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Lasagne al forno

Lasagne klassisch 1


Wisst ihr, was mich an dem derzeitigen Wetter ganz besonders freut?
Nicht nur, dass der Garten jetzt endlich mal eine kleine Abkühlung und etwas Wasser von oben bekommt, sondern dass man endlich wieder den Backofen einschalten kann, ohne vor lauter Hitze dabei einzugehen!
Voller Freude habe ich den Backofen angemacht und endlich mal wieder eine klassische, italienische Lasagne al forno (= aus dem Ofen) gezaubert.
Mmmm, so richtig mit Hackfleisch und Bechamelsauce!
Auf geht’s, an den Ofen, solange es noch geht. Denn am Wochenende soll es schon wieder heißer werden.

Vegetarische Variante:
Eine kleine Abwandlung für Vegetarier: Statt Hackfleisch kann man auch eine Aubergine fein würfeln oder man verwendet frische Champignons.
Statt Fleischbrühe nimmt man einfach Gemüsebrühe.


 Lasagne al Forno


Zutaten

4-6 Portionen

• 1 Packung Lasagneteig-Blätter (ohne Kochen)

Für das Ragout:
• 500 g gemischtes Hackfleisch
• 1 kleine Dose geschälte Tomaten oder nach Belieben 4 frische reife Tomaten
• 2 Esslöffel Tomatenmark
• ¼ Liter Fleischbrühe
• 1 Zwiebel
• 1 Teelöffel getrockneter Oregano
• 3 Zweige frischer Thymian aus dem Garten
• Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:
• 2 Esslöffel Butter
• 2 leicht gehäufte Esslöffel Mehl
• ½ Liter Vollmilch
• Salz, Muskatnuss

Zum Bestreuen:
100 g frisch geriebener Parmesan oder etwas Emmentaler Käse
3 Esslöffel Butter zum Fetten der Form und zum Belegen
frischer, gehackter Basilikum (aus dem Garten)

Zubereitung

Für das Ragout die Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einer Kasserolle 2 Esslöffel Butter erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten.

Bei Verwendung von frischen Tomaten diese kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen.
Dann die Tomaten halbieren, und den Stielansatz herausschneiden. Ich entferne auch die Kerne.

Das Hackfleisch dazugeben, unter Rühren anbraten, dann das Tomatenmark, 1 Teelöffel getrockneten Oregano, Thymianzweiglein und 1/4 Liter Brühe und die geschälten Tomaten einrühren, sparsam salzen, pfeffern. Zugedeckt etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen. Danach die Thymianzweige herausnehmen.

Für die Béchamelsauce 2 Esslöffel Butter in einen Topf geben, zergehen lassen, mit einem Schneebesen 2 Esslöffel Mehl einrühren (Mehlschwitze zubereiten). Vom Herd nehmen und nach etwa 1 Minute ½ Liter Milch dazurühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und unter Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Mit Salz und einer kräftigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Eine große, rechteckige Auflaufform ausbuttern, dann abwechselnd Ragout, Bechamelsauce und Teigblätter einschichten. Mit einer Schicht Ragout und Béchamelsauce abschließen. Mit Parmesankäse bestreuen und Butterflöckchen darauf verteilen.

In den vorgeheizten Backofen (200 °C) schieben und 30 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Wer die Käsekruste besonders knusprig mag, kann unter den Parmesankäse noch ein wenig Semmelbrösel mischen.
Zum Servieren mit gehacktem Basilikum bestreuen.


Lasagne klassisch 2


 Lasagne al Forno

Ingredients for4-6 servings

1 packet lasagne sheets (ready to use, no pre-cooking needed)

For the sauce/ragout:
500 g mixed (beef & pork) minced meat
1 small tin of peeled tomatoes or 4 ripe tomatoes from the garden
2 tablespoons tomato paste
¼ litre of broth
1 onion
1 teaspoon dried oregano
3 sprigs fresh thyme from the garden
Salt, freshly ground pepper

For the béchamel sauce:
2 tablespoons butter
2 heaped tablespoons of flour
½ litre of milk
salt, nutmeg

For sprinkling:
100 g freshly grated Parmesan or some Emmental cheese
3 tablespoons butter for the form and for sprinkling
fresh, chopped basil (from the garden)

Preparation

For the ragout peel the onion and chop finely. In a saucepan, heat 2 tablespoons of butter, fry the onions until translucent.

