Essen & Trinken, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Schwarzwald/Black Forest, Sommer, Wandern, Wein

Spätsommerliche Wanderung in Staufen: Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg


Wanderung Staufen 1


Heute berichte ich euch über eine spätsommerliche Wanderung durch Wald und Reben zur Burg Staufen. Obwohl die gesamte Strecke, die wir gewandert sind nur 6 Kilometer beträgt, haben wir vier Stunden gebraucht – der Weg hat viele Steigungen und ausserdem war es an diesem Tag sehr warm.
Und dann haben wir auch noch auf einer Bank unterhalb der Burg eine gemütliche Vesperpause eingelegt und die schöne Aussicht genossen.

Unser Auto hatten wir am Bahnhof in Staufen abgestellt. Von dort ging es durch die Altstadt und dann durch den Wald zum Messerschmied Felsen, wo wir eine kurze Pause eingelegt haben. Von dort hat man eine tolle Aussicht. Dann ging es weiter zur St. Johanneskapelle, die wir besichtigt haben und dann weiter durch die Reben zur Burg Staufen. Ich habe noch ein paar Bilder von einem kurzen Stop in Staufen von vergangenem Jahr in diesen Beitrag eingeschmuggelt.
Wer möchte, kann im Anschluss an die Wanderung noch im Café Decker einkehren und sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Der Klassiker – Schwarzwälder Kirschtorte – aber auch der Bienenstich und die Petit Fours sind sehr zu empfehlen.


Köstliches Gebäck im Café Decker, Staufen


Karte


Blick von der Bacchus Figur auf die Burg Staufen



Staufener Weinbrunnen


Der Schwarzwälder in Breisgau / Johann Peter Hebel
Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!

Z‘ Staufe uffem Märt
hensi, was me gert,
Tanz un Wii un Lustberkait,
was aim numme ’s Herz erfreut,
z’Staufe uf em Märt !

Wo n i gang un stand,
wär’s e lustig Land.
Aber zaig mer, was de witt,
numme näumis find i nit
in dem schöne Land.

Ime chlaine Huus
wandlet ii un uus,
gell, de mainsch, i sag der, wer?
`s isch e Si, es isch kai Er,
ime chlaine Huus.

Z’Bürglen uf der Höh,
nai, was cha me seh!
Oh, wie wechsle Berg un Tal,
Land un Wasser überal,
z’Bürglen uf der Höh !

Z’Fryburg in der Stadt,
suufer isch’s un glatt;
riichi Heere, Geld un Guet,
Jumpfere wie Milch un Bluet,
z’Fryburg in der Stadt.

Mynen Auge gfallt
Heerischried im Wald.
Wo n i gang, se denk i dra;
`s chunnt mer nit uf d’Gegnig a,
z’Heerischried im Wald.


Das Rathaus / Auf dem Marktplatz



Schnapsbrennerei Schladerer



Historisches Bild an einem Bauzaun in Staufen



Durchs Wohngebiet und dann durch einen Eichenwald geht es bergauf in Richtung Messerschmiedfelsen.



… geschafft!

Am Eingang zum Münstertal ragt oberhalb der ehemaligen Messerschmiede von Staufen ein Porphyrfelsen mit einer Aussichtskanzel in die Oberrheinebene hinein. In der Umgebung des Felsens wächst ein lichter Eichenwald, in der im Frühsommer das „Weiße Waldvögelein” blüht.



Ausblick vom Messerschmiedfelsen



Figur der heiligen Barbara – die Figur, die ursprünglich an diesem Platz angebracht war, war weiß. Nach einem Diebstahl wurde diese durch eine schwarze Figur ersetzt.

Nach der Legende lebte die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskoros in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei. Im Jahr 306 starb sie den Märtyrertod. Viele Erzählungen ranken sich um Barbara: So soll sie von ihrem heidnischen Vater in einen Turm eingeschlossen worden sein, weil er auf seine bildschöne junge Tochter eifersüchtig war und eine Heirat verhindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich heimlich taufen.

Auf der Flucht vor ihm soll sie durch eine Bergspalte entkommen sein und Unterschlupf bei einem Hirten gefunden haben, der sie schließlich verriet. Ihr Vater soll sie dem Gericht überantwortet und dann selbst enthauptet haben, um anschließend von einem Blitzschlag getroffen zu werden. Deshalb wird Barbara mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet.
Wegen ihrer Flucht durch eine Felsspalte wird sie von den Bergleuten als Schutzheilige verehrt.



