Apéro, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte

Superfood aus alten Zeiten: Die Indianerkartoffel – Topinambur-Puffer mit Quark-Schnittlauch-Dip

Tobinambur-Puffer

Am Samstagnachmittag hat die Markgräflerin das schöne Wetter genutzt, um ein wenig im Garten zu werkeln.
Unter dem Apfelbaum wurden etwa 250 Blumenzwiebeln eingegraben und gleichzeitig die Topinambur-Ernte durchgeführt.
Mein Gärtner meinte, der Apfelbaum fände das nicht so toll, wenn er von den Topinambur-Pflanzen so eingeengt wird und deshalb hatte ich schon im Juni ausgegraben, was ging.
Aber Topinambur ist wie Unkraut – bleibt nur ein kleines Stück Knolle im Boden, so vermehrt sich die Pflanze und wuchert alles zu.

Befragt man Wikipedia, so erfährt man, dass sich der Name der Pflanze vom indianischen Volk der Tupinambá ableitet. Im Deutschen kann sie sowohl das männliche (der Topinambur) als auch das weibliche Geschlecht (die Topinambur) annehmen.
Mancherorts in Baden wird Topinambur als Erdapfel bezeichnet. Weitere Namen sind Erdbirne (in Südbaden auch Ross-Erdäpfel, weil sie an Pferde verfüttert wurden) oder Jerusalem-Artischocke, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Schnapskartoffel, Süßkartoffel und Zuckerkartoffel. Als Erdbirne oder Erdapfel wird im Rheinland, in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz auch die Kartoffel bezeichnet.



Als Topinambur oder Rossler (Ortenau) wird auch der aus den inulinreichen Sprossknollen dieser Pflanze hergestellte Branntwein bezeichnet.
Wir hatten uns von einem Ausflug einmal ein kleines Fläschchen zum Ausprobieren mitgebracht.
Ich fand den Topinambur Schnaps fürchterlich, zu wurzelig, fast so wie Enzian-Schnaps, den ich übrigens auch nicht mag….


Topinambur Blüte

Aber kommen wir zurück zur Rohware, den Topinamburknollen.
Topinambur kann man grundsätzlich das ganze Jahr über frisch ernten, so lange der Boden nicht zu trocken oder gefroren ist.
Im Sommer, wenn der Boden sehr trocken ist, haben die Knollen weniger Wasser gespeichert und sind eventuell geschrumpft und schmecken sehr bitter und sind zäh.
Im heißen Sommer sollten deshalb keinen Knollen geerntet werden.  Die Haupt-Erntezeit für die Topinambur-Knollen ist aber im Herbst, wenn die Blätter gelb werden.
Kühl und dunkel gelagert sind die geernteten Knollen nur wenige Tage haltbar (an der Luft trocknen sie schnell aus und schrumpfen).
Hiefür sollten die Knollen nur grob von der Erde befreit aufbewahrt und erst vor der Verwendung gewaschen werden.
Deshalb am besten immer nur kleine Mengen ernten und sofort verbrauchen.
Hat man dennoch zuviel geerntet, kann man die Knollen waschen, schälen und in Gefrierbeuteln verpackt einfrieren.

Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Art im zentralen und östlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika verbreitet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.



Nach Europa kam die Knolle, als überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada/Nordamerika 1610 einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, in ihre alte Heimat schickten. So kam sie auch 1612 nach Paris sowie in den Vatikan zur Sammlung für Wunder aller Art.
In Frankreich wurde die „Indianerkartoffel“ nach einem brasilianischen Indianerstamm, der zufällig gerade zu Besuch war, benannt: topinambour.
Päpstliche Gärtner bennannten sie girasole articiocco (Sonnenblumen-Artischocke).
Im  englischen Sprachraum entwickelte sich später aus dem Wort „girasole” die Bezeichnung Jerusalem-Artischocke (Jerusalem artichoke).

Topinambur wurde zunächst als Nahrungsmittel angebaut. Im 19. Jahrhundert waren die Knollen ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Vor allem in Frankreich genoss sie nach ihrer Einführung Anfang des 17. Jahrhunderts große Popularität.
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die süßlich schmeckende Knolle aber weitgehend von der ergiebigeren Kartoffel verdrängt.

Verwunderlich ist das nicht, es ist nämlich zuweilen auch recht mühsam, die kleinen und oft unförmigen Knollen zu schälen.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn die/der Tobinambur ist ein wahres Superfood:

Die Indianerkartoffel – ein wahres Superfood
Topinambur-Knollen enthalten viele wichtige Vitamine wie Karotin, B1, B2, B6, C, D, Nicotinsäure und Biotin. Zudem haben sie einen sehr hohen Kaliumgehalt (400 – 800 mg / 100g) und enthalten zahlreiche weitere wichtige Spurenelemente.

Energiewert pro 100g: 30 kcal / 126 KJ
Zum Vergleich Kartoffeln: 85 kcal / 356 KJ

Topinambur Inulin – ideal für Diabetiker

Die Topinambur-Knollen sind bei Diabetikern beliebt, da sie den Mehrfachzucker Inulin (nicht zu verwechseln mit dem Enzym Insulin!) enthalten.
Inulin (Alantstärke) ist ein unverdauliches Polysaccharid (Vielfachzucker) und ist in vielen Pflanzen als Reservestoff eingelagert.
Für Diabetiker ist Inulin besonders gut geeignet. Es enthält Fructose-Einheiten und dient als Glucose-Ersatz.
Übrigens enthalten beispielsweise Zichorien, Artischocken, Spargeln, Lauch oder Löwenzahn ebenfalls den Mehrfachzucker Inulin.

