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Nudeln aus Gemüse – Schnelle Küche aus dem Wok

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Neulich abends gab es etwas schnelles, vegetarisches aus dem Wok. Auf der Plaza Culinaria in Freiburg hatte ich mir einen Spiralschneider gekauft (Messe-Angebot) und wollte den jetzt endlich mal ausprobieren. Ich hatte noch ein paar blaue Kartoffeln, Möhren sind sowieso immer im Haus, und dann war noch eine Süßkartoffel da. Ausserdem noch rote Spitzpaprika – die habe ich natürlich nicht mit dem Spiralschneider zu Nudeln verarbeitet, sondern von Hand in lange dünne Streifen geschnitten. Die blauen Kartoffeln haben beim Braten im Wok einiges an Farbe eingebüßt, aber geschmeckt hat es trotzdem ganz toll. Ich habe der Farbe wegen noch ein paar getrocknete, essbare Blüten aufgestreut.

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Aber nun zum Test meines neuen Spiralschneiders. Kartoffeln sind etwas mühsam, da sie eigentlich zu kurz sind, um durch dieses Hand-Gerät durchgedreht zu werden. Süßkartoffeln sind ganz in Ordnung, sie müssen aber schmal und lang sein. Mein Favorit: die Möhren, sie sind lang genung, damit man auch schöne lange Spaghetti aus Gemüse bekommt. Kleine Zucchini sind sicher auch sehr gut geeignet.
Ach ja, damit ein wenig Geschmack reinkommt, habe ich noch ein wenig Sellerie in Streifen geschnitten.

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Ein wenig hoch erhitzbares Öl (Erdnuss oder Soja) im Wok erhitzen, die Gemüse-Spaghetti unter häufigem Wenden anbraten. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und mit Curry oder Wok-Gewürz, Knoblauch, nach Belieben Sojasauce oder Chilisauce würzen.
Prüfen, ob die Kartoffelspaghetti gar sind. Sofort servieren.

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Ruck-Zuck fertig! Wer sowas öfters machen möchte, und genügend Platz in seinen Küchenschränken hat, dem sei ein Spiralschneider mit Kurbel und Auffangbehälter empfohlen.

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The other night there was something fast, vegetarian cooked in the wok. At the Plaza Culinaria in Freiburg I had bought a spiral cutter (fair offer) and finally wanted to try it. I had some blue potatoes, carrots – which are always in the house anyway, and then there was a sweet potato as well. Besides, red pointed peppers – I have of course not processed these with the spiral cutter, but hand-cut it into long thin strips. The blue potatoes have lost some colour while frying in the wok, but still tasted great. I’ve sprinkled a few dried , edible flowers to add some more colour. But now to the test of my new spiral cutter. Potatoes are a bit tedious , because they are actually too short to be rotated by hand with this device. Sweet potatoes are all right , but they must be thin and long. My favorite: the carrots , they are long enough , so you get beautiful long vegetable spaghetti. Small zucchini would  certainly be appropriate.
Oh, for a littel more taste I salso cut some celery into strips. Heat a little high heatable oil (peanut or soya) in the wok , fry the vegetable spaghetti , turning frequently . Deglase with a bit of vegetable broth and season with curry or stir-fry seasoning, garlic, to taste soy sauce or chili sauce.
Check if the potatoes are cooked. Serve immediately.

Ready in just a few minutes! I’d recommend a bigger spiral cutter with a winder and a collecting bowl for those who’d like to make spaghetti from vegetables regularly. 

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Happy Chinese New Year! – Asiatische Gemüsesuppe aus dem Wok- vegetarisch

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Vor lauter Fasnachtsumzug, Markgräflers Geburtstagskuchen und Schneeschauern hätte ich es beinahe vergessen – das Chinese New Year (das Jahr der Schlange, übrigens), gestern am 10. Februar 2013!

Aber nun doch noch: Passend zum schmuddeligen Schneewetter, das uns wieder über Nacht ereilt hat (und es ist immer noch kein Ende in Sicht) gibt es ein feurig-wärmendes asiatisches Gemüsesüppchen, das ganz einfach  und schnell zubereitet ist – vorausgesetzt man hat das ganze Gemüse schon geschnippelt 😉

Würzige Grundlage ist rote Currypaste, die eigentlich aus Thailand kommt (mit Chilies, Knoblauch, Zitronengras und Ingwer) und natürlich Hühnerbrühe – so viel wie’s braucht…

Ich habe einfach zusammengeschnippelt, was noch in Keller, Kühlschrank und TK-Truhe war:

1 Zwiebel, etwas Lauch oder Lauchzwiebeln, ein wenig Sellerie, etwas Weisskohl, Karotten, TK-Erbsen, eine rote Paprikaschote, Tomate und dann war noch ein Glas Sojabohnen-Keimlinge im Keller, das kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum stand. Man kann aber durchaus auch Bambussprossen verwenden und nach Belieben noch Chinesische Pilze oder ähnliches hinzufügen.

Chinesische Suppe

So geht’s: Die Zwiebel abziehen, achteln, Lauch oder Lauchzwiebeln waschen, putzen und in Ringe oder Streifen schneiden. Weisskohl (oder Chinakohl, oder Broccoli) in Streifen hobeln. Karotten und Sellerie (ein kleines Stück) waschen, schälen, in Julienne-Streifen schneiden (ich habe dazu eine Art Schäler mit Zacken von WMF – das geht wunderbar). Paprikaschote waschen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden, Tomate ebenfalls waschen, Stielansatz entfernen und in Stücke schneiden.

Wenig hoch erhitzbares Öl (z. B. Sojaöl) in einen Wok oder eine Pfanne mit hohem Rand geben. Sehr heiss werden lassen, zuerst die Zwiebeln unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel kräftig anbraten, dann ca. 1 Esslöffel rote Currypaste hinzufügen und nach und nach das übrige Gemüse unter ständigem Rühren dazugeben. Mit heißer Hühnerbrühe ablöschen, so viel, dass das Gemüse bedeckt ist  und leicht köcheln lassen. Wer mag, kann zusätzlich noch Glasnudeln dazugeben und mitkochen. Etwas einkochen lassen. Nach Belieben mit Sojasauce nachwürzen.

Ubrigens: diese Grundlage läßt sich zum Chinesischen Gemüse abwandeln, wenn die Sauce angedickt wird. Dazu einenn Teelöffel Kartoffelmehl in etwas kaltem Wasser anrühren und dazugeben – kräftig rühren, damit es nicht klumpt. Dann serviert man Reis oder chinesische Eiernudeln dazu. Oder man macht es umgekehrt, bereitet so viel Gemüse zu, das es am nächsten Tag mit ein wenig Hühnerbrühe gestreckt noch für ein Süppchen reicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe… Das wäre eigentlich auch ein feiner Samstagseintopf!!!

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Köstlich – und so gesund – das Gemüse sollte noch bissfest sein!