If using fresh tomatoes, crosswise cut, pour boiling water over it and remove the skin.
Then halve the tomatoes and cut out the stalk. I also remove the seeds.

Add the minced meat, sauté while stirring, then add the tomato puree, 1 teaspoon dried oregano, thyme sprigs and stir in ¼ litre of broth and the peeled tomatoes, salt and pepper sparingly. Cover and simmer gently for about 20 minutes. Then remove the thyme sprigs.

For the béchamel sauce, melt 2 tablespoons of butter in a saucepan.  With a whisk, stir in 2 tablespoons of flour (preparing a roux). Remove from the heat. After about 1 minute, stir in ½ litre of milk.
Replace the pot on the stove and bring to a boil while stirring, then reduce the heat and let gently simmer for 10 minutes.

Season with salt and a generous pinch of freshly grated nutmeg.

Butter a large rectangular baking dish, then alternately fill in ragout, bechamel sauce and lasagne-sheets. Finish with a layer of béchamel sauce and ragout.
Sprinkle with Parmesan cheese and place some knobs of butter on top.

Bake in a preheated oven (200 °C = 392 °F) and bake for about 30 minutes until golden brown.

Tip: If you like the cheese crust particularly crispy, you can mix the Parmesan with some breadcrumbs.
To serve, sprinkle with chopped basil.

For Vegetarians:
Instead of minced meat you can use a finely chopped eggplant or some fresh mushrooms….
and use vegetable broth. 

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Das Restaurant Landhotel Graf in Obereggenen

Graf Obereggenen1
Neulich abends war die Markgräflerin mal wieder auswärts essen. Das Landhotel Graf in Obereggenen zählt zu guten, alten Bekannten – allerdings seit kurzer Zeit wieder geöffnet, mit neuem Inhaber. Und die Küche hat uns auch diesmal nicht enttäuscht.
Das Restaurant wirbt mit dem Spruch: „Feinheimische Leckereien aus der Region”. Eine riesige Karte sucht man hier vergeblich – alles frisch und selbst gemacht. Bodenständige aber sehr feine Küche, auf alle Fälle regional und saisonal.
Ich hatte das Tagesgericht, welches auf der Tafel angeschrieben stand: Giezi Ragout = Ragout von der Geiß (weibliche Hausziege) mit Pommes Dauphine Kartoffeln und Speck-Bohnen. Sehr lecker.

Graf Obereggenen2

Graf Obereggenen3
Ich hatte bewusst auf eine Vorspeise (Suppe oder Salat) verzichtet, weil ich unbedingt noch eines der Desserts probieren wollte, Zimtparfait mit Zwetschenkompott. Zum Abschluss noch einen Espresso und, da ich an diesem Abend nicht Autofahren musste, noch etwas „Geistiges” – ein Williams-Schnäpsle (Willi).

Graf Obereggenen4
Der Service ist freundlich und zuvorkommend, es werden auch kleine Gerichte angeboten und für Vegetarier ist auch was dabei.
Rund um Obereggenen, im Eggenertal gibt es übrigens ganz viele Kirschbäume. Meine Empfehlung: Zur Kirschblüte (etwa Mitte April) eine kleine Wanderung unternehmen und im Landhotel Graf einkehren!

Kirschblüte

The other evening the Markgräflerin was dining out. We went to the „Landhotel Graf” in Obereggenen – to us a good old friend – but it had re-opened only a a short time ago, with a new owner. And the kitchen has once again offered no disappointment.
The restaurant advertises with the slogan : „Fine delicacies from our region“.
Here you will not find huge menu – everything is fresh and homemade. Regional and seasonal food and a very fine cuisine.

