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Oktoberfest-Schmankerl: Ripperl vom Mangalitza (Woll-) Schwein aus dem RÖMERTOPF®

Ripperl 1


oktoberfest-0011Was soll es bei der Markgräflerin und dem Markgräfler dieses Jahr nur zum Oktoberfest-Auftakt geben?
Die Klassiker wie eine Brotzeit mit Rettich und Obatzda, Brathendl mit Kartoffelsalat, Fleischpflanzerl, Schweinsbraten mit Semmelknödeln,Wiesn Schnitzel und Leberknödelsuppe haben wir schon alle ausprobiert. Sogar Lammhaxn auf Bayrisch Kraut mit Kartoffel-Knödeln gab es schon. Nicht zu vergessen die Karamel-Bier-Bavaroise und den schnell zubereiteten Blätterteig-Apfelstrudel oder die kleinen Schoko-Wiesn-Cakes.

Hier geht es zum Kapitel Oktoberfest.
O. k. es fehlt noch der Steckerlfisch – da hatten wir aber keine große Lust drauf.
Guter Rat musste her. Und neulich, als wir auf einer Veranstaltung eine gute Bekannte trafen, bekamen wir den entscheidenden Hinweis.
Sabine stammt ursprünglich aus Oberbayern. Auf Anhieb fielen ihr auch nur die typischen Oktoberfest-Schmankerl ein, doch dann sagte sie, wie wäre es mit Ripperl und Gröstl?
Ganz einfach: Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln auf ein Blech legen, die Ripperl würzen und oben drauf legen. Ab in den Backofen damit.
Das ist ja einfach – und während das Essen gemütlich im Ofen schmort, kann man sich um andere Dinge kümmern….
Also haben wir vom Metzger unseres Vertrauens ein Stück Schweinerippchen vom Mangalitza Schwein besorgt.
Eine halbes Rippenstück mit 6 Rippenknochen reicht für 2-3 Personen, je nachdem wie groß der Hunger ist.
Und da die Markgräflerin stolze Besitzerin eines RÖMERTOPF® ist, wurde dieser mal wieder aus dem Küchenregal geholt.


Ripperl 2


Ripperl und Gröstl


Zutaten
(für 2-3 Personen)

• 2 Zwiebeln, geschält und geachtelt
• 5-6 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
• 1-2 Möhren, geschält und gewürfelt
• 2-3 Knoblauchzehen, geschält
• 1 Teelöffel Kümmel und 3-4 Wacholderbeeren
• ¼-½ Liter Gemüsebrühe
• Schweine- oder Butterschmalz zum Anbraten
• ein Stück Schweinerippchen (mit 6 Rippenknochen) vom Mangalitza Schwein
• Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung

Den Römertopf 10 Minuten wässern.
Die vorbereiteten Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch und Möhren in den Boden des gewässerten Römertopfs geben und mischen. Mit Kümmel bestreuen und die Wacholderbeeren ebenfalls dazugeben. Dann etwas Gemüsebrühe angießen.
Das Rippchen mit Salz einreiben. Wenig Schmalz in einer Pfanne zerlassen, dann das Rippchen von allen Seiten einige Minuten anbraten.
Aus der Pfanne nehmen und mit der Fettseite nach oben auf das Gemüse in den Römertopf legen. Das Bratfett darüber geben. Das Fleisch mit Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Den Deckel auflegen und auf die unterste Schiene in den kalten Backofen schieben.
Die Temperatur auf 220 °C einstellen und 45 Minuten schmoren lassen.
Dann den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen, bis die Oberseite der Rippchen schön knusprig ist.
Die einzelnen Rippchen vom Stück abschneiden und zusammen mit dem Gemüse servieren.


Ripperl 3
Die Ripperl vor dem Schmoren.

Wer mag, kann als Vorspeise noch ein wenig von der kräftigen Schweinsbrühe mit Gemüse servieren.


Ripperl 4


Ripperl 5


Oktoberfest!Ripperl 6

This is a recipe from Bavaria which I got from a friend who grew up in Bavaria and now lives in my area.
It is very easy to prepare and so delicious!Ripperl 7

Pork Ribs with vegetables – from the RÖMERTOPF® (clay pot)

Ingredients
(for 2-3 people)

2 onions, peeled and cut into eight pieces
5-6 potatoes, peeled and diced
1-2 carrots, peeled and diced
2-3 cloves of garlic, peeled
1 teaspoon cumin and 3-4 juniper berries
¼-½ litre of vegetable broth
lard for frying butter
a piece of pork ribs (6 rib bones) from a Magalitza pig
salt, pepper, paprika

Preparation

Water the Römertopf for 10 minutes.
Pour the prepared onions, potatoes, garlic and carrots into the bottom of the pot and mix. Sprinkle with cumin and also add the juniper berries. Then pour some vegetable stock.
Rub the ribs with salt. Melt little lard in a pan, then sear the ribs on all sides for a few minutes.
Remove from pan and place with the lard side up on the vegetables in the clay pot. Sprinkle with the drippings from the pan. The season the meat with pepper and paprika.
Cover with the lid and place the clay pot onto the bottom rail in a cold oven.
Set the temperature to 220 °C (428 °F) and roast for 45 minutes.
Then remove the lid and bake for another 15 minutes until the top of the ribs is crispy.
Cut the individual ribs off the piece and serve together  with the vegetables.

