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Samstagseintopf: Rindergulasch mit Chili und Schokolade

Rindergulasch Chili Schokolade 1


Heute, am närrischen Samstag habe ich wieder mal einen kräftigen Eintopf für euch – mit Rindfleisch, Chili und…. tataaaa: Schokolade.

Das passt doch nicht und ist total verrückt??? Denkste, dass ist nämlich überaus lecker und bildet die beste Grundlage für eine lange Partynacht.
Ist auch als Mitternachtseintopf ein willkommenes Mahl.

Viel Spaß beim Feiern, wünsche ich euch!


Rindergulasch Chili Schokolade 2


Rindergulasch mit Chili und Schokolade


Zutaten

• 200 g Rindergulasch
• 1 große Zwiebel
• 5 Esslöffel Olivenöl
• 50 g Edelbitter-Schokolade (85% Kakaoanteil)
• 150 g braune Champignons
• 1 Dose Kidneybohnen
• 2 Karotten
• 500 ml Fleischbrühe
• ½ Teelöffel scharfes Paprikapulver
• Pfeffer
• Salz
• gehackte Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung
3 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die in kleinere Stücke geschnittenen Gulaschwürfel darin scharf anbraten und beiseitestellen.
Die Zwiebel und die Karotten schälen, Zwiebel fein hacken, Karotten in Scheiben schneiden. Die Pilze mit einer Bürste säubern und in Stücke schneiden.

2 Esslöffel Olivenöl in einen großen Topf geben und die Zwiebelstücke darin glasig dünsten.
Die Fleischwürfel zusammen mit den Champignons und Kidneybohnen hinzufügen.
Die Fleischbrühe angießen, aufkochen lassen. Den Topf zudecken und mindestens 1 Stunde sanft köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

Dann die Schokolade in kleine Stücke hacken und zusammen mit den Karottenscheiben in den Topf geben und unterheben.
Mit scharfem Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Für weitere 15 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.


Rindergulasch Chili Schokolade 3


Beef stew with chili and chocolate

Ingredients

200 g beef cut into cubes
1 large onion
5 tablespoons olive oil
50 g plain chocolate (85% cocoa)
150 g brown mushrooms
1 can of kidney beans
2 carrots
500 ml beef broth
½ teaspoon hot paprika powder
pepper
salt
chopped parsley for sprinkling

Preparation
In a pan, heat 3 tablespoons of olive oil a , sear the beef cubes in it. Remove beef from the pan and set aside.
Peel onion and carrots. Finely chop onion, cut carrots into slices. Clean the mushrooms with a brush and cut into pieces.
Heat 2 tablespoons of olive oil in a large saucepan and fry the onion pieces in it until soft. Add beef cubes along with the mushrooms and kidney beans.
Pour 500 ml beef broth, bring to a boil. Cover with a lid and gently simmer for at least 1 hour until the meat is tender.

Then chop the chocolate into small pieces. Give into the pot along with the carrot slices, fold in. Season to taste with hot pepper powder, pepper and salt.
Simmer for another 15 minutes.

Before serving, sprinkle with chopped parsley.

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Freitagsfisch: Trenette mit Zitronen-Sahne Sauce und Räucherlachs

Trenette Zitronen Sahne Sauce Lachs 1


Es gibt mal wieder Freitagsfisch…. Ich habe mich von unserem ersten Abendessen unserer Urlaubsfahrt in die Bretagne inspirieren lassen und drauflos gekocht und ich war wieder mal erfolgreich.
Der Markgräfler meinte, meine Trenette mit zitroniger Lachs-Sahnesauce hätten ihm besser geschmeckt, als die Tagliatelle im Urlaub.
Na bitte.
Und ich finde ausserdem, dass diese Pasta ideal für den Sommer ist: Schnell zubereitet und erfrischend zitronig.
Bon Appétit!


Hauptspeise Orleans


 Trenette in Zitronen-Sahne Sauce mit Räucherlachs
(als Hauptgericht für 2 Personen)


Zutaten

• 300 g Trenette (oder Tagliatelle)
• 125 ml Crème double (ersatzweise Mascarpone und etwas Sahne)
• 30 g Butter
• abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
• 60 g frisch geriebener Parmesankäse
• 3-4 Scheiben Räucherlachs, in feine Streifen geschnitten
• fein gehackte, glatte Petersilie nach Belieben
• 2 Zitronenspalten und etwas scharfes Paprikapulver zum Servieren

Zubereitung

Die Pasta in reichlich kochendem Salzwasser garen, bis sie al dente sind (Garzeit siehe Verpackung).
In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf die Crème double zusammen mit Butter, abgeriebener Zitronenschale und Parmesan erhitzen.
Die Lachsstreifen hinzufügen und umrühren.
Kurz vorm Anrichten die Petersilie in die Sauce rühren.
Die Pasta abtropfen lassen und auf zwei Tellern anrichten.
Mit der Sauce übergießen, nach Belieben mit etwas Paprikapulver bestreuen und mit je einer Zitronenspalte belegen.
Sofort servieren.


Trenette Zitronen Sahne Sauce Lachs 2
Trenette mit zitroniger Lachs-Sahnesauce

Here I have an easy and quickly prepared pasta which makes a very nice dinner in summer. This recipe is inspired by a dish which I enjoyed during my holidays in France.
Bon Appétit! / Enjoy your meal!


