Posts Tagged ‘Streusel’

Birne-Helene-Muffins mit Butterstreuseln und Zimt

24. September 2017


Heute gibt es zum Sonntagskaffee schokoladig-herbstliche Muffins mit Birnen, Butterstreuseln und feiner Zimtnote.



Birne-Helene Muffins


Zutaten
(für 12 Muffins)

• 200 ml Milch
• etwas gemahlene Vanille
• 200 g Birnen (frisch, oder aus der Dose)
• 250 g Mehl
• 2 Teelöffel Backpulver
• 3 Esslöffel dunkles Kakaopulver
• 1 Prise Salz
• 1 Ei
• 100 g weiche Butter
• 100 g Zucker

Für die Streusel
• 100 g Mehl
• 60 g weiche Butter
• 60 g Zucker
• 1Teelöffel Zimt

Zubereitung
Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Muffinförmchen einfetten oder Papierförmchen hineinsetzen.

Die Milch mit der gemahlenen Vanille einmal aufkochen und wieder abkühlen lassen.
Frische Birnen schälen und die Kerngehäuse entfernen, Dosen-Birnen abtropfen lassen. In kleine Würfel schneiden.

Mehl, Backpulver und Kakaopulver in eine Schüssel sieben, mit  Salz und Birnenstückchen mischen.
In einer größeren Schüssel das Ei verquirlen, mit Butter, Zucker und Vanillemilch mischen. Das Mehlgemisch vorsichtig unterheben.

Für die Butterstreusel Mehl mit Zucker und dem Zimt mischen.
Die weiche Butter dazugeben und zu einem krümeligen Teig verkneten, sodass Streusel entstehen.

Teig in die vorbereiten Muffinförmchen füllen und die Streusel auf den Muffins verteilen.

Im heißen Ofen 20 bis 25 Minuten backen.
Kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.



Pear-Helene Muffins
with cinnamon crumble


ingredients
(for 12 muffins)

200 ml milk
some ground vanilla
200 g pears (fresh, or from the can)
250 g flour
2 teaspoons baking powder
3 tablespoons dark cocoa powder
1 pinch of salt
1 egg
100 g softened butter
100 g sugar

For the crumble
100 g flour
60 g softened butter
60 g sugar
1 teaspoon cinnamon

preparation
Preheat oven to 200 ° C = 392 °F.
Butter muffin tin or put paper cases in the moulds.

Heat the milk together with ground vanilla, bring to a boil and let cool again.
Peel the fresh pears and remove the cores. Drain canned pears. Cut into small cubes.

Mix the flour with baking powder and cocoa powder, sift into a bowl and mix with salt and pear pieces.
In a larger bowl, whisk the egg, mix it with butter, sugar and vanilla. Carefully fold in the flour mixture.

For the butter crumble, mix the flour with sugar and cinnamon.
Add softened butter and knead to a crumbly dough.

Fill dough into the prepared muffin tin and sprinkle the crumble on it.

Bake in the hot oven for 20 to 25 minutes.
Allow to cool briefly and remove from the mould.

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Kirschenzeit im Markgräflerland: Cherry Crumble Tart – Kirschkuchen mit Streuseln

24. Juli 2016

Cherry Crumble Tart 4


Das Rezept für diese Tarte habe ich eigentlich bei Aldi Süd abgeschrieben – aber, ich habe natürlich eine Variante daraus gemacht….

Statt Weizenmehl habe ich je zur Hälfte Dinkelmehl und schwedisches geröstetes Hafermehl (Skrädmjöl) verwendet, was einen wunderbaren Geschmack ergibt. Satt Sauerkirschen aus dem Glas habe ich 1 Kilo frisch geerntete, große Kirschen aus dem Markgräflerland genommen (Kracher bzw. Klöpfer, wie man sie bei uns nennt).
Die habe ich überraschend von lieben Bekannten geschenkt bekommen.

Ein kleiner Nachteil des Hafermehls ist, dass der Teig noch etwas weicher und mürber wird, als wenn man Weizenmehl verwendet.
Bei ein oder zwei Kuchenstücken ist es dann auch passiert, dass sie beim Schneiden zerbröselt sind. Daraus haben wir dann ein wunderbares Dessert gemacht.
Wir haben es wie ein klassisches Crumble mit Vanilleeis serviert – was neben geschlagener Sahne übrigens eine köstliche Kombination ergibt.


Cherry Crumble Tart 1


Cherry Crumble Tart


Zutaten
(für eine Tarte-Form, 26 cm∅)

• 300 g Mehl (150 g Dinkelmehl Type 630 und 150 g Skrädmjöl)  oder Weizenmehl Type 405
• 100 g Zucker
• 200 g Butter
• 2 Eigelb• Hülsenfrüchte zum Blindbacken
• etwas Mehl zum Bestäuben
• etwas Butter zum Einfetten der Form

• ca. 1 kg Kirschen
• 1 BIO Zitrone
• etwas gemahlene Vanille
• Salz
• Puderzucker
Zubereitung
Für den Teig 300 g Mehl, Zucker, 1 Prise Salz, 200 g Butter und 2 Eigelb zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Backform (Ø 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. ¾ des Teiges dünn ausrollen und in die vorbereitete Form legen, dabei einen kleinen Rand formen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und die Hülsenfrüchte darauf verteilen. Im Ofen 15 Minuten vorbacken.

