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Kartoffelmarkt in Neuenburg am Rhein – Tolle Knollen, Riesenbeeren, Vulkanspargel und mehr

Kartoffel Logo


Diese dicke Knolle habe ich heute auf dem Kartoffelmarkt in Neuenburg am Rhein entdeckt. Die musste ich doch glatt für mein Kartoffelmonat-Logo verwenden.
Hier sind die Fotos vom Kartoffelmarkt …


Kartoffelmarkt 1


Meine Einkäufe:



Und einen Kürbis musste ich auch unbedingt mitnehmen! Der ist wieder mal von der Familie Scheidereiter – Siedlung im Stein. Hier geht es zum ausführichen Bericht über meinen Besuch bei der Familie Scheidereiter im vergangenen Jahr mit Beschreibung der vielen verschiedenen Kürbissorten.


Muskatkuerbis


Die Demeter Gärtnerei Piluweri aus Müllheim-Hügelheim war auch wieder vertreten – natürlich war der Catalogna (in der Kaiserstuhl Gegend „Vulkanspargel genannt”) auch mit dabei!


Kartoffelmarkt 8


Hier geht es zum Besuch auf dem Feld bei Piluweri – vor etwa einem Jahr, als der SWR bei der Markgräflerin zu Gast war.



Rezepte mit Catalogna („Vulkanspargel”)


CatalognaHerbstliche Pasta mit Catalogna/Puntarelle und Weintrauben

Vulkanspargel Pasta1Pasta mit Vulkanspargel und getrockneten Tomaten und Chili


Ein Feuerwerk der Herbstfarben



Und ein Kartoffelsnack von der Kartoffelschmiede in Ehrenkirchen


Kartoffelmarkt 4

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Zeit für einen Jahresrückblick 2014 – und freuen auf einen TV Beitrag in 2015!

SWR TV Oktober 2014_Foto Alex
Die Markgräflerin (rechts) mit Kirsten Ruppel (Mitte) vom SWR Fernsehen und Nachbarin Gertrud (links) beim Dreh für die Sendung „Essgeschichten” im Oktober 2014

Liebe Frau Schindler,

jetzt ist es raus: am 29.1.2015, 18.15 Uhr senden wir den Beitrag über Sie in den Essgeschichten im SWR Fernsehen. (…)

Herzliche Grüße

Kirsten Ruppel

SWR Fernsehen

Dieser Jahresrückblick der Markgräflerin wird ein wenig anders, als die bisherigen – ich beginne nämlich mit einer Vorschau auf ein besonderes Ereignis in meiner Geschichte als Food-Bloggerin.
Eines Abends im September kam ich nach der Arbeit nach Hause und sah, dass das rote Licht vom Anrufbeantworter blinkte – eine Nachricht vom SWR Fernsehen in Stuttgart!
Im Rahmen einer neuen Sendereihe „Essgeschichten” im Vorabendprogramm Baden Württemberg soll unter einer Rubrik über „ Kulinarische Blogger” berichtet werden.
Auf meinen Blog „Lebensart im Markgräflerland ist der SWR unter anderem durch meinen Blogbeitrag „Meine Nachbarin kann…” aufmerksam geworden.

SWR TV Oktober 2014_1
Es folgten mehrere Telefongespräche, in denen grob der Inhalt einer solchen Sendung abgesteckt wurde… Ob ich mir das vorstellen könnte und ob der SWR denn bei mir drehen dürfte?
Die Zeit drängte, denn den Catalogna – der am Kaiserstuhl wegen seines Aussehens unter der Bezeichnung „Vulkanspargel” vermarktet wird, gibt es nur für begrenzte Zeit (etwa Oktober bis Anfang November).
Im Markgräflerland wird diese Zichorienart von der Demeter Gärtnerei Piluweri in Müllheim-Hügelheim angebaut. Im Dezember und Januar folgt dann der Cicorino Rosso, der auch zu dieser Pflanzenfamilie gehört.
Am 17. Oktober war es dann soweit, ich hatte mir einen Tag Urlaub genommen und das Drehteam rückte an mit Kirsten Ruppel, die die Aufnahmen leitete in Begleitung von Kameramann, Licht- und Tontechnikern. War das aufregend.
Zuerst wurde die Küche inspiziert, auf Lichtverhältnisse geprüft, ich wurde mit einem Mikrofon verkabelt und dann ging es erst mal an mein -neben der Küche – wichtigstes Blogger-Werkzeug: den Computer, an dem Bilder bearbeitet und die Texte verfasst werden.
Und was macht mein Laptop? Schaltet nicht auf den externen Bildschirm, den vor Wochen schon mit dem Laptop verbunden hatte, weil der Laptop Bildschirm nicht mehr wollte (Panik!). Naja, nach einiger Zeit, mehrmaligem Neustart und gutem Zureden ging er dann doch.
Zu Weihnachten gab es nun endlich einen neuen Laptop…. 😉

Und ich wurde dabei gefilmt, wie ich Bilder bearbeite und blogge – und auch wo und wie ich meine Fotos mache.

