Amerika, BBQ, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Grillen, Italien, Listicle, Rezepte, Sommer

Meine liebsten Sommerrezepte

Melone am Stiel 36


Das Thermometer klettert wieder über 30 Grad Celsius – zu heiß um lange in der Küche zu brutzeln. Jetzt sind leichte und schnelle Sommergerichte gefragt. Ich habe für Euch mal meine liebsten Sommerrezepte ausgesucht.


Salade Nicoise 3


1. Salade Niçoise oder Pan Bagnat

Von diesem Salat wird man richtig satt – und trotzdem liegt er nicht schwer im Magen.

Pan Bagnat 2

Hier gehts zu den Rezepent: Salade Niçoise oder Pan Bagnat


Couscous-salat1


2. Für den Grillabend: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze

Ein erfrischender Salat, der nicht verwässert und deshalb auch am nächsten Tag noch schmeckt -besonders, wenn man sich in der Menge verschätzt hat, weil man ihn nicht genau nach Rezept gemacht hat

Hier gehts zum Rezept: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze


Kalte Gurkensuppe 3


3. Erfrischend: Kalte Gurkensuppe

Ein leichtes Essen, das bei Hitze sehr erfrischend ist. Kalte Gurkensuppe. Gurken enthalten ja viel Wasser und das tut dem Körper bei hohen Temperaturen besonders gut.

Hier gehts zum Rezept: Kalte Gurkensuppe mit Joghurt



4. Fenchel-Orangen-Salat

Den mag der Markgräfler sehr gerne – vitaminreich, saftig, erfrischend und aromatisch: Ein Salat mit Orangen und Fenchelel.

Hier gehts zum Rezept: Fenchel-Orangen-Salat



5. Elsässer Wurstsalat

Egal ob in der Straußi, Gartenwirtschaft oder auf der heimischen Terrasse. Der Klassiker auf den Vesperkarten im Markgräflerland darf hier bei den Sommerrezepten nicht fehlen: Der Elsässer Wurstsalat. Bei einem Elsässer Wurstsalat muss auf jeden Fall Käse dabei sein….

Hier gehts zum Rezept: Elsässer Wurstsalat


Caprese


6. Insalata Caprese – Tomatensalat mit Mozzarella

Heute bleibt die Küche kalt – draussen ist es heiss genug: Insalata Caprese. Zurecht seit Jahrzehnten ein Klassiker der italienischen mediterranen Küche und eines der ersten Rezepte in meinem Blog.

Hier gehts zum Rezept: Insalata Caprese

Der schmeckt auch toll, wenn man ihn mit Rucola kombiniert:


Insalata Caprese mit Rucola 1
Insalata Caprese mit Rucola

Und ist selbstverständlich auch  als Sandwich-Baguette bzw. als Belag für eine Seele geeignet – kurz unter den Grill damit, und ihr habt – typisch Badisch – eine sommerliche „heiße Seele”.


Seele TomateMozzarella4

Seele TomateMozzarella1
Heiße Seele mit Tomate-Mozzarella-Belag

Melone am Stiel 36


7. „Ich habe eine Wassermelone getragen….”

Ich habe eine Wassermelone getragen…. Na, wisst ihr, welcher Film dazu gehört?

Wie wäre es dann mit Melone am Stiel???
Superschnell gemacht:
Einfach die Melone quer in runde Scheiben schneiden, dann wie einen Kuchen in Stücke schneiden und auf Holzspieße stecken.



Auch hier gibt es eine köstliche Variante – und zwar vom Grill:

Die Melonenscheibe nur in der Mitte halbieren und von beiden Seiten jeweils einige Minuten auf den Grillrost legen. Mit grobem Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen und mit Basilikum garnieren.
So lernt ihr eine ganz neue Geschmacksnote kennen!


Melone gegrillt


Und – passend zur kalten Gurkensuppe, habe ich noch eine geeiste Wassermelonen-Suppe für euch:


Wassermelonensuppe4


8. Alles kalter Kaffee…

Ihr braucht etwas, was euch wach und munter macht?
Kein Problem mit diesem Cold Brew Eiskaffee!


