohydrates,  4.5 g fiber,  2 mg sodium,  216 mg of potassium,  11 mg calcium,  15 mg of phosphorus, 0.5 mg of iron,  0.05 mg thiamine,  0.03 mg of riboflavin,  0.08 mg of pyridoxine,  10 mg of vitamin C,  also : Phenylalanine , magnesium, iodine ( in peel and core ) copper, zinc, vitamins B1 , B2, B6

Skraedmjoel Apfelkuchen4

Apple Cake with Swedish Skrädmjöl (roasted oatmeal flour) Ingredients for a springform pan 24×24 cm:

200 g of butter , 250 ml sugar , 3 eggs , 200 g toasted oatmeal (Stöpafors mill in Sunne ) , 1 heaped teaspoon of baking powder ,  1-2 tablespoons water ,  3 drops of bitter almond oil

For the topping : 500 g apples ( here: Jonagold ) ,  50 g cut almonds or almond slivers , a few caramels (eg Werther’s candy), coarsely chopped

Peel the apples , remove the core , cut into wedges (eg with an apple splitter ) , then cut into thin slices. Separate the eggs , beat the egg whites until stiff and set aside. Beat egg yolks and sugar until light and fluffy, then stir in the softened butter together with oil of bitter almonds . Mix the flour with the baking powder and sift onto the mass, stir , add water . Then carefully fold in the egg whites . Grease the baking pan with butter , fill in the dough , spread the apple slices on top , sprinkle with almonds and chopped caramels . Bake on the middle rack of the oven at 175 ° C ( 347 °F , preheated ) for 50-55 minutes. Remove from the oven, let cool and remove from the mould. Serve with whipped cream to taste.

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Kühlend: Mango-Lassi

Mango Lassi1

Dieser indische Drink ist eigentlich schon eine kleine Mahlzeit – mit Mango, Joghurt, ein wenig Zucker und Limettensaft. Gekühlt herrlich erfrischend und bei Hitze nicht belastend und ausserdem noch gesund. Mittags vitaminhaltige Flüssignahrung und abends, wenn es kühler wird, wird gegrillt…

Eine reife Mango zu bekommen, ist heutzutage nicht mehr so schwierig, sie sind meist vorgereift. Früher bekam man oft harte, noch nicht reife Mangos angeboten. Die richtige Reife haben die  Früchte, wenn sie angenehm duften und auf sanften Daumendruck leicht nachgeben. Unbedingt die Stielansätze anschauen. Ist der Ansatz dort schon braun, sollte man sie nicht kaufen.

Mango-Lassi

für 4 Personen

800 g Mango-Fruchtfleisch (3-4 reife Früchte)
500 g milder Joghurt mit 3,5% Fett, z. B. von Schwarzwaldmilch
2 Esslöffel Limettensaft
4 Esslöffel Zucker
4 Zitronenmelisse-Blättchen

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern ablösen, dabei den Saft auffangen. Mango-Fruchtfleisch, Joghurt und Zucker mit dem Stabmixer oder im Blender fein pürieren. Mit Limettensaft abschmecken. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In Gläser füllen und mit Zitronenmelisse dekorieren.
Mango Lassi2

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Pasta mit Wildkräutern aus dem Garten

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Die Kapitulation im Garten – das Unkraut wird geduldet und einfach aufgegessen!
Taglierini mit Wildkräutersauce

Neulich wieder beim Unkraut ausrupfen: Unmengen von Giersch. Überall im Vorgarten breitet sich das Zeug aus. Im Herbst hatte ich schonmal eine Razzia auf das wuchernde Kraut gemacht, zeitig im Frühjahr alles, was schon sichtbar war ausgerauft, die Erde aufgehackt, Wurzeln entfernt, und, und, und. Neben dem Giersch kommt die treue Seele Brennessel auch wieder mit kräftigem Wuchs zum Vorschein. Also habe ich sämtliche Kräuterbücher gewälzt, die ich besitze und im Internet nachgeforscht, um herauszufinden was man gegen diese Invasion tun könnte.
Rein gar nichts – ausser fast das gesamte Erdreich abzutragen um dann immer noch nicht sicher vor dem kriechenden Unkrautmonster Giersch zu sein.

