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Sonntags-Apfelkuchen mit Holunder

Es sind noch Äpfel von meiner Ernte da – der größte Teil wurde ja zu Apfelsaft verarbeitet, der jetzt im Keller lagert. Nun habe ich in der „Saisonküche” von Migros ein besonderes Apfelkuchen-Rezept gefunden. Mit Holunder Latwerge – ein sirupartiger Fruchtaufstrich aus Holunderbeeren.

Kombiniert mit einem lockeren Hefeteig und einer selbst gemachten Butter-Sahne-Eiercreme. Ich habe ihn gestern Abend gebacken und heute zum Frühstück gleich zwei Stücke davon gegessen….lecker.

Wer den Holunder-Aufstrich nicht bekommen kann – probiert den Kuchen mal mit Cassis-Gelee (schwarze Johannisbeere) – also die klassische Variante Apfel-Cassis. Dazu das Gelee ein wenig erhitzen, damit es leichter auf den Teig gestrichen werden kann.

Die Zutaten:

für 1 Backblech 40 x 33 cm

Teig

250 g Mehl (helles Dinkelmehl Type 630)
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
1 Bio Zitrone
1/2 Hefewürfel ( 21 g)
125 ml lauwarme Milch
60 g flüssige Butter
Mehl zum auswallen

Belag

60 g Butter, flüssig
50 g Zucker
1 Esslöffel Kartoffelmehl oder Maisstärke
300 ml Rahm (Sahne)
3 Eigelb
200 g Holunderlatwerge (oder Cassis-Gelee s.o.)
5 säuerliche Äpfel
Puderzucker zum Bestäuben

Mehl, Salz und Zucker mischen. Zitronenschale dazureiben. Hefe in der Milch auflösen und mit der Butter zum Mehl gießen. Alles während 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. In einer Schüssel mit Deckel bei Raumtemperatur 1 Stunde gehen lassen.

Blech mit Backpapier belegen. Den Teig auf Mehl etwas größer als das Blech auswallen. Teig auf das Blech legen und zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Butter, Zucker und Stärke in einem Topf mischen. Sahne und Eigelb dazumischen. Unter Rühren mit dem Schneebesen bei mittlerer Hitze aufkochen, bis die Creme bindet. Die Hälfte der Holunder-Latwerge auf dem Teig ausstreichen.

Creme darüber gießen.

Die Äpfel waschen und abtrocken, das Kerngehäuse ausstechen. Die Äpfel ungeschält in dünne Ringe (ca. 3 mm) schneiden.

Auf die Creme legen:

Löcher mit der restlichen Latwerge füllen.

Ca. 25 Minuten backen. Kurz herausnehmen, mit Puderzucker bestäuben, dann 5 Minuten fertigbacken.

Lauwarm oder kalt servieren. Dazu passt fluffige Schlagsahne.

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Bärlauch-Hirseküchlein mit Peperoni Sour Cream

Bei uns blüht der Bärlauch schon seit Tagen. Aus dem Wald kommt, besonders wenn die Sonne scheint, ein kräftiger Knoblauchgeruch.
An manchen Orten blüht er so üppig, dass es aussieht wie ein Meer aus weißen Blüten.

Bei der Migros habe ich im Kühlregal beim Salat noch welchen gefunden – und ein tolles Bärlauch Rezept mit dazu, aus der „Saisonküche“.
Und wieder mal konnte ich einen Teil meiner schon längst fälligen Vorräte gebrauchen.
Hirse ist sehr gesund, reich an Mineralstoffen Magnesium, Eisen, Kupfer Mangan und Silizium und daher auch besonders gut für Haut, Haare und Nägel.
Sie soll die Nieren stärken und die Entgiftung fördern.
Also, auf zur Frühjahrskur…
Ich habe das Rezept noch um eine Peperoni Sour Cream ergänzt.

Bärlauch-Hirse Küchlein mit Peperoni Sour Cream

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel
1 Esslöffel Butter
200 g Hirse
400 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
100 g Bärlauch
50 ml Olivenöl
2 Eier
4 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer, etwas geriebene Zitronenschale, Öl zum Braten

1. Zwiebel hacken. In butter glasig dünsten. Hirse dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Brühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.
Pfanne vom Herd nehmen. Hirse abkühlen lassen.

2. Die Hälfte des Bärlauchs grob hacken. Zusammen mit dem Olivenöl mit Hilfe des Mixstabs pürieren.
Den restlichen Bärlauch in feine Streifen schneiden. Alles mit Eiern und Mehl unterd ie Hirse mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale kräftig würzen.

3. Wenig Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Je 1-2 Esslöffel Hirsemasse in die Pfanne geben und zu Küchlein formen.
Ca. 3 Minuten braten, wenden und die Küchlein etwas flach drücken. Goldbraun fertig braten. Herausnehmen und warm servieren.

Ich habe die Küchlein im Backofen warmgehalten – dazu gab’s einen Salat mit Olivenöl-Balsamico Dressing und eine Sour Cream:

Dafür habe ich
1 Becher Crème Fraîche mit 2 Frühligszwiebeln (in feine Ringe geschnitten), roten Paprikawürfeln gemischt und mit Salz und Cayennepfeffer gewürzt.