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Rosen-Squares mit Himbeeren

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Die Krönung des Sonntagskaffees im heimischen, rosenblühenden Garten: Ein kleiner Kuchen, mit Rosensirup, Mandeln und Himbeeren. Die Creme ist aus Butter, Puderzucker, etwas Rosensirup und Frischkäse. Die Deko besteht aus Duftrosen vom eigenen Garten und Marzipanrosen Dekor von Dr. Oetker.

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Ich habe den Kuchen in einer Cake-Form gebacken und zum Servieren in Quadrate geschnitten.

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Rosensquares

160 g weiche Butter
170 g gemahlene Mandeln (ungeschält)
3 Esslöffel brauner Zucker
80 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
25 ml Milch
40 ml Rosensirup
1 Eigelb
1 Ei
1 Eiweiß
1 Prise Salz
2 Esslöffel Puderzucker
125 g Himbeeren

Für die Buttercreme:
160 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
rote Bete Pulver zum Färben
1-2 Esslöffel Rosensirup zum Aromatisieren

Die Cakeform (Springform) mit Butter einfetten. Milch und Rosensirup mischen. Butter mit braunem Zucker cremig rühren, Eigelb und Ei dazugeben und mit der Buttermasse verrühren.
Das Eiweiss mit sauberen, fettfreien Quirlen in einer separaten Schüssel steif schlagen, den Zucker nach und nach dazugeben. Das Mehl mit Backpulver und Mandeln sorgfältig mischen, auf die Buttemasse geben und zusammen mit dem Eiweiss vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Backform bis zur Hälfte mit Teig befüllen, die Himbeeren in der Mitte verteilen und mit dem restlichen Teig einfüllen, glattstreichen. Den Kuchen sofort in den vorgeheizten Ofen geben. Ca. 15 Minuten bei 180 °C backen, dann die Hitze auf 150 °C reduzieren. Dann noch etwa 1 bis 1 1/2 Stunden fertigbacken, bis der Kuchen goldbraun ist. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist, d. h. wenn beim Einstechen am Stäbchen kein Teig kleben bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken.

Abkühlen lassen, auf eine längliche Kuchenplatte stürzen.

Für die Buttercreme die Butter mit Puderzucker cremig rühren, Frischkäse unterrühren und mit wenig Rote Bete Pulver färben – je nach gewünschtem Farbton, der von hellrosa bis knallpink variieren kann. Mit Rosensirup aromatisieren.

Den vollständig ausgekühlten Kuchen mit der Frischkäsecreme bestreichen, über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dadurch wird der Kuchen aromatischer.
Am nächsten Tag in kleine Quadrate schneiden und mit Rosenblüten und Marzipandekor verzieren.

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Im Garten, mit einer Tasse Kaffee, beim Anblick schöner Rosen genießen.

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Rosenblütengelee -nach Hildegard von Bingen

Noch ein Klassiker mit Rosenblüten:

Rosenblüten-Gelee (nach Hildegard von Bingen)

15 Rosenblüten (ungespritzte Duftrosen)
125 ml Rotwein (Spätburgunder)
125 ml Wasser
Saft von 4 Zitronen
2 kleine Stückchen Ingwer
1 kg Gelierzucker (1:1)

Die Blätter der Rosenblüten lösen, kurz und vorsichtig in kaltem Wasser waschen.
Anschliessend abtropfen lassen und in eine große verschließbare Schüssel geben. Rotwein, Wasser, Zitronensaft und den Ingwer dazugeben, und über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag alle Zutaten kurz aufkochen und durch ein Sieb abseihen. Die Flüssigkeit mit dem Gelierzucker verrühren, zum Kochen bringen und unter Rühren vier Minuten sprudelnd kochen  (Gelierprobe machen).
Dann heiß in Gläser füllen und sofort verschließen. Wer möchte, kann auch einige Rosenblütenblätter hinzufügen, um so das Aroma zu verstärken.

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Rosenblüten-Panna Cotta an Himbeersauce

So, die erste Blüte der Louise Odier ist vorbei, ich konnte aber noch ein paar Blüten retten, um dieses wunderbare Panna Cotta mit leicht rosigem Geschmack zu machen.
Dazu gibt es eine selbstgemachte Himbeersauce – mit wenig Kernchen!

Ich hatte noch Himbeeren vom vergangenen Jahr im Gefrierschrank, die wurden für die Sauce und Deko komplett aufgebraucht.

Himbeersauce

Ergibt ca. 250 ml:

400 g frische oder TK Himbeeren
50 g Zucker

1/2 Teelöffel Kartoffelmehl (oder Maisstärke)
3 Esslöffel Wasser

Die schlechten Himbeeren aussortieren, den Rest der Früchte kurz abbrausen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. (entfällt bei TK Himbeeren)
Zucker und Himbeeren in einem Topf mischen, die Früchte mit einem Stampfer leicht zerdrücken und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Das Kartoffelmehl mit dem Wasser anrühren.

Die Himbeeren mit dem Zucker einmal aufkochen lassen, mit der angerühren Stärke binden, nochmals aufkochen lassen. Durch ein feines Sieb streichen (ich habe die „Flotte Lotte“ verwendet). In eine heiß ausgespülte Flasche füllen und gut verschließen. Abkühlen lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren.

Louise Odier und Rose de Resht Blüten

Rosenblüten-Panna Cotta

0,5 Liter Schlagsahne
(oder je 250 ml Vollmilch und süße Sahne)
2 ungespritze Duftrosenblüten
1 Vanilleschote (oder etwas gemahlene Vanille)
50 g Zucker
1 Teelöffel Himbeersauce (s. o.)
6 Blatt weiße Gelatine (für 0,5 Liter Flüssigkeit)

Gelatine in lauwarmem Wasser einweichen. Den Rosenblüten die Blütenblätter einzeln abzupfen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das innere Mark herauskratzen.
Sahne, Zucker, Mark und Vanilleschote, Blütenblätter in einemTopf aufwallen lassen und 10 Minuten köcheln lassen.
Danach die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Schüssel abseihen.
Die Himbeersauce unter die Masse rühren, dann die gut ausgedrückte Gelatine dazugeben, gut verrühren und in 4 Förmchen füllen.
Mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Die Himbeersauce passt übrigens auch hervorragend zu Vanille Eis oder Parfait.

Ach ja, die Louise Odier ist auf einer Seite mit dieser üppig blühenden Clematis übersät – sie nimmt jetzt anscheinend stellvertretend die Stelle bis zur zweiten Rosenblüte ein.