Pasta Wildkräuter7
Giersch

Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden und erinnert in Geruch und Geschmack an Spinat und ein wenig an Petersilie. Er enthält viel Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen. Er soll gegen Rheuma, Gicht und Arthritis, außerdem krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Im Mittelalter, aber auch in neuerer Zeit wurde Giersch sowohl als Gemüse wie auch als Heilpflanze eigens angebaut. Mittelalterliche Quellen belegen, dass er in Kloster- und Bauerngärten eine „natürliche“ Nutzpflanze war. Da Giersch im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsearten über eine lange Zeit im Jahr zur Verfügung steht und nur geringe Ansprüche an Boden, Wasser und Lichtversorgung stellt, sicherte er z. B. während der Weltkriege vielen Menschen die Vitaminzufuhr. Beim Sammeln ist darauf zu achten, eine Verwechslung mit ungenießbaren und sogar giftigen Arten von Doldenblütlern zu vermeiden (beispielsweise Gefleckter Schierling oder Breitblättriger Merk).

Quelle: Wikipedia

Den Giersch kann man an zwei Merkmalen erkennen: am dreigliedrigen Blatt und am Querschnitt des Stängels, der dreieckig ist.

Dann die Erleuchtung und Einsicht zur Kapitulation: irgendwo habe gelesen, dass in Großbritannien der Giersch zusammen mit Rosen absichtlich (!!!) angepflanzt wird, weil die Dolden des Giersch so hübsch dazu aussehen würden… und dann noch den Vermerk, dass Giersch früher an manchen Königshäusern sogar als Delikatesse galt. Ganz wild sollen die Leute damals drauf gewesen sein.
Eigentlich gar nicht so dumm. Denn manch ein lästiges Unkraut des Frühlings erweist sich als vitamin- und mineralstoffreiches und deshalb wertvolles Nahrungsmittel. Früher wusste man noch, dass die Natur fast zu jeder Jahreszeit das richtige für den menschlichen Körper bereithält.

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Die gesammelten Kräuter aus meinem Garten: Bärlauch (mit Absicht in meinen Garten gepflanzt, Brennesseln und Giersch, die ich eigentlich loshaben wollte – bis auf die Gänseblümchen, die sind bei mir sehr willkommen).

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Aber nun zu dem Rezept, welches ich draufhin gefunden – und ein wenig nach meinem Geschmack angepasst habe.

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Brennessel Blatt

Die Brennesseln habe ich mit Einweghandschuhen geerntet. Man verwendet die jungen Blätter der Brennessel. Ein kleiner Trick, damit die Brennesseln nicht mehr auf der Haut brennnen: Küchenkrepp auf die Arbeitsfläche legen, die Brennesseln darauf legen und mit einem Wellholz darüberrollen, bis sie platt sind. Das zerstört die Häärchen auf der Pflanze.

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Und kleingeschnitten sehen Brennesseln auf einmal ganz harmos aus …

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Mit von der Partie: Bärlauch (links) – deutlich erkennbar am Knoblauchgeruch.

Bärlauch wird beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein.

Quelle: Wikipedia

Das mit der Verwechslung kann mir also schonmal nicht passieren. Den Bärlauch habe ich an einer Stelle gepflanzt, wo keine Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen sind. Es gibt zwar reichlich wilden Bärlauch in unserer Gegend, aber wenn er in meinem Garten so wunderbar gedeiht, kann ich mir den Weg in den Wald sparen.

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Taglierini mit Wildkräutern

3 – 4 Handvoll junge Wildkräuter (Giersch, Brennesseln, Bärlauch) – Vogelmiere würde auch passen
Gänseblümchen-Blüten als essbare Deko

1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Esslöffel Olivenöl
1 Becher Sahne
Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
Salz
Taglierini (dünne Bandnudelnester) oder Spaghetti nach Belieben
2-3 Esslöffel frisch geriebener Pecorino Käse (oder Parmesan)

Die Wildkräuter mit einem Messer oder einem Wiegemesser sehr klein schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Röllchen schneiden.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Frühlingszwiebeln darin andünsten. Die Wildkräuter hinzufügen (vom Bärlauch ein wenig zurückbehalten, zum Aufstreuen).
Die Zitronenschale abreiben, oder einen Zestenreißer verwenden).

Die Sahne angießen, die Zitronenschale und etwas Salz hinzufügen und ca. 8 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit einen Esslöffel Pecorino untermischen.

Währendessen die Teigwaren nach Packungsanleitung zubereiten. Man rechnet etwa 150 g Teigwaren pro Person.

Die Teigwaren abschütten, abtropfen lassen. Mit der Sauce in tiefen Tellern anrichten, restlichen Bärlauch und etwas Pecorino aufstreuen, mit Blüten des Gänseblümchens garnieren.

Pasta Wildkräuter1

So lass‘ ich mir die Unkräuter schmecken…

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Fruchtcocktail

Fruchtcocktail3

Ein richtiger Vitaminstoß ist dieser Fruchtcocktail. Ganz frisch gemacht, dazu ein Keks aus Venedig/Burano. Was drin ist??? Apfel Royal Gala, Kiwi, Blutorange und Ananas aus der Dose (den Saft mit verwenden!) – alles in kleine Stücke geschnitten. Den Apfel waschen und nicht schälen! In der Schale steceken die meisten Vitamine.

