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One year ago – there was snow… Schnee im Münstertal und im Markgräflerland

Kloster St. Trudpert in Münstertal, Schwarzwald

Wie die Zeit vergeht – 16. Januar 2017 – im Münstertal und weiten Teilen des Markgräflerlands liegt Schnee!



Vielleicht erinnert ihr euch, dass die Markgräflerin genau vor einem Jahr bei der ersten Küchenparty des Romantikhotels und Restaurants Spielweg in Münstertal zu Gast war.

Die zweite FuchsTeufelsWilde Küchenparty fand übrigens am vergangenen Wochende statt….

Jedenfalls hatte die Markgräflerin sich am nächsten Tag freigenommen und konnte so den wunderschönen Wintertag zusammen mit dem Markgräfler genießen.
Auf dem Heimweg wurden noch schnell ein paar Fotos vom Kloster St. Trudpert gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war es noch eisig kalt!



Später, als es etwas wärmer wurde habe ich mit dem Markgräfler zu Hause noch einen Spaziergang durch die Reben unternommen. Es war zwar immer noch kalt, aber dick eingemummelt haben wir die Sonnenstrahlen genossen.
Kein Vergleich zu dem diesjährigen Schmuddelwetter mit Regen und Sturm!


 

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Lyon: Sonntag ist Markttag (2) – Am Ufer der Saône: L’art de vivre

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Der zweite Markt, den wir am Sonntag in Lyon besucht haben, ist der große Markt an der Saône.
Spätestens hier merkt man, dass man sich dem Süden Frankreichs nähert. Ein schier unglaubliches Angebot an frischem Obst und Gemüse, Würsten, Käse, Fleischerzeugnissen und Spezialitäten aus Frankreich und auch von weiter her (121 Marktbeschicker am Sonntag – unter der Woche ist der Markt kleiner).
Und wer möchte, kann hier Austern essen und dazu ein Glas Champagner am Ufer der Saône genießen.
Oder bei schönem Wetter besorgt man sich einfach etwas Baguette, Käse und Salami für ein Picknick.
Wer sonntags keine Lust hat, etwas zu kochen, kann sich an einem der Stände, wo es etwas Warmes zu Essen gibt, versorgen.

Hier spürt man das französische Lebensgefühl – l’art de vivre.
Es heißt nicht umsonst: „Essen, wie Gott in Frankreich”.
Wenn es gegen das Ende des Markttages geht und die Händler versuchen, ihre Ware noch an den Mann zu bringen – meist viel günstiger, damit sie keine Ware mehr mit nach Hause nehmen müssen – kann es schonmal laut werden und man fühlt sich ein wenig wie in Hamburg auf dem Fischmarkt.

Nachdem wir also auf dem Markt am Place Carnot waren, sind wir zuerst ein wenig am Uferweg der Saône entlangeschlendert.
An diesem Wochenende fand außerdem noch ein Marathonlauf statt. Die Terroranschläge in Frankreich haben Spuren hinterlassen – überall trifft man auf bis an die Zähne bewaffnete Soldaten, die nicht nur solche Großveranstaltungen absichern, sondern auch am Abend und während der Nacht bis in die frühen Morgenstunden an den Bahnhöfen Wache schieben.
Ich muss zugeben – ein wenig mulmig ist einem schon dabei zumute…


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Der Markt am Ufer der Saône – Quai des Célestins
Parking : Quai Saint- Antoine 69002 Lyon – Place des Célestins


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Und dann sind wir über die Brücke bei Saint Antoine in Richtung Vieux Lyon und den Fourvière Hügel gegangen.
Was wir an diesem Tag noch alles gesehen und erlebt haben, folgt in einem weiteren Bericht!

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Eine Genuss-Wanderreise im Herbst mit AVANTI: BURGUND (12) – Avallon

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Abwohl das französische Avallon auf einem Hügel thront, hat der Ort nur annähernd etwas mit dem Avalon aus der Arthus-Sage zu tun, von dem man glaubt, dass es im englischen Glastonbury liegt.
Dort war die Markgräflerin übrigens auch schon vor vielen Jahren, auf einer Rundreise durch den Süden Großbritanniens.
Aber damals existierte mein Blog noch nicht und fotografiert wurde noch analog –  deshalb gibt es hier auch keine Fotos…

Aber kommen wir zurück zu Avallon im Burgund.
Wikipedia meint, dass die französische Stadt Avallon, oder besser gesagt ein König, der dorthin geflüchtet war, Inspiration für die im frühen Mittelalter enstandene Artus-Sage war:

