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Pasta Ricotta e Spinaci vom Pasta König

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Heute nur ein kurzer Beitrag – nicht selbstgemacht und und auch nur, weil diese Pasta vom „Pasta König” in Rheinfelden auf dem Teller so toll aussah. Gefüllt sind diese gestreiften Teigtaschen mit Ricotta und Spinat, dazu gab es ein Pesto aus dem Kühlregal vom Italienischen Supermercato in Weil am Rhein (in diesem Pesto ist wirklich nur das drin, was nach Originalrezept wirklich reingehört und es schmeckt genauso gut wie selbstgemachtes, frisches Pesto…).

Today only a short post – not homemade and and only because this pasta from the „Pasta King“ in Rheinfelden looked so good on the plate. These striped ravioli are filled with ricotta and spinach, plus there was a pesto from the refrigerated section of the Italian Super Mercato in Weil am Rhein (this pesto consists only of the basic ingredients from the original recipe and it tastes just as good as homemade, fresh pesto …).

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Das Kaufen einer fertigen Pasta-Sauce sei mir somit verziehen – ich könnte sowieso mangels Basilium aus dem eigenen Garten keines selbst machen….. Auf der Terrasse steht zwar noch ein Topf mit Basilikum, der reicht aber allerhöchstens noch für eine Teller-Deko.

Die Pasta braucht nur 3 Minuten im siedenden Wasser, das Pesto wird in einem separaten, kleinen Topf sanft erwärmt und mit wenig Pasta-Kochwasser verrührt, dann in die vorgewärmten Teller geben, die Pasta mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und auf das Pesto geben. Mit frisch geriebenem Parmesankäse bestreuen – fertig ist das schnelle Abendessen.
Dazu gab es noch einen Tomatensalat mit Büffelmozzarella. Sehr gut war’s.
Die Pasta vom Pasta König aus Rheinfelden bekommt man übrigens auch bei Hieber’s in Lörrach.

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Thus forgive me buying a convenience food pasta sauce – I could not make the pesto myself, anyway, due to the lacking of basil from my garden ….. Well, there’s still a pot of basil on the terrace, but not enough – only for a plate decoration.

The pasta takes just 3 minutes in boiling water, the pesto is gently heated in a separate small pot and stirred with a little pasta cooking water – then place the pesto on a preheated plate, lift the pasta with a slotted spoon out of the water, drain it well and put on the pesto. Sprinkle with freshly grated Parmesan cheese – that is a very fast dinner.
On the side there was a tomato salad with mozzarella di bufala. That was very good.

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Kitchen-Karate?! – Taglierini mit Walnuss-Pesto

Walnuss Pesto2

Kitchen Karate – soll in den USA ja mächtig IN sein – in nur zwei Stunden für zwei Wochen vorkochen (Einkaufen nicht mitgezählt) und als gestresste Karrierefrau dadurch täglich wertvolle Zeit und Geld sparen und dabei noch gesund essen. Was will man mehr?

Und dann habe ich mal ausprobiert, wie lange man für ein Pesto braucht, das im Kühlschrank mindestens 2 Wochen hält – Pesto und Pasta geht eigentlich immer schnell, sofern man Pesto auf Vorrat hat. In 15 Minuten war es fertig, setzt man nebenbei noch das Wasser für die Pasta auf, hat man in etwa 20 Minuten das Essen fertig auf dem Tisch stehen. Bis ich alles fotografiert hatte, war natürlich mehr Zeit vergangen.

Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass die Ernte der Pinienkerne dieses Jahr sehr schlecht ausgefallen ist und deshalb werden sie entweder ganz teuer oder man ersetzt sie durch anderere Kerne. Aber wieso sollte man nicht Nüsse verwenden, die auch in der Region wachsen?
Walnüsse zum Beispiel – und deshalb gibt es heute mal Walnuss-Pesto auf die Pasta! Und übrigens geht das mit dem Mixer (oder -Stab) einfach und  superschnell. Dazu gab es einen Caprese Salat mit frischem Basilikum und kleinen Tomaten aus dem eigenen Garten.

Walnuss Pesto 6

Kitchen Karate – is supposed to be the flavour of the month in the United States – pre-cooking for two weeks in only two hours  (not including shopping), thus saving the stressed career women’s daily time and money while still eating healthy. What more could you want?

