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Pizza per il mio amore – Pizzaherz zum Valentinstag

Es ist bald wieder Valentinstag! Gerade im Angebots- Blättle für kommende Woche entdeckt – Ein Pizzaherz – hier ist nochmal mein Rezept zum selbstbacken!

Lebensart im Markgräflerland

Valentinstag2

Warum muss es immer etwas Süßes in Herzform sein??? Der Handel hat einiges an Ideen auf Lager, sogar Wurst und Käse in Herzform gibt es. Ich habe spontan an eine Pizza gedacht, Herzform ist vorhanden und den Rand habe ich aus zwei dünnen Teigstreifen zusammengedreht.

Das bekommt sogar ein Mann für seine Liebste hin – für die Herren, die kein Talent für die Zubereitung von Hefeteig haben,  ist hier ausnahmsweise ein fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal erlaubt. Wer den Teig doch selbst machen möchte, muss genügend Zeit für das Gehen einplanen.

Valentinstag3

So geht’s:

Einen Pizzateig zubereiten.

Ich habe heute auch einmal mit fertigem Teig geschummelt, da an einem normalen Wochen- und Arbeitstag abends einfach die Zeit für einen Hefeteig fehlte…

Den Teig rund ausrollen und eine Herzform auflegen, mit einem Messer den Rand entlangfahren und so die Herzform ausschneiden, oder besser gesagt ausstechen. Den Teigboden vorsichtig auf ein mit Dauerbackfolie…

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Das war unser Silvester Abend 2013

Gluecksschwein 2014-2
Wir haben den Silvesterabend im Kreise der Familie verbracht. Wie vielerorts gab es ein Essen, das sich möglichst lange hinzieht, bis die zwölf Glockenschläge zum Ende des alten und Beginn des neuen Jahres verhallt sind… Wir hatten Raclette.

We’ve spent the New Year’s Eve with the family. As in many places, there was food that stretches the time as long as possible, until the twelve chimes at the end of the old and the beginning of the New Year have faded away… We had raclette.

Raclette1

Aber was macht man, wenn jemand dabei ist, der Raclette nicht besonders mag???
Da ich am Vormittag schon den Teig für die Neujahrsbrezel vorbereitet hatte, habe ich gleich noch einen Pizzateig gemacht – für die Raclette-Verweigerer gab es dann selbst belegte Pizza aus dem Raclette Grill:

But what to do if someone is not particularly fond of raclette?
For this case I had prepared a pizza dough in the morning which can also be made in the raclette pans. Everyone can compose his individual pizza!
Anyway, I also made a dough for the New Years Pretzel in the morning.

RaclettePizza1Dafür braucht man:

Pizzateig

375 g Mehl
20 g Hefe
½ TL Zucker
1/8 l lauwarmes Wasser
3 Essl. Olivenöl
½ TL Salz

Zubereitungsart hier: Anleitung Pizza und Flammkuchen backen
Den Pizzateig teilt man in kleine Portionen, soviel dass es jeweils für ein Raclette-Pfännchen reicht und rollt diese zu Kugeln, auf einem Teller bereitstellen.

Ausserdem für die Gäste bereitstellen: eine Dose Pizzatomaten, gestückelt, Gewürze: Salz, Pfeffer, granulierter Knoblauch, getrocknete Kräuter: Basilikum, Oregano, geriebenen Käse, verschiedene Beläge, wie in Streifen geschnittene Salami, gekochter Schinken, gewürfelte Paprika, Zwiebeln, Oliven usw.
Die Beläge können sowohl für’s Raclette, als auch für die Mini Pizzas verwendet werden.
Zum Raclette reicht man ausserdem Pellkartoffeln und Baguette (auf der Platte des Raclette-Geräts anrösten) und sauer eingelegte Gemüse (Mixed Pickles).
Die Raclette Pfännchen ruhen auf kleinen Holzuntersetzern und zu jedem Gedeck gehört ausserdem ein Holzspatel, mit dem der Käse aus dem Pfännchen gekratzt werden kann.
Weinempfehlung: ein Schweizer Fendant (Weisswein).

For the pizza dough you need :

Pizza dough

375 g of flour
20 g of yeast
½ tsp sugar
1/8 l of warm water
3 tbsp. olive oil
½ tsp salt

Preparation: baking instructions pizza and Tarte Flambée
The pizza dough is divided into small portions, just as much that each portion is enough for one raclette pan, roll the portion into balls, put onto a plate.

In addition, provide for the guests : a can of pizza tomatoes (chopped), spices: salt , pepper , granulated garlic, dried herbs : basil , oregano, grated cheese, different toppings, such as salami , cooked ham , diced peppers, onions, olives , etc. .
The toppings can be used for raclette as well as for the mini pizzas.
For raclette there is also: potatoes and baguette (toast on the the plate of the raclette device) and pickled vegetables ( mixed pickles ) .
The raclette pans rest on small wooden coasters and each place setting also includes a wooden spatula , with which the cheese can be scraped from the pan .
Recommended wine: a Swiss fendant ( white wine ) .