Avallon wurde bereits vor rund 2 000 Jahren als gallische Festung der Haeduer ausgebaut und erwies sich aufgrund seiner Lage auf einem Granitplateau über dem Tal des Flusses Cousin als strategisch bedeutsam. In dieser Zeit trug es den Namen Aballo. Im 1. Jh. n. Chr. errichteten römische Händler einen Außenposten über dem Cousin. Nach der Niederlage des anglo-romanischen Heerkönigs Riothamus im Jahr 470 n. Chr. gegen die Goten, wurde Avallon zu dessen Fluchtsitz, wo er wahrscheinlich auch verstarb.
Das Leben dieses Königs und Legenden um seine historische Gestalt machten ihn zu einem der Vorbilder für die frühmittelalterliche Artus-Sage. Während des hohen Mittelalters wurde Avallon zu einer bedeutenden Festung ausgebaut und mit einer hohen, von zahlreichen Türmen verstärkten Stadtmauer umgeben.

Während der Zeit des Absolutismus verlor Avallon zunehmend an Bedeutung, zur Zeit der Französischen Revolution war die Landwirtschaft der bedeutendste ökonomische Faktor der Region. Als im 19. Jh. mit der Romantik die Begeisterung für mittelalterliche Stadtbilder erstarkte, entwickelte sich Avallon zu einem wichtigen Zentrum des Fremdenverkehrs, was es bis heute geblieben ist.

Der malerisch auf einem Felsvorsprung hoch über dem Cousin-Tal gelegene Ort hat seinen alten befestigten Stadtkern bewahrt. Von der Promenade de la Petite Porte bietet sich ein schöner Ausblick ins Cousin Tal.
Die dem heiligen Lazarus geweihte Église Saint-Lazare besitzt sehenswerte Portale und es gibt einen schönen Uhrturm aus dem 15. Jahrhundert.
Im Office de Tourisme kann man für 2 Euro eine Broschüre zum Circuit de Grenouille erwerben, einem Rundweg durch die Stadt, der durch in den Boden eingelassene, pfeilspitzenförmige Plaketten mit einem Frosch darauf gekennzeichnet ist.
In der Broschüre sind die Sehenswürdigkeiten des Orts näher beschrieben.

Hier sind ein paar Bilder.



Nach dieser Besichtigung und ein wenig Shopping – ich habe mir zwei Kochbücher gekauft 😉  – ging es mit dem Bus zurück nach Auxerre.
Vom Essen in der Auberge des Chenets und dem Spaziergang in Avallon war ich so geschafft, dass ich im Bus eingenickt und erst kurz bevor wir wieder beim Hotel ankamen aufgewacht bin.
Dennoch habe ich mich mit zwei Mitreisenden zu einem Abendspaziergang in Auxerre verabredet, um unseren letzten Abend in Auxerre mit einem Glas Wein an der Yonne ausklingen zu lassen.

Fortsetzung folgt.

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Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 7: Nancy – Le Saint-Èpvre, Rosen und Park de la Pépinière

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Le Saint-Èpvre, ein Törtchen aus Mandelbaiser, gerfüllt mit einer feinen Butter-Vanille-Crème

Wenn man in Nancy vom Place Stanislas dem Zeigefinger  der Stanislas Statue folgt, kommt man durch den Thriumphbogen zum Place de la Carrière.


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Der Arc de Triomphe in Nancy wurde dem Triumphbogen des Septimus Severus in Rom nachgebildet und verherrlicht König Ludwig XV. in seinen Dekorelementen: Flachreliefs, Inschriften usw. Das Akroterion mit der Renommee-Gruppe ist mit einem Medaillon des Herrschers geschmückt.


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Place de la Carrière mit Blick auf den „Palais de Gouvernement”

Dieser im 16. Jahrhundert angelegte Platzs ist der dritte Bestandteil eines architektonischen Ensembles aus dem 18. Jahrhundert.
Ursprünglich handelte es sich um einen Turnierplatz, daher sein Name „Carrière”.
Am Eingang des Platzes stehen sich zwei Stadtpaläste gegenüber: Das Hotel de Craon (heute Berufungsgericht) und Bourse de Commerce (früher Handelsbörse), heute Verwaltungsgericht. Am anderen Ende steht der Palais du Gouvernement, der von einem mit antiken Gottheiten geschmückten Halbrundplatz eingerahmt ist.
Dort lebte unter Stanislaus der Intendant als Repräsentant des französischen Königs.