Cold_Brew_Eiskaffee_007-Text


Die einfachere und schnellere Variante:

Vanilla Ice-Creamed Espresso


Espresso Vanilleeis 1


So mögen ihn im Sommer die Italiener am liebsten:

Granita al caffè


granita al caffe 2


Noch einfacher und schneller:

Iced Espresso


 


Ich hoffe, dass euch diese Rezepte die  nötige Abkühlung bringen….

Eure Markgräflerin

Advertisements
Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Markgraeflerland, Rezepte, Wein

Wie in der Straußi: Markgräfler Spargelsalat mit Brägele und Schinken


Neulich hat mich eine Leserin über Facebook darauf aufmerksam gemacht, dass es in meinem Blog noch kein Rezept für Spargelsalat gibt.
Welche Schande – wo es doch auch in den Markgräfler Straußwirtschaften um diese Jahreszeit verbreitet Spargelsalat gibt.

Ich habe den Spargelsalat mit Brägele (=Bratkartoffeln) kombiniert und außerdem gab es Schinken dazu.
Wer es vegetarisch mag, lässt einfach den Schinken weg….

Das Rezept für Brägele habe ich nicht nochmal aufgeschrieben aber natürlich findet ihr es auch hier im Blog: Rezept für Brägele (und Bibeleskäs   – auch ein typisches Gericht, das in den Straußis angeboten wird.

Dazu passt Weißwein – ich empfehle einen trockenen Gutedel oder Chardonnay.



Spargelsalat


Zutaten
(für 4 Portionen)

• 1 kg frischer weißer Spargel
• 1 ¼ Teelöffel Salz
• 1 Stück Würfelzucker
• 2 hartgekochte Eier
• 1 Esslöffel Weinessig
• 2 Esslöffel trockener Weißwein (Gutedel)
• frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
• 6 Esslöffel Rapsöl
• 1 Esslöffel Schnittlauchröllchen

Zubereitung
Die Spargelstangen von oben nach unten dünn schälen.
Die unteren Enden der Stangen so weit abschneiden, dass alle evtl. holzigen Stellen entfernt sind. Dann die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden.
Etwa 4 Liter Wasser mit ¼ Teelöffel Salz und dem Würfelzucker zum Kochen bringen.
Die Spargelstücke hineingeben und etwa 20 Minuten gar kochen.
Mit einem Schaumlöffel die Spargelstücke aus dem Wasser heben und in einem Sieb gut abtropfen und abkühlen lassen.

Die hartgekochten Eier schälen und würfeln.
Weinessig mit Weißwein, 1 Teelöffel Salz und etwas gemahlenem Pfeffer verrühren. 6 Esslöffel Rapsöl untermischen, dann die Spargelstücke unterheben.
Zum Servieren auf Teller anrichten, mit Schnittlauchröllchen und Ei bestreuen und mit Brägele und nach Belieben mit Schinken servieren.



Asparagus salad

ingredients
(For 4 servings)

1 kg of fresh white asparagus
1 ¼ teaspoon salt
1 piece of sugar cube
2 hard boiled eggs
1 tablespoon of wine vinegar
2 tablespoons dry white wine (Gutedel or Chasselas)
Freshly ground black pepper
6 tablespoons rapeseed oil
1 tablespoon chives

 

preparation
Peel the asparagus thinly from top to bottom.
Cut the lower ends of the asparagus so far that any woody parts are removed. Then cut the asparagus into bite-sized pieces.
Bring about 4 litres of water with ¼ teaspoon of salt and one sugar cube to the boil.
Add asparagus pieces and boil for about 20 minutes.
Using a slotted spoon, lift the asparagus pieces out of the water and drain well in a sieve. Allow to cool.