Kirschen entsteinen. Zitrone heiß abspülen, die Schale fein abreiben. Kirschen mit Vanillinzucker und Zitronenschale mischen. Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen. Anschließend die Kirschen darauf verteilen. Zum Schluss den restlichen Teig darüber bröseln. Den Kuchen in 30–40 Minuten fertig backen, abkühlen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Vanilleeis oder halbgeschlagene Sahne.


Cherry Crumble Tart 5


Cherry Crumble Tart

Ingredients
(for a tart tin 26 cm Ø)

300 g wheat flour
(or 150 g spelled flour and 150 g Skrädmjöl= Swedish toasted oatmeal)
100g sugar
200g butter
2 egg yolks
dried peas, beans or lentils for blind baking
little flour for dusting
butter for the tart tin

about 1 kg of sweet cherries
1 organic lemon
some ground vanilla
Salt
Icing sugar
  

Preparation

For the pastry, knead 300 g flour, sugar, 1 pinch of salt, 200 grams of butter and 2 egg yolks to a smooth dough. Then wrapp in cling film and cool in the refrigerator for 30 minutes.

Preheat oven to 200 °C = 392 °F conventional heat (180 ° C = 356 °F convection). Butter a tart tin (Ø 26 cm) and sprinkle with flour.
Thinly roll out ¾ of the pastry and place in the prepared tart tin forming a small border. Prick pastry bottom with a fork for several times, cover with baking paper and distribute the legumes on it. Pre-bake in the oven for 15 minutes.

Stone cherries. Rinse lemon with hot water, rub dry with kitchen paper towel. Finely grate the lemon peel. Mix cherries with vanilla and lemon peel.
Get the prebaked bottom from the oven. Remove legumes and baking paper. Then distribute the cherries on it. Finally, crumble remaining dough over the cherries.
Bake for another 30-40 minutes. Remove from the oven and let cool.
To serve, sprinkle with icing sugar. Serve with vanilla ice cream or semi-whipped cream.


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Rhabarber-Streusel Kuchen mit schnellem Quark-Öl-Teig

10. Mai 2015

Rhabarberstreusel 5


Es ist Sonntagmorgen und am Samstag hat die Zeit wieder mal nicht gereicht, um einen Sonntagskuchen zu backen.

Ausserdem fehlen vielleicht die Eier im Haus und man will trotzdem noch schnell was zaubern?

Da habe ich die Lösung. Man macht einfach einen Quark-Öl-Teig.

Der wird so locker wie Hefeteig – als Backtriebmittel ist aber Backpulver drin und muss deshalb nicht gehen. Nicht einmal kühl stellen muss man den Teig vor dem Backen.

Vor langer Zeit habe ich einmal einen Zwetschgenstreusel mit diesem Teig gebacken, für sehr gut befunden und dann… aus den Augen – aus dem Sinn. Heute habe ich also statt der Zwetschgen 500 g Rhabarber verwendet und den Kuchen in einer 24 cm Springform gebacken.

Von den Steuseln hatte ich etwas zuviel und habe deshalb den Rest für ein Green Apple Crumble verwendet:

Einfach einen Granny Smith Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Spalten teilen – oder einen Apfelspalter verwenden. Dann die Apfelspalten in eine kleine Backform legen, mit Zimtzucker bestreuen und die Streusel darüber verteilen. Etwa 15 Minuten zusammen mit dem Rhabarberkuchen backen. In einer 26 cm Springform wird der Kuchen etwas flacher, aber die Streusel passen alle drauf 😉


Rhabarberstreusel 2

Rhabarber-Streusel-Kuchen


Rhabarberstreusel 4

Quark-Öl-Teig


Grundrezept Quark-Öl Teig


• 150 g Quark
• 6 Esslöffel Milch
• 6 Esslöffel geschmacksneutrales Öl
• 75 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker oder etwas gemahlene Vanille
• eine Prise Salz
• 400 g helles Dinkelmehl
• 1 Päckchen Backpulver


Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche (ich verwende eine Silikonmatte) etwas größer als die Backform ausrollen. Den Boden der Springform mit Papier auslegen, dann die Form mit Teig auskleiden, dabei einen Rand formen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Rhabarber waschen, putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Den Teig damit belegen. Dann den Rhabarber etwas braunem Zucker – nach Belieben mit etwas Vanille oder Zimt gemischt – bestreuen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten bei 200 °C backen. In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten.


Rhabarberstreusel 3


Grundrezept für Butterstreusel


• 200 g Mehl
• nach Belieben eine Prise Zimt
• 25 g gehackte Mandeln
• 150 g Zucker
• 125 g Butter


Die Zutaten mit kühlen Händen zu Streuseln verkneten. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen. Dann noch ca. 20 Minuten bei 200 °C fertigbacken.