Geht man beim Palais du Gouvernement links, kommt man zum Place Saint-Èpvre.


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Place Saint-Èpvre

Der ehemalige Markt- und Handelsplatz des Mittelalters ist mit einem Brunnen und einem Standbild Renés II., Herzog von Lothringen, geschmückt.
Dieser besiegte den Burgunder Herzog Karl den Kühnen im Jahr 1477 in der Schlacht bei Nancy. Die Basilika Saint Èpvre, die im 19. Jahrhundert von Prosper Morey erbaut wurde, hat große Kirchenfenster und Holzvertäfelungen vorzuweisen, die zum Teil in Bayern hergestellt wurden.
Leider konnte man die Basilika nicht besichtigen.


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Aber, auch rund um die Kirche gibt es lohnende Fotomotive…



Und dann haben wir in einer kleinen Pâtisserie eine weitere Spezialität von Nancy entdeckt:


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Pâtisserie Adam

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Le Saint-Èpvre est un gâteau très moelleux composé de deux disques de meringue aux amandes, garnis d’une crème au beurre à la vanille et à la nougatine pilée, le tout de fabrication maison. Rond et blond, saupoudré de sucre glace, il est présenté avec un ruban rouge ou bleu assorti d’une étiquette. Ses saveurs vanille et nougatine sont subtiles et s’équilibrent parfaitement en bouche. Il est composé entre autres de blancs d’oeufs, de sucre et d’amandes pour le macaron, et de beurre, de sucre et de blancs d’oeufs pour la base de la crème au beurre.

Des disques de meringue aux amandes sont dressés sur plaques, à l’aide d’une poche munie d’une douille ronde unie, en forme de colimaçon, puis cuits à four doux. Parallèlement, le pâtissier prépare une crème au beurre avec du sucre cuit, des blancs d’oeufs et du beurre. Il la parfume et en garnit l’intérieur des deux disques de meringue. Le gâteau est ensuite entreposé deux à trois jours, pour son „affinage“, dans une chambre froide (un réfrigérateur) qui lui est réservée, ce qui rend le macaron moelleux. On ne connait pas la température et le degré d’hydrométrie. Enfin, le pâtissier applique sur les côtés du Saint-Epvre une fine chapelure de macarons et le saupoudre légèrement de sucre glace.

L‘ Astuce du Chef : Il est conseillé de placer le gâteau à température ambiante une heure avant dégustation. Un champagne l’accompagnera parfaitement.


 

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Der Saint-Epvre ist ein lockerer, feuchter, gefüllter Kuchen aus zwei Mandel-Baiser Böden. Die Füllung besteht aus einer Vanille-Buttercreme, die mit fein zerbröseltem Mandelkrokant bestreut wird.
Zum Verkauf werden die runden, goldfarbenen Kuchen mit Puderzucker bestreut, und mit einem roten oder blauen Band und einem Etikett versehen.
Die feinen Krokant- und Vanillearomen sind perfekt abgestimmt, um den Gaumen zu verwöhnen.
Der Saint-Epvre besteht unter anderem aus Eiweiß, Zucker und Mandeln für den Mandelbaiser und Butter, Zucker und Eiweiß als Basis für die Buttercreme.

Die Mandelbaiser-Masse wird zunächst mit einem Spritzsack, ähnlich wie bei den Macarons da Nancy, in kleinen, runden Häufchen auf ein vorbereitetes Backblech gesetzt und
im Ofen bei niedriger Temperatur gebacken.
In der Zwischenzeit bereitet der Konditor eine Buttercreme aus geläutertem Zucker, Eiweiß und Butter zu, womit er die vorbereiteten, abgekühlten Mandelbaiser-Böden füllt.
Der Kuchen wird dann zwei bis drei Tage kühl gelagert. So entfalten die Saint-Epvre ihr Aroma und der Mandelbaiser wird schön weich und feucht.
Schließlich werden die offenen Seiten der Kuchen mit feinen Makronenbröseln bestreut und dann leicht mit Puderzucker bestäubt.

Empfehlung des Konditors: Den Kuchen eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur lagern. Ein Glas Champagner ist der perfekte Begleiter.


