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Penne mit Paprika-Mascarpone-Sauce

Penne Paprika Mascarpone2
Eine schnelles, vegetarisches Pasta Gericht. Wir habe diesmal Penne verwendet, es passen aber auch Bandnudeln oder Tagliatelle. Cremiger Mascarpone, Weisswein und frische Kräuter, das ist der Clou an dieser Sauce, die ganz schnell gemacht ist – ohne Tüten-Fertigmischung.

Pasta mit Paprika-Mascarpone-Sauce

(für 2 Personen)
250-300 g Pasta
Wasser
Salz
1 Bund Basilikum
1 Bund Petersilie
1 rote Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote
2 Esslöffel Butter
2 Knoblauchzehen
80 -100 ml Weißwein
125 g Mascarpone
Pfeffer aus der Mühle

Die Pasta nach Packungsanweisung al dente garen. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und kleinhacken. Die Paprikaschoten putzen, waschen, halbieren, entkernen und in schmale Streifen schneiden.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Paprikastreifen darin andünsten, dann die Kräuter dazugeben. Die Knoblauchzehen schälen und dazupressen. Anschließend den Weißwein angießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Den Mascarpone unterrühren.

Penne Paprika Mascarpone3

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf den abgegossenen Penne anrichten.
Deko: ein Zweig Purpurbasilikum (oder Genoveser Basilikum).

Penne Paprika Mascarpone1

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Quinoa-Pfanne mit Auberginen und Raz el Hanout

Quinoa Gemuese1

Ich habe mal wieder „frei Schnauze” gekocht und das Ergebnis seht ihr in diesem Bild. Ich hatte irrsinnig Lust auf etwas Vegetarisches – und noch ein Päckchen Quinoa, das kurz vor Verfalldatum ist. Ihr kennt das – man sieht irgendwo ein Rezept und hat aber die Zutaten nicht dazu. Dann sieht man irgendwo eine Zutat, wie in meinem Fall der Quinoa, und weiss aber nicht mehr, wo das Rezept ist…. Also blieb mir nichts übrig, als mir selbst etwas einfallen zu lassen. Auf dem Heimweg noch schnell einkaufen – mal sehen, was es gerade im Gemüseregal gibt: Lauchzwiebeln, bzw. Frühlingszwiebeln, braune Champignons, Auberginen, Paprika. Etwas Lauch, der schon fein vorgeschnitten war hatte ich noch im Kühlschrank, ausserdem hatte ich noch eine Tomate. Knoblauch habe ich sowieso immer im Haus. Statt Gemüsebrühe habe ich die Spargelbrühe, die ich von den Spargelpäckchen hatte (Schalen im Kochwasser ausgekocht) verwendet. Vom  Markt in Mulhouse hatte ich mir ein marrokkanisches Gewürz mitgebracht: Raz el Hanout.

File:Ras.el.hanout.jpg
Raz el Hanout – marrokkanische Gewürzmischung
Bildquelle: Wikipedia

Mir war nach einer Mischung aus Marrokko und Frankreich – besser gesagt sowas wie Quinoa mit Ratatouille und marrokkanischem Geschmack, noch ein wenig Asia dazu in Form von Sojasauce und zur Abrundung des Geschmacks etwas Zuckerrübensirup – perfekt und gelungen.

Quinoa Gemuese3

Quinoa-Pfanne mit Auberginen und Raz el Hanout
Für 2-3 Portionen

1 Tasse Quinoa
2 1/2 Tassen Wasser

1 kleine Aubergine
1 rote Paprika
1 kleines Stück Lauch
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
3-4 braune Champignons
1 Tomate
etwas Spargelwasser oder Gemüsebrühe
etwas dunkle Sojasauce
Raz el Hanout (ersatzweise Currypulver)
etwas Zuckerrübensirup

Quinoa mit heissem Wasser waschen (das nimmt die Bitterstoffe etwas heraus) durch ein Sieb geben, abtropfen lassen. Dann 2 1/2 Tassen Wasser in einen Topf geben, den Quinoa dazugeben und aufkochen. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel sanft köchlen lassen, den Herd abschalten und 5 Minuten ausquellen lassen.