I had the daily special , which was written on the blackboard : Giezi = ragout of the doe ( female goat) with pommes dauphine potatoes and bacon beans. Very tasty. I had deliberately avoided a starter (soup or salad ) , because I really wanted to try one of the desserts, cinnamon parfait with plum compote, that was.  To finish there was espresso and since I did not have to drive that evenig, I had something “ spiritual “ – a Williams – Schnaps ( pear Schnaps =“Willi“ ) The service is friendly and courteous, there are also only small dishes offered and vegetarians will also find something they like.
Around Obereggenen, in the Eggenertal (valley) way, there are quite a lot of cherry trees. My recommendation: Go there for the cherry blossom ( about mid- April), take a short hike and stop at the Landhotel Graf !
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Rehragout mit Kürbis-Kartoffel Püree und Rotwein-Apfel

Rehragout 3

Sonntagsküche – der Metzger unseres Vertrauens hatte frisches Wild (Reh). Ich habe ein Ragout mit Gemüse daraus gekocht, dazu gab es Butternut-Kürbis-Kartoffel-Püree und einen Apfel, in Rotwein gedünstet und mit Preiselbeeren gefüllt.

Rehragout / Game (deer) ragout
(für 2 Personen / serves 2)

500 g Rehfleisch, gewürfelt / 500 g venison diced
2 Esslöffel Butterschmalz / butter lard – clarified butter
1 Zwiebel / 1 onion
1 Knoblauchzehe / 1 clove garlic
1 Karotte / 1 carrot
1 Scheibe Knollensellerie / 1 slice celeriac
1/8 Liter Wildfond oder Fleischbrühe / game fond (or meat broth)
1/8 (=125 ml) Liter Rotwein / 1/8 (=125 ml) litre red wine
Salz, Pfeffer aus der Mühle /
salt, pepper from the mill
1 Lorbeerblatt, 1 Nelke /
1 bay leaf, 1 clove
1/2 Teelöffel Thymian /
1/2 teaspoon thyme
Wourcester Sauce
etwas Sahne / some liquid cream

Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken. Karotte und Sellerie schälen und fein würfeln. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten,  Gemüsewürfel dazugeben und kurz mitdünsten, dann die Fleischwürfel dazu geben und unter Rühren kräftig anbraten. Pfeffern und salzen, dann Wildfond (oder Fleischbrühe) und Rotwein einrühren, Thymian, Lorbeerblatt und Nelke dazugeben. Zugedeckt ca. 45 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf noch etwas Fond oder Rotwein zugeben. Nelke und Lorbeerblatt entfernen.
Mit etwas Sahne verfeineren und nach Belieben mit etwas Wourcestersauce abschmecken.

Finely chop the onion and garlic. Peel the carrot and celery and finely chop. Heat the clarified butter in a roasting pan, Sauté onion and garlic in it, add the diced vegetables and sauté briefly, then add the diced meat and fry while stirring. Pepper and salt, then pour in game stock (or broth) and stir in red wine, add thyme, bay leaf and clove. Cover and simmer for about 45 minutes. Stir occasionally and add a little more stock or red wine if necessary. Remove clove and bay leaf.
Refine with some cream and season to taste with Wourcestersauce.

Kürbis-Kartoffel-Püree

350 g Butternut-Kürbis, geschält, gewürfelt
350 g mehligkochende Kartoffeln, geschält, gewürfelt
in Salzwasser ca. 20 Minuten garen (soviel Salzwasser, dass Kürbis und Kartoffeln gerade bedeckt sind).
Das Wasser abschütten, 150 ml Milch und ein kleines Stück Butter hinzufügen, erhitzen, Kürbis/Kartoffeln zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

 Pumpkin and Potato Puree

350g butternut squash, peeled, diced
350 g floury potatoes, peeled, diced
boil in in salted water for about 20 minutes (as much salted water that pumpkin and potatoes are just covered).
Pour off the water, add 150 ml of milk and a small piece of butter, mash pumpkin / potatoes and reheat. Season with salt, pepper and nutmeg.

Rehragout 2

Rotweinapfel mit Preiselbeeren

1 Apfel für zwei Personen /
1 apple for two dishes
Rotwein / red wine
Wild-Preiselbeeren aus dem Glas / Cranberries (jam)

Apfel schälen, halbieren, entkernen. In einen kleinen Topf geben, mit Rotwein begiessen, so dass die Apfelhälften bedeckt sind. Den Rotwein sirupartig einköcheln lassen. Mit Preiselbeeren (-marmelade) aus dem Glas füllen und zum Rehragout servieren.