Raclette3

Raclette2Ausserdem hatte meine Mutter noch zwei Lammlachsen mitgebracht, die aufgebraucht werden sollten. Ich musste nicht lange überlegen, habe zwei Esslöffel Dijon Senf (à la Provencale mit Paprika und Kräutern) mit etwas Olivenöl, 1 kleingewürfelten Schalotte, 1 Knoblauchzehe verrührt und reichlich gehackte Petersilie, und zwei Esslöffel frisch geriebene Semmelbrösel untergemischt.
Die beiden Lammlachsen habe ich leicht gesalzen und vorsichtig gepfeffert. Dann habe ich eine passende ofenfeste Form gebuttert, die Lammlachsen hineingelegt und mit der Senfmasse belegt. Bei 200 °C ca. 20-30 Minuten garen, bis eine hellbraune Kruste enstanden ist.
Aus dem Ofen nehmen, einige Minuten ruhen lassen, dann in Stücke schneiden – mmmh.

Furthermore, my mum had brought two pieces of lamb, which had to be eaten.

I did not have to think twice, and stirred two tablespoons of Dijon mustard (à la Provencale with peppers and herbs) with some olive oil, 1 small diced shallot, 1 clove of garlic and plenty of chopped parsley, and mixed in two tablespoons of freshly grated bread crumbs.
The two lamb pieces I lightly salted and peppered. Then I buttered an ovenproof dish, put the lamb into it and topped it with the mustard and herbs mass.
Then I put it in the oven at 200 ° C (392 °C) and baked it for about 20-30 minutes until a light brown crust is received.

Then I removed it from oven, let rest for a few minutes, then cut into pieces – mmmh.
Lammlachse Kraeuter Senf Kruste-2
Lammlachse mit Kräuter-Senf Kruste

Um uns danach noch die Zeit zu vertreiben, haben wir Trivial Pursuit gespielt.
Um Mitternacht dann ein wundervolles Feuerwerk – wir hatten zwar nur extra lange Wunderkerzen, die dann noch in unseren Apfelbaum gehängt wurden, aber auf die Nachbarn war verlass – es wurde kräftig geballert und Feuerwerk gezündet. Wir hatten auch sehr viel Glück mit dem Wetter – eine klare Nacht, ohne Nebel oder Regen!
Nach dem Feuerwerk und dem einen oder anderen Gläschen Champagner wurde zum Abschluss noch die Neujahrsbrezel angeschnitten:

 
After the raclette there was still some time until midnight, so we played games.
Then at midnight, there was a wonderful fireworks – although we only had extra long sparklers, which were then hung in our apple tree – our neighbours ignited various great fireworks. We were also very lucky with the weather – a clear night, with no fog or rain!
After the fireworks, and one or another glass of champagne the New Year’s pretzel was cut and everyone had a piece of it (tradition in our area):

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Eine Neuerwerbung aus Frankreich: Messer und Saucibox für Salami

salamimesser3
Ich habe euch noch gar nichts von meiner fantastischen Neuerwerbung aus Frankreich erzählt…
Bei meinem Besuch in Colmar im Oktober wurde ich magisch von diesem kleinen Laden mit allerlei Spezialitäten aus dem Elsass angezogen. Salami aus Eguisheim, Käse und Wein:

I haven’t told you anything of my awesome new acquisition from France, yet …
During my visit to Colmar in October I was magically attrackted by this little shop with all kinds of specialties from Alsace. Eguisheim salami, cheese and wine:

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Viele verschiedene Salami-Sorten, auch ungewöhnliches, mit Berawecka (Birnenwecken = Hutzelbrot / Früchtebrot) – sehr würzig und schon etwas weihnachtlich, verschiedene Wild-Salamis (Hirsch – cerf, Reh – chevreuil-, Wildschwein -sanglier-), Geflügel: Fasan – faisan- mit Cognac, Ente – canard-  oder in Heidelbeeren -myrtilles- eingelegt – die schmeckt etwas süßlich und ist aussen ganz dunkelviolett… ich habe mich ausgiebig durchprobiert und konnte mich wieder mal nicht entscheiden. Dann sah ich noch die Aufbewahrungs-Box mit speziellem Messer, die sollte alleine 22 € kosten, mit einer Salami 30 €. Zum Schluss ging ich dann mit einem Schnäppchen nach Hause – 4 veschiedene Salamis plus Saucibox und Messer für 40 €. Voller Stolz habe ich sie dann samt Salami dem Markgräfler präsentiert – er fand sie auch super -nicht nur die Salami ;-).