Das Gemüse waschen, putzen, die Champignons mit einer Pilzbürste säubern. Auberginen und Tomaten in Würfel, den Lauch in sehr feine Stücke, Pilze in Scheiben, Paprika in Streifen und Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden  (alles getrennt in kleinen Schüsselchen bereitstellen). Knoblauch abziehen und in kleine Würfel schneiden oder durch die Presse drücken.

Die Innenseite des  Woks (oder hohe Pfanne verwenden) mit wenig Soja- oder Sesamöl einreiben, zuerst die Auberginenwürfel unter häufigem Wenden darin anbraten. Wenn die Auberginen anfangen weich zu werden, nach und nach das übrige Gemüse und Pilze hinzufügen und bei mittelstarker Hitze unter häufigem Wenden anbraten.

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Mit Raz el Hanout, Knoblauch und Sojasauce würzen (die ist salzig genug- keine Zugabe von Salz notwendig), dann mit wenig Brühe ablöschen. Zum Schluss mit ein wenig Zuckerrüben-Sirup abschmecken, Quinoa untermischen – fertig.

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Quinoa ist glutenfrei. Neben hochwertigem pflanzlichen Eiweiß enthält Quinoa wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium.
Ein rundum gesundes Essen, das auch noch schmeckt. Ausserdem ist es fettarm.

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Für den Grillabend: Orientalischer Couscous-Salat mit Minze

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Ein erfrischender Salat, der nicht verwässert und deshalb auch am nächsten Tag noch schmeckt -besonders, wenn man sich in der Menge verschätzt hat, weil man ihn nicht genau nach Rezept gemacht hat 😉

Der Salat ist schnell gemacht.

Ich hatte mir das Rezept angeschaut – das ich übrigens seit mindestens 10 Jahren immer mal wieder zum Grillabend vorbereitet hatte – und gedacht:
Das ist aber nur für 4 Personen, ausserdem mit Bulgur, der etwas grobkörniger ist und auf der Packung sind für ein Taboulé (Couscous-Salat) 300 g für 4 Personen angegeben. Wir waren abends acht Personen, also habe ich mal 500 g Couscous genommen – für alle Fälle.

Hier ist aber das Rezept für 4 Personen, die Zutatenmenge kann variiert werden, dann sollte man aber auf jeden Fall mehr Dressing anrühren.

Orientalischer Couscous- oder Bulgur-Salat

200 g Couscous oder Bulgur
300 ml Wasser
4 Tomaten
1 Bund Frühlings- bzw. Lauchzwiebeln
½ Salatgurke
1 Paprikaschote (grün, rot oder gelb)
½ Bund Minze

Dressing
1 Esslöffel Tomatenmark
1 kräftige Prise gemahlener Kreuzkümmel
1 Teelöffel Paprikapulver
eine Prise Cayennepfeffer
Salz, schwarzer Pfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Spritzer Limettensaft
etwas gehackte Petersilie oder Koriander

Zubereitung
Couscous in eine Schüssel mit Deckel geben, etwas Salz darüber streuen,  mit 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Deckel auflegen und 5 Minuten quellen lassen. (Wer mag, kann auch statt des kochenden Wassers Gemüsebrühe verwenden, dabei vorsichtig mit Salz umgehen, evtl. ist dann gar kein Salz notwendig. Während das Couscous abkühlt, das Gemüse vorbereiten.

Tomaten waschen, abtrocknen, halbieren, Stielansätze entfernen und in Würfel schneiden. Paprika waschen, putzen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Gurke waschen, halbieren, mit Hilfe eines Teelöffels die Kerne entfernen, in Würfel schneiden.

Minze abbrausen, trockenschütteln, Blättchen abzupfen und fein schneiden.

Tomatenmark mit Gewürzen, Olivenöl und Zitronensaft verrühren. Die Marinade mit dem Couscous und der Minze mischen, zum Schluss das Gemüse unterheben.
Etwa 15 Minuten durchziehen lassen.


