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Die Bärlauchzeit beginnt: Champignon-Pasteten mit Bärlauch

Pasteten Champignon Bärlauch 2


Auch wenn es heute nochmal in dicken Flocken geschneit hat – der Frühling kommt! In meinem Garten sprießt nämlich schon ganz üppig der Bärlauch.
Und nicht nur in meinem Garten, auch im Wald bilden die jungen Bärlauchblätter einen dicken Teppich.
An Ostern gibt es bestimmt noch jede Menge davon.

Die Markgräflerin hat sich dazu wieder mal ein Rezept einfallen lassen, das hervorragend zu einem vegetarischen Ostermenü passt.
Klassische, Pasteten auf französische Art mit Ragoût fin gab es hier im Blog nämlich schon einmal – und auch eine Variante mit Spargel.
Markgräfler Spargel gibt es leider noch keinen, deshalb gibt es heute Champignon Pasteten.
Dazu passt Reis.


Pasteten Champignon Bärlauch 4


Champignon Pasteten mit Bärlauch


Zutaten
(für 4 Personen)

• 4 Blätterteigpasteten
• 500 g braune Champignons
• 1 Schalotte
• 20 g Butter
• 1 Teelöffel Tomatenmark
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 2-3 Esslöffel trockener Weißwein
(ersatzweise Saft einer halben Zitrone)
• ca. 250 ml Gemüsebrühe
• 10 g = 1 Esslöffel Speisestärke
• 250 ml Sahne
• eine Handvoll Bärlauchblätter

Zubereitung

Die Pasteten auf ein Backblech legen und im auf 180 °C vorgeheizten Backofen erhitzen.

Champignons mit einer Pilzbürste putzen, dann in Scheiben schneiden. Schalotte schälen und fein würfeln.

In einer Pfanne die Butter erhitzen. Schalotte darin glasig dünsten. Tomatenmark hinzufügen und kurz anrösten, dann die Pilze dazugeben, 10 Minuten dünsten.
Mit Weißwein (oder Zitronensaft), Salz und Pfeffer abschmecken.
Etwas Gemüsebrühe angießen. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser anrühren und die Soße damit binden.
Die Sahne unterrühren. Vorsichtig erhitzen, aber nich mehr kochen lassen.
Bärlauch waschen, abtropfen und in feine Streifen schneiden. Unter die Pilzsauce mischen und die Pasteten damit füllen.
Sofort servieren.


Pasteten Champignon Bärlauch 3


French pastry pies filled with creamed mushrooms and wild garlic


Ingredients

(for 4 people)
4 pastry pies
500 g brown mushrooms
1 shallot
20 g butter
1 teaspoon tomato paste
Salt
freshly ground black pepper
2-3 tablespoons of dry white wine
(or juice of ½ lemon)
250 ml vegetable stock
10 g = 1 tablespoon cornstarch
250 ml cream
a handful of wild garlic leaves


Preparation

Place the pies on a baking sheet and heat in a preheated oven at 180 °C = 356 °F.

Clean mushrooms with a mushroom brush, then cut into slices. Peel shallot and chop finely.

In a pan, heat the butter. Sauté shallot in it until soft. Add tomato puree and fry briefly, then add the mushrooms, cook for 10 minutes.
Season with white wine (or lemon juice), salt and pepper.
Pour some vegetable britg. Stir cornstarch with a little cold water and bind the sauce with it.
Stir in cream. Gently heat without bringing it to a boil.
Wash and drain wild garlic leaves then cut into fine strips. Give to the mushroom sauce, mix and fill the pies with it.
Serve immediately.
You might also want to serve some rice  – should there be any remaining mushroom sauce you can scoop it up with rice.

Pasteten Champignon Bärlauch 1


Weitere Rezepte mit Bärlauch – Some more recipes with wild garlic

 

 

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Das war unser Silvesterabend 2014

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Das  waren die Vorspeisen-Häppchen am Silvesterabend. Feldsalat-Mousse auf Crackern mit Bacon. Die Anregung dafür habe ich aus dem Kochbuch „Schwarzwälder Tapas” von Verena Scheidel und Manuel Wassmer. Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk. Der Orginal Titel des Rezepts lautet: „Feldsalat mit Speck und Kracherle mal anders”.