And then I gave it a go, how long it takes to prepare a pesto that can be stored for at least 2 weeks in the refrigerator –  pesto and pasta are always really quickly made, if you have pesto on stock. In 15 minutes it the pesto was ready, if you boil the water for the pasta in the same time, the meal should be ready on the table in about 20 minutes. Until I had photographed everything, of course, more time had passed.

Recently I read that the harvest of pine nuts is very bad this year and therefore they are either very expensive or they are replaced by other cores. But why not use nuts that grow in my area?
Walnuts, for example – and therefore today there is walnut pesto on the pasta! And by the way, with a blender it’s easy-peasy and very quickly done. On the side there was a Caprese salad with fresh basil and cherry tomatoes from the garden.

Walnuss pesto 5
Walnut Pesto

Walnuss Pesto / Walnut Pesto
(ergibt etwa 1 Glas mit 250 ml Inhalt)

1 Bund glatte Petersilie oder gemischte italienische Kräuter
1 bunch of Italian Parsley or various Italian herbs
2 Knoblauchzehen
2 cloves of garlic
50 g Walnusskerne
50 g walnuts
 2 Esslöffel Trüffelöl oder Traubenkernöl
2 tablespoons olive oil flavoured with Périgord truffle or grape seed oil
ca. 100 ml Olivenöl
approx. 100 ml olive oil
2 Esslöffel geriebener Parmesan
2 tablespoons Parmesan, grated
Salz, Pfeffer, ein Spritzer Zitronensaft
salt, pepper, a dash of lemon juice

Die Kräuter kurz waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Knoblauchzehen abziehen.
Kräuter, Knoblauch und Walnüsse in einen Mixer geben. Mit Traubenkernöl und etwas Olivenöl pürieren. Nach und nach so viel Olivenöl zugeben, bis ein sämiges Pesto enstanden ist. Parmesan unterrühren, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken.

In ein Glas geben, mit Olivenöl beträufeln und verschließen (hält sich im im Kühlschrank ungeöffnet bis zu 3 Wochen).

Wash the herbs briefly, shake dry and pluck off the leaves. Remove the skin of the garlic cloves.
Give herbs, garlic and walnuts in a blender. Puree with grape seed oil and a little olive oil. Gradually add as much olive oil until the pesto is thick and viscid.
Stir in Parmesan cheese, season with salt, pepper, lemon juice to taste.

Pour into a glass, drizzle with olive oil and seal (unopened it can be stored in the refrigerator up to 3 weeks).

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Für die Pasta gibt man etwa 200 ml Pesto in eine große Schüssel (reicht gut für etwa 4 Personen), dann etwas von dem Pasta-Kochwasser dazu, die abgeschütteten Taglierini oder Spaghetti dazu -mischen, mit gehackten Walnüssen und geriebenem Parmesankäse bestreuen, noch einen kleinen Klecks Pesto obendrauf und fertig.

Serving the pasta:
Put about 200 ml of pesto in a large bowl (for 4 servings), stir in two or three tablespoons of the pasta cooking water and add the drained Taglierini or spaghetti, sprinkle with chopped walnuts and grated Parmesan cheese, and garnish with a small blop of pesto on top  – and that was it.Walnuss Pesto 7

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Bella Italia – Venezia – Primo Piatto: Bavette al pesto

Antica Mola7

Pesto alla Genovese

1 großes Bund Basilikum
50 g Parmesan (oder Pecorino)
2 Esslöffel Pinienkerne
3 Knoblauchzehen
etwa 1/8 Liter Olivenöl
Salz

1)
Blättchen vom großen Bund falls notwendig nur leicht abreiben, nicht waschen!
In einer Pfanne 2 Esslöffel Pinienkerne leicht anrösten. 3 Knoblauchzehen grob hacken. Alle drei Zutaten im Mörser mit einer Prise Salz zu einer Paste zerreiben (oder im Mixer fein pürieren).

2)
In eine Schale umfüllen, abwechselnd esslöffelweise 1/8 Liter Olivenöl und 50 g frisch geriebenen Käse unterrühren, bis eine sämige Creme entsteht.

Pasta = Teigwaren (bavette, spaghetti oder tagliatelle) nach Packungsanleitung al dente kochen. Etwas Pesto in einen Teller geben und mit ein wenig von dem Nudelkochwasser verrühren.

