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Tagliatelle mit Gorgonzola-Sauce („Cravattini-Sauce“)


Diese Sauce alla Mamma Miracoli kennt ihr schon von einem Post aus vergangenen Zeiten.
Damals hatte ich das Pasta Produkt mit Kräuter-Käse-Sauce, welches es in den 1980 er Jahren im Supermarkt unter der Bezeichnung „Cravattini” zu kaufen gab, nachgeahmt.
Die Zutaten für dieses Gericht waren in einen Karton verpackt und bestanden aus Farfalle und je einem Beutelchen Käsemischung und Gewürzmischung.

Für die Sauce musste man nur Milch mit einem Stückchen Butter erhitzen, dann Kräuter- und Käsemischung hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis die Sauce schön sämig war.
Als Jugendliche hatte ich die „Cravattini mit Käse-Kräuter-Sauce” immer geliebt. Zum Schluss wurde der Saucentopf bis aufs letzte Restchen mit Brot aufgetunkt. Herrlich!



Basis für die Sauce ist eine klassische Mehlschwitze mit Milch und Gorgonzola oder Blauschimmel-Weichkäse, Parmesan, italienischen Kräutern, wenig Salz, frisch gemahlener Pfeffer, viel Knoblauch, ein wenig gekörnte Brühe – und, jetzt kommt der Clou – mit trockenem Weißwein abgeschmeckt. Einfach nur köstlich.
Diesmal habe ich statt der Farfalle Tagliatelle verwendet. Ganz wunderbar passen übrigens auch grüne Spinat-Tagliatelle.



Tagliatelle mit Gorgonzola-Sauce


Für die Sauce (3-4 Portionen)
Ausreichend für 250-300 g Pasta

• 1 Esslöffel Butter
• 2 Esslöffel Mehl
• ca. 500 ml Milch
• ca. 200 ml trockener Weisswein
• 2-3 Knoblauchzehen
• Salz
• Pfeffer
• 1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter
• 2 Teelöffel gekörnte Brühe
• 100 g Gorgonzola
• 2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan

•  Parmesan zum Bestreuen

Zubreitung
Reichlich Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, dann die Pasta hinzufügen und nach Packungsanweisung al dente kochen.
Die Butter in einem beschichteten Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach unter Rühren die Milch hinzufügen. Knoblauch durch die Presse drücken, zur Sauce geben, mit Kräutern, wenig Salz, etwas Pfeffer und gekörnter Brühe würzen, den Blauschimmelkäse in Stücken dazu geben und in der Sauce schmelzen. Mit Weisswein abschmecken, etwas einköcheln lassen, zum Schluss den Parmesankäse kurz unterrühren.
Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen, dann auf vorgewärmte Teller geben, mit Sauce übergießen und mit wenig Parmesan bestreuen.
Dazu gibt es Salat und ein Glas von dem verwendeten Weißwein.



Pasta with gorgonzola cheese and herbs sauce


Ingredients
(makes 3-4 servings)

For the sauce

1 tablespoon butter
2 tablespoons flour
approx. 500 ml milk
approx. 200 ml dry white wine
2-3 cloves of garlic
Salt
Pepper
1 tablespoon dried Italian herbs
2 teaspoons granulated broth

100 g Gorgonzola
2 tablespoons freshly grated Parmesan
+ Parmesan to sprinkle
300 – 400 g Farfalle or Tagliatelle pasta
Instructions
Boil plenty of water for the pasta, add salt, then add the pasta and cook according to package directions until al dente.

Melt the butter in a coated saucepan, add the flour and stir with a whisk. Gradually add the milk while stirring. Press the garlic into to the sauce, season with herbs, a little salt, some pepper and granulated broth, add the Gorgonzola in pieces and melt. Season to taste with white wine, let simmer a little, briefly stir in the Parmesan cheese.
Drain the pasta well, then place on a warmed plate, pour the sauce over it and sprinkle with a little Parmesan cheese.
On the side there is a salad and you can have a glass of the white wine.
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Retro-Food: Omas Rahmkartoffeln

Rahmkartoffeln 2


Kartoffel LogoJetzt habe ich noch einen Klassiker aus Großmutters Küche für euch.

Kartoffeln in sahniger Sauce. Eine wunderbare Beilage zu Fleisch, Fisch, oder einfach nur so.

Ich liebe die Rahmkartoffeln jetzt noch genau so, wie ich sie als Kind geliebt habe.
Meine Mutter kochte die Rahmkartoffeln überwiegend als Beilage zu Suppenfleisch.

Man kann die Rahmkartoffeln unendlich variieren – zum Beispiel mit jungen Erbsen und/oder Möhrchen, Schinken- oder Bratenresten…
Im Frühjahr habe ich mir sogar schon Spargel untergemischt, was auch eine sehr feine Kombination ist.

Rahmkartoffel Spargel
Rahmkartoffeln mit Spargel

Einfache Zutaten, einfache Zubereitung und toller Geschmack….


Rahmkartoffeln 1


Rahmkartoffeln


Zutaten

Für 2 Personen

• 500 – 750 g mehligkochende Kartoffeln
• 30 g Butter
• 3 gestrichene Esslöffel Mehl
• 350 ml Milch, Wasser oder Gemüsebrühe
• 1 Teelöffel gekörnte Bio Rinderbrühe
• etwas Salz
• 3 Esslöffel Rahm
• etwas gehackte Petersilie oder Selleriegrün in Streifen geschnitten

Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Mit Butter, Mehl und Milch (Wasser/Gemüsebrühe) eine Mehlschwitze zubereiten. Gekörnte Brühe und Salz hinzufügen, aufkochen lassen.
Dann die Kartoffelscheiben hinzufügen und bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei öfters umrühren und aufpassen, dass die Kartoffeln nicht anbrennen.
Zum Servieren den Rahm unterrühren und mit Petersilie bestreuen (oder 5 Minuten vor Ende der Kochzeit das Selleriegrün hinzufügen und mitköcheln).


Today I have a classic side dish from Grandma’s kitchen for you.

Potatoes in a creamy sauce. A wonderful and delicious side dish to serve with meat, fish, or just on its own.

I loved the creamed potatoes so much when I was a child and I still do…
My mother used to make the creamed potatoes often as a side dish when there was soup and boiled beef.

You can vary the potatoes for example, with green peas and / or carrots, ham or leftover roasts …
In spring I even mixed it with asparagus, which is also a very delicious combination.