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So sieht das Original im Buch aus
Schwarzwälder Tapas - Das Kochbuch: Präsentiert von der SchwarzwaldMarie
Schwarzwälder Tapas – Das Kochbuch: Präsentiert von der SchwarzwaldMarie

Ich hatte den Fehler gemacht, die Mousse im Rahmbläser, der für Espumas geeignet ist,  zuzubereiten, mit dem Ergebnis, dass die Masse am Boden fest wurde – vermutlich weil ich diesen aus Platzgründen nicht liegend im Kühlschrank gelagert hatte, sondern stehend. Ich habe die Mousse, die nun auch eher einer Creme glich, mit einem langen Löffel herausgeholt. Es empfiehlt sich also das Original Rezept zu verwenden (siehe unten).
Das Original-Rezept nimmt als Basis selbst gemachte Brotchips.

Darauf habe ich verzichtet und stattdessen italienische Cracker mit Olivenöl verwendet.
Ausserdem gab es noch eine Avocadocreme, die ihr schon vom Silvesterabend 2012 kennt.

Silvester 2014_4

Feldsalatmousse

150 g Feldsalat
50 ml Sahne
200 g Frischkäse
2 Blatt Gelatine
1 Esslöffel Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Den Feldsalat waschen und 5 Minuten in sprudelndem Salzwasser kochen. Danach in Eiswasser abschrecken und gut ausdrücken. Zusammen mit der Sahne im Mixer fein pürieren.
Frischkäse hinzugeben und zu einer homogenen Masse vermischen.

Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einem Topf schmelzen lassen. Vom Herd nehmen, nach und nach die Frischkäsecreme unterrühren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
In eine Form geben und mindestens 4 Stunden kaltstellen.

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Zum Servieren aus der Feldsalatmousse mit zwei Teelöffeln Nocken formen, diese auf Cracker oder Brotchips geben.
8 Scheiben hauchdünn geschnittenen Schwarzwälder Speck in einer Pfanne kross ausbacken. Aus der Pfanne nehemen und auf Küchenkrepp entfetten. In kleinere Stücke teilen und in die Mousse stecken. Dazu noch Feldsalat auf der Mousse drapieren.
Dazu passt ein trockener Weisswein oder Winzersekt.

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Corn salad Mousse

150 g corn salad
50 ml cream
200 g cream cheese
2 sheets of gelatine
1 tablespoon lemon juice
salt and pepper

Wash the lamb’s lettuce and cook for 5 minutes in boiling salted water. Then put in ice-cold water, take it out again and squeeze it well. Puree together with the cream in a blender.
Add the cream cheese and mix to form a homogeneous mass.

Soak the gelatine for 5 minutes in cold water, drain and let it melt in a saucepan. Remove from the heat and gradually stir in the cream cheese mixture. Then season with lemon juice, salt and pepper.
Pour into a bowl and refrigerate for at least 4 hours.
To serve, form the corn salad mousse with two teaspoons, and place on on crackers or bread chips.
Fry 8 slices of paper-thin sliced Black Forest bacon in a pan until crispy. Remove from the pan and degrease on kitchen paper. Devide into smaller pieces and decorate the mousse with bacon and a bit of corn salad.
Serve with a dry white wine or champagne.

 

Silvester 2014_3
Wir haben mit der Familie gefeiert und mein Bruder hatte zusammen mit meiner Mutter Salat, Ragout Fin für Pasteten und Gemüse vorbereitet. Das musste dann nur noch aufgewärmt und angerichtet werden. Hier geht es zum Rezept.

Silvester 2014_5Zum Dessert gab es Espresso und Weihnachtsplätzchen und um Mitternacht natürlich Sekt, Raketen und Knaller. Die ganze Nachbarschaft war auf den Beinen und des wurde wie wild geböllert und Feuerwerk gezündet. Wir hatten Glück – der Himmel war klar, während andernorts nur eine dicke Nebelsuppe war.