Die abgeschüttete Pasta dazugeben und gut mischen. Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

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Fusilli al Pesto

Mmmmh, das schmeckt nach Sommer, Sonne und Italien – leider nur zu Hause, aber auch schön, und einfach.

Die Fusilli nach Packungsangabe al dente kochen (ca. 10  Minuten). Das Pesto in eine große Schüssel geben, mit ein paar Esslöffeln Nudelkochwasser verrühren:

Die gekochten Nudeln abschütten, dazugeben und gut mit dem Pesto vermischen. Mit frisch geriebenem Parmesankäse überstreuen  und sofort servieren.

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Italienische Barküche – Tacchino di Cremona

Eigentlich findet man das Rezept in dem kleinen Büchlein vom Augustus Verlag in der Rubrik „Piccoli e Appetitosi“ (Feine Kleine Hauptsachen) unter dem Namen „Pollo di Parma“. Da ich Huhn nicht besonders mag, habe ich Putenschnitzel verwendet – und Parmaschinken war gerade auch nicht im Kühlschrank, aber feiner Schinken aus Cremona – und habe diese feine, kleine Hauptsache in „Tacchino (=Truthahn) di Cremona“ umbenannt.

Diese Putenröllchen können sowohl warm als auch kalt gegessen werden – wer dazu eine Soße zum Dippen möchte: kalte Tomatensauce passt gut dazu – ganz toll auch als Fingerfood für ein kaltes Buffet.

Vergangene Woche gab es ja als Samstagseintopf „Minestrone col Pesto“ – das übrige Pesto kann hierbei nun wunderbar verwendet werden.

Tacchino die Cremona

500 g Putenschnitzel
2 Esslöffel Pesto
2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer
12 Scheiben Schinken aus Cremona
3 Esslöffel Olivenöl

Holzspießchen

1)
Das Pesto und den Parmesan miteinander verrühren. Das Basilikum waschen, trockenschwenken und die Blättchen abzupfen. Die Putenschnitzel kalt abspülen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2)
Je nanch Größe der Putenschnitzel pro Portion 3-4 Scheiben Schinken leicht überlappend auf die Arbeitsfläche legen. Die Basilikumblättchen darauf verteilen. Jedes Putenschnitzel mit etwas Pestocreme bestreichen , an eine schmale Seite der Schinkenscheiben legen und darin einrollen.

3)
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, die Putenröllchen hineinsetzen , mit dem übrigen Öl bestreichen und im Backofen 15 bis 20 Minuten garen.

4)
Die gegarten Putenröllchen 5 Minuten im geöffneten, ausgeschalteten Backofen ruhen lassen, dann in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit eingestecktem Holzspießchen servieren.

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Samstagseintopf – Minestrone col Pesto

Aaaah – Bella Italia. Das Rezept stammt aus Italien, genauer gesagt aus Ligurien. Bei dem derzeitigen Aprilwetter (im Juli!) mag man eine wärmende Mahlzeit gerne haben.
Die Suppe (Minestra) bzw. der Gemüseeintopf  ist sehr bunt und lecker, vermutlich auch sehr gesund. Der Clou: bunte Ruote-Pasta (Teigwaren) und selbst gemachtes

Pesto:


In den Supermärkten findet man ja nur das Pesto, in dem alle möglichen Zutaten sind, nur nicht das was eigentlich reingehört:

Basilikum, Knoblauch, Salz, Parmesan-Käse (oder Pecorino) geröstete Pinienkerne und Olivenöl!!!

Selbst das relativ teure Pesto von Barilla enthält Cashew Nüsse … da stelle ich das Glas gleich wieder ins Regal und mache mein eigenes Pesto, und das geht eigentlich ganz einfach.

Aber zuerst zur Minestrone col Pesto( Gemüsesuppe mit Pesto)

Für 4-6 Personen

300 g frische Borlotti Bohnen (oder 200 g getrocknete) – ich hatte nur kleine, getrocknete weiße Bohnen
4 kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochende Sorte
2 Möhren/Karotten
2 Stangen Staudensellerie, wenn möglich mit Grün
2 kleine Zucchini
1 Zwiebel
4 Esslöffel Olivenöl
2 Tomaten
eine Handvoll Borretschblätter (falls vorhanden auch Blüten für die Dekoration)
150 g bunte Ruote Pasta (z. B. von Krini)
nach Belieben etwas geriebener Parmesan zum Bestreuen
zwei Esslöffel Pesto
Salz, Pfeffer aus der Mühle

1)
Frische Bohnen aushülern, getrocknete über Nacht in Wasser einweichten.
Kartoffeln, Möhren, Lauch Sellerie, Zucchini und 1 Zwiebel waschen und schälen oder putzen, in Scheiben schneiden.