Die St. Johanneskapelle


Wanderung Staufen 30


Kleiner privater Kräutergarten vor der St. Johanneskapelle



Weiter geht es durch ein Wohngebiet und die Reben zur Burg:


Kurt Lehmann: Weiblicher Halbakt

 

Ausblick beim Aufstieg zur Burg


Auf dem Rückweg….


Weitere Bilder gibt es beim Markgräfler

Apéro, Apéro Tapas & Co, Cocktails, Drink, Englisch, Essen & Trinken, Fingerfood, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Italien, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Feierabend-Cocktail: Campari Margarita

Campari_Margarita_003-text


Heute hatten wir einen wunderschönen Spätsommertag – obwohl  der Herbst sich morgens und nachts mit recht kühlen Temperaturen ankündigt.
Wir haben es also nochmal genossen, einen Feierabendcocktail auf italienische Art auf der heimischen Terrasse zu genießen. Leider wird es inzwischen schon wieder recht früh dunkel …
Einen Campari Margarita hatten wir, dazu gab es Oliven mit Kräutern und Staudensellerie.


Campari_Margarita_001


Campari Margarita


Zutaten
• 4 cl Tequila
• 2 cl Triple Sec
• 2 cl Campari
• 2 cl Limettensaft
• 1 cl Zuckersirup
• Eiswürfel
• Salz

Zubereitung
Für den Salzrand eine Zitronenscheibe am Glasrand entlang reiben. Den feuchten Glasrand in einer Untertasse mit Salz rollen.

Tequila, Triple Sec, Campari, Limettensaft und Zuckersirup in einen mit Eis gefüllten Shaker geben. Schütteln und in eine Cocktailschale abseihen.


Campari_Margarita_006-text


Campari Margarita


Ingredients
4 cl Tequila
2 cl Triple Sec
2 cl Campari
2 cl lime juice
1 cl sugar syrup
Ice cubes
Salt

Preparation
For the salt rim, rub a slice of lemon along the edge of the glass. Roll the wet glass edge in a saucer with salt.

Fill Tequila, Triple Sec, Campari, lime juice and simple syrup into a shaker filled with ice cubes. Shake and strain into a cocktail bowl.


Campari_Margarita_011

Englisch, Essen & Trinken, Feierabendküche, Food, Fotografie, Herbst, Kräuter, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Erfrischend an heissen Tagen: Kalte Eiersuppe


Nachdem es in der vergangenen Woche nachts und früh morgens schon ziemlich frisch war, hält jetzt der Spätsommer Einzug.
Die ersten Trauben werden schon geerntet und bis in etwa drei Wochen sollte es den ersten neuen Wein geben.
Tagsüber ist es wieder um die 30 Grad heiß. Fast schon herbstlich.

Diese kalte Eiersuppe erfrischt, ist aber dennoch sättigend und lässt sich super vorbereiten. Ein ideales Feierabendgericht!



Kalte Eiersuppe


Zutaten
(Für 2 Personen)

• 2 hart gekochte Eier
• 100 ml Milch
• 100 g Crème fraîche
• 1 Esslöffel Senf
• ½ Zitrone
• 75 g Bauerngurke
• 1 kleine Frühlingszwiebel
• ½ Bund Radieschen
• ¼ Bund Schnittlauch
• Fleur de sel
• rosa Pfefferkörner

Zubereitung
Eier schälen und in Stücke schneiden. Eier, Milch, Creme fraîche und Senf mit einem Stabmixer pürieren. Zitronenschale fein dazureiben. Suppe ca. 1 Stunde kühl stellen.
Vor dem Servieren Gurke, Frühlingszwiebel und Radieschen kleinschneiden. Suppe mit Gemüse und Schnittlauch anrichten. Mit etwas Fleur de sel und rosa Pfeffer bestreuen.