Die Originalversion von „Dinner for One” hatten wir verpasst – irgendwo lief eine Version auf Bayrisch – Helene Fischer und „Mutantenstadl“ waren nicht wirklich eine Alternative und deshalb liefen nebenher auf 3Sat alte Rock- und Popkonzerte (pünktlich dann zum Jahreswechsel „Depeche Mode live in Berlin“).
Um uns die Zeit bis zum Glockenschlag um 12 zu vertreiben, haben wir nach langer Zeit wieder mal „TABU” gespielt.

Zum Abschluss wurde dann noch eine Neujahrsbrezel angeschnitten.

Neujahrsbrezel 2015

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Pasteten mit Ragoût Fin

Ragout Fin2

Eigentlich ist das ja typisches Feiertags-Gericht, aber ich hatte mal wieder Lust darauf und bald ist ja auch schon Adventszeit. Ragoût fin, auf Deutsch „Feines Ragout” besteht aus Kalbfleisch (Keule) und üblicherweise Innereien vom Kalb, Kalbszunge, Bries usw.
Ich habe das Ganze etwas vereinfacht, und beim Metzger Kalbsbrät (Bratwurst-Fülle) besorgt. Ich hatte Glück, am Wochenende gab es dort frische Kalbsbratwürste und vom Brät war noch etwas übrig, also evtl. vorbestellen.
Die Pasteten habe ich nicht selbst gebacken, sondern vorgefertigt gekauft – man muss sie noch etwa 15 – 20 Minuten aufbacken, bis sie hell gebräunt und kross sind. Dazu gab es, ganz klassisch Reis und Erbsen-Möhren-Gemüse.

Wer die Pastetchen gerne selbst machen möchte, kann entweder fertigen Blätterteig nehmen oder nach dem alten Rezept (siehe unten) aus dem Koch- und Haushaltungsbuch von Wundt, Rothmund und Künzler vorbereiten.
In Frankreich ist auch üblich, das Ragout Fin in Jakobsmuschel-Hälften zu füllen und mit Käse zu überbacken.

Actually, that’s a typical holiday dish, but I felt like having it now. Anyway, Advent will begin in only a week.
Ragout fin, in English “ Fine Ragout “ consists of veal (leg) and usually offal of veal , veal tongue , sweetbreads , etc.

I made the whole thing a bit easier and bought sausage – stuffing at the butcher’s. I was lucky because at the weekend there were fresh veal sausages and there was still some stuffing left – so you should pre-order it. I haven’t baked the pies myself, but bought the already made – you still have to bake them for about 15 – 20 Minutes until they are lightly browned and crisp before using. On the side there was (quite traditional) rice and peas and carrots .
If you want to make the pastry yourself, you can use either bought or homemade puff pastry according to the old recipe (see below)  from the Cooking and Housekeeping Book of Wundt, Rothmund and Künzler. In France is also customary to fill the ragout in scallop shells, add grated cheese on top and gratine it in the oven.

Pasteten Ragout Fin 3

Ragoût Fin
(für etwa 6-8 Pasteten)

1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch, Selleriegrün)
1 Liter Wasser
Salz
1 kleines Lorbeerblatt, 1 Nelke, 4 Pfefferkörner
350 g Kalbfleisch (Keule)
300 g Bratwursfülle
100 g frische, braune Champignons
40 g Butter
50 g Mehl
1 Tasse trockener Weißwein
1 Esslöffel Zitronensaft
weißer Pfeffer
2 Eigelb
4 Esslöffel Sahne

Die Zwiebel halbieren, das Suppengrün putzen und grob zerkleinern. Das Wasser mit Salz, der Zwiebel, dem Suppengrün und den Gewürzen aufkochen. Das Fleisch darin 50 Minuten garen (Deckel aufgelegt).
Die Champignons mit der Pilzbürste reinigen, in dünne Scheiben schneiden. Die Bratwurstfülle in kleine Würfel schneiden.
Das Fleisch aus der Brühe nehmen, etwas abkühlen lassen, dann ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Brühe durch ein Sieb seihen und auffangen.
Butter in einer Pfanne zerlassen, das Mehl zugeben und unter ständigem Rühren hellgelb braten. Nach und nach unter ständigem Rühren mit ½ Liter Kalbsbrühe ablöschen, die Pilze und Bratwurstfülle-Würfel dazugeben und bei sehr milder Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
Die Blätterteigpastetchen im Backofen erwärmen (Packungsanweisung beachten). Fleischwürfel dazugeben, in der Sauce erhitzen, mit Weißwein, Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Eigelb mit der Sahne und etwas Sauce verrühren und das Ragout damit binden.
Das Ragout in die vorgewärmten Pastetchen füllen und sofort servieren.

