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Feierabend-Cocktail: Campari-Bier

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Die Schweiz feiert morgen ihren Nationalfeiertag und heute Abend findet auf dem Rhein in Basel wieder ein riesiges Feuerwerk statt. Das verlangt nach einem Feierabend-Cocktail.
Wir mixen heute einen Cocktail aus Campari (rot, wie die Schweizer Flagge) und Bier… der weiße Schaum steht für das Schweizerkreuz.

Das Rezept haben wir neulich im Werbeprospekt der „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“ gefunden und gedacht, das probieren wir mal aus – wir haben uns jedoch für ein regionales Bier entschieden.

Der erfrischende Cocktail ist ideal für heiße Sommerabende und hat durch das Auffüllen mit Mineralwasser etwas von einem Gespritzten (Radler, Panaché)!

Die Kombination aus Bier und einem Bitter als Apéritif ist übrigens nichts Neues.
Als „Amer Bière“ ist es eine Spezialität unserer elässischen Nachbarn: 4 cl Amer Cusenier oder Amer Picon, 2 cl Zitronensaft, gekühltes elsässisches Bier.
Da Fischer und Kronenbourg mittlerweile zu Großkonzernen gehören und Massenware sind, empfehlen wir regionale Produkte, beispielsweise von der Brasserie Sainte-Cru in Colmar oder Brasserie La Saint-Pierre.

Wir können uns das Campari-Bier auch als Variante „Amer Campari Bière“ nach klassischer französischer Rezeptur (4 cl Campari, 0,33 Bier/Pils und mit Zitronenscheibe abspritzen) vorstellen und werden das auch mal ausprobieren.

Apropos Kolonialwaren: Der Amer hat tatsächlich seine Wurzeln in den französischen Kolonien – als Medizin für die Fremdenlegionäre in Algerien.

Dazu reicht man Salzsticks oder- brezele. Wer es etwas raffinierter will, nimmt Grissini oder Bierstengel und umwickelt ein Ende der Stangen jeweils mit einer dünn geschnittenen Scheibe Schinken: Parma-Schinken für die Grissini oder Schwarzwälder-Schinken für die Bierstengel.

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Kurzum: Lombardei trifft Elsass und Schwarzwald oder Amer Bière mit Zäpfle auf italienisch und dann kommen noch die Farben der Schweiz dazu.


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Campari-Bier


Zutaten
(für 2 Cocktails)

• 4 cl Campari
• 1 Flasche gekühltes Rothaus-Tannenzäpfle (oder 0,33 l Bier/Pils)
• 0,3 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure (gekühlt)
• 6-8 Eiswürfel
• 1 unbehandelte (Bio-) Orange (für die Deko)

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Zubereitung
Eiswürfel und Campari (je 2 cl) auf zwei Biergläser (0,4 l) verteilen. Anschließend gekühltes Bier und und Mineralwasser ebenfalls auf die zwei Gläser verteilen und mit einem Barlöffel vorsichtig umrühren. Mit einer  Orangenspalte dekorieren.


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Campari Beer


Ingredients
(for 2 cocktails)
4 cl Campari
1 bottle of chilled Rothaus-Tannenzäpfle (or 0,33 l beer / Pils)
0.3 litres sparkling mineral water (cooled)
6-8 ice cubes
1 untreated (organic) orange (for the decoration)

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Instructions
Distribute ice cubes and Campari (2 cl each) on two beer glasses (0.4 l). Then add chilled beer and mineral water to the two glasses and stir gently with a bar spoon.
Decorate with an orange slice


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Eisenbahnromantik im Markgräflerland: Eine Fahrt mit dem Chanderli

Souvenir Postkarte unserer Fahrt mit der Kandertalbahn

Der Markgräfler und die Markgräflerin sind nach vielen Jahren wieder mal mit dem Chanderli, der Museumsbahn, die von Kandern über Wollbach durch das Kandertal nach Haltingen und zurück tuckelt, gefahren.
Man muss nicht unbedingt die ganze Strecke hin- und zurück fahren. Man kann die Fahrt auch verkürzen und irgendwo einkehren, einen Teil der Strecke wandern oder auch das Fahrrad mitnehmen. Da die Plätze für die Fahrradmitnahme begrenzt sind, sollte man auf jeden Fall vorher reservieren. E-Bikes können nicht mitgenommen werden.



Weil wir die Fahrt in unserem Urlaub daheim unternommen haben, haben wir danach auch noch Postkarten verschickt – unter anderem eine an uns selbst… Ein schönes Souvenir, aber leider hatte das Team der Kandertalbahn den Datumsstempel noch nicht umgestellt – und so steht sowohl auf den Fahrkarten als auch auf der Postkarte das Datum der Vorwoche…


 

 


Wir haben uns in den Barwagen gesetzt und alkoholfreies Tannenzäpfle und Lieler Apfelschorle getrunken und MAYKA Salzbrezeln (Mayer, Kandern) geknabbert.
Die Salzbrezeln werden schon seit vielen Jahren nicht mehr in Kandern hergestellt, sondern im etwa 10 Kilometer entfernten Schliengen, wo man sie auch kartonweise in Einzelbeutel verpackt im Fabrikverkauf einkaufen kann.



Viele Worte möchte ich über unsere Fahrt mit dem Chanderli nicht verlieren, schaut euch einfach die schönen Fotos an.


 

 

 

 


Im Anschluß an die Fahrt wollten wir in Kandern beim „Städtlebeck”, ehemalige Bäckerei/Konditorei Lacoste auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen einkehren.
Im Mai waren wir noch dort  – es gab nämlich immer so tolle Kuchen und Torten, aber an diesem Tag war das Café geschlossen und man hat gesehen, dass gerade renoviert wird.
Inzwischen hat das Café unter neuem Pächter wieder geöffnet. Das haben wir aber bisher noch nicht getestet.
Ich zeige euch trotzdem noch die Bilder von unserem letzten Besuch.


 


Und wenn man in Kandern ist, sollte man unbedingt noch auf den Spuren von August Macke wandeln….
Die folgenden Bilder sind vom März dieses Jahres.