Peel the apple, cut in half, remove core/seeds. Put in a small saucepan, douse with red wine, so that the apple halves are covered. Let simmer until the wine is syrupy. Fill with cranberries (jam) and serve with the game ragout.

Rehragout 1

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Steak de Taureau und Gardianne Camarquaise et son riz

Spezialität aus der Camarque - Steak vom Stier (le razadeur ist der Stierkämpfer)
Spezialität aus der Camarque – Steak vom Stier (le razeteur ist der Stierkämpfer)
gardianne camarquaise3
Gardianne Camarquaise – Stierragout mit Reis aus der Camarque

Kommen wir also zu unserem Mittagessen auf der „Agrogast” in Hagenthal. Wir haben uns ganz selbstbewusst in das Restaurant aus der Camarque gesetzt, ohne zu wissen, was es dort eigentlich genau zu essen gibt – unsere Reisen haben immer am Rande der Provence geendet. Avignon und Orange, Cannes und Nizza waren die weitesten Distanzen. Aber Provence ist immer gut  – und so haben wir einfach gefragt.
Wir entschieden uns für ein Menü, bei dem man jeweils zwischen zwei Vorspeisen und zwei Hauptgerichten entscheiden konnte.

Als Vorspeise habe ich einen Salade Arlésienne (Salat auf die Art von Arles) und der Markgräfler eine Abrivado = Charcuterie Camarquaise (Wurstwaren aus der Camarque)

salade arlesienne3
Salat mit Auberginen Caviar, Tomaten, Tapenade aus schwarzen Oliven, Stiersalami, Oliven

Der Markgräfler hat ein Abrivado, einen Teller mit verschiedenen Wurstwaren (auch vom Stier) bestellt.

abrivado2
Abrivado – Wurstwaren Spezialitäten aus der Camarque

Das Stierfleisch schmeckt kräftiger als Rindfleisch, ist dunkler und recht mager. Eine besondere Delikatesse. Ich hatte mir das Stier-Steak ausgesucht, dazu gab es Bratkartoffel-Würfelchen mit Petersilie und Knoblauch.
Der Markgräfler hatte seinen Samstagseintopf in Form eines Stierragouts. Macht man das Ragout mit Rindfleisch, nennt man es Daube de boeuf – eine weitere Spezialität aus der Provence. Beim Wein sollte man unbedingt einen Côtes du Rhône verwenden (auf keinen Fall Burgunder, damit würde man aus Sicht der Franzosen ein„ gewöhnliches” Boeuf Bourguignon kochen… Dazu Reis aus der Camarque – der wurde mit Curcuma gefärbt (einfach ein wenig Curcuma mit ins Kochwasser geben).

Rezepte:

auberginenkaviar1

Caviar d’aubergines

Zutaten für 4 Personen (z. B. als Vorspeise)
1 Aubergine (ca. 350 g)
1 Tomate
4 Knoblauchzehen
Salz, 4 Esslöffel Olivenöl
Pfeffer

Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen. Die Aubergine waschen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Auf dem Backblech im heißen Ofen insgesamt ca. 30 Minuten backen, bis sie weich ist.
Nach ca. 15 Minuten die Tomate waschen und den Stielansatz herausschneiden. Die Tomate neben die Aubergine legen und mitbacken.
Aubergine und Tomate aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, dann halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Schalen lösen und mit einem Messer fein hacken.
Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder im Mörser mit etwas Salz fein zerstoßen. Knoblauch unter die Auberginenmasse rühren und nach und nach das Öl unterschlagen. Die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken und
vor dem Servieren mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Gardianne Camarquaise

Achtung: mindestens 12 Stunden marinieren!!!

Schmorzeit: 3-4 Stunden

Vorbereitung: 1 Stunde

(für 6 Personen)

1 kg Stierfleisch aus Schulter oder Wade
(ersatzweise Charolais Rind)
2 Möhren, 2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 Stangen Staudensellerie
2 unbehandelte Bio-Orangen
1 Teelöffel Wacholderbeeren
1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
3/4  bis 1 Liter kräftiger Rotwein (Côtes du Rhône)
6 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
1 Zweig Salbei
4 Tomaten
4 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer oder Chilipulver
1 Teelöffel Honig
schwarze Oliven – nach Belieben

Das Fleisch in 3 cm große Würfel schneiden. 1 Möhre, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und 1 Selleriestange schälen, in grobe Stücke schneiden. Die Schale von einer Orange mit dem Sparschäler dünn abschälen. Das Gemüse zusammen mit der Orangenschale, Wacholder, Pfefferkörnern, Lorbeer und 3/4 Liter Wein in einer großen Schüssel mischen, das Fleisch dazugeben und mit einem Teller zugedeckt im Kühlschrank mindestens 12 Stunden (besser 24 Stunden) durchziehen lassen.

Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Die Marinade durch ein Sieb geben und auffangen. Das restliche Gemüse waschen, Gemüse und Knoblauch schälen, putzen und klein würfeln. Die Kräuter kurz waschen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und kleinhacken. Die Schale von der zweiten Orange dünn abschälen. Von beiden Orangen den Saft auspressen.
Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und die Haut abziehen und in Würfel schneiden.

Das Fleisch portionsweise im erhitzten Öl kräftig anbraten und wieder herausnehmen. Danach das Gemüse, den Knoblauch und die Käruter 3-5 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten. Mit Orangensaft und der Marinade ablöschen. Fleisch, Orangenschale und Tomatenwürfel dazugeben, gut mischen und das ganze mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und etwas Cayennepfeffer/Chilipulver und Honig würzen.

Mit geschlossenem Deckel bei sanfter Hitze ca. 3 – 4 Stunden schmoren lassen. Zwischendurch prüfen, ob noch etwas Rotwein nachgegossen werden muss…

Zusammen mit dem gelben Curcumareis servieren.

Tapenade noire

Für 8 Personen
150 g schwarze Oliven
40 g Kapern
4 Sardellenfilets (Anchois) in Öl
50 g Thunfisch in Olivenöl (Dose)
4 Zweige Thymian
5 Esslöffel Olivenöl, Pfeffer

Die Oliven entsteinen, die Kapern in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Sardellenfilets ebenfalls abtropfen lassen und in feine Stücke schneiden. Den Thunfisch abtropfen und mit einer Gabel zerpflücken. den Thymian waschen, abtropfen und die Blättchen abzupfen.

Alles zusammen mit dem Olivenöl im Mixer fein zerkleinern. Mit Pfeffer abschmecken…

Bon appétit!

Als wir noch gefragt wurden, ob wir zum Dessert noch Käse möchten, haben wir stattdessen jeder einen café getrunken – wir hatten ja vor dem Essen schon alle mögliche Käsesorten an den Ständen degustiert und waren dann pappsatt..

Lecker war’s….

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Bärlauch Käsespätzle mit Möhrenragout

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Bärlauch hat noch Saison – und deshalb gibt es Bärlauch-Käsespätzle mit Möhrenragout. Fleischlos, aber superlecker und sättigend.

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Die Spätzle heissen bei uns eher Knöpfle, deshalb hier das Rezept für

Bärlauch-Knöpfle

1 Bund Bärlauch à 100 g, klein geschnitten
1 Ei
italienische Kräuter, getrockenet (1-2 Teelöffel)
Salz (1 TL)
2 Messerspitzen frisch geriebene Muskatnuss
200 ml Wasser
400 g Dinkelmehl (Type 630)

Baerlauch1

Bärlauch, Ei und Gewürze zusammen mit dem Wasser im Mixer oder mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Zum Dinkelmehl geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig mit einem Kochlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft.

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Den Teig abgedeckt 20-30 Minuten quellen lassen.

Während dieser Zeit das Möhrenragout zubereiten (s. unten)

Wasser aufkochen, etwas Salz hinzufügen, dann die Spätzle portionsweise mit der Spätzlepresse (grober Einsatz) oder vom Brett in das Wasser schaben. Die Knöpfle einmal aufkochen lassen,

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mit dem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen lassen. Ich verwende dafür den Siebservierer von Tupperware, es geht aber auch ein normales Sieb mit einer Schüssel darunter.

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Den weiterern Schritt könnte man sich auch sparen, die Bärlauchspätzle schmecken auch so – einfach das Möhrenragout dazu reichen.