Creamed Potatoes

Ingredients
For 2 people
500-750 g floury potatoes
30 g butter
3 tablespoons flour
350 ml milk, water or vegetable broth
1 teaspoon of granulated organic beef broth
a pinch of salt
3 tablespoons cream
some chopped parsley or celery leaves, cut into strips

Peel, wash and cut the potatoes into thin slices.
Prepare a roux with butter, flour and milk /water or vegetable broth. Add granulated beef broth and salt. Bring to a boil.
Then add the potato slices and simmer for about 30 minutes over low heat. Stir often and be careful that the potatoes do not get burnt.
To serve, stir in the cream and sprinkle with parsley (or add chopped celery leaves 5 minutes before the end of cooking time).

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Lasagne al forno

Lasagne klassisch 1


Wisst ihr, was mich an dem derzeitigen Wetter ganz besonders freut?
Nicht nur, dass der Garten jetzt endlich mal eine kleine Abkühlung und etwas Wasser von oben bekommt, sondern dass man endlich wieder den Backofen einschalten kann, ohne vor lauter Hitze dabei einzugehen!
Voller Freude habe ich den Backofen angemacht und endlich mal wieder eine klassische, italienische Lasagne al forno (= aus dem Ofen) gezaubert.
Mmmm, so richtig mit Hackfleisch und Bechamelsauce!
Auf geht’s, an den Ofen, solange es noch geht. Denn am Wochenende soll es schon wieder heißer werden.

Vegetarische Variante:
Eine kleine Abwandlung für Vegetarier: Statt Hackfleisch kann man auch eine Aubergine fein würfeln oder man verwendet frische Champignons.
Statt Fleischbrühe nimmt man einfach Gemüsebrühe.


 Lasagne al Forno


Zutaten

4-6 Portionen

• 1 Packung Lasagneteig-Blätter (ohne Kochen)

Für das Ragout:
• 500 g gemischtes Hackfleisch
• 1 kleine Dose geschälte Tomaten oder nach Belieben 4 frische reife Tomaten
• 2 Esslöffel Tomatenmark
• ¼ Liter Fleischbrühe
• 1 Zwiebel
• 1 Teelöffel getrockneter Oregano
• 3 Zweige frischer Thymian aus dem Garten
• Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:
• 2 Esslöffel Butter
• 2 leicht gehäufte Esslöffel Mehl
• ½ Liter Vollmilch
• Salz, Muskatnuss

Zum Bestreuen:
100 g frisch geriebener Parmesan oder etwas Emmentaler Käse
3 Esslöffel Butter zum Fetten der Form und zum Belegen
frischer, gehackter Basilikum (aus dem Garten)

Zubereitung

Für das Ragout die Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einer Kasserolle 2 Esslöffel Butter erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten.

Bei Verwendung von frischen Tomaten diese kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen.
Dann die Tomaten halbieren, und den Stielansatz herausschneiden. Ich entferne auch die Kerne.

Das Hackfleisch dazugeben, unter Rühren anbraten, dann das Tomatenmark, 1 Teelöffel getrockneten Oregano, Thymianzweiglein und 1/4 Liter Brühe und die geschälten Tomaten einrühren, sparsam salzen, pfeffern. Zugedeckt etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen. Danach die Thymianzweige herausnehmen.

Für die Béchamelsauce 2 Esslöffel Butter in einen Topf geben, zergehen lassen, mit einem Schneebesen 2 Esslöffel Mehl einrühren (Mehlschwitze zubereiten). Vom Herd nehmen und nach etwa 1 Minute ½ Liter Milch dazurühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und unter Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Mit Salz und einer kräftigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Eine große, rechteckige Auflaufform ausbuttern, dann abwechselnd Ragout, Bechamelsauce und Teigblätter einschichten. Mit einer Schicht Ragout und Béchamelsauce abschließen. Mit Parmesankäse bestreuen und Butterflöckchen darauf verteilen.

In den vorgeheizten Backofen (200 °C) schieben und 30 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Wer die Käsekruste besonders knusprig mag, kann unter den Parmesankäse noch ein wenig Semmelbrösel mischen.
Zum Servieren mit gehacktem Basilikum bestreuen.


Lasagne klassisch 2


 Lasagne al Forno

Ingredients for4-6 servings

1 packet lasagne sheets (ready to use, no pre-cooking needed)

For the sauce/ragout:
500 g mixed (beef & pork) minced meat
1 small tin of peeled tomatoes or 4 ripe tomatoes from the garden
2 tablespoons tomato paste
¼ litre of broth
1 onion
1 teaspoon dried oregano
3 sprigs fresh thyme from the garden
Salt, freshly ground pepper

For the béchamel sauce:
2 tablespoons butter
2 heaped tablespoons of flour
½ litre of milk
salt, nutmeg

For sprinkling:
100 g freshly grated Parmesan or some Emmental cheese
3 tablespoons butter for the form and for sprinkling
fresh, chopped basil (from the garden)

Preparation

For the ragout peel the onion and chop finely. In a saucepan, heat 2 tablespoons of butter, fry the onions until translucent.

If using fresh tomatoes, crosswise cut, pour boiling water over it and remove the skin.
Then halve the tomatoes and cut out the stalk. I also remove the seeds.

Add the minced meat, sauté while stirring, then add the tomato puree, 1 teaspoon dried oregano, thyme sprigs and stir in ¼ litre of broth and the peeled tomatoes, salt and pepper sparingly. Cover and simmer gently for about 20 minutes. Then remove the thyme sprigs.

For the béchamel sauce, melt 2 tablespoons of butter in a saucepan.  With a whisk, stir in 2 tablespoons of flour (preparing a roux). Remove from the heat. After about 1 minute, stir in ½ litre of milk.
Replace the pot on the stove and bring to a boil while stirring, then reduce the heat and let gently simmer for 10 minutes.

Season with salt and a generous pinch of freshly grated nutmeg.

Butter a large rectangular baking dish, then alternately fill in ragout, bechamel sauce and lasagne-sheets. Finish with a layer of béchamel sauce and ragout.
Sprinkle with Parmesan cheese and place some knobs of butter on top.

Bake in a preheated oven (200 °C = 392 °F) and bake for about 30 minutes until golden brown.

Tip: If you like the cheese crust particularly crispy, you can mix the Parmesan with some breadcrumbs.
To serve, sprinkle with chopped basil.

For Vegetarians:
Instead of minced meat you can use a finely chopped eggplant or some fresh mushrooms….
and use vegetable broth. 

