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Tassenparade?! Nr. 12 – Tea Time mit duftendem Rotbusch-Tee und fünf Gewürzen

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Der letzte Beitrag zur Tassenparade ist schon ein Weilchen her. Hier ein neues Schätzchen aus meiner Tassensammlung für die Food-Fotografie: feines Porzellan mit Goldkante – very British. Darin ein duftender Rotbusch-Tee mit fünf Gewürzen (Zimt, Kardamom, Sternanis, Fenchel und Orangenschalen) sowie Weinbeeren, Apfelstückchen, Kokoschips, Rosenknospen und gebrannten Mandeln, den ich bei Schrader entdeckt habe. Gerade richtig für gemütliche Stunden auf dem Sofa bei tristem Wetter.

Tee trinken ist derzeit besonders hip. Vor allem der grüne Tee wird aufgrund seiner ihm zugesagten antioxidativen und somit gesundheitsfördernden Eigenschaften vermehrt getrunken.
Im Hause der Markgräflerin wird die Kultur des Teetrinkens schon seit den ersten Aufenthalten in England in den frühen 80er Jahren gepflegt. Und auch während der Arbeit begleitet mich seit vielen Jahren immer eine Tasse Tee – Grüntee, Roibusch, Darjeeling, Earl Grey, Chai oder Früchtetee …

Höhepunkt war einmal ein Besuch im Brown’s Hotel in London, bei dem ich stilecht einen britischen „Afternoon Tea” erlebt habe. Mit Scones, Strawberry Jam, Sandwiches und allerlei Süßgebäck, inklusive befrackter, sachkundiger Bedienung…
Ein tolles Erlebnis – einmal wie eine richtige Lady fühlen und von vorne bis hinten bedient werden, das war schon toll.

Jedenfalls hat mich diese Tasse dazu animiert, wieder mal öfter einen Blick über den Kanal zu werfen und  euch klassische Teatime-Köstlichkeiten von der Insel zu präsentieren.
Den West Country Cream Tea hatten wir schon einmal – dieser besteht aus Scones mit Clotted Cream und Strawberry Jam.

Ihr könnt also schon mal gespannt sein, was ich für euch in meiner Küche so zaubern werde.

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Heiss und kalt ein Genuss: Rotbuschtee mit Limette, Minze und Holunderblüten-Sirup

rotbusch Tee

Der Markgräfler hatte neulich was ausprobiert. Ich war begeistert:

Dieser Tee passt zu jeder Jahrezeit, schmeckt heiss und kalt. Man verwendet Rotbuschtee natur. Für einen Liter Wasser braucht man etwa 3-4 Teelöffel, je nachdem, wie dunkel man ihn mag. Rotbuschtee ( Rooibos) besteht aus Rinde eines Südafrikanischen Strauches. In Südafrika wird dieser Tee gegen alle möglichen Wehwehchen getrunken. Da er kein Teein (Coffein im Tee) enthält, ist er besonders bekömmlich und magenschonend. Im Sommer kann man ihn mit Eiswürfeln als Eisstee genießen.

Man gibt den Tee in einen Teefilter aus Papier und hängt ihn in eine Teekanne. Dann gießt man kochendes Wasser darüber und lässt ihn etwa 8 Minuten ziehen.

Man gibt je ein Schnapsglas Holunderblütensirup in ein Glas oder eine Tasse, eine Limettenscheibe und ein paar frische Pfefferminze-Blättchen (die derzeit in meinem Garten sprießen) und gießt den heissen Rotbuschtee darüber. Oder man gibt alle Zutaten in einen Krug (falls ein Glaskrug verwendet wird, den Tee vorher ein wenig abkühlen lassen), und lässt ihn ganz kalt werden und gibt ein paar Eiswürfel dazu. Dann sollte der Tee etwas stärker aufgebrüht werden (d. h. mehr Tee nehmen), da das ganze dann ja noch verdünnt wird.