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Das Nepomukfest-Feuerwerk in Neuenburg am Rhein

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Mit einem gigantischen Feuerwerk am Montag endete dieses Jahr wie immer das Nepomukfest in Neuenburg. Wir hatten uns das Feuerwerk vom Tanzboden aus angesehen. Ich hatte nur meine kleine digitale Kompaktkamera mit dabei und war wieder mal erstaunt, was man mit den voreingestellten Programmen alles machen kann. Während der Markgräfler sich schon professionell mit Stativ postiert hatte, habe ich aus der freien Hand diese Fotos gemacht. Und dabei ist die Kamera nicht mehr die jüngste (Nikon Coolpix 5900).

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Ich habe einfach mal draufgehalten und war richtig überrascht, dass nicht nur helle und verschwommene Lichtblitze auf den Fotos herauskamen, sondern dass man auch richtig viel Farbe erkennen kann.Nepomukfest11

Die letzten Blicke auf das Riesenrad, und es geht auf den Heimweg…

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Über den Dächern von Neuenburg am Rhein – Das Nepomukfest

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Jedes Jahr, am zweiten Wochenende im Juli wird im Namen des Brückenheiligen Nepomuk in Neuenburg ein großes Sommerfest gefeiert. Mit Essen, trinken, Schiessbude, Losbuden, kleinem Boxauto-Vergnügungspark, Tanzboden und natürlich dem Riesenrad. Dieses Jahr ist es auf dem Rathausplatz aufgebaut, weil am Platz wo es bisher stand gebaut wird bzw. man beim Bauen auf mittelalterliche Hausmauern gestoßen ist und derzeit dort Ausgrabungen stattfinden.

Bevor es aber auf’s Riesenrad geht, müssen wir uns in einer der zahlreichen Buden stärken. Wir haben das übliche Steak mit Pommes (oder Brägele) und Currywurst umgangen und uns traditioneller Markgräfler Küche zugewandt – bei der Kolpingsfamilie Neuenburg gibt es Ochsenfleisch mit Meerrettich Sauce und Rindfleischsalat (auuserdem gibt es Rettich mit Brot, am Sonntag Weißwurst Frühstück)…

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Einen Rindfleisch-Salat habe ich bisher noch gar nicht gepostet, obwohl es den bei uns ab und zu mal gibt, wenn gerade Suppenfleisch-Saison ist.
Aber eigentlich ist der ganz einfach.

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Das in Brühe gegarte Rindfleisch (Rezept siehe oben) wird in Streifen oder Würfel geschnitten. Dann kommt eine in Würfel gehackte Zwiebel dazu. Man kann dann noch Essiggurken reinschnibbeln, oder wie ich das immer mache, den Sellerie und die Möhren aus der Suppenbrühe kleinschneiden und untermischen. Das Dressing ist klassisch und besteht aus Branntweinessig, Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer. Ausserdem kann man gehackte Petersilie oder Schnittlauchröllchen untermischen. Dazu gibt es Bauernbrot.

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Und dann geht’s aufs Riesenrad… Der Himmel ist klar, man kann die Vogesen, im Westen und den Schwarzwald mit Blauen und Belchen deutlich erkennen. Leider auch die Lichter der Chemiefabrik im benachbarten Chalampé/Elsass.

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Die Bilder sind alle vom Markgräfler fotografiert worden.

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Ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Mulhouse

Pain d’épices – Lebkuchen in Herzform und im Original:

Dazu gibt es vin chaud, Glühwein, der im Elsaß traditionell ein Weißwein ist. Man hat sich aber schon an die deutschen Besucher angepasst und bietet auch roten Glühwein an.
Der Punsch für die Kinder besteht aus gewürztem, heißem Apfel- oder Orangensaft.

Es gibt Zuckerstangen, Liebesäpfel („Pommes d’amour) und Macarons,  aber auch Salami, Knöpfla mit Choucroute (die elsässische Variante der Schupfnudeln mit Sauerkraut und Speck), Kartoffelpfanne mit Speck und Münsterkäse, mit Käse überbackene Baguette und natürlich heiße Maronen.

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal ein Riesenrad aufgebaut, von dem man einen schönen Blick auf den Marché de Noel und die Innenstadt hat.

Das Rathaus von Mulhouse – mit dem aktuellen Weihnachtsstoff dekoriert
Tannenbaum aus dem aktuellen Weihnachtsstoff vor dem Rathaus von Mulhouse

Der Weihnachtsstoff

Mit Motiven und Farben, die jedes Jahr speziell zu diesem Anlass ausgesucht werden, ist der Weihnachtsstoff Merkmal der geschichtsträchtigen Textilvergangenheit von Mulhouse und verleiht dadurch der Stadt eine ganz besondere Note.
Der neue Stoff 2011, „Rouge de Rose“, stellt stilisierte Tannenzapfen, sowie Tannenäste und Bänder dar. Er schöpft seine Inspiration im Ursprung des europäischen Textildruckes, die sogenannten „Indiennes“. Die zeitgenössischen Motive sind auf antike Art und Weise gebildet, und erinnern an die ersten Textilien, die Ende des XVI. Jahrhunderts in Europa eingeführt wurden. Der Stoff 2011 spiegelt diese empfindliche Austauschperspektive, die Kulturen und Traditionen vermischt, und unterstreicht vor allem das „Andrinople“ Rot.

Natürlich darf auch der Gugelhopf nicht fehlen, – und die Mannala – Grättimänner

In einem Veranstaltungskalender habe ich folgendes Rezept für die Mannala gefunden:

Für  16 mannalas:

700 g Weizenmehl Type 405
80 g kalte Butter, in kleine Stücke geschnitten
15 g Salz
20 g Bäckerhefe
3 Esslöffel Puderzucker
40 cl (=400 ml) Milch
1 Ei

In einem großen Gefäß die Hefe mit 4 Esslöffeln lauwarmer Milch und dem Puderzucker auflösen.
Dann das Ei hinzufügen und miteinander verschlagen und mit mit der restlichen Milch mischen. Die Mischung (Vorteig) etwas stehen lassen.
Das Mehl mit dem Salz mischen, und die Butterstückchen einarbeiten. Auf ein Backbrett häufen und in die Mitte eine Mulde machen. Das Hefe-, Zucker-, Eigemisch in die Mulde geben. Von aussen nach innen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig zu sehr kleben sollte, noch etwas Mehl hinzufügen. Dann in einer Schüssel, mit einem feuchten Tuch bedeckt, an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Den Teig in 16 Stücke teilen, Mannala formen (siehe Rezept Grättimänner) und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Zugedeckt nochmals 1/2 Stunde gehen lassen.

Die Mannalas aus einem Gemisch aus Eigelb und Milch bestreichen, mit Rosinen, nach Belieben mit Schokotropfen und Hagelzucker verzieren, dann im auf 220 °C vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Die weibliche Form des mannala ist übrigens die schnakala:
„Vous pouvez tenter les schnakalas (version féminine du mannala). En Alsace, les boulangers s’éloignent de la représentation physique pour styliser l’esprit féminin. Un truc très esthetique qui s’enroule sur lui-même et que personne ne comprend. Faites preuver d’originalité , vous serez toujours en decà de la realité.“

Dazu trinkt man eine heiße Schokolade.

Stärkung mit Knöpfla/Choucroute und Bière de Noel- Weihnachtsbier

Und dann geht’s noch aufs Riesenrad:

Mehr Bilder vom Weihnachtsmarkt z’Milhüsa gibt’s hier!