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Samstagseintopf: Orientalische Linsensuppe – vegan oder vegetarisch (mit Bärlauchquark)


Brrrr, ist das nochmal kalt geworden! Der April zeigt wieder einmal, dass er macht, was er will.
Wie etwa vergangene Woche am Donnerstagabend, als sich nach Schneefall eine Wolkenlücke gebildet hatte und unser Hausberg, der Blauen im Osten von der untergehenden Sonne in goldfarben bis orange erstrahlte.
Was für ein Naturschauspiel. Zu dieser Zeit war die Markgräflerin gerade beim Nordic Walking und hat schnell ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht.


Der Blauen mit Schneehaube im Sonnenuntergang am 4. April 2019


Derzeit herrscht ein ständiges auf- und ab der Temperaturen. Das verlangt nach einem wärmenden Süppchen, das man wahlweise vegan zubereiten oder mit Bärlauchquark zum vegetarischen Samstagseintopf umwandeln kann. Mit dabei ist auf jeden Fall frischer Bärlauch – bei der veganen Basissuppe einfach oben aufgestreut.



Orientalische Linsensuppe


Zutaten
(Für 4 Portionen)
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 400 g Möhren
• 150 g gelbe oder rote Linsen
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 1 Teelöffel gemahlener Koriander
• 1 Teelöffel Paprikapulver, rosenscharf
• ½ Teelöffel gemahlener Piment
• ½ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
• ¼ Teelöffel Cayennepfeffer
• 1 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 1 Lorbeerblatt
• Salz
• 200 g junger Blattspinat
• 1 Bund Petersilie
• 1-2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung
Zwiebeln, Knoblauch und Möhren schälen und würfeln.

In einem großen Topf Rapsöl erhitzen, dann das Gemüse zusammen mit den Linsen darin andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Die Gewürze darüber streuen, kurz anschwitzen und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen.
Das Lorbeerblatt dazugeben, die Suppe salzen und aufkochen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit den Spinat putzen und waschen, dann in reichlich kochendes Salzwasser geben. Nach 2-3 Minuten, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Gut abtropfen lassen, ausdrücken.
Die Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen und grob hacken.

Das Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen und eine Schöpfkelle vom Gemüse abnehmen, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Die übrige Suppe im Topf pürieren und mit Zitronensaft würzen.
Dann das beiseitegestellte Gemüse zusammen mit der gehackten Petersilie und dem Spinat zur Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Oriental lentil soup


Ingredients
(For 4 portions)
2 onions
2 cloves of garlic
400 g carrots
150 g yellow or red lentils
2 tablespoons rapeseed oil
1 teaspoon ground coriander
1 teaspoon hot paprika powder
½ teaspoon ground allspice
½ teaspoon ground cumin
¼ teaspoon cayenne pepper
1 litre organic vegetable stock
1 bay leaf
salt
200 g baby leaf spinach
1 bunch parsley
1-2 tablespoons
lemon juice

 

Preparation
Peel onions, garlic and carrots and chop.

Heat rapeseed oil in a large saucepan, then sauté the vegetables together with the lentils until the onions are glassy.
Sprinkle the spices on top, sauté briefly and deglaze with hot vegetable stock. Add the bay leaf, salt the soup and bring to the boil.
Let simmer for about 20 minutes until the vegetables are soft.

In the meantime, clean and wash the spinach, then add to plenty of boiling salted water. After 2-3 minutes, drain and rinse with cold water.
Drain well, squeeze out. Pluck the parsley leaves from the stems and chop coarsely.

Remove the bay leaf from the soup and take out a ladleful of the vegetables, place in a bowl and set aside. Puree the rest of the soup in the pot and season with lemon juice:
Then add the vegetables, chopped parsley and spinach to the soup and season with salt and pepper.


 

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Linguine alla Fornaia – Pasta nach Art der Bäckerin


In der heutigen Feierabendküche habe ich ein schnelles, einfaches Rezept mit Pasta und Walnüssen für euch.
Man kann damit prima trockene Brotreste verwerten, denn am besten schmeckt die Pasta mit frisch geriebenen Semmelbröseln.
Einfach das trockene Brot in der Küchenmaschine raspeln.
Es stammt aus der Toskana und wenn man Nudeln ohne Eier verwendet, das heisst nur aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz, ist es sogar vegan.
Wer mag, kann die Pasta mit etwas Parmesankäse bestreuen.



Linguine alla Fornaia


Zutaten
(Für 4-6 Portionen)

• 150 g Walnusskerne, gehackt
• 3 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
• 120 ml natives Olivenöl extra
• 100 g Semmelbrösel
• Salz
• 450 g Linguine (oder Spaghetti)
• 1 Esslöffel gehackte glatte Petersilie

Zubereitung
60 ml Olivenöl in einer schweren Pfanne bei niedriger Temperatur erhitzen.
Gehackte Walnusskerne, Knoblauch und Semmelbrösel dazugeben und andünsten, bis der Knoblauch goldgelb ist. Mit Salz würzen.
Währenddessen in einem großen Topf mindestens 6 Liter gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Linguine hinzufügen und kochen, bis sie al dente sind. Abgießen und in eine vorgewärmte Servierschüssel füllen. Die verbliebenen 60 ml Ölivenöl sowie die Walnuss-Knoblauch-Mischung auf die Pasta geben und alles gründlich unterheben. Mit der gehackten Petersilie bestreuen und sofort servieren.