SWR TV Oktober 2014_2Neben dem Catalogna sollten auch noch typische Markgräfler Rezepte im Fernsehbeitrag vorkommen. Hierzu hatte ich eine „Hüsinger Torte” vorbereitet, die dann als durch mich zu fotografierendes Objekt auf meiner Terrasse genutzt wurde.

SWR TV Oktober 2014_3
Dann ging es weiter nach Hügelheim zur Demeter Gärtnerei Piluweri, wo uns Herr Christ zuerst mit Gummistiefeln ausstattete- denn es hatte am Vortag noch stark geregnet – und dann aufs Feld zum Catalogna führte. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und das Markgräflerland zeigte sich von seiner besten Seite.

SWR TV Oktober 2014_4

SWR TV Oktober 2014_5

SWR TV Oktober 2014_8Catalogna
„italienische Spezialität”

ist eine Blattzichorienart und eng mit Chicoree,
Endivie und Radicchio verwandt.
Catalogna wurde ursprünglich von italienischen
Gastarbeitern in unsere
Breiten eingeführt, hat viele Bitterstoffe und
wirkt sich sehr positiv auf die
Verdauung und die Blutgefäße aus.
Catalogna kann ganz einfach in leicht
gesalzenem Wasser gekocht werden.
Gut abtropfen lassen, mit etwas geriebenem
Parmesan bestreuen, wenig Olivenöl beträufeln,
dazu Ciabatta-Brötchen, einfach lekcer!
Es kann aber auch jedes Spinat- oder Mangold Rezept verwendet werden.

Ach ja, Mangold gab es auf dem Feld auch:

Zurück zum Catalogna, hier sind ein paar Fotos von der Ernte für den kommenden 2. Drehtag…

SWR TV Oktober 2014_17


Die Blüte des Catalogna ist wunderschön – dann kann man ihn allerdings nicht mehr ernten….

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Die Dreharbeiten auf dem Feld waren beendet und für die Markgräflerin ging es in Nordic Walking Klamotten noch in die Rebberge bei Müllheim, wo unsere schöne Gegend gefilmt wurde …. und wie ich mit meinen Nordic Walking Stöcken den Berg hoch laufe, mit Blick auf den Schwarzwald im Osten und die Vogesen im Westen rund um das „Jägerhäusle”.

Tag 2: Es wird gekocht!

Am nächsten Morgen wurde dann gekocht – zuerst alleine, später mit Unterstützung meiner Nachbarin Gertrud, die ein Jahr zuvor den Catalogna vom Müllheimer Markt auf den Tisch der Markgräflerin gebracht hatte und somit ein bißchen mit dafür sorgte, dass die Markgräflerin jetzt auch im Fernsehen kocht.

SWR TV Oktober 2014_221. Suuri Erdäpfel mit Fleischwurst

Auch das war eine Premiere in meiner Küche – meine Nachbarin Gertrud und ich haben das erste Mal zusammen gekocht – und das als perfektes Team. Das wird mit Sicherheit mal wiederholt!

SWR TV Oktober 2014_25 2. Catalogna – eine neue Variante mit Trauben und „Weisser Gutedel”!

Und zum Schluss wurde alles gemeinsam verspeist und ein Gläschen Gutedel dazu getrunken. Schön war’s…

Ich habe den Film selbst noch nicht gesehen und bin ganz gespannt, wie der Film geschnitten wurde – denn von den fast 2 Tagen bleiben nur etwa 6 Minuten übrig.

Das neue Rezept – Catalogna mit Trauben und Weißer Gutedel, sowie die Rezepte für Suuri Erdäpfel und Hüsinger Torte erscheinen nochmal gesammelt zur Sendung am 29. Januar 2015.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mal reinschaut.

Hier ist noch der link zu den Zeitungsartikeln, die am 29. Oktober zu meinem Geburtstag erschienen sind:

Ihre Kochleidenschaft hat viele Fans

Lebensart im Markgräflerland: Jetzt zieht die Catalogna Kreise
Was es sonst noch in 2014 gab, erfahrt ihr demnächst in einem Beitrag, erstellt von den WordPress Statistik Elfen…. Bis dann.

