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Midsommar Rezept: Schwedische Lachsfrikadellen mit Frühkartoffeln


Noch ein typisches Midsommar-Rezept, das sich toll auf dem warmen Buffet macht: Schwedische Lachsfrikadellen.
Dazu gibt es Estragon-Mayonnaise und in der Schale gegarte Frühkartoffeln, die mit Butterflöckchen verfeinert und mit Dill bestreut werden.
Die Kräuter hole ich mir ganz frisch aus dem Garten.

Absolut köstlich – nicht nur zu Mittsommer, sondern auch als sommerlicher Freitagsfisch oder ohne die Kartoffeln im Brötchen als Lachsburger!
Dazu passt ein Glas Weißwein, Roséwein oder Bier.



Schwedische Lachsfrikadellen


Zutaten
Für 4 Personen

• 500 g Lachsfilet, küchenfertig
• 1 Bund Dill
• 1 Bio Zitrone
• 3 Eier
• 3 Teelöffel Tafelmeerrettich
• Salz
• Pfeffer
• 160 ml Rapsöl
• 800 g kleine Frühkartoffeln
• 1 kleines Stück Butter
• 8 Stiele Estragon
• 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
• 150 g Vollmilchjoghurt
• 1 Prise Zucker

Zubereitung

Lachs mit einem großen Messer sehr fein hacken. Brot entrinden und im Mixer fein zerbröseln.
Dill-Spitzen von den Stielen zupfen, 2/3 davon fein hacken. Zitrone halbieren, von 1 Hälfte die Schale abreiben und 1 Esslöffel Saft auspressen, restliche Zitrone in Spalten schneiden.
2 Eier mit einer Gabel verquirlen, Lachs, Brotbrösel, gehackten Dill, Zitronenschale, Meerrettich, Salz und Pfeffer untermengen.

Kartoffeln ungeschält in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Das Wasser abschütten. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und Butterflöckchen darauf verteilen.

Estragonblättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Restliches Ei, Zitronensaft, Senf, etwas Salz, Pfeffer und 
125 ml Öl in den Rührbecher geben. Pürierstab in den Becher stellen, auf höchster Stufe mixen, dabei den Stab ganz langsam nach oben ziehen, bis eine cremige Mayonnaise entstanden ist. Estragon und Joghurt zugeben und kurz untermixen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.



Den Backofen auf 80 °C vorheizen. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen. Mit einem Esslöffel die Masse portionieren und ins heiße Öl geben. In zwei Portionen à 6 Stück die Frikadellen bei mittlerer Hitze in 3-4 Minuten rundum knusprig braten. Im Backofen warm halten.

Kartoffeln, Frikadellen und Estragon-Mayonnaise mit restlichem Dill und Zitronenspalten servieren.



Salmon Burger- A recipe from Sweden


Ingredients
For 4 persons

500 g salmon fillet, ready to cook
1 bunch of dill
1 organic lemon
3 eggs
3 teaspoons horseradish (from the jar)
Salt
Pepper
160 ml rapeseed oil
800 g small potatoes
8 stems of tarragon
1 teaspoon medium hot mustard
150 g whole milk yoghurt
1 pinch of sugar
1 small piece of butter

Preparation

Chop the salmon very finely using a large knife. Remove the breadcrumb and finely crumble the bread in a blender.
Pluck the dill tips from the stems, finely chop 2/3 of it. Halve the lemon, grate the peel from 1 half and squeeze 1 tablespoon juice. Cut the remaining lemon into slices.
In a bowl, whisk 2 eggs using a fork, then add salmon, bread, chopped dill, lemon zest, horseradish, salt and pepper.

Cook the potatoes in boiling salted water for approx. 15 minutes. Drain, place the potatoes in a bowl and spread some butter flakes on top.

Pluck the tarragon leaves from the stems and chop coarsely. Add the remaining egg, lemon juice, mustard, some salt, pepper and 125 ml oil into a beaker. Place a handblender in the beaker and mix at the highest speed, slowly moving the blender upwards until a creamy mayonnaise is obtained. Add tarragon and yoghurt and mix in briefly. Season to taste with salt, pepper and sugar.

Preheat the oven to 80 °C = 176 °F.
Heat the remaining oil in a pan. Portion the mixture with a tablespoon and add to the hot oil. Fry the salmon burgers in two portions of 6 over medium heat all around for 3-4 minutes until crispy. Keep warm in the oven.

Serve potatoes, salmon burgers and tarragon mayonnaise with the remaining dill and lemon wedges.


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Kleiner Zitronengugelhupf


Heute gibt es zum Sonntagskaffee einen kleinen, feinen Zitronengugelhupf.
In meiner Kiste mit den Backzutaten habe ich nämlich noch ein paar Reste von der Weihnachtsbäckerei. Etwas fein gehacktes Zitronat macht diesen keinen Gugelhupf noch zitroniger.
Mmmh, das schmeckt nach Frühling und Sommer zugleich – und macht gute Laune!