Cold egg soup


Ingredients
(For 2 persons)

2 hard-boiled eggs
100 ml milk
100 g crème fraîche
1 tablespoon mustard
½ Lemon
75 g farmer’s cucumber
1 small spring onion
½ bunch of radishes
¼ bunch chives
Fleur de sel
pink peppercorns

Preparation
Peel and chop the eggs. Puree the eggs, milk, cream fraiche and mustard with a hand blender. Finely grate the lemon zest. and add. Cool the soup for approx. 1 hour in the refrigerator.
Chop the cucumber, spring onion and radish before serving. Serve soup with vegetables and chives on top. Sprinkle with fleur de sel and pink peppercorns.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte

Holundersaft – Schorle an einem Spätsommertag, Sirup und Ansatz für Likör

Holundersaft Schorle 1
Heute hatten wir nochmal einen wunderschönen Spätsommer-Tag oder sollte man lieber sagen einen sommerlichen Herbsttag???
Höchsttemperaturen von 27 °C, während es heute morgen auf dem Weg zur Arbeit nur knappe 12 °C hatte.
Das Wetter macht einerseits durstig, andererseits rückt schon die erste Erkältungswelle an. Heißer Holundersaft soll da Wunder wirken und kann auch vorbeugend getrunken werden.
Ich habe heute aber mal Eiswürfel ins Holundersaft/Mineralwasser Gemisch getan… köstlich!
Den Saft und auch Sirup hatte ich vor etwa zwei Wochen gekocht und ausserdem noch ein Glas mit Holunderlikör angesetzt. Der muss 8 Wochen an einem dunklen Ort ruhen – und das tut er jetzt auch im Keller – zum meinem Geburtstag Ende Oktober sind zwei Monate vergangen… ich werde berichten.

Holundersaft Schorle 2

Holunderbeer-Saft

20 Dolden Holunderbeeren
2 dl (200 ml) Wasser oder Rotwein
260 g Zucker

1.
Beeren von den Zweigen zupfen und abwiegen. Mit dem Wasser oder Rotwein (1 dl = 100 ml pro 500 g Beeren) aufkochen. Bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln und dann abkühlen lassen.

2.
Entstandenen Fruchtsaft durch ein feinmaschiges Tuch absieben   ( …ist eine mordsmäßige Sauerei, kann ich euch sagen: das Tuch kann man hinterher wegwerfen, oder als lila gefärbten Schal tragen, wenn einem die Farbe steht 😉  ) Früchte auspressen. Fruchtsaft abmessen. Auf 5 dl = 500 ml Saft kommen 130 g Zucker. Alles 2–3 Minuten kochen lassen. Saft in heiss ausgespülte Flaschen abfüllen und sofort verschliessen. Auskühlen lassen.

Entweder sanft erhitzt, mit einer Zitronenscheibe als Erkältungsdrink  oder mit Eiswürfeln und Mineralwasser als erfrischender Spätsommer-Drink genießen…

Holundersaft Schorle 4

Roter Holundersirup
(etwa 500 ml)

500 g Holunderbeeren in einen Topf geben. 250 g Zucker, 100 ml Rotwein und 1/2 Zimtstange hinzufügen. Alles bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten einkochen. Durch ein Gazetuch abseihen und die Beeren ausdrücken. In den Topf geben, noch einmal aufkochen. Den heißen Holundersirup in eine Flasche füllen. Sofort verschließen. Hält sich an einem kühlen Ort aufbewahrt etwa 6 Monate.

Holunderbeeren-Likör
(ergibt etwa 1 Liter / 2 Flaschen à 500 ml))

400 g  reife Holunderbeeren
1 Vanilleschote
200 g brauner Kandiszucker
800 ml klarer Schnaps (z. B. ein milder Korn, 32 %)

Die Holunderdolden vorsichtig waschen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen, dann die Beeren von den Dolden streifen. Grüne, unreife Beeren aussortieren.
Die Vanilleschote der Länge nach aufritzen und das Mark herausschaben. Vanillemark mit Holunderbeeren und Kandiszucker in ein großes Einmachglas geben, mit dem Schnaps aufgießen und verschließen. An einem kühlen, dunklen Ort ca. 8 Wochen ziehen lassen. Die Flaschen ab und zu schütteln, damit sich der Kandiszucker auflöst.
Danach den Likör durch ein feines Sieb abgießen, die Holunderbeeren entfernen und den Likör in heiß ausgepülte Flaschen abfüllen. Gut verschließen. Der Likör ist ca. 1 Jahr haltbar.