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Mousse aux spéculoos – Spekulatius Mousse aus dem iSi Gourmet Whip

Spekulatius Mousse 2
Passend zum Kaninchen in Bier, bei denen Spekulatius in der Sauce verarbeitet ist, gibt es jetzt auch noch ein passendes Dessert. Ein Rahmbläser (z. B. iSi Whip / Kisag) muss nicht unbedingt vorhanden sein, wer einen hat, sollte diesen auf jeden Fall benutzen, er erspart nämlich den Dressierbeutel und ist so eine ganz praktische und saubere Sache.
Und wer von Weihnachten noch Spekulatius übrig hat, sollte sie unbedingt für diese wundervolle, schnell zubereitete Mousse aufbrauchen.
Gefunden habe ich dieses geniale Rezept in einen Rezeptbüchlein, das ich vergangenes Jahr aus unserem Urlaub in Brügge mitgebracht hatte.

Spekulatius (in Südbayern auch Spekulatis) ist ein aus Belgien und den Niederlanden, aber auch dem Rheinland und Westfalen stammendes Gebäck aus Mürbeteig. Niederländisch wird es als Speculaas, französisch als spéculoos bezeichnet.
In Belgien gibt es Spekulatius nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über und übrigens auch in Indonesien, einer ehemals niederländischen Kolonie.

Der häufigste Spekulatius ist der Gewürzspekulatius, der durch die Gewürze Kardamom, Gewürznelke und Zimt seinen typischen Geschmack erhält. Neben ihm gibt es noch den Mandelspekulatius, der etwas dezenter gewürzt ist und neben einer größeren Menge Mandelmehl auch an der Unterseite vor dem Backen mit Mandelsplittern beschichtet wird. Ebenfalls beliebt ist der Butterspekulatius, der einen erheblichen Anteil Butter enthält. Niederländische und belgische Spekulatius haben ein charakteristisches Karamellaroma, das durch die Zugabe von Zucker mit hohem Melasse-Anteil erreicht wird.

In Belgien hat dieses Gebäck mit aromatischen Gewürzen eine sehr alte Tradition und taucht in vielen Rezepten auf:

The Crusades (AD 1095-1272) led to a revolution in medieval cooking, and the distinctive cuisine of modern Belgium first started to emerge. The leader of the First Crusade, Godfrey of Bouillon, Duke of Lower Lorraine, and his men brought back spices – nutmeg, cloves, ginger, saffron, cinnamon and peppercorns – from the Holy Land. These were enthusiastically incorporated into local Belgian dishes, including peperkoek, a delicious spice cake and speculaas, a spice cookie.
Belgium went on to become the centre of the northern European spice trade, with spices increasingly used by royalty and the nobility in cooking and as gifts, or for trading. Condiments such as mustards and vinegars were combined with dried fruits in recipes, giving a sweet-sour flavour to many dishes that are part of the Belgian cuisine to this day. (…)

Die Kreuzzüge (AD 1095-1272) führten zu einer Revolution in der mittelalterlichen Küche und die unverwechselbare Küche des modernen Belgien begann zu entstehen.
Der Führer des ersten Kreuzzuges, Gottfried von Bouillon, Herzog von Nieder Lothringen und seine Männer brachten Gewürze – Muskatnuss, Nelken, Ingwer, Safran, Zimt und Pfefferkörner – aus dem Heiligen Land. Diese wurden begeistert in die regionalen belgischen Speisen aufgenommen, unter anderem peperkoek, einem köstlichen Gewürzkuchen und Spekulatius, ein Gewürzkeks.
Der vornehme Adel verwendete die Gewürze in der Küche und als Geschenke, oder es wurde damit gehandelt und Belgien entwickelte sich bald zum Zentrum des nordeuropäischen Gewürzhandels. Zutaten wie Senf und Essig wurden in Rezepten mit getrockneten Früchten kombiniert, was vielen Gerichten einen süß-sauren Geschmack gab, die bis heute Teil der belgischen Küche sind.

Hier zum Beispiel das Kaninchen in Bier mit Spekulatius von neulich…

Spekulatius Mousse 1Die Windmühle, die auf diesem Spekulatius abgebildet ist, ist eines der typischen Motive in Belgien und den Niederlanden.