Kleiner Zitronengugelhupf


Zutaten
(für eine Gugelhupf-Form mit 17 cm ∅)

Für den Teig
• 125 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Eier
• 1 Esslöffel Milch
• 1 Prise Salz
• 1 Bio-Zitrone, davon:
• ½ Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
• 125 g Mehl
• 30 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
• 1 Teelöffel Backpulver
• 1 Esslöffel Zitronat, fein gehackt

Für den Guss
• 125 g Puderzucker
• 1-2 Esslöffel Zitronensaft (von einer Zitronenhälfte)
• 1 Teelöffel weiche Butter
• Bio-Zitronenschale

Ausserdem
• Butter und Semmelbrösel für die Kuchenform

Zubereitung
Butter in einer Schüssel schaumig rühren, Zucker und Vanillezucker unterrühren. Nach und nach Eier, Milch, Salz und geriebene Zitronenschale unterrühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und esslöffelweise unter die Buttermischung rühren. Zuletzt das Zitronat unter den Teig heben.

Die Backform einfetten, mit Semmelbröslen ausstreuen, den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft 180 °C) etwa 40 Minuten backen. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.

Den Puderzucker sieben und mit Zitronensaft und Butter zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Den Kuchen damit überziehen. Von der Zitrone die restliche gelbe Schale mit einem Sparschäler dünn abschälen, in feine Streifen schneiden und auf dem Guss verteilen.



Small lemon bundt cake


Ingredients
(For a bundt cake tin with 17 cm ∅)
For the dough
125 g soft butter
125 g sugar
1 sachet vanilla sugar
2 eggs
1 tablespoon milk
1 pinch of salt
1 organic lemon:
½ teaspoon grated organic lemon peel
125 g flour
30 g cornstarch (or potato flour)
1 teaspoon baking powder
1 tablespoon candied lemon peel, finely chopped

For the icing
125 g icing sugar
1-2 tablespoons lemon juice (from one half of the lemon)
1 teaspoon soft butter
organic lemon peel

Plus
butter and breadcrumbs for the cake tin

Preparation
In a bowl, cream butter until frothy, add sugar and vanilla sugar. Gradually stir in eggs, milk, salt and grated lemon zest, flour, cornstarch and baking powder and stir spoon by spoon into the butter mixture.
Butter the baking tin, sprinkle with breadcrumbs, fill in the dough and smooth down. Bake in a preheated oven at 200 °C = 392 °F (fan oven 180 °C = 356°F) for about 40 minutes.
Take the cake out of the oven and leave in the tin for 10 minutes, then place it on a cake rack to cool.

For the icing, sift the icing sugar and mix with lemon juice and butter to a thick mass. Cover the cake with it.
Using a peeler, thinly peel the remaining yellow peel from the lemon, cut into fine strips and sprinkle over the icing.


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Tina’s White Dinner: Zitronen-Panna-Cotta mit Lemon-Gin Sauce und Basilikum

Zitronen Panna Cotta 1
Zitronen-Panna Cotta mit Lemon-Gin Sauce und Basilikum

Tagelang habe ich mir das Hirn zermartert, um für das „White Dinner“ von TinasTausendschön etwas passendes zu finden.

Und plötzlich war die Idee da – eine Zitronen-Panna-Cotta!
Die klassische Panna Cotta besteht aus Sahne, Zucker, Vanille und Gelatine. Ich habe die Vanille gegen abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone ausgetauscht. Und damit die Panna Cotta nicht so einsam ist, habe ich noch eine Zitronensauce gekocht, die mit Gin verfeinert wurde.
Zitronenmelisse als Deko fand ich etwas eintönig, und so habe ich eine pfeffrige Prise in Form von Basilikumblättchen aus meinem Garten hinzugefügt.

Liebe Tina, ich geselle mich gerne dazu und bringe als Dessert Zitronen-Panna Cotta mit zum White Dinner…. Hier ist das Rezept.


Zitronen Panna Cotta 2


Zitronen-Panna-Cotta mit Lemon-Gin Sauce und Basilikum


1. Zitronen-Panna-Cotta

Zutaten
• 500 g Sahne
• abgeriebene Schale von einer Zitrone
• 50 g Zucker
• 6 Blatt weiße Gelatine (für 500 ml Flüssigkeit)
• Zitronenzesten für die Deko

Zubereitung

6 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

500 g Sahne in einen Topf geben. Die abgeriebene Zitronenschale und 50 g Zucker zur Sahne geben. Langsam erhitzen und 15 Minuten leicht köcheln lassen.

Den Topf vom Herd ziehen. Die eingeweichten Gelatineblätter tropfnass in den Topf geben, unter Rühren vollständig auflösen.

Die Sahne in 4-6 kleine, kalt ausgespülte Förmchen füllen. Etwas abkühlen lassen, dann im Kühlschrank 3-4 Stunden fest werden lassen.


2. Lemon-Gin Sauce

• 1 Bio-Zitrone
• 1 Ei
• 50 ml Wasser
• 150 g Zucker
• 115 g Butter
• 2-3 Esslöffel Gin (Monkey 47 aus dem Schwarzwald)

Die Bio-Zitrone mit heißem Wasser abspülen, dann trockenreiben.

Von der Zitrone eine Hälfte der Schale fein abreiben, von der anderen Hälfte mit einem Zestenreißer von der Schale feine Streifen abschneiden. Die Zitronenzesten für die Deko beiseite stellen. Dann die Zitrone auspressen.