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Pfannkuchen mit Räucherlachs und Lauchgemüse

Pfannkuchen Lachs 2

Nochmal Pfannkuchen – diesmal pikant und auf althergebrachte Art. Es handelt sich um eine weitere Variation der Dinkelpfannkuchen mit Lauchgemüse, die ich vor einiger Zeit schon einmal veröffentlicht habe. Diesmal habe ich noch Räucherlachs auf die Pfannkuchen gelegt.

Pfannkuchen4
Die zitierten Rezepte stammen aus dem Haushaltungsbuch von Wundt, Rothmund, Künzler – darunter steht die Beschreibung, wie gekocht habe.

Lauchgemüse

Zutaten: 1 ½ kg Lauchstengel, 2 Liter Abkochwasser, Salz.
Für die gelben Grundsoße: 50 g Butter oder Margarine, 75 g Mehl, ¾ Liter Flüssigkeit.

Von dicken, gebleichten Lauchstengeln schneidet man die grünen, lose abstehenden Blätter ab und teilt die Stengel nach Entfernen der Wurzeln und Waschen in fingerdicke, halbfingerlange Stückchen. Diese werden in kochendem Salzwasser oder Dampf 5 Minuten gekocht bzw. gedämpft und auf ein Sieb gelegt. Aus Butter, Mehl und Fleisch- oder Kochbrühe bereitet man eine gelbe Grundsoße , in welcher man die Lauchstücke weichdämpft. Man kann die Lauchstengel auch roh der Soße zugeben. Gemüsereste können in eine gefettete Auflaufform gefüllt, mit 2-3 Esslöffel geriebenem Käse und Butterstücken belegt in heißem Ofen überbacken werden.

Ich habe den Lauch zuerst in Salzwasser gegart (ich mag ihn nicht so knackig, sondern eher weich) und etwas von dem Kochwasser dann für die Soße verwendet.
(Mehlschwitze: Butter schmelzen, Mehl einrühren, nach und nach Flüssigkeit zugießen und mit dem Schneebesen ständig Rühren, damit sich keine Klümpchen bilden) verwendet.
Gewürzt habe ich mit etwas gekörnter Fleischbrühe (man kann auch Gemüsebrühe verwenden), frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss. So kenne ich das von meiner Mama. Auf keinen Fall Zitrone in die Sauce geben – das steht so nur in den moderneren Kochbüchern und ich kenne keinen Grund, warum man sich damit den feinen, buttrigen Geschmack versauen sollte. Ach ja – ich nehme keine Margarine sondern gute Butter!!!

Pfann- oder Eierkuchen

Zut.: ½ kg Mehl, ¾ Liter Milch, Salz, 4-6 Eier, Backfett.

Von Mehl, Salz, Milch und Eiern bereitet man einen glatten Teig: nach Belieben kann man das Eiweiß auch als Schnee dazugeben. In einer Stielpfanne läßt man Fett heiß werden, gibt so viel Teig hinein, als an der Pfanne haften bleibt (nach Geschmack kann man die Kuchen durch mehr Teig auch dicker gestalten) und bäckt den Kuchen auf beiden Seiten goldgelb. Werden die Pfannkuchen mit Salat gereicht, dann kann der Teig mit 2 Eßl. feingeschnittenem Schnittlauch gewürzt werden.

Die frisch gebackenen Pfannkuchen mit Räucherlachs und Lauchgemüse füllen, einrollen und sofort servieren!

Pancakes with smoked Salmon and creamed leeks…

The traditional recipes are quoted from the Housekeeping Book of Wundt, Rothmund, Künzler.

leeks

Ingredients: 1 ½ kg leek stalks, 2 litres cooking water, salt.
For the yellow basic sauce: 50 g butter or margarine 75 g flour, ¾ liter of liquid.

Cut off the loose protruding leaves and the roots. Then cut into  finger-thick, semi-finger-length pieces. Wash and drain, then cook in boiling and  saltedwater or steam 5 for minutes. Prepare a yellow basic sauce with butter, flour and meat or cooking broth (roux).
You could also add the leeks raw to the sauce.

I have cooked the leeks in salt water first (I do not like them being crisp, and prefere them rather to be soft) and then used some of the cooking water for the sauce.
(Roux: Melt butter, stir in the flour, gradually pour in the liquid while stirring constantly with a whisk, so that no lumps form).
I seasoned with a little granulated broth (you can also use vegetable broth), freshly ground black pepper and a little freshly grated nutmeg. This is how my mum used to prepare it.
Under no circumstances put lemon juice in the sauce – this is so only found in modern cookbooks and I know of no reason why one should thus ruining the fine, buttery flavor. Oh yes – I do not use margarine – of course I use butter!!!

Pfannkuchen (Pancakes)

Ingredients: ½ kg of flour, ¾ litre of milk, salt, 4-6 eggs, shortening (ghee).

Prepare a smooth dought of flour, salt, milk and eggs: to taste you can add the egg white as snow. Melt some ghee in a frying pan, pour a thin layer of batter into the pan (to taste, you can make even thicker ones) and bake the pancakes on both sides until golden brown. If you serve the pancakes just with a salad, then you can add 2 tbsp. finely chopped chives to the batter.

Fill the freshly baked pancakes with smoked salmon and leeks, roll up and serve immediately!

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Noch mehr Brügge/Belgien: ‚t Hof van Rembrandt – Kaas- und Garnaal-Kroketten (best of…)

Bruegge t Hof van Rembrandt1
Kaaskrokette / Garnaalkrokette

Gleich am ersten Abend in Brügge sind wir in einem Café in einer Seitenstraße in der Nähe des Marktplatzes eingekehrt. Eiermarkt 10 lautet die Adresse, ein kleiner Platz, wo sich mehrere Cafés und Restaurants befinden. Wir haben uns an einen der Tische des Café „‚t Hof van Rembrandt” gesetzt und unser erstes Bier probiert – und es sollte nicht das letzte Mal sein, dass wir dort waren. Neben einer gut sortierten Bierkarte kann man hier auch eine Kleinigkeit essen – und wir haben hier die besten Kaas- und Garnaal-Kroketten (Kroketten, gefüllt mit Käse/Garnelen bzw. Nordseekrabben) in ganz Brügge gegessen. Dazu Salat und wie immer – Frieten….

Bruegge t Hof van Rembrandt2Zum Bier gibt es immer ein Schälchen Knabbergebäck… Hier: ein Kriek Bier (Kirschbier) und im Hintergrund ein Trappistenbier.