Inulin wird heutzutage oft auch als Zutat in der Lebensmittelherstellung als Fett-Ersatz verwendet, um den Geschmack und das Mundgefühl zu verbessern.

Die rohe Knolle schmeckt nuss-artig und ist von ähnlich knackiger Konsistenz wie eine Karotte. Topinambur kann nach Belieben allen frisch zubereiteten Salaten beigemischt werden.
Gekochte Topinamburknollen schmecken wegen ihres hohen Zuckergehaltes leicht süßlich. Dieser Geschmack lässt sich einfach neutralisieren, wenn man schon während des Kochens etwas Zitronensaft zugibt. Das Topinamburgemüse schmeckt dann ähnlich wie Schwarzwurzeln oder Artischocken.

Ich habe die Tobinambur mit Kartoffeln gemischt und köstliche, knusprige Puffer daraus gebacken.



Topinambur-Puffer mit Quark-Schnittlauch-Dip


Zutaten (4 Portionen)

Für die Puffer

• 200 g Topinambur
• 200 g Kartoffeln
• 1 Ei
• 1 Teelöffel Dinkelmehl
• Salz
• Pfeffer
• 20 ml Rapsöl

Für den Dip

• 250 g Quark
• Spritzer sprudelndes Mineralwasser
• Schnittlauch
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung

Topinambur und Kartoffeln schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln. Mit Ei und Mehl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus der Masse Puffer formen und mit Rapsöl in der Pfanne von beiden Seiten etwa 4 bis 6 Minuten goldbraun anbraten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für den Dip Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden. Den Quark mit einem Spritzer Mineralwasser aufschlagen. Schnittlauch unterheben, mit Salz und Pfeffer würzen.



Topinambour Fritters with Quark and Chives Dip


Ingredients (4 servings)

For the fritters

200 g Jerusalem artichokes / Sunroots / Topinambour (Helianthus tuberosus)
200 g potatoes
1 egg
1 teaspoon flour
Salt
Pepper
20 ml rapeseed oil

For the dip

250 g of quark/fromage blanc or cottage cheese
sparkling mineral water / soda water
Chives
Salt
Pepper

preparation

Peel topinambur and potatoes. Grate coarsely on a kitchen grater. Mix with egg and flour, season with salt and pepper.
Heat rapeseed oil in a pan. Form fritters using a spoon and fry them in the hot oil for about 4 to 6 minutes until golden brown. Then let drain on kitchen paper.

For the dip, wash the chives and cut into small rolls. Whip the quark with a splash of mineral water to make it creamy. Add the chives and season with salt and pepper.

Advertisements
Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Rezepte, Schweiz

Älpler Röstikuchen mit Apfel-Kohlrabi-Fenchel Salat


Diese köstliche Herbstrezept habe ich auf der Seite von „Schweizer Fleisch” entdeckt.
Das klassische Rezept für Älplermagronen hatte ich hier schon einmal im Blog. Und hier habe ich jetzt die Variation aus dem Backofen – ein pikanter Kuchen aus Teigwaren und Kartoffeln….Eine Art Makkaroni-Torte.
Dazu gibt es einen Apfel-Kohlrabi-Fenchel-Salat.



Älpler-Röstikuchen mit Apfel-Kohlrabi-Fenchel-Salat


Zutaten
Für 4 Personen

Älpler-Röstikuchen
Für eine Springform von 26 cm Durchmesser
• 120 g Magronen (kurze Makkaroni Nudeln)
• 600 g Kartoffeln (am Vortag gekocht), geschält, auf der Röstiraffel gerieben
• 1 Zwiebel, fein gehackt
• 200 g magerer Schinken, gewürfelt
• 150 g Bergkäse, auf der Röstiraffel gerieben
• 200 ml teilentrahmte Milch
• 3 Eier (mittelgross)
• Salz
• Pfeffer
• geriebene Muskatnuss

Apfel-Kohlrabi-Fenchel-Salat
• 500 g Äpfel, geviertelt, entkernt, gescheibelt
• 2 Kohlrabi, gewürfelt
• 2 Fenchel, in Streifen geschnitten
• 2 rote Peperoncini, in Ringe geschnitten
Salatsauce
• 500 g Hüttenkäse mit Schnittlauch
• 5 Esslöffel Apfelessig
• 2 Esslöffel Rapsöl
• 1 ½ Teelöffel Currypulver
• Salz
• Pfeffer
• 2 Teelöffel Vollrohrzucker

Zubereitung
Röstikuchen

Magronen al dente kochen, abgiessen und kalt abschrecken. Kartoffeln, Zwiebeln, Schinken und Käse beifügen, aber noch nicht mischen.
Milch mit den Eiern verquirlen, würzen, zur Hörnli-Kartoffel-Mischung giessen, alles sorgfältig vermengen – die Masse soll locker bleiben, nicht kneten oder zusammendrücken.
Masse in die eingefettete Form füllen. Im 200 Grad heissen Ofen ca. 40 Minuten backen.
Salat
Für die Sauce alle Zutaten verrühren. Äpfel, Gemüse und Peperoncini mit der Sauce vermengen.