Linguine alla Fornaia


Ingredients
(For 4-6 servings)

150 g walnut kernels, chopped
3 garlic cloves, peeled and finely chopped
120 ml extra virgin olive oil
100 g breadcrumbs
Salt
450 g linguine (or spaghetti)
1 tablespoon chopped smooth parsley

Instructions
Heat 60 ml of olive oil in a heavy pan at low temperature.
Add the chopped walnuts, garlic and breadcrumbs and sauté until the garlic is golden. Season with salt.
Meanwhile, in a large pot, bring at least 6 litres of salted water to a boil. Add the linguine and cook until are al dente. Drain and fill in a preheated serving bowl. Add the remaining 60 ml of olive oil and the walnut-garlic mixture to the pasta and fold in well. Garnish with the chopped parsley and serve immediately.

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Samstagseintopf: Rosenkohlsuppe mit Bratwurst

Rosenkohleintopf 1


Und nun ist der Winter doch im Markgräflerland angekommen! Es schneit in dicken Flocken und ein wenig davon bleibt sogar liegen.

Es ist auch wieder mal Samstag. Zeit für einen wärmenden Samstagseintopf! Ihr habt ihn an dieser Stelle bestimmt schon vermisst.

Diesmal habe ich Wintergemüse satt für euch – mit Rosenkohl, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln – und auch ein klein wenig Frühling ist mit dabei, in Form von ersten Frühlingszwiebelchen.
Die Bratwurst ohne Pelle ist wieder mal vom Metzger unseres Vertrauens. Wer die Suppe gerne vegetarisch oder vegan mag, lässt einfach die Bratwurst weg.


Rosenkohleintopf 3


Rosenkohlsuppe mit Bratwurst


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1.5 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 4 frische Bratwürste ohne Pelle, ca. 400 g
• 750 g Blumenkohl
• 300 g Rosenkohl
• 200 g Bio-Möhren
• 300 g Bio-Kartoffeln
• 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln
• 2 Esslöffel Rapsöl
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung
Die Brühe in einem Topf aufkochen und vom Herd nehmen. Die Bratwurstmasse in dicke, mundgerechte Stücke schneiden, in die heiße Brühe geben und auf dem ausgeschalteten Herd gar ziehen lassen.
In der Zwischenzeit vom Blumenkohl die Blätter entfernen und den Strunk abschneiden.
Den Blumenkohl in Röschen schneiden, abspülen und abtropfen lassen.

Den Rosenkohl putzen, waschen, die Strünke kreuzweise einschneiden.
Möhren und Kartoffeln schälen, abspülen, abtropfen lassen und in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden.
Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und abtropfen lassen. Das dunkle Grün etwa 5 cm breit abschneiden und beiseitelegen. Den Rest in etwa 1 cm breite Stücke schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse darin 4−5 Minuten andünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Brühe mit den Fleischklößchen dazugießen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Das beiseitegelegte Grün der Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden.
Den Eintopf mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen und servieren.


Rosenkohleintopf 2


Brussels sprouts soup with sausage meatballs

Ingredients
(for 4 people)

1.5 litres organic vegetable broth
4 fresh sausages without skin, about 400 g
750 g cauliflower
300 g Brussels sprouts
200 g organic carrots
300 g organic potatoes
 1 small bunch of spring onions
2 tablespoons canola oil
Salt
freshly ground black pepper
freshly grated nutmeg

Preparation
In a saucepan, bring the broth to a boil, then remove from heat. Cut the sausages into thick, bite-sized pieces, place in the hot broth and let stand with the stove turned off.
In the meantime, remove the leaves from the cauliflower  and cut off the stalk.
Divide into florets, rinse and drain.

Clean the brussels sprouts, wash, cut the stalks crosswise.
Peel carrots and potatoes, rinse, drain and cut into 1.5 cm thick cubes.
Rinse the spring onions and drain. Cut off about 5 cm of the dark green bits and set aside. Cut the rest in about 1 cm sized pieces.

In a large pot, heat 2 tablespoons canola oil and sauté the prepared vegetables in it for 4-5 minutes. Season with salt and pepper.
Pour broth together with the meatballs, bring to a boil. Then reduce the heat, cover with a lid and and let simmer for about 15 minutes over medium heat.

Before serving, season the soup with salt, pepper and nutmeg.
Cut the leftover green bits of the spring onions into fine strips.
To serve, sprinkle the stew with spring onion rings.

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Goodie-Paket von GEFRO „Balance”: Kohlenhydratbewusst – ballaststoffreich – glutenfrei – lactosefrei – vegan

Gefro 1


In der Tat war es in den vergangenen Tagen ziemlich ruhig hier im Blog.
Das heißt nicht etwa, dass mir nun die Ideen ausgegangen sind und ich keine Lust mehr habe, etwas zu bloggen.
Im Gegenteil – ich habe noch einige Rezepte in der Pipeline für euch, aber nächste Woche am Sonntag ist ja schon der 1. Advent.
Und wer beim Kaffeekränzchen oder gemütlichen Stunden an einem regnerisch-kühlen Nachmittag nicht ohne Adventsgebäck dastehen möchte, sollte spätestens jetzt mit dem Backen anfangen.
Da hat man meist wenig Zeit, zwischendurch und nebenbei großartig zu zu kochen.