Um nochmal zu den Kroketten zu kommen: Üblicherweise kocht man eine dicke Bechamel Sauce, mischt diese mit Zutaten nach Wahl, vorzugsweise mit geriebenem Käse oder Garnelen, streicht die Masse auf eine Platte, lässt sie fest werden, teilt sie dann in Stücke und paniert sie mit Mehl und Semmelbröseln. Dann werden die Kroketten in frittiert.
Das war die Kurzversion des Rezepts. In dem Kochbuch, was ich mir in Brügge gekauft habe, ist ein Rezept für Garnelen-Kroketten abgedruckt.
Die Kroketten in diesem Café haben aber geschmeckt wie Kartoffelkroketten mit Käse bzw. Garnelen. Absolut lecker.

Bruegge t Hof van Rembrandt3

Das zweite Buch mit Rezepten aus Belgien gab es nur in Französisch – hier ist der Originaltext, die Übersetzungen in Deutsch und Englisch stehen unten.

Croquettes de crevettes

Pour 8 personnes

500 g de crevettes grises

Fumet
25 cl de lait
25 cl de vin blanc
épluchures de crevettes
thym, laurier

Croquettes
120 g de beurre
120 g der farine+
farine pour la panure
2 cuillerées à soupe de crème fraîche
3 œufs
chapelure
huile de friture
1 citron
sel, poivre, muscade

  • Décortiquer les crevettes, garder les épluchures pour le fumet.
  • Faire chauffer le lait avec le vin blanc, le thym, le laurier et une poignée d’épluchures de crevettes. Laisser chauffer 5 min. Filtrer les épluchures et garder le fumet.
  • Faire fondre 120 g de beurre, ajouter 120 g der farine et mélanger. Cuire ce roux 2 à 3 min. Ajouter le fumet, mélanger et laisser épaissir.  Assaisonner en sel, poivre et muscade. Hors du feu, ajouter deux cuillerées de crème fraîche et trois jaunes des d’oeufs. Garder les blancs pour la panure. Dans un plat, déposer la pâte obtenue, ajouter les crevettes, mélanger et laisser reposer 2 h. Avec la pâte refroidie, façonner des rouleaux pour obtenir des croquettes. Les passer dans la farine puis dans le blanc d’œuf et les rouler dans la chapelure.
  • Préparer une friture et plonger les croquettes à 160 °C pendant 7 à 8 min.
  • Servir bien chaud avec une rondelle de citron

Bruegge t Hof van Rembrandt4

Garnelen-Kroketten

Für 8 Personen

500 g Garnelen/Nordseekrabben

Brühe/Fond für die Bechamel-Sauce
250 ml Milch
250 ml Weißwein
Garnelenschalen
Thymian, Lorbeer

Kroketten
120 g Butter
120 g Mehl +
Mehl zum Panieren
2 Esslöffel Crème fraîche
3 Eier
Semmelbrösel / Paniermehl
Frittieröl
1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Garnelen puhlen und die Schalen für die Brühe aufbehalten.
Die Milch mit Weißwein, Thymian, Lorbeerblatt und einer Handvoll Garnelenschalen erhitzen.  5 Minuten köcheln lassen, dann die Brühe durch ein Sieb gießen, filtern und auffangen.
In einem Topf 120 g Butter schmelzen, 120 g Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Die Mehlschwitze 2-3 min unter Rühren erhitzen, dann die Garnelenbrühe  unter Rühren dazugießen, weiterrühren, bis die Sauce eindickt. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Vom Herd nehmen und zwei Esslöffel Crème fraiche und drei Eigelb einrühren. Das Eiweiß wird für die Pannade verwendet.
Die Garnelen unter den Krokettenteig mischen, in ein Schüssel geben und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Den gekühlten Teig zu Rollen formen und in Mehl wälzen, dann in das Eiweiß tauchen und zum Schluss in Semmelbrösel/ Paniermehl wenden.
Die Kroketten im heißen Öl bei 160 ° C für 7-8 min frittieren.
Heiß, mit einer Zitronenscheibe garniert servieren.

Shrimp croquettes

Serves 8

500 g grey shrimps

Broth
25 cl of milk
25 cl of white wine
peel of the shrimps
thyme, bay

Croquettes
120 butter
120 g flour +
flour for breading
2 tablespoons cream faîche
3 eggs
breadcrumbs
frying oil
1 lemon
salt, pepper, nutmeg

Peel the shrimps, keep the peelings for the broth.
Heat the milk with white wine, thyme, bay leaf and a handful of shrimp peelings. Cook for about 5 min. Filter and set the broth aside.
Melt 120 g of butter, add 120 g of flour and mix with a whisk. Cook the roux for about 2-3 min, then add the fish stock, stir and allow to thicken. Season with salt, pepper and nutmeg. Remove from heat and add two tablespoons of crème fraîche and three egg yolks. Keep the egg whites for the breading. Stir in the shrimps and put into a dish a dish. Leave to cool in the refrigerator for hours. Shape the chilled into rolls, first coat with flour then dip in egg white and roll in breadcrumbs.
Fry the croquettes in the hot fat at 160 ° C for 7-8 min.
Serve hot with a slice of lemon.

Bruegge t Hof van Rembrandt7

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USA Superbowl – Der Klassiker aus Amerika: Macaroni and Cheese

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Ja, ich muss hier auch noch meinen Senf dazugeben – es ist zwar schon lange her, dass ich einmal in den USA zu Besuch war, aber einige Rezepte habe ich gedanklich schon mitgenommen.
Dieses Gericht kommt aus dem Staat Utah. Pasta mit einer hellen Käsesauce und dann nochmal mit Käse und Semmelbrösel überbacken. Mmmh.
Bei uns gab es einen grünen Salat dazu….

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Macaroni and Cheese

6 Esslöffel Butter
3 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Senf
600 ml Milch
300 g geriebener Cheddar Käse
(ersatzweise ein kräftiger Gouda)
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
1 Knoblauchzehe
300 g kurze, bissfest gekochte Makkaroni
60 g Semmelbrösel
Fett für die Form

4 Esslöffel Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl darüberstäuben und unter Rühren 1 Minute anrösten. Senf und Milch vermischen und nach und nach unterständigem Rühren mit dem Schneebesen unter die Mehlschwitze ziehen.
Den Topf vom Herd nehmen, 200 g Cheddar unter die Sauce heben, den fein gehackten Knoblauch dazu geben und mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und  Cayennepfeffer nach Belieben würzen.
Die Makkaroni mit der Sauce vermischen, in eine ausgefettete Auflaufform geben und mit dem restlichen Käse bestreuen.
Die Semmelbrösel darüber verteilen und die restliche Butter in Flöckchen darauf legen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C 20 Minuten goldbraun backen.