2)
In einem großen Topf 2 Liter Wasser zum Kochen bringen, salzen. Bohnen und vorbereitetes Gemüse hineingeben (getrocknete Bohnen zuerst 15 Minuten alleine garen , dann übriges Gemüse in den Topf geben).


4 Esslöffel Olivenöl einrühren und den Topf zudecken. 30 Minuten bei kleinster Hitze zu einer dicken Suppe köcheln.

3)
2 Tomaten kreuzweise einschneiden, kurz mit kochendem Wasser überbrühen, enthäuten, entkernen und das Fruchtfleisch grob zerteilen.
Borretschblätter waschen und fein hacken. Beides nach 30 Minuten zum Gemüse geben,weitere 15 Minuten garen. Kurz vor Garzeitende die Ruote hineingeben und bißfest garen.

4)
Die Suppe in Schälchen geben, Pesto großzügig darüber träufeln. Bei Tisch nach Belieben mit etwas frischem Olivenöl beträufeln, pfeffern und mit geriebenem Parmesankäse bestreuen. Mit Borretschblüten garnieren.

(Oder: Zwei Esslöffel Pesto in die Suppe rühren und in einer großen Suppenschüssel servieren).

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Pesto – das Echte!

Pesto – das ist Sommer, Sonne und Italien! Das Rezept ergibt 4 Portionen (= 1 kleines Schraubdeckelglas) und reicht für 400 g Pasta (Pesto mit etwas Nudelkochwasser verrühren und unter die al dente gegarte Pasta mischen) oder ein Rezept Minestrone:

Basilikum

Es gibt verschiedene Arten von Basilikum, aber für das Pesto Genovese nimmt man üblicherweise den Genoveser Basilikum mit den großen, rundlichen Blättern.
Basilikum wird deutsch auch als Königskraut, Hirnkraut, Josephskräutlein, Basilienkraut, Suppenbasil, Königsbalsam, Bienenweide, Krampfkräutel und Nelkenbasilie bezeichnet und gehört zur Familie der Lippenblütler.


Es stammt eigentlich aus Indien, gilt als magenstärkend und wirkt appetitanregend. Ein Tee aus Basilikum kann z. B. bei Magenkatarrh, Darmentzündung, Magenkrämpfen, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Nierenentzündung, Lungenerkrankungen, Blasenkatarrh, etc. gegen Angstzustände, bei Schwindelanfällen und Migräne helfen. (Dosierung: 1 Teelöffel Blätter und Blüten auf 1 große Tasse – mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen).

Wenige Tropfen Basilikumöl im Wasser einer Duftlampe wirken stimmungsaufhellend (hochwertiges, ätherisches Duftöl verwenden!)

Pesto kann man im Tiefkühlfach etwa 1/2 Jahr aufbewahren), durch die Olivenölschicht hält es sich aber auch im Kühlschrank eine lange Zeit.

Pesto alla Genovese

1 großes Bund Basilikum
50 g Parmesan (oder Pecorino)
2 Esslöffel Pinienkerne
3 Knoblauchzehen
etwa 1/8 Liter Olivenöl
Salz

1)
Blättchen vom großen Bund falls notwendig nur leicht abreiben, nicht waschen!
In einer Pfanne 2 Esslöffel Pinienkerne leicht anrösten. 3 Knoblauchzehen grob hacken. Alle drei Zutaten im Mörser mit einer Prise Salz zu einer Paste zerreiben (oder im Mixer fein pürieren).

2)
In eine Schale umfüllen, abwechselnd esslöffelweise 1/8 Liter Olivenöl und 50 g frisch geriebenen Käse unterrühren, bis eine sämige Creme entsteht.