Peel the hard boiled eggs and finely dice.
Mix finegar, white wine, 1 teaspoon salt and some ground pepper. Add 6 tablespoons of rapeseed oil, mix, then add to the asparagus pieces.
Arrange on a plate and sprinkle with chives and eggs. Serve with ham and German fried potatoes („Bratkartoffeln”).

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Sommer, Wandern, Wein

Nordic Walking und ein Besuch in Berners Straussi in Mauchen

NW Berners Straussi Mauchen 6


Vor etwa zwei Wochen war unser letzter Nordic Walking Abend vor der Sommerpause.
Wie üblich, sind wir – nach einer etwas kürzer gewählten Strecke als sonst – zum Abschluss zu einer kleinen Stärkung eingekehrt.
Schon in der Herbst-/Winter Saison waren wir in Mauchen – damals im Gasthaus zur Krone.

Anders als im Winter, konnten wir diesmal bei Tageslicht unsere Tour durch die Reben ziehen.
Hier ein paar Fotos vom Laufen, der schönen Landschaft und vom Essen in der Straussi…als kleine Anregung für eine Wanderung oder einen kleinen Spaziergang mit „Verpflegungsstation”.




Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Frühling, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Sommer, Vegetarisch, Winter

Immer wieder gut: Bibeleskäs und Brägele

Bebeleskaes Braegele1
Neulich hatten wir von einem Raclette-Abend noch Pellkartoffeln (Gschwelldi) übrig – und was macht man im Markgräflerland am liebsten aus übriggebliebenen, gekochten Kartoffeln, die kalt geworden sind?
Brägele! – so heißen die Bratkartoffeln hierzulande.

Brägele ohne Beilage sind langweilig – und deshalb gibt es dazu eine weitere Spezialität aus dem Markgräflerland – den Bibeleskäs.
Woher die Bezeichnung Bibeleskäs kommt und wie man Bibeleskäs selbst macht,  hatte ich bereits in einem Beitrag vom vergangenen Jahr ausführlich beschrieben. Auch die Brägele sind schon öfters hier im Blog aufgetaucht.

Bibeleskäs und Brägele ist auch ein Gericht, das in vielen Straußwirtschaften (Straussi) angeboten wird, und wenn man Quark aus dem Kühlregal verwendet, und Kartoffeln vorgekocht hat, ist es ausserdem ein wunderbares Abendessen – ideal, wenn man wenig Zeit hat. Und die Tage werden ja derzeit immer kürzer. Wenn man abends von der Arbeit heimkommt ist es dunkel und am liebsten würde man sich sofort auf’s Sofa verziehen, ohne noch lange in der Küche für’s Abendessen zuzubringen.

Und weil es so lecker schmeckt, gibt es als kleine Anregung für den gemütlichen Feierabend hier nochmal die Rezepte:

Bibeleskäs, schnelle Variante (Quark)
für 2 Personen

• 250 g Speisequark (40 %)
Tipp 1: im benachbarten Elsass findet man sogar diesen Quark unter der Bezeichnung „Bibeleskaes” im Kühlregal
• 3-4 Esslöffel Sahne
Tipp 2: oder für die leichtere Variante sprudelndes Mineralwasser, dann kann man auch Magerquark oder Fromage Blanc mit 20 % Fett verwenden
• 1 Bund Schnittlauch
• 1 Schalotte oder kleine Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• Salz, Pfeffer

Den Quark und die Sahne (oder Mineralwasser) in einer Schüssel glatt rühren. Schnittlauch in feine Röllchen, Zwiebeln in feine Würfel schneiden und in den Quark geben. Den Knoblauch dazupressen und alles gut vermischen.  Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack würzen.
Mit den Brägel, Gschwelldi oder Bauernbrot servieren.

Brägele / Bratkartoffeln

Zutaten:
Kartoffeln, Zwiebelwürfel (hier: 1 rote Zwiebel) und Butterschmalz oder Olivenöl und Butter

Die Brägele (Bratkartoffeln) kann man sowohl mit gekochten als auch mit rohen Kartoffeln machen. Die gekochten Kartoffeln können dabei etwas dicker geschnitten werden.