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Yes, I also have to cook something that has to do with the U.S. and the Superbowl week-end …I must admit – it’s been a while since I’ve last been in the U.S. but I’ve still got some recipes in mind.
This dish comes from the State of Utah. Pasta with a cheese sauce and also topped melted cheese and bread crumbs. Yummy!
On the side there was a green salad….

Macaroni and Cheese 6 tablespoons butter
3 tablespoons flour
1 teaspoon of mustard
600 ml milk
300 g grated cheddar cheese
(alternatively, a strong Gouda)
Salt, pepper, cayenne pepper
1 clove of garlic
300 g short, al dente cooked macaroni
60 g of breadcrumbs
butter for the baking dish

Melt 4 tablespoons butter in a saucepan, dust the flour over it and fry while stirring for 1 minute. Mix mustard and milk and add gradually, stirring constantly with the whisk into the roux.
Remove the pan from the heat, fold 200 g cheddar into the sauce, add the finely chopped garlic and season with salt, freshly ground black pepper and cayenne pepper to taste.
Mix the macaroni with the sauce, place in a greased baking dish and sprinkle with the remaining cheese.
Spread the bread crumbs and place the remaining butter in small pieces onto it.
Bake in the preheated oven at 170 ° C (338 °F) until golden brown for 20 minutes.

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

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Pasteten mit Ragoût Fin

Ragout Fin2

Eigentlich ist das ja typisches Feiertags-Gericht, aber ich hatte mal wieder Lust darauf und bald ist ja auch schon Adventszeit. Ragoût fin, auf Deutsch „Feines Ragout” besteht aus Kalbfleisch (Keule) und üblicherweise Innereien vom Kalb, Kalbszunge, Bries usw.
Ich habe das Ganze etwas vereinfacht, und beim Metzger Kalbsbrät (Bratwurst-Fülle) besorgt. Ich hatte Glück, am Wochenende gab es dort frische Kalbsbratwürste und vom Brät war noch etwas übrig, also evtl. vorbestellen.
Die Pasteten habe ich nicht selbst gebacken, sondern vorgefertigt gekauft – man muss sie noch etwa 15 – 20 Minuten aufbacken, bis sie hell gebräunt und kross sind. Dazu gab es, ganz klassisch Reis und Erbsen-Möhren-Gemüse.

Wer die Pastetchen gerne selbst machen möchte, kann entweder fertigen Blätterteig nehmen oder nach dem alten Rezept (siehe unten) aus dem Koch- und Haushaltungsbuch von Wundt, Rothmund und Künzler vorbereiten.
In Frankreich ist auch üblich, das Ragout Fin in Jakobsmuschel-Hälften zu füllen und mit Käse zu überbacken.

Actually, that’s a typical holiday dish, but I felt like having it now. Anyway, Advent will begin in only a week.
Ragout fin, in English “ Fine Ragout “ consists of veal (leg) and usually offal of veal , veal tongue , sweetbreads , etc.

I made the whole thing a bit easier and bought sausage – stuffing at the butcher’s. I was lucky because at the weekend there were fresh veal sausages and there was still some stuffing left – so you should pre-order it. I haven’t baked the pies myself, but bought the already made – you still have to bake them for about 15 – 20 Minutes until they are lightly browned and crisp before using. On the side there was (quite traditional) rice and peas and carrots .
If you want to make the pastry yourself, you can use either bought or homemade puff pastry according to the old recipe (see below)  from the Cooking and Housekeeping Book of Wundt, Rothmund and Künzler. In France is also customary to fill the ragout in scallop shells, add grated cheese on top and gratine it in the oven.

Pasteten Ragout Fin 3

Ragoût Fin
(für etwa 6-8 Pasteten)

1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch, Selleriegrün)
1 Liter Wasser
Salz
1 kleines Lorbeerblatt, 1 Nelke, 4 Pfefferkörner
350 g Kalbfleisch (Keule)
300 g Bratwursfülle
100 g frische, braune Champignons
40 g Butter
50 g Mehl
1 Tasse trockener Weißwein
1 Esslöffel Zitronensaft
weißer Pfeffer
2 Eigelb
4 Esslöffel Sahne

Die Zwiebel halbieren, das Suppengrün putzen und grob zerkleinern. Das Wasser mit Salz, der Zwiebel, dem Suppengrün und den Gewürzen aufkochen. Das Fleisch darin 50 Minuten garen (Deckel aufgelegt).
Die Champignons mit der Pilzbürste reinigen, in dünne Scheiben schneiden. Die Bratwurstfülle in kleine Würfel schneiden.
Das Fleisch aus der Brühe nehmen, etwas abkühlen lassen, dann ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Brühe durch ein Sieb seihen und auffangen.
Butter in einer Pfanne zerlassen, das Mehl zugeben und unter ständigem Rühren hellgelb braten. Nach und nach unter ständigem Rühren mit ½ Liter Kalbsbrühe ablöschen, die Pilze und Bratwurstfülle-Würfel dazugeben und bei sehr milder Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
Die Blätterteigpastetchen im Backofen erwärmen (Packungsanweisung beachten). Fleischwürfel dazugeben, in der Sauce erhitzen, mit Weißwein, Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Eigelb mit der Sahne und etwas Sauce verrühren und das Ragout damit binden.
Das Ragout in die vorgewärmten Pastetchen füllen und sofort servieren.

Ragout Fin
( for about 6-8 patties )

1 onion
1 bunch of greens ( carrot , celery , leek , celery green)
1 litre of water
salt
1 small bay leaf, 1 clove , 4 peppercorns
350 g veal (leg )
300 g sausage stuffing
100 g fresh brown mushrooms
40 g of butter
50 g flour
1 cup dry white wine
1 tablespoon lemon juice
white pepper
2 egg yolks
4 tablespoons cream

Cut the onion cut in half, clean and coarsely chop the vegetabless. Bring the water to a boil with salt, onion, greens and spices. Add the meat and cook for 50 minutes (lid closed).
Clean the mushrooms with the mushroom brush, cut into thin slices. Cut the sausage stuffing into small cubes.
Remove the meat from the broth , let cool slightly , then also cut into small cubes . Strain the broth through a sieve and collect it.
Melt the butter in a frying pan, add the flour and fry until light yellow, stirring constantly. Deglaze, stirring constantly by pouring little by little ½ litre of veal broth, add mushrooms and sausage stuffing cubes and leave to simmer for 10 minutes at very low heat .
Heat the puff pastry in the oven (read instructions on the package). Add the meat, reheat in the sauce, season with white wine , lemon juice, salt and pepper. Beat the egg yolks with the cream and stir into some sauce and bind the sauce with it.
Pour the sauce into the preheated patties and serve immediately.