Many different salami varieties, some very unusual with Berawecka (pear bread = Hutzelbrot / fruit bread) – very spicy and a bit Christmassy, various game salamis (stag – cerf, deer – chevreuil, wild boar -sanglier), poultry: pheasant – faisan-with cognac, duck – canard or soaked in blueberries -myrtilles- a salami that tastes sweet and has a very dark purple outside … I have tried them extensively and could not decide, once again. Then I saw the storage box with a special knife, which on its own would have cost € 22, € 30 with one salami. Finally, I went home with a bargain – 4 varieties of salami plus the Saucibox and knife for 40 €. Coming home I proudly presented it to the Markgräfler – he also liked it very much (not only the salami).

pradel messer1
Die Salami bewahrt man in der Box im Keller auf, dort trocknet sie nicht so schnell aus und wird nicht hart. Das Loch zur Belüftung ist mit einem Gitter verschlossen, damit keine Insekten daran kommen können.
Die Salami legt man zum Anschneiden in die Vertiefung, die auf dem Deckel eingelassen ist. Praktisch: beim Schneiden rollt die Salami nicht weg, ausserdem ist eine Kerbe eingelassen, dadurch erhält man Salamischeiben in gleichmäßiger Dicke.  – Ich bin immer noch ganz begeistert.

The salami is to be stored in the box in the basement/cellar, there it does not dry out and becomes not hard. The hole for ventilation is closed with a grid, so that insects can not reach the salami.
In order to cut the salami, it is placed on top of the box where there is a cavity, which is embedded in the lid. Practical: This way the salami does not roll away  while cutting and there is also a notch inserted which enables you to make salami slices in a uniform thickness. – I’m still enthusiastic about it.

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Auf dem Bild ganz oben beachte man die typische Biene auf dem Messerrücken – Markenzeichen des Ortes Laguiole in Südfrankreich. Dieses Messer stammt von Pradel, Thiers/Auvergne auch einer der Orte, in dem diese Qualitätsmesser hergestellt werden.
Schneiden tut es die Salami wie Butter….
Damit man lange Freude an solch einem Messer hat, sollte man es nach Gebrauch nur kurz von Hand spülen. Spülmaschine ist bäh – dadurch werden scharfe Messer schnell stumpf!
Zur Aufbewahrung ruht das Messer auf einem kleinen Holzstift in dem Schaft aus Holz.

You should have a closer look at the typical bee on the back of the knife in the picture above: a trademark of Laguiole in Southern France. This knife comes from Pradel, Thiers / Auvergne also one of the places where these quality knives are made.
The knife cuts the salami as if it was butter….
To enjoy such a knife for a very long time, you should only rinse it briefly by hand after using it. Dishwasher is yuck – this will make your sharp knives very quickly dull!
Easy storage of the knife: it rests on a small wooden pin in the wooden shaft.
Der kleine Laden befindet sich im Petite Venise, in der Nähe der Markthalle (Marché Couvert):
You will find the small shop at Colmar, Petite Venise, in vicinity of the market hall:
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Luganighe und Safranrisotto – ein Rezept aus dem Tessin

Luganighe 1
Meine Nachbarin war neulich im Tessin unterwegs. Ich hatte mir Luganighe – aus Lugano, eine Art rohe Salami als Mitbringsel gewünscht.
Typischerweise isst man die gekochten Würste mit Safran-Risotto und da im Oktober Safranernte ist, passt dieses Gericht wunderbar in den Herbst!
Ich habe Safran aus dem Elsass, aus Battenheim verwendet. Ich hatte vor einiger Zeit einmal die Familie, die den Safran anbaut, besucht.

My neighbour was recently traveling in Ticino. I asked her to bring me Luganighe as a souvenir from Lugano, which are a kind of raw salami.
Typically you eat them boiled with saffron risotto and there is saffron harvest in October, so this dish fits nicely into fall!
I have used saffron from Alsace, from Battenheim. Some time ago I had visited the farmer and his family who cultivate the saffron.

Hier ist der Link zum Artikel über den Safran und ein Rezept für Safran Buns aus Cornwall und Mini-Safran Gugelhupfe. 

Safran03
Safran Buns und Mini Gugelhupfe – Cornish Saffron Buns and Kougelhupf with saffron

Weitere Rezepte mit Safran:

lussekatter3Schwedische Lussekatter zum Santa Lucia-Tag

Safrannocken2Safrannocken  – Malloreddus aus Italien

SafrannockenFenchelOrangeSafrannocken mit Zwiebel, Fenchel und Orangensauce

Und nun das köstliche Rezept für

Luganighe 2Luganighe mit Safran-Risotto / Luganighe with Saffron-Risotto

600 g Luganighe ( = 4 Stück) / 600 g Luganighe (= 4 sausages)
2 Liter Wasser / 2 litres water