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Naja – Champagner hatten wir keinen dazu – aber dafür den Ausblick auf einen schönen Rosengarten, wo wir die kleine Version dieses Kuchens „à la Française“ vernascht haben:
Wir haben es einfach wie die Franzosen gemacht, die auf den Bänken im Park ihre Mittagspause verbracht und gepicknickt haben.
Wir hatten uns in einer Boulangerie noch ein frisches Baguette gekauft, dazu gab es Käse, den Rest der Chaudin Lorrain und eine Paté Lorrain.


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Anschließend haben wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den Rosengarten und Park de la Pépinière unternommen.


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Fortsetzung folgt…

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Kirschblüte im Markgräflerland 2016 – Teil 2: Abendsonne und Sonnenuntergang 19. April

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Vergangenen Dienstag war das Wetter wunderschön und es sah so aus, als ob die Kirschblüte im Markgräflerland seinen Höhepunkt erreicht hätte.
Da musste die Markgräflerin abends nach der Arbeit unbedingt nachschauen. Der Markgräfler und ich machten uns auf den Weg nach Feldberg zu einem kleinen Abendspaziergang.
Empfangen wurden wir mit der Ankündigung zum heutigen Blütenhock in Feldberg (Stalten und Pfilb)…
Dort waren wir im vergangenem Jahr schon einmal eingekehrt.


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Blick auf Obereggenen

Sonnenuntergang…

…und dann wurde es ziemlich schnell kühl und windig.


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Spanischer Schokokuchen mit Äpfeln und Zimt für ein herbstliches Picknick

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Es ist schon wieder drei Wochen her, als wir bei wunderschönem Herbstwetter eine kleine Wanderung im Markgräflerland gemacht haben.
Wir waren wieder mal unterwegs im Eggenertal, das ihr noch von unserem Abendspaziergang zur Kirschblüte im Frühling kennt.
Im Herbst erlebt man hier wiederum ein wundervolles Naturschauspiel – die Blätter der Kirschbäume färben sich von Grün nach Rot über Orange bis Gelb.


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Ich hatte am Sonntagmorgen einen Apfelkuchen gebacken, von dem wir zwei Stücke nebst einer mit Tee gefüllten Thermoskanne mitgenommen hatten.

Auf dem Naturdenkmal »Am Hagschutz« haben wir uns dann zu unserem kleinen Picknick niedergelassen.
Von hier kann man schöne Ausblicke aufs Eggenertal, unseren Hausberg den Blauen und auf Schloss Bürgeln genießen.
Im Frühling kann man außerdem selten gewordene Pflanzenarten, wie zu Beispiel Knabenkräuter finden.


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Hier sind noch ein paar herbstliche Stimmungsbilder dazu. Inzwischen haben die Bäume fast sämtliches Laub verloren.


 


Das Rezept für den Apfelkuchen stammt aus der Zeitschrift „Meine Familie und ich”, Heft 11/2013. Ich habe den Kuchen mit Puderzucker bestreut, im Originalrezept bestäubt man ihn mit Kakaopulver.


Spanischer Schoko-Apfelkuchen 1


Spanischer Schokokuchen mit Äpfeln und Zimt


Zutaten
(für eine Springform mit 26 cm ø)

• 700 g Äpfel
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 3 Esslöffel Rum oder Orangensaft
• 2 Esslöffel Rosinen
• 200 g weiche Butter
• 170 g Zucker
• 4 Eier (Größe M)
• 125 g frisch gemahlene Mandeln
• 1-2 Esslöffel Kakaopulver
• 1 Teelöffel Zimt
• 200 g helles Dinkelmehl Type 630
• 1 Teelöffel Backpulver
• Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Fruchtfleisch würfeln, mit Zitronensaft, Rum und Rosinen mischen.
Zugedeckt ca. 60 Minuten kühl stellen.

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Butter und Zucker schaumig rühren, Eier einzeln einrühren, Mandeln, Kakaopulver und Zimt untermischen.
Mehl und Backpulver mischen, einrühren. Apfel-Rosinen-Mix unterheben.
Teig in die mit Backpapier ausgelegte Springform gießen.
Im Ofen ca. 50 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen, aus der Form lösen.
ZUm Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.


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Spanish chocolate cake with apples and cinnamon

Ingredients
(for a springform pan with 26 cm ø )

700 g apples
2 tablespoons lemon juice
3 tablespoons rum or orange juice
2 tablespoons raisins
200 g softened butter
170 g sugar
4 eggs (size M)
125g freshly ground almonds
1-2 tablespoons cocoa powder
1 teaspoon cinnamon
200 g flour
1 teaspoon of baking powder
Icing  sugar for sprinkling

Preparation

Peel apples, quarter and remove the core. Cut the appele quarters into cubes, mix with lemon juice, rum and raisins.
Cool in the refrigerator for about 60 minutes.