Zubereitung mit rohen Kartoffeln – dauert etwas länger, als mit gekochten Kartoffeln:

Für die Brägele festkochende Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl mit Butter in einer schweren Pfanne (am besten Gusseisen) zerlassen, die Kartoffelscheiben hineingeben und unter häufigem Wenden 15-20 Minuten goldbraun braten. Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, salzen, die Zwiebel hinzugeben und und ebenfalls andünsten (nicht zu stark, sie werden sonst leicht bitter.)

Wer mag, kann auch noch ein paar Speckwürfelchen hinzufügen.
Auf Tellern zusammen mit dem Bibeleskäs und servieren. Nach Belieben mit frischen, gehackten Kräutern, z. B. Schnittlauch oder Petersilie bestreuen.
Ich hatte noch ein paar Reste frischen Schnittlauch und Schnittknoblauch in meinem Garten, die hierfür Verwendung gefunden haben.

Bebeleskaes Braegele2

If you have leftover cooked potatoes, this is a perfect dish to use them up – it’s typical food from the region where I live.
A nice and quickly prepared dinner.

Brägele/Bratkartoffeln (German Fried Potatoes)
with Bibeleskäs (white cheese with herbs and onion)

Bibeleskäs
for 2 people

250 g cottage cheese/white cheese „Quark” (40% fat)
Tip 1: in Alsace Bibeleskaes“ can be found in the refrigerated section
3-4 tablespoons cream
Tip 2: or for a lighter version easier use sparkling mineral water, and use low fat white cheese with / Fromage Blanc with 20% fat
1 bunch of chives
1 shallot or small onion
1 clove of garlic
salt and pepper

Preparation
In a bowl, stir the
Quark and the cream (or mineral water) until smooth. Cut chives into small rings, onions into small cubes and add to the cheese. Add the garlic (pressed) and mix well. Season with salt and pepper to taste.

Brägele/Bratkartoffeln (German Fried Potatoes)

Ingredients:
Potatoes, onions and ghee or olive oil and butter
The fried potatoes ( fried potatoes ) can be prepared from raw potatoes as well as from boiled potatoes:
The boiled potatoes can be cut into slightly thicker slices – they need less time for frying.
Preparation using raw potatoes:
For the Brägele/Bratkartoffeln ( = fried potatoes ) wash, peel and cut waxy potatoes into thin slices. Peel and finely dice an onion. Heat little olive oil with some butter in a heavy skillet (preferably cast iron), add the potato slices and fry until golden brown for about 15-20 minutes, turning frequently. Just before the potatoes are cooked, add salt , diced onion and sauté (not too hot, otherwise the onions will become black and bitter. )
If you like, you can also add a some diced bacon. Serve with the white cheese/Bibeleskäs

Arrange on plates along with the Bibeleskäs. Sprinkle to taste with fresh, chopped herbs , such as parsley or chives.  – I used some chives from the garden – the last green bits before winter.

 

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Wandern

Der Planetenweg: Egerten

Sonne

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten”- So lautete der Merksatz bis zum Jahr 2006 für die damals neun Planeten (Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun – Pluto) in unserem Sonnensystem.

Unser Sonnensystem – klein, unbedeutend und relativ weit entfernt vom Zentrum der Milchstraße. Im Zentrum befindet sich die Sonne als Zentralstern, es folgen die Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars, die als terristische Planeten bezeichnet werden und den inneren Teil des Sonnensystems bilden. Die Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun bilden heute den äußeren Teil. Weitere Begleiter sind neben Zwergplaneten Millionen von Asteroiden und Kometen. Diese sind vorwiegend in dem Asteroidengürtel zwischen den inneren und den äußeren Planeten, dem Kuipergürtel jenseits der äußeren Planeten und der Oortschen Wolke ganz außen vorzufinden. Pluto, ehemals ein Planet, liegt im Kuipergürtel und gehört nun der neu definierten Klassen der Plutoiden und der Plutinos an.