Safran-Risotto

1 Esslöffel Butter / 1 tablespoon butter
1 kleine Zwiebel, gehackt / 1 small onion, chopped
1 Knoblauchzehen, gehackt / 1 clove garlic, chopped
250 g Risotto Reis (Vialone, Arborio, Carnaroli)  / 250 g rice for risotto
2 dl (=200 ml) trockener Weisswein / 200 ml white wine
¼ Teelöffel Salz / ¼ teaspoon salt
Pfeffer aus der Mühle / ground pepper from the mill
4 Safranfäden, gemörsert / 4 saffron saffron threads, crushed in the mortar
8 dl (=800 ml) Geflügelbouillon, siedend / 800 ml chicken broth
100 g frisch geriebener Parmesan / 100 g freshly grated Parmesan cheese

2 Liter Wasser aufkochen, die Luganighe einlegen und 30 Minuten sanft köcheln lassen.

Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel hinzufügen und glasig dünsten. Den Reis einrieseln lassen, dabei ständig mit einem Holzlöffel rühren und ebenfalls andünsten.
Den Weisswein angiessen und immer weiter rühren. Mit Salz, Pfeffer und Safran würzen und portionsweise die Bouillon zum Reis giesen, unter und jeweils unter ständigem Rühren etwas einkochen lassen. Nach der ersten Flüssigkeitszugabe dauert es etwa 20 Minuten, bis das Risotto cremig und dennoch al dente ist.
Zum Schluss den Parmesan dazu geben, umrühren – fertig.
Das Risotto auf eine vorgewärmte Platte geben, die Würste darauf legen, nach Belieben mit etwas Petersilie und getrockneten, essbaren Blüten bestreuen und sofort servieren.

Melt the butter in a pan, add onion and garlic cubes and fry until soft. Sprinkle in the rice, stirring constantly with a wooden spoon and fry well.
Add the white wine and stir constantly. Season with salt, pepper and saffron and pour the broth in small portions into the rice, let it boil each time, still stirring constantly until there is almost no broth left. After the first addition of broth it takes about 20 minutes until the risotto is creamy but still al dente.
Finally, add the Parmesan cheese, mix briefly – done.
Put the risotto on a preheated plate, place the sausages on it and sprinkle to taste with a little parsley and dried, edible flowers and serve immediately.

Dazu passt ein Nostrano-Wein, (kräftiger Tessiner Rotwein, z. B. Merlot) – Serve with a strong, red wine from Ticino, e.g. Merlot

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Steak de Taureau und Gardianne Camarquaise et son riz

Spezialität aus der Camarque - Steak vom Stier (le razadeur ist der Stierkämpfer)
Spezialität aus der Camarque – Steak vom Stier (le razeteur ist der Stierkämpfer)
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Gardianne Camarquaise – Stierragout mit Reis aus der Camarque

Kommen wir also zu unserem Mittagessen auf der „Agrogast” in Hagenthal. Wir haben uns ganz selbstbewusst in das Restaurant aus der Camarque gesetzt, ohne zu wissen, was es dort eigentlich genau zu essen gibt – unsere Reisen haben immer am Rande der Provence geendet. Avignon und Orange, Cannes und Nizza waren die weitesten Distanzen. Aber Provence ist immer gut  – und so haben wir einfach gefragt.
Wir entschieden uns für ein Menü, bei dem man jeweils zwischen zwei Vorspeisen und zwei Hauptgerichten entscheiden konnte.

Als Vorspeise habe ich einen Salade Arlésienne (Salat auf die Art von Arles) und der Markgräfler eine Abrivado = Charcuterie Camarquaise (Wurstwaren aus der Camarque)

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Salat mit Auberginen Caviar, Tomaten, Tapenade aus schwarzen Oliven, Stiersalami, Oliven

Der Markgräfler hat ein Abrivado, einen Teller mit verschiedenen Wurstwaren (auch vom Stier) bestellt.

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Abrivado – Wurstwaren Spezialitäten aus der Camarque

Das Stierfleisch schmeckt kräftiger als Rindfleisch, ist dunkler und recht mager. Eine besondere Delikatesse. Ich hatte mir das Stier-Steak ausgesucht, dazu gab es Bratkartoffel-Würfelchen mit Petersilie und Knoblauch.
Der Markgräfler hatte seinen Samstagseintopf in Form eines Stierragouts. Macht man das Ragout mit Rindfleisch, nennt man es Daube de boeuf – eine weitere Spezialität aus der Provence. Beim Wein sollte man unbedingt einen Côtes du Rhône verwenden (auf keinen Fall Burgunder, damit würde man aus Sicht der Franzosen ein„ gewöhnliches” Boeuf Bourguignon kochen… Dazu Reis aus der Camarque – der wurde mit Curcuma gefärbt (einfach ein wenig Curcuma mit ins Kochwasser geben).