Vor ein paar Wochen hatte ich eine Mail vom den Organisatoren der Food-Blog Days im Postfach.
Für Interessierte gäbe es ein Goodie-Paket von GEFRO, vollgepackt mit feinen Zutaten der neuen GEFRO-Balance Produktlinie.

GEFRO? Ja, die kenne ich. Und früher, als die Markgräflerin noch in einer 37 Quadratmeter kleinen Kellerwohnung mit wenig Stauraum und kleiner Küchenzeile zu Hause war, standen die Trockenprodukte – von Gemüsebrühe über Tomaten-/Suppe bzw. Soße bis zu Soßenpulver auch schon im Küchenschrank.
Also, wieso sollte ich es nicht wieder einmal damit versuchen? Und so bestellte ich mein GEFRO-Goodie-Paket.
Wenige Tage später kam es an. Ein riesiges Paket – damit hatte ich nicht gerechnet….


Gefro Testpaket
Gefro Testpaket

5 große Dosen à 350 g für etliche Liter Soße und Suppe: Helle Soße, Tomatensoße & Suppe, Dunkle Soße, Salat Dressing Amore Pomodore, Salat Dressing Gartenkräuter, Klare Gemüsebrühe Querbeet und noch eine Packung mit drei verschiedenen Sorten Suppen-Pause.
Die „Suppen-Pause Gemüselust” habe ich dann als erste ausprobiert. Noch ein paar frische Karotten-Juliennes mit in die Tasse, mit kochendem Wasser übergießen, gründlich umrühren, eine Minute ziehen lassen, nochmals umrühren – fertig.
Ich habe noch frische, gehackte glatte Petersilie aufgestreut.

Ideal für die Mittagspause im Büro, oder wenn man abends nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt.
Die übrigen Produkte habe ich noch nicht getestet – aber ich lasse mir bestimmt noch das eine oder andere Rezept dafür einfallen!
Dazu gab es Prospekte mit ausführlichen Informationen über GEFRO Balance.
Vielen herzlichen Dank an GEFRO.

Bei GEFRO Balance dreht sich alles um die kohlenhydratbewusste Ernährung.
Statt „schneller“ Zuckerarten, wie Haushaltszucker, wird bei den GEFRO Balance Produkten die natürliche Isomaltulose aus Rübenzucker eingesetzt. Sie lässt den Blutzuckerspiegel (Insulin) langsamer steigen und fallen. Außerdem werden weder Mehl noch Stärke darin verwendet. (Unter den Zutaten habe ich auch Konjakwurzel, Grünteepulver und Inulin aus der Zichorie entdeckt.)

So entsteht ein ausgeglichenes und unbeschwertes Körpergefühl mit weniger Heißhungerattacken – und mehr Energie = Balance!
Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich auf der Seite von GEFRO informieren. www.GEFRO-Balance.de 


Gefro 3

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Samstagseintopf: Chili con Dinkel (zufällig vegan)

Dinkel Chili 3
Vegetarisches Chili – zufällig vegan

O. k. ich gebe es zu – ich habe doch zwei Töpfe dafür gebraucht, aber zum Schluss war dann zumindest alles in einem Topf.

Neulich gab es mal wieder Dinkelreis und als ich aus dem übrigem Reis und Resten von einer Tomatensauce mit frischem Gemüse ein schnelles Abendessen gemacht hatte, kam mir die Idee:
„Das sieht eigentlich aus, wie Chili con Carne und hat richtig gut geschmeckt” – wieso sollte man nicht absichtlich ein vegetarisches Chili daraus machen?
Und als meine Freundin Zoë – die kein Fleisch mag – zu Besuch war, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und wirklich ein leckeres und feuriges Chili gekocht, nur eben ohne Fleisch.


Dinkel Chili 6


  Chili con Dinkel


Zuerst den Dinkelreis aufsetzen:

Dinkelreis

1 Tasse Dinkelreis
2 Tassen gesalzenes Wasser oder Bio-Gemüsebrühe

Den Dinkelreis in einen Topf mit zwei Tassen gesalzenem Wasser oder Gemüsebrühe geben, aufkochen, dann die Hitze reduzieren und etwa 15 – 20 Minuten quellen lassen, bis kaum mehr Flüssigkeit im Topf ist.