Preheat the oven to 180 ° C (convection oven 160 ° C). Stir butter and sugar until fluffy.
Stir in eggs one by one, then stir in almonds, cocoa powder and cinnamon.

Mix flour and baking powder and also stir in. At last, fold in the apples and raisins-mix.
Pour the batter into a springform which is lined with baking paper.
Bake in the oven for about 50 minutes. Leave to cool, take out of the sprinform.
To serve, dust the cake with icing sugar and cut into pieces.

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Ein Besuch auf dem Glocknerhof in Münstertal

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Markgräfler Mäuse lieben Käse… besonders den vom Glocknerhof in Münstertal

Am Montag vergangener Woche bekam die Markgräflerin Besuch von einer lieben Freundin aus Paris.

Gleich am Nachmittag haben der Markgräfler und die Markgräflerin mit ihr einen Ausflug ins Münstertal gemacht, um etwas Landluft zu schnuppern.
Ausserdem wollte ich Zoë, so heisst die Freundin – die übrigens Britin ist – zeigen, woher der leckere Käse kommt, den es in Müllheim immer am Dienstag auf dem Markt zu kaufen gibt.

Die Käserei „Glocknerhof” in Münstertal Kaltwasser war unser Ziel. Wir haben also unser Auto auf dem Parkplatz beim Schaubergwerk Teufelsgrund abgestellt und sind dem Schild zur Käserei gefolgt.

These are the pictures of a visit to an organic cheese farm in the Black Forest („Glocknerhof“ – see link above).


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Die angegebenen 15 Minuten Gehzeit sind wohl für Leute gedacht, die nicht so gut zu Fuß sind. Wir hatten das Gefühl, dass wir nicht so lange unterwegs waren.

Aber der Weg zum Hof ist auch besonders schön…


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Wiesen, Berge und Hügel, Obstbäume, Blumen und Kräuter, an den Bachufern blüht der Bärlauch… Ein kleines Paradies.

Wir waren im vergangenen Sommer schonmal hier – damals war Sonntag und die Käserei geschlossen. Weitere Bilder von der Wanderung und vom Glocknerhof findet ihr in diesem Beitrag.


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Hier haben echte Mäuse wohl keine Chance, an den Käse ranzukommen 😉


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Und dann haben wir uns natürlich mit Käse eingedeckt….

Und von mir war reichlich Vokabular gefragt: Was zum Teufel heißt Schabzigerklee auf Englisch? Natürlich hatten wir kein Wörterbuch dabei…: „…it grows on meadows and you feed cows with it? – not a shamrock but … is it clover? – yes but a special kind of…  – Bockshornklee??? – I think it is often an ingredient of spices???”

Ojeoje. Zu Hause wurde gleich im Wörterbuch nachgeschlagen. Denn wir haben einen Schafskäse mit Bärlauch (wild garlic) und Schabzigerklee (Trigonella caerulea) gekauft. Bockshornklee heisst „fenugreek“ auf Englisch, Schabzigerklee ist der „blue fenugreek„.


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Auf dem Rückweg…


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Und nach dem Abendessen gab es eine Käseplatte zum Dessert.


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Käse vom Glocknerhof mit gerösteten Pinienkernen und Himbeeren – Cheese Board with raspberries and toasted pine nuts

Von links um Uhrzeigersinn:

Ziegenkäse mit Bärlauch, Ziegenkäse Münster Art, Belchenkäse (Bergkäse) aus Kuhmilch/Rohmilch mit Kreuzkümmel, Ziegenkäse mit Schabzigerklee und ein gereifter Belchenkäse aus Kuhmilch. Alle absolut lecker und sehr aromatisch. Alle hergestellten Käse sind Bio-Käse. Mehr Infos zur Herstellung hier.

Mit auf der Käseplatte sind geröstete Pinienkerne und Himbeeren.


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Käsestand auf dem Marktplatz in Müllheim

Und am nächsten Tag haben wir dann die Käserin Conny an ihrem Stand auf dem Markt in Müllheim besucht. Dort haben wir dann noch einen Kuhmilchkäse (Herrenwälder) mit Karotten und einen mit Kräutern gekauft, ausserdem frischen Joghurt – davon habe ich kein Foto mehr gemacht, dafür gibt es an dieser Stelle ein Rezept für ein einfaches und köstliches Dessert, das ich daraus gemacht habe.