Mousse aux spéculoos
Préparation : 10 min

Pour 4 personnes
50 cl de crème liquide très froide
20 spéculoos
chicorée liquide

À l’aide d’un fouet, monter la crème en chantilly pas trop épaisse car les spéculoos vont l’épaissir. Vous pouvez aussi utiliser un siphon à chantilly. Il ne faut pas ajouter de sucre dans la crème.
Concasser seize spéculoos et les mélanger à la crème à l’aide d’une spatule afin de bien les incorporer. Ajouter une ou deux cuillerées à soupe de chicorée liquide selon votre goût et mélanger à nouveau.
Dresser dans des verrines ou dans des pots et déposer un spéculoos sur le dessus.

***

Spekulatius Mousse
Zubereitung: 10 Minuten

Für 4 Personen
500 ml sehr kalte Sahne
20 Spéculoos (Gewürzspekulatius)
chicorée liquide

Mit einem Schneebesen, die Sahne nicht zu steif schlagen, weil der Keks die Sahne festigen wird. Man kann für die Zubereitung auch einen Rahmbläser verwenden. (Zutaten wie folgt mischen und einfüllen, 1 Gaspatrone verwenden).
Es ist nicht notwendig, Zucker hinzuzufügen – die Kekse sind süß genug.
Sechzehn Spekulatius zerbröseln und mit Hilfe eines Spatels gründlich unter die Sahne mischen. Mit ein bis zwei Esslöffel chicorée liquide abschmecken und nochmals mischen.
Zum Servieren in kleine Gläser oder Schalen spritzen und mit einem Spekulatius dekorieren.

***

Speculoos Mousse
Preparation: 10 min
for 4 people
50 cl very cold cream
20 spéculoos biscuits
liquid chicory

Using a whisk, whip the cream to chantilly – not too thick because the biscuit will thicken the cream. You can also use a siphon for whipped cream. There’s no need to add sugar in the cream.
Crush sixteen speculoos biscuits and mix with the cream using a spatula to fully incorporate. Add one or two tablespoons of liquid chicory to taste and mix again.
Serve in small glasses or in pots and place a biscuit on top.

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Adventskalender 2014 – Nr. 14: 3. Advent… Kleiner Gewürzgugelhupf mit belgischer Schokolade

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Es ist schon der 3. Advent – und zum Advent-Sonntagskaffee gibt es wieder mal einen kleinen Gugelhupf. Diesmal mit feinster dunkler Schokolade aus Belgien und weihnachtlichen Gewürzen.
Die Schokolade habe ich aus Brügge mitgebracht – im Schokoladenmuseum (Choco-Story) kann man verschiedene Sorten Schokoladendrops kaufen.
Für diesen Kuchen habe ich eine dunkle Sorte mit 71 % Kakaogehalt verwendet, die Kakaobohnen dafür stammen aus Ecuador. Sehr edel und fein.
Die Schokodrops kann man übrigens auch über den eshop des Schokoladenmuseums bestellen.

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Kleiner Gewürzgugelhupf mit belgischer Schokolade
(für eine kleine Gugelhupfform mit 16 cm Ø)

Für den Teig:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille
2 Eier
1 Prise Salz
¼ Teelöffel gemahlene Nelken
1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss
1 Messerspitze gemahlener Kardamom
150 g helles Dinkelmehl Type 630
1 Esslöffel Kartoffelmehl (Speisestärke)
1 Esslöffel Kakaopulver
70 g geriebene dunkle Schokolade
(Ecuador 71)
2 Esslöffel Kirschwasser
2 Esslöffel Milch

Butter zum Einfetten der Form und etwas Mehl zum Bestäuben

Für den Guss
125 g Puderzucker
1 Esslöffel Kakaopulver
1 Teelöffel Butter
goldene und silberne Zuckerperlen
Puderzucker zum Bestäuben

Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Zucker und Vanille einrühren. Eier, Salz, Nelken, Muskat und Kardamom ebenfalls einrühren
Mehl, Backpulver, Speisestärke und Kakaopulver mischen und sieben. Mit der Schokolade, dem Kirschwasser und der Milch unter die Buttermasse rühren. Der Teig soll schwer reißend vom Löffel fallen, wenn nötig noch etwas Milch hinzufügen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen (Umluft 180 °C, Gas Stufe 3).
Die Backform innen mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
Für den Guss die Butter in einem Esslöffel heißem Wasser auflösen. Puderzucker mit Kakaopulver mischen, sieben und mit der aufgelösten Butter zu einer dickflüssigen Masse verrühren.
Den Kuchen mit der Schokoladenglasur überziehen, mit etwas Puderzucker bestäuben und mit Zuckerperlen verzieren.
Köstlich!
Und hier ist für Interessierte noch mein altbewährtes Rezept für Frau Zimmermanns schokoladigen Gewürzkuchen – gebacken in der Kastenform – für die großere Kaffeerunde….