In der Zwischenzeit das Gemüse zubereiten:

• 1 Zwiebel
• 2-3 Knoblauchzehen
• je eine rote, gelbe und grüne Paprikaschote
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 2 Esslöffel Tomatenmark
• 1 Dose geschälte, gehackte Tomaten
• 1 kleine Dose Maiskörner
• 1 Dose rote Kidneybohnen
• Mexikanische Gewürzmischung
• frisch gemahlener Kreuzkümmel
• Salz, Pfeffer
• Cayennepfeffer oder Piment d’Espelette


Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Die Paprikaschoten waschen, Stiele, Kerne und Seitenwände entfernen. Die Paprika in Würfel schneiden.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch sanft darin andünsten. Tomatenmark dazugeben und anrösten. Die Paprikastücke hinzufügen und einige Minuten mitdünsten.
Dann die Tomaten dazugeben.
Maiskörner und Kidneybohnen durch ein Sieb abgießen und ebenfalls hinzufügen. Einige Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich, aber noch bißfest sind.
Nach Geschmack von der mexikanischen Gewürzmischung und etwas frisch gemahlenem Kreuzkümmel dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zum Schluss den Dinkelreis dazugeben und mit Cayennepfeffer oder Piment d’Espelette nachschärfen.

Bei Bedarf etwas Wasser angießen.



This is a Saturday’s Stew without any meat! Spelt, a little olive oil, vegetables and spices – that’s it.
And it’s so delicious. A vegetarian dish which is coincidentally vegan.


Dinkel Chili 5


 Chili con Spelt


First, prepare the spelt grains:

Spelt rice

1 cup spelled rice
2 cups of salted water or organic vegetable broth

Put the spelled rice in a pot together with two cups of salted water or vegetable broth, bring to a boil, then reduce the heat and let swell for about 15 – 20 minutes until no more liquid is in the pot.

Meanwhile, prepare the vegetables:

1 onion
2-3 cloves of garlic
One red, one yellow and one green pepper
2 tablespoons olive oil
2 tablespoons tomato paste
1 tin of peeled, chopped tomatoes
1 small tin of maize/corn grains
1 tin of red kidney beans
Mexican spice mix
Freshly ground cumin
Salt and pepper
Cayenne Pepper or Piment d’Espelette

Peel onion and garlic cloves and finely chop.

Wash the peppers, remove stems, seeds and sidewalls. Cut the pepper into cubes.

Heat the olive oil in a saucepan, gently sauté onion and garlic in it. Add  the tomato paste and fry, then add the peppers and cook for a few minutes.
After that, stir in the tomatoes.

Drain the maize/corn grains and kidney beans through a colander and also add. Simmer for a few minutes until the pieces of peppers are soft but still al dente.
Season with Mexican spice mix, a little freshly ground cumin, salt and pepper.
Finally, add the spelled rice and some cayenne pepper or Piment d’Espelette as to adjust to your desired spicyness.

Pour a little water if necessary.

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Grünkohl / Federkohl: Pasta mit Pesto (zufällig vegan)

Gruenkohl 3
Nein, keine Angst! Die Markgräflerin wird nicht plötzlich zur Veganerin.
Mir ist erst später aufgefallen, dass weder im Grünkohlpesto noch in der Pasta irgendwelchen tierischen Erzeugnisse sind – kein Käse, kein Ei (vorausgesetzt man verwendet wirklich nur die original italienische Pasta mit Hartweizengrieß, Wasser und Salz). Und man vermisst nichts.

Das Rezept für das Pesto stammt aus Italien. In der Toskana hat das Kochen mit Kohl eine lange Tradition. Das Pesto wird dort gerne mit Pasta gegessen oder es werden Gemüsesuppen (Minestrone) damit verfeinert oder man bestreicht geröstete Brotscheiben damit (Crostini). Normalerweise besteht es nur aus Grünkohl, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Ich habe dann doch noch eine Markgräfler Variante daraus gemacht, und eine Handvoll geröstete Walnusskerne hinzugefügt. Ein Träumchen….
Man kann das Pesto übrigens auch mit anderen Kohlsorten zubereiten: Weiß-, Rot-, Schwarz- oder Wirsingkohl sind ebenso geeignet.

Gruenkohl 1
500 g Grünkohl reichen für etwa zwei Marmeladengläser Pesto. Das Pesto hält sich mit etwas Olivenöl bedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt etwa 1 Woche.

Gruenkohl 4

 Grünkohl-Pesto

500 g Grünkohl (Federkohl)
4 Knoblauchzehen
ca. 150 ml Olivenöl
Meersalz
eine Handvoll Walnusskerne, in der Pfanne geröstet

Den Grünkohl waschen, abtropfen lassen und die harten Strunkteile entfernen. Die Grünkohlblätter in kochendes, gesalzenes Wasser geben und 15 Minuten weich kochen.
Herausnehmen, in ein Sieb geben und gut ausdrücken.
Knoblauchzehen schälen und zusammen mit den gerösteten Walnusskernen, etwas Salz, Olivenöl und Grünkohl im Mixer pürieren.
In Marmeladengläser mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss füllen, mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken und verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Gruenkohl 5-3

Gruenkohl 6Pasta mit Grünkohl-Pesto und gerösteten Walnüssen

Pasta nach Packungsanweisung al dente Garen. Vom Pasta-Kochwasser eine Schöpfkelle voll entnehmen und Beiseite stellen.
Die Pasta in ein Sieb abschütten und wieder in den Topf geben. Nach Belieben Pesto hinzufügen und ein wenig von dem Kochwasser, gut mischen und mit gehackten, gerösteten Walnusskernen bestreut servieren.