Rezepte:

auberginenkaviar1

Caviar d’aubergines

Zutaten für 4 Personen (z. B. als Vorspeise)
1 Aubergine (ca. 350 g)
1 Tomate
4 Knoblauchzehen
Salz, 4 Esslöffel Olivenöl
Pfeffer

Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen. Die Aubergine waschen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Auf dem Backblech im heißen Ofen insgesamt ca. 30 Minuten backen, bis sie weich ist.
Nach ca. 15 Minuten die Tomate waschen und den Stielansatz herausschneiden. Die Tomate neben die Aubergine legen und mitbacken.
Aubergine und Tomate aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, dann halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Schalen lösen und mit einem Messer fein hacken.
Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder im Mörser mit etwas Salz fein zerstoßen. Knoblauch unter die Auberginenmasse rühren und nach und nach das Öl unterschlagen. Die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken und
vor dem Servieren mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Gardianne Camarquaise

Achtung: mindestens 12 Stunden marinieren!!!

Schmorzeit: 3-4 Stunden

Vorbereitung: 1 Stunde

(für 6 Personen)

1 kg Stierfleisch aus Schulter oder Wade
(ersatzweise Charolais Rind)
2 Möhren, 2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 Stangen Staudensellerie
2 unbehandelte Bio-Orangen
1 Teelöffel Wacholderbeeren
1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
3/4  bis 1 Liter kräftiger Rotwein (Côtes du Rhône)
6 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
1 Zweig Salbei
4 Tomaten
4 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer oder Chilipulver
1 Teelöffel Honig
schwarze Oliven – nach Belieben

Das Fleisch in 3 cm große Würfel schneiden. 1 Möhre, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und 1 Selleriestange schälen, in grobe Stücke schneiden. Die Schale von einer Orange mit dem Sparschäler dünn abschälen. Das Gemüse zusammen mit der Orangenschale, Wacholder, Pfefferkörnern, Lorbeer und 3/4 Liter Wein in einer großen Schüssel mischen, das Fleisch dazugeben und mit einem Teller zugedeckt im Kühlschrank mindestens 12 Stunden (besser 24 Stunden) durchziehen lassen.

Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Die Marinade durch ein Sieb geben und auffangen. Das restliche Gemüse waschen, Gemüse und Knoblauch schälen, putzen und klein würfeln. Die Kräuter kurz waschen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und kleinhacken. Die Schale von der zweiten Orange dünn abschälen. Von beiden Orangen den Saft auspressen.
Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und die Haut abziehen und in Würfel schneiden.

Das Fleisch portionsweise im erhitzten Öl kräftig anbraten und wieder herausnehmen. Danach das Gemüse, den Knoblauch und die Käruter 3-5 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten. Mit Orangensaft und der Marinade ablöschen. Fleisch, Orangenschale und Tomatenwürfel dazugeben, gut mischen und das ganze mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und etwas Cayennepfeffer/Chilipulver und Honig würzen.

Mit geschlossenem Deckel bei sanfter Hitze ca. 3 – 4 Stunden schmoren lassen. Zwischendurch prüfen, ob noch etwas Rotwein nachgegossen werden muss…

Zusammen mit dem gelben Curcumareis servieren.

Tapenade noire

Für 8 Personen
150 g schwarze Oliven
40 g Kapern
4 Sardellenfilets (Anchois) in Öl
50 g Thunfisch in Olivenöl (Dose)
4 Zweige Thymian
5 Esslöffel Olivenöl, Pfeffer

Die Oliven entsteinen, die Kapern in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Sardellenfilets ebenfalls abtropfen lassen und in feine Stücke schneiden. Den Thunfisch abtropfen und mit einer Gabel zerpflücken. den Thymian waschen, abtropfen und die Blättchen abzupfen.

Alles zusammen mit dem Olivenöl im Mixer fein zerkleinern. Mit Pfeffer abschmecken…

Bon appétit!

Als wir noch gefragt wurden, ob wir zum Dessert noch Käse möchten, haben wir stattdessen jeder einen café getrunken – wir hatten ja vor dem Essen schon alle mögliche Käsesorten an den Ständen degustiert und waren dann pappsatt..

Lecker war’s….

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Die Feinschmecker-Messe „Agrogast” in Hagenthal-le-Haut

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Am Samstag waren wir ein wenig im Elsass, besser gesagt im Sundgau in der Nähe von Basel unterwegs. In Hagenthal-le- Haut fand am Wochenende die alljährliche Feinschmecker-Messe „Agrogast” statt, die aus der früheren „Degustha” hervorgegangen ist.
Natürlich haben wir Käse, Salami und viele andere Leckereien eingekauft, die es reichlich zu probieren gab. Und wir haben eine Spezialität aus der Camarque zum Mittagessen verspeist – Stierfleisch aus der Camarque. Aber mehr dazu in einem späteren Bericht.

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Ein Lebensmittel – Künstler bei der Arbeit. Mit einem Speziellen Pinsel, in den man flüssige Zutaten einfüllen kann, malt er wunderschöne, essbare Dekorationen auf Teller und Servierplatten. Joghurt, Fruchtpüree oder fein püriertes Pesto – die Möglichkeiten scheinen fast grenzenlos…

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Ich war besonders von den süßen Köstlichkeiten begeistert.