Auf dem Planetenweg in Egerten bei Kandern-Wollbach kann man unser Sonnensystem erkunden. Das Bild oben stellt die Sonne dar. Entlang des Weges findet man die Erklärungen zu den übrigen Planeten in der bekannten Reihenfolge. Wir haben den schönen Samstagnachmittag dazu genutzt, den Weg zu erwandern. Aber nicht nur der Planetenweg ist interessant, denn die Natur ist hier sehr vielfältig. Eingekehrt haben wir natürlich auch – dazu später.

Planet4

Planet1
Das Größenverhältnis im Vergleich zur Sonne: der Jupiter. Zudem noch oberste Gottheit in der römischen Mythologie…

Planet3
Und auf den Wiesen ein Naturschauspiel:

Lichtnelke2
Kuckucks-Lichtnelke, Kranzrade
Lychnis flos-cuculi

Wiese1

rote Lichtnelke

Wiese3
Butterblume / Hahnenfuß

Wiese2

Beinwell:

Die Pflanze wurde früher als Heilmittel bei Knochenbrüchen verwendet. Daher kommt der Name Beinwell. Enthält Alkaloide und Gerbstoffe.

Beinwell1

Beinwell2

Beinwell3

Lichtnelke1

Lichtnelke5

Distel
NaturschutzgebietDas Schild sieht schon etwas lädiert aus. In diesem Waldgebiet gibt es einige Hochstände – Übungs-Zielscheibe oder versehentliche Treffer?
Und hier gibt es auch Orchideen! Knabenkräuter auf einer eher feuchten Wiese.

Knabenkraut2

Knabenkraut1

Knabenkraut3

Knabenkraut5
Die Trollblume, ein besonders schönes Hahnenfußgewächs:Trollblume4

Trollblume3

Trollblume2

Trollblume1

Bach

Farn

Walderdbeeren

Wiese6

Wiese5

Wiese4

Ein Kalkofen – wurde früher zur Gewinnung von Kalk genutzt, hat heute ein Dach und dient als Quartier für Fledermäuse.

Kalkofen

Und zum Abschluss Einkehr im Kreiterhof. Zur Belohnung gab es für den Markgräfler ein Weissweinschorle, für mich Apfelschorle.
Die Speisekarte der Straussi ist  sehr verlockend, wir haben nichts gegessen, weil ich für’s Abendessen schon etwas anderes vorhatte.

Kreiterhof KarteAber der Zwiebelkuchen und die Forelle, die am Nebentisch bestellt wurden, sahen lecker aus und dufteten noch besser zu uns herüber. Es wird ein nächstes Mal geben! Bis Juni gibt es ausserdem noch Spargel mit Beinschinken…
Ausserdem hat der Besitzer allerlei landwirtschaftliche Utensilien und Geräte zusammengetragen, die rund um den Hof und in einem Museum zu besichtigen sind.

Kreiterhof

Schorle
Nicht vergessen – in sieben Monaten ist Weihnachten!

Weihnachtsbaum

Essen & Trinken, Food, Rezepte

NW – ZW und Traubensaftschorle: Neuer Wein und Zwiebelkuchen in der Straussi vom Weingut Zimmermann

NW – ZW, das ist keine neue Soap, sondern die Abkürzung für Neue Wii (Neuer Wein=Federweiser) und Ziibelewaie=Zwiebelkuchen, auf dem Kassenzettelchen der Straussi vom Weingut Zimmermann am Schliengener Berg:

„Lieber Gast, mir hän e Bitt, iß und trink soviel de wit. Das Zettele aber hebsch guet uf, mir schribe nämlich alles druf. Vielen Dank für Ihren Besuch.“

Den Winzer haben wir persönlich angetroffen und wir konnten ein wenig über dies und das mit ihm plaudern. Top Thema im Moment ist natürlich der verheerende Hagelschlag von vergangener Woche. Der hat in den Weinbergen teilweise kapitale Schäden angerichtet. Aber man bleibt zuversichtlich. Solange es nachts kalt ist, breitet sich die Fäule nicht so sehr aus und anscheinend gibt es dieses Jahr noch kaum Fruchtfliegen und auch die Wespenpopulation ist klein, sodass sie bei den Trauben nicht noch mehr Schaden anrichten können. Lassen wir uns mal überraschen.