 


Swiss Älpler-Rösti from the oven with apple and kohlrabi-fennel salad


Ingredients
For 4 people

Swiss Älpler-Rösti
For a springform of 26 cm Ø
120 g maccaroni pasta
600 g potatoes (cooked the day before), peeled and grated
1 onion, finely chopped
200 g Swiss ham, diced
150 g mountain cheese, grated
200 ml skimmed milk
3 eggs (medium sized)
salt
pepper
grated nutmeg

Apple kohlrabi and fennel salad
500 g apples, quartered, cored and chopped
2 kohlrabi, diced
2 fennel cut into strips
2 red peperoncini, cut into rings
Salad dressing
500 g cottage cheese with chives
5 tablespoons apple vinegar
2 tablespoons rapeseed oil
1 ½ teaspoon curry powder
Salt
Pepper
2 teaspoons cane sugar

Preparation
Älpler-Rösti

Cook the maccaroni al dente, drain, quench with cold water, drain again.  Add potatoes, onions, ham and cheese, but do not mix.
Mix milk with the eggs, season with salt, pepper and grated nutmeg. Pour over the potato mixture, mix carefully – the mass should remain loose, do not knead or squeeze together!
Fill the mass into the buttered springform. Bake in the preheated oven at  200 °C = 392 °F for about 40 minutes.
Salad

Mix all the ingredients for the sauce. Mix apples, vegetables and peperoncini with the sauce.

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Rezepte, Schweiz, Vegetarisch

Kartoffelrösti – Waffeln

Roesti Waffeln 3


Kartoffel LogoHier kommt eine sehr originelle und einfach zubereitete Kartoffel-Idee.

Statt die Rösti klassisch in der Pfanne zu braten und dann noch umständlich wenden zu müssen, habe ich die gekochten und geriebenen Kartoffeln einfach ins Waffeleisen gepackt.

Dazu gab es einen bunten Salat mit Eisberg, Gurke, Tomate und Mozzarella.

Natürlich würde auch ein Spiegelei mit Spinat hervorragend dazu passen.


Kartoffel-Rösti Waffeln


Zutaten
für 4 Personen (oder zwei Hungrige)

750 g Pellkartoffeln, am Vortag gekocht
Salz
etwas flüssige Butter oder Speiseöl-Spray für das Waffeleisen.

Die Pellkartoffeln abziehen, grob raspeln und mit Salz bestreuen, mischen.

Das Waffeleisen mit flüssiger Butter bepinseln, Kartoffeln hineingeben und mit einem Bratenwender flachdrücken.

Im Waffeleisen ca. 15 Minuten ausbacken. Mit einem Holzspatel aus dem Waffeleisen nehmen. Sofort servieren.
Wer mag, kann noch etwas gewürfelten Speck („Berner Rösti”) oder Zwiebelwürfel und geriebenen Emmentaler Käse („Emmentaler Rösti”) unter die Kartoffeln mischen.


Roesti Waffeln 2

This is an easy way to prepare the Swiss dish „Rösti” or hashbrowns.
You simply bake the cooked and grated potatoes in a waffle-iron. Served with a salad this makes a delicous lunch.
Or you can serve it with an egg sunny side up and spinach. Soo delicious!

Potato Rosti waffles

Ingredients
for 4 people (or two of you, when you are very hungry)

750 g potatoes, cooked the day before
salt
some melted butter or cooking oil spray for the waffle iron

Peel the potatoes, coarsely grate and sprinkle with salt. Mix.
Variation:
You could also
add some diced bacon (Berner Rösti„) or chopped onions and grated Emmental cheese (Emmentaler Rösti„) – simply mix with the potatoes.

Brush the waffle iron with melted butter, add potatoes and flatten with a spatula.
Bake for about 15 minutes. Take out of the waffle iron with a wooden spatula. Serve immediately.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Schweiz, Wandern, Winter

Hausmanns-/Fraus – Kost: Brägele mit Blutwurst und Spiegelei – Das Rezept

Spielweg3-004
Für diejenigen, die’s nicht wissen: Brägele sind Bratkartoffeln – Die Bezeichnung lässt sich auch hieraus ableiten (prägleti Härdöpfel):
(Text aus der Ausstellung À Table – Zu Tisch in Lörrach)

atableRöstiRezept für Rösti hier: Schweizer Rösti

Brägele / Bratkartoffeln

Zutaten:
Kartoffeln, Zwiebelwürfel und Butterschmalz oder Olivenöl und Butter

Die Brägele (Bratkartoffeln) kann man sowohl mit gekochten als auch mit rohen Kartoffeln machen. Die gekochten Kartoffeln können dabei etwas dicker geschnitten werden.

Zubereitung mit rohen Kartoffeln (klassisch):

Für die Bratkartoffeln (=Brägele) festkochende Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl mit Butter in einer schweren Pfanne (am besten Gusseisen) zerlassen, die Kartoffelscheiben hineingeben und unter häufigem Wenden 15-20 Minuten goldbraun braten. Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, salzen, die Zwiebel hinzugeben und und ebenfalls andünsten (nicht zu stark, sie werden sonst leicht bitter.)