Ragout Fin
( for about 6-8 patties )

1 onion
1 bunch of greens ( carrot , celery , leek , celery green)
1 litre of water
salt
1 small bay leaf, 1 clove , 4 peppercorns
350 g veal (leg )
300 g sausage stuffing
100 g fresh brown mushrooms
40 g of butter
50 g flour
1 cup dry white wine
1 tablespoon lemon juice
white pepper
2 egg yolks
4 tablespoons cream

Cut the onion cut in half, clean and coarsely chop the vegetabless. Bring the water to a boil with salt, onion, greens and spices. Add the meat and cook for 50 minutes (lid closed).
Clean the mushrooms with the mushroom brush, cut into thin slices. Cut the sausage stuffing into small cubes.
Remove the meat from the broth , let cool slightly , then also cut into small cubes . Strain the broth through a sieve and collect it.
Melt the butter in a frying pan, add the flour and fry until light yellow, stirring constantly. Deglaze, stirring constantly by pouring little by little ½ litre of veal broth, add mushrooms and sausage stuffing cubes and leave to simmer for 10 minutes at very low heat .
Heat the puff pastry in the oven (read instructions on the package). Add the meat, reheat in the sauce, season with white wine , lemon juice, salt and pepper. Beat the egg yolks with the cream and stir into some sauce and bind the sauce with it.
Pour the sauce into the preheated patties and serve immediately.

Ragout Fin1

So kocht man den perfekten Reis (ohne Kochbeutel geht das auch!):
1 Tasse Reis = 2 Portionen

Reis mit einer Tasse abmessen, pro Tasse Reis die doppelte Menge Wasser in einen Topf, der groß genug ist, so dass der Reis nicht überkocht, geben. Das Wasser salzen (wer es gerne würzig mag, kann auch etwas gekörnte Brühe stattdessen verwenden), den Reis dazugeben und mit aufgelegtem Deckel zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und ca. 20 Minuten ziehen lassen, bis das Wasser verdampft ist. Voilá – fertig ist der Reis (der nicht overcooked und schön körnig ist). Die Garzeit hängt natürlich von der Reissorte ab, d. h. Packungsangaben beachten!

How to cook the perfect rice
1 cup rice = 2 servings
Measure the rice with a cup. Per each cup you need twice as much water than rice. Put water in a pot that is big enough, so that it will not boil over ther rim. Salt the water (if you like it a bit more spicy, you can use a bit of granulated broth instead), add the rice and bring to a boil with the lid on. Then reduce the heat and leave it for about 20 minutes until the water has evaporated. Voila – that’s the perfect preparation of rice (which is not overcooked and is pretty grainy). The cooking time depends of course on the type of rice – read the package information!

Pasteten Ragout Fin 4

Erbsen-Möhren Gemüse:
Ein paar Möhren waschen, schälen, in Ringe schneiden, in etwas Butter ca. 5 Minuten andünsten, dann Tiefkühl-Erbsen dazugeben, bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Mit Salz und etwas Gemüsebrühe würzen, mit Sahne verfeinern und gehackte Petersilie untermischen).

Pasteten Ragout Fin 5

Blätterteigpastetchen

Zum Blätterteig: 250 g Mehl, 1 Prise Salz, 10 Esslöffel = 140 g Wasser, 250 g Butter
(Die Herstell-Methode von damals will ich euch ersparen, denn man muss den Teig immer wieder einschlagen, wellen, einschlagen und wellen, zwischendurch kalt stellen, dann wieder einschlagen und wellen….)