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Mini Bundt Cake with Belgian Chocolate and Spices
(for a small bundt cake with 16 cm diameter)

For the dough:
125 g soft butter
100 g sugar
1 teaspoon of powdered vanilla
2 eggs
1 pinch of salt
¼ teaspoon ground cloves
1 pinch of freshly grated nutmeg
1 pinch of ground cardamom
150 g flour (spelt flour type 630)
1 tablespoon potato flour (or cornstarch)
1 tablespoon cocoa powder
70 g grated plain chocolate
(Ecuador 71% cacao – see choco-story eshop)
2 tablespoons kirsch
2 tablespoons milk

butter to grease the baking dish and some flour for dusting

For the topping
125 g icing sugar
1 tablespoon cocoa powder
1 teaspoon butter
gold and silver sugar pearls
icing sugar for dusting

Melt the butter in a bowl until light and fluffy. Stir in sugar and vanilla. Then add eggs, salt, cloves, nutmeg and cardamom and also stir.
Mix flour, baking powder, cornstarch and cocoa powder and sift. Stir this mixture along with the grated chocolate, the kirsch (cherry brandy) and milk into the butter mixture. The dough should be thick and only fall off the spoon slowly – if necessary add some more milk.
Preheat the oven to 200 ° C (fan/convection oven 180 ° C, gas mark 3).
Grease the baking mould with butter on the inside and dust with flour.
Pour the dough into the mould and bake in the preheated oven for about 45 minutes. Remove from the oven, allow to cool for 10 minutes in the mould, then turn upside down and place onto a wire rack and allow to cool.
For the icing, dissolve the butter in a tablespoon of hot water. Mix icing sugar with cocoa powder, sift and stir in the dissolved butter to form a viscous mass.
Coat the cake with chocolate icing, dust with a little icing sugar and decorate with sugar sprinkles.
Delicious!

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Adventskalender 2014 – Nr. 1: Cuchaule und Moutarde de Bénichon

Adventskalender 2014_1
Endlich ist es soweit. Das erste Türchen des Adventskalenders darf geöffnet werden.
Heute hat die Markgräflerin eine Spezialität aus der Schweiz für euch.

Cuchaule 4

Mund im Wallis ist bekannt für den Safran-Anbau in der Schweiz. Erntezeit für Safran ist Mitte/Ende Oktober an sonnigen Tagen. Und so überrascht es nicht, dass man nicht allzu weit entfernt eine Spezialität mit Safran bäckt. In Vevey, am Genfersee, gibt es zum Martinimarkt ein Brot mit Safran. Es besteht aus einem lockeren Hefeteig.
Man isst es zum Apéro, bestrichen mit Butter und dem eher süßen Moutarde de Bénichon (Senfspezialität aus Fribourg). Dazu gibt es einen hiesigen Weißwein (Chasselas/Fendant/Gutedel).
Hier sind die Rezepte:

Cuchaule

Cuchaule mit Safran
Ergibt 3 Brote à ca. 500 g

Zutaten:
550 g Milch
10 Safranfäden (ca. 1 Prise)
900 g Weissmehl
20 g Hefe
20 g Salz
100 g Zucker
1 Ei
1 gestrichener TL Sauerteigpulver für Roggenbrot

150 g   Butter, weich
Mehl zum Formen
Ei zum Bestreichen

Zubereitung

1. Am Vortag: Milch mit Safran mischen. Im Kühlschrank zugedeckt ­über Nacht ziehen lassen.

2. Am Zubereitungstag: Safranmilch aus dem Kühlschrank nehmen und auf 18 °C erwärmen oder Raumtemperatur annehmen lassen.

3. Mehl in eine Schüssel geben. Safranmilch, Hefe, Salz, Zucker, Ei und Sauerteigpulver dazugeben. Mit einem Rührgerät ca. 8 Minuten auf niedrigster Stufe kneten.

4. Butter flockenweise beigeben. Teig auf höchster Stufe ca. 5 Minuten kneten, bis er schön geschmeidig ist.

5. Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Zusammendrücken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

6. Den Teig dritteln. Auf wenig Mehl drei Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Brote bei Zimmertem­peratur mit einem Tuch leicht bedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen. Mit Ei bestreichen. Im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

7. Backofen auf 170 °C vorheizen. Brote nochmals mit Ei bestreichen. Mit einem scharfen Messer über Kreuz mehrmals sehr fein einschneiden.

8. In der Ofenmitte ca. 40 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dazu nach Belieben Moutarde de Bénichon servieren.

Cuchaule 2

***

Moutarde de Bénichon

Für 2 Gläser von je ca. 150 ml

1 Esslöffel Senfpulver und ½ dl (50 ml) Weisswein (Chasselas/Fendant oder Gutedel) verrühren, ca. 12 Std. quellen lassen.

