Essen & Trinken, Food, Rezepte

It’s Teatime: Erdbeer-Scones mit Walnüssen nach Leila Lindholm

Dieses Scones-Rezept ist so gut, dass es Prinz Charles glatt umhauen würde. Es lässt sich auf unendlich viele Arten variieren.

Backen mit Leila
Backen mit Leila

Grundrezept – Ergibt 6 Stück (ich habe die doppelte Menge daraus gemacht – sonst werden sie zu „mächtig“)

450 g Weizenmehl
1/2 Teelöffel Salz
1 1/2 Teelöffel Backpulver
40 g brauner Zucker
125 g kalte Butter
1 Ei
200 ml Milch
verquirltes Ei zum Bestreichen
brauner Zucker zum Bestreuen

Für die Erdbeer-Walnuss Scones, zusätzlich:
60 g Mehl
150 g Walnüsse, grob gehackt
100 g frische Erdbeeren, in Scheiben geschnitten

  1. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  2. Mehl, Salz, Backpulver und braunen Zucker mischen.
  3. Die Butter würfeln und mit den Fingern unter die Mehlmischung reiben.
  4. Ei und Milch verquirlen
  5. Feuchte und trockene Zutaten zu einem Teig zusammenfügen.
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 3 cm dicken Fladen formen, diesen in dreieckige Stücke schneiden oder rund ausstechen.
  7. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, mit Ei besreichen, mit Mandelblättchen und braunem Zucker bestreuen.
  8. In der Mitte des vorgeheizten Ofens etwa 10 Minuten goldbraun backen.

Variante Erdbeer-Scones mit Walnüssen

Den Scones-Teig gemäß Grundrezept zubereiten, jedoch noch 60 g Mehl und die gehacken Walnüsse hinzufügen.
Die Erdbeeren behutsam unter den Teig heben, ohne sie zu zerdrücken.
Gemäß Grundrezept weiterverfahren und die Scones vor dem Backen mit Ei bestreichen sowie mit braunem Zucker bestreuen.

Hier geht’s zu meinem Rezept für Scones und Clotted Cream – und wie man die Teatime in GB zelebriert.

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Dolcini alle Mandorle – Mandelplätzchen aus Grosseto

Wer das Rezept für die Patisserie Creme und die Erdbeertörtchen aufmerksam gelesen und vielleicht auch ausprobiert hat, wird festgestellt haben, dass nun 5 Eiweiß übrig sind. Ich wollte schon lange einmal versuchen, ob ich die Amaretti vom Markt in Luino auch selbst backen kann.
Naja, an der Form muss ich noch etwas arbeiten, aber der Geschmack ist super-klasse! Ein weiterer Versuch war, eine Amarenakirsche in das  Plätzchen zu integrieren – naja…ich musste die Kekse im lauwarmem Zustand ein wenig zusammendrücken, sonst wäre die Kirsche in der Mitte durchgefallen – passt aber geschmacklich auch sehr gut.

Das Rezept aus einem Toskanischen Kochbuch lautet so:

1 Eßlöffel Butter
300 g Mandelkerne, blanchiert, geschält und gehackt
150 g Puderzucker
5 Eiweiß
60 g Zucker

Mandeln hacken

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Papier mit Butter einfetten.
In einer Schüssel die Mandeln mit dem Puderzucker vermischen. Das Eiweiß in einer großen Rührschüssel steif schlagen. Den Zucker und die Mandeln mit dem Puderzucker behutsam unter den Eischnee heben.

Den Mandelteig löffelweise im Abstandvon etwa 2,5 cm auf das Backblech setzen. Dei Plätzchen etwa 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Die Mandelpoätzchen vom Backpapier abheben und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Viele Kinder nehmen diese Plätzchen in die Schule mit. Da die Kekse in einem luftdicht verschlossenen Behälter lange frisch bleiben, lohnt es sich, größere Mengen davon zu backen.

Das nächste Mal versuche ich es mal mit ganz fein gemahlenen Mandeln, vielleicht wird die Masse dann etwas kompakter und Sie sehen aus wie die Amarettini…
Ich habe noch ein wenig Bittermandelöl in die Masse getan – das schmeckt sehr fein, wenn man Marzipangeschmack mag.