Rhabarberstreusel 1


It’s Sunday morning and on Saturday, once again there was not enough time to prepare a cake for today. And… have forgotten to buy eggs? Here I have the solution: I’ll prepare a Quark-oil dough for which no egg is needed. The doughbecomes as fluffy as a yeast dough, but instead of yeast I use baking powder as an leavening agent which also saves a lot of time as the dought needs no leavening or cooling time. A long time ago I once baked a „Zwetschgenstreusel“ – a plum tart with crumbles  –  with this dough. Found it excellent and then … once out of sight – out of mind. Today I used 500 g rhubarb instead and baked the cake in a 24 cm springform pan. I had a bit too much of the crumble and have therefore used the rest for a Green Apple Crumble: Just peel a Granny Smith apple, remove the core, divide into columns -or use an apple slicer. Then place the apple slices in a small baking dish, sprinkle with cinnamon sugar and sprinkle the crumbles over it. Bake for about 15 minutes together with the rhubarb pie. If you use a 26 cm springform pan, the cake is a little flatter, but the crumbles are just the right amount 😉

Basic recipe for a quark-oil dough
150 g quark / cottage cheese
6 tablespoons milk
6 tablespoons cooking oil
75 g sugar
1 packet vanilla sugar or a little ground vanilla
a pinch of salt
400 g flour (I use spelled flour)
1 packet of baking powder

Prepare a smooth dough from the above ingredients . Roll out on a floured working surface (I use a silicone mat) slightly larger than the size of the springform. Line the bottom of the springform pan with paper. Line the springform dough while forming an edge. Preheat the oven to 200 °C (392 °F). Wash and clean the rhubarb, then cut into pieces of about 2 cm. Spread onto the dough. Sprinkle the rhubarbwith some brown sugar – to taste mixed with a little vanilla or cinnamon. Bake on the middle rack of the preheated oven at 200 °C (392 °F) for 10 minutes. In the meantime, prepare the streusel/crumbles.

Basic recipe for Butterstreusel
200 g flour
to taste a pinch of cinnamon
25 g chopped almonds
150 g sugar
125 g butter

With cool hands, rub and knead the ingredients into Streusel. Sprinkle the crumble topping onto the cake. Then bake for about another 20 minutes at 200 °C (392 °F).

Ideen für’s Osterbrunch: Rhabarber-Streusel-Törtchen mit Marzipan

13. April 2014

Rhabarberkuechlein5 Ich hatte gedacht, ich könnte die Tartelette-Förmchen (beschichtet, mit Hebeboden, 10 cm Ø) durch Papierförmchen ersetzen – das war ein Fehler, denn der Crème fraîche Guss, der zusätzlich noch auf diese Törtchen kommt, macht sich selbständig. Tja, ich habe leider keine Förmchen dieser Art, aber die Törtchen sind am Schluss doch noch was geworden – ich habe die Papierförmchen schnell in eine Springform gesetzt. Dadurch sind sie teilweise etwas unförmig geworden, aber schmecken tun sie trotzdem ganz lecker. Man kann das Ganze sicherlich auch als Tarte in einer 26 cm Springform backen…

Rhabarberkuechlein4Rhabarber-Streusel-Törtchen mit Marzipan

Teig:
50 g gekühlte Marzipanrohmasse
150 g Mehl
90 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb

Füllung:
500 g Rhabarber
200 g Crème fraîche
2 Eier (Größe M)
110 g Zucker
1 Esslöffel Speisestärke

Streusel:
50 g gut gekühltes Marzipan
80 g Mehl
40 g Zucker
40 g weiche Butter

Für den Teig das Marzipan grob raspeln. Mit den restlichen Teigzutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen, flach drücken. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Je 3 Tartelette-Förmchen in zwei Reihen dicht nebeneinander stellen. Den Teig auf einer bemehlten Silikon-Backunterlage zu einem Rechteck (etwa 25×35 cm) ausrollen. Den Teig auf die Förmchen stürzen und in die Förmchen drücken (ich hatte entsprechend große Teigkreise ausgestochen und in die Förmchen gelegt). Aus dem restlichen Teig dünne Rollen formen und als Rand in die Förmchen legen und andrücken. Die Böden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Förmchen 30 Minuten in den Tiefkühler stellen.

Inzwischen für die Füllung den Rhabarber putzen, waschen und in kurze Stücke schneiden. Crème fraîche, Eier, Zucker und Stärke glatt rühren. Marzipan für die Streusel grob raspeln  und mit den restlichen Streuselzutaten zu einer bröseligen Masse verkneten.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Törtchen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Den Ofen nicht ausschalten.

Die Creme in die Törtchen gießen, den Rhabarber darauf verteilen. Die Marzipanstreusel darüberbröseln und die Törtchen auf der zweiten Schiene von unten 20-25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen, dann mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen und aus den Förmchen nehmen.