Mit den angegebenen Zutaten stellt man einen möglichst weichen Blätterteig her, den man zu einer etwa ¾ cm dicken Teigplatte auswellt.
Mit 2 runden (oder eckigen) Ausstechern im Durchmesser von 8 und 4 cm sticht man 12 Teigringe aus. Damit sich diese nicht verschieben, nimmt man vorsichtig die Teigreste innen und aussen weg.
Sodann werden die Teigreste mit dem Wellholz leicht zusammengewellt (nicht geknetet) und zu einer ½ cm dicken Platte ausgewellt. Nun sticht man mit dem großen Ausstecher (8 cm) 12 Böden mit dem kleinen (4 cm) 12 Deckelchen aus, die man auf ein nasses Blech setzt. Die Pastetenböden werden in der Breite der Ringe vorsichtig mit Eiweiß bestrichen, wobei man darauf zu achten hat, dass kein Eiweiß abläuft, da die Pastetchen an dieser Stelle nicht aufgehen würden. Die Ringe werden sehr vorsichtig, am besten mit einem breiten Messer oder einer dünnen Backschaufel auf die Böden gesetzt. Aus steifem, weißem Papier formt man 6 cm hohe und 3 ½ cm breite Röhrchen, die man leicht, wie Schornsteinen in die Ringe steckt, damit die Pastetchen beim Backen ihre Form behalten. Kurz vor dem Backen bestreicht man die Oberfläche der Pastetchen und der Deckelchen mit verrührtem Eigelb, wobei wieder daruf zu achten ist, dass kein Eigelb abläuft. Man bäckt sie in gut heißem Backofen etwa 20-25 Minuten. Die ersten 10 Minuten soll der Backofen leicht geöffnet werden. Gleich nach dem Backen entfernt man die Röhrchen, drückt die in der Mitte  in die Höhe gegangenen Böden hinunter und stellt die Pastetchen bis zum Gebrauch warm. Unmittelbar vor dem Auftragen füllt man sie mit einer feinen Fülle. Die Pastetchen können schon am Tage vor dem Gebrauch hergestellt werden. Man bäckt sie dann möglichst hell und erhitzt sie kurz vor dem Auftragen nochmal einige Minuten im heißen Backofen (12 Pastetchen).

Peas – carrots :
Wash a few carrots, peel, cut into rings, saute for about 5 minutes in a little butter then add frozen peas, pour a little water if necessary . Season with salt and some (granulated) vegetable stock, refine with cream and chopped parsley.

Puff  Pastry

For the pastry: 250 g flour, 1 pinch of salt, 10 tablespoons = 140 g water, 250 g of butter
(I am leaving the preparation out here, because you would have to fold the dough over and over again, roll out, cool and repeat the folding and cooling again and again ….)
Prepare a puff as soft as possible from the ingredients, roll out to about ¾ cm thick dough sheet .

With 2 round (or square ) cookie cutters with a diameter of 8 cm and 4 cm cut out 12 dough rings. In order to not displace them, you carefully remove the the dough leftovers inside and outside.
Then put the remaining dought together, fold in cautiously ( do not knead ) und roll out to a ½ cm thick sheet. Now cut out the bottoms with the cookie cutter (8cm) and with the  small cutter  (4 cm) 12 tops and put them on a wet baking sheet. Gently brush the rim of the pie bottoms  with some egg white, make sure that no egg white runs down the side because the patties would not rise at this point. Set the rings very carefully on the bottom (use a broad knife or a thin blade back ). Roll som stiff, white paper (6 cm tall and 3 ½ cm wide) and put it in the middle of the pastry rings to build a tube as a kind of chimney, so that the patties hold their shape during baking. Brush the surface of the patties with egg yolk shortly before baking, again taking care to not getting yolk running over the sides. Bake in hot oven for about 20-25 minutes. During the first 10 minutes the oven should be slightly open. Remove the tubes immediately after baking, press down the dough in the center to the previous height, keep warm until they are filled. You can also prepare the patties the day before. You just bake them as bright as possible and reheated them briefly in the hot oven, just a few minutes  before stuffinging.