Wer mag, kann auch noch ein paar Speckwürfelchen hinzufügen. Gibt es gebratene Blutwurst dazu, verzichtet man auf Speckwürfelchen – das wird sonst zu salzig!
Auf Tellern zusammen mit der Blutwurst anrichten und servieren. Nach Belieben mit frischen, gehackten Kräutern, z. B. Petersilie bestreuen.

(Die Blutwurst in einer beschichteten Pfanne ohne Fett von beiden Seiten sanft anbraten.)

Das perfekte Spiegelei:

Zuerst ein nussgroßes Stück Butter langsam auf kleiner Flamme zergehen lassen. Das Ei so in die Pfanne schlagen, dass das Dotter schön in der Mitte der Pfanne zu liegen kommt (am besten eine kleine Pfanne nehmen). Dann so lange garen, bis das Eiweiß gestockt ist aber das Dotter noch weich und glasig ist. Das Salzen und Pfeffern überlässt man dem jedem selbst, nach Geschmack.

******************

Brägele/Bratkartoffeln (German Fried Potatoes)
with blood sausage / black pudding and egg sunny side up
Ingredients for the potatoes:
Potatoes, onions and ghee or olive oil and butter
The fried potatoes ( fried potatoes ) can be cooked from raw potatoes as well as with boiled potatoes.
The boiled potatoes can thereby be cut into slightly thicker slices.
Preparation with raw potatoes (classic) :
For the Brägele/Bratkartoffeln ( = fried potatoes ) wash, peel and cut waxy potatoes into thin slices. Peel and finely dice an onion.Heat little olive oil with some butter in a heavy skillet (preferably cast iron), add the potato slices and fry until golden brown for about 15-20 minutes, turning frequently. Just before the potatoes are cooked, add salt , diced onion and sauté (not too hot, otherwise the onions will become black and bitter. )
If you like you can also add a some diced bacon. Is you serve it with fried blood sausage do not add bacon (it’ll be to salty)!Arrange on plates along with the fried blood sausage / black pudding. Sprinkle to taste with fresh, chopped herbs , such as parsley or chives. Gently fry the blood sausage slices / black pudding without oil on both sides in a pan.The perfect fried egg, sunny side up :

First, slowly let melt a nut sized piece of butter in a pan over low heat. Open the egg and set it  into the pan so that the yolk is nicely placed in the center of it ( best to take a small pan ) . Then fry until the egg white is solid but the yolk is still soft and translucent.
(Salt and pepper to taste)

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Herbst, Markgraeflerland, Natur & Garten, Sommer, Wandern, Winter

Ein Besuch im Restaurant Spielweg in Münstertal

Spielweg4-008

Neulich waren wir zum Mittagessen in Münstertal im Schwarzwald, bei Karl-Josef Fuchs im Restaurant Spielweg, wo ich vor einiger Zeit mal an einem Linzertorten – und Hutzelbrot-Backkurs teilgenommen hatte. Der Käse stammt aus hauseigener Herstellung: Münsterkäse, Bergkäse, ein feiner Bärlauch-Käse und cremiger Frischkäse. Den gab es zum Dessert. Der Markgräfler und ich haben uns den Käseteller geteilt, für mich gab es noch ein Heidelbeer (Blaubeer) Sorbet, aus hiesigen Wald-Heidelbeeren! Hinterher hatte ich wieder mal eine blaue Zunge und sogar blaue Lippen und es war sooo lecker. Es hat geschmeckt, als würde man wirklich ganz frische Heidelbeeren essen. Solch eine intensive Farbe und diesen feinen Geschmack bekommt man mit Zuchtheidelbeeren nicht so hin.

Mir wurde gesagt, dass eine Frau aus der Nachbarschaft jeden Sommer die wilden Heidelbeeren Beeren körbeweise sammelt und dann ins Restaurant bringt. Wenn es frische Heidelbeeren gibt, wird daraus Kuchen gebacken – der ist während der Saison immer besonders beliebt und dementsprechend immer schnell ausverkauft – und für den Winter werden dann noch Beeren eingefroren.

Aber ich habe wieder mal mit dem Dessert angefangen – wo es doch auch ein leckeres Mittagessen gab. Wir waren etwas spät dran und wollten deshalb auch kein Menu mehr essen, aber die Tellergerichte von der Tageskarte waren auch sehr verlockend.
Vorneweg gab es Brot mit Kräuterschmalz und Butter und dann noch einen Gruß aus der Küche:

Spielweg2-002
Rote Bete mit Ziegenfrischkäse, Balsamico, Schwarzwälder Schinkenstreifen und Röstzwiebeln.

Spielweg Gruss Kueche
So wählte der Markgräfler einen Kalbs-Tafelspitz auf Wurzelgemüse und Bouillon-Kartoffelrösti:

Spielweg1-2
Ich hatte mich für das die rustikalen Brägele mit Blutwurst, gekrönt mit einem Spiegelei entschieden – mit dabei war ein üppiger Salat (ohne Foto). Das Rezept dafür ist so einfach – ich werde es noch posten.

Spielweg3-004

So, und hier ist noch mein Heidelbeer Sorbet:

Spielweg6-005

Und nochmal das geteilte Käsedessert (der nette Mann, der bedient hatte, hat uns wohl gleich angesehen, dass wir eigentlich pappsatt waren, aber unbedingt noch den berühmten Käse probieren wollten und hat gleich zweimal Besteck gebracht.