2 dl (=200 ml) Wasser, 50 g Kandiszucker, 1 Sternanis, ½ Zimtstange in einem kleinen Topf aufkochen, Hitze reduzieren, ca. 15 Min. köcheln. Sternanis und Zimtstange entfernen.
3 dl (=300 ml) Vin cuit und 2 Esslöffel Mehl verrühren, hinzufügen, unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. einkochen, bis die Masse geeleeartig ist.
Senf-Weisswein beigeben, kurz aufkochen. Den dickflüssigen Moutarde de Bénichon siedend heiss in saubere, vorgewärmten Gläser füllen, sofort verschliessen. Gläser mit Schraubdeckel kurz auf den Kopf stellen, auf einem Küchentuch auskühlen lassen. Kühl und dunkel gelagert ist der Moutarde de Bénichon etwa 6 Monate haltbar. Nach dem Öffnen das Glas im Kühlschrank aufbewahren, und rasch konsumieren.

Vin cuit oder Raisinée ist eingedickter Most von Äpfeln und/oder Birnen. Das dickflüssige Konzentrat lässt sich durch Birnendicksaft ersetzen.

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Vin Cuit selbst herstellen:

1 Liter Apfel- oder Birnensaft, oder eine Mischung aus beiden Säften einkochen, bis nur noch 150 ml zurückbleiben. In saubere Schraubdeckelgläser füllen und auskühlen lassen.

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Mund in Valais, Switzerland is known for its saffron cultivation in Switzerland. Harvest time for saffron is mid / late October on sunny days. And so it is not surprising that not too far away from this area there is a specialty with the ingredient saffron. In Vevey, on Lake Geneva, there is a market (Saint Martin Market) in November, where they traditionally bake a bread with saffron. It consists of a fluffy dough.
It is eaten as an aperitif, spread with butter and the rather sweet Moutarde de Bénichon (mustard specialty from Fribourg). It is accompanied by a local white wine (Chasselas / Fendant).
Here are the recipes:


Cuchaule with saffron
Makes 3 loaves, each 500 g

ingredients:
550 g of milk
10 saffron threads (about 1 pinch)
900 g white flour
20 g of yeast
20 g of salt
100 g sugar
1 egg
1 level teaspoon sourdough powder for rye bread

150 g butter, softened
flour to form
egg for brushing

preparation

1. The day before: Mix milk with saffron. Cover, put in the refrigerator and leave to rest overnight.

2. On the day of preparation: take saffron milk from the refrigerator and allow to warm to 18 ° C or let come to room temperature.

3. Place flour in a bowl. Add saffron milk, yeast, salt, sugar, egg and sourdough powder. With a mixer and knead for about 8 minutes on the lowest level.

4. Add Butter in flakes. Knead into the dough at the highest level for about 5 minutes until it gets smooth.

5. Cover and leaven for about 1 hour. Compress and leafen again for 1 hour.

6. Divide the dough into three parts. Form three balls using only little flour. Place on a baking sheet lined with baking paper. Cover with a cloth and leaven for about 2 hours at room temperature. Brush with egg and place in the fridge for about 30 minutes.

7. Preheat the oven to 170 ° C. Brush the bread with egg, again. With a sharp knife, very finely cut crosswise several times.

8. Bake in the middle of the oven for about 40 minutes. Let cool on a wire rack. Serve with Moutarde de Bénichon.

***

Moutarde de Bénichon

For 2 glasses of approx 150 ml

Mix 1 tablespoon mustard powder and ½ dl (50 ml) white wine (Chasselas / Fendant), leave to swell for approx. 12 hours.

In a small pot, bring to a boil 2 dl (= 200 ml) water, 50 g rock candy, 1 star anise, ½ cinnamon stick, reduce heat, let simmer for about 15 minutesRemove star anise and cinnamon stick.
Mix 3 dl (= 300 ml) vin cuit and 2 tablespoons of flour, add into the pot and boil over medium heat for about 10 minutes while stirring occasionally. Boil until the mixture looks like jelly.
Add mustard and white wine, bring to the boil. Fill the hot and viscous Moutarde de Bénichon into clean, pre-heated jars (screw cap) and close immediately. Place the jars upside down for a few minutes, turn and leave to cool on a kitchen towel. Stored in a cool and dark place, the Moutarde de Bénichon can be preserved for about 6 months. Keep the jar after opening in the refrigerator and consume quickly.

Vin cuit or Raisinée is thickened Most of apples and / or pears. The viscous concentrate can be replaced by thickened pear juice.

Homemade Vin Cuit:

Boil 1 liter of apple or pear juice, or a mixture of both juices,  thicken until only 150 ml remain. Fill into clean jars with screw cap and seal.

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Süßkartoffel-Blumenkohl-Curry oder: Indisch für Anfänger

Curry6
Ich war noch nie in Indien und es ist schon ein paar Jahre her, als es in Müllheim noch ein Indisches Restaurant gab. Wir waren immer gerne dort essen. Jetzt hatte ich mal wieder Lust auf ein Curry – mit Süßkartoffeln und Blumenkohl. Das gab es bei uns schon in der vergangenen Woche – vor lauter schönem Wetter und Gartenarbeit bin ich aber nicht dazu gekommen, das Rezept aufzuschreiben.
Indisch für Anfänger nicht deshalb, weil ich euch hier einen Kochkurs in Indisch geben möchte, sondern weil ich selbst ein Anfänger bin.
O. k. – ich hatte schonmal mit zweierlei Lammcurry geübt….

