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Happy Veggie Friday – Pasta mit Tomaten und Auberginen

Pasta Aubergine1

Nach dem „Tauben-Gemetzel” von gestern war mirheute nach Gemüse. Ich hatte neulich zuviel Bandnudeln gekocht, die ich mit ein wenig Butter aufgebraten habe.  Eine Aubergine hatte ich noch und ausserdem drei Tomaten.

Es sollte heute was Schnelles sein, denn am Vormittag war ich zum Einkaufen unterwegs – habe meinen Hunger nach Frühling im Gartencenter gestillt und jede Menge Pflanzen eingekauft….
Kalt war es draussen, nur 6 °C und das im April! Wenn ich also noch in den Garten wollte, musste ich mich beeilen, um nicht als Eiszapfen draußen zu verenden.

Das Rezept ist für zwei Portionen, normalerweise verwende ich Rigatoni oder Penne dafür.

Pasta Aubergine3

Pasta mit Tomaten und Auberginen

250 g Rigatoni, Penne oder breite Bandnudeln
ca. 250 – 300 g vollreife Tomaten
1 kleine Aubergine
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Zuckerrübensirup
(Grafschafter Goldsaft) oder 1 Esslöffel brauner Zucker
Salz und Pfeffer aus der Mühle
glatte Petersilie oder Basilikum zum Garnieren

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen (oder übrige Nudeln mit etwas Butter aufbraten). Die Tomaten über Kreuz einritzen, mit kochend heißem Wasser überbrühen, häuten, den Stielansatz herausschneiden und das Fruchtfleisch würfeln.

Die Aubergine waschen, abtrocknen, den Stil und den Blütenansatz wegschneiden und in kleine Würfel (1 cm) schneiden. In einem großen Topf die Butter schmelzen, den Zuckerrübensirup dazugeben und das Ganze heiß werden lassen. Die Auberginenwürfel hineingebenund unter ständigem Rühren darin anschwitzen und glasieren.

Die Nudeln auf ein Sieb schütten, gut abtropfen lassen, in eine vorgewärmte Schüssel füllen und darin mit den Auberginenwürfeln und den Tomatenwürfeln mischen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Basilikumblättchen oder Petersilie garnieren.

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Bella Italia – Venezia – Pasta, Pasta!: Primo Piatto in der Trattoria Bella Venezia

Primo Piatto

In Italien ißt man ja die Hauptmahlzeit des Tages in mehreren Gängen (meist abends – Abendessen =Cena). Hier geht es weiter mit dem Bericht, was es zu Essen gab…
Ein venezianisches Antipasti, die sarde in saòr hatte ich bereits vorgestellt. Der Primo Piatto, der erste Gang besteht meist aus Pasta, in Form von Nudeln, Gnocchi, Risotto oder Suppe (Minestra).

Ein typisch venezianischer Primo Piatto ist Risi e Bisi oder Risibisi. Reis mit Erbsen, wobei das venezianische Risotto eine weniger feste Konsistenz, als das Risotto alla Milanese haben sollte. Es soll eher suppig sein. Probiert habe ich es in Venedig nicht, da es dort ein typisches Frühlingsgericht ist. Puristen meinen ausserdem, die Erbsen für Risi e Bisi müssten unbedingt aus der Gegend um Venedig, besser noch aus den Gemüsegärten von Burano stammen.

Also hat sich der Markgräfler für Penne all’arrabbiata (das Rezept stammt aus dem Latium, der Gegend um Rom) entschieden, ich mich für Gnocchi alla crema di salmone.

Penne arrabbiata

Penne all’arrabbiata
Nudeln mit Chili-Sauce

Für vier Personen:

100 g durchwachsener Speck
500 g reife Tomaten
(im Winter einen Tetrapack passata di pomodoro verwenden)
1 Bund glatte Petersilie
2 kleine rote Chilischoten
50 g frisch geriebener Pecorino oder Parmesan
400 g Penne (schräg abgeschnittene Nudleröhrchen)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Butter
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Speck in feine Streifen schneiden. Tomaten überbrühen, enthäuten und entkernen, das Fruchtfleisch kleinschneiden und durch ein Sieb streichen. 1 Zwiebel hacken, 2 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden.

In einem Topf 4 Liter Salzwasser aufkochen. 400 g Penne für 5 Minuten darin vorgaren.

Inzwischen in einer großen Pfanne 2 Esslöffel Butter zerlassen, Speck und Zwiebel hineingeben und bei sanfter Hitze unter Rühren anbraten. Knoblauch, passierte Tomaten und 2 Chilischoten einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Bei milder Hitze köcheln.

Die Nudeln abgießen, abtropfen lassen und unter die Sauce mischen. Einige Esslöffel vom heißen Nudelwasser zurückbehalten, bei Bedarf die Sauce damit verdünnen. Sanft weiterköcheln bis die Nudeln bißfest gegart sind.

Die Petersilie fein hacken, untermischen. Die Chilischoten entfernen, Sauche nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit 50 g frisch geriebenem Käse servieren.

Gnocchi Salmone

Gnocchi alla crema di salmone
(Gnocchi mit cremiger Räucherlachssauce)

Für die Gnocchi:

(Eines meiner Lieblingsrezepte im Sommer sind die Gnocchi mit Salbei)

Für 4 Personen
1 kg Kartoffeln (mehligkochend)
etwa 250 g Pastamehl
Salz

Die Kartoffeln waschen, mit Schale in Salzwasser weich kochen (ca. 20 Minuten), pellen und noch heiß durch die Kartoffelpresse (grober Einsatz) geben und auf eine bemehlte Arbeitsplatte pressen. Die pürierten Kartoffeln leicht salzen, nach und nach soviel Mehl unterkneten, bis ein glatter, homogener Teig entstanden ist. Die Mehlmenge hängt von der verwendeten Kartoffelsorte ab. Wenn der Teig nicht mehr an den Fingern klebt, stimmt die Konsistenz.

Mit bemehlten Händen aus dem Teig fingerdicke Rollen formen und diese in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden. Alle Teigstücke leicht auf eine Gabel drücken, um ihnen die typisch gekrümmte Gnocchi-Form mit der unebenen Oberfläche zu verleihen.
Die Gnocchi für einige Minuten in kochendes Salzwasser geben, bis sie an die Oberfläche steigen. Nicht zu lange im Wasser lassen, sonst werden sie zu weich.
Mit einer Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen. Mit der Sauce mischen.

Für die Sauce:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
250 g Räucherlachs
2 Teelöffel Butter
450 g Schlagsahne
1 Esslöffel Tomatenmark (3-fach konzentriert)
Salz
1 Esslöffel Zitronensaft
Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer

  1. Zwiebel und Knoblauch abziehen. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch durchpressen. Räucherlachs in feine Streifen schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch in Butter anschwitzen. Sahne angießen, in etwa 8 Minuten cremig einköcheln.
  3. Das Tomatenmark in die Sahnesauce rühren, mit Zitronensaft, schwarzem Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
    Lachs kurz darin erhitzen.