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Man kann übrigens auch Dinkelreis verwenden, hier ist das Rezept für den Dinkelreis Salat.
Ein kleiner Tipp für die Freiluftküche: Früher hatte ich beim Camping immer Couscous und einen Reise-Heißwasserkocher dabei (wer mit dem Zelt unterwegs ist: eine Steckdose in den Duschen ist immer frei / Reisestecker nicht vergessen!) – ein super schnelles Essen mit minimalem Energieverbrauch.


Statt Couscous kann man auch Dinkel verwenden – instead of couscous you can also use spelt

A refreshing salad which does not water and therefore the next day still is great -especially if you have miscalculated the amount because you prepared it without following the recipe exactly 😉

The preparation of the salad is done quickly.

I had looked at the recipe – I had prepared it for barbecues from time to timefor at least 10 years – and thought: this is only for 4 people, with bulgur instead, which is slightly coarse-grained.
On the package for a tabbouleh (Couscous salad) 300 g for 4 persons was indicated. There were eight of us in the evening, so I took 500 g couscous – just in case.

But here is the recipe for 4 people, ingredient amounts may be varied, but then you should definitely prepare more of the dressing.

Oriental couscous or bulgur salad

200 g couscous or bulgur
300 ml of water
4 tomatoes
1 bunch spring onions or leeks
½ cucumber
1 bell pepper (green, red or yellow)
1/2 bunch mint

Dressing:
1 tablespoon tomato paste
1 generous pinch of ground cumin
1 teaspoon paprika
a pinch of cayenne pepper
Salt, black pepper
4 tablespoons olive oil
Juice of one lemon
1 dash of lime juice
some chopped parsley or cilantro

Give couscous in a bowl with lid, sprinkle some salt over it, pour 300 ml of boiling water, cover and let soak for 5 minutes.
(Instead of boiling water you could also use vegetable broth. If you do, be careful with salt, possibly no additional salt may be needed).
While the couscous cools, prepare the vegetables.

Wash the tomatoes, dry, halve, remove stem approaches and cut into cubes. Wash peppers, clean, remove seeds and cut into cubes, as well. Clean, wash and cut spring onions into rings.
Wash cucumber, cut in half, remove the seeds using a teaspoon, cut cucumber into cubes.

Rinse mint, shake dry, pluck leaves and chop finely.

In a cup, stir tomato paste together with spices, olive oil and lemon juice. Mix couscous with the marinade and mint, finally fold in the vegetables. Let soak for about 15 minutes.

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Sellerie-Schnitzel

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Sieht aus wie echte Wiener Schnitzel – ist aber Gemüse! Vom Boeuf Bourguignon hatte ich noch Sellerie übrig. Es gab nämlich nur riesige Knollen. Neulich abends lachte mich der Rest an und rief mir zu: „Bitte, bitte, lass mich ein vegetarisches Schnitzel werden, mit leckerem Schnittlauchdip und Salat!” Ich hatte diese Sellerie-Schnitzel schon einmal vorgestellt, damals mit einem Curry-Sauerrahm Dip und Parmesankäse, der unter die Semmelbrösel gemischt wurde. Also eher eine Piccata. Da es diesmal große Sellerie-Scheiben waren, habe ich sie einfach halbiert.

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Der Dip wurde ganz schnell angerührt aus einem Becher Schmand (es geht auch Sauerrahm), frischem Schnittlauch aus dem Garten, in Röllchen geschnitten, Salz und Pfeffer und ein wenig Knoblauch.

Sellerie-Schnitzel1

Für die Sellerie-Schnitzel:

Den Sellerie schälen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Zwei Eier in einem Suppenteller mit Hilfe einer Gabel verquirlen. In einen zweiten Teller Semmelbröseln geben. Die Selleriescheiben in Mehl wenden, durch das Ei ziehen und mit den Semmelbröseln panieren.
Die Butter oder Butterschmalz und Sojaöl in einer Pfanne heiß schäumend erhitzen und die Selleriescheiben darin knusprig braten. Bei einer großen Menge, den Backofen auf 200 °C vorheizen, die fertig gebratenen Sellerie-Schnitzel in eine ofenfeste Form legen und im Backofen warm halten.

