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Schweizer Chriesi Chueche mit Schoggi – es könnte ein Markgräfler sein

Chriesi Cake 6

Es gibt immer noch pralle, saftige Kirschen im Markgräflerland. Ich glaube, so viele schöne Kirschen wie in diesem Jahr gab es schon einige Jahre nicht mehr. Grund genug, mal ein neues Kirschkuchen-Rezept auszuprobieren.

Diesen „Chriesi Cake” habe ich – auf der Suche nach neuen Ideen für den 1. August, den Bundesfeiertag in der Schweiz – auf der Rezepte Seite von Swissmilk entdeckt. Neben Milch und Butter sind auch gemahlene Mandeln und Kirschwasser darin verarbeitet. Das Rezept könnte also durchaus aus der Feder eines Markgräflers stammen. Wer kein Kirschwasser verwenden möchte, kann auch nur Milch nehmen. Aber das Kirschwasser gibt dem Kuchen erst den richtigen Kick. Statt Zopfmehl habe ich Dinkelmehl verwendet und statt Maisstärke Kartoffelmehl.
Die verwendete Schokolade ist eine Edel-Schokolade aus Brasilien, mit Kakaogehalt von 75%: Außer Kakaobohnen, wenig Zucker und Kakaobutter ist in dieser Schokolade nichts drin. Die Schokolade hatte ich vergangenes Jahr vom Salon du Chocolat in Zürich mitgebracht.

Brasil Schokolade

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Chriesi Chueche (Kirschkuchen)

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Backen: 60-65 Minuten

Für 1 Cakeform/Kastenkuchen Springform  von 30 cm Länge
Für 12 Stück

(wer keine Cake-Springform hat, sollte die Form mit Backpapier auslegen)

200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
75 g Kartoffelmehl
1½ Teelöffel Backpulver
175 g Zucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille
(oder 1 Päckchen Vanillezucker)
1 Prise Salz
175 g gemahlene Mandeln
150 g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao), gehackt
175 g Butter, flüssig, ausgekühlt
1 dl = 100 ml Kirsch (oder Milch)
1 dl = 100 ml Milch
4 Eier, verquirlt
250 g Kirschen, entsteint, evtl. halbiert
Butter und Mehl für die Backform

Puderzucker und Kirschen zum Garnieren

Zubereitung

Mehl, Kartoffelmehl, Backpulver, Zucker, Vanille(zucker), Salz, Mandeln und Schokolade mischen, eine Mulde formen. Butter, Kirsch und/oder Milch und Eier verrühren, in die Mulde gießen. Zu einem glatten Teig rühren. Kirschen darunter heben.
Teig in die gefettete, mit Mehl bestäubte oder mit Backpapier ausgelegte Form geben, glatt streichen.
Auf der untersten Schiene des auf 180 °C vorgeheizten Ofens 60-65 Minuten backen.

Der Cake bleibt, in Folie gepackt und im Kühlschrank aufbewahrt, mindestens 4 Tage frisch.

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Chriesi Chueche (cherry cake)

Preparation time: about 45 minutes
Baking: 60-65 minutes

For 1 cake tin / loaf cake springform pan of 30 cm length
For 12 pieces

(if you do not have any Cake-Spring form you should line the tin with baking paper)

200 g spelled flour
75 g potato flour or corn starch
1 ½ teaspoon baking soda
175 g of sugar
1 teaspoon powdered vanilla
(or 1 sachet of vanilla sugar)
1 pinch of salt
175 g ground almonds
150 g plain chocolate (at least 70% cocoa), chopped
175 g butter, melted, cooled
1 dl = 100 ml Kirsch (Schnaps) or milk
1 dl = 100 ml milk
4 eggs, whisked
250 g cherries, pitted, halved if necessary
butter and flour for the baking dish

icing sugar and cherries for decoration

Preparation

Mix flour, potato flour, baking soda, sugar, vanilla, salt, almonds and chocolate mix, form a well in the middle. Mix butter, Kirsch and / or milk and eggs, then pour into the well. Stir until you receive a smooth dough. Fold the cherries into the dough.
Fill the dough into greased and floured (or lined with baking paper) baking tin, smooth it out.
Bake on the bottom rack of the preheated oven at 180 °C (356 °F) for about 60-65 minutes.

The cake remains fresh for at least 4 days if it is packed in foil and stored in the refrigerator.