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Fleischwurst-Pralinen

Vom „Elsässer Wurstsalat“ vergangener Woche war noch ein Stück Fleischwurst übrig. Deshalb habe ich mal wieder das Fleischwurst/Lyoner Kochbuch hervorgeholt und ein wenig darin geblättert. Fleischwurst-Pralinen mit Pesto – die waren damals auf unserem Koch Event mit Eckart Witzigmann und Edeka sehr lecker.
Das Pesto im Kühlschrank war schon zu lange geöffnet, also musste mein Mann noch frisches besorgen – erst mal zu Penny?!
Dort die Hausmarke Orto Mio gewählt, das war bisher immer noch das beste. Aber der Vergleich der Zutatenliste auf dem neuen Glas mit der alten hat bei mir Stirnrunzeln verursacht: Was haben neuerdings Cashewkerne im Pesto zu suchen????
Dass Pinienkerne ziemlich teuer sind, wissen wir ja, früher waren in dem Pesto stattdessen Walnußkerne, die auch noch akzeptabel sind. Ausserdem ist noch Sonnenblumenöl dazugepantscht und zur Konservierung Zitronensäure etc.
Dafür sind jetzt 5 g(!) mehr im Glas, wie bei Barilla, was von den Zutaten her der gleiche Mist ist!

Das hat sich dann auch auf den Geschmack der Fleischwurstpralinen ausgewirkt – die Anmerkung meines Mannes: eigentlich nicht schlecht, aber das Pesto ist zu dominant, hat einen süßsauren Geschmack….
Für das nächste Mal schaue ich mal nach, was Edeka dazu im Angebot hat, oder Pesto einfach selbst machen.
Ausserdem sollte ich eine fettarmere, dünn geschnittene Salami wählen (ich hatte die italienische vom Markt in Luino, die sich aber nicht hauchdünn schneiden ließ, deshalb habe ich Würfel gemacht, dann noch weniger Chili, dafür etwas gedünstete Zwiebel dazu.

Also hier ist das Rezept meiner Co Autorin und Mitköchin Martina Pfennig aus dem Buch von Eckart Witzigmann.

Fleischwurst-Pralinen
von Martina Pfennig

Rezept für 30 Stück:
1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal (30 x 40 cm)
4 Esslöffel grünes Pesto
50 g Salami in Scheiben
4 Esslöffel Ketchup
1 Esslöffel italienische Gewürzmischung
2 Esslöffel Parmesankäse, gerieben
125 g Mozzarella
200 g Fleischwurst, geschnitten für Fleischsalat
8-10 milde Peperoni oder getrocknete Tomaten
1 Eigelb, Salz, Pfeffer

Den Blätterteig flach auf die Arbeitsplatte legen und der Länge nach halbieren. Auf jedes der beiden Blätterteig-Rechtecke wird die Hälfte der angegebenen Zutaten schichtweise verteilt, dabei jeweils 1 cm zum Rand hin freilassen. Zuerst das Pesto auftragen, darauf die Salamischeiben legen und mit Ketchup bestreichen. Die Gewürzmischung und den Parmesan darüber steuen. Den Mozzarella in dünne Stifte schneiden. Dann gemeinsam mit den Fleischwurststreifen und den Peperoni oder getrockneten Tomaten der Länge nach mittig auflegen. Nach Geschmack salzen und pfeffern. Die freigelassenen Ränder mit Eigelb bestreichen und die beiden belegten Teigplatten der Länge nach fest zusammenrollen, die Ränder andrücken.
Mit einem scharfen Messer die beiden Rollen in je ca. 15 Stücke schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft) ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Weinempfehlung:
Diese Fleischwurst-Pralinen sind wahrlich eine außergewöhnliche Kreation. und so bekommen sie eine „Edle Edition“ an die Seite, den Altschweierer Riesling des Orteneauer Weinkellers.

Bei uns gab es einen Rosé, weil es gestern so warm war, ausnahmsweise aus Frankreich – Coteaux d’Aix en Provence, mit Goldmedaille!

Hier ist noch ein Pesto Rezept für die Puristen:

1.
1 große Handvoll Basilikumblätter,
vom Stengel abgezupft, gewaschen und auf einem Küchentuch getrocknet, gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz, Pfeffer
2.
1/8  l Olivenöl
150 g Parmesankäse, gerieben
3.
2 Esslöffel Pinienkerne

Die Zutaten von 1. in einem Porzellanmörser fein vermengen und verreiben, bis eine homogene Paste enststeht. Nach und nach Olivenöl und Käse dazumischen. Es muss eine hellgrüne, dicke Paste entstehen. Die Pinienkerne daruntermengen.

Bei Verwendung für Pasta mit etwas Nudelwasser mischen (ca. 4 Esslöffel) – reicht für 4 Personen.