Ei, Wasser, Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale in einem kleinen Saucentopf mit dem Schneebesen aufschlagen, bis die Zutaten gründlich gemischt sind.
Die Mischung im Topf bei mittelstarker Hitze erwärmen. Nach und nach Zucker und Butter einrühren, dabei ständig mit dem Schneebesen umrühren, bis die Butter geschmolzen ist und die Sauce anfängt zu kochen.

Nach Belieben mit Gin verfeinern, nochmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Vollständig auskühlen lassen.
Die Panna Cotta aus den Förmchen auf Teller stürzen. Mit Zitronensauce und mit Zitronenzesten und Basilikum dekoriert servieren.


Lemon panna cotta with lemon gin sauce and basil

1. Lemon panna cotta

Ingredients

500 g cream
grated zest of one lemon

50 g sugar
6 sheets of white gelatine
lemon zest for decoration

Preparation
Soak 6 leaves of white gelatine in cold water.
Pour 500 g cream into a saucepan. Add the lemon zest and 50 g sugar. Heat slowly heat and  let simmer for 15 minutes.
Take the pan off the heat. Give soaked and dripping wet gelatine leaves to the cream in the pot, dissolve completely by stirring.

Fill the cream into 4-6 small, cold rinsed moulds. Allow to cool slightly, then leave to set in the fridge for 3-4 hours.

2. Lemon and Gin Sauce

Ingredients

1 organic lemon
1 egg
50 ml water
150 g sugar
115 g butter
2-3 tablespoons gin (Monkey 47 from the Black Forest)

Rinse the organic lemon with hot water, then pat dry with kitchen paper. Finely grate one half of the lemon zest. With a zester, make fine strips of the other half. Put the lemon zest strips aside for decoration. Then squeeze the lemon.

Give egg, water, lemon juice and lemon zest in a small saucepan and stir with a whisk until the ingredients are thoroughly mixed. Heat the mixture in the saucepan over medium-heat. Gradually stir in sugar and butter, stirring constantly with the whisk until the butter has melted and the sauce begins to boil.

Refine to taste with Gin, brint to a boil again and remove from rhe heat. Let cool completely.

Place the panna cotta on a plate by turning over the ramequins. Serve with lemon sauce and lemon zest. Decorate with basil.

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Karfreitagsfisch à la Française: FILETS DE POISSON GRATINÉS AUX HERBES

Fischfilet Kräuterkruste 2

Kurz vor den Feiertagen waren der Markgräfler und die Markgräflerin wieder einmal im nahegelegenen Elsass, um sich in einem französischen Supermarkt mit allerlei Köstlichkeiten einzudecken.
Immer unübertroffen frisch und qualitativ hochwertig ist dabei der Fisch, der hier angeboten wird. Wir hatten uns für ein „Dos de cabillaud”, eine Seite Kabeljaufilet entschieden.
Zu Hause wurde diese in vier Stücke geteilt:

Fischfilet Kräuterkruste 4

Fisch mit Kräuterkruste / Filets de poisson gratinés aux herbes

600 g Kabeljaufilet, in 4 Stücke geschnitten
75 g frisch geriebenes Paniermehl
Kräuter der Provence, getrocknet aus der Mühle
4 Esslöffel gehackte Petersilie
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
abgeriebene Schale von ½ Bio Zitrone
5-6 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Dijon-Senf
2 Esslöffel Butter

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Fischfilets kalt abbrausen und mit Haushaltspapier gut trocken tupfen.
Paniermehl, Petersilie, Knoblauch, abgeriebene Zitronenschale und 4 Esslöffel Olivenöl gut miteinander mischen und leicht salzen und pfeffern.
Mit dem übrigen Olivenöl den Boden einer flachen ofenfesten Form ausstreichen. Die Fischfilets auf einer Seite salzen und pfeffern, mit dieser Seite nach unten nebeneinander in die Form legen. Die Oberseite dünn mit Dijonsenf bestreichen und ebenfalls salzen und pfeffern. Nun die Bröselmasse gleichmäßig auf dem Fisch verteilen und leicht andrücken. Butter in dünne Flöckchen schneiden und daraufgeben. Die Filets in der Mitte des Backofens 12-15 Minuten garen. Heiß servieren. Dazu passen frisches Brot oder Frites /Salzkartoffeln, grüner Salat oder Tomatensalat.

Fischfilet Kräuterkruste 3

Fischfilet Kräuterkruste 1

Fish Gratiné with Herb Crust / Filets de poisson aux herbes gratinés

600 g cod fillet, cut into 4 pieces
75 g of freshly grated breadcrumbs
Herbes de Provence, dried, from the mill
4 tablespoons of chopped parsley
2 cloves of garlic, finely chopped
grated zest of ½ organic lemon
5-6 tablespoons olive oil
salt and pepper
1 teaspoon Dijon mustard
2 tablespoons butter

Preheat the oven to 200 ° C (392 °F). Rinse the fish fillets under cold water and pat dry with kitchen paper.
Mix well bread crumbs, parsley, garlic, lemon zest and 4 tablespoons of olive oil and season with little salt and pepper.
Grease the bottom of a shallow ovenproof dish with the remaining olive oil. Salt and pepper the fish fillets on one side and place with this face down into the greased dish. Brush the fish lightly with Dijon mustard and also salt and pepper. Then evenly distribute the crumb mixturee on the fish and press gently to fix. Cut butter into thin flakes and sprinkle over the fish. Bake in the middle of the oven for 12-15 minutes. Serve hot and with white bread or fries / potatoes, green salad or tomato salad.