Chriesi Cake 4

Chriesi Cake 7

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Feines zum Espresso: Die neuen Gianduja Pralinés / Confiserie Baumann Zürich

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Mitbringsel vom Salon du Chocolat in Zürich: fein Gianduja Pralinés, getoppt mit erlesenen Geschmacksvariationen: Chili, Pistache, Orange, Cranberry, Cocos, Caramel, Honig-Vanille, Cappuchino.
Hervorragend zum Espresso – erhältlich bei der Confiserie Baumann in Zürich.

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Mitbringsel vom Markt in Mulhouse: Marokkanisches Gebäck

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Auf dem Markt von Mulhouse gibt es in der Markthalle jede Menge Händler, die orientalische Gewürze, Gebäck und frisches Lammfleisch anbieten. Beim zuckersüßen, nussigen Gebäck konnten wir nicht wiederstehen. Hier ist eine kleine Auswahl unserer Mitbringsel – mit Orangenblütenwasser, Rosenwassser, Zuckersirup, Honig, Nüssen, Mandeln, Pistazien, Zitronen…. Die Auswahl scheint unendlich – und es ist sooo gut.

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Vor einiger Zeit gab es mal bei „Feinkost Albrecht” ähnliches Gebäck, mit verschiedenen Nüssen, unter anderem auch Cashews, Walnüssen etc.

Ein starker Schwarztee, oder chai (Türkei) passen besonders gut dazu, in Marokko trinkt man starken Pfefferminztee aus Marokkanischer Minze.

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Auf dem Salon du Chocolat in Zürich gab es übrigens auch ein Stand mit allerlei köstlichem Gebäck.

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Sparkling Chocolate – Choclo – Schweizer Schokolade auf andere Art

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Neu: Choclo – Sparkling Chocolate

Diese absolute Neuheit auf dem Schokoladenmarkt habe ich auf dem „Salon du Chocolat” in Zürich kennen gelernt. Ein ganz neuer Geschmack, mit anregenden Wirkstoffen aus der Kakaobohne. Erfunden hat es – wen hätte es gewundert – die Schweizer. Franz Ziegler (Jg. 1963), der dieses Produkt mit entwickelt hat, ist in der Branche der Chocolatiers kein Unbekannter. Sein Beruf: Chocolatier, Pâtissier, Lehrer, Berater, Erfinder und Autor. Er hat schon mehrere Bücher verfasst und einige Preise dafür eingeheimst.

Bücherliste: „Magic Chocolate” (1996), „Chocolate Fantasy” (Bestes Schokoladenbuch der Welt, 2002), „Mürb & Knusprig” (Bestes deutschsprachiges Dessertbuch, 2005), „Magic Marzipan”(Bestes Dessertbuch der Welt, 2009), „Chocolate Collection” (Kompendium eigenr Arbeiten, 2011)

Das flotte Aussehen der Dose hält auch  beim Inhalt sein Versprechen. Das Getränk ist sehr erfrischend, erinnert ein wenig an Coca Cola, aber schmeckt schokoladig-würzig, prickelnd. Ich hatte es probiert, war total begeistert  und habe gleich zwei Dosen (à 250 ml/1,- Sfr.) davon mit nach Hause genommen. Der Markgräfler war genauso begeistert – „Das ist gut – das kannst Du ruhig wieder mal mitbringen…”

Wichtig: Sehr gut gekühlt genießen!

100 g enthalten: 120 kJ (28 kcal), Eiweiss <0,5 g, Kohlenhydrate 7 g, davon Zucker 6 g, Fett <0,5 g, davon ges. Fettsäuren <0,5 g, Ballaststoffe < 0,5 g, Natrium <0,005g.

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Salon du Chocolat – Zürich, Teil 4

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Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen – und ich wüsste nicht einmal, was ich nehmen sollte – am bestern von allem? Aber nach einem Vormittag mit Schokolade, musste es etwas anderes zum Mittagessen sein. Aber nur eine Kleinigkeit, denn wir hatten uns ja schon durch alle mögliche Sorten durchprobiert…

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In unserem Fall war das dann geräucherte Forelle auf Pumpernickel mit Meerrettichcreme und Salat. Na also – mit einem anderen Geschmack im Mund, lässt es sich auch viel leichter wieder probieren – zum Dessert … 😉

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Zum Beispiel an diesem Stand, der neben nachhaltig angebautem Kakao bzw. Schokolade auch noch Kaffee anbietet. Dort durften wir als Dessert einen Espresso in sahniger Form auf Vollmilch-Schokolade mit einem Stück Blutorange probieren – sagenhaft! Ein Espresso wurde uns auch dazu offeriert… Das Rezept dazu ist furchtbar einfach: Espresso kochen, abkühlen lassen, unter die flüssige Sahne (1 Becher) mischen, in den Sahnebereiter geben. Kalt stellen. (Oder mit dem Handrührgerät steif schlagen). Schokolade auf einen Löffel legen, ein Stückchen Blutorange dazugeben, die Espresso-Sahne darauf spritzen. Fertig!