LammcurryEin Lammcurry auf marrokanische Art.

Lammcurry mit Kokosmilch1… und ein Kartoffel-Lamm Curry mit Glockenchili aus dem eigenen Garten und Kokosmilch.

Und jetzt also ein vegetarisches Curry mit Süßkartoffeln, Blumenkohl und Joghurt aus dem Wok (weil es mein größter Topf ist…):

Curry3

Süßkartoffel-Blumenkohl-Curry

1 Kopf Blumenkohl
1 große Süßkartoffel
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, geschält und gerieben
1 Tomate
3 Esslöffel Butterschmalz
1 Chilischote
2 Teelöffel Curry
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel, frisch gemahlen
etwas Paprikapulver edelsüß
etwas Koriander-Pulver
etwas Fünf-Gewürze-Pulver
Salz
100 g TK Erbsen
3 Esslöffel Joghurt

Zum Servieren:
Koriandergrün oder glatte Petersilie und Joghurt

Den Blumenkohl putzen, waschen und in Röschen teilen. Die Süßkartoffeln schälen und in Stifte schneiden, Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.
Tomaten waschen, in Viertel schneiden, dabei den Stielansatz entfernen. Die Chilischote waschen, Stielansatz entfernen und in Ringe schneiden.
Butterschmalz im Wok erhitzen, das Fünf-Gewürze-Pulver mit den Frühlingszwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Dann die Süßkartoffeln, Blumenkohlröschen und Chili dazugeben, unter Rühren etwa 3 Minuten anbraten.

Curry1
Die übrigen Gewürze  und den geriebenen Ingwer dazu geben, untermischen und anbraten.
3 Esslöffel Joghurt, Tomaten und Erbsen dazugeben, mit 1/4 Liter Wasser ablöschen, kräftig salzen. Einen Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, bis die Süßkartoffeln und der Blumenkohl weich sind. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.
Nach Geschmack nochmals mit etwas Currypulver abschmecken, Koriandergrün oder glatte Petersilie aufstreuen und mit Joghurt und Basmati-Reis servieren.

Curry2
Der Reislöffel hier im Bild stammt übrigens wirklich aus Indien – den hat mir einmal eine ehemalige Kollegin aus dem Urlaub in Indien mitgebracht….

Curry4

I’ve never been to India and it’s been a few years ago, when there was an Indian restaurant in my hometown. We were always happy to eat there. Now I once again felt like having a curry – with sweet potatoes and cauliflower. I aready cooked it last week – but because of the warm weather and gardening I didn’t have the time to write down the recipe.
Indian for beginners, not because I want to give you a cooking class in Indian, but because I myself am a beginner.
Well – I had practiced with two recipes for lamb curry, before…. (see images above) – so I’m not a total beginner.
And so now there is a vegetarian curry with sweet potatoes, cauliflower and yoghurt from the wok (because it’s my biggest pot …):


Sweet Potato and Cauliflower Curry

1 cauliflower
1 large sweet potato
1 bunch of spring onions
1 thumb-sized piece fresh ginger, peeled and grated
1 tomato
3 tablespoons ghee
1 chilli pepper
2 teaspoons curry
1/2 teaspoon cumin, freshly ground
some noble sweet paprika
some coriander powder
some five-spice powder
salt
100 g frozen peas
3 tablespoons yogurt

To serve :
Coriander or parsley and yoghurt

Clean, wash and cut the cauliflower into florets. Peel the sweet potato and cut into sticks, clean spring onions, wash and cut into rings.
Wash the tomatoes, cut into quarters, removing the stalk . Wash the chilli pepper, remove the stalk and cut into rings.
Heat ghee in the wok, fry the five-spice powder together with the spring onions over medium heat. Then add the sweet potatoe , cauliflower florets and chilli pepper and fry while stirring for about 3 minutes.
Add the remaining spices and the grated ginger, stir in and fry.
Pour 3 tablespoons of yogurt, 1/4 liter of water and add the tomatoes and peas, season generously with salt. Put a lid on the pan and cook for about 20 minutes over medium heat until the potatoes and cauliflower are tender. Stir occasionally and add some more water, if needed.
Season to taste with some curry powder, sprinkle coriander leaves or parsley over it and serve with yogurt and basmati rice.

Curry5

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Adventskalender 2013: Nr. 9 – Gingerbread Man

Gingerbread Man 1
Der klassische Gingerbread Man – Lebkuchen auf Amerikanisch.
Der „Lebkuchen“ kommt von Lateinisch „libum“: Laib, Portion, galt früher als Fastenspeise, da er damals ohne Eier und tierisches Fett hergestellt wurde.
Vor vielen Jahre war ich einmal in einem Lebkuchenmuseum in Einsiedeln, Schweiz. Die Kulisse von Einsiedeln wird von der prächtigen Klosterkirche beherrscht, die alles überragt. Im Kloster hat man schon sehr früh Lebkuchen gebacken, als Wegzehrung für die Pilgerer und als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Bei der Kerzenproduktion fiel als Nebenprodukt Honig an, der in den Lebkuchen verarbeitet wurde. Urkundlich sind die Einsiedler Lebkuchen seit 1550 bekannt.
Als typisches Gebäck gibt es dort die Schafböcke, runde Lebkuchen mit einer Erhebung in der Mitte, die ein Schaf darstellen soll.