Für die Bärlauch-Käse-Knöpfle braucht man etwa 150 g geriebenen Emmentaler, eine Zwiebel und etwas Butter. Die Zwiebeln schneidet man in Ringe, zerlässt ein Stück Butter in einer Pfanne und röstet die Zwiebelringe darin goldbraun:

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Man nimmt die Zwiebeln aus der Pfanne, stellt sie beiseite und brät die abgekühlten Bärlauchknöpfle in der Pfanne ohne weitere Zugabe von Fett etwas an. Dann schichtet man abwechselnd Spätzle, Käse und Zwiebelringe in eine ofenfeste Form. Die letzte Spätzleschicht mit Emmentaler bestreuen, nach Belieben Semmelbrösel darüberstreuen und Zwiebelringe darauf legen.

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Im Ofen bei 200 °C überbacken, bis der Käse zerlaufen ist.

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Möhrenragout

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1 Zwiebel (ca. 80 g ) gewürfelt
10 g Butter
600 g Möhren, gewürfelt
1 Teelöffel Ahornsirup (oder Honig)
1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss
etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
Meersalz, nach Geschmack
abgeriebene Schale von 1/4 unbehandelten Zitrone
300 ml Gemüsebrühe
2 Esslöffel Reismehl, Mais- oder Kartoffelmehl
100 g Crème fraîche oder saure Sahne
1 Esslöffel Petersilie, gehackt

Die Möhrenwürfel in der Butter mit dem Ahornsirup anschwitzen, dann die Zwiebeln und die Gewürze dazugeben und mit anschwitzen.

Die Gemüsebrühe angießen und das Ganze zum Kochen bringen. Dei Möhren bei geschlossenem Deckel bissfest dünsten.

Kurz vor Ende der Garzeit das Reismehl einstreuen (Maisstärke- oder Kartoffelmehl zuvor mit etwas kaltem Wasser anrühren) und die Flüssigkeit damit binden. Das Gemüse mit Meersalz und Zitronenschale abschmecken und die Crème fraîche unterziehen. Mit Petersilie (oder Bärlauch) bestreuen.

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Bärlauch-Käse-Knöpfle mit Möhrenragout

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Bella Italia – Venezia – Primo Piatto: Lasagne al forno

Antica Mola10

Lasagne al Forno

4-6 Portionen

1 Packung Lasagneteig-Blätter (ohne Kochen)

Für das Ragout:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 mittelgroße Möhre
1 Stange Staudensellerie
(ersatzweise ein kleines Stück Knollensellerie)
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Tomatenmark
1/4 Liter Fleischbrühe
1 Zwiebel
1 Teelöffel getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:
2 Esslöffel Butter
2 leicht gehäufte Esslöffel Mehl
1/2 Liter Vollmilch
Salz, Muskatnuss

Zum Bestreuen:
100 g frisch geriebener Parmesan
3 Esslöffel Butter zum Fetten der Form und zum Belegen

1. Für das Ragout die Zwiebel abziehen, die Möhre schälen (Sellerieknolle schälen), die Staudenselleriestange waschen und putzen und jeweils fein würfeln. In einer Kasserolle 2 Esslöffel Butter erhitzen, die Zwiebeln glasig dünsten, dann die Gemüsewürfel hinzufügen und einige Minuten mitdünsten. Das Hackfleisch dazugeben, unter Rühren anbraten, dann das Tomatenmark, 1 Teelöffel getrockneten Oregano und 1/4 Liter Brühe einrühren, sparsam salzen, pfeffern. Zugedeckt etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen.

2. Für die Béchamelsauce 2 Esslöffel Butter in einen Topf geben, zergehen lassen, mit einem Schneebesen 2 Esslöffel Mehl einrühren. Vom Herd nehmen und nach etwa 1 Minute 1/2 Liter Milch dazurühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und unter Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Mit Salz und einer kräftigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.

3. Eine große, rechteckige Auflaufform ausbuttern, dann abwechselnd Ragout, Bechamelsauce und Teigblätter einschichten. Mit einer Schicht Ragout und Béchamelsauce abschließen. Mit Parmesankäse bestreuen und Butterflöckchen darauf verteilen.

4. In den vorgeheizten Backofen (200 °C) schieben und 30 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Wer die Käsekruste besonders knusprig mag, kann unter den Parmesankäse noch ein wenig Semmelbrösel mischen.