Gruenkohl 7

Kale Pesto (vegan)

500 g kale
4 cloves of garlic
150 ml olive oil
sea salt
a handful of walnuts, toasted in a pan

Wash the kale, drain and remove the hard stalk parts. Add the kale leaves into boiling, salted water and cook for 15 minutes until soft.
Lift the kale out of the water with a slotted spoon, place in a colander and squeeze the kale.
Peel the garlic cloves and mix together with the toasted walnuts, some salt, olive oil and kale in a blender.
Fill in jam jars with screw or snap closure, cover with a thin layer of olive oil and seal. Store in the refrigerator and use within a week.

Pasta with kale pesto:

Prepare pasta according to package directions until al dente. Put aside one ladle full of cooking water.
Drain the pasta in a colander and pour back into the pot. Add pesto to taste and a little of the cooking water, mix well and serve sprinkled with chopped, toasted walnuts.

 

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Brazil 2014 kulinarisch: Italien – Fusilli mit gebratenen Auberginen und Zwiebeln

Pasta Auberginen 1

WM Brasilien Logo Blog
Die Fußball-WM 2014 in Brasilien kulinarisch bei der Markgräflerin

Italien ist ja schon länger bei der WM ausgeschieden – aber ich hatte ein leckeres Rezept vorbereitet, das ich euch noch vorstellen möchte. Heute ist spielfrei und alle erwarten mit Spannung das Finale Deutschland vs. Argentinien.

Pasta zur Stärkung ist doch immer gut…. Auberginen spielen in der italienische Küche eine wesentliche Rolle.
Melanzane heißen sie dort und auf den Märkten gibt es unwahrscheinlich viele Sorten davon – in verschiedenen Farben und Größen.
Lasst es euch schmecken!

Aubergine
Auberginen-Blüte /eggplant blossom

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Pasta Auberginen 2

Fusilli mit gebratenen Auberginen

2 Auberginen
Salz
2 große Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
6 Esslöffel Olivenöl
frisch gemahlener Pfeffer
350 g Fusilli
Saft von 1 Zitrone
2 Esslöffel fein gehackte Petersilie

Die Auberginen waschen, Blüten- und Stielansätze entfernen. Auberginen in 2 cm dicke Scheiben, anschließend in Würfel schneiden. Kräftig mit Salz bestreuen und in einem Sieb 15 Minuten Wasser ziehen lassen. Dann mit Küchenpapier trockentupfen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. Das Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Auberginen und Zwiebeln unter Rühren darin anbraten. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen und bei kleiner Hitze 15 Minuten schmoren.

Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen und tropfnass mit dem Auberginengemüse vermischen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.

…buon appetito!

Pasta Auberginen 3

Fusilli with roasted eggplant

2 eggplants / aubergines
salt
2 large onions
3 cloves of garlic
6 tablespoons olive oil
freshly ground pepper
350 g Fusilli
juice of 1 lemon
2 tablespoons finely chopped parsley

 

Wash the eggplants, remove stem and blossom spot. Then cut the eggplants into 2 cm thick slices, then into cubes. Sprinkle generously with salt and let stand in a colander for 15 minutes. Then pat dry with kitchen paper.

Peel the onions and garlic and coarsely chop. Heat the olive oil in a deep pan. Sauté onions and eggplants while stirring. Season with garlic, salt and pepper and let simmer over low heat for 15 minutes.

Cook the pasta boiling salted water until al dente. Drain and mix –  dripping wet – with the eggplant vegetables. Season with lemon juice, salt and pepper and serve sprinkled with parsley.

…buon appetito!

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Nordic Walking Wildpflanzen Wanderung mit dem NABU

Wildkraeuter Wanderung 2
Wiesen Bocksbart (Tragopogon pratensis)

Vor knapp zwei Wochen, am 11. Mai hatte ich mich auf den Weg zu einer ganz speziellen Wanderung gemacht.
Die NABU Gruppe Müllheim veranstaltete eine Nordic Walking Wildpflanzen Wanderung. Da musste ich als Hobby-Kräuterhexe unbedingt dabei sein…

Christiane Racke-Kritzinger führte uns durch die Wildpflanzen Welt im Lipburger Tal und ganz nebenbei gab es auch noch was für die Fitness – Nordic Walking mit verschiedenen Übungen für Körper und Geist unter Anleitung von Thomas Weiß (Bewegunstherapie und Naturheilkunde).

Wer sich noch daran erinnert – um diese Zeit hatten wir gerade den großen Kälteeinbruch – und das war ja auch nicht verwunderlich, das ist die Zeit der Eisheiligen….

Wir trafen uns um 11 Uhr in Badenweiler, beim Parkplatz am Ölberg (Grillplatz, Trimm-Dich-Pfad) – und noch war es trocken.
Der späte Vormittag ist übrigens genau die Zeit, zu der man die meisten Wildkräuter sammeln sollte – die Blüten sind meist erst seit kurzer Zeit geöffnet und der Gehalt der  wirksamen Inhaltstoffe ist  in den Pflanzen um diese Zeit am höchsten.
Ausserdem sollte es etwa drei Tage vorher nicht geregnet haben und sonnig sein – was bei uns leider nicht der Fall war und als wir nur kurze Zeit unterwegs waren, kam ein kalter Wind auf und ein heftiger Graupelschauer setzte ein.
Wir flüchteten uns in ein Waldstück mit ausladenden Bäumen, und fanden schon die ersten interessanten Kräuter bzw. Wildpflanzen – ich kannte schon einige davon, habe aber auch viele andere wiederentdeckt und auch einige neu kennen gelernt.