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Agrogast 2013_4

Typisch Frankreich:

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Confit de Canard, Cassoulet,  Patè, Foie gras….
Weinbergschnecken
Weinbergschnecken
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Eine Ölmühle zur Herstellung von Olivenöl
verschiedene Salamisorten, zum Beispiel vom Esel
verschiedene Salamisorten, zum Beispiel vom Esel (Ane), mit Feigen, Kräutern oder Nüssen….

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Käse
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Käsespezialitäten aus dem französischen Jura / Comté

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Agrogast 2013_15

Gewürze wie auf einem orientalischen Bazar:

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Macarons, aber diesmal pikant / salé, zum Beispiel Tomate-Basilikum oder Ziegenkäse mit Kräutern als Apéro Häppchen….

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Und wir kommen wieder zu den süßen Sachen:

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Marzipanfrüchte
Marzipanfrüchte

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Nougat in mit verschiedenen Zutaten – z. B. mit kandierten Rosen- oder Veilchenblüten
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kandierte Blütenblätter Rose und Violette (Veilchen)

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Unsere Mitbringsel
Unsere Mitbringsel: Holzofenbrot, Caramel aus Ahornsirup – Ahornzucker – Ahornsirup-Cranberry Vinaigrette (aus Quebec), Nougat, kandierte Veilchen- und Rosenblüten, Tapenade noire, Piment d’Espelette, schwarzer Pfeffer aus Madagaskar, Salami mit Provencekräutern ummantelt, Käse: Morbier, Klosterkäse der Abbaye de Tamié, Beaufort

Die Bretagne haben wir allerdings etwas vermisst – es war zwar ein Restaurant mit Austern und Moules & Frites da, die uns nicht interessiert haben – aber die Gateaux Bretons mit salzigem Karamell oder Aramagnacpflaumen haben gefehlt… 😦

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Pizza mit Salami vom Rind: auf dem Schamottstein gebacken

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Am Freitag war ich mal richtig früh daheim. Was macht man nur bei dem Mistwetter? Das Hallenbad hat noch etwa zwei Wochen geöffnet, für die Fitness hatte ich schon lange nichts mehr getan – also eine Stunde Aqua Jogging – und ich war richtig fit danach. Die verbrauchten Kalorien mussten ja irgendwie wieder reingeholt werden, und da es draussen immer noch kalt war und geregnet hat, habe ich mal wieder den Schamott- (Pizza-) stein auf der untersten Schiene im Backofen aufgeheizt (größte Hitze, 1 Stunde, nach 40 Minuten eine mit Wasser gefüllte ofenfeste Schale oder Backform unter den Rost schieben) und Pizzateig gemacht. Drauf kam, was noch im Kühlschrank war und bald mal weg musste. Salami vom Rind, gekochter Schinken und Emmentaler Käse. Eine sehr reife Tomate war noch da, die habe ich mit dem V-Hobel in dünne Scheiben geschnitten. Ausserdem gestückelte Tomaten aus der Dose, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, italienischen Kräutern und ein wenig Chili. Die erste Pizza war dann mit Salami belegt, die zweite mit Schinken, davon gab es dann kein Foto mehr, aber sie war genauso lecker wie die mit Salami.

Pizzateig

(ergibt 2 runde Pizzen)

375 g Mehl
20 g Hefe
½ TL Zucker
1/8 l lauwarmes Wasser
3 Essl. Olivenöl
½ TL Salz

Zubereitung:

  • frische Hefe oder Trockenbackhefe mit Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen

Pizza3Pizza4

  • Vorteig bereiten

Pizza5Pizza6

  • an einem warmem Ort gehen lassen

(aber nicht direkt auf der Heizung, sonst wird’s dem Teig zu warm, ausser diese ist nur leicht an)Pizza,

  • Pizza9Salz, Wasser und Olivenöl hinzufügen und kneten.

Pizza10

  • Nochmals gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  • Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben, den Teig von Hand nochmals kurz durchkneten.
  • Teig auswallen, den Teigschieber mit Hartweizengrieß oder Pastamehl bestreuen, den Teig darauf legen, dabei ein Ende leicht über den Rand lappen lassen. Den Teig leicht mit Olivenöl bepinseln, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen. Damit weicht die Pizza in der Mitte nicht durch, der Boden bleibt schön knusprig. Nach Belieben dünn mit Pizzatomaten bestreichen, Salz, Pfeffer, Kräutern, Salami oder Schinken, Tomatenscheiben  und geriebenem Emmentaler Käse belegen.
  • Die belegte Pizza vom Holz-Schieber vorsichtig auf den Schamottstein gleiten lassen (dort wo der Teig ein wenig übersteht am hinteren Ende des Steins anlegen und den Schieber mit einem kurzen Ruck nach vorne wegziehen.