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Zur Basler Fasnacht: Zigerkrapfen

Zigerkrapfen 10Bei uns im Markgräflerland ist die Fasnacht noch nicht ganz vorbei. Während andere schon am Fasten sind, geht es bei uns und in der benachbarten Schweiz – vor allem in Basel – nochmal hoch her. Im Markgräflerland wird die Buurefasnacht gefeiert, am Sonntagabend in der Woche nach dem Rosenmontag gibt es große Fasnachtsfeuer, bei denen ”Schiibe chlopft” (Holzscheiben, die im Feuer zum Glühen gebracht werden und an einem Haselnuss-Stab geschwungen und mittels einer Holzrampe in die Luft geschlagen werden) um den Winter zu vertreiben.
In Liestal findet der Chienbäse statt und das ganze geht dann fast nahtlos über in den Morgenstraich, der in der Basler Fasnacht die „Drey scheenschte dääg” einläutet.

Basel69
Also, wieso nicht wieder mal den Blick in die Küche der Schweiz richten…?

In Basel findet man vor allem Fasnachtchüechli, die den „Badischen Scherben” ähneln, Faschtewäije und Osterflädli.

Heute gibt es Zigerkrapfen – die nichts mit einer Ziege zu tun haben. Es handelt sich um Fettgebackenes, das mit Ziger, einem Ricotta-artigen Quark bzw. Frischkäse, Zimt, Zucker, Mandeln und Sultaninen gefüllt ist. Sehr mächtig aber auch sehr lecker.
Ich habe mich dieses Jahr mal daran probiert und war begeistert, wie einfach und schnell die Zubereitung ist.

Zigerkrapfen 12

Zigerkrapfen

2 Packungen fertig ausgerollter Blätterteig à 275 g
1 Eiweiss

Für die Füllung:
150 g Ziger, Magerquark oder Ricotta
1 Bio Zitrone
(Saft und abgeriebene Schale)
100 g Zucker
½ dl (=50 ml) Rahm
1 Teelöffel Ceylon Zimt
100 g frisch gemahlene Mandeln
4 Esslöffel Sultaninen
Zimtzucker
(4 Esslöffel Zucker, mit 1 Teelöffel Zimt vermischt)
1 Liter Frittieröl
(z. B. hocherhitzbares HOLL-Rapsöl)

1.
Für die Füllung Ziger mit 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel abgeriebener Zitronenschale, 100 Gramm Zucker 50 ml Rahm und 1 Teelöffel Zimt verrühren. 100 g gemahlene Mandeln und 4 Esslöffel Sultaninen daruntermischen.

2.
Den Blätterteig ausrollen und Quadrate mit Seitenlänge von etwa 8 cm ausrädeln.

3.
Die Plätzchen auf einer Seite mit je 1 Teelöffel von der Füllung belegen und die Ränder mit verrührtem Eiweiß bepinseln. Den Teig quer darüber klappen, mit einer Gabel andrücken.

4.
Die Krapfen im heißen Frittierfett bei ca. 170 °C einige Minuten schwimmend ausbacken, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen und etwas abkühlen lassen und noch warm in Zimtzucker wälzen.

Zigerkrapfen
(Swiss donuts filled with white cheese)

2 packs of ready rolled-out pastry, each 275 g
1 egg white

For the filling:
150 g Ziger, or skimmed ricotta cheese
1 organic lemon
(juice and zest)
100 g sugar
½ dl (= 50 ml) cream
1 teaspoon Ceylon cinnamon
100 g of freshly ground almonds
4 tablespoons sultanas
cinnamon sugar
(4 tablespoons sugar, mixed with 1 teaspoon cinnamon)
1 litre of cooking oil
(e. g. canola oil for deep-frying)

1
For the filling, mix 1 tablespoon of lemon juice, Ziger, 1 teaspoon grated lemon peel, 100 grams of sugar, 50 ml cream and 1 teaspoon cinnamon. Fold in 100 g ground almonds and 4 tablespoons sultanas.

2
Roll out the puff pastry and cut in squares with a side length of about 8 cm.

3
Fill each half of a square with 1 teaspoon of the filling and brush the edges with whisked eggwhite. Fold the dough across it, press down with a fork.

4
Fry the „Krapfen” swimming in hot frying fat at 170 °C (338 °F) for a few minutes until they are golden brown. Drain on paper towels and let cool slightly and roll in cinnamon sugar while they are still warm.

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Erdbeer-Sahnetorte mit Herz

Erdbeersahne 2
Ausnahmsweise, aber wirklich nur ausnahmsweise hat die Markgräflerin schon im Februar Erdbeeren gekauft….
Einzeln und wunderschön in einem Holzkistchen platzierte, rote Früchte aus Spanien hatte ich in unserem Discounter um die Ecke entdeckt, und legte diese schüchtern aufs Band, worauf die Früchte von einem Einkäufer vor mir argwöhnisch angesehen wurden…. Erdbeeren im Februar? Aber ich hatte schließlich einen besonderen Grund dafür!

