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Bellini – aus Venedig mitgebracht

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…. und neulich hatten wir dann auch mal den Bellini, den wir als Souvenir aus Venedig mitgebracht hatten kalt gestellt und probiert.

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Bellini ist ein Cocktail-Aperitif mit Saft und Fruchtfleisch aus weißen italienischen Pfirsichen. Kaloriengehalt 57 kcal/100 g, Alkoholgehalt 5% Vol. Gut gekühlt servieren.

Wer den Bellini selber machen möchte, findet hier das Rezept (es gibt ja noch italienische, weißfleischige Pfirsiche….)

Wir haben den Bellini diesmal in einem Martini-Glas mit Zuckerrand serviert, dazu italienisches Knabber- bzw. Aperitifgebäck (Taralli). Für den Zuckerrand schneidet man eine Zitrone in der Mitte durch und presst den Saft aus. Dann streut man etwas Zucker auf einen flachen Teller, taucht den Glasrand zuerst in den Zitronensaft, dann in den Zucker – fertig ist der Zuckerrand.

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Nochmal zur Erinnerung – so sah der Bellini in Harrys Bar in Venedig aus:

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So sah der frische, selbstgemachte Bellini aus – der dem Original mindestens ebenbürtig ist:

Bellini7Und hier der in Venedig gekaufte Bellini:

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Und welcher jetzt am besten geschmeckt hat? Es waren alle gut, auf jeden Fall haben alle nach Sommer und Sonne geschmeckt – bevorzugen würde ich natürlich den preisgünstigen, selbst gemachten.

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Bella Italia – Venezia – „Bellini” in Harry’s Bar

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Harry’s Bar – noch mit weihnachtlicher Girlande am Fenster

Harry’s Bar in Venedig (1931 eröffnet). Hier wurde der berühmte Cocktail „Bellini” von Giuseppe Cipriani erfunden. In Venedig kann man den selbstverständlich schon fertig in Flaschen kaufen. Eine Flasche kostet zwischen 6 und 9 Euro. Ein Preisvergleich lohnt. Wir haben uns auch eine Flasche zum Mitnehmen besorgt, aber wir wollten unbedingt noch das Original probieren. Wieder mal ein nicht besonders preisgünstiges Vergnügen, aber wenn man schon mal in Venedig ist….

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Das Grundrezept für den „Bellini” lautet: 1 Teil Fruchtpürree vom weißen Pfirsich (Weinbergpfirsich) mit 3 Teilen Prosecco brut auffüllen. Alle Zutaten sollen so kalt wie möglich sein. Das Glas wird ebenfalls vorgekühlt.  Das schäumt zuweilen heftig. Der Bartender hat auch immer ein wenig Schaum abgießen müssen. In Gläser füllen. Wenn frische Pfirsiche vorhanden sind, mit einer Pfirsichspalte garnieren.

Als Glas verwendet man entweder ein Apéritifglas oder einen Sektkelch.

Bei Hagen Grote gibt es als Neuheit Weinbergpfirsich-Fruchtpüree im Glas, damit man das ganze Jahr über Bellini genießen kann, auch wenn es gerade keine frischen Pfirsiche gibt.

Wer zur Saison das Pfirsichpüree selbst machen möchte, kann folgendes Rezept verwenden:

Sehr reife Weinbergpfirsiche mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Die Pfirsiche halbieren, den Stein entfernen und auch etwas von dem Fruchtfleisch drumherum, das kann nämlich unerwünschte Bitterstoffe enthalten. Dann die Pfirsiche durch die flotte Lotte drehen oder durch ein Sieb drücken, den Saft auffangen. Am schnellsten geht es mit einem Blender (Standmixer).  Ich würde die Saftpress-Methode bevorzugen. Wer mag, kann noch etwas Rohrzucker dazugeben und einen Spritzer Zitronensaft.

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Was der Spass kostet??? An der Bar haben wir für einen Bellini 16,50 Euro bezahlt. Der war wirklich superlecker. Dazu gab es ciccheti, je eine Fleischpraline… Eigentlich isst man ja Oliven dazu, die haben wir dann doch weggelassen. Eine berühmte Persönlichkeit haben wir nicht getroffen, aber da die Kellner das feine Essen an uns vorbeigetragen haben, konnten wir einmal das berühmte Carpaccio begutachten, das Giuseppe Cipriani ebenso erfunden und nach einem venezianischen Künstler benannt hat, wie den Bellini.

Harry’s Bar befindet sich in der Nähe der Piazza San Marco – besser gesagt westlich davon.

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