Rhabarberkuechlein1

I had thought I could do without the tartlet tins mentioned in the recipe (coated with ground lift, 10 cm Ø) and replaced them by paper cases – that was a mistake, because the crème fraîche casting, which comes on top in addition to the rhubarb and crumble, was too much for the paper cases and it went over the rim. Well, unfortunately I have no moulds of the required type, but the tarts went o.k. in the ende – I quickly placed the paper cases in a springform pan. This makes them partially shapeless and not elegant, but they still taste quite delicious. You might also bake the whole thing as a tart in a 26 cm springform pan

Rhubarb crumble minitarts with marzipan

dough:
50 g chilled marzipan
50 g flour
90 g butter, softened
50 g sugar
1 pinch of salt
1 egg yolk

filling:
500 g rhubarb
200 g crème fraîche
2 eggs (size M)
110 g sugar
1 tablespoon cornstarch

Streusel / crumble:
50 g well chilled marzipan
80 g flour
40 g sugar
40 g butter, softened

For the pastry grate the marzipan coarsely. With the remaining dough ingredients quickly knead into a smooth dough and shape into a ball, press flat. Wrap in cling film and cool for 30 minutes in the refrigerator.

Place the tartlet tins close to each other in two rows onto a baking sheet. Roll out the dough on a floured silicone baking mat to a rectangle of about 25×35 cm. Overthrow the dough on the molds and press it into the ramekins (I had cut out correspondingly large dough circles and placed them in the molds). From the remaining dough make thin rolls and place them on the edge and press into the ramekins. Prick the floors several times with a fork. Place the ramekins for 30 minutes in the freezer.

Meanwhile, clean and wash the rhubarb and cut into short pieces. Stir crème fraîche , eggs, sugar and starch until smooth. Coarsely grate the marzipan for the crumble and mix with the remaining crumble ingredients, rubbing with your hands to receive a crumbly mass.

Preheat the oven to 180 °C (356 °F). Bake the ramekins on the middle rack of the oven for 12-15 minutes. Take out and allow to cool a bit. Do not turn off the oven.
Pour the cream onto the tarts and sprinkle with rhubarb and marzipan crumble. Bake the tarts on the second rack from the bottom of the oven for about 20-25 minutes. Let the tarts cool in the moulds, then gently remove with a knife from the edge and then remove from the molds.

Blog-Beitrag Nr. 1000 – Dreierlei Waie aus dem Markgräflerland

11. August 2013

Dreierlei Waie1
Das ist also mein Blog-Beitrag Nr. 1000! Und heute Morgen hat irgendjemand auch noch den 200.000 en Klick getan.
Ein herzliches Dankeschön an alle Leser meines Blogs und für die vielen netten Kommentare auch per Mail und auf FB.

Hierfür sollte es heute dann schon etwas besonderes geben und deshalb habe ich mir auch etwas spezielles überlegt.

Neulich kam per E-Mail eine Anfrage von einer Journalistin, die ein Buch über das Markgräflerland schreiben möchte. Dabei hat sie sich die Frage gestellt, wie eigentlich die Scharwaie entstanden ist, und wer auf die Idee kam, die Waie rautenförmig einzuschneiden, mit Öl zu bestreichen und mit Salz zu bestreuen.

Ratlosigkeit bei allen Markgräflern, die ich befragt habe und bei denen ich dachte, sie könnten noch etwas von Früher erzählen. „Ja, das hat man halt so gemacht….” war meist die Antwort.

Klar war allen, dass es sich um Brotteig-Reste handelt, die man zusammen-„gescharrt” hatte und die man dann eben mit etwas Öl bestrichen und mit Salz bestreut hatte. Eine Erklärung wäre vielleicht, dass man diese Vertiefungen in den Teig gemacht hatte, um das Brot besser teilen zu können, oder damit das Öl, mit dem man die Waie bestrichen hatte nicht herunter- sondern ins Gebäck laufen konnte.
Ich meine, man kann hier durchaus die italienische Variante der Focaccia erkennen – also, wo soll es schon herkommen???

Möglicherweise ist die Scharwaie ebenso wie der Wein ein köstliches Überbleibsel aus der Zeit, als die Römer sich im Markgräflerland niedergelassen hatten.
Spuren der Römer findet man im Markgräflerland überall, z. B. nicht allzu tief unter einem Acker auf der Gemarkung Auggen, oder in Badenweiler und Heitersheim, wo die Funde freigelegt und für Interessierte zugänglich gemacht wurden. Wer möchte, kann das Gebiet auf dem Markgräfler Römerweg erwandern oder mit dem Fahrrad erkunden.