Nach Belieben kann man den Fruchtsalat mit Ahornsirup süßen. So einfach und sooo gut! Wäre auch eine feine Idee für das Osterbrunch. Man kann statt der Martini-Gläser auch Sektkelche verwenden. Statt der Ananas kann man auch halbierte, kernlose Trauben untermischen. Das sieht vor allem schön aus, wenn man rote und weiße Trauben gemischt nimmt.

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Natürlich kann man auch frische Ananas verwenden, dann sollte man aber keine Milchprodukte dazu essen, also nicht mit Joghurt oder Milch (z. B. im Müsli) mischen. Die Enzyme der Ananas sind bekanntlich gut für die Verdauung von Eiweiß, das bedeutet, dass die Enzyme das Eiweiss spalten. Passiert das nur im Magen, ist das meist auch gewünscht – aber auf der Zunge schmeckt dieser Prozess dann dann bitter…

Den Keks weglassen und es ist ein veganes Dessert!

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Rote Bete Suppe mit Blutorange und Heringsröllchen

Rote Bete Suppe9

Diese Suppe passt hervorragend in die Fastenzeit. Sie ist voller Mineralstoffe, sättigend, hat pro Portion unter 500 Kalorien und nebenbei ist sie auch noch oberlecker!

Das intensivrote Wurzelgemüse ist reich an Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. Um die Vitalstoffbilanz abzurunden, wird zum Schluss mit frisch gepresstem Blutorangensaft abgeschmeckt und mit ein wenig Crème fraîche verfeinert. Als Einlage gibt es feurige Heringsröllchen – mit Chili gefüllt (aus dem Kühlregal – Lysell). Das Auge isst auch mit – die Farbe Rot wirkt anregend und wärmend und das Süppchen ist auch ganz schnell gemacht.

Rote Bete Suppe7

Rote Betesuppe mit Blutorange und Heringsröllchen

(Für zwei Personen)

1 Zwiebel
250 g vorgegarte, vakuumierte Rote Bete
1/2 Bund Dill (oder etwas gehackter, tiefgekühlter Dill)
2 Esslöffel Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
100 ml frisch gepresster Blutorangensaft
Salz, Pfeffer
200 g Heringsröllchen mit Chili, aus der Konserve (Lysell)
2 Esslöffel Crème fraîche
(Pro Portion: ca. 468 kcal)

Zwiebel schälen, in Würfel schneiden. Die Rote Bete grob würfeln. Frischen Dill fein hacken.

Rote Bete Suppe1

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel- und Rote Bete-Würfel 5 Minuten darin andünsten. Die Gemüsebrühe angießen und ca. 8 Minuten kochen lassen.

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Einen Esslöffel Crème fraîche in der Suppe verrühren. Den Topf vom Herd nehmen. Mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Blutorangensaft abschmecken. Etwas von dem gehackten Dill einrühren.

Rote Bete Suppe5

Die Suppe in Suppenteller füllen, je einen Klecks Crème fraîche in die Mitte geben, die Heringsröllchen dazulegen und mit Dill bestreuen.

Rote Bete Suppe4

Rote Bete Suppe3

Mmmmh, da geht die Sonne auf (und tatsächlich hatten wir heute einen wunderschönen, sonnigen Wintertag).

Wer keine Heringsröllchen mag, kann mal diese Rote Bete – Suppe mit Wasabi-Lachs-Kokosröllchen ausprobieren – die braucht allerdings ein wenig mehr Zeit.

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Paprika-Quiche

Paprika ist gesund – Die Schoten enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe:

Vitamine in Paprika

Paprika besitzt einen Vitamin C Gehalt von etwa dreimal so viel wie Zitronen. Vitamin C ist wichtig für das Immunsystem des Körpers.
Paprika ist ebenfalls reich an Vitamin A, welches die Sehkraft stärkt, die Schleimhäute gesund hält und die Blutbildung fördert.
Paprika besitzt außerdem Vitamin E, wichtig für die Außenhaut der Zellen und Folsäure, welche die Zellenerneuerung fördert und Arteriosklerose vorbeugt.

Weitere gesunde Inhaltsstoffe der Paprika

Sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Neutralisierung der freien Radikalen beitragen und damit den Körper vor Krebs und vorzeitiger Alterung schützen.
Die Pflanzenfarbstoffe Flavonoid und Carotinoid neutralisieren krebserregende Substanzen wie Nitrit und Nitrosamin.