***

Today we had a beautiful late summer day, or should I rather say a summery autumn day???
Maximum temperatures of 27 ° C (80 °F), while it was only around 12 ° C (53 °F) this morning on my way to work.
The weather makes one one hand, thirsty, on the other hand some people already have to bear the first cold. Hot elderberry juice will work wonders if you have a bad cold and it can also be drunk preventively.
But today I added ice cubes to the elderberry juice / mineral water mixture  delicious!
I made some elderberry juice and some syrup about two weeks ago and even set up a jar of elderberry liqueur. The latter must rest for 8 weeks in a dark place and it does right now in the basement my birthday is in late October, then two months will have passed I will report!

So here are the recipes:

Elderberry juice

20 umbels elderberries
2 dl (200 ml) water or red wine
260 g of sugar

First
Pluck berries from the branches and weigh. Bring to a boil with water or red wine (1 dl = 100 ml per 500 g of berries) boil. Let simmer at low heat for about 20 minutes and allow to cool.

Second
Sieve the resulting juice through a fine mesh sieve cloth (… it is a hell of a mess, I can tell you that – the cloth must be thrown away afterwards, but you could also wear it as a purple coloured scarf, if this is a colour that suits you, that is 😉  ) squeeze out the berries. Measure the fruit juice, put back into the pot: Add 130 g of sugar to each 5 dl = 500 ml juice. Allow everything to cook for 2-3 minutes. Fill the  juice in hot rinsed bottles and seal immediately. Allow to cool.

Drink either gently heated, with a slice of lemon or enjoy it cooled with ice cubes and mixed with mineral water as a refreshing late summer drink …

Red elderberry syrup
(500 ml)

Give 500 g elderberries in a pot. Add 250 g sugar, 100 ml red wine and 1/2 cinnamon stick. Heat and let simmer over low heat for about 30 minutes. Sieve through a mesh sieve cloth and squeeze out the berries. In the saucepan, bring to the boil again. Fill the hot elderberry syrup into a bottle. Close immediately. Stored in a cool place it can be kept for about 6 months.

Elderberry Liqueur
(makes about 1 litre / 2 bottles of 500 ml)

400 g of ripe elderberries
1 vanilla pod
200 grams of brown rock candy
800 ml of clear schnaps/liquor (e.g. a mild grain, 32%)

Wash the elder umbels carefully, drain on kitchen paper, then strip the berries from the umbels. Sort out green, unripe berries.
Slit open the vanilla pod lengthwise and scrape out the marrow. Give vanilla with elderberries and rock candy in a large jar, pour the vodka and seal. Let stand for about 8 weeks in a cool, dark place. Shake the bottles from time to time to dissolve the rock candy.
Then pour the liquor through a fine sieve to remove the elderberries and fill the liqueur in hot rinsed bottles. Close thoroughly. The liqueur can be preserved for about 1 year.

Fotografie, Natur & Garten, Wandern

S’herbschtelt – Die ersten Herbstzeitlosen

Gestern Nachmittag habe ich meine Nordic Walking Stöcke geschnappt und wollte eigentlich nur kurz  mal ein bißchen laufen…Daraus wurde ein ausgedehnter Spaziergang von zwei Stunden, weil ich vor lauter Aaaahs und Oooohs ständig stehen bleiben musste, um irgendwelche Blumen, Äpfel, Weintrauben zu bewundern und schöne Aussichten zu genießen, und das fast direkt vor der Haustür.
Es ist Spätsommer – neben Frühling eine der schönsten Jahreszeiten. Sonnig, die Temperatur gerade richtig, blauer Himmel mit ein paar Wölkchen und klare Luft….
Der Beweis, dass die Natur schon den Herbst spürt:

erste Herbstzeitlose

      

Herbstzeitlose sind giftig – das sind genau die, deren Laub man im Frühjahr mit Bärlauch verwechseln kann, wenn man sich nicht auskennt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Herbst-Zeitlose

Dahlien mit Sonnenblumen in einem Garten bei der Gärtnerei Weber in Vögisheim:

Ich liebe Dahlien, habe sogar schon einmal versucht, selbst welche in meinem Garten zu pflanzen. Aber irgendwie wollten die nicht so recht.

Hagebutten:

Was ist denn hier los? Tournesol - diese neigt sich gerade nicht der Sonne zu!

Früchte der Saison

Eines ist klar: Würde ich nicht schon hier leben, müsste ich auf jeden Fall hier Urlaub machen.

Blick von Zizingen (bei Vögisheim) zum Hochblauen