Zum Espresso gab es dann auch noch Pralinen und Gebäck. Ihr könnt euch vorstellen, wie auf dem Heimweg unser Auto samt gewichtigen Insassen fast von alleine den Berg wieder runtergerollt ist.

Spielweg7-007

Absolut empfehlenswert! Wir kommen bestimmt wieder mal…

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Herbst, Reisen, Rezepte, Schweiz, Sommer

Kalbsgeschnetzeltes mit Champignons und Rösti

Kalbsgeschnetzeltes Roesti2
Es gab mal wieder Kalbsgeschnetzeltes mit Rösti – Zürcher Art – mit Champignons. Für das Original Zürcher Geschnetzelte braucht man nach Betty Bossi noch Kalbsnierchen, die habe ich aber weggelassen und stattdessen etwas mehr Fleisch und Champignons genommen (500 g Kalbfleisch und 250 g Champignons). Für die Rösti braucht man am Vortag gekochte Kartoffeln:

Geschwellte Kartoffeln (Pellkartoffeln)
1 Liter Wasser
1 kg leicht mehlige Kartoffeln (z. B. Urgenta, Granola, Charlotte)
in einen Topf geben, aufkochen, cann ca. 20 Minuten köcheln, Wasser abgießen, Kartoffeln gut abkühlen lassen, ab besten über Nacht.

Kalbsgeschnetzeltes Roesti5

Rösti

Die ausgekühlten Kartoffeln schälen, auf der Röstiraffel reiben.
2 ½ Esslöffel Schweineschmalz oder Bratbutter (Butterschmalz)
3/4 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Butter

Schmalz in einer Bratpfanne erwärmen, die geriebenen Kartoffeln dazu geben. Salz darüberstreuen, die Kartoffeln auf kleiner Flamme unter gelegenlichem Wenden leicht anbraten, zu einem Kuchen formen (mit einer Bratschaufeln festdrücken), nicht mehr rühren, zudecken und auf kleiner flamme weiterbraten, bis sich nach 15 Minuten eine goldgelbe Kruste gebildet hat.
1 Esslöffel butter in Stücken ringsum am Pfannenrand verteilen, schmelzen lassen, 5 Minuten weiterbraten, Rösti auf einen Teller stürzen. Die fertige Rösti im vorgeheizten Ofen (60 °C) warm halten.

We had ​​veal with rösti – Zurich style with mushrooms. For the original Zurich veal – according to Betty Bossi – you also need veal kidneys, which I have omitted. Instead I used a little more meat and mushrooms (500 g veal and 250 g mushrooms). For the rosti potatoes (hash browns) you need potatoes that were cooked the day before.

Boiled/steamed potatoes
1 litre water
1 kg slightly floury potatoes (eg Urgenta, Granola, Charlotte)
Put in a saucepan, bring to the boil, simmer for about 20 minutes, drain water, let potatoes cool well, preferably overnight.

Rösti

Peel the cooked and cooled down potatoes, rub on the Rösti grater.
2 ½ tablespoons lard or clarified butter (ghee)
3/4 teaspoon salt
1 tablespoon butter

Heat lard in a frying pan, add the grated potatoes. Sprinkle with salt, lightly fry the potatoes on low heat, turn from time to time, shape it into a cake (press firmly with a fry scoop), do not stir anymore, cover and continue to cook over a low flame for about 15 minutes, until it has a golden crust.
Put 1 tablespoon butter in pieces around the potatoes at the rim of the pan, let it melt, continue to fry 5 minutes then turn the pan onto a plate. Put the rösti (hash browns) in the oven to keep warm ( 60 ° C = 140 ° F ).

Kalbsgeschnetzeltes Roesti3

Hier ist das Original-Rezept für:

Zürcher Geschnetzeltes

400 g Kalbfleisch
200 g Kalbsnierli
Bratbutter (Butterschmalz) zum anbraten
½ Teelöffel Salz
Pfeffer aus der Mühle
wenig Streuwürze (ersatzweise gekörnte Brühe)
1 Esslöffel Mehl

Sauce
1 Esslöffel Butter
½ Zwiebel, fein gehackt
200 g Champignons (hier verwende ich immer die braunen), in Scheiben
1 Teelöffel Zitronensaft
1 dl (=100 ml) trockener Weißwein
1 dl (=100 ml) Fleischbouillon
2 dl (=200 ml) Rahm
1 Esslöffel Maizena (Maisstärke)
wenig Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Petersilie, fein gehackt

Kalbfleisch und Nieren von Hand schnetzeln (=in dünne Streifen schneiden) – ich lasse das vom Metzger meines Vertrauens machen.
Bratbutter in der Bratpfanne heiß werden lassen, ½ Teelöffel Salz, Pfeffer, Streuwürze und 1 Esslöffel Mehl mischen und über Fleisch und Nierli streuen, portionsweise ganz kurz anbraten und in vorgewärmter Schüssel im auf 60 °C vorgeheizten Backofen warm stellen. Eventuell übriges Bratfett mit Haushaltspapier aus der Pfanne tupfen.

1 Esslöffel Butter in der selben Pfanne warm werden lassen, die gehackte Zwiebel beigeben, andämpfen. Die Champignon-Scheiben und 1 Teelöffel Zitronensaft zu den Zwiebeln geben, mitdämpfen, 100 ml Weißwein dazugießen und auf die Hälfte einkochen. 100 ml Fleischbouillon und 200 ml Rahm in einem Messbecher mischen, zur Sauce geben, kurz aufkochen, das Fleisch wieder dazu geben und nochmals erwärmen.
Mit gehackter Petersilie bestreuen.