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Joghurt vom Glocknerhof

Rezept:

Joghurt nach Belieben mit Honig oder Ahornsirup süßen, in Gläser füllen und mit Schoko Balls (Schoko-Getreide-Kugeln mit Vollmilch Schokolade) bestreuen.
Ein paar Himbeeren darauf verteilen und mit Zitronenmelisse Blättchen garnieren.

Recipe:

Sweeten yogurt to taste with honey or maple syrup, fill in glasses and sprinkle with chocolate cereal balls.
Top with some raspberries and garnish with lemon balm leaves.


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Ein Blütenspaziergang am Abend mit Alpensicht

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Am Mittwochabend war das Wetter so schön, dass sich der Markgräfler und die Markgräflerin spontan auf den Weg zu eim Abendspaziergang gemacht haben.
Das Eggenertal war unser Ziel – und weil die Sonne schon bald untergehen würde, sind wir zur „Stelli” gefahren, ein Wanderparkplatz mit Grillhütte, wo dieses Wochenende auch ein Blütenhock stattfindet.
Ich hatte es zuerst gar nicht gesehen, weil ich nur auf die Kirschblüte fixiert war – die Alpen, die in der Ferne von der Abendsonne angestrahlt wurden und weiß leuchteten.
Mir war zuerst auch nur der Basler Roche-Turm im Tal aufgefallen. Der ist ja wirklich riesig, dachte ich, und egal aus welcher Richtung man sich Basel nähert – dieser Turm fällt sofort ins Auge.

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Die Motive sind natürlich mit dem Teleobjektiv herangezoomt, aber dennoch kann man Alpen und Roche-Tower auch mit bloßem Auge identifizieren.

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Das Markgräflerland – Die Toskana Deutschlands und wo der Süden beginnt!

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Darf ich euch auf einen Spaziergang durch die Rebberge rund um Müllheim einladen?
Dass man im Urlaub nicht immer vereisen muss, beweisen diese Fotos von meinem Spaziergang am Mittwoch. Ich hatte mich am späten Vormittag aufgemacht, um vor dem Regen, der angekündigt war, noch die letzten Holunderblüten dieses Jahr zu sammeln. Dabei bin ich an Feldern vorbeigekommen, die aussehen, als wäre man im sonnigen Süden – und das, obwohl der Himmel schon ziemlich stark mit Wolken verhangen war. Ich hatte es dann gerade noch geschafft, vor einem hässlichen Regenschauer nach Hause zu kommen.
Bei den hohen Bäumen, die etwas an Zypressen erinnern, handelt es sich vermutlich um Säulen- bzw. Schwarzpappeln, die es früher häufiger im Markgräflerland zu sehen gab. Sie werden immer seltener.

Let me take you on a stroll through my area – looks a bit like being in Tuscany or Provence, doesn’t it?

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Blick auf den Blauen mit Klatschmohn-Feld

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Ich bin unterwegs auf einer meiner üblichen Nordic-Walking Strecken.

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Wohin dieses Tor mitten in den Reben wohl führt?

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Ein Spaziergang in den Reben

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Ja – vergangene Woche hat sie sich doch ab und zu mal blicken lassen – unsere Sonne. Was, schon vergessen, was das ist??? Das helle, strahlende etwas am Himmel?

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Hier sind ein paar Bilder von einem Spaziergang in unserer näheren Umgebung, direkt hinter unserer Haustür, sozusagen. Man kann unschwer erkennen, warum unser Hausberg der „Blauen” genannt wird. Der Nadelwald gibt ihm sein blaues Aussehen – momentan ist er noch mit grünen Laubwald- Flecken durchzogen.

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Die Reben haben schon Blütenknospen, die Blüte wird allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen.

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Ein Bammerthäuschen. Eigentlich waren wir bei unserem Spaziergang auf der Suche nach Holunderblüten. Aber leider gibt es noch nicht allzu viel. Ein wenig Geduld ist noch angesagt, bevor wir wieder frischen Holunderblüten-Sirup ansetzen können. Hier links, neben dem Bammerthäuschen steht ein Holunder, wir haben natürlich unsere Geheimplätze, wo man besser an die Blüten drankommt – die werden natürlich nicht verraten… 😉

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Und schon naht der Sonnenunergang, wir machen uns auf den Heimweg.

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