Scharwaie2

klassische Scharwaie

Mal sehen, was Wikipedia dazu sagt:

(…) Die Wähe dürfte ihren Ursprung im schweizerischen Mittelland haben. Die erste urkundliche Erwähnung des Begriffs «wäye» stammt aus dem Jahr 1556. Sie wird in einem Zürcher Sprachlexikon als «Fladen oder Kuchen» beschrieben. Entstanden ist die Wähe in der Hausbäckerei. Gemäss Albert Spycher wurden Teigreste verwendet, die beim Brotbacken in der Teigschüssel blieben. Man „wallte (…) die so gewonnen Brotteigreste zu dünnen Fladen und drückte den Teigrand zu einem Wulst zusammen, damit der Belag nicht auslaufen konnte“. Belegt wurden sie dann mit denjenigen Dingen, die gerade im Haushalt aufzufinden waren. Es kamen Früchte wie Gemüse in Frage und deshalb lässt sich die Geschichte der salzigen und der süssen Wähe nicht trennen (….)

Was Wikipedia da zu den Wähen bzw. Waien, wie sie im Markgräflerland genannt werden schreibt, ist auch das, was ich von einigen Leuten, die ich gefragt hatte, gehört habe: Im Markgräflerland bzw. Müllheim und Umgebung hat man die Scharwaie zwar gekannt und gebacken, aber meistens wurde einfach auf die Teigreste das gelegt, was man gerade hatte.

Wer Schweine und Speck hatte, legte in dünne Streifen geschnittenen, gut durchwachsenen Speck darauf = Speckwaie.
Hatte man Rahm, d. h. Sahne (der noch von Hand abgeschöpft wurde, viel dicker als der heutige war und manchmal leicht säuerlich geschmeckt hatte) formte man einen Rand und gab Rahm und Zucker auf die Waie, die auch Judekueche (Judenkuchen) genannt wurde – nennen wir ihn der political correctness halber einfach mal Rahmwaie. Das beste daran waren natürlich immer die Stellen der Waie, die knusprig-braun karamellisiert waren.
Woher die Bezeichnung Judekueche kam, konnte mir auch niemand sagen….
Und wenn es frisches Obst gab, wie z. B. Zwetschgen, Mirabellen, Äpfel, hat man die Waie damit belegt.
Manch einer sagt, man habe die Waien vor dem Brot gebacken, um zu testen, ob schon die richtige Back-Temperatur erreicht war – andere sagen, man hat die Waie in der Resthitze gebacken, weil diese noch für die flachen Teigstücke ausreichend war (was ich wahrscheinlicher finde).

Wie auch immer, hier kommen die Rezepte. Um es ganz authentisch zu machen, könnte man sich auch einen Bauernbrot-Teig beim Bäcker besorgen (vorbestellen). Ich habe die Foccaccia-Teig Variante mit etwas Olivenöl vorgezogen, das schmeckt ein wenig würziger, man kann das Öl aber auch weglassen und etwas mehr Wasser nehmen. Ausserdem habe ich Dinkelmehl (Type 630) zu 2/3 und zu 1/3 fein gemahlenes Hartweizenmehl (z. B. Pizza- oder Pastamehl) verwendet. Ich backe auf einem Schamottstein (Pizzastein), der etwa eine Stunde vorher im Backofen bei voller Temperatur aufgeheizt werden muss (nach 45 Minuten stellt man ein Blech mit Wasser unter den Stein) – während dieser Zeit kann der Teig wunderbar aufgehen. Dann wird die Temperatur reduziert – ich habe eine Pizza-Backfunktion mit Unterhitze und Umluft, die ist bei 180 – 200 °C perfekt). Wer keinen Pizzastein hat, bäckt auf dem Blech mit vorgeheizten 225 °C.

Klassischer Brotteig:

500 g Mehl (Weizenmehl Type 550)
1/2 Würfel Frischhefe (21 g)
etwa 300 ml lauwarmes Wasser
15 g Zucker oder flüssiger Honig
15 g Salz

Focaccia-Teig mit Olivenöl, wie ich ihn mache:
(für drei Waien)

25 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl
2 Esslöffel flüssiger Honig
1 Esslöffel grobes Meersalz
etwa 330 g helles Dinkelmehl (Type 630)
etwa 170 g feines Hartweizenmehl (Pasta- oder Pizzamehl)
+ Mehl zum Auswellen

Hefe in eine große Schüssel bröckeln, lauwarmes Wasser, Olivenöl und Honig hinzugeben und die Hefe darin auflösen. Salz und Mehl untermischen, einarbeiten und kräftig kneten. (Für mich übernimmt das der Knethaken der Küchenmaschine).
Kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst, bei Bedarf noch etwas Wasser oder Pastamehl unterarbeiten.

Zugedeckt ca. 45 – 60 Minuten gehen lassen. Teig von Hand kräftig durchkneten, in drei Portionen teilen.

Speckwaie

Dreierlei Waie2
Für die Speckwaie von einem Stück geräucherten, gut durchwachsenen (Schwarzwälder) Vesperspeck die Schwarte abschneiden, zuerst längs in dünne Scheiben, dann quer in dünne Streifen schneiden. Den Teig dünn auf bemehlter Arbeitsfläche auswellen – auf eine perfekte, runde Form kommt es hier ganz bestimmt nicht an – auf den Holzschieber legen (vorher mit etwas Pastamehl bestreuen)  und den Teigfladen üppig mit Speckstreifen belegen. In den Ofen schieben und so lange backen, bis der Speck knusprig, und die Ränder leicht gebräunt sind. (etwa 10-15 Minuten)

Dreierlei Waie3

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In Stücke schneiden und mit einem Glas Gutedel (oder Neuer Wein – sobald es wieder gibt) genießen.