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Schokolade abonnieren – auch nicht schlecht, jeden Monat eine neue Mischung!

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Buntes gab es auch zu sehen:

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„Süße” Schmuckanhänger, Cupcakes, Donuts, Schokoladenriegel …

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Eine Schminkpalette??? – …die ist aber essbar!

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Läderach:

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Und zum Abschluss:

Brasilianische Samba-Rhythmen – übrigens hatte ich eine Schokolade 100% Kakao am Stand aus Brasilien probiert. Die war mir dann doch zu heftig im Geschmack. Ich habe mir aber eine mit 75 % Kakao mitgenommen.

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Salon du Chocolat – Zürich, Teil 3

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Was die Confiserie Sprüngli  aus Zürich, so alles kann, konnte man an diesem Stand sehen (hier besonders die Auszubildenden)…

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Schoggi-Häsli gießen und dekorieren

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Die Herstellung von blanchierten, gebrannten Mandeln (hintendran wird gerade jemand für’s Fernsehen beim Verkosten interviewt – sah nach einer bekannten (Schokoladen-) Größe aus… ich kannte ihn aber nicht)

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Natürlich durfte man auch probieren – man sieht die Qualitätsunterschiede schon an den schönen, besonders großen Mandeln…

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Der absolute Traditionsartikel und als Mitbringsel bei jedem Zürich-Besuch ein Muss sind die Luxemburgerli – Macarons in allen Farben und Geschmacksrichtungen…

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…selbstverständlich auch zum probieren…

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Und dann noch ein paar Kunstwerke:

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Was man so alles aus Schokolade machen kann… Venezia lässt grüßen!

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Und ich habe noch mehr Fotos – Fortsetzung folgt…

Essen & Trinken, Food, Fotografie

Salon du Chocolat – Zürich, Teil 2

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Noch mehr Ostern – und noch mehr Schokolade vom Salon du Chocolat. Bevor es losgehen konnte, mussten wir und nach dem frühen Aufstehen und der Zugfahrt erst einmal stärken.
Cappuccino und Gipfeli / Mandelgipfeli und – man gönnt sich ja sonst nichts – ein Gläschen Champagner, um auf Touren zu kommen.

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Nebenan ein Kunstwerk (soll eine Tempel zur Götterverehrung aus Kambodscha darstellen):

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Dann geht es schon zur ersten Verkostung. Eine Erdbeere, in cremige Vollmilchschokolade getaucht…

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Nein, das sind ganz bestimmt Osterhasen – nichts anderes!!! (Was habt ihr denn gedacht???)

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Lauter verrückte Hühner:

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Ein Schokoladenbrunnen darf nicht fehlen!

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Die traditionellen Pralinés verkosten…

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oder aussergewöhlich, runde Schokoladentafeln von Honold, Zürich.

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Buntes, geeignet als Dessert für Ostern, oder zum Kaffee von Eric’s Confiserie Baumann, Zürich – die neue Gianduja Selection

…Fortsetzung folgt

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Reisen, Schweiz

Salon du Chocolat – Zürich, Teil 1

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Heute habe ich mal einen Ausflug nach Zürich unternommen, besser gesagt zur Messe in Oerlikon, wo dieses Wochenende der Salon du Chocolat für Besucher geöffnet hatte. Im Vordergrund stand das bevorstehende Osterfest, man konnte aber auch einiges über Schokolade lernen, Kleider aus Schokolade bestaunen, Neues entdecken, degustieren und auch kaufen…

Ein tolles Erlebnis, wenn wir auch nicht bis zum Schluss durchgehalten haben, und noch ein wenig in Zürich herumspaziert sind. Irgendwann hat man dann erst einmal genug Schokolade gesehen und verkostet.

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Das ist der Grundstoff für die feinen Schokoladen – Kakao-Früchte. Ich durfte eine frische Kakaobohne mit Fruchfleisch probieren. Ein feiner Geschmack, der eine Vorahnung des feinen Schokoladenaromas gibt.

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Highlight und Blickfang die Kleider aus und mit Schokolade, die täglich um 17.00 Uhr im Defilee du Chocolat von Models auf dem Laufsteg gezeigt werden. Auch vor der Show kann man eine Auswahl davon besichtigen.

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Hier und da wird vom Chocolatier noch ein wenig aufgehübscht:

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So, und jetzt muss ich erst mal jede Menge Bilder bearbeiten – Fortsetzung folgt…