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Rhabarber-Götterspeise mit Himbeeren

Rhabarber Götterspeise 1


Die Markgräflerin hat dieses Jahr mal wieder Rhabarbersaft gekocht.
Daraus müsste doch mehr zu machen sein, als nur Rhabarbersaft-Schorle?!

Also habe ich es mal mit einem Rezept für Rhabarber-Wein Gelee probiert, das ich vor einiger Zeit in einer Zeitschrift gefunden hatte.
Und – ich war erfolgreich – es hat super geschmeckt und sah auch noch toll aus.
Mit dabei: Trockener Weißwein, Himbeeren und Schlagrahm! Und gekrönt wird dieses wunderbare Dessert mit einem Minze- oder Zitronenmelisse Blättchen aus dem Garten….


Rhabarbersaft 1


Rhabarbersaft


Zutaten

• 1 kg Rhabarber
• 1 ½ Liter Wasser
• 400 g Zucker
• 2 Teelöffel Zitronensäure
• Saft von 2 Zitronen


Zubereitung

1. Den Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden und etwa 15 Minuten in Wasser kochen. Nicht rühren, sonst wird der Saft trüb!

2. Den Saft abseihen, und die ausgekochten Rhabarberstücke wegwerfen.

3. Den Saft mit Zucker, Zitronensäure und Zitronensaft mischen, aufkochen dann abkühlen lassen.

4. Bis zum Rand in heiß ausgespülte Flaschen füllen und diese gut verschließen.

5. Kühl aufbewahren. Im Verhältnis 1:4 verdünnt genießen
(1 Teil Saft : 4 Teile sprudelndes Mineralwasser).


Rhabarber Götterspeise 2


Rhabarber Götterspeise
Für 4 Portionen


Zutaten

• 400 ml Rhabarbersaft
• 100 ml trockener Weißwein
• 6 Blatt weiße Gelatine (für 500 ml Flüssigkeit)
• ca. 100 g TK Himbeeren

Zum Servieren
• Schlagsahne und Minze- oder Zitronenmelisse Blättchen


Die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Den Rhabarbersaft zusammen mit dem Weißwein aufkochen. Die Gelatine ausdrücken und darin auflösen.
Das Gelee etwas auskühlen lassen, dann in kleine Weck-Gläser füllen.
In jedes Glas einige Himbeeren geben.

Jeweils einen Deckel auflegen. Das Gelee im Kühlschrank mindestens 3-4 Stunden fest werden lassen.

Zum Servieren mit Schlagsahne und je einem Minze- odre Zitronenmelisse Blättchen garnieren.



Once again, I prepared a rhubarb juice this year. And with the rhubarb juice I also made a delicious jelly, with white wine and raspberries in it.
Both recipes are very basic – but so delicious.
Here are the recipes, translated into English.

***

Rhubarb Juice
(„Pretty Delicious in Pink“)

Ingredients

1 kg of rhubarb
1 ½ litres of water
400 g sugar
2 teaspoons of citric acid
Juice of 2 lemons

preparation

1. Clean the rhubarb, cut into small pieces and cook in the water for about 15 minutes. Do not stir, otherwise the juice will become cloudy!

2. Filter the juice through a sieve. Throw away the boiled rhubarb pieces.

3. Mix the juice with sugar, citric acid and lemon juice and bring to a boil. Then leave to cool for a few minutes.

4. Fill into hot rinsed bottles with and close well.

5. Keep in a cool place. Enjoy diluted with sparkling water (in the ratio 1 part of juice : 4 parts of sparkling water).

***

Rhubarb Jello
For 4 servings

ingredients
400 ml rhubarb juice
100 ml dry white wine
6 leaves of white gelatine (for 500 ml of liquid)
100 g frozen raspberries

to serve
whipped cream and mint or lemon balm leaves

preparation

Soak the gelatine in plenty of cold water.
Bring the rhubarb juice together with the white wine to a boil. Squeeze out the gelatine and dissolve it in the hot liquid.
Let the jelly cool slightly, then pour into small Weck“ jars.
Put some raspberries into each jar. Put on the lids.

Allow to cool in the refrigerator for at least 3-4 hours.

Serve with whipped cream and garnish with mint ir lemon balm leaves.

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70er Jahre Nostalgie: Käse-Cräcker

Nostalgie Cracker1
Fingerfood von damals – Cräcker mit Belag

Neulich waren wir mal wieder im benachbarten Elsass und haben Käse, Baguette, Wein  und eine wunderbare Charentais Melone gekauft.
Natürlich schaut man sich dabei immer gerne in den Supermarktregalen unserer Nachbarn um und entdeckt dann und wann auch wieder mal etwas, das man noch aus Kindertagen kennt. Beim Markgräfler gab es die Cräcker mit Schmelzkäse-Ecken als Auflage, manch einer hat selbst einen Dip aus Quark und Kräutern oder Frischkäse gerührt (Buko war zu damaliger Zeit wohl der bekannteste Frischkäse, die Berühmtheit von Philadelphia kam erst später).
Kommen wir aber wieder zurück nach Frankreich – im Regal mit den Knabberartikeln habe ich wieder die ganz normalen runden Cocktail-Cracker entdeckt.