Erdbeersahne 5
Erdbeer-Sahne Torte, ein vielfach geäusserter Wunsch des Markgräflers zu seinem Geburtstag. Die Jahre zuvor hatte ich mich immer geweigert:
„Wo soll ich denn bitte um diese Jahreszeit reife Erdbeeren herbekommen? Und ausserdem, die aus Spanien werden ja eh halb grün geerntet und schmecken überhaupt noch nicht.”
Denkste! Beim gemeinsamen Wochenend-Einkauf sahen wir dann diese Erdbeeren und ich hatte plötzlich keine Ausrede mehr.
Zwar hatte mir eine Freundin, die Konditorin ist den Tipp gegeben, Erdbeeren während der Saison auf Vorrat einzufrieren (geputzt und zerkleinert oder püriert)  aber das kam leider zu spät.

Und nachdem es im vergangenen Jahr ersatzweise eine

Blaubeer-Sahne Mini TorteBlaubeersahne6

für meinen Schatz gab, bekam er dieses Jahr – der Globalisierung sei Dank – endlich seinen Wunsch erfüllt.

Eine Erdbeer-Sahnetorte!

Erdbeersahne 4

Erdbeer-Sahnetorte
Für eine Springform mit 24 cm ø

Für den Teig:
100 g Margarine oder Butter
100 g Zucker
etwas gemahlene Vanille
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer ½ Bio Zitrone
3 Eier
100 g Dinkelmehl Type 630
50 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
1 Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:
500 g Erdbeeren
100 g Zucker
Saft von ½ Zitrone
½ Liter (=500 ml) Sahne
6 Blatt weiße Gelatine

Zum Verzieren:
1/8 Liter (=125 ml Sahne)
etwas Zucker
150 g Erdbeeren

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Den Boden eine Springform mit 24 cm ø einfetten.

Das weiche Fett schaumig rühren, Zucker und gemahlene Vanille nach und nach dazugeben und so lange weiterrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Die abgeriebene Zitronenschale hinzufügen. Die Eier nacheinander dazugeben und verrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, durch ein Sieb geben und esslöffelweise unter die Eiermasse heben.
Den Teig in die Springform geben und 25-30 Minuten backen. Den Boden aus der Form nehmen, abkühlen lassen und in der Mitte einmal durchschneiden.

Für die Füllung die Erdbeeren pürieren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Herausnehmen, ausdrücken und in einem Topf schmelzen. Etwas von dem Erdbeermark unterrühren.
Zucker, Zitronensaft, geschlagene Sahne und die aufgelöste, wieder abgekühlte Gelatine zu der Erdbeermasse geben und unterheben.

Den unteren Tortenboden in einen Tortenring oder eine Springform legen. Die Erdbeercreme darauf verteilen, dann den zweiten Boden darauflegen. Mit Sahne und Erdbeeren verzieren.
Einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Erdbeersahne 3

Usually, I don’t buy strawberries out of season – but it was my husband’s birthday and also Valentine’s Day is coming soon! So these are strawberries from Spain – and they look and taste like summer! For next year I will purée and freeze some strawberries from my area – got this hint from a friend who’s a confectioner…

Strawberry cream cake
For a springform pan with 24 cm ø

For the dough:
100 g margarine or butter
100 g sugar
a little powdered vanilla
1 pinch of salt
grated rind of ½ organic lemon
3 eggs
100 g spelled flour type 630
50 g starch (potato flour or cornstarch)
1 teaspoon baking powder

For the filling:
500 g strawberries
100 g sugar
juice of ½ lemon
½ litre (= 500 ml) cream
6 sheets of white gelatin

To decorate:
1/8 litre (125 ml cream)
some sugar
150 g strawberries

Preheat the oven to 175 ° C (347 °F). Grease the bottom of a springform pan with 24 cm in diameter.

Stir the soft fat until fluffy, gradually add sugar and powdered vanilla and continue stirring until the sugar has completely dissolved.
Add the lemon zest. And then one egg after the other while stirring. Mix flour, starch and baking powder, sift and fold tablespoon by tablespoon into the egg mixture.
Pour the batter into the springform pan and bake for 25-30 minutes. Remove from the mould, let cool and cut in two parts (bottom and top of the cake).

For the filling, puree the strawberries. Whip the cream. Soak the gelatin in cold water. Press out and melt in a saucepan. Stir in some of the strawberry puree.
Add sugar, lemon juice, whipped cream and resolved, cooled down gelatine to the strawberry mass and fold in.

Set the bottom tier in a cake ring or a springform pan. Spread the strawberry cream, then put on the second tier. Garnish with whipped cream and strawberries.
Leave for a few hours in the fridge to set.

Erdbeersahne 6

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Adventskalender 2014 – Nr. 21: 4. Advent… Kleiner Kokos-Zitronen Gugelhupf

Adventskalender 2014_21_1Und schon brennt die vierte Kerze… Zum 4. Advent gibt es nun den vorerst letzten kleinen Adventsgugelhupf. Dieser kommt sehr erfrischend daher, locker-luftig mit Zitrone und Kokos! Da geht wortwörtlich die Sonne auf…
Wie vergangenes Jahr, ist es um Weihnachten sehr mild und vereinzelt scheint wirklich die Sonne. Ich kann mich noch erinnern, dass ich vergangenes Jahr am 24. Dezember noch fast vergessene Blumenzwiebeln eingepflanzt hatte – damals hatten wir auch frühlingshafte Temperaturen.