Waldmeister, Bärlauch und Giersch hatte ich im Blog schonmal vorgestellt, deshalb an dieser Stelle nur die entsprechenden Links mit einem kleinen Bild, selbstverständlich mit Rezepten zum ausprobieren:

Garten Giersch
Giersch-Blüte

Giersch, Brennessel und Bärlauch: Pasta mit Wildkräutern

Pasta Wildkräuter7
Blatt des Giersch
Pasta Wildkräuter9
links: Bärlauch, rechts: Brennessel

Vorsicht beim Bärlauch – wenn die Blätter noch klein sind, und man keine Blüten sieht, können sie sehr leicht mit dem Aronstab verwechstelt werden, der giftig ist!
Der wächst nämlich auch gerne in der selben Umgebung wie der Bärlauch. Man kann ihn als junge Pflanze leider nur daran erkennen, dass er nicht nach Bärlauch riecht – aber wenn man vorher schon Bärlauch gesammelt hat und davon an den Händen hat, riecht man nur noch den…

Etwas später sehen die Blätter des Aronstabs dann so aus:

Wildkraeuter Wanderung 4

Wir hatten Glück und die Sonne kam doch noch zum Vorschein, es war aber ziemlich kühl.
Zeit, sich diese Wiese vorzunehmen:

Wildkraeuter Wanderung 5

Wildkraeuter Wanderung 9
Christiane erklärt… wir sollen paarweise bestimmte Pflanzen auf der Wiese suchen

Gefunden haben wir:

Wildkraeuter Wanderung 11
Ganz am Anfang dieses Beitrags seht ihr den Wiesen Bocksbart, dieser ist in allen Teilen essbar: Die Blüten und Blütenknospen sind sehr delikat und äusserst dekorativ im Salat, man kann sie auch einlegen. Die Blätter können sowohl roh als auch gekocht verwendet werden – zum Beispiel wie Spinat.
Der Trieb der Pflanze erinnert an Spargel und die Wurzeln können wie Schwarzwurzel zubereitet werden.

Wildkraeuter Wanderung 6
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)

Auch die Blüten der Acker-Witwenblume sind essbar.

Wildkraeuter Wanderung 7
Kuckucks-Lichtnelke ( Lychnis flos-cuculi L.)

Die Kuckucks Lichtnelke ist zwar hübsch anzusehen, sie spielt aber in der Volksmedizin keine große Rolle.

Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) und Rotklee (hinten)

Die Blüten der Glockenblume und des Rotklees/Wiesen-Klee, (Trifolium pratense) sind essbar – z. B. im Salat. Die Rotkleeblüten können in flüssige Schokolade oder Kuvertüre getaucht werden – auf einem Backpapier trocknen lassen – das sind leckere Wiesenpralinen (sieht auch toll als Deko auf Torte, Pudding oder Obstsalat aus…)

Wildkraeuter Wanderung 12

An einer sonnigen Stelle am Rand der Wiese haben wir die ersten Walderdbeeren (Fragaria vesca) gefunden (und vernascht).

Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle (Sanguisorba minor)
Kleiner Wiesenknopf / Pimpernelle (Sanguisorba minor)

Die Blätter der Pimpernelle sind unverzichtbare Zutat für Frankfurter Grüne Soße.

Die gefundenen Wildpflanzen wurden auf einem Tuch ausgebreitet und Christiane hat uns dann erzählt, für was man diese zum Beispiel verwenden könnte. Die Blüten sind hauptsächlich für Salate geeignet. Die jungen Schafgarbe Blättchen findet man auch oft in Wildkräuter Salaten (nicht zuviel davon verwenden – sie sind etwas bitter). Die Spitzwegerich-Blätter schmecken nicht nur in einer Suppe (Spitzwegerich-Karotten-Suppe) gut, man kann damit kleine Hautblessuren, wie zum Beispiel Insektenstiche, kleine Verbrennungen (z. B. auch durch Brennesseln) lindern.
Dafür verknotet man 3-4 Blätter und rollt diese zwischen den Händen zu einem Bällchen zusammen, der austretende Saft wird auf Verletzung/Insektenstich aufgetragen.
Am bekannsten ist der Spitzwegerich wohl wegen seiner wohltuenden Wirkung bei Husten (Sirup, Tee).

Wildkraeuter Wanderung 3
Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)

Auf einer anderen Wiese haben wir den Wiesen-Storchschnabel gefunden – die Blüten sind essbar.

Wildkraeuter Wanderung 23
Beinwell (Symphytum)

Am Wegesrand haben wir noch weitere Pflanzen gefunden, Beinwell, oder Baldrian – von denen in der Heilkunde die Wurzeln verwendet werden – die Blüten des Beinwell kann man aber auch essen – sieht hübsch im Salat aus. Herbstzeitlose (giftig!) haben wir auch gefunden.

Und hier ist noch ein alter Bekannter – Der Schwarze Holunder (Sambucus Nigra)

Hier geht es zu den Rezepten mit Holunderblüten (Holunderblüten-Likör, Sirup, Holunderküchle, Hugo Cocktail….)