Eure Markgräflerin

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Adventskalender 2014 – Nr. 22: Cicorino Rosso, ein edel-bitteres Blattgemüse

Adventskalender 2014_22_1Heute habe ich im Adventskalender eine besondere Rarität für euch. Entdeckt habe ich dieses Blattgemüse auf dem Markt in Müllheim, bei der Demeter Gärtnerei Piluweri.
Es handelt sich hierbei um eine Radicchio-Art, die Zur Familie der Zichorien gehört. Ein in Rosetten wachsendes Blattgemüse mit bitterem Geschmack: Cicorino Rosso.
Der Catalogna und der Radicchio di Treviso, die ich hier im Blog bereits vorgestellt habe, gehören übrigens auch dazu.

Radicchio
Tardivo / Radicchio di Treviso in Venedig

Den Radicchio di Treviso habe ich bei uns noch nicht gesehen, ich hatte den mal von einer Reise nach Venedig mitgebracht. Dort kommt er überwiegend gebraten oder gegrillt, als Beilage zu Fleisch oder Fisch auf den Tisch.

Vevey 53
Catalogna auf dem Martinimarkt in Vevey

Der Catalogna wird von der Gärtnerei Piluweri im Oktober und November angeboten. Darüber werde ich demnächst noch ausführlich berichten, denn der Catalogna hat dazu beigetragen, dass die Markgräflerin im Januar in einem SWR-Fernsehbeitrag zu sehen ist.

Adventskalender 2014_22
Aber nun wieder zum Cicorino Rosso.
Man kann die Blätter sowohl roh als auch gebraten oder gekocht essen. Roh eignet er sich hervorragend als Zutat für einen gemischten Blattsalat, der im Winter Farbe auf den Teller bringt. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken sich unter anderem sehr positiv auf die Blutgefäße aus. Sie stärken die Abwehrkräfte und beugen so Erkältungen vor. Also gerade richtig in der Winterzeit und es ist ausserdem eine ideale Zutat für euer Weihnachtsessen.
Ich habe mich entschieden, den Cicorino Rosso wie den Catalogna zuzubereiten, aber der Jahreszeit angepasst – nämlich mit roten Zwiebeln und Orangen!
Toller Nebeneffekt sind die fröhlichen Farben auf dem Teller, die Appetit auf mehr machen.

Adventskalender 2014_22_3
Pasta mit Cicorino Rosso
2 Portionen

350 g Linguine
zwei Handvoll Cicorino Rosso
1 rote Zwiebel
3 EL Pinienkerne
1 EL geschälter Sesam
1 Orange
2 Knob­lauch­ze­hen
5 EL Olivenöl
Piment d’Espelette, eine kleine Chilischote oder oder Tabasco/Chilisauce
Meer­salz & frisch gemah­le­ner schwar­zer Pfeffer
nach Belieben dünn gehobelter Parmesan, Sbrinz oder Pecorino

Den Cicorino Rosso wa­schen, zu große Blattrosetten zer­teilen, harte Strunkteile entfernen. Wer es nicht ganz so bitter mag, legt den Cicorino einige Minuten in lauwarmes Wasser.
Den Cicorino in kochendem Wasser kurz blanchieren und in eiskaltem Wasser abschrecken. So behält er weitgehend seine Farbe.

Von der Orange die Schale mit einem scharfen Messer samt Innenhaut abschneiden, dann filetieren. Dabei den Saft auffangen und den Saft aus den verbleibenden Trennhäuten auspressen.
Knob­lauch­ze­hen und die Chi­li­schote fein würfeln. Statt der Chilischote kann man auch etwas Piment d’Espelette verwenden.
Die Zwie­bel hal­bieren und in Strei­fen schneiden.

Die Pasta laut Packungsanweisung garen, in der Zwischenzeit die Sauce zubereiten.

Die Sesam­sa­men und die Pini­en­kerne ohne Zugabe von Fett unter Rühren in einer kleinen Pfanne rösten, dabei aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Wenn die Pinienkerne leicht gebräunt sind, nimmt man die Pfanne vom Herd.

3 EL Oli­venöl in einer größeren Pfanne erhitzen, bei milder Hitze zuerst die Zwiebel glasig dünsten, dann den Knoblauch dazugeben. Den Cicorino dazugeben und einige Minuten unter Wenden kräftig anbraten.