Grund unseres Besuchs war aber der Ziibelewaie, den es in der Weinschenke im Herbst am Freitag immer gibt und natürlich der „Neue Wii“.
Naja, für die Autofahrer gibt es auch Traubensaft (-schorle). Diesmal war ich mit Fahren dran. Am neuen Wein habe ich natürlich mal genippt, der hat schon richtig auf der Zunge gekribbelt. Ansonsten ist der rote Traubensaft auch sehr lecker.

Der Zwiebelkuchen wird hier mit Brotteig (das Brot wird hier selbst gebacken!) gemacht, dünn ausgerollt und mit Zwiebel-Eierguss belegt. Nach meinem Geschmack fehlt ein wenig Kümmel im Guss, aber das mag bekanntlich nicht jeder, deshalb wurde er wohl weggelassen. Dabei hilft Kümmel dabei, Blähungen nach dem Genuss von Zwiebelkuchen zu vermeiden.
Die Portion ist auf jeden Fall üppig und macht satt.

Hier geht’s zu meinem Rezept für Ziibelewaie = Zwiebelkuchen.

Essen & Trinken, Rezepte

Wurstsalat Wasabi Style

Der Markgräfler ißt gerne Wurschtsalat mit Brägele. Notfalls reicht aber auch ein Stück frisches Bauernbrot.
Dieses Gericht oder eher Vesper bekommt man eigentlich in fast jeder Wirtschaft oder Straussi im Markgräflerland. (z. B. in der, wie sie sich nennt „ältesten Straußi des Markgräflerlands“ – Probst’s Straussi in Grunern).
In Müllheim geht man vorzugsweise zum „Wurschtsalat Karle“ in der Hauptstrasse (es gibt bei uns nämlich leider seit langem schon keine Straussi mehr direkt im Ort).
Mein Mann und ich essen gerne den „Elsässer Wurstsalat“  mit Emmentaler Käse und Zwiebeln.

Gestern Abend sollte es dann mal wieder Wurstsalat geben. Was war noch im Kühlschrank?
(ich hatte für das Wochenende nichts eingekauft, da wir an einem Lehrgang waren und dort so gut mit Essen versorgt waren, dass wir eigentlich kein Abendessen mehr gebraucht hätten…) – also, da war noch:

1/2 Ring Fleischwurst
zu wenig Emmentaler Käse aber: noch ein Stückchen Wasabi Käse
Ich bin eigentlich dagegen, überall Wasabi dranzuschmeissen, nur weil es gerade hip ist, aber in diesem („Not“)fall ???, wieso nicht.
Dann hatte ich noch Roma Tomaten, ein paar Essiggurken in Scheiben und Zwiebeln sind sowieso immer im Haus.

Also los.
Für das Dressing braucht man wie immer:

Öl (in diesem Fall Olivenöl), Essig im Verhältnis 2:1, 1 Teelöffel Senf, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, ein paar Spritzer Maggi.

Die Fleischwurst, die Essiggurken und den Käse in Streifen, die Tomate in Ringe schneiden, die Zwiebel schälen und ebenfalls in Ringe schneiden.

Alles in eine große Schüssel geben, mit Essig, Öl und Senf anmachen. Mit wenig Salz, Pfeffer und Maggi würzen. Durchziehen lassen und mit Brot oder Brägele servieren.
Die Bayrische „Münchner Oktoberfest“ Variante wäre übrigens mit Brezel.
Zum Trinken gibt es ein Bierchen. Ich weiß, ich weiß, das ist nicht typisch Markgräflerland. ‚:-)

Ä Guete…Bei uns gab es diesmal Vollkorntoast zum Wurstsalat.