Wildkraeuter Wanderung 24

Tierisches war auch dabei – Kühe mit ganz jungen Kälbern:

Wildkraeuter Wanderung 22

– Und zum Abschluss gab es noch von Christiane und Thomas zubereitete Wildpflanzen-Leckereien.

Brennessel Chips und Waldmeister-Secco

Thomas hat in seiner Camping-Küche für uns Brennessel-Chips aus frisch gesammelten, jungen Brennesselblättern gemacht. Man braucht dafür einen dünnen Pfannkuchen/Crêpes Teig, eine Wok-Pfanne und Olivenöl und einen Gaskocher. Die Brennesselblätter taucht man in den Crêpes Teig und bäckt sie im heißen Fett goldgelb aus. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen – himmlisch!
Eine Teilnehmerin meinte, es ginge auch ohne den Teig – das wäre dann die rein pflanzliche (vegane) Variante.

Und das hatte Christiane alles für uns vorbereitet:
Zum Anstoßen gab es Waldmeistersirup in Prosecco – mjam, superlecker und ausserdem gab es frisches Brot mit allerlei Aufstrichen, Wildkräuter Pesto, Bärlauchpesto, Frankfurter Grüne Soße und Wildkräuter-Frischkäse-Dip, Karottensticks zum dippen….

Wildkraeuter Wanderung 25

 

 

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte, Vegetarisch

Veganismus – der neuste Ernährungsirrtum?! – Rezept für ein vegetarisches Süßkartoffel-Curry

Gemuesecurry
Vegan sein – oder sagen wir einmal so: anders sein, sich in Sachen Ernährung von anderen abgrenzen – ist modern. Und – so wirkt es zumindest nach außen – gilt vegane Ernährung als besonders gesund – Fleisch und andere tierische Produkte sind bäh – alles was aus Gemüse, Körnern und Hülsenfrüchten besteht ist gesund und deshalb auch besonders lecker, und überhaupt Allheilmittel für jegliches Wehwehchen.

Dass Veganer oft das Gegenteil mit ihrer angeblich so bewußten Ernährung bewirken, davor warnen inzwischen vermehrt Ärzte und Ernährungswissenschaftler. Diese Woche eben erst in der ARD-Sendung Plusminus vom 30.04.2014. Seit 2012 hat sich der Verkauf und somit auch der Konsum von veganen Produkten rasant entwickelt.
Grundsätzlich ist an einer vitaminreichen Ernährung mit Obst und Gemüse nichts auszusetzen. Aber der Mensch ist eben nun mal ein Säugetier, das ist unsere Natur, die wir vorerst nicht ändern können und unser Körper ist auf tierisches Eiweiß angewiesen- der Rest ist und bleibt Sache der Evolution.

Ich bin zwar auch kein Verfechter von übermäßigem Fleischkonsum aber ganz ohne tierische Erzeugnisse zu leben, wäre mir zu extrem und ich halte eher etwas von bewußtem und ausgewogenen Genuss.
Nur einmal in der Woche Fleisch – dann aber ein richtig gutes Stück, Fisch, Salat und Gemüse, Kartoffeln, Getreideprodukte Obst und Hülsenfrüchte – solch eine Vielfalt ist nicht nur viel gesünder als eine einseitige Ernährung mit Veggie Produkten – sondern diese Ernährungsweise macht mir persönlich auch viel mehr Spass. Saisonal und vor allem möglichst regional sollten die verwendeten Produkte sein.
Nach neusten Erkenntnissen bin ich dann also ein Flexitarier… 😉

Margarine schmeckt mir nicht, und in den Kuchen gehören Eier und Butter und Sahne!- nicht umsonst schmecken uns Omas Kuchen besonders gut. Auf echten Käse und Milch könnte ich auch nicht verzichten …

Was mich immer schon ein wenig gestört hat ist, dass Veganer zwar tierische Produkte meiden, aber trotzdem Ersatzprodukte brauchen, die Fleisch möglichst ähnlich sehen – wie zum Beispiel Veggie-Burger, Döner aus Seitan (Weizenextrakt), Sojawürstchen, Weizen-Geschnetzeltes bis hin zur Entenbrust. Also sorry – vor meinem geistigen Auge erscheint da sofort Louis de Funés in dem Film „Brust oder Keule”.
Hat sich schonmal jemand überlegt, wieviel Soja und Weizen für die Herstellung von Soja-, Tofu oder Seitan-Fleischersatz -Produkten aufgewendet werden müssen und was dann eventuell noch beigemischt wird, damit es die fleischähnliche Konsistenz ergibt und auch noch so schmeckt? Nein, ich will gar nicht dran denken!

Wenn ich Lust auf etwas ohne Fleisch habe, dann aber richtig – aus weitgehend frischen Zutaten und selbst gekocht. Zufällig hatte ich am selben Abend, als der Plusminus-Bericht ausgestrahlt wurde, ein Süßkartoffel Curry mit Auberginen, Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Kokosmilch gekocht. Grundlage für die Sauce war nur rote Currypaste, Rapsöl und etwas zusätzliches Wasser und etwas Salz. O.k. die verwendeten Gemüsesorten sind jetzt nicht unbedingt regionaler Herkunft, schon gar nicht die Kokosmilch und die Currypaste oder der Reis – aber es ist absolut lecker!