Die Hitze reduzieren, die Orangenfilets  untermischen, das Gemüse mit Salz, Pfeffer, Chilischote oder Chilisauce nach Geschmack würzen.

Wenn die Pasta noch bissfest ist, mit einer Schöpfkelle etwas Nudelwasser entnehmen und zum Gemüse geben. Die Flüssigkeit ein wenig einkochen lassen.
Die Pasta abgießen, bei Bedarf ein wenig von dem Nudelwasser aufbewahren – die Pasta zusammen mit dem Orangesaft unter das Gemüse mischen, die restlichen 2 Esslöffel Olivenöl und evtl. nochmals ein wenig von dem Nudelwasser untermengen. Zum Servieren mit geröstetem Sesam und Pinienkernen und nach Belieben mit gehobeltem Parmesan, Sbrinz oder Pecorino bestreuen. Adventskalender 2014_22_2

Today I’ve got a special vegetable for you. It is a kind of Radicchio, it tastes bitter and is very colourful and healthy as it is good for digestion and is full of vitamins and minerals you need in winter. I found it at the local market.
Here is a delicious recipe with pasta….

Pasta with Cicorino Rosso
2 servings

350 g Linguine
two handfuls of Cicorino Rosso
1 red onion
3 tablespoons pine nuts
1 tablespoon peeled sesame
1 orange
2 cloves of garlic
5 tablespoons olive oil
a small chili pepper or Tabasco or / chili sauce
sea salt and freshly ground black pepper
thin stripes of parmesan or pecorino

Wash the cicorino Rosso, remove hard parts of the stalks, cut the larger rosettes in smaller pieces. Those who do not like it to taste too bitter should put the cicorino in lukewarm water for a few minutes.
Blanch the cicorino in boiling water for a short time and plunge into ice-cold water. This retains most of its colour.

With a sharp knife, cut off the peel of the orange along with inner skin, then fillet. Collect the juice and squeeze out the juice from the remaining separation membranes.
Finely chop cloves of garlic and the chilli. Halve the onion and cut into thin strips.

Cook the pasta according to package directions. In the meantime, prepare the sauce.

Toast the sesame seeds and pine nuts without added fat in a small frying pan while stirring, taking care that they do not become too dark. When the pine nuts are lightly browned, take the pan off the heat.

Heat 3 tablespoons olive oil in a large frying pan over low heat, add the onion and fry until golden, then add the garlic. Add the cicorino and sear for a few minutes,  while turning frequently.

Reduce the heat, stir in the orange slices, season the vegetables with salt, pepper, chili pepper or chili sauce to taste.

When the pasta is still al dente, remove with a ladle a little pasta water and add to the vegetables. Let it boil and reduce a little of the liquid.
Drain the pasta, keep some of the pasta water – add the pasta together with the orange juice to the vegetables, and add the remaining 2 tablespoons of olive oil and again mix with a little of the pasta water if needed. To serve, sprinkle with toasted sesame seeds and pine nuts and parmesan or pecorino cheese to taste.

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Shopping- und Ausgehtipp: Der Markgräfler Kräuterhof in Hügelheim

Kaeuterhof3

Am Samstag waren wir bei den Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Freiburg als HLW-Kampfrichter tätig. Da mussten wir aufpassen, dass die Rettungsschwimmer eine Übungspuppe richtig reanimieren. Das ist schon seit einigen Jahren Pflichtprogramm, denn es zählt ja nicht nur, schnell zu Schwimmen, um ein Leben zu retten, sondern auch das, was unmittelbar nach der Rettungsaktion passiert – nämlich eine effektive Wiederbelebung. Die Rettungsschwimmerei ist ein wenig anders, als man es von von Pamela Anderson und David Hasselhoff kennt (Baywatch)…. Da kann es richtig zur Sache gehen.

Jedenfalls waren wir dann gegen 13.30 Uhr fertig. Es war also zu spät, um selbst etwas zu kochen. Mc Donald’s war nicht wirklich eine gute Alternative, obwohl das schnell gegangen wäre. Auf unserem Heimweg lag aber noch Hügelheim und der Markgräfler Kräuterhof. Den wollte ich schon lange mal ausprobieren. Ausserdem war das die beste Gelegenheit, wieder den Vorrat an Kräutern, Gewürzen und Tee aufzufüllen. Nanaminze, ein Freiburger Münstertee (Grüntee mit Kornblumenblüten), und Wok Gewürz (Chinesische Gewürzmischung, ganz natürlich und ohne Glutamat). Man kann hier auch feine Kräuteröle, Essig, Honig und allerlei hübsches Zubehör bekommen. Die Kräuter kommen vom Kaiserstuhl, wo der Kräuterhof eigentlich herkommt. In Burkheim gibt es nämlich auch einen Kräuterhof….