Ragout Fin1

So kocht man den perfekten Reis (ohne Kochbeutel geht das auch!):
1 Tasse Reis = 2 Portionen

Reis mit einer Tasse abmessen, pro Tasse Reis die doppelte Menge Wasser in einen Topf, der groß genug ist, so dass der Reis nicht überkocht, geben. Das Wasser salzen (wer es gerne würzig mag, kann auch etwas gekörnte Brühe stattdessen verwenden), den Reis dazugeben und mit aufgelegtem Deckel zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und ca. 20 Minuten ziehen lassen, bis das Wasser verdampft ist. Voilá – fertig ist der Reis (der nicht overcooked und schön körnig ist). Die Garzeit hängt natürlich von der Reissorte ab, d. h. Packungsangaben beachten!

How to cook the perfect rice
1 cup rice = 2 servings
Measure the rice with a cup. Per each cup you need twice as much water than rice. Put water in a pot that is big enough, so that it will not boil over ther rim. Salt the water (if you like it a bit more spicy, you can use a bit of granulated broth instead), add the rice and bring to a boil with the lid on. Then reduce the heat and leave it for about 20 minutes until the water has evaporated. Voila – that’s the perfect preparation of rice (which is not overcooked and is pretty grainy). The cooking time depends of course on the type of rice – read the package information!

Pasteten Ragout Fin 4

Erbsen-Möhren Gemüse:
Ein paar Möhren waschen, schälen, in Ringe schneiden, in etwas Butter ca. 5 Minuten andünsten, dann Tiefkühl-Erbsen dazugeben, bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Mit Salz und etwas Gemüsebrühe würzen, mit Sahne verfeinern und gehackte Petersilie untermischen).

Pasteten Ragout Fin 5

Blätterteigpastetchen

Zum Blätterteig: 250 g Mehl, 1 Prise Salz, 10 Esslöffel = 140 g Wasser, 250 g Butter
(Die Herstell-Methode von damals will ich euch ersparen, denn man muss den Teig immer wieder einschlagen, wellen, einschlagen und wellen, zwischendurch kalt stellen, dann wieder einschlagen und wellen….)

Mit den angegebenen Zutaten stellt man einen möglichst weichen Blätterteig her, den man zu einer etwa ¾ cm dicken Teigplatte auswellt.
Mit 2 runden (oder eckigen) Ausstechern im Durchmesser von 8 und 4 cm sticht man 12 Teigringe aus. Damit sich diese nicht verschieben, nimmt man vorsichtig die Teigreste innen und aussen weg.
Sodann werden die Teigreste mit dem Wellholz leicht zusammengewellt (nicht geknetet) und zu einer ½ cm dicken Platte ausgewellt. Nun sticht man mit dem großen Ausstecher (8 cm) 12 Böden mit dem kleinen (4 cm) 12 Deckelchen aus, die man auf ein nasses Blech setzt. Die Pastetenböden werden in der Breite der Ringe vorsichtig mit Eiweiß bestrichen, wobei man darauf zu achten hat, dass kein Eiweiß abläuft, da die Pastetchen an dieser Stelle nicht aufgehen würden. Die Ringe werden sehr vorsichtig, am besten mit einem breiten Messer oder einer dünnen Backschaufel auf die Böden gesetzt. Aus steifem, weißem Papier formt man 6 cm hohe und 3 ½ cm breite Röhrchen, die man leicht, wie Schornsteinen in die Ringe steckt, damit die Pastetchen beim Backen ihre Form behalten. Kurz vor dem Backen bestreicht man die Oberfläche der Pastetchen und der Deckelchen mit verrührtem Eigelb, wobei wieder daruf zu achten ist, dass kein Eigelb abläuft. Man bäckt sie in gut heißem Backofen etwa 20-25 Minuten. Die ersten 10 Minuten soll der Backofen leicht geöffnet werden. Gleich nach dem Backen entfernt man die Röhrchen, drückt die in der Mitte  in die Höhe gegangenen Böden hinunter und stellt die Pastetchen bis zum Gebrauch warm. Unmittelbar vor dem Auftragen füllt man sie mit einer feinen Fülle. Die Pastetchen können schon am Tage vor dem Gebrauch hergestellt werden. Man bäckt sie dann möglichst hell und erhitzt sie kurz vor dem Auftragen nochmal einige Minuten im heißen Backofen (12 Pastetchen).

Peas – carrots :
Wash a few carrots, peel, cut into rings, saute for about 5 minutes in a little butter then add frozen peas, pour a little water if necessary . Season with salt and some (granulated) vegetable stock, refine with cream and chopped parsley.

Puff  Pastry

For the pastry: 250 g flour, 1 pinch of salt, 10 tablespoons = 140 g water, 250 g of butter
(I am leaving the preparation out here, because you would have to fold the dough over and over again, roll out, cool and repeat the folding and cooling again and again ….)
Prepare a puff as soft as possible from the ingredients, roll out to about ¾ cm thick dough sheet .

With 2 round (or square ) cookie cutters with a diameter of 8 cm and 4 cm cut out 12 dough rings. In order to not displace them, you carefully remove the the dough leftovers inside and outside.
Then put the remaining dought together, fold in cautiously ( do not knead ) und roll out to a ½ cm thick sheet. Now cut out the bottoms with the cookie cutter (8cm) and with the  small cutter  (4 cm) 12 tops and put them on a wet baking sheet. Gently brush the rim of the pie bottoms  with some egg white, make sure that no egg white runs down the side because the patties would not rise at this point. Set the rings very carefully on the bottom (use a broad knife or a thin blade back ). Roll som stiff, white paper (6 cm tall and 3 ½ cm wide) and put it in the middle of the pastry rings to build a tube as a kind of chimney, so that the patties hold their shape during baking. Brush the surface of the patties with egg yolk shortly before baking, again taking care to not getting yolk running over the sides. Bake in hot oven for about 20-25 minutes. During the first 10 minutes the oven should be slightly open. Remove the tubes immediately after baking, press down the dough in the center to the previous height, keep warm until they are filled. You can also prepare the patties the day before. You just bake them as bright as possible and reheated them briefly in the hot oven, just a few minutes  before stuffinging.