Kalbsgeschnetzeltes Roesti4
Kalbsgeschnetzeltes, Rösti – mit getrockeneten, essbaren Blüten dekoriert

Here is the original recipe for:

Veal Zurich style

400 g veal
200 g veal kidneys
Clarified butter ( ghee ) to fry
½ teaspoon salt
Pepper
little seasoning ( substitute: granulated bouillon )
1 tablespoon flour

Sauce:
1 tablespoon butter
½ onion , finely chopped
200 g mushrooms ( here I always use the brown mushrooms ) , sliced
1 teaspoon lemon juice
1 dl (= 100 ml) dry white wine
1 dl (= 100 ml) of meat broth
2 dl (= 200 ml) cream
1 tablespoon Maizena ( cornstarch )
pinch of salt
Pepper
1 bunch parsley, finely chopped

Shred veal and kidney by hand ( = cut into thin stripes ) – I have it done by the butcher of my confidence .
Heat the clarified butter in a frying pan, mix ½ teaspoon salt, pepper, seasoning and 1 tablespoon of flour and sprinkle over meat and kidneys, fry briefly in portions and keep warm in a preheated dish and put into the preheated oven at 60 ° C ( 140 ° F ).
Pad possible rests of fat from the pan with kitchen paper.

Warm 1 tablespoon butter in the same pan, add the chopped onion, fry until glassy. Add the mushroom slices and lemon juice to the onions, also fry, pour 100 ml white wine  and reduce by half. Mix 100 ml meat broth and 200 ml cream in a measuring cup, add to the sauce, bring to the boil, add the meat and heat again.
Sprinkle with chopped parsley.

Kalbsgeschnetzeltes Roesti6

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte

200’000 Klicks – die 20 Top Beiträge der Markgräflerin

Tocco Rosso
Der original Tocco Rosso mit Campari und Prosecco

Und jetzt kommt noch ein Auszug aus meiner Blog Statistik zum 200’000. Klick hier auf Lebensart im Markgräflerland – die 20 Top-Posts:

Hugo wird rot – Tocco Rosso: Der Sommercocktail 2013

Tocco Rosso2

5.130
Holunder Teil 6 – Hugo Cocktail (mit viel Limette)Hugo2 4.326
Holunder Teil 4 – Erdbeeren und Holunderblüten-GeleeHolunderblütengelee1 3.989
Holunder Teil 2 – Holunderblüten LikörHolunderlikör 2.415
Feine Rezepte mit Rosen – Rosensirup und RosenblütenkonfitüreRosensirup und Konfitüre 2.005
KirschplotzerKirschplotzer03 1.873
Fasnachtsküchle

Omas Fasnachtsküchle
Omas Fasnachtsküchle
1.437
Hüsinger Tortehuesinger3 1.420
Gummibärchen-TorteGummibaerchentorte3 (1 von 1) 1.393
Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Röstisurileberle frei01 1.313
Horst Lichters Schoko-Bananen-Baileys TorteSchoko_Bananen_Baileys_Torte001 1.258
Torta di Pane – Tessiner BrottorteTorta di pane10 1.208
Über michEDEKA Buch Sonntagsbraten Portraits Markgraeflerin 1.057
Speckgugelhupf zum NeujahrsempfangSpeckgugelhupf 888
Die Weinstube – das Kaffee/Restaurant Klemmbachmühle in NiederweilerKlemmbachmuehle12 768
Galette des Rois – Königskuchen aus Frankreichgalettedesrois 708
Schäufele mit KartoffelsalatSchaeufele Kartoffelsalat 655
Kastanieneis – Glacé aux marrons

 

621
Holunder Teil 3 – Holunderblütenlimo mit ApfelsaftHolunderlimo Apfelsaft 610
Skrädmjölsvaffla – Schwedische Waffeln mit geröstetem HafermehlWaffelfreiblog 580
Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Schweiz

Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays – Bibeleskäs mit Gschwelldi

Bibeliskaes2
Der Markgräfler hat schon darüber geschrieben, der eine oder andere von Euch hat den Beitrag vielleicht schon gesehen. Es geht um die Ausstellung „ZU TISCH – A TABLE, im Elsass, in Baden und der Schweiz”, die es im vergangenen Herbst/Winter im Museum in Lörrach zu sehen gab, besser gesagt um die Rezepte, die dort nach Region geordnet auf Schautafeln zum selbst entdecken abgebildet waren. Zwei Postkarten mit Rezepten hatte ich mir damals schon erstanden, jetzt ist das passende Buch dazu erschienen. Die Texte sind alle in Deutsch und Französisch abgedruckt.

Und ich musste feststellen, dass ich schon über einige Spezialitäten aus der Regio in meinem Blog geschrieben habe. Gschwelldi und Chäs, das gab es vergangenes Jahr schon zum 1. August – Bundesfeier in der Schweiz – zum Chäs gehört hier auch der Kräuterquark, der hierzulande als Bibeleskäs bezeichnet wird.