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Dazu passt Eisbergsalat, in Streifen geschnitten, mit roter Paprika (in Würfelchen geschnitten) mit einem Essig-Öl Dressing.

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I like Chinese – Putengeschnetzeltes aus dem Wok mit viel Gemüse

Putengeschnetzeltes Wok1

Neulich gab’s mal wieder eine bunte Pfanne aus dem Wok. Wie ich vielleicht schonmal erwähnt habe, bin ich stolze Besitzerin eines Gasherds mit fünf Flammen. Die fünfte Flamme ist in der Mitte des Kochfeldes und hat zwei Ringe – den inneren Flammenring für starke Hitze in der Mitte des Topfs, und einen äusseren Ring für die ganz große Flamme – ideal für das Kochen mit dem Wok. Den Wok habe ich schon ewig, noch vor dem Gasherd – ich hatte ihn zusammen mit einer Heizplatte gekauft, mit dem man den Topf direkt auf den Esstisch stellen konnte – ein Party-Wok sozusagen. Man könnte das ganze also auch auf der Terrasse mit Stromanschluss machen. Seit ich auf Gas koche, wurde die Heizplatte zur Unterlage für das Käsefondue-Caquelon…

Putengeschnetzeltes Wok4

Putengeschnetzeltes aus dem Wok

Ein Rezept braucht man eigentlich keines dafür – man kann beliebiges Fleisch verwenden, oder aber das Ganze auch vegetarisch zubereiten. In meinem Fall waren das Mini-Putenfilets (400 g), welches ich in dünne Streifen geschnitten habe. Dann wird das Fleisch in etwas Sojasauce und trockenen Sherry oder Marsala eingelegt, dazu in Scheiben geschnittener Knoblauch.

Was an Gemüse unbedingt dabei sein sollte: Paprikastreifen, Karotten- und Selleriestreifen, Frühlingszwiebeln (schräg in Stücke geschnitten) evtl. Tomate und Speisezwiebel. Ausserdem braucht man eine Brühe nach Wahl, Gemüse-, Hühner- oder Fleischbrühe) – ca. 1/8 bis 1/4 Liter. Ich hatte diesmal noch braune Champignons und Zucchini dabei. Selbstverständlich passen auch Chilischoten, in Streifen geschnittener Chinakohl, Weisskraut, Sojabohnen-Sprossen, Bambusschösslingen, chinesische Pilze, Auberginenwürfel, Ananasstücke….. – hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen.

Zum Braten verwende ich hoch erhitzbares Sojaöl. Man erhitzt ganz wenig Öl im Wok. Das Fleisch nimmt man aus der Marinade -diese behält man für die Sauce zurück- und bestäubt das Fleisch mit Speisestärke, d. h. Kartoffelmehl oder auch Reismehl. Dann brät man zuerst das Fleisch kräftig unter Wenden an, dann kommen die Gemüsestreifen dazu – man beginnt mit dem härtesten Gemüse, d. h. Karottenstiften, Sellerie, Paprika usw. Die Tomaten kommen zum Schluss.

Dann braucht man selbstverständlich noch eine gute Wok-Gewürzmischung, möglichst ohne Glutamat, das verträgt nämlich nicht jeder. Man löscht mit etwas Brühe ab und gibt die Marinade und das Gewürz hinzu (dabei ständiges Wenden nicht vergessen!). Dann sieht das so aus:

Putengeschnetzeltes Wok2

Kochen mit dem Wok ist so wunderbar unkompliziert – natürlich braucht man ein wenig Zeit, um das Gemüse vorzubereiten, aber gekocht ist dann ganz schnell. Bei uns gibt es meist Basmati-Reis dazu, aber es passen auch chinesische Eiernudeln.

Putengeschnetzeltes Wok3

Und – wir servieren in chinesischen Schälchen, gegessen wird mit Stäbchen. Zum individuellen Nachwürzen kann man noch süß-sauer Sauce, Sojasauce (salzig), Sambal Olek (scharf) oder Pflaumenchutney (fruchtig) auf den Tisch stellen.