Gingerbread Man 4

„Lebkuchen“ comes from Latin „libum“: Which means loaf, serving and was in earlier days Lenten food, because it was then made ​​without eggs and animal fat.
Many years ago I visited a Gingerbread Museum in Einsiedeln, Switzerland. The backdrop of Einsiedeln is affected by the magnificent abbey church, which towers above everything. In the monastery Gingerbread has been baked for a long time, as provision for pilgrims and as souvenirs for the folks back home. Honey was a byproduct of candle production,was processed in the gingerbread bakery. The gingerbread is documented to be known since 1550.
As typical pastries there are the rams, round gingerbread with a bump in the middle, that is meant to be a a sheep.
 

Gingerbread Man 5

Aus Basel kennen wir die Basler Läckerli, die mit Marzipan gefüllten Biberle, aus Nürnberg die Elisenlebkuchen, aus dem Elsass das Pain d’Épices, aus Schweden die Pfefferkuchen – kurz gesagt, Lebkuchen tauchen in irgendeiner Form überall irgendwo auf.

From Basel, we know the Basler Läckerli, and the Biberle (filled with marzipan), from Nuremberg the Elisenlebkuchen, the Pain d’Épices, from Alsace, the pepparkakor we know from Sweden – in short, you’ll find some sort of gingerbread everywhere.

Gingerbread Man 3

Heute widmen wir uns also dem Gingerbread Man:

Gingerbread Man Cookies

300 g Mehl
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 Messerspitze Ingwerpulver
1 Prise Muskatnuss, 1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Salz
180 g Butter
120 g Zucker
100 g brauner Zuckerrübensirup
1 großes Ei
1 Teelöffel Natron

Mehl, Gewürze und Natron in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker und Zuckerrübensirup in einem großen Topf erhitzen, bis sich alles gelöst hat, etwas abkühlen lassen. Dann in die Mitte der Mehlmischung geben, das Ei dazugeben und alles gründlich mit dem Knethaken oder Flachrührer der Küchenmaschine vermischen. Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen, zwischen Dauerbackfolie oder Frischhaltefolie ca. 5 mm dick ausrollen, auf und auf einem Backblech mindestens 2 Stunden gut gekühlt ruhen lassen (ich habe das auf dem Terrassentisch gemacht, bei Temperaturen um die 0 °C (oder im kühlen Keller oder im Kühlschrank).

Figuren ausstechen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Teigreste zusammenfügen, erneut ausrollen und Formen ausstechen. Die Lebkuchen bei 175 °C etwa 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Dekoration  ein 1 Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Puderzucker unterschlagen und mit etwas Butter-Vanille-Aroma aromatisieren. Bei Bedarf noch ganz wenig Wasser hinzufügen. In einen Spritzbeutel mit ganz dünner Tülle füllen und die Plätzchen verzieren.

Gingerbread Man 6

Gingerbread Man Cookies

300 g flour
1 teaspoon ground cinnamon
1 pinch of ginger powder
1 pinch nutmeg, 1 pinch ground cloves
1 pinch of salt
180 g butter
120 g sugar
100 grams of brown sugar syrup
1 large egg
1 teaspoon bicarbonate of soda

Mix the flour , spices and baking soda in a bowl. Heat butter, sugar and syrup in a large saucepan until everything has dissolved. Allow to cool slightly. Then pour into the center of the flour mixture, add the egg and mix everything thoroughly with the dough hook. Form th dough with your hands into a ball , roll out about 5 mm thick between baking foil or plastic wrap, and leave to rest on a baking sheet for at least 2 hours and keep well chilled ( I ‚ve done this on the patio table, at temperatures around 0 ° C / 32 °F (or in the cool cellar or refrigerator) .
Cut out little men with the cookie cutter,  place them on a baking sheet lined with baking paper. Put the remainign dough together, roll out again and cut out gingerbread men. Bake the Gingerbread at 175 ° C for about 10 minutes. Allow to cool .
For the icing decoration beat 1 egg white and gradually stir in 300 g icing sugar and a bit vanilla flavor. Fill in a pinping bag and decorate the cookies.

