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Samstagseintopf: Wurschtltopf mit frischem Marktgemüse

Wurschtltopf 2

Endlich gibt es mal wieder einen Samstagseintopf! Der Markgräfler und die Markgräflerin waren auf dem Markt und haben frisches Gemüse eingekauft. Kohlrabi, Karotten und Frühlingszwiebeln. Kartoffeln sind immer auf Vorrat im Keller und die Fleischwurst ist wie immer vom Metzger unseres Vertrauens. Und der Schnittlauch ist frisch geschnitten aus dem eigenen Garten.
Geschmacklich abgerundet wird der Eintopf mit saurer Sahne und Tomatenmark.
Die Zubereitung nimmt nicht viel Zeit in Anspruch – so bleibt mehr Zeit für anderes!

Wurschtltopf mit frischem Marktgemüse
(für 4 Personen)

2 Kohlrabi
300 g Karotten
250 g Frühlingszwiebeln
500 g Kartoffeln
3 Esslöffel Butter
250 ml Fleischbrühe
1 Ring (400 g) Fleischwurst
250 ml saure Sahne
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Bund Schnittlauch
Salz
Pfeffer

Die Kohlrabi schälen und würfeln. Karotten schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Auch die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und mit dem frischen Grün in Ringe schneiden.

Die Butter in einem flachen weiten Topf erhitzen, Zwiebeln, Kartoffeln, Kohlrabi und Karotten hineingeben und unter Rühren fünf Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Die heiße Fleischbrühe dazugeben und mit etwas Pfeffer würzen. Anschließend alles im geschlossenen Topf etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

Die Fleischwurst häuten und in Streifen (oder Scheiben) schneiden. Den Schnittlauch waschen, trockentupfen und kleinschneiden. Die saure Sahne mit dem Tomatenmark verrühren.

Die Fleischwurst zum Gemüse geben und fünf Minuten mitköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, anschließend die saure Sahne mit dem Tomatenmark auf dem Eintopf verteilen, den Schnittlauch darüberstreuen und anschließend servieren.

Statt Fleischwurst kann man auch Wienerle, Schüblig oder Kabanossi nehmen.

Wurschtltopf 1

 Wurschtl pot of fresh summer vegetables and meat sausage

2 kohlrabi
300 g carrots
250 g spring onions

500 g potatoes
3 tablespoons butter
250 ml broth
1 ring (400 g) meat sausage
250 ml sour cream
1 tablespoon tomato puree
1 bunch of chives
salt
pepper

Peel the kohlrabi and dice. Peel, wash and cut the carrots into thin slices. Also peel the potatoes and cut into cubes. Cut the spring onions cut into rings (white and green parts).
Melt the butter in a shallow wide saucepan, add onions, potatoes, kohlrabi and carrots and fry for five minutes at medium heat while stirring. Pour the hot broth and season with pepper. Then cover with a lid and cook over medium heat for about 20 minutes.

Peel the meat sausage and cut into stripes (or slices). Wash the chives, pat dry and cut into small pieces. Mix the sour cream with the tomato paste.
Add the meat sausage to the vegetables and cook for another five minutes. Season with salt and pepper, then add the sour cream with the tomatopaste, mix and serve sprinkled with chives.

 

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Oktoberfest: Bayrische Brotzeit mit Rettich und Obatzter

Mäuse lieben Käse! Als weiteres Wies’n Schmankerl gab es Obatzter – Den habe ich vor vielen Jahren mal fertig im Supermarkt gekauft und probiert. Furchtbar hat diese „Bayrische Käsespezialität“ geschmeckt. Aber ein ganzer Freistaat Bayern kann sich ja nicht irren, und so habe ich dann für das heutige Oktoberfest-Abendessen einen frischen Obatzter selbst gemacht. Und was soll ich euch sagen?! – Ein riesiger Unterschied zur fertigen Supermarktpampe!!!!
Sehr lecker und dazu gab es Radi – Rettich, geschnitten mit unserem neusten Küchenaccesoire, einem Rettichschneider von Westmark. Der geht wie Butter durch den Rettich und es sieht super aus.

Wir haben roten Rettich vom Müllheimer Wochenmarkt verwendet. Man wäscht ihn und schält die kleinen Wurzelfäden mit einem Sparschäler ab.
Dann kommt der Rettichschneider zum Einsatz. Er besteht aus einem Metallspieß und einem Messer, das man auf den Spieß schraubt. Dann dreht man langsam vom oberen Ende bis zur Spitze – et voilà: eine Rettichspirale kommt zum Vorschein. Genial!!!
Dann legt man den Rettich in einen tiefen Teller  oder eine Schüssel, salzt ihn (z. B. mit Luisenhaller Salz) und lässt ihn durchziehen.

Obatzter (4 Portionen)

250 g reifer Camembert
75 g weiche Butter
1 kleine Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
3 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
2 Teelöffel Kümmel
frisch gemahlener Pfeffer
grobes Salz
1 Bund Radieschen (dazu reichen)

Den Camembert und die Butter mit einer Gabel zerdrücken und miteinander vermengen.

Schnittlauch und Zwiebeln sehr fein hacken und untermischen. Anschließend mit Paprikapulver, Kümmel, Pfeffer und Salz würzen.

Die „Radieschen-Maus“

Schmeckt am besten auf frischem Bauernbrot, passt aber auch sehr gut zu Roggen-Vollkornbrot und Brezeln (der Bayer sagt Brez’n).
Dazu ein Münchner Bier, oder –  wie bei uns – eine Kräuterlimonade (Almdudler, Bionade Kräuter, …) als alkoholfreie Variante.

Der Markgräfler meint, ein guter Markgräfler Weisswein (ein klassisch ausgebauter trockener Gutedel oder Weissburgunder) würde auch gut passen.