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World Pasta Day – 25. Oktober 2013: Farfalle mit Käse-Kräuter-Sauce à la Cravattini

Cravattini

Ihr habt bestimmt schon gedacht, ich hätte dieses Jahr den World-Pasta-Day vergessen?! Nein, wir waren gerade eben erst fertig damit, diese leckere Pasta zu genießen! Nachdem es in 2012 Ghackets und Hörnli – Pasta Swiss Style gab, habe ich heute mal Mamma Miracoli nachgeahmt.
Um mal ganz ehrlich zu sein: Als Jugendliche habe ich Mamma Miracolis „Cravattini mit Käse-Kräuter-Sauce” immer geliebt. Zum Schluss wurde der Saucentopf bis aufs letzte Restchen mit Brot aufgetunkt. Herrlich!
Das war in den 80er Jahren. Die Spaghetti mit Tomatensauce haben wir immer selbst gemacht – aber die Crawattini, die waren toll, wie sie waren.
Irgendwann sind die heissgeliebten Cravattini vom Markt genommen worden (welcher Marketing-Mensch ist den eigentlich auf diese doofe Idee gekommen?). Jedenfalls gab es ab dann nur noch eine komische Pilzsauce, die Tomatensauce und Spaghetti mit einer Käsesauce und mir blieb nichts anderes übrig, als mir etwas einfallen zu lassen. Dieses Rezept kam dabei heraus.

Basis für die Sauce ist eine klassische Mehlschwitze mit Milch, mit Blauschimmel-Weichkäse (oder Gorgonzola), Parmesan, italienischen Kräutern, wenig Salz, frisch gemahlener Pfeffer, viel Knoblauch, ein wenig gekörnte Brühe – und, jetzt kommt der Clou – mit trockenem Weißwein abgeschmeckt. Einfach nur zum Reinliegen gut.

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You’ve probably already thought I’d forget the World Pasta Day this year! No, we have only just finished to enjoy this delicious pasta ! After Ghackets und Hörnli – pasta was Swiss style in 2012, today I have imitated Mamma Miracoli .
To be honest : As a teenager I ‚ve always loved Mamma Miracoli’s „Cravattini with cheese and herbs sauce“. Finally, the sauce on the bottom of pot always was scooped down to the last remnant with the help of some bread. Gorgeous !
That was in the 80s. The spaghetti with tomato sauce was always homemade – but the Cravattini were just great .
Eventually , the beloved Cravattini were withdrawn from the market (which wise marketing guy came up with this stupid idea? ). Anyway, from then on there was only a strange mushroom sauce, tomato sauce and spaghetti with cheese sauce and I had no other choice than think of something else. This recipe was the result. Base for the sauce is a classic roux with milk, with blue soft cheese ( or gorgonzola ) , Parmesan cheese, Italian herbs , a little salt, freshly ground pepper, lots of garlic , a little granulated broth – and here comes the kicker – it is seasoned with dry white wine. Just fantastic!

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Farfalle mit Kräuter-Käse-Sauce („Cravattini”)
Pasta with cheese and herbs sauce
Für die Sauce (3-4 Portionen):
Sauce (3-4 servings)
Ausreichend für 250-300 g Pasta
1 Esslöffel Butter / 1 tablespoon butter
2 Esslöffel Mehl / 2 tablespoons flour
ca. 500 ml Milch / approx. 500 ml milk
ca. 200 ml trockener Weisswein / approx. 200 ml dry white wine
2-3 Knoblauchzehen / 2-3 cloves garlic
Salz, Pfeffer, 1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter, 2 Teelöffel gekörnte Brühe /
salt, pepper, 1 tablespoon dried Italian herbs, 2 teaspoons granulated broth
100 g Blauschimmel-Weichkäse oder Gorgonzola / 100 g blue cheese or Gorgonzola
Krawattini42 Esslöffel frisch geriebener Parmesan + Parmesan zum Bestreuen
2 tablespoons freshly grated Parmesan + Parmesan to sprinkle
Reichlich Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, dann die Pasta hinzufügen und nach Packungsanweisung al dente kochen (ca. 11 Minuten).
Die Butter in einem beschichteten Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach unter Rühren die Milch hinzufügen. Knoblauch durch die Presse drücken, zur Sauce geben, mit Kräutern, wenig Salz, etwas Pfeffer und gekörnter Brühe würzen, den Blauschimmelkäse in Stücken dazu geben und in der Sauce schmelzen. Mit Weisswein abschmecken, etwas einköcheln lassen, zum Schluss den Parmesankäse kurz unterrühren.
Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen, dann auf vorgewärmte Teller geben, mit Sauce übergießen und mit wenig Parmesan bestreuen. Dazu gibt es Salat und ein Glas von dem verwendeten Weißwein.
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Boil plenty of water for the pasta, add salt, then add the pasta and cook according to package directions until al dente (about 11 minutes).
Melt the butter in a coated pann, add the flour and stir with a whisk. Gradually add the milk while stirring. Press the garlic into to the sauce, season with herbs, a little salt, some pepper and granulated brot, put the blue cheese in pieces into the sauce and melt. Season to taste with white wine, let simmer a little, briefly stir in the Parmesan cheese.
Drain the pasta well, then place on a warm plate, pour the sauce over it and sprinkle with a little Parmesan cheese. On the side there is a salad and you can have a glass of the white wine.
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1000 RECIPES TO TRY BEFORE YOU DIE: Belgien, gratinierter Chicoree

Belgien Chicoree 1
Es ist wieder die Jahreszeit für Chicorée. Chicorée ist eine Zichorienwurzel, die ein Brüsseler Gärtner vor etwa 200 Jahren in einer dunklen Kellerecke des Botanischen Gartens entdeckt haben soll. Das mit dem Chicorée ist eine heikle Sache – er muss nämlich schnellstmöglich an die Frau oder den Mann gebracht werden und braucht die absolute Dunkelheit (bis zu vier Tage in Papier eingeschlagen im Kühlschrank haltbar). Am Tageslicht wird er schnell braun und ungenießbar. Chicorée ist reich an Ballaststoffen, Magnesium, Vitamin A und Folsäure. Wer den bitteren Geschmack nicht mag, schneidet die Stauden am Wurzelende keilförmig heraus, dort sind die meisten Bitterstoffe drin.

It’s time for chicory again. It is a chicory root, which is said to have been discovered in a dark basement corner of the Botanical Garden by a Brussels gardener about 200 years ago. The tricky thing with chicory is that it must be put on the market as soon as possible and it needs the absolute darkness (you can store it up to four days in the refrigerator, wrapped in a paper). At daylight it will quickly get brown and inedible. Chicory is rich in fiber, magnesium, vitamin A and folic acid. Those who do not like the bitter taste, cut out the perennials at the end of the root, cuneiform, where the most bitter substances are.