Gingerbread Man 2

Der Vollständigkeit halber sind hier noch die Rezepte für:

Basler Läckerli

BaslerLaeckerli

Pain d’Épices

Pain d'epices6

Biberle Konfekt

BiberleDose (1 von 1)

Magenbrot

Magenbrot9

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Rezepte

Sweet Dumpling, orientalisch gefüllt

Kuerbis gefuellt 2Diesen hübschen Speisekürbis mit dem Namen „Sweet Dumpling“ habe ich neulich beim Einkaufen entdeckt – und musste ihn haben! Für zwei Personen gerade richtig (diese Kürbisse wiegen zwischen 300 – 600 g) und ausserdem hat er sich im Backofen als perfektes Food-Fotomodell erwiesen. Gefüllt habe ich ihn mit Lammhack und Fetakäse, mit orientalischen Gewürzen verfeinert.
Er hat intensivgelbes, sehr aromatisches Fruchtfleisch, das geschmacklich an Marroni (Esskastanien) oder Süßkartoffeln erinnert.

Ich habe etwa 350 g Lammfleisch von der Schulter verwendet, das ich zuerst einmal durch den Fleischwolf gedreht habe.

Passt bestimmt auch zu Halloween (schon mal eine kleine Anregung) – nicht nur wegen des Fleischwolfs 😉 ha, ha,

I recently discovered this pretty pumpkin named „Sweet Dumpling“ while shopping – and had to have it! Just right for two people (these pumpkins have a weight of 300 – 600 g) and also he has proven as the perfect food photo model in the oven. I have filled it with minced lamb, Feta and sophisticated it with oriental spices.
It’s has an intense yellow, highly aromatic flesh, that reminds me of the taste of chestnuts or sweet potatoes.

I used about 350 g lamb from the shoulder, which I minced with a meat grinder.

This would be a perfect dish for Halloween – not only because of the meat grinder  😉  ha, ha

Kuerbis gefuellt6

Orientalisch gefüllter „Sweet Dumpling”

1 kleiner Sweet Dumpling Kürbis (ca. 500 g) / 1 small pumpkin „Sweed Dumpling”
ca. 350 g Lammschulter / approximately 350 g lamb (shoulder)
1 Zwiebel / 1 onion
1 Knoblauchzehe / 1 clove of garlic
etwas Olivenöl / some olive oil
2 Esslöffel Tomatenmark / 2 tablespoons tomato paste
etwas Rosé- oder Weißwein / rosé or white wine
100 ml Sahne / 100 ml  cream
100 g Fetakäse aus Schafsmilch / 100 g Feta cheese
Gewürze/ spices:
Salz, Pfeffer, Raz el Hanout, Cayennepfeffer, frisch gemahlener Kreuzkümmel
salt, pepper, Raz el Hanout, cayenne pepper, freshly ground cumin

Den Kürbis waschen, abtrocknen. Mit einem großen, scharfen Messer einen Deckel abschneiden. Mit einem Löffel die Kerne und fasrige Teile entfernen. Den Kürbis innen kräftig salzen und 15-20 Minuten stehen lassen. Dann die entstandene Flüssigkeit ausgießen.

Das Lammfleisch würfeln und in den Fleischwolf geben. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Den Fetakäse in kleine Würfel schneiden oder zerbröckeln.

Wenig Olivenöl in eine gusseiserne Pfanne geben, dann Zwiebel und Knoblauch bei milder Hitze glasig dünsten. Das Tomatenmark untermischen und kurz mitdünsten, dann das Lammhackfleisch dazugeben und krümelig braten. Mit einem großzügigen Schuss Weisswein ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Raz el Hanout  und Kreuzkümmel würzen. Zum Schluss die Sahne unterrühren und vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.

Die Füllung abwechselnd mit dem Feta Käse in den Kürbis schichten, den Deckel aufsetzen. Wenig Wasser in eine ofenfeste Form geben, den gefüllten Kürbis hineinsetzen und bei 200 – 220 °C in der unteren Hälfte des Backofens 60 – 75 Minuten backen.

Wash the pumpkin, then dry it. With a large, sharp knife, cut a lid off the pumkin. Using a spoon, remove the seeds and fibrous parts. Salt the inside of the pumpkin genorously and let it stand for 15-20 minutes. Then pour out the resulting liquid.

Cut the lamb in cubes and mince it with the meat grinder. Peel the onion and garlic and chop finely. Cut or crumble the feta cheese into small cubes.

Give little olive oil in a cast iron pan, then fry the onion and garlic over low heat until glassy. Stir in the tomato paste and cook briefly, then add the minced lamb and fry crumbly. Deglaze with a generous dash of rosé or white wine. Season with salt, pepper, Ras el hanout and cumin. Finally stir in the cream and remove from heat, let cool slightly.

Layer the filling alternating with the feta cheese in the pumpkin, put on the lid. Give a little water in an ovenproof dish, put the filled pumpkin into it and bake at 200-220 ° C (392 – 428 °F) in the lower half of the oven for 60 – 75 minutes.

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Zum Servieren auf einen saubere Platte setzen, den Deckel abnehmen und mit einem Löffel vom Kürbis und der Füllung Portionen abstechen.

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Place on a clean plate, remove the cover and use a spoon for parting servings of both pumpkin and filling.

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