Adventskalender 2014_21

Kleiner Kokos-Zitronen-Gugelhupf
(für eine Gugelhupfform mit 16 cm ∅)

Für den Teig:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille
2 Eier
1 Eigelb
1 Teelöffel abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
100 g Dinkelmehl Type 630
30 g Kartoffelmehl (Speisestärke)
1 Teelöffel Backpulver
30 g fein gewürfeltes Zitronat
60 g Kokosraspel
Butter und Mehl für die Form

Für die Glasur:
3 Esslöffel Orangenkonfitüre
50 g Puderzucker
1 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Kokosraspel

Die Butter schaumig rühren. Zucker, Vanille, Eier, Eigelb und Zitronenschale unterrühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen, sieben und nach und nach unter die Butter-Masse rühren. Zitronat und Kokosraspel unterheben.
Den Backofen auf 200 °C (Gas Stufe 3, Umluft 180 °C) vorheizen.
Die Backform innen mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten backen. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Orangenkonfitüre durch ein Sieb streichen, leicht erwärmen, den Kuchen damit beträufeln. Den Puderzucker sieben und mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Den Kuchen damit beträufeln und mit Kokosraspel bestreuen.

Adventskalender 2014_21_2

Small coconut and lemon bundt cake
(for a bundt cake mould with 16 cm ∅)

For the dough:
125 g softened butter
100 g sugar
1 teaspoon of powdered vanilla
2 eggs
1 egg yolk
1 teaspoon grated rind of an organic lemon
100 g flour (spelt type 630)
30 g of potato flour (cornstarch)
1 teaspoon baking powder
30 g of finely diced candied lemon peel
60 g grated coconut
butter and flour for the mould

For the glaze:
3 tablespoons orange marmalade
50 g icing sugar
1 tablespoon lemon juice
2 tablespoons grated coconut

Whisk the butter until fluffy. Add sugar, vanilla, eggs, egg yolk and lemon zest, stir.
Mix flour, cornstarch and baking powder, sift and stir gradually into the butter-mass. Fold in candied lemon peel and coconut.
Preheat the oven to 200 °C =392 °F (gas mark 3 / fan oven 180 ° C=356 °F).
Grease the inside of the baking mould with butter and dust with a little flour. Fill in the dough and flatten it. Bake in the preheated oven for about 40 minutes. Remove from the oven, let stand for 10 minutes in the mould, then set to cool on a wire rack.
Lightly roast the grated coconut in a dry frying pan, remove and let cool.
Spread the marmalade through a sieve, slightly warm in a pan and sprinkle the cake with it. Sift the icing sugar and mix with lemon juice to receive a viscous mass. Sprinkle the cake with it and in the end sprinkle with grated coconut.

Adventskalender 2014_21_3

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Adventskalender 2014 – Nr. 4: Totenbeinli nach Adele Duttweiler

Adventskalender 2014_4

Heute habe ich ein ganz besonderes – wenn auch etwas makaberes – Gebäck für euch. Es handelt sich um ein Originalrezept aus der Schweiz aus dem Jahre 1912.
Adele Duttweiler, die Gattin von Gottlieb Duttweiler, dem Gründer der Migros. Sie hatte das Rezept damals als 20-jährige an der Kochschule aufgeschrieben.
Das Rezept wurde ab den 1930er Jahren als Vorlage für die Produktion der berühmten Totenbeinli (Bâtonnets aux noisettes) verwendet.
Traditionell hat man früher dieses Gebäck bei Abdankungen den Trauergästen angeboten, und daher soll auch die alte deutsche Bezeichnung „Totenbeinli” stammen.
Das Gebäck ist aber nicht nur in der Schweiz bekannt und äußerst beliebt – bei uns in Deutschland sind Sie am Hochrhein weit verbreitet.
Mich erinnern sie geschmacklich und von der Konsistenz her an italienische Cantuccini und sie eignen sich sehr gut als süße Knabberei zum Kaffee. Ein italienischer Vin Santo oder ein trockener Sherry, aber auch ein trockener Gutedel passen bestimmt hervorragend.

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Für das Rezept braucht man ganze, geröstete Haselnüsse (200 g). Hierfür die geknackten Haselnüsse auf ein Backblech geben, im Ofen bei 150 °C Umluft etwa 15-20 Minuten rösten. Dabei aufpassen, dass die Nüsse nicht zu dunkel werden. Wenn die Häutchen aufplatzen, kann man sie aus dem Ofen nehmen. Man gibt sie dann in ein Küchentuch und rubbelt die Nüsse damit aneinander, damit sich die braunen Häutchen lösen. Nach Möglichkeit macht man das irgendwo im Freien – die Häutchen landen dabei nämlich überall!