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Rahmwaie (Judekueche)

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Teig wie oben beschrieben auswellen, dann aber einen Rand bilden, damit der Rahm nicht herauslaufen kann. Zuerst auf den Pizzastein schieben, dann mit Rahm begießen und üppig mit braunem Zucker bestreuen. (Je nach Größe ca. 1 Becher süße Sahne -Rahm, und mehrere Esslöffel Zucker). Backen, bis der Zucker karamellisiert ist.Dreierlei Waie8

Meine Mutter hat diese Waie immer in einem Waieblech mit Rand gebacken, weill die Sahne schnell über den Rand läuft. Wie schon gesagt, der Rahm war früher dicker. Wer mag, kann auch einmal dicke, gezuckerte Kondensmilch verwenden, das geht auch, karamellisiert aber nicht so schön. Da kann man dann höchstens noch ein wenig mit einem Bunsenbrenner (Crème brulée) nachhelfen.

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Zwetschgewaie

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Für die Zwetschgewaie den Teig wie beim Rahmwaie mit Rand vorbereiten.

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Die Zwetschgen waschen, längs halbieren, die Kerne entfernen. Dann jede Hälfte an der Spitze längs ein wenig einschneiden.
Den Teig wieder im Ofen belegen, dick mit Zimtzucker bestreuen und backen, bis der Rand leicht gebräunt ist.

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So, und das ist unser heutiger Sonntagskuchen… Vielleicht gibt es noch ein wenig geschlagenen Rahm dazu.
Selbstverständlich kann man auch hier noch ein wenig kreativ sein und zusätzlich feine Butterstreusel auf die Zwetschgen geben. Da hätte ich  noch ein Rezept für einen Zwetschgen-Streuselkuchen mit Quark-Ölteig (auch sehr zu empfehlen).

Rhabarber-Crumble auf Schwedisch

22. Mai 2013

Rhabarbercrumble1

Jetzt habe ich noch ein einfaches Dessert, das fast schon als Sonntagskuchen zählen könnte – da es aber keinen Boden hat, ist es wohl doch nur ein Dessert – aber was für eines. Fast jeder kennt das Britische Dessert mit den köstlich-buttrigen Streuseln obendrauf. Man kann wohl viele verschiedene Obstsorten verwenden, der Klassiker ist hierbei wohl Apple Crumble mit Vanillesauce. Aber – die Schweden machen Crumble mit Rhabarber. Das heisst dann:„Smulpaj med rabarber” – Rhabarberauflauf mit Streuseln. Die Streusel sind mit gemahlenen Walnusskernen verfeinert – wer also noch welche von der Weihnachtsbäckerei übrig haben sollte – hier ist die beste und köstlichste Möglichkeit, diese aufzubrauchen. Man kann Vanillesauce (Englisch: Custard) darüber geben, oder noch einfacher: Vanilleeis. Dazu sollte das Crumble noch lauwarm sein.

Rhabarbercrumble3

Rhabarberauflauf mit Streuseln nach schwedischem Rezept

Für 4 Portionen (kann auch in einer großen, flachen Auflaufform zubereitet werden)

120 g Mehl
(wer mag, kann hier halb Dinkel- halb geröstetes Hafermehl = Skrädmjöl verwenden)
100 g Zucker
150 g Walnusskerne
100 g Butter
450 g Rhabarber
1 Esslöffel Speisestärke (Maisstärke oder Kartoffelmehl)

Das Mehl mit dem Zucker in einer Schüssel mischen. 50 g Walnusskerne fein mahlen und darunter mischen. Die Butter nach und nach in die Mischung kneten, bis kleine Streusel entstehen. den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Rhabarber putzen, die Haut abziehen und den Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Die Stücke mit Zucker und Speisestärke mischen. Eine große Auflaufform oder vier kleine ofenfeste Förmchen mit Butter einfetten. Die Rhabarbermischung hineingeben und die Streusel darauf verteilen.

Den Crumble im Ofen ca. 30 Minuten backen, mittlere Schiene, bis die Streusel hellbraun geworden sind. Die restlichen Walnüsse hacken und über den Auflauf streuen.
Etwas abkühlen lassen, lauwarm servieren.

Nach Geschmack mit Vanilleeis, Vanillesauce, geschlagener Sahne und evtl. Erdbeersauce servieren.

