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Schokokuss-Muffins mit Mascarpone

Passend zum Däsch-Weckli gibt es heute Muffins mit Schokokuss-Füllung und Mascarpone Creme.
Für den Teig braucht man:

12 Mini Schokoküsse
250 g Mehl
2,5 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Ei
45 g breuner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 g flüssige Butter (langsam geschmolzen)
200 ml Buttermilch

Für die Füllung und Mascarpone Creme:
24 Mini Schokoküsse
100 g Mascarpone
3 Esslöffel Puderzucker

1.
Waffeln von 12 Schokoküssen mit einem scharfen Messer abscheiden, in Stücke schneiden. Mehl mit Backpulver, Natron und Waffelstücken mischen.
In einer anderen Schüssel das Ei mit einer Gabel leicht verquirlen, Zucker, Vanillezucker, Schokokuss-Oberteile, flüssige Butter und Buttermilch hinzufügen und verrühren. Die Mehlmischung unter die Eiermischung heben, bis die trockenen Zutaten feucht sind.

2.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig in gefettete oder mit Papierförmchen ausgelegte Muffinformen füllen (12 Stück) und 25 Minuten backen.
Aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

3.
Die Muffins waagerecht durchschneiden. Je einen Schokokuss zwischen den Muffinhälften zerdrücken.
Mascarpone mit dem Puderzucker verrühren. Von den restlichen 12 Schokoküssen die Waffeln abschneiden. Die Schokoküsse zerdrücken und unter die Mascarpone-Masse heben. Die Muffins damit bestreichen, mit den Waffeln verzieren.

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Dätsch-Weckli

Früher, als es noch Dätsch-Weckli gab, war das so:
Negerküsse und Mohrenköpfe, meiner Ansicht nach eher eine liebevolle Bezeichnung für den heute politisch korrekten Namen „Schokokuss“ oder „Schaumkuss“ waren in aller Munde – wer kam überhaupt auf die Idee, dass die zuerst genannten diskriminierend gemeint waren? Wer würde eine der tollsten Erfindung, seit es Süßwaren gibt, denn mit einem negativ gemeinten Begriff benennen?
Auf jeden Fall hatte früher jeder Bäcker, der was auf sich hielt, für uns Schüler das Dätsch-Weckli im Programm:

Weißbrötchen (bei uns früher Rosenweck, aussen knusprig, innen weich – in der Schweiz heißen sie Schlumbergerli) in zwei Hälften schneiden, einem Schokokuss auf die unterste Hälfte stellen und mit dem Brötchendeckel fest zusammendrücken (dätschen).

Fertig ist das Znüni-Brot – auf Hochdeutsch: Frühstückspausenbrötchen (um 9 Uhr).