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Originalrezept für Totenbeinli, aufgeschrieben von Adele Duttweiler

 Totenbeinli

250 g Zucker
3 Eier
abgeriebene Schale ½ unbehandelten Zitrone
200 g geröstete, ganze Haselnüsse
1 Messerspitze Hirschhornsalz (Triebsalz)
250 g Mehl

Schlage in einer Schüssel ½ Pfund feinen Zucker mit 3 Eiern + einer halben fein gehackten Zitronenschale schaumig, mische hierauf 200 g geröstete, ganze Haselnüsse darunter sowie eine Messerspitze Hirschornsalz und ½ Pfund Mehl. Walle diesen Teig auf dem mit Mehl besträuten Tisch aus zu einem Stück von 1 cm Dicke, schneide dasselbe in 1 cm breite Streifen von ca. 12 cm Länge. Gebe diese Stücke so auf ein Backblech , dass sie einander nicht berühren, bestreiche die Oberfläche mit aufgeschlagenem Ei + backe die Totenbeinli im Ofen langsam braun. Sie lassen sich an einem trockenen Ort lange aufbewahren.

Ich habe den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) eingestellt und die Totenbeinli etwa 20 Minuten gebacken.

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Today I have a recipe for very special biscuits for you. The name is a bit macabre – „Totenbeinli” (death men’s bones). This is an original recipe from Switzerland, of the year 1912.
Adele Duttweiler, the wife of Gottlieb Duttweiler, founder of Migros had written down this recipe at cooking school, when she was 20 years old
The recipe was used in the 1930s as a template for the production of the famous Totenbeinli (Bâtonnets aux noisettes).
Traditionally, this pastry was offered to the mourners at funerals, and this is why they were called „Totenbeinli“ in German.
The pastry, however, is not only well-known and very popular in Switzerland but also here in Germany. You‘ ll find them all over the Region Hochrhein (Upper Rhine).
Taste and in consistency remind me of Italian biscotti and make a very nice sweet snack to serve with coffee. An Italian Vin Santo or a dry sherry, but also a dry Chasselas would match perfectly.
For this recipe you’ll need toasted hazelnuts (200 g) which can be prepared as follows:

Put the peeled hazelnuts on a baking sheet, roast for 15-20 minutes in the oven at 150 ° C (302 °F) convection/fan oven. Make sure that the nuts don’t get too dark. When the skins burst, you can take them out of the oven. Put them onto a a kitchen towel and rub the nuts with the cloth, to loosen the brown skin. If possible, do that somewhere outdoors – that makes a lot of mess.

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Totenbeinli
(Bâtonnets aux noisettes)
250 g of fine sugar

3 eggs
Zest of ½ lemon untreated
200 g toasted, whole hazelnuts
1 pinch of
sal volatile (raising agent)

250 g flour

In a bowl, whisk 250 g of fine sugar,  3 eggs + finely chopped lemon zest until fluffy; then fold in 200 g roasted, whole hazelnuts as well as a pinch of sal volatile and 250 g of flour. Roll out this dough on the floured table to a piece of 1 cm thickness, cut stripes with 1 cm in width and about 12 cm in length. Put those pieces on a baking sheet so that they do not touch, brush with with beaten egg. Slowly bake in the oven until golden brown. They can be kept in a dry place for a long time.

I baked it at 180 ° C = 356 °F (top / bottom heat) for about 20 minutes.

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Zum Muttertag: Gebackene Spargeln mit Absinth, Herz-Pasta und Lachsfilet

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Ich habe das erste Mal Spargel im Backofen gemacht…. Uns persönlich war er noch etwas zu knackig, deshalb haben wir ihn etwas länger im Ofen gelassen. Die Kombination mit Absinth („Grüne Fee” = Kräuerbranntwein mit Wermut, Anis und Fenchel) schmeckt super – und dazu Pasta. Weil Muttertag ist heute mal mit Herzchen….

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Gebackene Spargeln mit Absinth

1 kg weiße Spargeln
1 unbehandelte Bio-Zitrone
1 Teelöffel Fenchelsamen
Fleur de Sel
Cayennepfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
2 cl Absinth

Spargeln vom Kopf her schälen. Harte Stielenden entfernen und die Spargeln halbieren. Die Zitrone in fine Scheiben schneiden. Zitrone und Fenchelsamen mit den Spargel mischen. Mit Fleur de sel und Cayennepfeffer würzen.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Ein Kuchenblech mit einer gorßen Alufolie auslegen. Die Spargeln lose darauf verteilen. Mit Olivenöl und Absinth beträufeln, mit Alufolie zudecken und die Ränder gut verschließen. In der Ofenmitte mindestens 30 Minuten garen.

Die Lachsfilets mit kaltem Wasser kurz abspülen, trocken tupfen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und salzen. In einer Grillpfanne von beiden Seiten wenige Minuten braten.

Spargeln und Lachs mit Pasta nach Wahl servieren – Zubereitung nach Packunganweisung.

Bei uns gab es dazu noch von der Rucolabutter, die es neulich zum Lamm gab – sehr lecker!

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For the first time, I baked asparagus in the oven. It is drizzled with Absinthe (french brandy with herbs: vermouth, aniseeds and fennel seeds) which is absolutely delicious – and served with grilled salmon and pasta (heart-shaped pasta it was for today because it’s Mother’s Day).