Putengeschnetzeltes Wok6

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Bella Italia – Venezia – Antipasti

antipasti antica mola

Hier sind nun die Rezepte zum Menü in der Trattoria all’Antica Mola in Venedig. Wir beginnen mit den Antipasti.

Verdure alla griglia – gegrilltes Gemüse

Zucchini (zucchine)
Auberginen (melanzane)
Paprika, rot und gelb (peperoni, rosso e giallo)
glatte Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Das Gemüse waschen. Bei Zucchini und Auberginen den Stielansatz entfernen, die Zucchini längs, die Aubergine quer in dünne Scheiben schneiden. Die Auberginenscheiben salzen, aufeinander legen und mit einem Brettchen beschweren. Etwa 10 Minuten durchziehen lassen. Das Wasser abschütten, die Auberginen mit kaltem Wasser abschpülen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Zucchini und Auberginenscheiben mit etwsa Olivenöl bestreichen. Paprikaschoten von Stiel, Kernen und Scheidewänden befreien, in Hälften oder viertel schneiden, ebenfalls mit etwas Olivenöl bestreichen. Auf den Grill legen und bissfest garen. Von der Paprikaschote die verbrannte Haut abziehen.
Auf Tellern anrichten, nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen (am besten Pfeffermühle auf den Tisch stellen) und mit gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passt frisches Weißbrot.

Bruschette al salmone – geröstetes Brot mit Räucherlachs

Kleine Stücke Bauernbrotscheiben, getoastet, auf dem Grill geröstet, oder im Backofen, mit etwas Olivenöl beträufelt rösten.
Diese noch warm mit Räucherlachs belegen. Garnitur: Zitronenscheibe, mit etwas gehackter Petersilie bestreut.
Hier waren noch Butterflöckchen auf dem Lachs, das sieht ganz hübsch aus, ist aber nicht unbedingt notwendig.

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Ungarisches Gulasch, Rosen, Paprika und eine Heuschrecke

Die erste Paprika aus dem eigenen Garten!!!
Knackig frisch, und es hängen noch mehr dran…
Ich habe die Hoffnung, dass sie noch die Farbe ändern – wenn das Wetter mitspielt!

Gestern gab es seit langer Zeit mal wieder Gulasch. Grund war – ich habe meine erste Paprika im Garten geerntet. Allerdings noch grün, aber sehr kräftig und ausserdem verlangt das Rezept nach einer grünen Paprikaschote!!! Wie denn, ich dachte ungarisches Paprika ist mit roter Paprika, und daher kommt die Farbe????

Die kleine Heuschrecke fand auch Gefallen an meinen Paprika – so schön grün. Ich war aber gemein und habe sie verjagt. Ich will meine Paprika ja schliesslich selber essen.


Bevor es aber ans Gulaschkochen ging, musste ich noch die letzte Blüte der Rose Westerland in diesem Jahr bestaunen, deren Farbe im Abendlicht wunderschön aussieht. .

Aber warum heisst eigentlich das scharfe Paprikapulver „Rosenpaprika“? Woher die Bezeichnung kommt, habe ich nirgends rausfinden können. Auf jeden Fall hat es nichts mit Rosen zu tun.
Jedenfalls wird das Rosenpaprika Pulver aus schärferen Paprika gemacht, und vermutlich sind auch noch Kerne und Scheidewände mit vermahlen.
Für das Rezept  brauchen wir sowohl das Paprikapulver edelsüss, als auch das Rosenpaprika Pulver. Und durch dieses  – und eine ordentliche Menge kräftigen Rotwein, bekommt das Gulasch seine Farbe.
Aber ich kann zumindest erklären, woher die Bezeichnung „Ungarisches Gulasch“ kommt:
Wir Westeuropäer verdanken die Einführung der Paprika nämlich den Türken, die das Gemüse nach Ungarn gebracht haben….
Die Spätzle dazu wurden vom Markgräfler gewünscht – „das passt am besten zu Gulasch“.