Gschwelldi 1

Die Bibele, das sind die kleinen Klümpchen oder Knubbel, die man im Quark sieht. Früher hat man den Quark selbst zubereitet. Dafür wurde sauer gewordene Milch aufgekocht und man brachte sie damit zum Stocken, das heisst, sie trennte sich in einen festen und einen flüssigen Teil. Dann hat man die Masse durch ein Sieb abgeseiht und ausgedrückt. Der Bibeleskäs wird oft auch Ziger genannt.

Eine andere mögliche Erklärung für den Namen Bibeleskäs (Frankreich: Bibalaskaes) – welche ich auch noch nicht kannte – ist, dass man den Quark an die Hühnerküken, die „Bibele” verfüttert hat….

Auf die gleiche Weise kann man übrigens Ricotta machen. Wer keine saure Milch hat, kann mit Weißweinessig nachhelfen. Ich hatte ein einziges Mal Ricotta selbst gemacht. Aber ich finde, bei einem Liter Milch ist die Ausbeute mit 200 Gramm recht gering, und der Aufwand für so kleine Mengen zu groß – deshalb überlasse ich das lieber den Profis. Aber das war noch vor meinem Leben als Blogger.
Hier ist trotzdem das Rezept für selbst gemachten Ricotta, wer es mal selbst probieren möchte.

Bibeliskaes3

Ricotta oder Bibeleskäs, selbstgemacht (ergibt ca. 200 g)

 1 Liter Milch (mindestens 3,5 % – Vollmilch)
keine H-Milch verwenden, sonst funktioniert das Rezept nicht!!!

1/3 Teelöffel Salz
20 ml Weißweinessig (oder Obstessig)

Zubereitung:

In einem großen Edelstahltopf Milch mit Salz zum Kochen bringen. Essig zugeben und die Milch bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren so lange sieden lassen, bis sie ausflockt.
Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, auf eine Schüssel setzen. Milch hineingießen und an einem kühlen Ort mehrere Stunden abtropfen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren oder gleich verbrauchen.

Ricotta1

Für Bibeleskäs mit Gschwelldi  (Pellkartoffeln) setzt man zuerst die gewaschenen, mittelgroßen Kartoffeln auf – ich setze sie immer mit kaltem Wasser auf, Deckel drauf. Wenn das Wasser kocht, müssen die Kartoffeln noch etwa 20 – 30 Minuten garen, je nach Größe).

Wer Bibeleskäs mit gekauftem Quark macht, nimmt für 2 Personen folgende Mengen:

250 g Speisequark (40 %)
(im benachbarten Elsass findet man sogar diesen Quark unter der Bezeichnung „Bibeleskaes” im Kühlregal)
3-4 Esslöffel Sahne
(oder für die leichtere Variante sprudelndes Mineralwasser, dann kann man auch Magerquark oder Fromage Blanc mit 20 % Fett verwenden)
1 Bund Schnittlauch
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Den Quark und die Sahne (oder Mineralwasser) in einer Schüssel glatt rühren. Schnittlauch in feine Röllchen, Zwiebeln in feine Würfel schneiden und in den Quark geben. Den Knoblauch dazupressen und alles gut vermischen.  Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack würzen.
Mit den Gschwelldi oder mit Bauernbrot servieren. Brägele (=Bratkartoffeln) passen auch hervorragend. Das ist auch ein typisches Essen, welches in den Strausswirtschaften (Straussi oder Straussen) des Markgräflerlandes angeboten wird.

Bibeliskaes1
Ich habe den Bibeleskäs noch mit getrockenten, essbaren Blüten und mit Radieschenstreifen aufgehübscht. Und ausserdem gab es noch anderen Käse dazu:

Bibeliskaes4

Bibeliskaes6

Bibeliskaes5

Baden Elsass Nordwestschweiz
Badische Schneckensuppe Löwenzahn mit Speck Basler Mehlsuppe
Bibeleskäs Schnecken Elsässer Art Rüeblisuppe
Buebespitzle (Schupfnudeln) Flammkuchen Rösti
Saure Leberle Leberknepfla Zwiebelwähe
Saure Kutteln Fleischschnacka Schnitz und Drunder
Kratzete Coq au Riesling (Hahn im Riesling) Solotthurner Leberspieße
Suppenfleisch mit Meerrettichsauce Baeckeoffe Salm Basler Art
Schäufele Sauerkraut Elsässer Art (Choucroute à l’alsacienne) Filet im Teig
Apfelküchle Heidelbeerkuchen (Tarte aux myrtilles) Suure Mogge (Sauerbraten)
Schneeballen mit Vanillesauce Bibalaskaes-Mousse Chriesitötsch (Kirschauflauf)

Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays“ von Susanne Raible ist 2013 erschienen im Verlag Waldemar Lutz, Lörrach, ISBN 978-3-922107-97-2. Es kostet 9,80 Euro und ist erhältlich im Dreiländermuseum Lörrach sowie im Buchhandel.