Baked Asparagus with Absinthe

1 kg asparagus
1 untreated organic lemon
1 teaspoon fennel seeds
Fleur de sel
cayenne pepper
4 tablespoons olive oil
2 cl Absinthe

Peel the asparagus from the head down to the bottom and remove the hard stem ends then cut the asparagus in halves. Cut the lemon into thin slices. Mix lemons with fennel seeds and asparagus and season with sea salt and cayenne pepper.

Preheat the oven to 220 °C (428 °F).

Loosely spread the asparagus on a baking sheet lined with aluminium foil and drizzle with Absinthe and olive oil.

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Cover with another aluminium foil and  tightly close the edges. Bake for at least 30 minutes.

Salmon fillet:

Rinse the salmon with cold water, pat dry. Drizzle with some lemon juice and sprinkle with salt. Barbecue.

Serve with your preferred pasta and the asparagus. We also had some rocket butter which I prepared for a lamb chop barbecue a few days before.Spargel Absinth5

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Quarktraum mit Kaki Persimon und Lebkuchen

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Das ist eine sehr leckere Art der Reste-Verwertungen: Die Lebkuchen und Plätzchen haben die meisten von uns schon über und bei den Discountern wird ab Anfang Januar mit der alljährlichen Fitnesswelle schon wieder das schlechte Gewissen gegen die überflüssigen Pfunde geschürt.
Dieses Dessert ist ein kleiner Kompromiss – mit leckerem Fromage Blanc/Quark, frischen Persimon Früchten, die mit etwas Zitronensaft leicht musig gekocht wurden, und zerbröselten Lebkuchen…. Vitamine (Kaki enthalten einen hohen Anteil an Provitamin A, das wichtig für Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten, Blutkörperchen und Stoffwechsel sowie für das Sehen ist), wertvolles Eiweiß und Kalzium und gemütsstärkende Gewürzen aus den Lebkuchen.

Quarktraum mit Kaki Persimon und Lebkuchen

für 2-3 Portionen
1 Bio Zitrone
2 reife Kaki
400 g Fromage Blanc (40 %) oder Sahnequark
gemahlene Vanille (z. B. Dr. Oetker Vanillemühle)
2 Esslöffel Zucker
1 Elisenlebkuchen

Von der Zitronen ein Stück Schale dünn abschälen. Den Saft auspressen, die Kaki schälen, Blütenansätze und Stiele entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
Die Kaki-Würfel mit Schale und Saft der Zitrone in einem Topf aufkochen. Bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten einkochen, bis sie leicht musig sind. Bei Bedarf ein wenig Wasser hinzufügen. Abkühlen lassen und die Zitronenschale entfernen.

Den Quark mit 2 Esslöffel Zucker und gemahlener Vanille (nach Geschmack) verrühren. Den Lebkuchen mit einem Messer zerbröseln (ich mache das mit dem Wiegemesser). Abwechselnd den Vanillequark, Kaki und Lebkuchenbrösel in Gläser schichten. Mit frischer Minze oder Zitronenmelisse garnieren.
Wer beim Quark Fett und Kalorien sparen möchte, kann auch den Fromage Blanc mit 20 % Fett verwenden (Magerquark dann mit einem kleinen Schuss sprudelndem Mineralwasser verrühren, das macht ihn cremiger – bei Fromage Blanc aus Frankreich ist das nicht nötig, der wurde schon durch Schlagen aufgelockert).

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This is a very delicious way of using up leftovers: Most of us don’t want to have any more /Lebkuchen gingerbread cookies now that Christmas is over and our bad conscience against the extra pounds we gained during the Christmas holidays is going to be stirred up again with the discounters‘ annual fitness craze by the beginning of January.
This dessert is a small compromise – with delicious Fromage Blanc, fresh Persimon that have been cooked slightly mushy with some lemon juice, and there is crumbled gingerbread …. Vitamins ( persimmons have a high content of provitamin A, which is important for the growth, function and structure of the skin and mucous membranes, blood cells and metabolism as well as for the eys) , valuable protein and calcium and cozy invigorating spices from the Gingerbread .


Quark dream with Kaki Persimon and Lebkuchen/Gingerbread

for 2-3 servings
1 organic lemon
2 ripe persimmons
400 g Fromage Blanc ( 40%)/quark or cream cheese
powdered vanilla (eg Dr. Oetker Vanilla Mill)
2 tablespoons sugar
1 Elisenlebkuchen

Peel a piece of lemon zest. Squeeze out the juice , peel the persimmons, remove stems and flower initials and cut the flesh into cubes.
Put the Kaki dices with lemon juice and zest into a pot and bring to a boil. Cook over medium heat for about 5 minutes, until they are slightly mushy . If necessary, add a little water. Allow to cool and remove the lemon zest .

Mix the fromage blanc/quark/cream cheese with 2 tablespoons sugar and ground vanilla ( to taste). crumble the gingerbread with a knife ( I do this with the chopping knife ). Alternating put layers of vanilla quark , Persimmon and gingerbread crumbs in glasses. Garnish with fresh mint or lemon balm.
Those who want to save fat and calories , can also use Fromage Blanc with 20% fat ( Magerquark/cottage cheese or low fat cream cheese) –  in that case mix with a dash of sparkling mineral water, which makes it more creamy – with Fromage Blanc from France this is not necessary , because this was already made creamy by whippig .