Da ich kleine Formen verwendet habe, habe ich auf das Bestreuen mit gehacken Walnüssen verzichtet. Aber in der großen Form kommt das ganz gut…

Rhabarbercrumble2

Altenländer Sauerkirschkuchen – ein schneller Kuchen mit Tassen-Quick-Teig

30. Oktober 2012

….und dann gab es als zweites Geburtstags-Leckerli noch einen Sauerkirschkuchen. Vor vielen, vielen Jahren war das Rezept mal auf einer Packung Speisestärke abgedruckt. Früher habe ich immer frische Sauerkirschen vom Baum, der im Garten meiner Eltern stand verwendet. Die waren eine Spur säuerlicher als die Schattenmorellen, die es im Glas zu kaufen gibt. In einem guten Jahr hatte meine Mutter immer Sauerkirschen für den Winter eingeweckt. Irgendwann wurde der Baum zu alt und hatte kaum mehr Früchte getragen…

Ich habe diesmal nicht die Speisestärke aus Mais (Mondamin oder Maizena) verwendet, sondern Kartoffelstärke (Kartoffelmehl) und Schattenmorellen aus dem Glas. Die fein geriebene Zitronenschale im Guss macht den Kuchen erfrischend. Der Kardamom im Teig erinnert mich an Schwedischen Hefeschnecken und es schmeckt nach einer Vorahnung von Weihnachten…  Im Büro kam der Kuchen sehr gut an – alles ratzeputz aufgegessen….   🙂

Und das beste daran ist: der Kuchen ist superschnell fertig und man braucht keine Waage, um die Zutaten abzuwiegen, da alles mit Tassen oder Esslöffeln abgemessen wird.

Altenländer Sauerkirschkuchen

Die Zutaten:
0,5 Tasse Kartoffelmehl (oder Mondamin/Maizena)
2 Tassen Dinkelmehl Type 630
0,5 Teelöffel Backpulver
1 Prise Kardamom
1 Eigelb
1 Tasse Zucker
125 g Butter

Für die Füllung:

500 g Sauerkirschen, frisch oder ein Glas Schattenmorellen, ohne Kerne

Für den Guss:
1 Eigelb
2 Esslöffel Zucker
3 gestrichene Esslöffel Speisestärke
1/2 Becher saure Sahne
1 gestrichener Teelöffel fein abgeriebene Zitronenschale
2 Eiweiß

Für den Teig Speisestärke, Mehl, Kardamom und Backpulver miteinander mischen. Eigelb und Zucker dazugeben, die Butter in Stücken daraufgeben und mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verreiben. Die entstandenen Streusel in eine gefettete Form (26-28 cm Ø) drücken, einen Rand hochziehen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Frische Sauerkirschen entsteinen, Schattenmorellen durch ein Sieb gut abtropfen lassen. Die Sauerkirschen auf dem Teigboden verteilen und 20-25 Minuten vorbacken.

Das Eiweiß steif schlagen. Dann das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren, Speisestärke, saure Sahne und Zitronenschale unterrühren, dann vorsichtig das steif geschlagene Eiweiß unterheben.

Den Guss auf den Kirschen verteilen und nochmals 15-20 Minuten backen, bis der Guss goldgelb ist. In der Form abkühlen lassen. Aus der Form lösen, aufschneiden und genießen!

Aprikose-Himbeer-Streuselkuchen mit Skrädmjöl

2. September 2012


Es ist herbstlich draussen – Anlass, den Backofen anzumachen und zu backen!
Wohlige Wärme…  feiner Kuchenduft erfüllt die Wohnung und mit einer Tasse Tee oder Kaffee kann man es sich so richtig auf dem Sofa gemütlich machen.
Ein gutes Buch dazu und das Wochenend-Glück ist perfekt.


Neulich habe ich wieder Nachschub an geröstetem Hafermehl (Skrädmjöl) aus Schweden bekommen. Deshalb gibt es heute einen Kuchen mit Skrädmjöl. (Wer keines hat, einfach nur Dinkelmehl verwenden.) Auf jeden Fall gehört aber eine Portion (oder auch zwei) Schlagsahne dazu.

Zutaten für eine Backform 24 cm Ø

Aprikose-Himbeer-Streuselkuchen

Für den Belag:
1 kleine Dose Aprikosenhälften (wer eine dickere Aprikosenschicht mag, kann auch mehr Obst verwenden)
eine Handvoll TK-Himbeeren
(wenn frische Aprikosen vorhanden sind: 500 g Aprikosen entsteinen)

Für die Streusel:
40 g Butter
40 g Zucker
60 g helles Dinkelmehl (Type 630)
etwas gemahlene Vanille

Für den Teig:
250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier
200 g helles Dinkelmehl (s.o.)
200 g Skrädmjöl (s.o.)
2 Teelöffel Backpulver

Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Die Springform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Für die Steusel 40 g Zucker mit 60 g Mehl und etwas gemahlener Vanille mischen und 40 g kalte Butter dazugeben. Zwischen den Händen zu Streuseln reiben. Kühl stellen.
250 g Butter mit 250 g Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier unterrühren. Die Mischung aus Dinkelmehl/Skrädjmöl mit 2 Teelöffel Backpulver mischen, kurz mit der Buttermasse vermengen.
In die Form füllen, mit Aprikosen und Himbeeren belegen, die Streusel darüber verteilen.
Ca. 60 Minuten bei 190 °C backen. In der Form abkühlen lassen.