Hier ist das Rezept für
Ungarisches Gulasch mit Spätzle
(für 4 Personen)

600 g Rindlfeisch (Schulter oder Bein)
350 g Zwiebeln
1 grüne Paprikaschote
70 g Schweineschmalz
2 Esslöffel edelsüsses Paprikapulver
1 Esslöffel Rosenpaprikapulver
1/4 Liter Rotwein  (evtl. etwas mehr)
2 Knoblauchzehen
300 g geschälte Tomaten aus der Dose
(ich hatte noch offene passierte Tomaten und habe diese aufgebraucht)
Salz, schwarzer Pfeffer

Das Fleisch in 3 cm große Würfel schneiden (oder vom Metzger schneiden lassen). Die Zwiebeln abziehen und grob hacken. Dei Paprikaschoten putzen, waschen und in feine Streifen schneiden.
Das Schmalz in einer Kasserrolle erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb braten. Die Kasserolle vom Herd nehmen und warten, bis das Fett nicht mehr schäumt.
Das Paprikapulver einrühren und mit einem Schuss Wasser ablöschen.

Die Kasserolle wieder auf den herd stellen, die Fleischwürfel zugeben und unter häufigem Wenden etwa 5 Minuten anbraten.

Mit 1/8 Liter Rotwein ablöschen.

Die Knoblauchzehen abziehen und durch die Knoblauchpresse dazu drücken. Die Tomaten ohne den Saft (oder die passierten Tomaten) und die Paprikaschote dazugeben.
Etwas Rotwein nachgiessen. Das Gulasch muss gut mit Flüssigkeit bedeckt sein. Zugedeckt bei milder Hitze etwa 1 Stunde schmoren. (Zwischendurch mal den Deckel heben, umrühren und bei Bedarf noch zusätzlichen Rotwein angießen).
Das Gulasch mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Rotwein abschmecken.

Spätzle (für 4 Personen)

Während das Gulasch schmort, bereiten wir die Spätzle zu.

4 Portionen

250 g Mehl
3 mittelgroße Eier
1/2 Tasse Milch oder Wasser
1 gestrichener Teelöffel Salz
Muskat

Zubereitung:

Mehl, Eier und Salz in einer Schüssel verrühren und mit einem Kochlöffel oder Rührgerät (Knethaken) die Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten, bis er Blasen wirft.
Wenn der Spätzleteig schwer vom Kochlöffel fällt, hat er die richtige Konsistenz.
Ist er zu flüssig, etwas Mehl, ist er zu fest, noch etwas Wasser zugeben. Dann Muskat zugeben. Je höher der Anteil an Eiern, desto weniger Wasser muss dem Teig zugesetzt werden und desto besser ist der Geschmack. Den Teig ruhen lassen, und Salzwasser zum Kochen aufsetzen.
Wenn man die Spätzle nicht mit der Hand vom Brett schaben möchte, füllt man eine Spätzlepresse bis 3 cm unter den Rand mit Teig. Dann die Spätzlepresse ca. 20 cm über den Topfrand halten und den Teig langsam, mit mehrmaligen Unterbrechungen in das sprudelnd kochende Salzwasser drücken.

Die Spätzle anschließend mit einem Schaumlöffel vorsichtig auflockern. Nachdem die Spätzle an die Wasseroberfläche gestiegen sind, schöpft man sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit lauwarmem Salzwasser. Dann die Spätzle durch ein Sieb abschütten und gut abtropfen lassen.
Auf einer vorgewärmten Platte servieren. Nach Belieben mit etwas Butter verfeinern.

Zum Gulasch servieren, das Gulasch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Guten Appetit.

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Burger Beef Balls mit Auberginen-Peperonata

Ich bin ganz stolz – darf ich sie euch präsentieren? Tataaaa, meine allererste, eigene Aubergine aus dem Garten:


In einem Holzkasten neben der Terrasse, wo auch noch zwei Paprikas und zwei Tomaten wachsen, kann geerntet werden. Die Tomaten sind mir leider bei dem Hagel von vergangener Woche zum großen Teil aufgeplatzt. Die Paprikaschoten sind zwar schon recht groß, aber noch grün.

So hat die Aubergine geblüht.