Ca. 1 h -2 h Gehzeit

Backen:
230-240 °C, nach Möglichkeit die Oberhitze ausschalten und nur mit Unterhitze Backen – mein Ofen hat eine Pizzaback-Funktion mit Unterhitze und Umluft – da reicht eine Temperatur von 200 – 220 °C.
ca. 15-20 Min. bis der Belag sich bräunt und der Teig schön kross ist.

Belag, klassisch:

1 Dose Pizzatomaten (etwas Flüssigkeit abschütten) oder 400 g reife Kirschtomaten, halbiert
Meersalz, frisch getrockneter Oregano, 2 Knoblauchzehen, geschält und aufgeschnitten
Käse (geriebener Emmentaler, Mozzarella…)

Salamipizza1

Salamipizza2
Pizza Salami

Salamipizza4Das knusprige Ergebnis mit dünnem Teigboden. Mjam…

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Fête des Jonquilles – Gerardmer

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Das Narzissenfest im Frühjahr ist ein absolutes Highlight, das man unbedingt einmal gesehen und erlebt haben sollte. Nur alle zwei Jahre blühen so viele Narzissen in Gerardmer und auf den umliegenden Wildblumenwiesen der Vogesen, dass es für das Fest des Frühlings ausreicht. Dieses Jahr war es wieder soweit.

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Vor etwa 20 Jahren waren wir schon einmal am Vortag des Umzugs in Gerardmer, wo wir dabei zusehen konnten, wie die Wagen festlich geschmückt und für den großen Umzug am Sonntag vorbereitet wurden. Die Gebilde bestehen aus Hasendraht und anderen Naturmaterialien, die es in der Gegend gibt. (Blätter, Moos etc.). Es wird immer eine Narzisse in ein Loch des Hasendrahts gesteckt. Deshalb wissen die Wagenbauer – die sich immer ein anderes Motto ausdenken- meist genau, wieviele Narzissen für solch ein Gebilde verarbeitet wurden.

Gerardmer Wikinger

Diesmal haben wir uns in den Bus eines örtlichen Bus- und Reiseunternehmers gesetzt und uns gemütlich hinkutschieren lassen. Und wir hatten natürlich solch ein Glück mit dem Wetter….
Allerdings war das für die Narzissen nicht so toll, weil sie dann schneller welken.

Der Umzug ist eine bunte Mischung aus Tradition, mit Blaskapellen, Trachtengruppen, Fastnachtsvereinen, schräger Musik und Majorette Mädchen, die die ganze Wegstrecke abmarschieren, Rummel mit Jahrmarkt und Vergnügungsmeile, kulinarische Erlebnisse, aber auch erschreckend viele Döner-und American Burger and Fries-Stände, die sind leider auch schon in den Vogesen angekkommen – von wegen Elsaß-Romantik…..
Aber ich will hier nicht zu viel erzählen  – seht selbst, hier sind die schönsten Bilder der Markgräflerin.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hier geht’s zu den Fotos vom Markgräfler

Gerardmer3

Hier wird noch Hand angelegt….

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Souvenirs:

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Das Kulinarische:

Gerardmer Koch

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Den traditionellen Kougelhopf gibt es noch – und er ist soooo köstlich. Wir haben natürlich den Wein zum Fest ausprobiert und ein Stück vom Kougelhopf dazu  gegessen:

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Mein Favorit – Le Potager, der Gärtner:

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Piranhas im See von Gerardmer?

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Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Backen mit Pizzastein: Kartoffel-Milchbrötchen

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Für ein perfektes Sonntagsfrühstück: Knusprige Kartoffel-Milchbrötchen, auf dem Pizzastein gebacken

Auf einem Kalenderblatt eines Küchengeräte-Herstellers habe ich dieses fantastische Rezept gefunden. Ich habe noch keinen supermodernen Backofen, bei dem man sogar Wasserdampf-Stöße abgeben kann, damit Brot und Brötchen aussen schön knusprig werden. Dafür habe ich aber schon seit längerer Zeit einen Pizzastein, mit dem Pizza, Flammkuchen, Brot und Brötchen hervorragend gelingen. Wie aus dem Steinofen eben… Man legt den Pizzastein in den kalten Backofen auf die unterste Schiene und heizt dann 45-60 Minuten auf höchster Stufe auf .

Mein Backofen hat eine Pizzaback-Funktion, Umluft bzw. Heißluft mit Unterboden-Hitze. Volle Kanne aufdrehen heißt hierbei 250 °C. Nach etwa 40 Minuten stellt man ein mit Wasser gefülltes Backblech (ich nehme eine Waie bzw. Tarte-Form) auf den Boden des Backofens für den notwendigen Wasserdampf. Dann reduziert man die Hitze ein wenig. Können Unter- und Oberhitze getrennt geschaltet werden, schaltet man die Oberhitze aus.