Mit Sahne servieren.

Zwetschgen-Mirabellen-Tarte mit Walnuss-Streusel

20. August 2012

Ein knuspriger Mürbeteig aus Butterstreuseln vorgebacken, dann mit Pudding  bestrichen und mit saftigen Mirabellen und Zwetschgen – dem Obst der Saison – belegt und als Krönung Walnuss-Streusel drauf – und die Tarte ist einfacher, als man denkt.

Zwetschgen-Mirabellen-Tarte mit Walnuss-Streusel

Zutaten:

700 g Zwetschgen
300 g Mirabellen
190 g Butter
300 g Mehl
220 g Zucker
Salz
100 g Walnusskerne, gemahlen
3 Esslöffel Vanillepuddingpulver (ca. 30 g)
350 ml Vollmilch

Butter oder Öl zum Ausfetten der Tarteform – ich habe eine französische Keramikform verwendet, weil meine Tarte-Form größer als die erforderliche 28 cm Ø ist, das geht auch….
Nach Belieben Puderzucker zum Bestäuben (ich fand die Tarte süß genug und habe darauf verzichtet)

Zubereitung:

1. Zwetschgen und Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen.

2. 150 g Butter mit dem Mehl (300 g), 200 g Zucker und 1 Prise Salz zu einer gleichmässigen Masse verkneten. Den Teig zwischen den Händen zu Streuseln reiben.

3. Zwei Drittel der Streusel als Boden bis zum Rand in eine leicht gefettete Tarteform (28 cm Ø) drücken

und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 15 Minuten (Gas 2-3, Umluft 160 °C) vorbacken.

Die restlichen Streusel mit der restlichen Butter (40 g) und den gemahlenen Walnüssen verkneten, erneut zwischen den Händen zerbröseln, kalt stellen.

4. Das Puddingpulver mit etwas Milch und dem restlichen Zucker (20 g) glatt rühren. Mit der restlichen Milch unter Rühren aufkochen, von der Kochstelle nehmen und wieder abkühlen lassen.

5. Den vorgebackenen Boden aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Pudding auf den Boden füllen und glattstreichen.

Zwetschgen und Mirabellen vom Rand zur Mitte hin daraufsetzen.

Mit den Streuseln bestreuen.

6. Den Kuchen im Backofen bei gleicher Temperatur in 45 Minuten auf der 2. Einschubleiste von unten fertigbacken (Gas 2-3, Umluft 40 Minuten bei 160 °C).
Aus dem Backofen nehmen, auskühlen lassen, nach Belieben mit Puderzuckerbestäuben und mit geschlagener Sahne servieren.

Käsekuchen mit Streusel vom Blech

8. Mai 2012

Der Klassiker unter den Blechkuchen: Hefeteig mit Käsekuchenbelag und Butterstreusel mit einer feinen Zimtnote.
Schmeckt erfrischend – wer den zitronigen Geschmack nicht mag, lässt die geriebene Zitronenschale im Belag weg und verwendet stattdessen evtl. etwas gemahlene Vanille.

Für den Teig:

400 g Mehl
30 g Hefe
65 g Zucker
1/8 Liter Milch
80 g Margarine
1 Prise Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
Fett zum Ausfetten des Blechs oder Backpapier

Für den Belag:

150 g Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
nach Belieben abgeriebene Schale von 1 Zitrone
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Eier
750 g Quark (ich habe 250 g  mit 40% Fett und 500 g Magerquark verwendet)
2 Esslöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)

Für die Streusel:

200 g Mehl
100 g Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Messerspitzen Zimt

Zwei Drittel des Mehls in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, Hefe hineinbröckeln, etwas Zucker und die Hälfte der lauwarmen Milch dazugeben, alles mit etwas Mehl vom Rand verrühren und mit Mehl bestäuben. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Die Butter in der restlichen Milch auflösen und zusammen mit dem restlichen Zucker, Salz und Zitronenschale auf den Mehlrand geben. Alles mischen und  zu einem glatten Teig verarbeiten . Das restliche Mehl unterkneten und den Teig sehr dünn auf dem gefetteten oder mit Papier belegten Backblech ausrollen.

Die offenen Seite des Backblechs mit einem mehrfach geknickten, 2 bis 3 cm hohen Streifen aus Alufolie verschließen (oder die Fettpfanne verwenden), damit der Belag nicht herunterlaufen kann. Für den Belag die Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker, Zitronenschael und Zitronensaft, Eier und zum Schluss Quark und Speisestärke unterziehen. Dies Masse auf den Teig geben und verstreichen. Für die Streusel das gesiebte Mehl mit der Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischen und mit bemehlten Händen zu Streuseln verreiben. Auf den Belag streuen. Den Teig nochmals gehen lassen, dann auf der mittleren Schiene im vorgeheizten
Backofen (200 – 220°C) 30-40 Minuten backen.


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