Das Rezept ist wiederum aus diesem Buch, allerdings habe ich die Mengen halbiert und nur für zwei Personen gekocht  – die Käsesauce macht das Gericht recht üppig.

The recipe is from this book again, but I have halved the quantities and cooked only for two persons – the cheese sauce makes the dish quite lush.

1000 Recipes To Try Before You Die. Rezepte aus der ganzen Welt.
1000 Recipes To Try Before You Die. Rezepte aus der ganzen Welt.

Gratinierter Chicorée mit Schinken und Käsesauce

1 ½ Esslöffel Butter / 1 ½ tablespoons butter
Butter für die Form / Butter for the baking dish
20 g Mehl / 20 g flour
¼ Liter (250 ml) Milch / ¼ litre (250 ml milk)
Salz / salt
frisch gemahlener Pfeffer / freshly milled Pepper
1 Messerspitze Curry / 1 pinch curry
2 Chicoreé Stauden / 2 chicory roots
1 Spritzer Zitronensaft / 1 dash lemon juice
2 Scheiben gekochter Schinken / 2 thin slices ham
50 g geriebener Edamer / 50 g grated Edam cheese
1 Eigelb / 1 egg yolk
1 Esslöffel süße Sahne / 1 tablespoon liquid cream

Käsesauce:
1 Esslöffel Butter in einem Topf schmelzen, Mehl einstreuen und hell anschwitzen. Milch angießen und die Sauce unter Rühren zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.

Den Chicorée waschen, das bittere Strunkende keilförmig herausschneiden. In kochendes, leicht gesalzenes Wasser legen, den Zitronensaft hinzufügen und 8 – 10 Minuten kochen. Chicorée aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten, die Chicorée-Stauden mit Schinken umwickeln und in die Form legen.

Die Hälfte des Käses in die Sauce rühren und darin schmelzen, dann den Topf vom Herd nehmen. Das Eigelb mit der Sahne verrühren und unter die Sauce rühren.

Die Käsesauce über den Chicorée verteilen, mit dem restlichen Käse bestreuen und die übrige Butter in Flöckchen darauf setzen.
Im heißen Ofen ca. 15 Minuten goldbraun überbacken.

Belgien Chicoree 2Cheese Sauce:
Melt 1 tablespoon butter in a saucepan, sprinkle in the flour and  sweat lightly. Pour in the milk and bring the sauce to a boil while stirring. Season with salt, pepper and curry and let simmer over medium heat for 20 minutes stirring occasionally.
Wash the chicory, cut out the bitter stalk end of the root wedge-shaped. Put in boiling, lightly salted water, add the lemon juice and cook for 8 – 10 minutes. Take chicory out of the water, drain well.
Preheat the oven to 220 ° C (428 °F). Grease an ovenproof dish with butter, wrap the chicory roots with ham and place in the baking dish.
Stir in half of the cheese into the sauce and melt it, then remove the pan from the heat. Mix the egg yolks with the cream and stir into the sauce.
Spread the cheese sauce over the chicory, sprikle with the remaining cheese and put the rest of the butter in small pieces on it.
Bake until golden brown for about 15 minutes.

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Carbonata – italienischer Rindfleisch Eintopf mit Bier und Senfsauce

Nachdem ich diese Woche aus der Schweiz neben hellem auch dunkles Feldschlösschen Bier mitgebracht habe, gibt es heute auch ein feines Gericht damit und dazu, je nachdem…

Für das „Gulasch“ oder den Eintopf, – denn Samstag gibt’s Eintopf, brauchen wir zunächst wieder ein Soffritto, diesmal ein

Zwiebel Soffritto (Grundrezept – auf Vorrat)

1 kg weiße, gelbe oder rote Zwiebeln schälen und in ganz dünne Scheiben schneiden. 150 g Butter (oder Öl) in einer Kasserolle zerlassen und die Zwiebeln auf kleinstmöglicher Flamme anschwitzen. 30 Minuten garen lassen, dabei mit einem Holzlöffel umrühren und ein wenig Wasser angießen, wenn die Flüssigkeit zu stark einkochen sollte.
Gut aufpassen, dass die Zwiebeln nicht anbrennen! Am besten geht das in einem beschichteten Topf. Zum Schluss mit dem Zauberstab pürieren.

Dann brauchen wir noch eine Senfsauce auf Basis einer Roux – klassische Mehlschwitze

1 Esslöffel Butter schmelzen, 1 Esslöffel gesiebtes Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen glatt rühren. 1-2 Teelöffel Senf (je nach gewünschter Schärfe und Senfsorte).
Ich verwende gerne den „Moutarde à la Provencale“ aus Frankreich.
1/2 Liter heiße Rinderbrühe langsam angießen und unter ständigem Rühren etwas andicken lassen.

Außerdem 1 Kräutersträußchen.
Ein klassischer Kräuterbund besteht aus verschiedenen Kräutern, die mit Küchengarn zusammengebunden werden, sodass man es nach der Garzeit leicht wieder entfernen kann. Dafür nimmt man Petersilienstängel (keine Blätter), Thymianzweiglein und Lorbeerblätter.
Ich habe verwendet, was ich gerade im Garten habe:
1 Rosmarinzweig, 1 Lorbeerblatt (getrocknet), 3 Thymianzweige, 3 Majoranzweige, 1 Oreganozweig, etwas Salbei

Und dann kann’s endlich losgehen. Achtung, das Fleisch muss etwa 2 Stunden schmoren. Also genügend Zeit einplanen!

Für 2-3 Personen:
600 g Rindfleisch in 4 x 4 cm große Würfel geschnitten (Gulasch)
in Butter und Olivenöl 6 Minuten lang scharf anbraten.
3 Servierlöffel Zwiebel-Soffritto, 1/2 Flasche dunkles Bier (ca. 165 ml), 1/2 Esslöffel Zucker, ein Schuss Apfelessig und
1 Kräuterbund hinzufügen. Zugedeckt bei schwächster Hitze 2 Stunden lang schmoren lassen, dabei ein wenig Wasser nachgießen, falls die Flüssigkeiten zu schnell verdampfen sollten. Zum Schluss das Bund entfernen, 2 Servierlöffel Senfsauce hinzufügen und mit Salz abschmecken.
Dazu Spiralnudeln (oder Salzkartoffeln) reichen.

Schmeckt sehr würzig! Wer es etwas weniger würzig mag, kann auch helles Bier verwenden!

O-Ton Horst Lichter: „Lecker Bierchen“