Ich hatte aus meinem Weihnachts-Geschenkkorb Pulver für Kartoffelpüree – das ich ja, wie fleissigen Lesern bekannt sein sollte, nur in Notfällen verwenden würde. Mein Kartoffel-Pü mache ich immer selbst! In dem Rezept stand, dass man statt der frisch gekochten Kartoffeln auch Kartoffelpüree-Pulver nehmen könnte, man müsste nur die Flüssigkeitsmenge erhöhen…
Statt dem Weizenmehl aus dem Rezept habe ich helles Dinkelmehl verwendet.

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Kartoffel-Milchbrötchen

(150 g Kartoffeln) oder ca. 40 g Kartoffelpüree-Pulver
400 g Dinkelmehl Type 630
1 1/2 Teelöffel Salz
2 Päckchen Trockenhefe
(200 ml Vollmilch) 350 ml Vollmilch
2 Esslöffel Butter
etwas Pizza- oder Pastamehl mit Hartweizengrieß zum Ausformen

1. Bei Verwendung von rohen Kartoffeln diese schälen, vierteln und in einem Topf in Wasser weich kochen. Abgießen, mit einer Gabel zerdrücken und abkühlen lassen.

2. Mehl, Salz und Trockenhefe mischen. Bei Verwendung von Kartoffelpüree-Pulver dieses ebenfalls untermischen.

3. Die Milch mit der Butter in einem Topf leicht erwärmen. (Nicht zu heiß werden lassen!). Dann nach und nach zum Mehl geben und zu einem Teig verkneten. Der Teig kann noch leicht klebrig sein. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten aufgehen lassen. In dieser Zeit den Pizzastein im Ofen aufheizen.

4. Die Teigkugel in 8 Portionen teilen. Mit bemehlten Händen die Teigteile zu Brötchen formen, dabei darauf achten, dass die Oberseite möglichst faltig ist. Falls nötig, dazu die Brötchenoberseite in etwas Mehl tauchen und den Teig nach oben etwas auszupfen. Den Holzschieber mit Pastamehl bestreuen, die Brötchen darauf legen und mit Hilfe des Bretts auf den Pizzastein schieben. (Vorsicht, heiss!)

5. Die Hitze auf 210 °C reduzieren, die Brötchen ca. 20 -25 Minuten goldgelb backen.

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Abkühlen lassen, aufschneiden und nach Wahl belegen.

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Ganz frisch schmecken sie am besten nur mit Butter bestrichen:

Kartoffelbrötchen8Zum Frühstück mit Marmelade, Honig oder als Vesper mit Käse, Salami und Essiggurke:

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Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Rezepte

Pizza per il mio amore – Pizzaherz zum Valentinstag

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Warum muss es immer etwas Süßes in Herzform sein??? Der Handel hat einiges an Ideen auf Lager, sogar Wurst und Käse in Herzform gibt es. Ich habe spontan an eine Pizza gedacht, Herzform ist vorhanden und den Rand habe ich aus zwei dünnen Teigstreifen zusammengedreht.

Das bekommt sogar ein Mann für seine Liebste hin – für die Herren, die kein Talent für die Zubereitung von Hefeteig haben,  ist hier ausnahmsweise ein fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal erlaubt. Wer den Teig doch selbst machen möchte, muss genügend Zeit für das Gehen einplanen.

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So geht’s:

Einen Pizzateig zubereiten.

Ich habe heute auch einmal mit fertigem Teig geschummelt, da an einem normalen Wochen- und Arbeitstag abends einfach die Zeit für einen Hefeteig fehlte…

Den Teig rund ausrollen und eine Herzform auflegen, mit einem Messer den Rand entlangfahren und so die Herzform ausschneiden, oder besser gesagt ausstechen. Den Teigboden vorsichtig auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier belegtes Blech legen. Aus zwei übrigen, dünnen Teigstreifen dreht man einen Rand, d. h. wie bei einer Kordel von einem Ende her zusammendrehen. Auf den Rand des Teigbodens legen. Dann Tomatensugo oder Tomatenstücke aus der Dose mit etwas Salz, getrockneten italienischen Kräutern, Pfeffer und ein wenig Knoblauch würzen. Den Teigboden mit ein wenig Olivenöl bestreichen:

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Dann die Tomaten auf dem Boden verteilen:

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Nach Wahl belegen, z. B. mit italienischer Salami:

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Käse darüberstreuen (heute habe ich ebenfalls aus Zeitgründen ausnahmsweise mal den fertig geriebenen Mozzarellakäse für die Pizza verwendet):

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Den Backofen auf 240 °C vorheizen, die Pizza auf der mittleren Schiene bei 230-240 °C ca. 12 Minuten backen.

Weinempfehlung:

Ein „Rosa Markgräfler“ vom Weingut Zimmermann in Schliengen!
(Spätburgunder rosé, trocken)

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Auf dem Tisch ein wunderschöner Blumenstrauß vom Markgräfler

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