Kräuterhof

Anschliessend ging es die Treppe hoch, ins Restaurant Kräuterstube. Auf dem Tisch eine Osterdekoration, die auch käuflich erworben werden kann.

Kaeuterhof1

Die Küche ist einfach, frisch und gut. Eine riesige Speisekarte und Haute Cuisine darf man nicht erwarten, aber die Kräuterstube hat ihren Namen zurecht. Die Speisekarte ist saisonal aufgestellt und es gibt sowohl Fleischgerichte als auch vegetarische Gerichte. Im Mittelpunkt stehen natürlich Kräuter und Gewürze.

Selbstverständlich kann man auch nur ein kleines Vesper haben, oder Kaffee, Tee und Kuchen… Das Tortenbuffet sah auch sehr verlockend aus, und wir haben beschlossen, nochmal herzukommen, sobald es frische Kräuter gibt und der kleine Kräuterpfad wieder etwas ansehnlicher ist.
Am Samstag war es draussen nämlich noch saukalt…

Kommen wir nun zu den Vorspeisen. Der Markgräfler hatte in Kräuteröl eingelegten Fetakäse mit Oliven und Paprika gewählt (Bild ganz oben), für mich gab es ein wärmendes Kartoffelcrème Süppchen mit Knoblauchcroutons.

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Der Hauptgang bestand bei mir aus Beilagensalat, mit leichtem Kartoffeldressing und viel Kräutern!!!

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Und dem Klassiker: Schnitzel mit Brägele (Bratkartoffeln), der Teller ist mit getrockneten, essbaren Blüten bestreut – die man auch käuflich erwerben kann.

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Der Markgräfler bekam Rumpsteak mit Kräuterbutter, gedünstetem Gemüse und Kräuterkartoffeln.

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Man sieht, die Portionen sind recht üppig. Kuchen oder Dessert hätten beim besten Willen nicht mehr gepasst. Aber einen vorzüglichen Espresso mit Keks gab es noch – und für den Markgräfler, weil diesmal nicht Auto fahren musste und von der Markgräflerin chauffiert wurde, durfte noch den hausgemachten Kräuterschnaps probieren.

Aber das Lavendeleis werde ich beim nächsten Mal bestimmt noch probieren.
Satt und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg…

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GRILL-ON-FIRE: Der Metzger auf Grill-Kurs, das perfekte Steak und das süsse Finale – Teil 10

Gegrillter Pfirsich mit Amaretto-Mascarpone Creme

Pfirsich auf dem Grill – und das geht?

Großes Staunen am Ende von Grill-on-Fire. Aber klar doch!

Die halbierten, ensteinten Pfirsiche wurden zuvor in Honig mariniert (wenn keine Kinder dabei sind darf es auch noch ein Schlückchen Amaretto sein)

…zuerst mit der Unterseite auf den Grill legen…

Bei 200 °C – direkte Hitze grillen.

….wenden…

… und mit der Mascarponecreme (Mascarpone mit Puderzucker und Amaretto glattrühren)
servieren:

Und zum Abschluss gab es noch die Grillrezepte und ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am Grillkurs
„Das perfekte Steak“.
Ein perfekter Nachmittag und Abend!

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GRILL-ON-FIRE: Der Metzger auf Grill-Kurs und das perfekte Steak – Teil 6


Mensch, so einen will ich haben!

Ein Freiluft-Party-Wok von Wok-a-holic!

Stefano Esposito hatte auch noch einen Wok mitgebracht, in dem das Gemüse zubereitet wurde, das es dann als Beilage zum Flank-Steak gab. Das Gemüse stammte von der Demeter Gärtnerei  Piluweri aus Hügelheim. Eine bunte Gemüsemischung in wenig Rapsöl gewokt, mit Bouillon abgelöscht, dann mit 7-Gewürzepulver gewürzt und mit wenig Salz und etwas Sojasauce abgeschmeckt.

Wir hatten: Broccoli, Paprika, Champignons, Pilze, grüne Bohnen, Mangold oder Pak Choi, Weisskraut, Zwiebeln….

Und was mich ungemein beruhigt – auch bei Stefano fällt mal ein bisschen was nebendran. 😀
Wie daheim.

Einfach lecker!

Und auch der Metzger durfte Hand an das Gemüse legen!

Und mit etwas Übung bringt er es vielleicht auch noch zum Wok-Meister!