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Ein Besuch im Café Inka, Ötlingen

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Wir wollten schon lange mal ins Café Inka in Ötlingen – nicht nur wegen der Kuchen, sondern auch wegen der kunstvollen Panoramatapete, welche die Wände im Café zieren und nach deren Thema das Café benannt wurde.

Die Tapete stammt aus dem Jahre 1819 und wurde in einer Pariser Manufaktur gefertigt – was mich ein wenig erstaunt hat, da doch früher Mulhouse für seinen Tapetendruck bekannt war…. Wer sich dafür interessiert, sollte sich in Rixheim bei Mulhouse einmal das Musée du Papier Peint ansehen.

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Jedenfalls wurde die Panoramatapete erst 1988 wiederentdeckt und man fand heraus, dass es sich bei den Darstellungen um Szenen aus dem Roman „Les Incas, ou la destruction de L’Empire du Perou” von Jean François Marmontel handelt. Daher der Name „Café Inka”

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Das Sonnenfest

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Der Markgräfler hatte sich also für ein Stück Käsekuchen mit Ovomaltine entschieden, ich wollte eine Saison-Waie haben, nämlich einen Zwetschgenstreusel und dazu – am hellichten Nachmittag (die Italiener müssen jetzt mal kurz diese Stelle überlesen) – einen Cappuccino…

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Die Fensterbänke sind in passendem Stil mit Liebe zum Detail dekoriert.

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Ein schönes Ambiente im Cafe – aber auch super nett, wenn man draussen im Hof  oder auf dem Holzbalkon sitzen möchte.

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Der Eingang zum Café Inka:

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Gegenüber:

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Café Inka, Ötlingen – der Innenhof

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Daneben ein alter Bauernhof, wo einst der in Lörrach-Stetten geborene Maler Hermann Daur sein Atelier hatte:

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Verkaufsstand des Bauernhofs – Obst, Marmelade, Beeren, Blumen und Schnäpse

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Nicht nur das Café ist sehens- und erlebenswert, man sollte auch einen ausgedehnten Spaziergang durch den Ort machen. Ötlingen nennt sich selbst „Freilichtgalerie” und ART-Dorf – überall sind Kunstwerke zu sehen. Von Ötlingen kann man ausserdem über die Rebhänge nach Basel hinunterschauen, auf der anderen Seite sieht man auf unseren Hausberg, den „Blauen”. Übrigens kommt man auf einer Wanderung auf dem Markgräfler Wii-Wegli durch Ötlingen durch ….

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ART-Dorf Ötlingen

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Jazz, Wein und Kultur in Müllheim

Gestern gab es in Müllheim wieder mal Jazz, Wein und Kultur  und natürlich auch was zu Essen.
Leider war der Pfifferlingsalat im Museumshof schon alle und wir hatten dann die Geflügelleber mit Apfelconfit und Schwartenmagen mit einer Vinaigrette aus Zwiebeln in Rotwein (Taberna, Müllheim), dazu einen Chardonnay.
Zur Auswahl hätten noch Maultaschen mit Kartoffelsalat gestanden und ich muss sagen, das Speisen Angebot vom vergangenen Jahr war wesentlich reizvoller!

Blick aus einem Fenster im Markgräfler Museum in den Museumshof. Bei dem tollen Wetter war viel los.

Das Museum war bis spätabends geöffnet, da gab es viel zu sehen,

z. B, wurden römische Speisen und Getränke angeboten.

(hier geht’s zum römischen Käsekuchen mit Mohn und Mulsum)

Met oder Mulsum…

…in diesem Bereich hier kann man sehen, wie mit Jaspis (Feuerstein) Feuer gemacht wird und es nebenan gleich selbst versuchen.

…und dann noch das Gerippe einer Dame aus vergangenen Zeiten, die in Dattingen gefunden wurde, das neue Gemälde darüber stellt eine keltische Begräbniszeremonie dar:

Im Trauzimmer:

und ein Raum nebendran:

Und in einem weiteren Nebenraum eine schöne Tapete – vermutlich aus dem Elsaß (Mulhouse)

Danach sind wir noch bei der Frickmühle vorbei, wo zwei feine Desserts von „Messer & Gradel“ (ehemals „Kaiserhof“) lockten:

vorne: Mango Panna Cotta mit Curry gewürzt
hinten: Spätburgunder Brownie mit Himbeer Espuma
sehr lecker

Den Abschluss machten wir dann wieder im Markgräfler Museum, wo es bis nach Mitternacht noch eine amüsante Krimi-Lesung gab.

(Um 23.15 Uhr wird es im Museumskeller gruselig: hier lesen Martin Lunz und Petra Seitz Kurzkrimis von Jan Schröter.)