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In Frankreich gibt es ja statt der Schmelzkäse-Ecken kleine Schmelzkäse Würfelchen, einzeln verpackt, manchmal mit lustigen Motiven und ganz vielen Geschmacksrichtungen, von Schinken, Bleu (natur), Paprika, Olive, Tomate bis Scampi, „Apéricubes” die in Frankreich zum Apéritif sehr beliebt sind. Das ist aber auch Schmelzkäse und den mag ich ehrlich gesagt gar nicht. Hersteller ist die Firma mit der lachenden Kuh (La vache qui rit), aber es gibt inzwischen auch die „Apérivrais”, die Apéro Häppchen aus Frischkäse und Kräutern. In Deutschland sind sie unter der Marke „Bresso Antipasti” zu bekommen.

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Dazu ein Glas Sekt oder Wein – die perfekte Einstimmung auf ein feines Abendessen. Als Kinder bekamen wir natürlich eine Sinalco oder Zitronensprudel dazu – das gab es nämlich nur selten. Überwiegend wurde Mineralwasser oder Saftschorle getrunken.

Ab und zu ist ein wenig Nostalgie angebracht… Erinnert ihr euch auch an sowas, was schon längst aus der Mode gekommen ist, das ihr aber wieder mal gerne essen würdet? Oder habt ihr ein früheres Lieblingsprodukt, das es inzwischen schon gar nicht mehr gibt? Oder seid ihr auf der Suche nach einem uralten Rezept, das keiner mehr so machen kann wie die Oma damals?  – Ich freue mich über eure Kommentare!

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Tag der offenen Gärten und Höfe – Teil 5: In Britzingen heisst’s „Schnecken raus….!”

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Der Garten der Familie Wüst (Löhlefeldstr. 2) wird im Plan des Tages der offenen Gärten in Britzingen als alemannisch-mediterraner Garten bezeichnet. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier rund ums Haus, das ein Flair von Südfrankreich verbreitet, ein wunderschöner Garten angelegt. Ich habe mich deshalb auch auf wenige Kleinigkeiten beschränkt, sonst wäre ich beim Fotografieren vom Hundertsten ins Tausendste gekommen… Den Garten muss man selbst gesehen haben…

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Hier gab es Bruschetta, Ice Tea, Wasser, Schorle und Sekt

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Rhabarbersaft-Schorle

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Der Rhabarbersaft wurde sogleich als Schorle verkostet. Alkoholfrei und erfrischend: 1-2 Zitronenmelisse-Blättchen in ein Glas geben, 1 Teil Rhabarbersaft dazugeben, mit 4 Teilen sprudelndem Mineralwasser aufgießen (nach Belieben Eiswürfel hinzufügen). Durst gelöscht!

Rhabarbersaftschorle2

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Die Markgräflerin als Aushilfswinzerin

helle Trauben: Gutedel
dunkle Trauben: Spätburgunder

Gestern war es mal wieder soweit. Wenn die Zeit zum „Herbsten“ kommt, und die Weinlese meiner Bekannten gerade auf einen Samstag fällt – dann bin ich dabei! (Bei uns heisst die Weinlese „Herbsten“.) In den Reben bei Niederweiler wurden die Spätburgunder Trauben geerntet.

Früher hatte meine Oma auch noch Reben, und die ganze Verwandtschaft musste helfen. Das ist aber schon lange nicht mehr, und deshalb gehe ich auch nur noch aus Aushilfswinzerin durch…

Hier bin ich auf dem Weg nach unten, nachdem die beiden Reihen schon abgelesen sind.

Manfred schüttet die Trauben aus dem Eimer direkt in den großen Bottich auf dem Hänger des Traktors. Büggen (Transportbehälter auf dem Rücken) sind hier keine mehr im Einsatz.

Es sieht hier auf dem Bild vielleicht nicht so aus, weil man den Dunst der Berge in der Ferne sieht, aber wir durften bei strahlend schönem Wetter, Sonnenschein, 24 °C und blauem Himmel mit ein paar Wölkchen in den Reben arbeiten. „Die schönste Arbeit des Jahres, wenn das Wetter so schön ist…“ hörte ich jemanden sagen.
Hier hat der Hagel zum Glück nicht alles vernichtet, wie an anderen Orten in der Umgebung. Im Gegenteil – die Trauben waren dieses Jahr wunderschön und wir waren auch recht zügig fertig.

Und zum Abschluss gibt es natürlich immer ein zünftiges Vesper, direkt im Weinberg. Hans und Mina bereiten es gerade vor – dicke Schüblig Würste!
Hans ist immer derjenige, der anheizt und aufpasst, dass das Wasser die richtige Temperatur hat, damit die Würste schön heiss sind und nicht platzen.

Dazu Brot, Senf, Käse und natürlich eine Weinschorle!

…ob ich wohl auch eine Wurst bekomme? Immerhin habe ich schön aufgepasst, dass die frechen Krähen die Trauben nicht klauen…
…fein gemacht, aber jetzt müssen wir erst mal dein Fell säubern…

…zuhause dann der Erntedank-Tisch