Passende Rezepte in meinem Blog:

Badisches Schneckensüpple Garten Mai2

Saure Leberle

surileberle frei01
Suuri Leberle

Saure Kutteln

Sulz6
Sulz, Kutteln, Kaldaunen

Kratzete

Spargelkratzete2
Spargel mit Schinken und Kratzede

Suppenfleisch mit Meerrettichsauce

Suppenfleisch1
Suppenfleisch mit Meerrettichsauce, Kartoffeln, Rote Bete und Preiselbeeren

Schäufele (mit Kartoffelsalat

Schäufele1
Schäufele

Schäufele im Brotteig

Schaeufele Brotteig7
Heiligabend – Schäufele im Brotteig

Apfelküchle

Apfelküchle mit Vanilleeis
Apfelküchle mit Vanilleeis

Flammkuchen

Flammkuchen1
Flammkuchen mit neuem roten Wein

Choucroute garnie – Metzgete

Metzgete4
Metzgete

Tarte aux myrtilles

tartemyrtilles2
Heidelbeer Tarte

Basler Mehlsuppe und Zwiebelkuchen

Mehlsuppe
Basler Mehlsuppe
Ziebelewaie
Ziebelewaie

Rösti

Roestifertig1
Schweizer Rösti

Rüblisuppe

Karottencremesuppe1
Karottencremesuppe mit Ingwer

Rüblisuppe mit Spitzwegerich

Spitzwegerichsuppe

Rüblisuppe mit Orange und Kapuzinerkresse

Karottensuppe4

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Abendessen ist fertig! Creamed Mushrooms – Champignon Toast

Creamed Mushrooms1

Die frischen, braunen Champignons musste ich beim Einkaufen einfach mitnehmen. Kennt ihr das – es gibt zum Fleisch eine Sauce mit viel Pilzen und man könnte sich nur davon sattessen?!

Genau – für euch ist dieses Rezept gedacht. Mit Speck, Frühlingszwiebeln, Weißwein und mit Crème double verfeinert (oder Sauerrahm, Crème fraîche, Schmand, Sahne) … superlecker.
Das ganze wird einfach auf einer getoasteten Brotscheibe verteilt. (Ausserdem noch genügend Brot zum Tunken und Sauce aufsaugen bereit legen…) Einfach himmlisch.

Creamed Mushrooms2

Die Champignons mit einer Pilzbürste von Erdresten befreien und gründlich säubern. Dann in Scheiben schneiden. Reichlich Frühlingszwiebeln in Röllchen, etwas Speck in kleine Würfelchen schneiden. Speck mit etwas Butter in einer Pfanne andünsten.

Creamed Mushrooms4

Dann Pilze und Frühlingszwiebel-Röllchen dazugeben, mitdünsten. Wer mag, kann die Pilze mit etwas Mehl bestäuben, das macht die Sauce etwas sämiger.

Creamed Mushrooms5

Dann mit etwas Weißwein (Gutedel) ablöschen und einreduzieren lassen. Zum Schluss frisch gehackte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch) dazugeben, mit Crème double verfeinern. Gewürzt wird mit wenig Salz und nach Belieben Pfeffer. Auf getoasteten Brotscheiben verteilen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Sofort genießen!

Creamed Mushrooms3

Ach ja – Schweizer Rösti, Spätzle/Knöpfle oder andere Teigwaren passen auch hervorragend zu den Pilzen!

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Reisen, Rezepte

Bella Italia – Venezia – Fegato alla veneziana (Leberle auf italienisch) mit Polenta

fegato veneziana

Eine weitere Spezialität aus Venedig. Kalbsleber in Brühe gegart. Diese Portion war il secondo piatto = der zweite Gang bzw. die Hauptspeise vom Markgräfler. Für den Markgräfler Geschmack fehlt ein wenig die Säure, die durch Zugabe von trockenem Wein und ein wenig Weißweinessig entsteht. Zum Vergleich, hier die Suuri Leberle mit Rösti.

Die Polenta wird zuerst zubereitet, am besten am Vortag. Die Rezepte sind wieder für 4 Portionen.

Für die Polenta:

1 Liter Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, 250 g Maisgrieß (Polenta) unter ständigem Rühren einrieseln lassen, aufkochen und kräftig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei öfters umrühren.

Die Polenta auf ein Holzbrett oder einen flachen Teller stürzen (ich verwende eine eckige Auflaufform) und glattstreichen. Vollständig auskühlen lassen.
In breite Streifen schneiden oder Kreise (Taler) ausstechen, diese in Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Polenta, auf diese Weise zubereitet, eignet sich auch hervorragend zum Grillen – für die Grillparty im Sommer vormerkten. Passt ausserdem fantastisch zu gebratenen und gegrilltem Fisch, Mailänder Rinderschmorbraten aus dem Römertopf  😉   …..

Fegato alla veneziana

500 g Kalbsleber
350 g milde Zwiebeln
1 Bund glatte Petersilie
4 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Butter
100 ml kräftige Fleischbrühe
(oder fertiger Kalbsfond aus dem Glas)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

1. Kalbsleber in schmale Scheiben schneiden. 350 g Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Hälfte der Petersilie sehr fein hacken.

2. In einer Pfanne 4 Esslöffel Olivenöl erhitzen, 2 Esslöffel Butter darin schmelzen lassen. Zwiebelringe und die gehackte Petersilie hineingeben, bei milder Hitze 10 Minuten dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.

3. 100 ml Brühe angießen und die Temperatur erhöhen. Leberscheibchen hineingeben, unter häufigem Wenden in etwa 4 Minuten garen. Übrige Petersilie grob hacken. Leber mit Salz abschmecken, frisch aus der Mühle pfeffern und Petersilie aufstreuen.

Tipp: Wer’s säurlich mag, kann als Variante selbstverständlich die Brühe durch trockenen Weißwein ersetzen und zum Würzen noch einen Schuss Essig dazugeben.

Maske Venezianer