Trenette with creamy lemon sauce and smoked salmon

(as a main course for 2 people)

Ingredients

300 g trenette (or tagliatelle)
125 ml double cream (or mascarpone and a little cream)
30 g butter
zest of 1 organic lemon
60 g freshly grated Parmesan cheese
3-4 slices of smoked salmon, cut into thin strips
finely chopped flat-leaf parsley to taste
2 lemon wedges and some hot paprika to serve

Preparation

Cook the pasta in a pot with plenty of boiling salted water until al dente (see package for cooking time).
Meanwhile,  in a small saucepan heat double cream together with butter, grated lemon zest and Parmesan.
Add smoked salmon and stir. Just before serving, stir in the parsley.
Drain the pasta and distribute on two plates.
Pour with the sauce, sprinkle with paprika to taste and cover each serving with a piece of lemon.
Serve immediately.

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Sonntagsmenu – Die Hauptsache: Cordon bleu mit Backofen-Pommes

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Ich hatte schon lange kein echtes Cordon bleu mehr – denn meist bekommt man das in den Gaststätten mit Schweinefleisch zubereitet. Fast genauso wie das Schnitzel, das eben nun mal ein Kalbsschnitzel sein muss, um sich „Wiener Schnitzel” nennen zu dürfen.

Am Samstag war ich ja nicht zu Hause, also hat der Markgräfler den Einkauf beim Metzger unseres Vertrauens übernommen. Wir haben aber nicht ein klassisches Fleischstück für Cordon bleu genommen, nämlich kein etwas dickeres, das in der Mitte soweit durchgeschnitten wird, dass sich eine Tasche ergibt (am Rand bleibt ein Stückchen stehen), sondern ein großes, etwas dünneres, das ich dann etwas breitgeklopft habe (immer mit der flachen Seite des Fleischklopfers!).

Dann wird das Fleisch mit je einer Scheibe gekochtem Schinken belegt.

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Dann kommen noch Käsestücke drauf – in meinem Fall war das Emmentaler vom Stück, es geht aber auch Greyerzer oder Appenzeller.

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Dann in der Mitte umklappen und die Ränder mit Rouladennadeln oder Holzspießen zusammenstecken. Von beiden Seiten mit Salz und scharfem Paprikapulver würzen und mit Mehl bestäuben.

Ein bis zwei Eier in einen tiefen Teller geben, mit einer Gabel verquirlen. In einem zweiten Teller frische Semmelbrösel zum Panieren bereitstellen.

Die Cordon bleu nacheinander  im Ei wenden und anschließend mit Semmelbrösel panieren. Nach Belieben ein zweites Mal wiederholen.

In einer Pfanne ein Stückchen Butter zusammen mit etwas Sonnenblumenöl zerlassen. Nicht zu heiß werden lassen. Die Cordon bleu hineingeben und von beiden Seiten sanft garen. Sie sind fertig, wenn der Käse beginnt, herauszulaufen.

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Dazu gab es Backofen Pommes ( dauert nach Packungsanweisung ca. 20 Minuten, d. h. vor dem Braten der Cordon bleu in den Backofen tun!)

Dekoriert wird das ganze mit einer Scheibe Zitrone (Bio-Zitrone, heiß abgewaschen).

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Und wer hat’s erfunden??? Laut Wikipedia waren es, wie alles, was mit Käse zu tun hat,  wieder mal die Schweizer:

Schnitzel Cordon bleu [kɔʁdɔ̃ˈblø] („blaues Band“) oder kurz Cordon bleu ist ein mit Käse und Schinken gefülltes, paniertes Schnitzel vom Kalb. Vermutlich stammt das Rezept aus Brig[1] in der Schweiz.

Zur Zubereitung werden zuerst zwischen zwei kleine, dünne Schnitzel oder in die eingeschnittene Tasche eines dickeren Schnitzelstücks eine Scheibe Emmentaler-, Greyerzer-, Appenzeller– oder Raclettekäse und magerer Koch- oder Rohschinken gelegt. Die Ränder werden durch zusammendrücken verschlossen. Anschließend werden die Schnitzel mit Mehl, Ei und Paniermehl paniert und in reichlich Butterschmalz ausgebacken. Der Käse schmilzt durch das Braten und verleiht dem Cordon bleu den typischen Geschmack.

(…)

Wie es zur Bezeichnung Cordon bleu beim Schnitzel kam, ist nicht geklärt. Fest steht, dass der Ausdruck cordon bleu im Französischen eine Metapher für hohe Kochkunst ist und auf das breite, himmelblaue Band zurückgeht, an dem das goldene Kreuz des elitären Orden vom heiligen Geist aus dem 16. Jahrhundert getragen wurde (→ Kochschule Cordon bleu).

Der Zusatz „à la cordon bleu“ findet sich in älteren französischen Kochbüchern und bedeutet „nach Art der hohen Kochkunst“. Die älteste bekannte Erwähnung des Schnitzels Cordon bleu findet sich in Harry Schraemlis Buch Von Lucullus zu Escoffier aus dem Jahr 1949. (…)