Und da jetzt die pikanten Kuchen, Quiches und Tartes bei herbstlichem Wetter wieder Saison haben, gibt es heute eine Paprika Quiche auf einem knusprigem Teig mit Fromage blanc (20%) oder Magerquark (20%), d. h. ein Quark-Blätterteig. Ich koche und backe lieber mit Fromage blanc, als mit Quark. Der französische Fromage blanc ist aufgeschlagen und dadurch lockerer und cremiger, als der deutsche Magerquark.
Paprika-Quiche
Für den Quiche-/Kuchenteig (dieser kann auch für Apéro Gebäck oder als Boden für süsse Beläge verwendet werden):
150 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 Teelöffel Salz
150 g Fromage blanc 20 % (oder Magerquark)
4 Paprikaschoten (2 rote, 1 gelbe, 1 grüne)
3 Eier
100 g geriebener Scamorza-Käse
1 Becher Sahne (200 g)
Salz, Pfeffer, nach Belieben etwas Knoblauch
Semmelbrösel
Der Teig für den Boden:
Das Mehl in eine Schüssel sieben.
Salz dazugeben und untermischen.
In das Mehl eine Vertiefung machen, und Fromage blanc hineingeben. Die Butter in kleinen Würfeln ringsum auf den Rand geben.
Mit einem Suppenlöffel zu einem Teig verarbeiten, bis er zart und geschmeidig ist. Ca. 3 Stunden kühl stellen.
Der Belag:
Paprika waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
Den Teig auf etwas großer als die Größe der Form ausrollen. Die Form mit Butter ausstreichen. Den Teig in die Form legen und einen ca. 2 cm hohen Rand formen.
Den Teig mit Semmelbrösel bestreuen, dann die Paprikastreifen darauf verteilen.
Mit dem geriebenen Scamorza-Käse bestreuen.
Die Eier mit einer Gabel verquirlen, die Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer und nach Belieben etwas Knoblauchgranulat oder frischem Knoblauch würzen.
Denn Eierguss auf dem Kuchen verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 40 – 45 Minuten backen, bis die Quiche braun ist.
Etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und warm servieren.

Dazu passt ein Glas Gutedel.
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Erdbeer-Himbeer-Blutorange Smoothie

Es gibt schon wieder Badische Erdbeeren und in meiner Obstschale lagen noch ein paar Blutorangen. Ich gebe zu, die Orangenschale war schon recht dünn, aber der Saft, den ich daraus gepresst habe, war noch wunderbar. Im Tiefkühlschrank waren noch Himbeeren (Ernte Juni 2011) und Sprudelwasser ist sowieso immer im Haus.

Für 2 Portionen braucht man:

250 ml Blutorangensaft
100 g Erdbeeren
100 g Himbeeren (TK oder frische)
50 ml Sprudelwasser
kurze Strohhalme zum Servieren
Minzeblättchen für die Deko

Blutorangensaft, Erdbeeren, Himbeeren, und Wasser in den Mixer geben und glatt pürieren.
Wer keine Kerne im Smoothie haben möchte, gießt das Ganze durch ein feines Sieb.

In Gläser füllen, mit Minze und einer Erdbeere garnieren und sofort servieren.

Wunderbar erfrischend – das war heute auch nötig, bei Temperaturen um die 30 °C!

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Vitalstoffe: Papaya, Gurke und Fetakäse

Es gibt wieder Papayas – das erinnert mich an Teneriffa. Dort sind die Papayas nämlich riesig und haben eine wunderbar dunkelorange Farbe. Ausserdem haben sie nicht so viele Kerne, wie die, die es bei uns gibt.

Das ist die Papaya aus dem heimischen Supermarkt.

Zum Vergleich Papaya auf Teneriffa – mit (Bio)-Zitronen,
direkt vom Baum
und einer typisch kleinen, sehr aromatischen Teneriffa-Banane

Bananenstaude auf Teneriffa

Nun wieder zum Salat:

Die Papaya halbieren, die schwarzen Kerne entfernen und mit einem Melonenausstecher Kugeln formen oder schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Gurke schälen, halbieren, ebenfalls die Kerne und wässrige Teile entfernen und in Würfel schneiden.
Den Fetakäse (aus Ziegen- und Schafsmilch) ebenfalls in Würfel schneiden. Auf einer Platte anrichten. Mit etwas Cayennepfeffer oder Chilipulver würzen (Salz ist nicht notwendig, der Käse ist salzig genug). Nach Belieben mit etwas Rotweinessig oder Zitronensaft und wenig Olivenöl beträufeln.
Dazu passt knuspriges Weißbrot.