Also, Peperonata macht man auf keinen Fall mit grünen Paprika – überhaupt sind die gesündesten Paprika die roten, gefolgt von den orangefarbenen und gelben.

Hier ist das Rezept für zwei Personen (kann für vier Personen problemlos verdoppelt werden).

Auberginen-Peperonata

1 Aubergine
Salz
1 -2 Paprika (rot/gelb) = Peperoni
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Olivenöl
125 g passierte Tomaten

Burger-Beef-Balls
400 g Rinderhack
1 kleine Zwiebel, gehackt
Salz, Pfeffer, Worcestersauce
Butterschmalz zum Braten

1.
Für die Peperonata die Aubergine in Würfel schneiden. In eine flache Schüssel geben und mit Salz bestreuen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen, dann das austretende Wasser mit einem Küchenkrepp abtupfen.

Paprika (Peperoni) halbieren und entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken. Paprikawürfel mit Knoblauch im Olivenöl andünsten. Die Auberginenwürfel dazugeben und bei großer Hitze ca. 5 Minuten braten. Die Hitze reduzieren und die passierten Tomaten dazugeben.
Zugedeckt bei mittlerer Hitez 10 – 12 Minuten garen.

2.
Für die Burger-Beef-Balls das Rinderhack mit der klein gehackten Zwiebel vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit ein paar kräftigen Spritzern Worcestersauce abschmecken.
In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Beef Balls rundum kräftig anbraten.

Mit der Peperonata auf Tellern anrichten. Nach Belieben mit glatter Petersilie bestreuen.
(Hatte ich gerade keine im Garten – deshalb etwas Rosmarin in der Mitte)

Wer mag, kann dazu Reis servieren.

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Bärlauch-Hirseküchlein mit Peperoni Sour Cream

Bei uns blüht der Bärlauch schon seit Tagen. Aus dem Wald kommt, besonders wenn die Sonne scheint, ein kräftiger Knoblauchgeruch.
An manchen Orten blüht er so üppig, dass es aussieht wie ein Meer aus weißen Blüten.

Bei der Migros habe ich im Kühlregal beim Salat noch welchen gefunden – und ein tolles Bärlauch Rezept mit dazu, aus der „Saisonküche“.
Und wieder mal konnte ich einen Teil meiner schon längst fälligen Vorräte gebrauchen.
Hirse ist sehr gesund, reich an Mineralstoffen Magnesium, Eisen, Kupfer Mangan und Silizium und daher auch besonders gut für Haut, Haare und Nägel.
Sie soll die Nieren stärken und die Entgiftung fördern.
Also, auf zur Frühjahrskur…
Ich habe das Rezept noch um eine Peperoni Sour Cream ergänzt.

Bärlauch-Hirse Küchlein mit Peperoni Sour Cream

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel
1 Esslöffel Butter
200 g Hirse
400 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
100 g Bärlauch
50 ml Olivenöl
2 Eier
4 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer, etwas geriebene Zitronenschale, Öl zum Braten

1. Zwiebel hacken. In butter glasig dünsten. Hirse dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Brühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.
Pfanne vom Herd nehmen. Hirse abkühlen lassen.

2. Die Hälfte des Bärlauchs grob hacken. Zusammen mit dem Olivenöl mit Hilfe des Mixstabs pürieren.
Den restlichen Bärlauch in feine Streifen schneiden. Alles mit Eiern und Mehl unterd ie Hirse mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale kräftig würzen.

3. Wenig Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Je 1-2 Esslöffel Hirsemasse in die Pfanne geben und zu Küchlein formen.
Ca. 3 Minuten braten, wenden und die Küchlein etwas flach drücken. Goldbraun fertig braten. Herausnehmen und warm servieren.

Ich habe die Küchlein im Backofen warmgehalten – dazu gab’s einen Salat mit Olivenöl-Balsamico Dressing und eine Sour Cream:

Dafür habe ich
1 Becher Crème Fraîche mit 2 Frühligszwiebeln (in feine Ringe geschnitten), roten Paprikawürfeln gemischt und mit Salz und Cayennepfeffer gewürzt.