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Zucchetti Cake (mit Olivenöl-Schokoladen Glasur)

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Vergangene Woche hatte ich von meiner Mutter aus dem Garten eine etwas groß geratene Zucchini mit etwa 600 Gramm geschenkt bekommen – ein kräftiger Regenguss und das war’s gewesen, mit den niedlichen, kleinen Zucchinis ( in der Schweiz sagt man Zucchetti). Da hilft nur ein Kuchen.

Das Rezept liegt schon ewig bei mir rum, ich hatte es mal vor vielen Jahren von einer Arbeitskollegin bekommen – zur Bekämpfung der Zucchini-Schwemme. Für die Glasur habe ich etwas Zartbitter Kuvertüre mit ein wenig fruchtiges Olivenöl im Wasserbad geschmolzen. Das schmeckt richtig gut. Man kann den Cake aber auch nur mit Puderzucker bestäuben, wenn man gerade keine Kuvertüre hat. Dann hatte ich von der Weihnachtsbäckerei noch etwa 75 g Schokotropfen übrig – die habe ich ausserdem noch mit in den Kuchen getan, obwohl es nicht im Rezept steht.

Gut eingewickelt (z. B. in Butterbrotpapier und Alufolie hält sich der Kuchen recht lange frisch.

Da meine Kasten-Springform zu klein war, gab es noch einen kleinen runden Kuchen. Man kann den Kuchen nämlich auch wunderbar einfrieren.Zucchini Cake3

Zucchetti-Cake

3 Eier
400 g Zucker
500 g geriebene Zucchini
200 g geschmacksneutrales Öl
(Sonnenblumenöl)
500 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
1 Teelöffel Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
3 Teelöffel Zimt

Die Eier mit dem Zucker zu einer hellgelben Creme schlagen. Dann das Öl unterrühren und die Zucchini untermischen. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, Salz, Vanillezucker, Backpulver und Zimt vermischen und langsam unter ständigem Rühren zu den anderen Zutaten geben. Eine grosse oder zwei kleine Kastenformen gut fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen oder mit Papier auslegen.
ich habe eine Kasten-Springform, da löst sich der Kuchen auf jeden Fall nur mit Einfetten.

Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und 60 – 80 Minuten bei 180 °C backen. Die Stäbchenprobe machen – wenn man einen Zahnstocher in der Mitte einsticht und kein Teig mehr daran hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.
Nach dem Backen etwas 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Olivenöl-Kuvertüre bestreichen.

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Das ist übrigens auch ein hervorragender Picknick-Kuchen!

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Zitronen-Joghurt Muffins mit Himbeeren und Rosmarin

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Diese Zitronen-Joghurt Muffins hatte ich schon für den 1. Mai gebacken. Sie sind also schon aufgegessen und dieses Wochenende war ich unterwegs. Deshalb gab es am Samstag nichts Neues hier im Blog.

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Ich war eigentlich der Meinung, ich hätte in irgendeiner Zeitschrift einmal Zitronen-Muffins mit Olivenöl, Joghurt und Rosmarin gesehen und dass ich mir das Rezept dazu in meinem Notizbüchlein notiert gehabt hätte… Alle Sucherei war vergebens, also habe ich mir mein eigenes Rezept zusammengestellt. Statt Olivenöl habe ich aber geschmacksneutrales Sojaöl zum Backen verwendet und ausserdem war da noch ein Rest Himbeeren im TK-Fach, die endlich mal aufgebraucht werden sollten. Sie stammten nämlich noch aus der Ernte vom Juni vergangenen Jahres…

Die großen Papierförmchen, die ich verwendet habe, passen in die normal großen Muffinformen, sie werden nur doppelt so hoch mit Teig befüllt und etwa 5 Minuten länger gebacken.

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Zitronen-Joghurt Muffins mit Himbeeren und Rosmarin

für 6 große oder 12 normal große Muffins

1 unbehandelte Zitrone
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Prise Salz
1 Ei
150 g Zucker
60 ml Sojaöl (oder Sonnenblumenöl)
150 g Vollmilchjoghurt natur
100 ml Milch
1-2 Handvoll TK-Himbeeren
1-2 Teelöffel gehackte Rosmarinnadeln (nach Geschmack)

Puderzucker zum Bestäuben

Wer einen Zuckerguss obendrauf mag:

125 g Puderzucker mit
2 Esslöffel Zitronensaft
verrühren

Den Backofen auf 200 °C vorheizen, die Papierförmchen in die Mulden der Muffinform setzen.

Die Zitronenschale abreiben, den Saft auspressen.

Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Natron, Salz, Zitronenschale und etwas gehackten Rosmarinnadeln verrühren.

In einer separaten Schüsssel das Ei mit Zucker, Öl, Joghurt, Milch und Zitronensaft mit einer Gabel verquirlen. Die Mehlmischung darauf geben und zusammen mit den Himbeeren unterheben. Den Teig sofort in die Förmchen füllen.

Die Muffins in den Ofen geben, 20 – 25 Minuten (12 Stück) oder 30 Minuten (6 Stück) backen, bis sie schön aufgegangen sind. Einige Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.

Mit Puderzucker bestreut servieren, oder einen Zitronen-Zuckerguss mit 125 g Puderzucekr und 2 Esslöffel Zitronensaft anrühren, auf den Muffins verstreichen und nach Belieben mit Rosmarinnadeln bestreuen.

Wer keinen Rosmarin mag, kann diesen natürlich weglassen. Ich finde aber, dass Rosmarin den Zitronengeschmack betont und besser zur Geltung bringt.

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Glühweinmuffins zum Nikolaus

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Nikolaus – und für die Erwachsenen gibt es Glühweinmuffins statt Schoko-Nikolaus.
Adventskalender – Fenster Nr. 6

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Glühwein-Muffins
Für 12 Stück

250 g Dinkelmehl Type 630
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
Je ½ Teelöffel Zimt und Kardamom, gemahlen
1 Prise Muskatnuss
1 Ei
80 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl oder Sojaöl)
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 ml Milch
200 ml kalter Glühwein vom Winzer

Für den Guss:
125 g Puderkzucker
2-3 Esslöffel kalter Glühwein
3 Esslöffel dunkle Schokolade, in feine Stücke geschnitten

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Muffinförmchen einfetten oder Papierförmchen in die Vertiefungen setzen.

Mehl mit Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Salz und den Gewürzen mischen.

Das Ei in einer separaten Schüssel mit Öl, Zucker, Vanillezucker, Milch und Glühwein mit einer Gabel verquirlen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Förmchen füllen.

Die Muffins 20-25 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind. Einige Minuten auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für den Guss Puderzucker mit Glühwein glatt rühren und auf die Muffins streichen. Mit Schokolade verzieren.

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