Gemuesecurry 1

 Süßkartoffel-Curry mit Auberginen und Reis

1-2 Esslöffel rote Currypaste
1 Esslöffel Rapsöl
1 Dose Kokosmilch
1 Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten
1 Aubergine, gewürfelt
1 grüne Paprika, in Streifen geschnitten
1 Tomate, halbiert und in Scheiben geschnitten
3-4 Frühlingszwiebeln, schräg in Streifen geschnitten
glatte Petersilie
Salz

gekochter Reis (z. B. Basmati) nach Belieben (Nudeln passen auch)

Rapsöl im Wok erhitzen, die Currypaste einrühren, nach und nach die Gemüsesorten dazu geben (bis auf Tomate und Frühlingszwiebel, die kommen zum Schluss), unter Wenden andünsten, dann die Hälfte der Kokosmilch zugeben.

Gemuesecurry 2
Unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind, zwischendurch langsam die restliche Kokosmilch dazugeben, bei Bedarf noch etwas Wasser. Zum Schluss Tomate und Frühlingszwiebel untermischen. Mit etwas Salz abschmecken. Mit gehackter Petersilie bestreuen und zusammen mit dem Reis servieren.

Gemuesecurry 3

 Sweet potato curry with eggplant and rice

1-2 tablespoons red curry paste
1 tablespoon canola oil (rapeseed oil)
1 can of coconut milk
1 sweet potato, peeled and cut into cubes
1 eggplant, diced
1 green pepper, cut into strips
1 tomato, halved and sliced
3-4 spring onions, diagonally cut into strips
flat-leaf parsley
salt

cooked rice (eg Basmati) or pasta – as you like it

Heat the canola oil in a wok, stir in the curry paste, gradually add the vegetables (except tomato and spring onion), sauté while turning from time to time, then add half of the coconut milk.

Let simmer, stirring occasionally, until the sweet potatoes are soft, in between slowly add the remaining coconut milk, if needed add some water. Finally, add tomato and spring onion, mix. Season with a little salt. Sprinkle with chopped parsley and serve with the rice.

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„Lieler Zero“: gluten- und lactosefreies Mineralwasser aus dem Markgräflerland

Lieler Zero

Es gibt etwas Neues auf dem Getränke-Markt! Das neue Produkt kommt aus meiner Markgräfler Heimatgemeinde Liel und ich durfte es schon vorab als eine der Ersten testen.

Der  Lieler Schlossbrunnen bringt am heutigen Dienstag, 1. April, mit „Lieler Zero” eine Weltneuheit auf den Markt. „Lieler Zero” ist das erste vegane Mineralwasser speziell für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz.

Das sind gute Nachrichten für alle, die sich gesundheitsbewusst und/oder vegan ernähren wollen (oder wegen Laktose- oder Glutenunverträglichkeit sogar müssen):

„Lieler Zero” ist wunderbar erfrischend und dabei absolut

  • zuckerfrei
  • kalorienfrei
  • glutenfrei
  • laktosefrei
  • 100 % vegan
  • rein im Geschmack

„Lieler Zero“ wird aus gluten- und weizenfreien Rohstoffen hergestellt und ist komplett frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen. Gleichzeitig müssen für das vegane Mineralwasser keine Tiere sterben: „Lieler Zero ist frei von Tierversuchen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Aber auch kalorienbewusste Verbraucher will das Unternehmen aus meiner Markgräfler Heimatgemeinde mit „Lieler Zero”ansprechen: „Zero Zucker und zero Kalorien” heisst es auf dem Etikett. Bestens geeignet auch für Sportler wegen der isotonischen Wirkung.

Aufgrund seiner idealen Mineralstoffzusammensetzung ist dieses Mineralwasser besonders rein im Geschmack. Das Lieler Mineralwasser ist ein unverfälschtes Naturprodukt aus einer seit mehr als 450 Jahren sprudelnden Quelle, die ihre Zuflüsse aus den benachbarten, eisensteinhaltigen Höhenzügen des Markgräflerlandes erhält. Erstmalig erwähnt wurde der Mineralbrunnen übrigens im Jahre 1560, als Hans Balthasar von Baden den Badbrunnen zu Liel suchen und erschließen ließ. Heute wird beim Familienunternehmen viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: So wird mit allen Ressourcen sorgsam umgegangen und durch den Einsatz von modernster Technik der ökologischen Verträglichkeit Rechnung getragen.

Unbedingt ausprobieren – ich werde mir heute gleich noch eine Kiste davon besorgen.

Es war ein Aprilscherz!

Aprilscherz
Es war natürlich ein Aprilscherz – „Lieler Zero” gibt es gar nicht, die meisten von euch haben es gemerkt – aber immerhin habe ich damit mehr als 300 Besucher meines Blogs zum Schmunzeln gebracht!

Hier geht es zum Beitrag vom 2. April 2014 zum Nachlesen, was ich damit bezwecken wollte.
Das Thema ist nach wie vor aktuell.